{"id":16037,"date":"2022-08-20T00:26:07","date_gmt":"2022-08-19T22:26:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16037"},"modified":"2022-08-19T19:29:02","modified_gmt":"2022-08-19T17:29:02","slug":"voyager-2-zum-45-sten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/08\/20\/voyager-2-zum-45-sten\/","title":{"rendered":"Voyager 2 \u2013 zum 45.sten"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16037\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16037\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute vor genau 45 Jahren startete Voyager 2 und passend dazu habe ich die Recherche zu meinem Buch abgeschlossen, das immer l&auml;nger wird, nun schon 554 Seiten. Dabei habe ich erst die H&auml;lfte mit Bildern versehen. Passend zum Jubil&auml;um der beiden Sonden die immer noch aktiv sind, hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse beim Start. Da es &uuml;ber diese keinen Report gibt , anders als sonst bei NASA-Sonden diese Zeit &uuml;blich, sondern sie erst Jahrzehnte Sp&auml;ter in Interviews bekannt wurden. Nun ja, man konnte die Fehler verschwiegen, weil nichts passierte, anders als den gravierenden Fehler am 7. April 1978. Frage an die Voyager-Fans: Wisst ihr ohne nachzusehen was ich meine? So ist der Teil des Aufsatzes eher kurz. Ich nutze das, um die Leser die sich mit Voyager nicht ganz so auskennen, auf den gleichen Stand zu bekommen und etwas zu erkl&auml;ren.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/9be77981010d496faeb401a8bafdf70d\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nAlso Voyager hat drei Computersysteme die redundant (doppelt) vorhanden sind. Das CCS (Command and Control Subsystem) ist der Computer der mit der Erde kommuniziert, alle Beobachtungsprogramme abwickelt und &uuml;ber die Gesundheit der Sonde wacht, auch &uuml;ber die beiden anderen Computer. Das FDS (Flight Data Subystem) ist f&uuml;r die Datengewinnung der Experimente vor allem der Kameras zust&auml;ndig und spielt in diesem Artikel keine Rolle. Die zentrale Rolle ist das AACS (<span lang=\"de-DE\">AACS: <\/span><span lang=\"de-DE\"><b>A<\/b><\/span><span lang=\"de-DE\">ltitude and <\/span><span lang=\"de-DE\"><b>A<\/b><\/span><span lang=\"de-DE\">rticulation <\/span><span lang=\"de-DE\"><b>C<\/b><\/span><span lang=\"de-DE\">ontrol <\/span><span lang=\"de-DE\"><b>S<\/b><\/span><span lang=\"de-DE\">ystem). Es ist mehr als ein Computer und umfasst auch alle Sensoren um die Lage des Raumschiffs festzustellen wie Gyroskope, Sternsensoren und Sonnensystem. Das AACS ist f&uuml;r die korrekte Ausrichtung Voyagers im Raum und der Instrumentenplattform auf Ziel zust&auml;ndig. Es bekam in diesem Artikel einige Probleme.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Das AACS ist mit dem CCS &uuml;ber sechs Signalleitungen verbunden &uuml;ber das es Statusinformationen sandte. Eines davon ist der Heartbeat mit Code 31 Dezimal. Der Heartbeat sollte alle 1,92 Sekunden zum CCS gesendet werden. Empf&auml;ngt das CCS f&uuml;nfmal hintereinander keinen Heartbeat so geht es davon aus, da<\/span><span lang=\"de-DE\">s<\/span><span lang=\"de-DE\">s das AACS nicht zur Verf&uuml;gung steht. Alle Computer sind redundant vorhanden, entweder sie arbeiten als Hot-Standby (beide Computer laufen mit demselben Programm, aber nur die Ausgaben eines Computers werden verarbeitet) oder ist k&ouml;nnen bei Bedarf gestartet werden. Das ist beim AACS der Fall. Das Aussenden des Heartbeats kann ausfallen, wenn das AACS &uuml;berlastet ist, aber auch wenn es ein ernstes Problem hat. Zur &Uuml;berlastung kommt es schnell, denn typisch ist das AACS zu 95 Prozent bei einem Vorbeiflug mit vielen Aktionen ausgelastet.