{"id":1562,"date":"2009-06-29T14:56:43","date_gmt":"2009-06-29T12:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=1562"},"modified":"2019-09-09T07:35:54","modified_gmt":"2019-09-09T05:35:54","slug":"die-neueste-moon-hoaxer-theorie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2009\/06\/29\/die-neueste-moon-hoaxer-theorie\/","title":{"rendered":"Die neueste Moon Hoaxer Theorie"},"content":{"rendered":"<p>Da &uuml;ber Moon Hoaxer immer gerne gelacht werden kann: Hier die neueste Verschw&ouml;rungstheorie, frisch eingetroffen am Freitag\u2026.<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Leitenberger,<\/p>\n<p>wir hatten 2002 kurz Kontakt, als sich Fragen zur Mondlandung stellte, weil ich Zweifel hatte. Viele angeblichen \u201cBeweise\u201d f&uuml;r einen Mondlandungsschwindel halte ich inzwischen auch f&uuml;r Spinnerei. Dennoch gibt es gute Argumente, die Zweifel an der Echtheit der Mondlandung weiter aufrecht zu erhalten. Vielleicht k&ouml;nnen Sie meiner Argumentation folgen, die ich Ihnen im Folgenden mit s&auml;mtlichen Quellenangaben darlegen m&ouml;chte.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/948873885dd642ceaf65b16074a47d87\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\n&lt;Name und Adressse aus Datenschutzgr&uuml;nden hier nicht angegeben&gt;<!--more--><\/p>\n<p>Weshalb Zweifel an der Mondlandung berechtigt sind &#8211;<\/p>\n<p>oder: \u201cWer mehrfach l&uuml;gt, dem glaubt man nicht (mehr)\u201d<span id=\"more-1562\"><\/span><\/p>\n<p>Um m&ouml;gliche Zweifel und Zweifler an der Mondlandung zum Schweigen zu bringen, werden haupts&auml;chlich vier Argumente ins Feld gef&uuml;hrt. Einer der bekanntesten Verfechter dieser Argumente ist Prof. Harald Lesch [Homepage: <a href=\"http:\/\/www.usm.uni-muenchen.de\/people\/lesch\/lesch.html\">http:\/\/www.usm.uni-muenchen.de\/people\/lesch\/lesch.html<\/a> ] (vor allem in seinem Filmbeitrag in der Sendereihe \u201cAlpha Centauri\u201d des Fernsehsenders \u201cBR-Alpha\u201d, [URL: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/alpha\/centauri\/archiv.shtml\">http:\/\/www.br-online.de\/alpha\/centauri\/archiv.shtml<\/a> ] Erstsendung: 29. Februar 2002, seitdem mehrmals wiederholt, u.a. am 4. Juli 2006)<\/p>\n<ol>\n<li>Argument: (Zitat Prof. Lesch): \u201cHinter der Vorstellung, dass eine solche Aktion wie die Mondlandung eine gro&szlig; angelegte Verschw&ouml;rung sei, steht ein Weltbild, das nur mit allertiefstem Misstrauen, um nicht zu sagen: mit allertiefstem Misanthropismus [Menschenhass] verbunden ist. Man traut den Menschen Dinge zu, die man offensichtlich sich selbst zutraut \u2013 man w&uuml;rde in diesem Moment genau so was getan haben.\u201d Prof. Lesch appelliert dagegen an uns Zuschauer, der NASA und deren Experten zu vertrauen, weil uns aufgrund der Komplexit&auml;t der wissenschaftlichen Zusammenh&auml;nge gar nichts anderes &uuml;brig bleibe.<\/li>\n<li>\n<p>Argument (Zitat Prof. Lesch): \u201cHaben da vierhunderttausend Menschen an einer Verschw&ouml;rung teilgenommen oder nicht? Vierhunderttausend Menschen sind dazu veranlasst worden, sich gemeinschaftlich an einer riesengro&szlig;en Verschw&ouml;rung zu beteiligen. Kann das wirklich wahr sein?\u201d Dieses Argument besteht eigentlich aus zwei Einzelaussagen: a) Man geht von der Annahme aus, dass tats&auml;chlich alle vierhunderttausend Menschen, die irgendwie am Apollo-Projekt beteiligt waren, mehr oder wenig stark in die Verschw&ouml;rung eingeweiht waren, selbst wenn sie nur in irgendeinem Zuliefererbetrieb irgendeine Schraube hergestellt haben, die in die Saturn-Rakete eingebaut wurde. b) Je mehr Personen an einer Verschw&ouml;rung beteiligt sind, desto gr&ouml;&szlig;er wird die Wahrscheinlichkeit, dass eine der beteiligten Personen sich verplappert und zum Verr&auml;ter wird. Irgendjemand w&uuml;rde den \u201cWhistle Blower\u201d [Erkl&auml;rung: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Whistleblower\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Whistleblower<\/a> ] spielen und das streng geh&uuml;tete Geheimnis an die Medien verkaufen. Da aber bisher niemand der angeblichen 400.000 Verschw&ouml;rer das Geheimnis verraten hat, sei damit erwiesen, dass es da gar kein Geheimnis gibt, und die Mondlandung tats&auml;chlich stattgefunden hat. Wer die Mondlandung anzweifeln will, muss also begr&uuml;ndet erkl&auml;ren k&ouml;nnen, wie eine solche gigantische Verschw&ouml;rung funktioniert.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Argument (Zitat Prof. Lesch): \u201cWas f&uuml;r ein Interesse hat es tats&auml;chlich gegeben daran, aus der Mondlandung eine Verschw&ouml;rung, eine F&auml;lschung zu machen?\u201d Leschs Frage ist voll berechtigt. Es ist tats&auml;chlich schwer vorstellbar, dass die Amerikaner mit den Saturn V Raketen nur Attrappen in den Orbit geschickt haben. Dazu waren die Raketen zu kostspielig. Was aber k&ouml;nnten die Amerikaner in den Weltraum geschickt haben, wenn nicht Mondlandefahrzeuge? Wer die Mondlandung anzweifelt, muss also begr&uuml;ndet erkl&auml;ren k&ouml;nnen, wozu die Raketenstarts tats&auml;chlich verwendet wurden.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Argument (Zitat Prof. Lesch): \u201cDer KGB soll auch an der Verschw&ouml;rung beteiligt gewesen sein. \u2013 Also entweder, die Russen waren auch an der Verschw&ouml;rung beteiligt, dann m&uuml;ssen sie [USA und UDSSR] sich allerdings interessant verstanden haben. Denn damals, als das [die Mondlandung] passierte, gab es ja noch diese Auseinandersetzung zwischen den Systemen: West gegen Osten. Aber offenbar ist an dieser Verschw&ouml;rung der halbe Planet beteiligt gewesen.\u201d Der Kern dieses Arguments lautet etwa wie folgt: Falls die Amerikaner die Mondlandung tats&auml;chlich gef&auml;lscht h&auml;tten, dann h&auml;tten die Russen sofort die Gelegenheit ergriffen, ihren ideologischen Todfeind, die USA, vor der Welt&ouml;ffentlichkeit als L&uuml;gner zu entlarven. Denn die Russen besa&szlig;en sicher die technischen M&ouml;glichkeiten, die Aktivit&auml;ten der Amerikaner im Weltraum genau zu verfolgen. Dass die Russen diese einmalige Gelegenheit nicht genutzt haben, die US-Regierung vor der Welt&ouml;ffentlichkeit als L&uuml;gner an den Pranger zu stellen, kann also nur bedeuten, dass die Mondlandungen tats&auml;chlich stattgefunden haben. Wer die Mondlandung anzweifelt, muss also begr&uuml;ndet erkl&auml;ren k&ouml;nnen, warum die UDSSR trotz ihrer Todfeindschaft zu den USA gute Miene zum b&ouml;sen Spiel einer vorget&auml;uschten Mondlandung gemacht haben.