{"id":16114,"date":"2022-10-19T11:00:52","date_gmt":"2022-10-19T09:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16114"},"modified":"2022-10-19T11:00:52","modified_gmt":"2022-10-19T09:00:52","slug":"eine-kurze-geschichte-der-aufklaerungssatelliten-der-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/10\/19\/eine-kurze-geschichte-der-aufklaerungssatelliten-der-usa\/","title":{"rendered":"Eine kurze Geschichte der Aufkl&auml;rungssatelliten der USA"},"content":{"rendered":"<p>Zu dem Thema gibt es eine ganze <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/satelliten.shtml\">Sektion auf meiner Website<\/a>, aber ich glaube nichts in kurzer Form. Die Geschichte ist auch nicht komplett, denn sie endet mit dem KH-11 \u201eimproved Kennan\u201c Programm, das nun auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Aber &uuml;ber die Nachfolgeprogramme wei&szlig; man noch weniger.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/ccecef0910364e10a1e9cc873e47866d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Der Start<\/h3>\n<p>Das erste Programm das die USA angingen war das Corona Programm, das f&uuml;r die Satelliten Keyhole (KH) 1 bis 4B steht. Es datiert zur&uuml;ck bis ins Jahr 1947 als Programm WS117L. Doch genehmigt wurde es erst 1956, also einen Jahr vor dem Start des Sputniks. Damals f&uuml;hrten die USA Fl&uuml;ge mit der U-2 &uuml;ber Russland durch. Die U-2 flog so hoch, das sie nicht durch Abfangj&auml;ger abschie&szlig;bar war, aber selbst die Optimisten nahmen nicht an, das dies von Dauer sein w&uuml;rde. Russland w&uuml;rde Raketen entwickeln die die Flugh&ouml;he der U-2 erreichen k&ouml;nnte. Jeder Flug brachte zudem diplomatische Verwicklungen mit sich, denn er war ein Eindringen in den hoheitlichen Luftraum der UdSSR. Satelliten boten die M&ouml;glichkeit die Flugzahl \u2013 ein jeder musste von Pr&auml;sident Eisenhower pers&ouml;nlich genehmigt werden \u2013 zu reduzieren, indem sie eine Vorerkundung durchf&uuml;hrten und Ver&auml;nderungen feststellten. Hochaufl&ouml;sende Aufnahmen durch Satelliten waren nicht geplant. Zielvorgabe der ersten Satelliten waren 15 bis 30 m Aufl&ouml;sung.<\/p>\n<p>&Uuml;ber die Technik gab es Auseinandersetzungen. Die Vidiconr&ouml;hre wurde bald verworfen. Sie hatte zwar den Vorteil das sie solange sie funktionierte, Bilder machen konnte, aber sonst nur Nachteile. Ihr Blickfeld war gering, der Kontrast schlecht und sie war nicht f&auml;hig gro&szlig;e Gebiete abzubilden.<\/p>\n<p>Was es seit Jahrzehnten gab war spezieller technischer Film f&uuml;r die Luftbildfotografie und es existierten auch Kameras daf&uuml;r. Damit wurde schon im zweiten Weltkrieg aufkl&auml;rt. Offen war nur wie die Entwicklung erfolgen sollte. Es gab zwei M&ouml;glichkeiten: Man entwickelt den Film in einem Labor, doch daf&uuml;r muss man ihn erst einmal vom Orbit zur Erde zur&uuml;ckbringen. Oder man entwickelt den Film an Bord des Satelliten tastet ihn mit einer Fotodiode ab und &uuml;bertr&auml;gt die Informationen. Es gab daher zwei Programme, die aber auch daran liegen, das es in den USA mehrere Organisationen gab die sich f&uuml;r die Aufkl&auml;rung zust&auml;ndig f&uuml;hlten. Das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/kh-1.shtml\">Corona Programm<\/a> wurde von der CIA geleitet aus der sp&auml;ter die NRO hervorging. Eisenhower pers&ouml;nlich beendete einen