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Bis einige Stunden nach dem Start arbeitet das AACS im Gyromode, dann bekommt es seine Informationen &uuml;ber Gyroskope, schnell rotierende gasgelagerte Kreisel. Ein schnell rotierender Kreisel gibt eine Kraft ab, wenn seine Rotationsachse durch <\/span><span lang=\"de-DE\">D<\/span><span lang=\"de-DE\">rehen des Kreisels sich im Raum ver&auml;ndert. Das nutzte man aus, um die Ver&auml;nderung der Lage festzustellen. Allerdings hat das Grenzen, ist die Ver&auml;nderung zu gro&szlig;, so blockiert ein Kreisel und die Informationen sind wertlos. Voyager hat drei Kreisel, wovon im Gyromode immer zwei aktiv sind.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Voyager umfasst technisch nicht nur die Sonde, sondern auch eine Star 37E-Oberstufe mit einigen Erweiterungen, <\/span><span lang=\"de-DE\">genannt<\/span><span lang=\"de-DE\"> Propulsion Module. <\/span><span lang=\"de-DE\">Zu den Erweiterungen geh&ouml;ren Triebwerke, die Voyager steuer<\/span><span lang=\"de-DE\">n<\/span><span lang=\"de-DE\"> und die eine stabile Ausrichtung im All gew&auml;hrleisten sollen. Danach trennt sich Voyager 2 vom Propulsion Module ab und beginnt seine Ausleger auszufahren, das sind die RTG (120 kg), Instrumentenplattform (107 kg) und sp&auml;ter die Ausleger f&uuml;r da Magnetometer und die Radioastromietantennen die aber nur wenige Kilogramm wiegen. Das Ausfahren durch Federn erzeugt ein Moment, das bei solchen Massen <\/span><span lang=\"de-DE\">&uuml;ber 100 kg <\/span><span lang=\"de-DE\">betr&auml;chtlich sein kann und das das AACS kompensieren muss.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Dei Tr&auml;gerrakete Titan Centaur war eine normale <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/titan34.shtml\">Titan IIIC<\/a> (Titan mit zwei Feststoffb<\/span><span lang=\"de-DE\">oo<\/span><span lang=\"de-DE\">stern aber ohne Transtage-Oberstufe), welche die Oberstufe einer Atlas, die Centaur D bekam. Beide waren autonom, so hatte die Titan ihren eigenen Flight Sequ<\/span><span lang=\"de-DE\">e<\/span><span lang=\"de-DE\">n<\/span><span lang=\"de-DE\">c<\/span><span lang=\"de-DE\">er und die Centaur ihren eigenen Bordcomputer. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/centaur.shtml\">Centaur<\/a> schwenkte zuerst in eine Parkbahn <\/span><span lang=\"de-DE\">in 170 km H&ouml;he <\/span><span lang=\"de-DE\">ein, um dann, sobald der Punkt erreicht war, wo die g&uuml;nstigste Startposition f&uuml;r die Sonde war erneut zu z&uuml;nden. Sie hatte Brennschluss, wenn sie eine vorgegebene Geschwindigkeit erreicht hatte, da die Geschwindigkeits&auml;nderung durch das Propulsion Module fest und unbeeinflussbar war. Wie immer gab es Reserven. Theoretisch h&auml;tte die Rakete 839 kg auf ein C<\/span><sub><span lang=\"de-DE\">3<\/span><\/sub><span lang=\"de-DE\"> von 110 km\u00b2\/s\u00b2 bef&ouml;rdern k&ouml;nnen. Das beinhaltete eine Reserve von 68 kg f&uuml;r eine Un<\/span><span lang=\"de-DE\">d<\/span><span lang=\"de-DE\">erperfo<\/span><span lang=\"de-DE\">r<\/span><span lang=\"de-DE\">mance, die 95 Prozent aller F&auml;lle abdecken sollte. Voyager 1, die schnellere Sonde des Duos ben&ouml;tigte ein c<\/span><sub><span lang=\"de-DE\">3<\/span><\/sub><span lang=\"de-DE\"> von <\/span><span lang=\"de-DE\">105,5 km\u00b2\/s\u00b2. Wer nicht wei&szlig;, was ein c<\/span><sub><span lang=\"de-DE\">3<\/span><\/sub><span lang=\"de-DE\"> ist navigiert <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2009\/06\/08\/der-hyperbolische-exzess\/\">hierhin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2017\/07\/15\/der-hyperbolische-exzess-teil-2-praktische-berechnungen\/\">hierhin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/02\/18\/hyperbolischer-exzess\/\">dorthin<\/a>. Auch meine Artikel sind hoch redundant (durch Wiederholung pr&auml;gt sich wichtiges besser ein).