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Soweit die vier zentralen Argumente von Prof. Lesch, mit denen er die Zweifel an der Mondlandung als unsinnig hinstellen will.<\/p>\n<p>Alle vier Argumente lassen sich durch sachlich begr&uuml;ndete Gegenargumente entkr&auml;ften. Anmerkung: Die Gegenargumentation basiert &uuml;berwiegend auf Quellenforschungen US-amerikanischer Historiker, denen es in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts gelang, mit Hilfe des \u201cFreedom of Information Act\u201d die Herausgabe bisher geheim gehaltener Papiere der US-Administration (von NASA, Pentagon, etc.) zu erwirken [vgl.: <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Freedom_of_Information_Act_(United_States\">http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Freedom_of_Information_Act_(United_States<\/a><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Freedom_of_Information_Act_(United_States\">)<\/a> [Dort die Anmerkung: &#8222;Between 1995 and 1999, President Clinton issued executive directives (and amendments to the directives) that allowed the release of previously classified national security documents more than 25 years old and of historical interest, as part of the FOIA.This release of information allowed many previously publicly unknown details about the &#8222;Cold War&#8220; and other historical events to be discussed openly.&#8220;]<\/p>\n<ol>\n<li>Gegenargument: Warum Misstrauen berechtigt ist<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein gesundes Misstrauen gegen&uuml;ber der US-Administration ist vollauf berechtigt. US-Regierungsstellen haben die &Ouml;ffentlichkeit nachgewiesenerma&szlig;en mehrfach belogen (Beispiele: Watergate-Aff&auml;re [siehe: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Watergate-Aff%C3%A4re\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Watergate-Aff%C3%A4re<\/a> ], oder die angeblichen Beweise f&uuml;r die Massenvernichtungswaffen im Irak) [siehe: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begr%C3%BCndung_f%C3%BCr_den_Irakkrieg\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begr%C3%BCndung_f%C3%BCr_den_Irakkrieg<\/a> ]. In den Jahren vor dem Apollo-Programm hat es ein angeblich rein wissenschaftliches US-Raumfahrtprogramm unter dem Namen \u201cDiscoverer\u201d gegeben. [vgl.: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Discoverer\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Discoverer<\/a> ] Nun belegen freigegebene Dokumente der US-Administration, dass der angeblich zivile Charakter des \u201cDiscoverer\u201d-Programms nur eine \u201cCover Story\u201d war, eine Tarngeschichte, mit der die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber den eigentlichen, milit&auml;rischen Zweck des Raumfahrtprogramms get&auml;uscht wurde. Milit&auml;r-intern trug das Raumfahrtprogramm den Code-Namen \u201cCORONA\u201d [vgl.: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Keyhole\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Keyhole<\/a> oder auch: <a href=\"http:\/\/msl.jpl.nasa.gov\/Programs\/corona.html\">http:\/\/msl.jpl.nasa.gov\/Programs\/corona.html<\/a> ]<\/p>\n<p>Das Geheim-Projekt \u201cCORONA\u201d war am 10. M&auml;rz 1958, nach dem Sputnik-Schock, von Richard Bissell (CIA) [vgl.: <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Richard_M._Bissell%2C_Jr\">http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Richard_M._Bissell%2C_Jr<\/a>. ] ins Leben gerufen worden (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 44), nachdem das milit&auml;rische Spionagesatellitenprogramm \u201cWS-117L\u201d (WS = Weapon System) der US-Airforce [vgl.: <a href=\"http:\/\/www.fas.org\/spp\/military\/program\/smc_hist\/SMCHOV10.HTM\">http:\/\/www.fas.org\/spp\/military\/program\/smc_hist\/SMCHOV10.HTM<\/a> ] im Februar 1958 laut offizieller Verlautbarung gestoppt worden war (\u201ccancellation\u201d, vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 45). Bissell entschied sich f&uuml;r eine Tarngeschichte (\u201ccover story\u201d, S. 45), n&auml;mlich dass es sich um einen rein wissenschaftlichen Satelliten mit Namen \u201cDiscoverer\u201d zur Durchf&uuml;hrung von biomedizinischen und technologischen Experimenten handele. Um dem Ganzen einen gewissen Wahrheitsgehalt zu verpassen, sollten bei einigen wenigen Starts tats&auml;chlich M&auml;use und Affen in den Weltraum bef&ouml;rdert werden (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 47).<\/p>\n<p>Das zivile \u201cDiscover\u201d-Projekt diente also lediglich als \u201cCover Story\u201d f&uuml;r das milit&auml;rische \u201cCorona\u201d-Programm. In &auml;hnlicher Weise k&ouml;nnte auch das Mondlandeprogramm als \u201cCover Story\u201d f&uuml;r milit&auml;rische Weltraummissionen gedient haben. Denn wer einmal l&uuml;gt (beim \u201cDiscoverer-Projekt\u201d), dem darf man beim n&auml;chsten angeblich rein zivilen Projekt (den \u201cApollo-Missionen\u201d) ein gewisses Misstrauen entgegenbringen.<\/p>\n<p>(Hierzu auch: \u201cThe DISCOVERER Satellite program was one element of the WS117L satellite program, which was established in 1957. the DISCOVERER program early role was to serve as a cover for the CORONA program.\u201d aus: US Military Use of Space 1945 \u2013 1991, p. 158-159)<\/p>\n<ol>\n<li>Gegenargument: Verschw&ouml;rungen im Milit&auml;rbereich funktionieren fast immer<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Geschichte des CORONA-Projekts, an dem tausende Mitarbeiter beteiligt waren, zeigt, dass Verschw&ouml;rungen im organisatorischen Rahmen des milit&auml;risch-industriellen Komplexes [vgl.: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex<\/a> ]<\/p>\n<p>(leider) sehr gut funktionieren.