{"id":15808,"date":"2022-03-01T18:14:21","date_gmt":"2022-03-01T17:14:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15808"},"modified":"2022-03-01T18:14:21","modified_gmt":"2022-03-01T17:14:21","slug":"vergleich-optische-und-herkoemmliche-datenkommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/03\/01\/vergleich-optische-und-herkoemmliche-datenkommunikation\/","title":{"rendered":"Vergleich \u2013 optische und \u201eherk&ouml;mmliche\u201c Datenkommunikation"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15808\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15808\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Optische Kommunikation ist in den letzten Jahrzehnten den Kinderschuhen entwachsen, wird aber vor allem noch im Erdorbit genutzt, so zwischen Erdbeobachtungssatelliten im LEO und einem Kommunikationssatelliten im GEO Orbit. Jenseits des GEO gab es bisher wenige Versuche mit der optischen Datenkommunikation. Ich gehe, nachdem f&uuml;r die Raumsonde <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Psyche.shtml\">Psyche<\/a> ein weiterer Versuch geplant ist mal auf das dortige Experiment DSOC (Deep Space Optical Communications Technology Demonstration) ein.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/0dccf2478d9e4465bfca1e094bb5f23d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nBisher haben Raumsonden ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Kommunikation Funkverbindungen genutzt. Das g&auml;ngige Kommunikationsband ist seit 1977 das X-Band mit Uplinkfrequenzen (von der Bodenstation zur Raumsonde) von 7,2 GHz und Downlinkfrequenzen (von der Raumsonde zur Bodenstation) von 8,4 GHz. Seit 2005 wird es sukzessive durch das K-Band (Uplink 34,2 \u2013 34,7, Downlink bei 31,8 \u2013 32,2 GHz) erg&auml;nzt. Das Ka-Band l&auml;sst h&ouml;here Datenraten bei gleicher Sendest&auml;rke zu, da die Auff&auml;cherung der Antennenkeule von der Frequenz abh&auml;ngt, bei der viermal h&ouml;heren Frequenz ist also der Ausstrahlwinkel viermal kleiner und die Signalst&auml;rke pro Fl&auml;cheneinheit beim Empf&auml;nger entsprechend h&ouml;her. Das K-Band ist aber stark wetterabh&auml;ngig und wird bisher nur wenigen Sonden als prim&auml;res Sendeband verwendet, unter anderem der Parker Solar Probe. Es k&ouml;nnten mehr Raumsonden sein, wenn Sonden mehr &uuml;bergehen gro&szlig;e Datenmengen an Bord zu speichern und auf Anforderung zu &uuml;bertragen, da man so Schlechtwetterperioden &uuml;berbr&uuml;cken kann. Psyche setzt daher wie bisher auf das bew&auml;hrte X-Band als Hauptkommunikationsband.<!--more--><\/p>\n<p>Licht, selbst das bei optischer Kommunikation genutzte Nah-Infarot hat eine fast 10.000-mal h&ouml;here Frequenz, entsprechend h&ouml;her die Datenrate. Allerdings wird diese in der Praxis bei Funkverbindungen nicht so viel schlechter ausfallen, da Sender und Empf&auml;nger viel gr&ouml;&szlig;ere Antennendurchmesser haben, mehr Leistung in das Signal und nicht in Abw&auml;rme &uuml;bergeht und zudem Empf&auml;nger f&uuml;r Funkwellen empfindlicher sind als Lichtempf&auml;nger. Die NASA spricht immerhin vom Faktor 10 bis 100 mehr gegen&uuml;ber der etablierten Methode.<\/p>\n<p>Wo eine hohe Datenrate z&auml;hlt, bei der Kommunikation von erdnahen Satelliten mit geostation&auml;ren Satelliten, die das Signal dann an die Bodenstation &uuml;bertragen, haben sich schon Laserterminals eingeb&uuml;rgert, weil man die Lichtstrahlen eng fokussieren kann w&auml;hrend bei Funkfrequenzen aufgrund der Vielzahl der Satelliten die Bandbreite beschr&auml;nkt ist damit andere Kommunikationsverbindungen von Nachbarsatelliten nicht gest&ouml;rt werden. Bei dieser Art von Kommunikation st&ouml;rt zudem nicht die Erdatmosph&auml;re, die Licht schluckt und bricht.