{"id":15935,"date":"2022-05-26T08:08:15","date_gmt":"2022-05-26T06:08:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=15935"},"modified":"2022-05-26T08:08:15","modified_gmt":"2022-05-26T06:08:15","slug":"gesucht-etwas-zwischen-dem-raspberry-pi-und-arduino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/05\/26\/gesucht-etwas-zwischen-dem-raspberry-pi-und-arduino\/","title":{"rendered":"Gesucht: Etwas zwischen dem Raspberry Pi und Arduino"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15935\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15935\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Zuerst mal: alle die nun den Blog &uuml;ber die gr&ouml;&szlig;ten Katastrophen der Raumfahrt erwartet haben \u2013 den findet ihr in der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/raumfahrt-katastrophen.shtml\">Website<\/a>. Da es ein rein informativer Blog ist und das Thema auch so nicht in der Website vorkommt habe ich einen neuen Artikel geschrieben. Wer mal die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/neues.shtml\">Neues Seite<\/a> besucht wird feststellen, das es da einige neue Artikel in diesem Halbjahr gab. Vielleicht ist der eine oder andere auch interessant.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/564cdc5b57a14af292fc7ac832ec3fbd\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<p>Auf meinen heutigen Beitrag kam ich durch eine Reihe von <a href=\"https:\/\/amzn.to\/39RZHVE\">Raspberry Pi<\/a> Projekten die in einer der letzten ct\u2019 Ausgaben vorgestellt wurden. Dabei war auch ein \u201edigitaler Zollstock\u201c bei dem ein Raspberry Pi Kit einem <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3lNFkf3\">Ultraschall-Sensor<\/a> Entfernungen ma&szlig; und auf einem <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3z0spOx\">7-Segment Display<\/a> (wie bei einfachen Taschenrechnern, bzw. der eine oder andere kennt das noch von dem Microcomputer Lernkits der fr&uuml;hen Achtziger) wiedergab. Das erinnerte mich daran, dass ich mal was &Auml;hnliches erstellen wollte. Als Fahrradfahrer &auml;rgern mich Autofahrer, die viel zu nahe an einem vorbeifahren. Die Distanz k&ouml;nnte man mit einem solchen Sensor bestimmen und weil ich noch eine Raspbery Pi Kamera habe, k&ouml;nnte man auch gleich ein Beweisfoto machen. Das ist eindrucksvoller bei nahen Passagen als eine einfache Messung. Ein weiteres Projekt, das mir lange vorschwebt, ist ein eigener MP3-Player, die die ich habe erfordern zu viel Aufwand, um schnell mal den Titel zu wechseln vor allem, wenn man &uuml;ber 1000 auf dem Player hat. F&uuml;r beide Projekte ist aber der Raspberry Pi nur eingeschr&auml;nkt geeignet. Warum das wird deutlich, wenn ich mal die beiden Experimentierplattformen <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3aohmEJ\">Arduino<\/a> und Raspberry Pi umreise, die jeweils noch unterschiedliche Mitglieder haben.