{"id":15861,"date":"2022-04-08T11:33:36","date_gmt":"2022-04-08T09:33:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15861"},"modified":"2022-04-08T11:33:36","modified_gmt":"2022-04-08T09:33:36","slug":"intels-neue-prozessorarchitektur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/04\/08\/intels-neue-prozessorarchitektur\/","title":{"rendered":"Intels neue Prozessorarchitektur"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15861\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15861\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Seit 2006 gibt es die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Core-Mikroarchitektur.shtml\">Core-Prozessorarchitektur<\/a> bei Intel. Seitdem wurde sie erweitert, ist aber im Prinzip die gleiche geblieben. Mehr &uuml;ber sie findet man auf der Website. Nun will Intel sie renovieren, wenngleich auch nicht ersetzen, wie dies zwischendurch mal mit der Netburst-Technologie des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-4.shtml\">Pentium 4<\/a> geschah. Es ist im Prinzip eine Renovierung, wie bisher in den letzten Generationen, aber eine die sich nun auch auf die Programmierebene auswirkt, w&auml;hrend es bei den letzten Generationen immer eine interne Optimierung war und man die Programme nicht umstellen musste, au&szlig;er man wollte neue Features mit neuen Befehlen wie Verschl&uuml;sselung oder Vektorrechnungen nutzen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/63ead472003348478c9ebcd1fb19dffa\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nEs gibt zwei Neuerungen. Die kleinere, aber f&uuml;r Programmierer radikalere ist das es einen neuen Instruktionssatz gibt. Seit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-pro.shtml\">Pentium Pro<\/a> arbeitet der Prozessor intern mit MicroOps oder \u00b5Ops. Bis zum Pentium war es so das der Dekoder die Befehle mit einem Fetch geholt wurden, entweder direkt in Hardwareschaltungen umsetzte oder bei den letzten Generationen in einem Mikrocode-ROM die Instruktionen geholt und ausgef&uuml;hrt werden, die letztendlich aber auch Bitmuster sind die nacheinander bestimmte Teile des Prozessors aktivierten.<!--more--><\/p>\n<p>Seit dem Pentium Pro arbeitet ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/x86-artikel.shtml\">x86 Prozessor<\/a> intern als RISC Prozessor. RISC war in der Computerindustrie das Buzzword der zweiten H&auml;lfte der Achtziger und den ersten Jahre der Neunziger. Es schien damals als die L&ouml;sung daf&uuml;r, dass Chips mit jeder Generation immer komplexer und aufwendiger wurden. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8086.shtml\">8086<\/a> und seine Nachfolger ist ein typischer <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cisc-risc.shtml\">CISC Prozessor<\/a>. Die Abk&uuml;rzung steht f&uuml;r Complex Instruction Set Computer. Die Befehle sind also sehr leistungsf&auml;hig und komplex. So hat schon der Urahn Befehle zum Durchsuchen von Speicherbl&ouml;cken nach Bitmustern. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cisc-risc.shtml\">RISC<\/a> steht f&uuml;r das genaue Gegenteil, Reduced Instruction Set Computer. Die Befehle sind elementar, der obige Blocksuchbefehl w&uuml;rde durch ein ganzes Programm ersetzt werden m&uuml;ssen. Entsprechend sind es auch weniger Befehle. Daf&uuml;r ist ein Prozessor viel einfacher aufgebaut und billiger zu fertigen. Idealerweise ist er aber nicht langsamer, weil er die einfachen Befehle schneller ausf&uuml;hren kann.<\/p>\n<p>In den Achtzigern entstanden als <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/risc-cisc.shtml\">RISC<\/a> Architekturen die MIPS Architektur, die SPARC Architektur und die bis heute aktuellen ARM Prozessoren. Letztere haben auch bis heute &uuml;berlebt. Anfang der Neunziger kam der PowerPC Prozessor von Motorola\/Apple\/IBM als Gemeinschaftsprojekt hinzu und selbst Intel versuchte mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/i860.shtml\">I860<\/a> eine solche Architektur im Markt zu platzieren, was aber nicht gelang. Beim Pentium Pro baute Intel einen RISC Prozessor in den CISC Prozessor ein. Man k&ouml;nnte auch sagen, dass heute jeder x86 Prozessor eigentlich ein RISC Prozessor ist, der einen vorgeschalteten Decoder hat der CISC Anweisungen versteht.