{"id":15814,"date":"2022-03-06T15:20:41","date_gmt":"2022-03-06T14:20:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15814"},"modified":"2022-03-06T15:21:18","modified_gmt":"2022-03-06T14:21:18","slug":"intel-prozessoren-bei-denen-es-anders-lief-als-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/03\/06\/intel-prozessoren-bei-denen-es-anders-lief-als-geplant\/","title":{"rendered":"Intel-Prozessoren, bei denen es anders lief als geplant"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15814\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15814\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Nach Intels Flops die ich gestern vorgestellt habe, heute ein weiterer Beitrag zu dem Thema. Diesmal geht es um Prozessoren \/ Architekturen bei denen die Geschichte anders lief, als von Intel geplant, auch wenn man in den meisten F&auml;llen nicht von einem kommerziellen Fehlschlag sprechen kann.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/f2cdf5c7b1be4565aeddb2291c6979c9\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Intel 8086<\/h3>\n<p>Wie schon geschrieben ging Intel nach dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8080.shtml\">8080<\/a> gleich den n&auml;chsten Prozessor an, diesmal gleich ein gro&szlig;er Wurf, der 8800, sp&auml;ter in<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/iAPX432.shtml\"> iAPX 432<\/a> umbenannt. Sehr bald zeigte sich das die Entwicklung Jahre dauern w&uuml;rde und bis dahin konnte die Konkurrenz nat&uuml;rlich ihre eigenen Prozessoren auf den Markt bringen. So entschloss man sich doch noch einen 16 Bit Prozessor dazwischenzuschieben als \u201eL&uuml;ckenb&uuml;&szlig;er\u201c. Man fragte die Kunden und die wollten vor allem Kontinuit&auml;t, das bedeutet ihre existierende 8080-Software musste leicht an den neuen Prozessor anpassbar sein. Da man auch in Zeitnot war, schlie&szlig;lich hatte man sich zuerst auf den 8800 konzentriert, f&auml;llte Intel die Entscheidung, das der neue Prozessor <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8086.shtml\">8086<\/a> im Prinzip eine 16 Bit Version des 8080 sein sollte. Er hatte dieselbe Zahl an Allzweckregistern, verwendete wie dieser die Zweiadressadressierung, sodass das AX Register immer das Ziel von Rechenoperationen war, sogar alle 8080 Befehle waren als Untermenge vorhanden. Ein Programm konnte maschinell Assemblercode des 8080 in Bin&auml;rcode des 8086 &uuml;bersetzen.<\/p>\n<p>Der Ansatz der Kompatibilit&auml;t ist ja gut, aber Intel setzte einige Hindernisse, die nicht n&ouml;tig waren. Da die Register nur 16 Bits breit waren, konnte der Prozessor auch nur 64 KB direkt adressieren \u2013 zu wenig f&uuml;r einen 16 Bitter. Um einen gr&ouml;&szlig;eren Adressraum zu bekommen, addierte man den um 4 Bits verschobenen Wert eines Segmentregisters bei der Adressierung und konnte so die 64 KB wie Fenster in einem 1 MB gro&szlig;en Adressraum verschieben. Wer in PC-Zeiten mal unter DOS programmiert hat, kennt die Folgen: Datenstrukturen wie Arrays waren so auf 64 KByte beschr&auml;nkt, au&szlig;er man legte sie dynamisch zur Laufzeit an, globale Daten ebenfalls auf 64 KB. Das war umst&auml;ndlich und das machten die Konkurrenten besser.<\/p>\n<p>Zum Verh&auml;ngnis sollte werden, das I<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/konzeption-des-ibm-pc.shtml\">BM den Prozessor w&auml;hlte<\/a> und sich ihr IBM PC zum Industriestandard <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ps-2-os2.shtml\">durchsetzte<\/a>. Das bedeutete, das alle folgenden Prozessoren die Eigenschaften des 8086 zumindest als Untermenge besitzen mussten inklusive seiner M&auml;ngel wie dem ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten A20 Gate. Intel konnte die Architektur nie mehr reformieren.