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite wird die optische Kommunikation durch die Sonne gest&ouml;rt. Das Experiment von Psyche kann nur arbeiten, wenn Psyche von der Erde aus gesehen mindestens 25 Grad von der Sonne entlernt ist. So gibt es schon in den ersten 600 Tagen einen Ausfall &uuml;ber 114 Tage, in denen der Winkel zu gering ist.<\/p>\n<p>Diese Faktoren f&uuml;hrten dazu das man bisher optische Kommunikation jenseits von Erdumlaufbahnen nur experimentell untersucht hat, w&auml;hrend sie bei der Intersatellitenkommunikation schon operativ eingesetzt wird. Ebenso wird optische Kommunikation seltener vom Satelliten zu einer Bodenstation genutzt. Auch hier k&ouml;nnen Wolken schnell den Empfang unm&ouml;glich machen. Tests k&ouml;nnen dann aber auch auf dem Erdboden zwischen zwei terrestrischen Stationen erfolgen. So erreichte das DLR schon 2018 zwischen zwei Laserterminals eine Datenrate von 13,15 Terabit\/s und das &uuml;ber eine Distanz von 10,45 km. Diese Technologie kann dann auch im Mobilfunk eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Die gr&ouml;&szlig;te Entfernung in der bisher optische Kommunikation erprobt wurde, war die Mondentfernung. Die Raumsonde <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/LADEE.shtml\">LADEE<\/a> hatte ebenfalls ein &auml;hnliches Experiment an Bord, das nicht f&uuml;r die Routinedaten&uuml;bertragung genutzt wurde. Immerhin &uuml;bertrug dieses aus Mondentfernung 622 Mbit\/s zu vier gekoppelten Empfangsteleskopen. DSOC soll die Technologie weiter erforschen und am Schluss Technology Readiness Level 6 erreichen. Die Technology Readiness Level (TRL) Stufen wurden von der NASA 1988 eingef&uuml;hrt und 2013 erweitert, um Planungssicherheit bei der Nutzung von Technologien zu haben. Sie gehen von 1 bis 9. Die Stufe 6 entspricht einem Prototyp in Einsatzumgebung. Eventuell erreicht DSOC auch TRL 7, das ist ein Prototyp der 1 bis 5 Jahre im Einsatz ist. Im urspr&uuml;nglichen System war 6 die h&ouml;chste Stufe, sodass man solche Technologien in den Produktiveinsatz &uuml;bernehmen konnte.<\/p>\n<p>Die Technologie hinter dem DSOC (Deep Space Optical Communications Technology Demonstration) ist die gleiche wie bei anderen optischen Kommunikationen, es hat sich auch der Ausdruck \u201eLaser-Terminal\u201c f&uuml;r diese anlagen eingeb&uuml;rgert. Bei Psyche hei&szlig;t das entsprechende Ger&auml;t Flight Laser Transceiver (FLT). Es besteht zum einen aus der Elektronik, welche Kommandos empf&auml;ngt, an den Bordcomputer weitergibt und Telemetrie in Daten umwandelt und zur Bodenstation &uuml;bertr&auml;gt. Das Gegenst&uuml;ck zu einer Funkantenne ist ein 22 cm durchmessendes Teleskop, das Optical Transceiver Assembly (OTA). Das Fernrohr b&uuml;ndelt einfallendes Licht auf einen Empf&auml;nger und fokussiert den Laserstrahl, der als Sendesignal dient. Der Laser Transmitter Assembly (LTA) gibt einen Laserimpuls von 4 Watt Leistung bei einer Wellenl&auml;nge von 1.550 nm im nahen Infrarot ab. Der Empf&auml;nger f&uuml;r Signale von der Bodenstation ist die Photon Counting Camera (PCC) die f&auml;hig sein muss, Lasersignale der Bodenstation, die sich &uuml;ber die gro&szlig;e Distanz nat&uuml;rlich aufgef&auml;chert haben, noch zu detektieren. Dazu muss sie eine Empfindlichkeit im Bereich von 100 Femtowatt aufweisen. Zuletzt gibt es noch das Isolation and Pointing Assembly (IPA) mit denen das Teleskop auf die Erde ausgerichtet wird. Da der Strahl viel engbandiger ist als bei einem Radioteleskop, muss der OTA viel genauer ausgerichtet sein.