<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"\/img\/titan3e.jpeg\" width=\"151\" height=\"400\" \/>Voyager 2 startete als erste Sonde am 20.8.1977. schon w&auml;hrend des Aufstiegs, den ersten drei Minuten gab es einen Fehler. Die Fehlerkorrekturalgorithmen, die es auch im AACS gab, bemerkten einen Fehler der Gyros. Da immer zwei gleichzeitig aktiv waren, wechselte es auf ein zweites Paar.Das ging so f&uuml;r sieben Minuten und dann wechselte das AACS auf das dritte Paar. Da das AACS nicht feststellen konnte, welcher der beiden Gyros eines Paars einen Fehler aufwies, vertauschte es nacheinander beide Gyros mit dem dritten Gyro. Was war passiert? Bezogen auf die normalen Drehungen die Voyager sp&auml;ter ausf&uuml;hren wurde waren die Drehungen, die es bei der Startphase gab viel zu stark. Sie w&uuml;rden zum S&auml;ttigen der Gyros f&uuml;hren. Das hatte man erwartet, das AACS war auf dies vorbereitet. Was man nicht wusste war, das an der S&auml;ttigungsgrenze die Signale der Gyros verrauscht waren und es f&uuml;r das AACS so aussah als ob einer ausgefallen war. Die L&ouml;sung f&uuml;r den Start von Voyager 1 war relativ einfach: Man deaktivierte den Test bis zum Brennschluss der Centaur.<\/p>\n<p>Kurz nach Trennung von der Rakete gab es einen Fehler im AACS Computer, welcher die Z&uuml;ndung der Burner 2 &uuml;berwachte. Es wurden die RTG und Scan-Plattformen ausgefahren. Die Scan Plattform rastete nicht ein und erzeugte ein Wippen, ein Moment das ausgeglichen werden musste. Nur behinderte gerade dieses Wippen die Z&uuml;ndung der Triebwerke, die bisher inaktiv waren und erst hochgefahren wurden. Es gab eine Prozedur um, das Dilemma zu l&ouml;sen: Die Anforderung die Absperrventile zum Treibstoff zu &ouml;ffnen wurde in der Priorit&auml;t laufend erh&ouml;ht, wenn das Moment nicht abklang und so w&uuml;rden die Triebwerke z&uuml;nden. Kurz vor dem Zeitpunkt sandte das CCS erneut den Befehl nun auf die Backup-Triebwerke umzuschalten, da sich ja nichts tat. Das bedeutete eine erneute Verz&ouml;gerung, die schlie&szlig;lich dazu f&uuml;hrte, dass der Heartbeat &uuml;ber 16 Sekunden ausblieb. Das CCS interpretierte dies folgerichtig als Ausfall des prim&auml;ren AACS und schaltete auf das sekund&auml;re AACS um. Das wusste von der Vorgeschichte nichts, und brachte schnell die Bewegung unter Kontrolle. Damit war das Problem gel&ouml;st. Aber durch die Momente war Voyager 2 nicht auf die Sonne ausgerichtet und das AACS fing nun an selbstst&auml;ndig nach ihr zu suchen und fand sie nach 3 Stunden und richtete sich auf die Sonne und Canopus aus. Es dauerte einige Tage bis die Bodenkontrolle die Computer und die Sondensysteme wieder in den normalen Zustand brachte.<\/p>\n<p>Andere Probleme kamen und gingen oder wurden von automatischen Systemen an Bord automatisch gel&ouml;st. Zum ersten Mal hatten die Operateure am Boden das Gef&uuml;hl, was es hei&szlig;t eine Raumsonde mit eigener Intelligenz zu haben \u2013 nur gehorchte sie ihnen nicht immer. Das Problematischste war jedoch der Instrumentenausleger. Man stellte schlie&szlig;lich fest, dass er in der korrekten Position war, jedoch nicht eingerastet. Das AACS System meldete ihn als \u201enicht eingerastet\u201c, worauf die Missionskontrolle die Kamera aktivierte und Sternfelder mit langer Belichtungszeit