<\/p>\n<p>Meine Meinung zum 8086 hat sich durch das Schreiben meiner Hardwareartikel gebessert. In den Achtzigern empfand ich ihn als \u201eschrottig\u201c. Mein Liebling war der MC68000 \u2013 volle 16 MB unsegmentierter Adressraum, viele Register, intern 32 Bits lang, nur im Bus auf 24 Bits beschr&auml;nkt. Der steckte im Macintosh, Sun Workstations. Nimmt man reale Benchmarks, so war der 8086 aber nur etwa 20 Prozent langsamer als ein 68000, den schlechten Ruf hatte er dadurch das nicht er im IBM PC steckte, sondern der 8088, der um 40 Prozent langsamer war und der wiederum nur mit 4,77 MHz getaktet, obwohl es den 8086 damals schon mit 8 MHz gab, was die Geschwindigkeit drastisch reduzierte.<\/p>\n<h3 class=\"western\">80186<\/h3>\n<p>Der 8086 war wie sein Vorg&auml;nger auf einen externen Taktgenerator angewiesen. So schob Intel wie beim 8080 ein verbessertes Modell nach. 1982 erschien der 80186, als Nachfolger des 8086. Er integrierte den Taktgenerator, aber auch andere Bausteine, die man h&auml;ufig brauchte, wie Interruptcontroller, DMA-Steuerung, Zeitgeber und Refresherzeugung f&uuml;r DRAM. Der 80186 wurde relativ wenig eingesetzt. Zum einen, weil nicht alle diese Bausteine in einem PC ben&ouml;tigt wurden, dagegen eher bei einem Mikrocontroller n&uuml;tzlich waren. Zum Zweiten, weil wenige Monate sp&auml;ter das noch leistungsf&auml;higere Nachfolgemodell <a href=\"..\/..\/..\/..\/Documents\/Websites\/bernd-leitenberger\/80286.shtml\">80286<\/a> erschien, das Basis f&uuml;r die n&auml;chste Generation von PCs wurde. Der 80186 wurde aber noch lange als Embedded Prozessor von Intel produziert, erheblich l&auml;nger als der 8086.<\/p>\n<h3 class=\"western\">80286<\/h3>\n<p>Mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80286.shtml\">80286<\/a> wollte Intel nun zu Motorola aufschlie&szlig;en, wenn nicht &uuml;berholen. Er musste aber kompatibel zum 8086 sein. Die L&ouml;sung war leider eine schlechte. Der 80286 hatte nun auch 16 MB Speicher, dazu gab es Mechanismen, mit denen er das Betriebssystem &uuml;ber Fehler informieren konnte. Beim Anlegen der Spannung tat er aber, als w&auml;re er ein 8086. Die neuen Features bekam man erst zu sehen, wenn man mit einem Befehl in den neuen \u201eProtected Mode\u201c wechselte. Soweit so gut. Leider war das eine Einbahnstra&szlig;e. Man konnte dann nicht mehr in den 8086-Modus, nun Real Modus genannt, wechseln. Intel dachte sich wohl \u201ewarum auch, hat man doch in dem Modus viel mehr M&ouml;glichkeiten\u201c. Sie verga&szlig;en, dass Softwareentwickler ohne Betriebssystem das im Proteced Mode arbeitete, im Real Mode entwickelten. So war das Austesten von Programmen schwierig. Interessanterweise k&uuml;mmerte das die meisten Benutzer des 80286, z.B. in einem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ibm-pc-at.shtml\">IBM AT<\/a> nicht. Sie nutzten ihn einfach als schnellen 80286 unter DOS. Unter DOS wirkte sich vielmehr mit der Dauer aus, das auch der Arbeitsspeicher im Real Mode auf 1 MB beschr&auml;nkt war, die PC aber in der zweiten H&auml;lfte der Achtziger zunehmen mehr als 1 MB Speicher hatten. Ich denke das die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pc-hist1982-2000x.shtml\">Entwicklung von OS\/2<\/a> so lange dauerte, liegt mit daran. In jedem Falle ist bekannt das Bill Gates die Entwicklung von Windows nach Version 2 einstellen wollte, weil die Programmentwicklung f&uuml;r den 80286 so umst&auml;ndlich war. Nur durch Zufall entdeckte einer der Entwickler einen Debugger f&uuml;r den Protected Mode, der auch im Real Mode funktionierte und mit dem man nun endlich schneller vorw&auml;rts kam.