<\/p>\n<p>Der Detektor ist ein superconducting nanowire single photon (SNSP) Detektor der aus Nanof&auml;den besteht und in einem Cryostat bis auf 30 Kelvin heruntergek&uuml;hlt wird. Der 0,32 mm \u00d7 0,32 mm gro&szlig;e Detektor aus 64 Elementen wird von vier Filtern gesch&uuml;tzt die den Infrarothintergrund ausblenden und eine Bandbreite von nur 0,17 nm haben. Die Filter verhindern sowohl das Erhitzen des Detektors wie auch das andere Wellenl&auml;ngen au&szlig;er der eingesetzten detektiert werden. SNSPDs erreichen in Labors (wo man sie allerdings auch noch tiefer auf 1 bis 4 K herunterk&uuml;hlt) Photoneneffizienzen von 98 Prozent und Ausleseraten im Bereich von &gt; 10 MHz.<\/p>\n<p>Das DSOC soll \u2013 je nach Entfernung zwischen 0,2 und 200 Mbit\/s &uuml;bertragen k&ouml;nnen. Auf der Empfangsseite ist die Datenrate mit 1,6 kbit\/s gering, das liegt daran, dass Sendeantennen im Radiobereich Sendeleistungen im zweistelligen Kilowattbereich haben, derartig leistungsf&auml;hige Laser gibt es f&uuml;r die optische Kommunikation noch nicht. Das DSOC ist auf denselben Punkt ausgerichtet wie die Hauptantenne von Psyche. Es soll nicht nur experimentelle Daten senden und empfangen, sondern auch Messwerte &uuml;bertragen. Es ist eine Kommunikation sowohl im optischen wie Radiobereich parallel m&ouml;glich.<\/p>\n<p>Das Gegenst&uuml;ck am Erdboden ist der Ground Laser Receiver (GLR). Daf&uuml;r wurde das 5 m Hale Teleskop auf dem Mount Palomar mit einem 1.064 nm Laser ausger&uuml;stet. Das 5 m Teleskop war von 1948 an f&uuml;r mehrere Jahrzehnte das leistungsf&auml;higste Teleskop, es ist von der Gr&ouml;&szlig;e auch heute noch ein beeindruckendes Instrument, aber die N&auml;he zum Ballungsraum von Los Angeles schr&auml;nkt heute den wissenschaftlichen Nutzen f&uuml;r die beobachtende Astronomie ein. Der Laser mit 1.064 nm Wellenl&auml;nge wird zum einen vom FLT als Referenz f&uuml;r die Ausrichtung des OTA genutzt, zum anderen wird durch Modulation Daten zur Sonde mit einer Datenrate von 1,6 kbit\/s &uuml;bertragen. Daf&uuml;r werden zehn Laser mit jeweils 500 Watt Leistung, zusammen also 5 kW eingesetzt. Bis zu einer Distanz von 2,6 AE soll der Laser als Referenz vom FLT detektiert werden. Er setzt somit auch die maximale Distanz f&uuml;r die Nutzung der Technologie.<\/p>\n<p>Geplant sind Sitzungen von zwei Stunden Dauer zwei bis viermal pro Monat. Begonnen wird mit dem Experiment 60 Tage nach dem Start. Geplant ist ein Einsatz zwischen 0,1 und 2,5-facher mittlerer Erdentfernung (Astronomische Einheit, AE). Da Psyche sich bis auf 4,3 AE von der Erde entfernen kann (minimal 1,6 AE) entspricht dies nicht der vollen Missionsdauer. Man erwartet Datenraten, die folgender Gleichung gehorchen:<\/p>\n<p>Mbps \u00d7 AE\u00b2 ~ 5 -18<\/p>\n<p>Sprich, in 1 AE Distanz zum Empf&auml;nger sollte man 5 bis 18 Mbit\/s erreichen, in 2,5 AE dann noch 0,625 bis 2,88 Mbit\/s. Ein operationelles Ger&auml;t sollte bei Mars in maximaler Distanz zur Erde noch 230 kbit\/s erreichen bei einem Fenster von 65 Tagen Dauer, in denen der Mars zu nahe an der Sonne ist und so keine Verbindung m&ouml;glich ist. Daher wird sicher nicht die optische Daten&uuml;bertragung die Funkverbindungen nicht vollst&auml;ndig verdr&auml;ngen, denn bei diesen gibt es zwar auch Zeiten, in denen die Sonne die Verbindung st&ouml;rt, die sind aber bedeutend k&uuml;rzer und liegen im Bereich von wenigen Tagen. Die maximale Datenrate ist vorgegeben durch die Elektronik und Sensoren und kann bis zu 266 Mbit\/s erreichen.<\/p>\n<p>Das Experiment DSOC wird vom JPL gestellt.