<\/p>\n<p>Der Projektleiter f&uuml;r das CORONA-Projekt war James Plummer, Ingenieur bei Lockheed, [vgl. <a href=\"http:\/\/www.sciencemag.org\/cgi\/content\/summary\/307\/5714\/1407e\">http:\/\/www.sciencemag.org\/cgi\/content\/summary\/307\/5714\/1407e<\/a> ] der vorher bereits f&uuml;r das Projekt WS-117L zust&auml;ndig gewesen war (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 45). Die Geheimhaltung sah vor, dass Plummer nur mit seinen beiden unmittelbaren Vorgesetzten &uuml;ber die wahren Projektziele reden durfte. Das f&uuml;hrte einmal sogar zu der absurden Situation, dass Ingenieure von Lockheed zu Plummer kamen und ihm Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Bau eines Spionagesatelliten machten. Er musste dann darauf antworten, dass das zwar eine gute Idee sei, Lockheed aber keine Zeit f&uuml;r solche Projekte habe, w&auml;hrend er doch tats&auml;chlich gerade fieberhaft an genau so einem Projekt arbeitete. (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 51).<\/p>\n<p>Die meisten derjenigen, die an dem Projekt mitarbeiteten, wussten nicht, woran sie eigentlich mitwirkten. Sie sahen jeweils nur den kleinen Ausschnitt, an dem sie selber mit arbeiteten, der Rest des Projekts blieb ihnen verborgen (\u201cthe rest was a blank\u201d) (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. XII)<\/p>\n<p>Die wenigen Ingenieure bei Lockheed, denen bekannt war, dass die Nutzlast der Satelliten nicht Versuchstiere waren, sondern Spionagekameras, sprachen untereinander und mit Kollegen nie von einer \u201cKamera\u201d, sondern immer nur von der Nutzlast (\u201cthe payload\u201d) oder der Einheit (\u201cthe unit\u201d) (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 157).<\/p>\n<p>Frank Buzard, [vgl. <a href=\"http:\/\/www.nro.gov\/PressReleases\/prs_rel40.html\">http:\/\/www.nro.gov\/PressReleases\/prs_rel40.html<\/a> ] damals Manager des CORONA-Programms:<\/p>\n<p>\u201cIch war f&uuml;r die Information &uuml;ber das DISCOVERER-Programm zust&auml;ndig. Ich sollte den Leuten [d.h. der &Ouml;ffentlichkeit] erz&auml;hlen, wie der Satellit arbeiten w&uuml;rde. Dass wir vorh&auml;tten, M&auml;use und Affen zu bef&ouml;rdern, und all diesen Unsinn.\u201d \u2013 \u201cEs gab niemals auch nur ein St&uuml;ck Papier in unserem B&uuml;ro, auf dem das Wort \u2018CORONA\u2019 stand. Und niemals, in keinem der Gespr&auml;che in unserem B&uuml;ro, fiel jemals das Wort \u2018CORONA\u2019. Wir waren das DISCOVERER-Programm, und das waren wir f&uuml;r den Rest der Welt, die Presse und die anderen von der Airforce. Nun, es gab durchaus Leute, die wussten, dass wir eigentlich keine regul&auml;re Truppe waren. Aber, na ja, das waren nur ganz Vereinzelte. Wie ich bereits sagte, gab es hunderte von Leuten, die an dem Programm arbeiteten, ohne einen blassen Schimmer davon zu haben, dass eine Kamera an Bord war.\u201d (vgl. Film \u201cspies above\u201d)<\/p>\n<p>Aufgrund der Satellitenaufnahmen von \u201cCorona\u201d &auml;nderten die USA im Jahr 1962 ihre atomaren Angriffsziele. Bis dahin waren die sowjetischen Milit&auml;rbasen und Raketensilos nicht genau zu lokalisieren gewesen. Deshalb waren vor allem die sowjetischen St&auml;dte und Industriegebiete atomare Angriffsziele gewesen. Nunmehr, 1962, &auml;nderte der damalige US-Verteidigungsminister McNamara die US-Angriffsstrategie. Denn nun, dank \u201cCORONA\u201d, konnten die milit&auml;rischen Ziele in der Sowjetunion genau lokalisiert werden. Diese Strategie wurde als \u201ccity avoidance\u201d bekannt (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 139).<\/p>\n<p>Das Corona-Projekt blieb jahrzehntelang geheim und wurde nur bekannt, weil US-Historiker den \u201cFreedom of Information Act\u201d siehe oben). Man darf gespannt sein, ob dies auch beim Apollo-Projekt in &auml;hnlicher Form gelingen wird.<\/p>\n<ol>\n<li>Gegenargument: Was die Saturn V Raketen statt der Mondlandef&auml;hren in den Orbit transportierten<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wenn die Saturn V Raketen keine Mondlandef&auml;hren in den Weltraum transportierten, dann stattdessen am ehesten Raumstationen. Ende der 60er Jahre sahen die USA die Notwendigkeit, bemannte Raumstationen mit Beobachtungsteleskopen in den Orbit schie&szlig;en, um die UDSSR besser ausspionieren zu k&ouml;nnen. F&uuml;r die bemannten Raumstationen und gro&szlig;en Teleskope brauchte man riesige Raketen von der Gr&ouml;&szlig;enordnung der SATURN V. Allerdings konnte man die Starts so gro&szlig;er Raketen vor der &Ouml;ffentlichkeit nicht geheim halten. Daher lag es nahe, als Tarnung wieder (&auml;hnlich wie bereits Jahre vorher beim \u201cDiscoverer\u201d-Projekt) ein allgemein anerkanntes ziviles Raumfahrtprojekt zu benutzen: diesmal die Mondlandung.<\/p>\n<p>Doch warum reichten die CORONA-Satelliten f&uuml;r die Zwecke der Weltraumspionage bald nicht mehr aus, sondern mussten Ende der 60er Jahre durch bemannte Raumstationen ersetzt werden?<\/p>\n<p>Trotz der anf&auml;nglichen Erfolge der Spionagesatelliten vom Typ \u201cCorona\u201d zeigten sich schon bald die Grenzen dieser Technologie. Das Weitwinkelbild des \u201cCorona\u201d-Satelliten bei circa zwei Meter Aufl&ouml;sung war sehr gut geeignet, um gro&szlig;e Objekte in weitem Gel&auml;nde auszumachen. Aber bei immer kleiner und raffinierter werdenden Waffen brauchte die CIA f&uuml;r die Fotosatelliten so etwas wie eine Zoom-Linse, um kleine Objekte und Einzelheiten auszumachen. (vgl. Film \u201cspies above\u201d).<\/p>\n<p>Dr. Albert Wheelon (ehemaliger stellv. CIA-Direktor [vgl.: <a href=\"http:\/\/online.kitp.ucsb.edu\/online\/colloq\/wheelon1\/\">http:\/\/online.kitp.ucsb.edu\/online\/colloq\/wheelon1\/<\/a> ]:<\/p>\n<p>\u201cIch sagte: Verbringt einige Zeit bei den Fotoauswertern und findet auf analytische und pr&auml;zise Weise heraus, welche Aufl&ouml;sung wir wirklich brauchen, um das Aufsp&uuml;ren der Ziele so zuverl&auml;ssig wie m&ouml;glich zu machen. Der Bericht, den sie dann lieferten, best&auml;tigte die Vermutung, dass wir die vorgegebenen Beschr&auml;nkungen bei der Konstruktion der CORONA-Raumflugkamera inzwischen erreicht hatten\u201d (vgl. Film \u201cspies above\u201d)<\/p>\n<p>Au&szlig;erdem lag die Lebensdauer der CORONA-Satelliten nur bei ca. 2 Wochen. Das US-Milit&auml;r verlangte aber eine Lebensdauer von mehreren Monaten. (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 248).