<\/p>\n<p>Intel lernte daraus und implementierte im Nachfolgeprozessor <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80386.shtml\">386<\/a> einen \u201evirtuellen\u201c 8086-Modus in dem der Prozessor beliebig viele 8086 Programm jedes in einem eigenen Adressraum ausf&uuml;hren konnte, was dann auch der Erfolg f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/windows.shtml\">Windows 3<\/a> war, denn so konnte es DOS-Programme ausf&uuml;hren, ohne bei deren Fehlern selbst abzust&uuml;rzen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Pentium Pro<\/h3>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-pro.shtml\">Pentium Pro<\/a> ist in dieser Rubrik ein Sonderfall. Er ist quasi das Gegenteil zum 8086\/80286. W&auml;hrend diese trotz M&auml;ngel in der Architektur erfolgreich waren, hat der Pentium Pro die Grundlagen f&uuml;r die noch heute geltende Architektur gelegt und war nicht erfolgreich.<\/p>\n<p>Intel hatte seit dem 8086 die Architektur immer mehr erweitert aber auch schneller gemacht. Der 486 konnte schon 80 Prozent der Befehle in einem Takt ausf&uuml;hren \u2013 der 8086 ben&ouml;tigte im Durchschnitt 10 Takte f&uuml;r einen Befehl. Der Pentium war als erster Prozessor <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/supercomputer-pc1.shtml\">superkalar<\/a>, das hei&szlig;t er hatte mehr Funktionseinheiten als ein Befehl &uuml;berhaupt besch&auml;ftigen kann. So konnte er im Idealfall zwei befehle gleichzeitig ausf&uuml;hren.<\/p>\n<p>Beim Pentium Pro zog man einen Schlussstrich um die x86 Architektur. Es gab zwei grundlegende Neuerungen. Die erste war das der Pentium keine x86 Befehle verarbeitete, sondern intern ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/risc-cisc.shtml\">RISC Prozessor<\/a> war. Der Dekoder &uuml;bersetzte die x86 Befehle zuerst in mehrere einfache Risc Befehle, \u201eMikroops\u201c genannt. Die wurden dann von dem Prozessor ausgef&uuml;hrt. Dabei konnte der Pentium Pro die Befehle umgruppieren und so vorziehen, um die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/paralelles-rechnen.shtml\">Funktionseinheiten<\/a> voll auszulasten. Das nennt man \u201eOut of Order Execution\u201c und es macht einen Prozessor komplex, denn er muss Abh&auml;ngigkeiten erkennen, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pipeline.shtml\">Spr&uuml;nge vorhersagen<\/a>, weil sonst die ganze Optimierung keinen Sinn macht. Aber es bringt einen enormen Geschwindigkeitsgewinn.<\/p>\n<p>Zum Verh&auml;ngnis wurden dem Pentium Pro zwei Dinge. Der hausgemachte Fehler war, das man um die Performance zu steigern, den gro&szlig;en L2-Cache auf einem zweiten CPU-Die untergebracht hatte, anstatt (wie bisher) in separaten Chips auf dem Mainboard. Beide Dies mussten fehlerfrei sein und das senkte die Produktionsausbeuten ab und machte den Chip teuer. Zudem lie&szlig; der so mit vollem Prozessortakt angebundene Cache nicht eine so gro&szlig;e Steigerung des Maximaltaktes wie bei den Vorg&auml;ngern zu.<\/p>\n<p>Den zweiten Punkt hatte Microsoft zu verantworten. Der Pentium Pro erschien zusammen mit Windows 95, das von Microsoft als \u201e32 Bit Betriebssystem\u201c beworben wurde. Intel betrachtete den 8086 Code, den 16 Bit Code von DOS, als veraltetet und zum Aussterben verurteilt und der Prozessor konnte so die 32 Bit Befehle, die es ab dem 80386 gab, schnell ausf&uuml;hren, nicht aber die alten 16 Bit Befehle. In Benchmarks zeigte sich aber bald, dass unter Windows 95 der teure Pentium Pro langsamer als ein niedrig getakteter viel preiswerter Pentium war. Denn nur die Oberfl&auml;che, also das was der Anwender sieht, war in Windows 95 neu und 32 Bittig. Alles darunter, das eigentliche Betriebssystem war noch 16-bittiger Code.