{"id":15920,"date":"2022-05-15T18:34:05","date_gmt":"2022-05-15T16:34:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15920"},"modified":"2022-05-15T18:34:26","modified_gmt":"2022-05-15T16:34:26","slug":"spektakulaere-fehlschlaege-in-der-raumfahrt-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/05\/15\/spektakulaere-fehlschlaege-in-der-raumfahrt-teil-3\/","title":{"rendered":"Spektakul&auml;re Fehlschl&auml;ge in der Raumfahrt \u2013 Teil 3"},"content":{"rendered":"<p>Heute folgt der dritte \u2013 und letzte Teil \u2013 meiner Miniserie &uuml;ber Fehlschl&auml;ge in der Raumfahrt. Ich h&auml;tte noch einiges mehr zu schreiben, aber da die Resonanz bei den ersten beiden Teilen gleich Null war, denke ich interessiert dies au&szlig;er mir selbst keinen. Daf&uuml;r gibt es morgen mal wieder einen Beitrag &uuml;ber den ihr debattieren k&ouml;nnte. N&auml;mlich den einzigen pazifistischen Staat auf der Welt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/1ffe5fcaf9cb4ac8850d1b967edd7fe8\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Ranger: Fehler im System<\/h3>\n<p>Ranger war das erste Programm der NASA zur Erfoschung des Mondes. Gebaut wurden die Sonden vom JPL. Das Programm war ambitioniert. Daher ging man es in zwei Etappen an. Ranger Block I sollte das allgemeine Design der Raumsonde erproben, die dazu in einen langgestreckten Erdorbit gelangten. Es gab Experimente, die vor allem die Teilchen- und Feldumgebung der Erde bis in 820.000 km Distanz erforschen sollten. Block I umfasste zwei Sonden. In beiden F&auml;llen z&uuml;ndete die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/agena.shtml\">Agena B Oberstufe<\/a> aber nicht, oder nur kurz. Die Sonden strandeten in einem erdnahen Orbit, in dem sie nicht stabil betrieben werden konnten und nach wenigen Tagen wieder in die Atmosph&auml;re eintraten.<\/p>\n<p>Nun sollte der Block II &uuml;bernehmen, die n&auml;chsten drei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ranger.shtml\">Ranger Sonden<\/a>. Sie hatten eine zus&auml;tzliche kleine Kapsel mit einem Feststofftriebwerk an Bord. Das Triebwerk sollte in 21 km H&ouml;he z&uuml;nden und die Geschwindigkeit fast vollst&auml;ndig vernichten. Die restliche Strecke w&uuml;rde die Kapsel ungebremst fallen. Obwohl sie so mit rund 250 km\/h auf dem Mond aufschlagen w&uuml;rde, nahm man an das sie es durch eine St&ouml;&szlig;e abfedernde Konstruktion aus Fieberglas und eine Fl&uuml;ssigkeitsf&uuml;llung die \u201eLandung\u201c heil &uuml;berstehen w&uuml;rde. Auf dem Mond w&auml;ren nur ein Thermometer und Seismometer einige Zeit, solange die Batterie Strom liefert, aktiv. Die Hauptsonden dienten nur als Bus und w&uuml;rden ungebremst aufschlagen. Ein Kamerasystem w&uuml;rde in der letzten halben Stunde grob aufgel&ouml;ste Bilder aufnehmen, bis die Sonde aufschlug.<\/p>\n<p>Doch auch alle drei Ranger Block II Sonden scheiterten. Ranger 3 wurde von der Agena B Oberstufe auf eine zu hohe Geschwindigkeit gebracht und verfehlte so den Mond. Ein Mittkursman&ouml;ver reduzierte die Distanz nicht, sondern vergr&ouml;&szlig;erte sie durch eine Fehlausrichtung noch. Bilder des Mondes konnte es so nicht geben, weil bei dieser Ausrichtung die Sendeantenne nicht mehr zur Erde gezeigt h&auml;tte. Ranger 4 wurde auf einen korrekten Kurs gebracht, reagierte aber nicht auf Kommandos, fuhr auch die Solarpaneele nicht aus und begann langsam zu taumeln. Der Zeitgeber der die Abl&auml;ufe an Bord vorgibt, war ausgefallen. Bei Ranger 5 gab es einen Kurzschluss, sodass sie Solarzellen keinen Strom lieferten. Die Batterie reichte aber nicht zu einem Betrieb bis zum Mond.