<\/p>\n<p>Einfach ist es beim Arduino. Der Arduino ist im Prinzip nur eine Plattform f&uuml;r die Programmierung eines Mikrocontrollers. Er ist auf der Platine fest verl&ouml;tet und es gibt eine Leiste mit Pins f&uuml;r den Anschluss von Sensoren oder Aktoren. Damit spart sich der Hobbyist eine Menge Arbeit und Drahtverhau, denn f&uuml;r jedes Projekt eine neue Platine layouten lassen, tun wohl die wenigsten. Programmiert wird der Microcontroller, indem das Programm auf dem PC mit einem C-Crosscompiler ersetzt und auf den Arduino geflasht wird. Daf&uuml;r gibt es eine eigene IDE f&uuml;r Windows. Es ist nur ein Programm aktiv, das mit dem Einschalten startet und dann typisch in einer Endlosschleife auf Ereignisse wartet.<\/p>\n<p>Man kann einen Arduino aufr&uuml;sten. Neben Sensoren und anderen Bauteilen, die man direkt auf die I\/O-Leiste aufstecken kann wie LED-Displays sind das vor allem Shields, z.\u00a0B. f&uuml;r einen GPS-Tracker oder eine Micro-SD Karte als Massenspeicher. Denn ein Arduino ist eben nur ein Microcontroller \u2013 es gibt au&szlig;er den I\/O Pins und den Shieldanschl&uuml;ssen keine weiteren Anschl&uuml;sse. Man ist auch auf die Speicherm&ouml;glichkeiten im Chip beschr&auml;nkt. Jeder Arduino hat im Microconroller ein Flash-ROM f&uuml;r das Programm und Arbeitsspeicher, aber selbst bei den gr&ouml;&szlig;eren Versionen sind das maximal 32 KB RAM und 256 KB ROM. Bei den kleinen geht das RAM bis auf 1 KByte zur&uuml;ck. Das reicht f&uuml;r Messdatenerfassung, aber f&uuml;r meine MP3-Datenbank und das Speichern von Bildern von Dr&auml;nglern nicht. Die reine Rechenleistung reicht je nach Board f&uuml;r meine gedachten Projekte aus. Neben den klassischen 8 Bit Mikrocontrollern des Typs ATMega gibt es auch eine neue Serie mit 32 Bit Cortex Prozessoren bis 48 MHz, die d&uuml;rften dann in der Leistungsklasse eines <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80386.shtml\">80386<\/a> liegen und damit kann man dann schon komplexere Projekte umsetzen.<\/p>\n<p>Der Raspberry Pi hat mit dem Arduino die GPIO-Leiste gemein, aber sonst nichts. Es ist ein vollwertiger Mikrocomputer der ein Linux von einer SD-Karte als Massenspeicher l&auml;dt. Je nach Modell gibt es einen bis vier USB Ports f&uuml;r den Anschluss von Peripherie, Lan-Anschluss, WLAN, Audiobuchsen und HDMI-Anschl&uuml;sse (bis zu zwei). Man kann ihn als echten Desktopcomputer einsetzen, es gibt ihn sogar in ein <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3NzsKfc\">Tastaturgeh&auml;use eingebaut<\/a>.<\/p>\n<p>Je nach Modell hat der ARM-Prozessor einen bis vier Kerne mit 1 bis 1,9 GHz Takt. Er ist damit zwar deutlich langsamer als selbst der einfachste x86 Prozessor, aber f&uuml;r viele Dinge reicht es. Ich habe einen Raspberry Pi jahrelang in mein Ferienhaus mitgenommen, damit ich dort auch \u201eonline\u201c bin. Langsam war er nur bei mit Werbung &uuml;berfrachteten Webseiten und Programmen die Java einsetzen, wie der TV-Browser oder Mediathekview. Aber das liegt eher an Java. Man kann &uuml;ber die GPIO Pins Sensoren anschlie&szlig;en, wie beim Arduino, hat aber viel weitergehende M&ouml;glichkeiten. Mit dem langsamen und uralten Modell A habe ich &uuml;ber zwei Jahre lang eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/tinkerforge-wetterstation.shtml\">Wetterstation<\/a> betrieben. Irgendwann (nach etwa 2 Jahren) waren die Sensoren von <a href=\"https:\/\/www.tinkerforge.com\/de\/\">Tinkerforge<\/a> nach einigen Stunden nicht mehr ansprechbar, sodass ich es aufgegeben habe, der Raspberry arbeitete nach zwei Jahen Dauerbetrieb immer noch. Die Daten sind immer noch <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/wetterstation\/\">online<\/a>. Jede Seite mit Grafiken, auch die &Uuml;bersichtsseiten wurden durch ein Programm auf dem Raspberry erstellt und per FTP auf meinen Webserver &uuml;bertragen. Das lief v&ouml;llig automatisch und autonom. Mit einem Arduino w&auml;re das nicht m&ouml;glich, daf&uuml;r w&uuml;rde der Arbeitsspeicher nie ausreichen.