<\/p>\n<p>Der Pentium Pro wurde so erfolgreich in Servern und Workstations vermarktet, wo es echte 32 Bit Betriebssysteme gab. Mit ihm gab es auch erstmals einen Rechner mit Intel Prozessoren der die Top 500 Liste der schnellsten Computer anf&uuml;hrte, aber im PC-Markt war er ein Flop. Intel lernte daraus, und trennte beim Nachfolger <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-ii.shtml\">Pentium II<\/a> den Cache wieder vom Prozessor und baute beides zusammen auf ein CPU-Modul.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Pentium 4<\/h3>\n<p>Den letzten Architekturwechsel machte Intel beim Pentium 4. Die beiden Nachfolger des Pentium Pro (Pentium II\/III) &uuml;bernahmen seine Architektur, f&uuml;gten weitere Funktionseinheiten zu, optimierten sie. F&uuml;r die neue Netburst Architektur des Pentium 4 setzte Intel auf ein anderes Konzept. Anstatt vielen Funktioneinheiten gab es wenige. Daf&uuml;r hatte der Prozessor eine extrem lange Pipeline, machte pro Takt also wenig, brauchte vergleichsweise viele Takte um einen Befehl zu dekodieren. Doch das machte nichts \u2013 es wurde pro Takt ja ein neuer Befehl in die Pipeline geschoben. Diese <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pipeline.shtml\">Pipeline<\/a> war auf hohe Taktfrequenz optimiert und in der Tat gelang es Intel den anf&auml;nglichen Takt innerhalb von zwei Jahren von 1,2 auf 3 GHz zu steigern. Nur \u2013 danach ging es nicht mehr weiter. In den n&auml;chsten zwei Jahren stieg er nur noch auf 3,83 GHz, mehr wurde nicht erreicht. Die Ursache waren Leckstr&ouml;me die bei jedem Takt entstehen. Je h&ouml;her der Takt war, desto mehr Abw&auml;rme produziert der Prozessor, die K&uuml;hler wurden immer gr&ouml;&szlig;er und als der Prozessor auf 1 cm\u00b2 Fl&auml;che 125 Watt abgab (eine Herdplatte gibt pro Fl&auml;cheneinheit erheblich weniger Leistung ab) war die Grenze der K&uuml;hlsysteme erreicht. Zeitgleich hatte AMD den Athlon auf dem Markt, mit einer Architektur die sich mehr am Pentium Pro orientierte \u2013 mehr Funktionseinheiten aber niedriger Takt und die Athlons waren schneller als der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-4.shtml\">Pentium 4<\/a>.<\/p>\n<p>Intel zog die Reisleine und lies eine neue Architektur designen, nun auf geringe Verlustleistung getrimmt. Basis war der Pentium M, ein Mobilprozesor f&uuml;r Laptops den das israelische Designb&uuml;ro von Intel entwickelt hatte und der wiederum auf dem Pentium Pro Design basierte. Die neue Architektur hie&szlig; \u201e<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Core-Mikroarchitektur.shtml\">Core Mikroarchitektur<\/a>\u201c, hatte erheblich niedrigen Takt von maximal 2 GHz, war durch mehr Parallelit&auml;t trotzdem schneller. Damit &uuml;berholte Intel wieder AMD, die nach einigen Jahren ihren Athlon auch kaum noch in der Leistung steigern konnte. Die Architektur ist bis heute aktuell und wurde seitdem vor allem erweitert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15814\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15814\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Nach Intels Flops die ich gestern vorgestellt habe, heute ein weiterer Beitrag zu dem Thema. 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Drei Dinge fielen mir auf: Beim Boostback-Burn der Super Heavy schaltete eines der\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/d237e8ebe33746ddb174f7e072b94b6c","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15814"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15814\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}