<\/p>\n<p>Nun gab es wie immer, wenn jemand Schei&szlig;e gemacht hat, einen Untersuchungsausschuss. F&uuml;nf Ranger Ger&auml;te hatte die NASA verloren, ohne auch nur einen Teilerfolg verbuchen zu k&ouml;nnen. Das war selbst bei den viel h&ouml;heren Ausfallraten zu Beginn der Raumfahrt einmalig. Der Ausschuss sparte denn nicht auch mit Kritik. Es gab zahlreiche Probleme, beim DSN, bei der Tr&auml;gerrakete, vor allem aber beim JPL. Das Res&uuml;mee war, das Ranger Block II unn&ouml;tig kompliziert waren und gleichzeitig zu wenig Redundanzen hatten. Die Komplexit&auml;t kam dadurch zustande das das JPL dachte, man k&ouml;nnte f&uuml;r Ranger und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner12.shtml\">Mariner 1+2<\/a> eine gemeinsame Konstruktion verwenden. Ranger w&uuml;rde dann um die Kapsel erg&auml;nzt werden. Mariner um Experimente. F&uuml;r die Mondmission war die Sonde aber unn&ouml;tig kompliziert, so hatte sie Solarzellen, obwohl f&uuml;r die maximal drei Tage Betrieb auch eine Batterie ausgereicht h&auml;tte. Daneben stand im Raum, das die Sterilisierung, die Experten forderten und durchsetzten, die Sonde gesch&auml;digt haben konnten. Denn dazu wurde sie in einer Kammer gef&uuml;llt mit Ethylenoxid auf 125 Grad Celsius erhitzt \u2013 ob sie dies &uuml;berlebt, hatte niemand getestet.<\/p>\n<p>Es gab eine neue Serie \u2013 Block III \u2013 in der die Kapsel wegfiel. Ihre &Uuml;berlebenschance wurde sowieso als gering angesehen. Stattdessen gab es nun sechs Kameras, aber mit viel h&ouml;heren Datenraten und Sendest&auml;rken. Sie sollten die Oberfl&auml;che bis zum Aufschlag beobachten und feststellen, ob diese auch in einem Bereich verkratert ist, der f&uuml;r bemannte Landungen relevant ist, denn inzwischen war das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apollo-artikel.shtml\">Apolloprogramm<\/a> angelaufen. Ansonsten wurde Ranger Block III drastisch vereinfacht.<\/p>\n<p>Trotzdem fielen die Bilder der ersten Sonde Ranger 6 aus, als beim Start es eine kurzzeitige &Uuml;berspannung gab, die zu einem Kurzschluss im Kamerasystem f&uuml;hrte. Immerhin, die Raumsonde selbst hatte voll funktioniert. Die drei letzten Ranger \u2013 7 bis 9 lieferten dagegen Tausende von Aufnahmen bis zum Aufschlag, die NASA war bei der letzten Sonde so zuversichtlich, dass es klappen w&uuml;rde, dass die Aufnahmen live ins US-Fernsehen eingespeist wurden.<\/p>\n<p>Zeitgleich machte auch die zusammen mit Ranger konstruierte Mariner 2 Sonde Probleme (Mariner 1 war durch einen Fehlstart verlorengegangen). Sie fiel immer wieder aus, verlor die Orientierung und hatte schlie&szlig;lich sogar nur noch die H&auml;lfte der Stromversorgung, was da sie sich der Sonne n&auml;herte, ohne Folgen blieb. Wie durch ein Wunder absolvierte sie ihr Messprogramm bei der Venus ohne Probleme, um dann einige Tage sp&auml;ter komplett und endg&uuml;ltig auszufallen. Entsprechend wurde gewitzelt, JPL st&auml;nde f&uuml;r \u201eJust Plenty Luck\u201c. F&uuml;r das JPL waren Ranger und Mariner 1+2 tats&auml;chlich Lehrst&uuml;cke, die Fehler wurde sp&auml;ter nie mehr wiederholt.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Apollo 1: Mangelnde Sorgfalt und Hetze<\/h2>\n<p>Bei einem Probecountdown f&uuml;r die bevorstehende Apollo 1 Mission am 27.1.1967 brach ein Feuer aus und bevor Hilfe an der Kapsel war, war die Besatzung an Rauchgasen erstickt. Dies war die erste Katastrophe in der bemannten Raumfahrt, sp&auml;ter dieses Jahr sollte noch Komarow bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sojus1.shtml\">Sojus 1<\/a> sterben. So war die Best&uuml;rzung gro&szlig;, auch wenn die Astronauten damit rechneten bei einer Mission zu sterben. Keiner rechnete aber damit beim Training ums Leben zu kommen.<\/p>\n<p>Schon vorher war einiges beim Countdown nicht nach Plan gekommen, es gab Verbindungsprobleme, Grissom bemerkte einen \u201eGeruch nach saurer Milch\u201c. Die genaue Ursache des Ungl&uuml;cks konnte nie aufgekl&auml;rt werden, aber vermutet wurde, dass es einen Kurzschluss in der Kapsel gegeben hatte, der Funken hatte dann brennbares Material in Brand gesetzt, das in einer reinen Sauerstoffatmosph&auml;re wie Zunder brannte. Fatal war das die T&uuml;r so konstruiert war, das sie zwar von au&szlig;en, nicht aber von innen ge&ouml;ffnet werden konnte, solange die Kapsel unter Druck war. Ein &Ouml;ffnen war bei einer Mission nur vorgesehen, wenn ein Astronaut aussteigen musste, das war z.