<\/p>\n<p>F&uuml;r mich auch ein Vorteil: ich bin nicht auf C als Programmiersprache festgelegt. Ich habe die Programme f&uuml;r die Wetterstation auf dem PC mit Lazarus entwickelt, dann auf dem Raspberry nur noch compiliert (Crosscompiling ist bei Lazarus m&ouml;glich aber wie ich finde, zu umst&auml;ndlich). Die meisten programmieren in Python oder der Lernsprache Scratch, aber es gibt im Repistory der Raspberry Pi Foundation jede Menge andere Sprachen wie Java, Perl, Javascript etc.<\/p>\n<p>Der gro&szlig;e Nachteil: Der Raspberry Pi ist nicht gedacht f&uuml;r einen mobilen Einsatz. Die kleinste Version, der Raspberry Pi Zero braucht im Idle Betrieb 0,45 Watt und unter Last 0,9 Watt. Die gr&ouml;&szlig;eren Modelle k&ouml;nnen bei CPU Volllast schon 6 Watt erreichen. Noch dazu arbeitet er mit 5 Volt als Eingangsspannung. Das hei&szlig;t, wenn man eine Stromversorgung aus preiswerten <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3GkpDVU\">NiMh-Akkus<\/a> aufbauen will, braucht man mindestens 5 St&uuml;ck, da sie maximal 1,2 V pro Zelle liefern und die Spannung auch noch abnimmt bei Entladung.<\/p>\n<p>Bei den Arduinos gibt es auch Modelle mit 3,3 V Spannung (neben 5 Volt Modellen) da reichen drei St&uuml;ck. Nimmt man die teuren <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3z5mOqt\">Lithiumakkus<\/a> mit 3,7 V Spannung sogar einer. Sicher man kann eine Powerbank als Stromversorgung anschlie&szlig;en, doch die wiegt viel und belegt weiteren Platz, passt nicht in das Geh&auml;use. Demgegen&uuml;ber braucht ein 32 Bit Cortex f&uuml;r den Arduino 35 \u00b5A pro Mhz, das w&auml;ren selbst bei gleicher Taktfrequenz (1 GHz) wie beim <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3wNehH3\">Raspberry Pi Zero<\/a> 0,12 Watt, aber da er viel niedriger getaktet ist (48 MHz) sind es real nur 5 mWatt im Idle Mode. Daneben ist auch die ganze Platine beim Arduino kleiner und schmaler. Ein Raspberry Pi ist schon etwas sperrig, vor allem wenn dann noch eine Powerbank hinzukommt.<\/p>\n<p>Mein Wunsch: warum kombiniert man nicht beide Plattformen. Ausgangsbasis k&ouml;nnten die kleinen Raspberry Pi Modelle sein wie den Zero oder die Modell A und B, die auch wenige Anschl&uuml;sse haben \u2013 sie machen die Platine n&auml;mlich h&ouml;her und brauchen Strom. Anstalt einen potenten 1 GHz Kern nimmt man dann einen gen&uuml;gsamen 32 Bit Kern wie beim Arduino und einem Takt im zweistelligen MHZ Bereich reichen meistens ja auch aus. Dazu etwas mehr RAM \u2013 256 MB mehr RAM beim Modell B erh&ouml;hen den Stromverbrauch um 0,2 Watt, das w&auml;ren bei 16 oder 32 MB RAM dann im Bereich von 10 mWatt. Sch&ouml;n w&auml;re es, wenn man auch Batterien direkt anbringen k&ouml;nnte, also neben der Stromversorgung &uuml;ber Micro-USB einen kleinen Halter f&uuml;r AAA-Zellen anbringen w&uuml;rde. Dann sollte der Prozessor nat&uuml;rlich mit 3,3 V arbeiten. Drei AAA-Batterien wiegen nicht viel, brauchen wenig Platz und haben immerhin knapp 9 Wh Leistung, was bei sagen wir mal gro&szlig;z&uuml;gigen 0,5 Watt Stromverbrauch f&uuml;r 18 Stunden Betrieb ausreichen w&uuml;rde \u2013 so lange hallten auch viele MP3 Player nicht durch.