<\/p>\n<p>Sp&auml;testens der Sechstagekrieg 1967 [vgl.: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sechstagekrieg\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sechstagekrieg<\/a> ] und die Invasion in der damaligen Tschechoslowakei 1968 [vgl.: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prager_Fr%C3%BChling\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prager_Fr%C3%BChling<\/a> ] zeigten eine weitere Grenze des Konzepts von \u201cCORONA\u201d. Die von den Spionagesatelliten nach mehreren Tagen ausgeworfenen R&uuml;ckkehrkapseln [vgl.: <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Image:Keyhole_capsule_recovery.jpg\">http:\/\/en..wikipedia.org\/wiki\/Image:Keyhole_capsule_recovery.jpg<\/a> ] (Anm.: die von der uninformierten US-Landbev&ouml;lkerung vermutlich nicht selten mit UFOs verwechselt wurden), die die belichteten Filmrollen enthielten, konnten oft erst ausgewertet werden, wenn die politische Krise schon vorbei und ein rechtzeitiges diplomatisches oder milit&auml;risches Eingreifen nicht mehr m&ouml;glich war. Dies zeigte den dringenden Bedarf nach einem \u201creal-time satellite\u201d. (vgl. \u201cThe Corona Project\u201d, S. 236)<\/p>\n<p>J. M. Huffstutler (ehemaliger Analyst der CIA) : \u201cEs war einfach ein ungl&uuml;ckliches Timing, dass die Invasion [Anm.: in der damaligen CSSR] stattfand, bevor das CORONA-Material zur&uuml;ckgekehrt und entwickelt war.\u201d (Quelle: Film \u201cSpies above\u201d)<\/p>\n<p>Das st&ouml;rte auch General Maxwell Taylor, damaliger Chef des Vereinigten Generalstabs der US-Teilstreitkr&auml;fte (vgl.: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maxwell_D._Taylor\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maxwell_D._Taylor<\/a> ) :<\/p>\n<p>\u201cThe inevitable lag between acquisition of an image and its return to earth and transformation into intelligence was undoubtedly apparent to Taylor.\u201d [vgl.: <a href=\"http:\/\/www.gwu.edu\/~nsarchiv\/NSAEBB\/NSAEBB54\/st29.pdf\">http:\/\/www.gwu.edu\/~nsarchiv\/NSAEBB\/NSAEBB54\/st29.pdf<\/a> ]<\/p>\n<p>Es bestand also Ende der 60ger Jahre ein Bedarf an einem Satellitensystem, das:<\/p>\n<p>a) nicht nur ein paar Tage, sondern mehrere Monate lang in einer relativ niedrigen Umlaufbahn operieren konnte, also bei Bedarf durch Z&uuml;ndung des Raketentriebwerks wieder in eine stabilere Umlaufbahn gebracht werden konnte,<\/p>\n<p>b) Bilder mit hoher Aufl&ouml;sung liefern konnte, also relativ gro&szlig;e Teleskope tragen konnte,<\/p>\n<p>c) das Teleskop jederzeit bei Bedarf auf das jeweils gew&uuml;nschte (Aufkl&auml;rungs-)Ziel am Boden neu ausrichten konnte,<\/p>\n<p>d) in Echtzeit (verschl&uuml;sselte Funk-)R&uuml;ckmeldungen &uuml;ber relevante Ver&auml;nderungen am Boden liefern konnte,<\/p>\n<p>e) in Echtzeit R&uuml;ckkehrkapseln aussto&szlig;en konnte, um Bildbelege zu liefern, die man nur am Boden vern&uuml;nftig auswerten konnte.<\/p>\n<p>Und weil in den 60er Jahren, die Computer- und elektronischen Bild&uuml;bertragungstechnologie noch in den Kinderschuhen steckte, konnte damals nur ein System s&auml;mtliche dieser Anforderungen erf&uuml;llen: eine mit Astronauten bemannte Raumstation.<\/p>\n<p>In den USA hatte bereits im November 1960 die \u201cAeronautical Systems Division of the Air Force Systems Command\u201d unter dem Namen \u201cSR-178\u2033 eine Studie f&uuml;r ein globales &Uuml;berwachungssystem (\u201cGlobal Surveillance System\u201d) erstellt. Die Studie entwarf das Konzept eines bemannten, r&uuml;ckholbaren Spionagesatellitensystems. Dieses sollte aus einem voll r&uuml;ckholbaren Raumfahrzeug in niedriger Umlaufbahn bestehen, mit einer Besatzung von 3 bis 6 Astronauten. Bis zu 4 Raumstationen sollten sich gleichzeitig im Orbit befinden, jede ausger&uuml;stet mit einer hoch aufl&ouml;senden Kamera (3\u2032 Aufl&ouml;sung), einer Infrarot-Kamera mit 25\u2032 Aufl&ouml;sung und einer Antenne f&uuml;r verschl&uuml;sselte Kommunikation. Man plante die ersten dieser Operationen f&uuml;r die Jahre 1968 \u2013 1970. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 83)<\/p>\n<p>Man versprach sich von einem bemannten Aufkl&auml;rungssatelliten erhebliche Vorteile gegen&uuml;ber unbemannten Satelliten, besonders was die Zielauswahl betraf. Astronauten, ausgestattet mit m&ouml;glichst leistungsstarken Ferngl&auml;sern w&auml;ren somit leicht in der Lage, interessante Objekte auszuw&auml;hlen und diese sofort zu fotografieren. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnte die Besatzung Fotos gezielt zwischen Wolkenl&uuml;cken hindurch schie&szlig;en, und sie k&ouml;nnte den Satelliten reparieren und instand halten. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 83)<\/p>\n<p>Im Juni 1962 wollte die Air Force das GEMINI Raumfahrzeug des zivilen NASA-Programms &uuml;bernehmen und als milit&auml;risches Raumfahrzeug verwenden. Das Projekt erhielt den Namen MODS (Manned Orbital Development System). MODS sollte eine Raumstation mit einer Besatzung von mindestens 4 Astronauten werden, mit einer R&uuml;ckkehrkapsel entweder vom Typ GEMINI oder APOLLO und einem Service-Modul. Dieses Konzept wurde im Januar 1963 von Verteidigungsminister McNamara gestoppt. Denn dieser war so beeindruckt von einer Pr&auml;sentation der NASA, dass er vorschlug, die Projekte von NASA und Air Force zu verbinden und beim Verteidigungsministerium anzusiedeln. Allerdings waren weder NASA noch Air Force von dieser Idee begeistert, so dass diese Idee (zumindest offiziell) fallen gelassen wurde. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 84)<\/p>\n<p>1964 wurde das Projekt MOL mit dem KEYHOLE-Programm gekoppelt, eine Version des MOL bekam eine Kamera mit der Kennzeichnung KH-10, und erhielt den Codenamen DORIAN. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 85)<\/p>\n<p>Im Januar 1965 forderte das Wei&szlig;e Haus von der Air Force und der NASA Studien an und entwickelte auf deren Basis drei Szenarien:<\/p>\n<ul>\n<li>Beibehalten des MOL,<\/li>\n<\/ul>\n<li>\n<p>Kombinieren des MOL mit dem \u201cExtended Apollo System\u201d, Apllo X,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Stoppen des MOL.<\/p>\n<\/li>\n<p>(vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 85)<\/p>\n<p>Auf einer Besprechung am 9. Juli 1965 stellte Vizepr&auml;sident Hubert Humphrey fest, dass der Wert einer &Uuml;berwachung atomarer Waffen vom Weltraum aus jede negative Auswirkung einer bemannten milit&auml;rischen Weltraum-Pr&auml;senz aufwiegen w&uuml;rde. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 85)<\/p>\n<p>Das MOL sollte im Orbit in einer H&ouml;he von 150 bis 160 Meilen platziert werden, mit einer Inklination zwischen 85 und 92 Grad. Eine Erdumrundung w&uuml;rde ca. 90 Minuten dauern. Die Planung von August 1965 sah eine L&auml;nge von 54 Fu&szlig; vor, von dem das Laboratorium selbst ca. 41 Fu&szlig; beanspruchen w&uuml;rde. Das Gesamtgewicht w&uuml;rde 25.000 amerikan. Pfund betragen, inklusive der 6000 Pfund der Gemini-B-Kapsel und der 5000 Pfund Nutzlast f&uuml;r das Aufkl&auml;rungs-Equipment. Am Heck des Laboratoriums sollten sich die Aufenthaltsr&auml;ume f&uuml;r die Astronauten befinden, und direkt vor den Austronautenquartieren sollte sich das Teleskop befinden. Die Gemini-Kapseln sollten die Astronauten wieder herunterbringen bzw. nach oben transportieren. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 85-86)<\/p>\n<p>Der erste unbemannte Start des MOL war f&uuml;r den 15. April 1969 vorgesehen, der erste bemannte Flug des MOL f&uuml;r den 15. Dezember 1969. Das Gewicht des MOL war inzwischen auf 30.000 Pfund angewachsen. Das geplante Laboratorium war 10 Fu&szlig; (\u201cwide\u201d) im Durchmesser, 41 Fu&szlig; lang und in zwei Bereiche aufgeteilt. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 90).<\/p>\n<p>Die MOL Kamera sollte eine Linse haben mit einem Durchmesser von 6 Fu&szlig; mit einer theoretischen Aufl&ouml;sung von 4 Inches und einer tats&auml;chlichen Aufl&ouml;sung wegen der atmosph&auml;rischen St&ouml;rungen von 9 Inches. Das Hauptziel des MOL war die strategische Aufkl&auml;rung, daneben wollte man aber auch die milit&auml;rische Einsatzf&auml;higkeit des Menschen im Weltraum testen (\u201ctest man\u2019s military usefulness in space\u201d). (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 91)<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Das zivile wissenschaftliche Raumfahrtlabor Skylab befand sich in einer H&ouml;he von 435 km und brauchte f&uuml;r eine Erdumrundung 93 Minuten. Skylab hatte ein Gewicht von 91 Tonnen, war 36 m hoch und hatte einen Durchmesser von 6,7 Metern. vgl.: <a href=\"http:\/\/www.extrasolar-planets.com\/raumfahrt\/skylab.php\">http:\/\/www.extrasolar-planets.com\/raumfahrt\/skylab.php<\/a><\/p>\n<p>Der \u201cWorkshop\u201d war durch eine Gitterebene in einen Wohn- und einen Arbeitsbereich unterteilt. Der Wohnbereich \u2013 \u201cunter\u201d dem sich noch Staur&auml;ume f&uuml;r feste und fl&uuml;ssige Abf&auml;lle befanden \u2013 bot hygienische Einrichtungen sowie Gelegenheiten zum Schlafen, Essen und Ausruhen f&uuml;r die Besatzung. Im \u201coberen\u201d Arbeitsbereich befanden sich Wassertanks, K&uuml;hlschr&auml;nke, Vorratsbeh&auml;lter f&uuml;r Filme sowie verschiedene wissenschaftliche Experimente. An der Au&szlig;enseite des Workshops waren zwei Solarpaneele sowie Steuerd&uuml;sen f&uuml;r kleinere Lagekontrollman&ouml;ver angebracht.<\/p>\n<p>An dem Andockmodul war in einem rechten Winkel das Sonnenobservatorium (Apollo Telescope Mount, ATM) von Skylab montiert, das zur Energieversorgung mit vier eigenen Solarpaneelen ausgestattet war. Die Aufnahmen des Observatoriums wurden auf Filmkassetten gebannt, die im Rahmen von Au&szlig;eneinsatzen regelm&auml;&szlig;ig durch die Skylab-Besatzungen ausgetauscht wurden.<\/p>\n<p>vgl.: <a href=\"http:\/\/www.raumfahrer.net\/raumfahrt\/raumstationen\/skylab.shtml\">http:\/\/www.raumfahrer.net\/raumfahrt\/raumstationen\/skylab.shtml<\/a><\/p>\n<p>Vielleicht entspricht das Skylab also in seinen Ausma&szlig;en und seinen Konstruktionsmerkmalen in etwa der milit&auml;rischen Raumstation, die mit den Saturn V Raketen in den Erd-Orbit geschickt worden sein k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>[Abbildung von Apollo X: <a href=\"http:\/\/www.astronautix.com\/craft\/apollox.htm\">http:\/\/www.astronautix.com\/craft\/apollox.htm<\/a> ]<\/p>\n<p>[Abbildungen des MORL: <a href=\"http:\/\/www.astronautix.com\/craft\/morl.htm\">http:\/\/www.astronautix.com\/craft\/morl.htm<\/a><\/p>\n<p>[Abbildung von Skylab: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skylab\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skylab<\/a> ]<\/p>\n<p>[Abbildung der russ. Raumstation Almaz: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Almaz\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Almaz<\/a> ]<\/p>\n<p>F&uuml;r das US-Milit&auml;r war vor allem der Aspekt bemannter Raumstationen wichtig: Mit unbemannten Satelliten w&uuml;rde die Auswahl und das hoch aufl&ouml;sende Fotografieren eines neuen Ziels Wochen oder sogar Monate brauchen, aber ein Mensch k&ouml;nnte ohne Verz&ouml;gerung ein Ziel ausw&auml;hlen und fotografieren. Es w&uuml;rden nur Gebiete, die wirklich interessant sind, fotografiert werden und nicht wahllos riesige uninteressante Gebiete. Schlie&szlig;lich w&uuml;rden die Astronauten auch als Aushilfs-Fotoauswerter dienen k&ouml;nnen und k&ouml;nnten einige der Ziele der MOL-Kamera mit ausw&auml;hlen. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 91)<\/p>\n<p>Die Navy erhoffte sich eine Verbesserung der Ozean-&Uuml;berwachung. Die MOL-Besatzung k&ouml;nnte Schiffe auf dem Ozean entdecken, lokalisieren, identifizieren, nach Schiffstyp klassifizieren, und ihren Kurs verfolgen. Sie k&ouml;nnten weiterhin Kriegsschiffe von Handelsschiffen unterscheiden und Schiffe der Alliierten von denen des Sowjetblocks. Deshalb war es der Navy wichtig, dass auch Astronauten aus der Navy im MOL-Team dabei waren (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 91). [z..B. Astronaut Richard Truly!]<\/p>\n<p>\u201cRichard Truly, who has been selected as an astronaut for MOL in 1965, was selected in 1969 as a NASA Astronaut after the MOL project has cancelled. He served as an astronaut for the next 14 years. In 1986, he returned to NASA as an administrator and became director of the space shuttle program.\u201d (US Military in Space, S. 184-185).<\/p>\n<p>Die Mission einer Crew des MOL sollte etwa 30 Tage dauern. Nach Ende der Mission w&uuml;rde die Crew vom MOL in die Raumkapsel wechseln und genauso wassern, als w&uuml;rde es sich um eine NASA-Mission handeln. (\u201cThe retro-fire and splashdown would be the same as if it were a NASA mission.