fotografierte und die Aufnahmen verglich mit der Erwartungshaltung. Nach dem Start erreichte Voyager 2 eine Bahn die vom Zielpunkt um 280,000 km abwich und die sie 44 Stunden zu sp&auml;t zu Jupiter bringen w&uuml;rde. Eine kleine Bahnkorrektur im Oktober machte die Raumsonde um 13 m\/s schneller und beseitigte diese Abweichung. Schon im November kreuzte die Raumsonde die Marsbahn. Am 24. August akquirierte Voyager 2 den Stern Kanopus und damit war die Sonde korrekt ausgerichtet und hatte eine stabile Lage. Ob der Ausleger eingerastet war, konnte nie gekl&auml;rt werden, aber die Untersuchungen zeigten, dass er weniger als 1 Grad von der Sollposition entfernt war. Damit konnte man leben. Er sollte &uuml;brigens niemals Probleme machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" src=\"\/img\/titan3e.png\" width=\"1631\" height=\"881\" \/>Die Probleme mit dem Start von Voyager 2 f&uuml;hrten dazu, dass man bei Voyager 1 zus&auml;tzliche Federn in den Entfaltmechanismus des Instrumentenauslegers einbaute, um den Ausleger sicher einrasten zu lassen. Der Voyager 1 Start wurde deswegen um vier Tage auf den 5,9.1977 verschoben. Ein sp&auml;terer Start h&auml;tte gravierende Auswirkungen auf die Ankunftszeit bei Jupiter gehabt. Der Start von Voyager 1 scheiterte fast. Beim Start schaltete die Core-2 Stufe der Titan zu fr&uuml;h ab und erreichte dadurch eine um 165 m\/s zu geringe Geschwindigkeit. Die Ursache war eine Mischung, die zu reich an UDMH war, dass dadurch vorzeitig verbraucht war. Die Centaur kompensierte die fehlende Geschwindigkeit und brannte dadurch l&auml;nger. Sie schaltete schlie&szlig;lich 3,4 Sekunden, bevor ihr selbst der Treibstoff ausging, ab. Insgesamt ben&ouml;tigte sie 685 kg mehr Treibstoff als geplant. 540 kg bis zum Erreichen der Parkbahn und weitere 145 kg bis zum Abtrennen von Voyager 1. Das war &auml;u&szlig;erst knapp. Lediglich 104 (anstatt 790 kg) Treibstoff verblieben. Was die Mission rettete, war das Voyager 1 deutlich unterhalb der Nutzlastgrenze war. Die Titan h&auml;tte 840 kg (plus 68 kg Sicherheitsreserve f&uuml;r gerade solche Probleme) auf 110 km\u00b2\/s\u00b2 beschleunigen k&ouml;nnen, eine Geschwindigkeit, die um 148 m\/s h&ouml;her ist als die Zielgeschwindigkeit von Voyager 1. Das entspricht einer 140 kg schwereren Sonde f&uuml;r die Zielgeschwindigkeit von Voyager 1. Ein Gl&uuml;ck war auch, das durch den vier Tage sp&auml;teren Start die Geschwindigkeitsanforderung etwas geringer war und man vor dem Start beschloss die Centaur etwas fr&uuml;her abzuschalten. Damit sollte ein zu hoher Treibstoffverbrauch von Voyager durch einen \u201eOverburn\u201c der Centaur verhindert werden.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r gab es keine Probleme mit dem Ausfahren des Auslegers von Voyager 1. Voyager 1 erreichte mit 14517 m\/s die bislang h&ouml;chste Geschwindigkeit einer Sonde in &auml;u&szlig;ere Sonnensystem.<\/p>\n<p>Interessant? Das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Buchs \u2026 Es ist aber nichts f&uuml;r Leute die schon \u201e<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/07\/19\/lesen-oder-berieseln-lassen-und-das-verseichten\/\">verseicht<\/a>\u201c sind. Die sind mit dem Inhalt geistig &uuml;berfordert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16037\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16037\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute vor genau 45 Jahren startete Voyager 2 und passend dazu habe ich die Recherche zu meinem Buch abgeschlossen, das immer l&auml;nger wird, nun schon 554 Seiten. 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