<\/p>\n<p>Der Vorteil liegt darin, das diese MikroOps so gew&auml;hlt werden k&ouml;nnen das die Geschwindigkeit optimal ist. Sie sind besser als die x86 Anweisungen umsortierbar, wodurch Befehle vorgezogen werden k&ouml;nnen. Ohne dieses Feature, OOO-Scheduling (Out-of-Order = OOO) w&auml;ren die Prozessoren sehr langsam. Intel hat in den Atoms auch Prozessoren ohne OOO-Schedulung und deren Geschwindigkeit f&auml;llt doch stark ab. Weiterhin kann Intel die interne Architektur &auml;ndern und hat dies in der Vergangenheit auch getan, ohne das sich dies auf den Befehlssatz auswirkt, so wurden MikoOps zusammengefasst (MikroOp-Fusion), sp&auml;ter stand sogar eine Micro-Op f&uuml;r zwei x86 Befehle (Makro-Op Fusion, z.\u00a0B. bei dem in Schleifen ben&ouml;tigten Paar Vergleich \u2192 bedingter Sprung). Seit einigen Generationen hat sich bei den MicroOps aber auch nicht mehr viel getan.<\/p>\n<p>Nun will Intel diesen Befehlssatz, also die MicroOps als zweiten Befehlssatz auch nach \u201eAu&szlig;en\u201c als RISC-Instruction Set anbieten. Intel nennt einige Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Befehle sind im Mittel 20 % k&uuml;rzer. Das liegt daran, dass x86 Befehle historisch gewachsen sind. Die kurzen Opcodes werden alle von den 16 Bit Befehlen des 8086 genutzt, die heute im Code aber nicht mehr vorkommen. 32 und 64 Bit Befehle m&uuml;ssen einige unbenutzte Opcodes als Prefixe nutzen und dies ist nun nicht n&ouml;tig. Es werden nicht wie bisher, unbenutzte Opcodes mit neuen Befehlen belegt, sondern ein bestimmtes Bitmuster steht zugleich f&uuml;r einen x86 oder RISC-Befehl, nur der Modus unterscheidet &uuml;ber die Interpretation.<\/li>\n<li>Das Dekodieren ist aus dem Grund und wegen der einfacheren Struktur der Befehle schneller erledigt. Die Latenz (Gesamtdauer eines Befehls) sinkt um 20 bis 30 Prozent.<\/li>\n<li>Der Befehlssatz ist orthogonal. Es gibt keine Spezialregister mehr, jedes Register kann alle Operationen durchf&uuml;hren. Das ist vor allem f&uuml;r Compiler wichtig, die so effizienter den Code &uuml;bersetzen k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Es ist eine VLIW Architektur. Die 64 Bit Register k&ouml;nnen auch als 2 x 32, 4 x 16 oder 8 x 8 Register genutzt werden. Sowohl bei Ganzzahlen wie Flie&szlig;kommazahlen (bei denen aber nur bis 16 Bit). Es entfallen die Operationen mit l&auml;ngeren Operanden wie bei AVX. Die AVX Instruktionen wurden bisher intern in parallel ausgef&uuml;hrte Operationen mit mehreren 64 Bit Registern umsetzt. Da der Andentyp in einem 2 Bit Feld kodiert ist und es hier noch eine Position frei ist, ist f&uuml;r die Zukunft auch eine Erweiterung auf 128 Bit denkbar, so erste Spekulationen nach der Vorstellung der Architektur auf dem Intel Architecture Day 2022.<\/li>\n<li>Es gibt viel mehr Register. Es stehen jeweils 256 Ganzzahl und 256 Register direkt adressierbar zur Verf&uuml;gung. Intern k&ouml;nnen es noch mehr sein. Die P-Kerne von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Alder-Lake.shtml\">Alder Lake<\/a> haben z.\u00a0B. 280 Integer und 332 Flie&szlig;kommaregister. Die zus&auml;tzlichen Register stehen &uuml;ber Register-Windows zur Verf&uuml;gung. Das haben auch andere Architekturen wie z.B. SPARC. Zwischen 8 und 128 Register (in Zweierpotenzen abgestuft) k&ouml;nnen durch einen Befehl ausgetauscht werden. Compiler k&ouml;nnen so f&uuml;r jede Unterroutine f&uuml;r Parameter und lokale Variablen ein Window einf&uuml;hren. Ebenso Prozesse. Xeon-Serverprozessoren sollen daher viel mehr interne Register als Desktop Prozessoren (bis zu vierstelligen Zahlen) erhalten. Aber auch bei normalen Befehlen k&ouml;nnen so viel mehr Werte in den Registern gehalten werden.