Streit indem er die CIA beauftragte. Die USAF startete daraufhin ihr SAMOS Programm. Das wurde wohl genehmigt, weil niemand wusste welche Methodik letztendlich die erfolgreichere sein w&uuml;rde. Corona spulte den Film nach der Belichtung in eine Kapsel aus, trennte diese ab und ein integrierter Feststoffantrieb bremste sie ab. Ein Hitzeschutzschild sch&uuml;tzte sie beim Wiedereintritt, in der Troposph&auml;re wurde ein Fallschirm entfaltet und Flugzeuge fingen die Leinen des Schirms noch in Fall auf. Scheiterte auch dies konnten Taucher die Kapsel bergen. Die Methode war erstaunlich problemlos, wo die Kapsel korrekt niederging wurde sie meist auch geborgen. Deutlich mehr Probleme machte das anfertigen der Fotos und das Umspulen des Films.<\/p>\n<p>Die Satelliten des Coronapogrammes waren in der ersten Genration nur Anh&auml;ngsel zur Agena. Sp&auml;ter wurde die Agena abtrennbar. Alle Satelliten hatte ein Kamera von ITEK, die auf dem Papier 2,1 m Aufl&ouml;sung hatte. Diese Aufl&ouml;sung war die beste unter allen Vorschl&auml;gen und f&uuml;hrte zur Wahl dieser Kamera. Das Prinzip war, das ein katadioptisches Teleskop eine um 360 Grad drehbare Eingangslinse hatte. So war bei fest montierter Kamera der Ort, wohin die Kamera blicken sollte, w&auml;hlbar. In der Praxis f&uuml;hrte die Kamera einen Schwenk quer zur Flugrichtung aus. Belichtet wurde nur ein Schlitz, der Film wurde parallel zur Drehung der Bildebene hinter dem Schlitz hindurch gezogen so erhielt man bei de ersten Generation einen Streifen von 70 mm Breite und 1.200 mm L&auml;nge, der einen Winkel von 108 Grad abbildete. Allerdings bewegte sich der Satellit gegen&uuml;ber der Erdoberfl&auml;che mit etwa 7 km\/s. Dies musste kompensiert werden, sonst w&auml;ren die Bilder verschmiert. Eine Velocity-Height Sensor neben dem Film ma&szlig; die Ver&auml;nderungen der Helligkeit wenn sie Szene vorbeizog. Die Filmtransportebene wurde so ver&auml;ndert, dass das Signal sich nicht &auml;nderte, also der Sensor immer auf denselben Punkt blickte und damit war die Bewegung der Szene kompensiert.<\/p>\n<p>Die Corona Satelliten wurden damals eingesetzt wie U-2: Ein Satellit stand f&uuml;r eine Mission, einen &Uuml;berflug. War die Aufnahmesaison beendet, oft schon nach einem Tag, so wurde die Kapsel abgesto&szlig;en und die Mission war zu Ende. Sp&auml;tere Typen hatten mehrere Kapseln und eine bis zu 19 Tage dauernde Mission. Die wesentlichen Ver&auml;nderungen bei KH 1 bis 4 war das man den Film und Bewegungskompensation verbessere, weitere Kameras mitf&uuml;hrte, die ein Kontextfoto machten damit man genau zuordnen konnte was auf dem Detailfoto zu sehen war und auch die Filmmenge immer gr&ouml;&szlig;er wurde. Zuerst musste man aber viel Lehrgeld bezahlen. Im fr&uuml;hen Programm ging jede Menge schief. Neben Fehlstarts und falsch abgetrennten Kapseln war vor allem das System der Fotografie und des Filmtransports problematisch. Bilder waren von elektrostatischer Aufladung zerst&ouml;rt oder der Filmtransport stockte. Erst nach eineinhalb Jahren klappte eine Mission, die 14 Mission fotografierte am 18.8.1960 ein Viertel des Sowjetunion. Das Coronapogramm wurde noch bis 1972 betrieben. Die Aufl&ouml;sung stieg bei unver&auml;nderter Optik von 12 auf 1,8 m an.