\u00a0B. N&ouml;tig, wenn er Filmkassetten vom Servicemodul bergen musste. Dann mussten alle Astronauten Raumanz&uuml;ge anziehen, diese mit dem Lebenserhaltungssystem verbinden und die Atmosph&auml;re aus der Kapsel entlassen wurde.<\/p>\n<p>Erst nach dem Ungl&uuml;ck machte man Brennversuche mit Materialien unter Realbedingungen. Bisher ging man bei der Materialauswahl von der Brennbarkeit bei Umgebungsbedingungen auf der Erde aus, nicht jedoch bei einer reinen Sauerstoffatmosph&auml;re unter reduziertem Druck. Es zeigte sich, dass Materialien die unter \u201enormalen\u201c Bedingungen nicht brannten sich bei reinem Sauerstoff schnell entz&uuml;ndeten.<\/p>\n<p>Ebenso wurde im Untersuchungsbericht kritisiert, dass man zwei Tests parallel durchf&uuml;hrte \u2013 den Probecountdown und einen Dichtigkeitstest, bei dem in der Kapsel sogar einen &Uuml;berdruck ausgesetzt wurde, es also noch mehr Sauerstoff gab. Dieser Test hatte gar nichts mit dem Countdown zu tun und h&auml;tte auch ohne Besatzung erfolgen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Ins Fadenkreuz geriet der Hersteller der Kommandokapsel North American. Der Flugzeughersteller war neu im Raumfahrtprogramm, hatte bisher weder an einem gr&ouml;&szlig;eren Satellitenprojekt teilgenommen, noch fertigte er eine Tr&auml;gerrakete oder Stufe. Die beiden Raumschiffe vorher, f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-artikel.shtml\">Mercury<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini-artikel.shtml\">Gemini<\/a> hatte McDonnell entwickelt. Es gab schon daher bei der Auftragsvergabe Kritik, die auch nicht besser wurde, weil immer mehr M&auml;ngel \u2013 &uuml;ber 20.000 &#8211; auftauchten. Es war aber NASA Politik, die Auftr&auml;ge zu streuen und so nach Ende des Apolloprogramms m&ouml;glichst viele Firmen zu haben, die f&uuml;r zuk&uuml;nftige Projekte qualifiziert waren. Schlussendlich d&uuml;rften die Astronauten daf&uuml;r verantwortlich gewesen sein, dass das Programm weiterging, denn sie sagten in Senatsanh&ouml;rungen unisono aus, sie w&uuml;rden fliegen, auch mit dem Raumschiff von North-American.<\/p>\n<p>Es wurden im Untersuchungsbericht 1.697 &Auml;nderungen vorgeschlagen von denen auch 1.341 umgesetzt wurde. Die T&uuml;r wurde komplett neu konstruiert. Die Kapsel entpuppte sich nach einem Neudesign als sehr zuverl&auml;ssig, rettete bei Apollo 13 den Astronauten das Leben.<\/p>\n<p>Der Brand bei Apollo 1 ist aber auch ein Symptom f&uuml;r eine Hetze, denn es gab ja die Frist von \u201evor Ende der Decade\u201c f&uuml;r eine Mondlandung. Allerdings h&auml;tte man sich mehr Zeit bei North American lassen k&ouml;nnen, denn das zweite Element, der Mondlander von Grumman, hinkte enorm hinterher und war erst zwei Jahre sp&auml;ter einsatzbereit. Solange h&auml;tte man bei Apollo nur Erdorbitmissionen durchf&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Hubble: Kurzsichtigkeit und Reparatur<\/h2>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hst.shtml\">Hubble Weltraumteleskop<\/a> war eines der vier gro&szlig;en Observatorien der NASA in den Neunziger Jahren und es war das Prestigeprojekt, der damaligen Zeit vergleichbar heute mit dem JWST. Es war das mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Weltraumobservatorium und es wurde sehr teuer. Nach mehreren Jahren Verz&ouml;gerung wurde es schlie&szlig;lich am 25.4.1990 gestartet.