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich w&uuml;rde sich auch die Softwareumgebung &auml;ndern. Es gibt zwei M&ouml;glichkeiten. Nummer 1: wie bisher bei den gr&ouml;&szlig;eren Raspberry Pis. Man bootet ein Linux, nun aber abgespeckt auf den Einsatzzweck und es endet auf der Konsole. Das Hauptprogramm kann man von dort aus starten oder erstellen. Das ist flexibler als jedes Mal es zu flashen, wobei das dann auch viel Flash im Prozessor erfordert, aber einen Micro-SD Kartenanschluss. Viele Anschl&uuml;sse braucht man nicht. Ich habe schon mit einem Raspberry Pi A+ Modell experimentiert das nur einen USB-Anschluss und keinen LAN-Anschluss (aber Wlan) hat. Sobald man Wlan konfiguriert hat, kann man &uuml;ber einen Remote Desktop oder SSH zugreifen, der USB-Port wird frei und der Raspberry Pi ist autonom. F&uuml;r Bastelprojekte h&auml;ngen die Raspberrsy sowieso nicht an einem Monitor, sondern werden bei mir alle &uuml;ber Remote Desktop angesprochen. So w&auml;re ein LAN-Anschluss \u2013 die gibt es auch in Low-Profile Ausf&uuml;hrung und ein USB-Anschluss ausreichend, dann kann &uuml;ber SSH wie Putty man auf das Ger&auml;t zugreifen, ohne es jemals an einen Bildschirm anzuschlie&szlig;en.<\/p>\n<p>Es gibt ja von der Raspberry Foundation schon einen Abstecher in die Mikrocontroller Welt gemacht. Der R<a href=\"https:\/\/www.rasppishop.de\/Raspberry-Pi-Pico-RP2040-ARM-Cortex-SBC\">aspberry Pi Pico<\/a> hat einen 32 Bit Cortex Prozessor mit zwei Kernen mit 133 MHz Takt, 256 KB Speicher und 2 MB Flash. Er ist damit um einiges potenter als die gr&ouml;&szlig;ten Prozessoren der Arduinos. Er braucht auch mehr Strom und liegt bei 10 mW im Sleep Mode und 460 mW bei voller Auslastung. So ein Pico w&auml;re mir etwas weniger Leistung (MHz), daf&uuml;r etwas mehr RAM recht. Preislich unterbietet er die Arduinos, denn er kostet nur 5 Euro, derzeit aber durch ie Verknappung <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MWv404\">deutlich teurer<\/a>. Mit den Arduinos teilt er auch die Schnittstellenarmut \u2013 es gibt nur I\/O Leiste (sogar ohne Pins) und einen USB-Anschluss zum Programmieren und wie bei den Arduinos wird das Startprogramm geflasht, kein Linux gestartet. Bei einem Programm annehmbar, kompliziert den Entwicklungszyklus, ist daf&uuml;r aber schneller startbereit.<\/p>\n<p>Vor allem vermisse ich bei allen Boards etwas (egal ob Arduino oder Raspberry Pi): man kann an sie zwar Ausgabeger&auml;te wie einen <a>LCD-Schirm<\/a> oder eine <a>LCD\/LED-Zeile<\/a> anschlie&szlig;en, ebenso einfache Eingabeger&auml;te wie <a href=\"https:\/\/amzn.to\/39XjYJh\">Mini-Joysticks<\/a> oder ein 3 x 3 bis 4 x 4 <a href=\"https:\/\/amzn.to\/38U1F7H\">Tastenfeld<\/a>. Aber das blockiert dann GPIO Pins, die man f&uuml;r Sensoren braucht oder man schlie&szlig;t per USB an \u2013 noch ein Teil mehr