<\/p>\n<p>Nachdem die Bergung des Films klappte, erhielten auch die letzten Samossatelliten Kapseln und auf das Auslesen der Filme im Orbit, die urspr&uuml;ngliche Technik von SAMOS wurde verzichtet. Eine Kopie der Samos Kamera wurde dann aber bei Lunar Orbiter eingesetzt und dessen Bilder waren wirklich gut. Apollo setzte eine Kopie der Coronakamera ein. Hier bargen Astronauten den Film auf dem R&uuml;ckweg.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Lanyard und Argon<\/h3>\n<p>Zwei kurzlebige Programme waren <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/kh-2.shtml\">KH-5 Argon und KH-6 Lanyard.<\/a> Die Problematik der Corona Satelliten war das nicht genau bekannt war, wo der Filmstreifen von 16 km Breite am Boden denn hingeh&ouml;rte. Man nahm ja fremdes Gebiet auf. KH-5 war eine kleine Serie von Satelliten die diese Informationen liefern sollten, indem sie einen 556 km breiten Steifen aufnahmen. Als die Tr&auml;gerraketen mehr Nutzlast f&uuml;r Corona zulie&szlig; integrierte man aber einfach eine weitere, niedrig aufl&ouml;sende Kamera in Corona und Argon lief nach nur wenigen Jahren aus.<\/p>\n<p>KH 6 Lanyard war dagegen der Versuch der CIA ein eigenes Programm aus der Taufe zu heben. Die CIA war zwar f&uuml;r Corona verantwortlich, aber die Urspr&uuml;nge lagen in der USAF und die USAF war auch f&uuml;r den Bau der Satelliten den Start und Betrieb verantwortlich. Die CIA gab nur Ziele vor und bekam die Kapsel.<\/p>\n<p>Lanyard wurde nur dreimal 1963 gestartet. Die CIA hatte sich zu Kodak als Hersteller der Kamera zugewandt, r&uuml;ttelte aber wenig am Satelliten und den R&uuml;ckkehrkapseln. Die Kodakkamera war auf dem Papier besser, setzte 127 mm Film ein mit einer maximalen Aufl&ouml;sung zwischen 60 und 150 cm, Zur Bewegungskompensation drehte sich der ganze Satellit, sodass der verf&uuml;gbare Treibstoff vor dem Film ausging. Von den drei Missionen gelang nur eine und deren Material war deutlich schlechter als angenommen. Sie erreichte nur 1,8 m Aufl&ouml;sung. Da diese Aufl&ouml;sung mit weiterer Verbesserung des Coronapogramms auch erreicht werden konnte, stellte die CIA Lanyard ein.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Gambit<\/h3>\n<p>Nachdem es Erfahrungen mit Corona gab ging man an die Konstruktion eines noch leistungsf&auml;higeren Systems, genannt Gambit. Eine viel gr&ouml;&szlig;ere Optik sollte nun erheblich h&ouml;here Aufl&ouml;sungen zulassen. Corona setzte eine Optik mit 12,2 cm Durchmesser ein, bei Gambit waren es 50,8 cm. Dadurch wog alleine die Kamera schon 490 kg. Gambit sollte Corona nicht ersetzen, sondern erg&auml;nzen. Die ersten Satelliten starteten 1963, Corona wurde aber bis 1972 weiter betrieben, denn nicht immer ben&ouml;tigte man eine so hohe Aufl&ouml;sung die Szenen von Gambit waren auch kleiner, trotz eines breiteren Films.<\/p>\n<p>Die Satelliten waren nun zu schwer f&uuml;r eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/thor.shtml\">Thor<\/a> und wurden mit einer <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/atlas.shtml\">Atlas Agena<\/a> gestartet \u2013 wie bei Corona waren die Satelliten mit dieser Oberstufe eng verbunden. Als die zweite Generation von Gambit (erste Generation Gambit 1 oder KH-7, zweite Generation Gambit 3 oder KH-8) noch schwerer wurde wechselte das Gespann mit Oberstufe auf die Titan II.