\u201d) (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 92)<\/p>\n<p>Das vom Kongress bewilligte Budget f&uuml;r das MOL stieg von Jahr zu Jahr bis 1968. Aber in diesem Jahr machte sich die Eskalation des Vietnamkriegs bemerkbar. Das MOL war das gr&ouml;&szlig;te nicht kriegswichtige Projekt im Budget des Forschungs- und Entwicklungsbereichs der Air Force. Daher bot es ein einladendes Ziel f&uuml;r Budgetk&uuml;rzungen. Der Kongress zeigte keine gro&szlig;e Begeisterung f&uuml;r das Projekt und beschloss eine K&uuml;rzung des Verteidigungsetats um 6 Milliarden Dollar. Das MOL war von einer K&uuml;rzung um die 85 Millionen Dollar betroffen, was den Zeitplan f&uuml;r die geplanten Starts weiter hinausz&ouml;gerte. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 101)<\/p>\n<p>Am 10. Juni 1969, kurz vor der f&uuml;r Juli angesetzten sog. \u201cMondlandemission\u201d von Apollo 11 verk&uuml;ndete die Nixon-Administration den Abbruch des MOL-Programms. ((vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 102). Zahlreiche Astronauten wechselten vom MOL-Programm zur NASA (u.a. Richard Truly).<\/p>\n<p>Es ist schwer vorstellbar, dass das US-Milit&auml;r auf ein so wichtiges strategisches Projekt wie dem MOL verzichtet h&auml;tte zugunsten eines zivilen Programms wie der Mondlandung. Wahrscheinlicher ist, dass das MOL-Projekt offiziell abgebrochen wurde, um es unter dem Deckmantel des Mondlandeprojektes weiter zu f&uuml;hren \u2013 ganz &auml;hnlich, wie das bereits 1958 beim offiziellen Stop des Milit&auml;rprojekts WS-117L gelaufen war, das dann insgeheim unter dem Code-Namen \u201cCorona\u201d weitgef&uuml;hrt wurde, mit dem zivilen Raumfahrtprogramm \u201cDiscoverer\u201d als Tarnung. Man darf also durchaus zweifeln an der offiziellen Version, dass das milit&auml;rische MOL-Projekt tats&auml;chlich zugunsten des zivilen NASA-Projekts eingestellt wurde.<\/p>\n<p>Mitte der siebziger Jahre waren sowohl die Computertechnik als auch die &Uuml;bertragungstechnik von Bildern per Satellitenfunk soweit fortgeschritten, dass die USA dazu &uuml;bergingen, wieder verst&auml;rkt unbemannte Spionagesatelliten einzusetzen.<\/p>\n<p>The KH-10 system was developed for the Manned Orbital Laboratory, which was cancelled while still in the development stages. Finally, the KH-11 electro-optical system was developed for the KENNAN \/ CHRYSTAL program.\u201d (US Military in Space, S. 162).<\/p>\n<ol>\n<li>Gegenargument: Welches Motiv die Russen hatten und haben, zu schweigen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dass die Russen schwiegen, obwohl sie mit Sicherheit sehr wohl in der Lage gewesen w&auml;ren, die Weltraumfl&uuml;ge der Apollo-Besatzungen genau zu verfolgen, kann nicht als Beweis daf&uuml;r gelten, dass die Astronauten tats&auml;chlich auf dem Mond waren. Denn die Russen waren selber in das L&uuml;gengespinst des \u201cWettlaufs zum Mond\u201d eingesponnen. Beide Superm&auml;chte hatten ein gemeinsames Interesse, sowohl ihre jeweils eigene Bev&ouml;lkerung als auch die gesamte Welt&ouml;ffentlichkeit &uuml;ber ihre wahren Absichten und Aktivit&auml;ten im Weltraum zu t&auml;uschen. Beide Superm&auml;chte gaben vor, den Weltraum zu rein friedlichen Zwecken zu nutzen. Beide schickten aber in Wirklichkeit milit&auml;rische Raumstationen ins Weltall, um sich gegenseitig aus dem Orbit auszuspionieren und Weltraumwaffen im Orbit zu stationieren und zu erproben. Der angebliche \u201cRun\u201d auf den Mond bot beiden Superm&auml;chten die Gelegenheit, die Welt&ouml;ffentlichkeit mit Hilfe dieser \u201cCover Story\u201d &uuml;ber ihre haupts&auml;chlich milit&auml;rischen Ambitionen im Weltraum hinwegzut&auml;uschen. Die beiden Superm&auml;chte wurden so \u2013 trotz ihrer t&ouml;dlichen Feindschaft zueinander \u2013 zu Komplizen im gemeinsamen Betrug der Welt&ouml;ffentlichkeit..<\/p>\n<p>Bereits 1962 hatten die USA Atomwaffen im Weltraum erprobt [vgl.: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kernwaffenexplosion\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kernwaffenexplosion<\/a> ]<\/p>\n<p>1967 hatten USA und UDSSR ein Abkommen &uuml;ber die friedliche Nutzung des Weltraums abgeschlossen [vgl. <a href=\"http:\/\/www.unoosa.org\/oosa\/SpaceLaw\/outerspt.html\">http:\/\/www.unoosa.org\/oosa\/SpaceLaw\/outerspt.html<\/a> bzw. : <a href=\"http:\/\/www.armscontrol.de\/dokumente\/Vertraege\/Beschreibungen\/space.htm\">http:\/\/www.armscontrol.de\/dokumente\/Vertraege\/Beschreibungen\/space.htm<\/a> ]. Trotz dieses Abkommens sahen beide Superm&auml;chte die Notwendigkeit f&uuml;r eine weitere Aufr&uuml;stung im Weltraum und machten enorme Anstrengungen in diese Richtung..<\/p>\n<p>So arbeiteten die Russen seit Mitte der 60ger Jahre an bemannten milit&auml;rischen Raumstationen im Weltall, z.B. der Station Almaz (vgl. Film \u201cKalter Krieg im All\u201d).<\/p>\n<p>Peter Gorin (Historiker, sowjetische Raumfahrt): \u201cIn den sechziger Jahren gab es das \u201cSesta\u201d-Programm. Der Aufkl&auml;rungssatellit sollte mit zwei Kosmonauten bemannt werden. In der Sowjetunion war man davon &uuml;berzeugt, dass die Amerikaner an &auml;hnlichen Systemen arbeiteten, die \u201cSesta\u201d h&auml;tten angreifen k&ouml;nnen. Deshalb wurde zur Verteidigung eine Schnellfeuerkanone eingebaut und tats&auml;chlich getestet.\u201d (vgl. Film \u201cKalter Krieg im All\u201d)<\/p>\n<p>Sergej Chruschtschow (Raketentechniker, Sohn von Nikita Chruschtschow): \u201cDie Kanone wurde bei uns sehr kontrovers diskutiert. Angeblich mussten wir ja im Kriegsfall unsere Station verteidigen. Sie bestand aus einem elf Meter langen Teleskop, so leistungsstark, dass man damit Panzer auf der Stra&szlig;e z&auml;hlen konnte. Um die Station zu verteidigen, wurden Kanonen gebraucht, oder sogar Weltraumraketen.