<\/li>\n<li>Die Register sind gepipelint. Das bedeutet, w&auml;hrend mit einigen Registern gerechnet wird, werden die Operanden schon in die folgenden Register geladen und die Ergebnisse aus den vorherigen Registern in den Speicher geschrieben. Das ersetzt die AVX Befehle, weil bei 256 Flie&szlig;kommaregister so mehrere Operationen simultan m&ouml;glich sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt soll \u00b5Ops Code erheblich schneller sein. Um wie viel h&auml;ngt davon ab, wie gut ein Compiler die neuen Features ausnutzt.<\/p>\n<p>Intel hat aus dem Fiasko mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80286.shtml\">80286<\/a> gelernt. Der erweiterte die x86 Architektur, aber die neuen Befehle gab es nur beim Umschalten in einen neuen Modus, den Protected Mode. Das war aber eine Einbahnstra&szlig;e, aus der es keinen R&uuml;ckweg gab. Mit einem unbelegten Opcode kann man den Prozessor in den neuen Befehlssatz umschalten. Ung&uuml;ltige Opcodes die z.\u00a0B. von x86 Befehlen herr&uuml;hren k&ouml;nnten, erzeugen eine Exception, die an das Betriebssystem weitergegeben wird. Das Mischen von x86\/RISC-Befehlen ist so nicht m&ouml;glich, dazu sind die Architekturen zu verschieden. Mit einem Befehl kann man jederzeit aber wieder vom RISC-Op Modus in den x86 Modus umstellen. Die x86 Register werden dabei restauriert.<\/p>\n<p>Davon erhofft sich Intel eine schnelle Umsetzung in der Industrie. Die Einf&uuml;hrung einer neuen Architektur ist riskant. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/jobs-wozniak.shtml\">Apple<\/a> hat dies dreimal hinbekommen beim Wechsel von Mc68k auf PowerPC, dann IA-86 und zuletzt ARM. Das geschah durch das Betriebssystem das jeweils Emulationen f&uuml;r das alte Bin&auml;rformat beinhaltete. &Auml;hnliches schwebt auch Intel vor. Es sind, weil beide Befehlss&auml;tze vom selben Prozessor verstanden werden aber auch \u201eMixed Binarys\u201c m&ouml;glich. Diese starten im x86 Modus, stellen &uuml;ber CPUID und andere Statusabfragen fest, ob der Risc-Op Modus unterst&uuml;tzt wird, und verzweigen dann entweder in einen Programmteil mit diesen Instruktionen oder f&uuml;hren die x86 Befehle aus. Der Nachteil solcher Mixed-Binarys ist das sie gr&ouml;&szlig;er sind, sodass Intel hier hofft, dass das Betriebssystem ein neues Bin&auml;rformat f&uuml;r Risc.Ops einf&uuml;hrt und das Betriebssystem jeweils die richtige Version bestimmt.<\/p>\n<p>Die zweite &Auml;nderung ist radikaler, betrifft aber nicht die normalen Programmierer, sondern Betriebssystemen. Intel wird eine lineare Speicherarchitektur einf&uuml;hren, die nun auch Massenspeicher miteinbezieht. Im Prozessor gibt es eine Tabelle, die vom Betriebssystem gef&uuml;llt wird und die in Gigaybyte Schritten (derzeit sind 2<sup>^48<\/sup> Byte = 65536 GByte adressierbar) je zwei Bits f&uuml;r Lese- und Schreibgeschwindigkeit hat. Das sind Stufen von 0 bis 3, wobei 3 f&uuml;r die schnellste und 0 f&uuml;r die langsamste Geschwindigkeit stehen und die f&uuml;r verschiedene Speicher so aussieht:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"13%\"><\/td>\n<td width=\"13%\">Lesen<\/td>\n<td width=\"38%\">Schreiben<\/td>\n<td width=\"37%\">Permanenz<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"13%\">ESRAM<\/td>\n<td width=\"13%\">0<\/td>\n<td width=\"38%\">0<\/td>\n<td width=\"37%\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"13%\">DRAM<\/td>\n<td width=\"13%\">1<\/td>\n<td width=\"38%\">1<\/td>\n<td width=\"37%\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"13%\">MRAM<\/td>\n<td width=\"13%\">1<\/td>\n<td width=\"38%\">1<\/td>\n<td width=\"37%\">1<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"13%\">Flash-ROM<\/td>\n<td width=\"13%\">2<\/td>\n<td width=\"38%\">3<\/td>\n<td width=\"37%\">1<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"13%\">Harddsic<\/td>\n<td width=\"13%\">3<\/td>\n<td width=\"38%\">3<\/td>\n<td width=\"37%\">1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das Feld Permanenz steht daf&uuml;r, ob der Speicher permanent ist, also nach Abschaltung der Spannungsversorgung nicht gel&ouml;scht wird. MRAM ist eine schon verf&uuml;gbare Technologie, die aber noch selten eingesetzt wird, meist als Absicherung von DRAM bei Stromausf&auml;llen. Neu ist ESRAM, Expendable SRAM. Das ist statisches RAM, bei denen eine Zelle mehr Transistoren hat als bei der klassischen Flip-Flop Technik, aber auch mehr als ein Bit speichert, z.