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"50%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"50%\">Wert<\/th>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Gewicht:<\/td>\n<td width=\"50%\">25 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Stromverbrauch:<\/td>\n<td width=\"50%\">75 Watt<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Laser Ausgangsleistung:<\/td>\n<td width=\"50%\">4 Watt<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Teleskopdurchmesser:<\/td>\n<td width=\"50%\">22 cm<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Wellenl&auml;nge Sendelaser:<\/td>\n<td width=\"50%\">1.550 nm<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Wellenl&auml;nge Referenzlaser:<\/td>\n<td width=\"50%\">1.064 nm<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Sendeleistung Mt. Palomar Teleskop:<\/td>\n<td width=\"50%\">5 kW<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Teleskopspiegel Mt. Palomar Teleskop:<\/td>\n<td width=\"50%\">508 cm<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Betriebsdistanz:<\/td>\n<td width=\"50%\">0,2 bis 2,5 AE<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Datenrate Downlink:<\/td>\n<td width=\"50%\">0,2 bis 200 MBit\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Datenrate Uplink:<\/td>\n<td width=\"50%\">1,6 kbit\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Detektor:<\/td>\n<td width=\"50%\">64 WS SNSPD mit 0,32 mm Durchmesser<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3 class=\"western\">Der Vergleich<\/h3>\n<p>Was optische Datenkommunikation allerdings nicht leistet, ist der Zweitnutzen der Bestimmung der Position und Geschwindigkeit mittels Vermessung der Radiowellen. Dies ist in den vergangenen Jahrzehnten um den Faktor 10<sup>5<\/sup> gesteigert. So stieg die Genauigkeit der Winkelunsicherheit von 10 mRad auf 1 nRad. 1 nRad sind 100 m in 100 Millionen km Distanz. Die Unsicherheit in der Geschwindigkeit liegt bei 0,1 mm\/s. Neben der genauen Kenntnis wo die Raumsonde ist, was nat&uuml;rlich unabdingbar ist, wenn sie etwas beobachten oder in einen Orbit einschwenken muss, kann man &uuml;ber die &Auml;nderung der Bahn und Geschwindigkeit auch die Gravitation bestimmen, nicht nur die eines Himmelsk&ouml;rpers als Ganzes, sondern auch lokale Abweichungen. So wurden schon bei Lunar Orbiter Gravitationsabweichungen registriert. Mittlerweile sind diese mit der GRAIL Mission sogar im Detail kartiert.<\/p>\n<p>Ebenso ben&ouml;tigt man Radiokommunikation noch als Reservesystem f&uuml;r Ausf&auml;lle. Anders als bei einer optischen Kommunikation kann man bei Antennen auch Rundstrahlantennen einbauen die einen Empfang aus einer Hemisph&auml;re zulassen. Entsprechend gro&szlig;e Sendeantennen und Sendest&auml;rken vorausgesetzt erlauben diese noch die Kommunikation trotz des fehlenden Verst&auml;rkungsfaktors, wenngleich mit minimaler Datenrate.<\/p>\n<p>Was allerdings bei Raumsonden z&auml;hlt, ist das Gewicht und der Stromverbrauch. Leider gibt es die Daten nicht so direkt vom Sendesystem von Psyche. Daher habe ich als Vergleich das S<a href=\"https:\/\/descanso.jpl.nasa.gov\/DPSummary\/MRO_092106.pdf\">endesystem des MRO<\/a> gew&auml;hlt<\/p>\n<p>Bei den Lasern gehe ich davon aus, das wie bei dem letzten Experiment auf dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/LADEE.shtml\">Mondsatelliten LADEE<\/a> die angegebenen Wattzahl die Nettoleistung des Lasers ist. Die verwendeten ND:YAG-Laser haben bei umgepumpten Systemen einen Wirkungsgrad von 3 bis 5 Prozent, so auch beim Experiment LLCD von LADEE (dort waren es 0,5 Watt Sendeleistung bei 136,5 Watt Leistungsaufnahme, also sogar noch weit unterhalb von 3 Prozent). Auch Wanderfeldr&ouml;hrenverst&auml;rker wie sie in den Sendern im X- und K-Band eingesetzt werden produzieren Abw&auml;rme, aber ihr Wirkungsgrad liegt zwischen 30 und 50 Prozent.