\u201d (vgl. Film \u201cKalter Krieg im All\u201d)<\/p>\n<p>Diese milit&auml;rischen Zwecke der Raumstationen und Raketenstarts mussten vor der Welt&ouml;ffentlichkeit verborgen bleiben, wollten die UDSSR und die USA nicht ihr internationales Ansehen verlieren. Es lag also f&uuml;r beide Seiten nahe, das Mondlandeprojekt als gemeinsamen Vorwand zu benutzen, um die Raketenstarts und enormen finanziellen Aufwendungen f&uuml;r die bemannte Raumfahrt, die aber insgeheim fast ausschlie&szlig;lich milit&auml;rischen Zwecken diente, vor der eigenen wie vor der gesamten Welt&ouml;ffentlichkeit zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Doch wenn beide Superm&auml;chte sich erst einmal auf das betr&uuml;gerische Propaganda-Spiel eingelassen hatten, so musste jede der beiden Superm&auml;chte auch weiterhin gute Miene zum jeweils b&ouml;sen Propaganda-Spiel der anderen machen, weil sie sonst auch ihr eigenes Gesicht vor der Welt&ouml;ffentlichkeit verloren h&auml;tte. H&auml;tte die UDSSR die USA als L&uuml;gner entlarvt, so h&auml;tten auch die USA genug Beweismittel zur Hand gehabt, um die UDSSR ebenfalls vor der Welt&ouml;ffentlichkeit als L&uuml;gner zu entlarven. Denn die UDSSR hatte die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber den wahren milit&auml;rischen Charakter vieler ihrer angeblich zivilen Raumfahrmissionen betrogen. Beide Superm&auml;chte waren also zum Weiter-Mitspielen in diesem Spiel der L&uuml;gen verdammt, wollte sie nicht im Falle der Entlarvung der L&uuml;gen des Gegner ebenfalls als L&uuml;gner dastehen. Also schwiegen beide, bis heute.<\/p>\n<p>Letztlich entschied dann wohl das bessere Marketing &uuml;ber den Gewinner des vorgeblichen Wettlaufs zum Mond. Und beim Marketing waren und sind die Amerikaner einfach die Besten. Daher blieb den Russen, als ihre \u201cMondrakete\u201d N1 mehrmals explodierte [vgl..: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N1_(Rakete\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N1_(Rakete<\/a>) ], nichts anderes &uuml;brig, als den Amerikanern zu deren Erfolgen \u201cauf dem Mond\u201d zu gratulieren.<\/p>\n<p>Schlu&szlig;bemerkung:<\/p>\n<p>All diese Ausf&uuml;hrungen beweisen nat&uuml;rlich nicht, dass die Amerikaner nicht auf dem Mond waren. Vielleicht waren ja tats&auml;chlich Amerikaner auf dem Mond, auch wenn die von der NASA pr&auml;sentierten Filme, Fotos, Interviews, und sonstigen angeblichen Beweise (Mondgestein) sehr umstritten sind. Und wie die oben aufgef&uuml;hrten Belege dokumentieren, sind gewisse Zweifel an den Aussagen von NASA und US-Administration durchaus angebracht.<\/p>\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2013<\/p>\n<p class=\"c5\">Bibliographie:<\/p>\n<p class=\"c5\">\u201cSpies above\u201d, Dokumentarfilm vgl.: <a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0289471\/\">http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0289471\/<\/a><\/p>\n<p class=\"c5\">Ausz&uuml;ge aus diesem Film bei YOUTUBE: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2pzG-mvBd74\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2pzG-mvBd74<\/a><\/p>\n<p>\u201cKalter Krieg im All\u201d, Dokumentarfilm, vgl..: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/20\/20190\/1.html\">http:\/\/www..heise.de\/tp\/r4\/artikel\/20\/20190\/1.html<\/a><\/p>\n<p>\u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, vgl.: <a href=\"http:\/\/www.worldcat.org\/isbn\/0887302858\">http:\/\/www.worldcat.org\/isbn\/0887302858<\/a><\/p>\n<p>\u201cThe Corona Project\u201d, vgl. <a href=\"http:\/\/www.worldcat.org\/oclc\/36597806\">http:\/\/www.worldcat.org\/oclc\/36597806<\/a><\/p>\n<p>\u201cUS Military Uses of Space 1945 \u2013 1991, guide and index \u201c, vgl.: <a href=\"http:\/\/www.worldcat.org\/oclc\/256631419\">http:\/\/www.worldcat.org\/oclc\/256631419<\/a><\/p>\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014<\/p>\n<p>Anhang:<\/p>\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014-<\/p>\n<p>Mitte der 60ger Jahre wollte der CIA-Mann Wheelon ein Kamerasystem im Weltall haben, das Fotos von einem viel gr&ouml;&szlig;eren Areal als die KH-4B Kamera, aber mit der gleichen 18-Inch-Aufl&ouml;sung der KH-7 Kamera liefern sollte. (vgl. \u201cAmerica\u2019s Secret Eyes in Space\u201d, S. 105). Die Entwicklung des Systems begann 1965 und erhielt bei Lockheed die Kennzeichnung \u201cProgram 612\u2033. 1968 erhielt das Programm die Nummer 467 und den BYEMAN-Kodenamen HEXAGON.<\/p>\n<p>1969 drohte dem HEXAGON-Progamm (KH-9) das gleiche Schicksal wie dem MOL-Programm: es sollte abgebrochen werden. Doch am 15. Juni 1971 startete der erste KH-9-Satellit, ein 30.000 Pfund schweren Zylinder, 40 Fu&szlig; lang und 10 Fu&szlig; im Durchmesser. Die KH-9 bot eine Aufl&ouml;sung von 2 Fu&szlig; und konnte ein Areal mit einer Breite von 360 Meilen auf einem Fotostreifen erfassen.<\/p>\n<p>Sp&auml;testens 1968 hatten sich also die Grenzen des CORONA-Satelliten gezeigt (mit den Kameras KH-1 bis KH-4.<\/p>\n<p>In den 60ger Jahren installierten die USA ein Antisatelliten-System, das mit Atomsprengk&ouml;pfen ausger&uuml;stet war. Das System wurde 1975 demontiert. (vgl. Boffey, Philip M.: \u201cPressures are Increasing For Arms Race in Space\u201d New York Times, 18 October 198, pp. A1, B9, zitiert nach: Jelen, George F.: \u201cSpace System Vulnerabilities and Countermeasures\u201d in: Durch, William, J (Ed.): \u201cNational Interests and the Military Use of Space\u201d, Cambridge (Mass).: Ballinger, p. 95)<\/p>\n<p>\u201cDORIAN is the BYEMAN codename assigned to the program for employing the Manned Orbital Laboratory (MOL) for photographic reconnaissance\u201d, US Military Use of Space, S. 159)<\/p>\n<p>\u201cThirteen optical Systems were given KEYHOLE or KH as designations. The KH-1, KH-2, KH-3, KH-4, KH-4A and KH-4B camera systems where all employed in the CORONA program. The KH-5 was synonymous with the ARGON program. The KH-7 and KH-8 camera systems where both employed in the GAMBIT program. The KH-9 was the camera system for the HEXAGON program. The KH-10 system was developed for the Manned Orbital Laboratory, which was cancelled while still in the development stages. Finally, the KH-11 electro-optical system was developed for the KENNAN \/ CHRYSTAL program.\u201d (US Military in Space, S. 162).<\/p>\n<p>\u201cThe Manned Orbital Laboratory (MOL) was announced by Defense Secretary Robert McNamara on December 10, 1963. Initially, the Air Force planned to operate the MOL as an experimental craft to determine the value of manned military space operations. The MOL would fly in a polar orbit, thus overflying all of the Soviet Union, and it would be equipped with a sophisticated camera system capable of producing photos from which significant military intelligence could be contracted. The camera system was designated the KH-10 and the MOL was given the BYEMAN codename DORIAN. The MOL would operate in a circular orbit of 150 to 160 miles with an inclination of beween 85 and 92 degrees. The spacecraft would be 54 feet long, with a 41 foot laboratory. It would weigh 25.000 pounds, with the reconnaissance payload weighing about 5.000 pounds. Its primary mirror would be 72 inches. Over the next several years MOL suffered from schedule slippage, increased costs, budget constraints imposed by the war in Vietnam, CIA opposition to manned space reconnaissance and the successful development of the HEXAGON system. As a result, the program was cancelled on June 10, 1969. (US Military in Space, S. 162).