zu handeln au&szlig;er der Stromversorgung, das will man bei mobilen Ger&auml;ten nicht haben. Will man wirklich mal ein Ger&auml;t basteln, das man mitnehmen muss\/kann, dann muss das alles in ein Geh&auml;use passen. Also warum nicht zwei Steckerleisten, davon eine nur f&uuml;r die Pins die man ein LCD-Zweizeilen Display braucht und eine Mini-Tastatur. Und Befestigungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Strombesorgung mit Akkus auf dem Board. Dann noch ein Geh&auml;use mit Aussparungen f&uuml;r Display und Keypad an den richtigen Stellen und man h&auml;tte wirklich alles in einem Geh&auml;use, ein mobiles Ger&auml;t, nicht eines mit externem Batteriepack oder Powerbank und externer Tastatur.<\/p>\n<p>Das ist bei allen Mikrocontrollern ein Manko. Es gibt f&uuml;r den Raspbery Pi jede Menge <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3wOFCsv\">Geh&auml;use<\/a>, doch bei vielen sind die GPIO-Pins blockiert, einige Fremdhersteller sparen sie aus. Aber es gibt kein Konzept, bei dem man in das Geh&auml;use ein Mini-Display und eine Mini-Tastatur integrieren kann. Es gibt eine Option eines <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3GiJk0y\">Geh&auml;uses mit einem ber&uuml;hrungssensiblen LCD Display<\/a>. Doch zum einen ist das meiner Erfahrung nach sehr heikel in der Handhabung selbst mit Kalibrierung werden Klicks falsch verortet, zum anderen n&uuml;tzt es nichts, wenn man etwas Textual eingeben muss.<\/p>\n<p>Ich meine, wenn man den Sprung von der Bereitstellung nur einer Plattform zu einem Konzept mit Ein\/Ausgabeger&auml;ten und integrierter Stromversorgung geht, egal ob bei Arduino oder Raspberry Pi, man k&ouml;nnte beiden Plattformen pushen. Der echte Nutzen w&auml;re viel gr&ouml;&szlig;er. Das &auml;ndert an den eigentlichen Rechnern ja nichts, die kann man immer noch ohne das Zubeh&ouml;r verkaufen, aber man muss eben die Erweiterung schon auf der Platine vorsehen. Aber beim Pico l&auml;uft es ja derzeit gerade anders \u2013 bei ihm muss der Anwender sogar noch die 20-Pin Pfostenleiste, die eigentlich f&uuml;r die Nutzung n&ouml;tig ist zus&auml;tzlich einl&ouml;ten. Warum? Bei den normalen Raspberrys ist sie ja auch vorhanden und f&uuml;r die Industrie, die nur das Modul einsetzt kann man ja wie beim Raspberry Pi ein <a href=\"https:\/\/www.raspberrypi.com\/products\/compute-module-4\/?variant=raspberry-pi-cm4001000\">\u201eCompute Modul\u201c<\/a> ohne alle Anschl&uuml;sse anbieten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_15935\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"15935\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Zuerst mal: alle die nun den Blog &uuml;ber die gr&ouml;&szlig;ten Katastrophen der Raumfahrt erwartet haben \u2013 den findet ihr in der Website. 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September 2025","format":false,"excerpt":"Nachdem \"SimonVR\" mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass mein Falcon 9 Artikel sowie der \u00fcber die Entwicklung der Falcon 9 doch etwas abgehangen ist, denke ich, mache ich mal einen Blog dazu. Zuerst mal, worum es hier NICHT geht: n\u00e4mlich eine Einsatzgeschichte der Falcon 9. 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