<\/p>\n<p>Gambit verwandte wie Lanyard die Technologie den ganzen Satelliten zu schwenken. Die erste Alternation erreichte 90 cm Aufl&ouml;sung, die zweite 60 cm. Die Bilder waren damit besser als die der U-2 bevor diese nach dem Abschuss am 1.5.1960 ihre Fl&uuml;ge &uuml;ber Russland einstellte. Bei Gambit 3 wurde die Agena umger&uuml;stet das sie die Drehungen des Satelliten durchf&uuml;hrte. Hier leistete die NASA Sch&uuml;tzenhilfe die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/agena.shtml\">Agenas<\/a> f&uuml;r dass Gemini Programm so umbaute das sie dies konnten und auch &uuml;ber Wochen in betrieb blieben.<\/p>\n<p>Das Ende vom Gambit kam langsam. Es gab mehrere Gr&uuml;nde. Zum einen sollte das Space Shuttle die Starts &uuml;bernehmen f&uuml;r das Shuttle waren die langen aber d&uuml;nnen Satelliten aber ung&uuml;nstig und es gab mit der Entwicklung von CCD eine Alternative zu fotografischem Film. Gambit wurde trotzdem noch lange betrieben, mehr als ein Jahrzehnt nachdem der erste Satellit mit CCD startete flog 1987 der letzte Gambit.<\/p>\n<h3 class=\"western\">MOL und Hexagon<\/h3>\n<p>Eine Zeitlang glaubte das US-Milit&auml;r, das eine Raumstation bessere Bilder versprach, als die Satelliten. Zuerst gab es den Versuch eine milit&auml;rische Version von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini-artikel.shtml\">Gemini<\/a> umzusetzen &#8211; Blue Gemini, bei der eine M&ouml;glichkeit gewesen w&auml;re nur einen Astronauten zu starten und anstelle des zweiten Sitzplatzes eine Kamera einzubauen. Sp&auml;ter ging die USAF an das Planen einer eigenen Raumstation, offiziell genannt MOL (Manned Orbital Laboratory), intern lief das Kamerasystem als Haupteinsatzzweck aber unter KH-10 Dorian. Mol w&auml;re mit einer angedockten Gemini gestartet worden. Die Besatzung m&uuml;sste durch eine T&uuml;r im Hitzeschutzschild zur Station wechseln und w&uuml;rde dort die Kamera bedienen. Man versprach sich bessere Aufnahmen, mehr brauchbare Aufnahmen weil wenn es Wolken gab keine gemacht wurden und eine h&ouml;here Aufl&ouml;sung durch die Gr&ouml;&szlig;e der Kamera.<\/p>\n<p>MOL wurde aber immer teurer und mit den zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r den Vietnamkrieg zog schlie&szlig;lich Robert McNamara den St&ouml;psel. Parallel wurde an einem Satelliten gearbeitet der genauso gro&szlig; wie MOL war. KH-9 Hexagon war der letzte Satellit mit fotografischem Film. Gegen&uuml;ber Gambit wurde die Aufl&ouml;sung nicht gesteigert, doch das Teleskop war gr&ouml;&szlig;er, sodass bei gleicher Aufl&ouml;sung die Satelliten aus h&ouml;heren Orbits operieren konnten. Das hatte als Vorteile das die R&auml;nder des Streifens weniger verzerrt gesehen wurden. Alternativ konnte ein Streifen breiter werden. Zwei Kameras erlaubten mit Aufnahmen vor und nach dem &Uuml;berflug Stereoaufnahmen. Hexagon integrierte auch Panoramakameras niedriger Aufl&ouml;sung, sodass die Corona Serie auslaufen konnte. Damit sich der Satellit auch lohnte gab es vier, sp&auml;ter sechs R&uuml;ckuhrbeh&auml;lter. Die Satelliten waren nun nicht mehr einige Tage aktiv, sondern bis zu 275 Tage.<\/p>\n<h3 class=\"western\">KH-11 Kennan<\/h3>\n<p>Die Erfindung des CCD im Jahre 1969 machte eine neue Generation von Satelliten m&ouml;glich, die bis heute im Einsatz ist. &Uuml;ber sie herrscht immer noch Geheimhaltung, sodass vieles Spekulation ist.