<\/p>\n<p>\u201cGeneral Bernard Schriever was born in Germany, grew up in Texas. He joined the Army in 1931. Between 1957 and 1959, while commander of the Air Force Ballistic Missile Division, Schriever pushed for space superiority over the Soviets even before the first Sputnik was developed. He felt it was of great importance that the Air Force have a manned space program Schriever was later given a manned space project when he became director of the Manned Orbiting Laboratory (MOL) in 1965. He retired in 1966.\u201d (US Military in Space, S. 184)<\/p>\n<p>\u201cRichard Truly, who has been selected as an astronaut for MOL in 1965, was selected in 1969 as a NASA Astronaut after the MOL project has cancelled. He served as an astronaut for the next 14 years. In 1986, he returned to NASA as an administrator and became director of the space shuttle program.\u201d (US Military in Space, S. 184-185).<\/p>\n<p>\u201cIn 1944, General Thomas White became assistent chief of staff for intelligence at Air Force headquarters. In July 1957, he became Air Force chief of staff. In this position, he was a strong advocate of the military missile program. With the advent of the Kennedy Administration, White campaigned for support of an expanded Air Force role in space. He was also among the staunchest advocates for merging NASA with DOD to create a single, military-run space program. However, White later repudiated this position, at least publicly, under pressure from the Kennedy Administration, which believed that civilian and military space efforts would be best managed separately.\u201d (US Military in Space, S. 185)<\/p>\n<p>(Doc. 00452) 1965 \/ 06 \/ 25<\/p>\n<p>\u201cU.S. Department of Defense spokesman asserts that Military space programs support U.S. National security but do not involve orbiting \u2018weapons of mass destruction\u2019 and are consistent with United Nations Resolutions\u201d (US Military in Space, S. 265<\/p>\n<p>(Doc. 00453) 1965 \/ 08 \/ 25<\/p>\n<p>\u201cLyndon B. Johnson declares the U.S. will not orbit Space weapons. (US Military in Space, S. 265<\/p>\n<p>(Doc. 00458) 1967 \/ 10 \/ 00<\/p>\n<p>Confidential Report, 44p.<\/p>\n<p>\u201cDouglas Aircraft Company describes [Spacecraft Design: Specifications] of the Manned Orbital Laboratory in light of the objectives of the U.S. NASA for carrying out Spaceborne experiments during manned space flight. Douglas Aircraft Company concludes that it is feasible for U.S. NASA to use the Manned Orbital Laboratory developed by the U.S. Air Force for NASA\u2019s Spaceborne experiments.\u201d (US Military in Space, S. 266)<\/p>\n<p>(Doc. 00548) 1965 \/ 09 \/ 15<\/p>\n<p>\u201cLyndon B. Johnson speech states that U.S. Space programs are not viewed in terms of Military space programs versus Civilian space programs but will contribute to keeping the Peace and to U.S. National security.\u201d (US Military in Space, S. 278)<\/p>\n<p>(Doc. 00330) 1967 \/ 06 \/ 00<\/p>\n<p>U.S. Air Force describes the impact of the Space Policy of the U.S. Department of Defense (DOD), Office of the Secretary on Air Force aspirations for Manned space flight as well as the relationship between the DOD; NASA. Interagency cooperation between the U.S. Air Force; U.S. NASA is described (US Military in Space, S. 569)<\/p>\n<p>[Leslie Dirks], Chief Design and Analysis Division, Memorandum for: Director of Special Projects, Subject: Briefing to General Maxwell Taylor on Photographic Satellite Support to Middle East Crisis, 31 August 1967, September 8, 1967, Top Secret, 2 pp.<\/p>\n<p>This briefing by Leslie Dirks, chief of design and analysis in the DS&amp;T\u2019s Office of Special Projects, to the chairman of the President\u2019s Foreign Intelligence Advisory Board focused on problems with maintaining a standby capability (since at the time the U.S. did not continually have a reconnaissance satellite in space), and CORONA\u2019s limited resolution. The inevitable lag between acquisition of an image and its return to earth and transformation into intelligence was undoubtedly apparent to Taylor.<\/p>\n<p>The need for a better means of obtaining satellite images in the case of crisis had been apparent to Dirks for many years. It would be another decade before the U.S. would have a satellite system capable of providing real-time imagery \u2013 an event that would occur during Dirks\u2019 tenure as Deputy Director for Science and Technology.<\/p>\n<p>[Source: <a href=\"http:\/\/www.gwu.edu\/~nsarchiv\/NSAEBB\/NSAEBB54\/st29.pdf\">http:\/\/www.gwu.edu\/~nsarchiv\/NSAEBB\/NSAEBB54\/st29.pdf<\/a> ]<\/p>\n<p>\u2014- Ende \u2014-<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/cc5607719b3548a8ac19b219c86a267e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da &uuml;ber Moon Hoaxer immer gerne gelacht werden kann: Hier die neueste Verschw&ouml;rungstheorie, frisch eingetroffen am Freitag\u2026. Sehr geehrter Herr Leitenberger, wir hatten 2002 kurz Kontakt, als sich Fragen zur Mondlandung stellte, weil ich Zweifel hatte. Viele angeblichen \u201cBeweise\u201d f&uuml;r einen Mondlandungsschwindel halte ich inzwischen auch f&uuml;r Spinnerei. Dennoch gibt es gute Argumente, die Zweifel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[356],"class_list":["post-1562","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-moon-hoaxer","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":530,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18465,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/11\/07\/neues-zu-artemis-blue-origin-und-spacex\/","url_meta":{"origin":1562,"position":0},"title":"Neues zu Artemis, Blue Origin und SpaceX","author":"Bernd Leitenberger","date":"7. November 2025","format":false,"excerpt":"Hallo. Ich wei\u00df, ich habe mich in den letzten Wochen etwas rar gemacht. 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