<\/p>\n<p>Am 20.5.1990 gab es die ersten Testaufnahmen. Doch sie zeigten nicht das anvisierte hohe Aufl&ouml;sungsverm&ouml;gen von 0,04 Bogensekunden (das ist 10 bis 20-mal besser als die besten m&ouml;glichen Aufnahmen irdischer Teleskope zu diesem Zeitpunkt), sondern waren unscharf. Zwar waren sie noch besser als die Aufnahmen auf der Erde, doch im Brennpunkt wurden nur 10 bis 15 Prozent des Lichts gesammelt anstatt geplanter 80 Prozent, der Rest wurde auf eine Fl&auml;che von 0,6 mm\u00b2 verschmiert und f&uuml;hrte zu den unscharfen Bildern. Auch Verschiebungen des Fokus brachten keine Besserung,<\/p>\n<p>Es zeigte sich bei Nachforschungen, dass man bei der Begutachtung des Spiegels eine Linse f&uuml;r einen Laserstrahl um 1,3 mm falsch positioniert hatte. Der Laser tastet den Spiegel ab, und das Muster des reflektierten Lichtes l&auml;sst R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Formgenauigkeit zu. Diese Tests erfolgen beim Schleifen des Rohlings in die genaue Form. Durch die falsche Position wurde am Rande des Spiegels 2 \u00b5m zu viel Material abgetragen, der Spiegel zu flach und die Strahlen vom Au&szlig;enbereich trafen sich nicht mehr im Brennpunkt. 2 Mikrometer klingen zuerst nach nicht viel, doch selbst bei einem billigen <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MmOnz9\">Kaufhaus-Teleskop<\/a> ist der Spiegel normalerweise auf 0.06 \u00b5m genau geschliffen. (Geplant war f&uuml;r den Prim&auml;rspiegel des Hubble Weltraumteleskops eine Genauigkeit von 0,03 \u00b5m). Der Spiegel darf nur Unebenheiten haben, die kleiner sind, als die Wellenl&auml;nge bei der beobachtet wird (0,12 bis 1 \u00b5m). Da man beim Hersteller Perkin-Elmer nach dem Korrigieren des vermeintlichen Fehlers nicht mehr den Spiegel verma&szlig; und keine Pr&uuml;fung des gesamten Teleskops vor dem Start machte, (obgleich man es f&uuml;r vier Jahre einlagern musste) fiel der Fehler nie auf. Damit lag der Fokus von Hubble nicht auf der Spiegeloberfl&auml;che, sondern 38 mm dahinter: Hubble war kurzsichtig.<\/p>\n<p>Allerdings war das Weltraumteleskop eine der wenigen Missionen, die f&uuml;r eine Wartung im Weltraum vorgesehen waren. Das galt als das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttle-index.shtml\">Space Shuttle<\/a> entwickelt wurde als einer seiner Vorz&uuml;ge, sp&auml;ter befand man das der Aufwand f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hst-missionen.shtml\">Servicemissionen<\/a> viel h&ouml;her ist als der Nutzen. So blieb das Weltraumteleskop eine der wenigen Missionen, die wartbar waren. Vorgesehen war allerdings nur der Tausch von Instrumenten. Nachdem der Fehler bekannt war, war es m&ouml;glich Korrekturlinsen zu machen, die den Fehler wieder ausglichen, &auml;hnlich wie man durch eine Brille wieder normalsichtig werden kann. Diese musste man nun allerdings in den Strahlengang einbauen was nicht vorgesehen war. Die Arbeit wurde daher intensiv trainiert, da die Astronauten nun auch viele Teile l&ouml;sen mussten die nie f&uuml;r einen Austausch, noch dazu mit klobigen Handschuhen ausgelegt wurden.<\/p>\n<p>Die Reparatur gelang, dabei wurde auch ein Instrument ausgetauscht, das die Korrekturlinsen schon eingebaut hatte. Es folgten weitere Servicemissionen, bei denen man weitere <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hst-instrumente.shtml\">Instrumente<\/a> austauschte und so das HST immer wieder an den aktuellen Stand der Technik anpasste. Es hat schon erheblich l&auml;nger gearbeitet als angenommen, 2015 ging man noch von einem Betrieb bis 2024\/2025 aus. Der limitierende Faktor ist die Erdatmosph&auml;re, die das Teleskop laufend abbremst. Dies ist aber von der Sonnenaktivit&auml;t abh&auml;ngig und nicht vorhersagbar, sodass derzeit nur ein Zeitfenster von 2028 bis 2040 angegeben werden kann. Ob man es allerdings nachdem nun JWST gestartet ist noch solange finanziert ist nicht gesichert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute folgt der dritte \u2013 und letzte Teil \u2013 meiner Miniserie &uuml;ber Fehlschl&auml;ge in der Raumfahrt. Ich h&auml;tte noch einiges mehr zu schreiben, aber da die Resonanz bei den ersten beiden Teilen gleich Null war, denke ich interessiert dies au&szlig;er mir selbst keinen. 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