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"12%\">Experiment<\/td>\n<td width=\"13%\">Gewicht<\/td>\n<td width=\"13%\">Sendeleistung<\/td>\n<td width=\"12%\">Stromverbrauch<\/td>\n<td width=\"13%\">Datenrate<\/td>\n<td width=\"19%\">Entfernung<\/td>\n<td width=\"19%\">Auf 1 AE \/ Watt<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"12%\">MRO X-Band<\/td>\n<td width=\"13%\">92,2 kg<\/td>\n<td width=\"13%\">102 Watt<\/td>\n<td width=\"12%\">172 W<\/td>\n<td width=\"13%\"><a href=\"https:\/\/mars.nasa.gov\/mro\/mission\/communications\/\">500 kbit<\/a><\/td>\n<td width=\"19%\">400 Millionen km<\/td>\n<td width=\"19%\">20,8 kbit<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"12%\">Psyche DSOC<\/td>\n<td width=\"13%\">25 kg<\/td>\n<td width=\"13%\">4 Watt<\/td>\n<td width=\"12%\">100 Watt (bei 4 % Wirkungsgrad)<\/td>\n<td width=\"13%\">230 kbit<\/td>\n<td width=\"19%\">400 Millionen km<\/td>\n<td width=\"19%\">16,35 kbit<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die gro&szlig;e Unbekannte ist der Wirkungsgrad de DSOC. Bei <a href=\"https:\/\/dspace.mit.edu\/bitstream\/handle\/1721.1\/61673\/Boroson-2009-The%20Lunar%20Laser%20Communications%20Demonstration%20%28LLCD%29.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y\">LLCD<\/a> war er noch deutlich unter den 3 bis 5 Prozent den die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nd:YAG-Laser\">Wikipedia f&uuml;r diesen Lasertyp<\/a> angibt. Eventuell erreicht man die Steigerung um den Faktor 10 durch Verbesserung des Wirkungsgrades auf 25 bis 50 Prozent bei gepumpten Systemen. Den Faktor 100 sehe ich, nur wenn das Teleskop deutlich leichter wird: Zwar ist das Sendesytem des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mro.shtml\">MRO<\/a> viermal schwerer, doch es hat eine 3 m gro&szlig;e Parabolantenne, w&auml;hrend es bei DSOC nur ein 22 cm Teleskop ist. Das wiegt normalerweise nicht so viel, etwa 8 bis 10 kg, wenn ich andere Konstruktionen auf Raumsonden als Vergleich heranziehe. Seitens des Bodensegments wird man wohl kaum &uuml;ber den 5 m Spiegel des Mount Palomar gehen, vorhandene Laser-Bodenstationen, die heute schon genutzt werden haben, eher einen Durchmesser von 1 bis 1,5 m. Eher zu vermuten ist das man bei der Angabe \u201e10 bis 100-fach\u201c leistungsf&auml;higer sich auf die Gr&ouml;&szlig;e der Sende\/Empfangsantennen bezieht. Das ist beim MRO eine 3 m und 34 m Antenne, beim DSOC dagegen nur 0,22 und 5 m, also einmal um den Faktor 13,6 besser und einmal um den Faktor 6,8. Multipliziert man diese so kommt man auf den Faktor 92, also nahe an der Angabe 100. Nur wird man niemals ein Empfangsteleskop mit 34 m Durchmesser bauen und ein 3 m gro&szlig;es Sendeteleskop w&auml;re gr&ouml;&szlig;er als das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hst.shtml\">Hubble Space Teleskop<\/a> mit 2,38 m Durchmesser. Realistisch wird man den Durchmesser vielleicht auf 40 maximal 50 cm steigern k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Immerhin einen Gewinn gibt es schon. Das DSOC ist viermal leichter als die HGA von MRO und der Stromverbrauch ist auch geringer (falls die 4 Prozent Wirkungsgrad stimmen), daf&uuml;r ist die Datenrate pro Watt Eingangsleistung schon bei 80 Prozent des Wertes f&uuml;r das X-Band bei einer deutlichen Gewichtsersparnis. Allerdings ist durch den &Uuml;bergang auf das Ka-Band auch bei Radiowellen die Datenrate um den Faktor 3 bis 5 steigerbar. Dann sind beide Technologien wieder gleichauf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15808\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15808\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Optische Kommunikation ist in den letzten Jahrzehnten den Kinderschuhen entwachsen, wird aber vor allem noch im Erdorbit genutzt, so zwischen Erdbeobachtungssatelliten im LEO und einem Kommunikationssatelliten im GEO Orbit. 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