\u00a0B. vier Bit in acht Transistoren. Gegen&uuml;ber klassischem SRAM wie er in <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cache.shtml\">Caches<\/a> eingesetzt wird, ben&ouml;tigt man nur zwei Transistoren pro Bit anstatt vier bis sieben (je nach Geschwindigkeit). Daf&uuml;r kann man die Bits nur sequentiell nacheinander auslesen. Trotzdem soll ESRAM bedeutend schneller als <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/speicher-geschwindigkeit.shtml\">DRAM<\/a> sein, der derzeit minimale Zugriffszeiten von 10 ns hat, das sind bei 5 GHz Takt 50 Takte f&uuml;r einen Zugriff. Ein 4 Bit ESRAM w&uuml;rde das auf 4 Takte ein 8 Bit ESRAM auf 8 Takte reduzieren.<\/p>\n<p>Der Grund f&uuml;r das Einbinden von Massenspeichern ist, dass so der Speicherverbrauch optimiert werden kann. Der Inhalt eines Flash-ROM muss nicht in den Arbeitsspeicher kopiert werden und kann direkt aus dem ROM gelesen werden. Schreibzugriffe werden gesammelt und wenn ein Block voll ist oder Zeit ist ausgef&uuml;hrt. Diese finden nach wie vor im DRAM statt. Das f&uuml;hrt der Prozessor selbst aus. F&uuml;r die Verwaltung werden aber neue Betriebssysteme ben&ouml;tigt, weil der Prozessor hier nur assistiert. Vor allem f&uuml;r Server sind die Vorteile enorm. Diese bedienen &uuml;blicherweise viele Benutzer, jeden in einem eigenen Prozess und bei jedem Prozess sind bestimmte Module des Betriebssystems oder Anwendung wie PHP-Interpreter, Apache Webserver etc. im RAM. Diese Doppelbelegung kostet Speicher. Ohne Betriebssystemunterst&uuml;tzung bleibt es bei der bisherigen Speicherarchitektur.<\/p>\n<p>Wann die &Auml;nderungen kommen, ist noch offen. Intel meint, das der RISC-Befehlssatz schon in der 14-ten Generation (nach Rocket Lake) kommen k&ouml;nnte, das Unified Memory Modell ab der 16-ten Generation. Dies ist aber abh&auml;ngig vom Fortschritt der Herstellungstechnologie, da daf&uuml;r der 7 nm Prozess vorgesehen ist, und Intel hier hinterherhinkt, erst letztes Jahr die 10 nm Technologe mit mehrj&auml;hriger Versp&auml;tung einf&uuml;hrte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15861\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15861\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Seit 2006 gibt es die Core-Prozessorarchitektur bei Intel. 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Nach neueren Informationen zu suchen ist inzwischen relativ schwer, weil wenn man das Stichwort Corona eingibt, man eigentlich nur noch Sachen zur Pandemie bekommt. Noch problematischer ist, dass\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/47af2c3dc2e84bf1be3e3357be3e6cdd","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18656,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/05\/09\/vor-dem-12-ten-testflug-des-starships\/","url_meta":{"origin":15861,"position":5},"title":"Vor dem 12-ten Testflug des Starships","author":"Bernd Leitenberger","date":"9. Mai 2026","format":false,"excerpt":"W\u00e4hrend ich f\u00fcr den Artikel recherchiere, gibt es noch keinen Starttermin f\u00fcr das erste Starship V3, der Start wurde mehrfach von M\u00e4rz bis Mai verschoben. 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Es ist klar, das mit V3 vieles besser werden muss.\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/dc51ed97a0f548b6bea1f689ca456c33","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15861"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15861\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}