<\/p>\n<p>Die wesentliche &Auml;nderung in der Kamera ist die das nun eine Scanzeile aus sehr vielen kleinen CCD-Detektoren den Teil des Films ersetzt der durch einen Schlitz belichtet wurde. Eine zweite Konstruktionsmethode, die zivile Satelliten einsetzen ist, das die Scanzeile nicht quer, sondern in L&auml;ngsrichtung angebracht ist. Sie muss dann synchron zur Bewegung des Satelliten ausgelesen werden. Ein Blicken zur Seite erfolgt durch drehen des Satelliten oder eines Sekund&auml;rspiegels der Optik. Da das NRO zwei Spiegel die von der ersten Generation &uuml;brig blieben an die NASA &uuml;bergab, und diese Optik hat ein F\/D von 7,9, ist also dreimal kurzbrennweitiger als das Hubble Weltraumteleskop bei gleichem Spiegeldurchmesser. Nimmt man CCD die in den zivilen Satelliten als Detektoren eingesetzt werden als Detektor an ( 7 \u00b5m Pixelgr&ouml;&szlig;e) so l&ouml;st die Optik <sup>1<\/sup>\/<sub>13<\/sub> Bogensekunde auf, das sind aus typischen Perig&auml;umsentfernungen von 300 km etwa 11 bis 12 cm Aufl&ouml;sung. Mit dem Wegfall von Film als unersch&ouml;pflicher Ressource stieg die Betriebszeit bedeutend an. Die USA haben von 1975 bis 2011 elf KH-11 und Nachfolger gestartet. Von dem Vorg&auml;nger KH-9 wurden von 1971 bis 1985 dagegen 29 Satelliten gestartet.<\/p>\n<p>Sp&auml;tere Exemplare sollen einen noch gr&ouml;&szlig;eren Spiegel gehabt haben. Die Nachfolger hei&szlig;en nicht mehr KH-xx da die NRO diese Abk&uuml;rzung und Deckbezeichnung nicht mehr verwendet, sondern \u201eCrystal\u201c oder \u201eevolved Crystal\u201c oder \u201eimproved Crystal\u201c, offiziell haben die Satelliten aber gar keinen Namen sondern hei&szlig;en einfach nur \u201eUSA-218\u201c oder &auml;hnlich.<\/p>\n<p>Seit langem ist ein Nachfolgeprojekt vorgesehen, das wurde aber zu teuer. Seitdem kauft die NRO kommerzielle Aufnahmen z.B. von Digiglobe die inzwischen auch schon mit 25 cm Aufl&ouml;sung verf&uuml;gbar sind. Die Bedeutung erkennt man darin, das mit Beginn des Afghanistan Einsatzes es gar keine Aufnahmen der Region auf dem freien Markt gab, weil die NRO alle Bildrechte aufgekauft hat. F&uuml;r Digiglobe ist heute auch die NRO der beste Kunde.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Satelliten hatte auch Auswirkungen auf andere Programme. So wurde das milit&auml;r&auml;hnliche Wettersatellitenprogramm aus dem Grund entwickelt weil man keinen Film verschwenden wollte und daher die Wolkenbedeckung auf dem Zielgebiet vor der Aufnahme durch Wettersatelliten bestimmte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu dem Thema gibt es eine ganze Sektion auf meiner Website, aber ich glaube nichts in kurzer Form. Die Geschichte ist auch nicht komplett, denn sie endet mit dem KH-11 \u201eimproved Kennan\u201c Programm, das nun auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Aber &uuml;ber die Nachfolgeprogramme wei&szlig; man noch weniger.<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2149,3711,4910,3229,4909,24,4908,4907],"class_list":["post-16114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-argon","tag-corona","tag-dorian","tag-hexagon","tag-kennen","tag-keyhole","tag-lanyard","tag-samos","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":0,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18515,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/30\/thor-agena-a-und-kh-1\/","url_meta":{"origin":16114,"position":0},"title":"Thor Agena A und KH-1","author":"Bernd Leitenberger","date":"30. 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