{"id":16227,"date":"2022-12-16T19:19:59","date_gmt":"2022-12-16T18:19:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16227"},"modified":"2023-01-07T08:44:41","modified_gmt":"2023-01-07T07:44:41","slug":"bemannte-raumfahrt-vs-unbemannte-raumfahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/12\/16\/bemannte-raumfahrt-vs-unbemannte-raumfahrt\/","title":{"rendered":"Bemannte Raumfahrt vs unbemanante Raumfahrt"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16227\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16227\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Die Diskussion ist relativ alt, meiner pers&ouml;nlichen Einsch&auml;tzung nach kam sie aber so richtig in Gang in der zweiten H&auml;lfte der Achtziger, als das Space Shuttle nach dem Verlust der Challenger deutlich teurer wurde und man den Sinn dieser Missionen, die damals ja immer nur Kurzzeitmissionen waren, bezweifelte.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/a2d4c927cabb47a1a7a6530538da76ad\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nLetztendlich dreht sich die Diskussion um eine Kernfrage: Bringt ein Mensch bei einer bestimmten Forschung einen Zusatznutzen gegen&uuml;ber einem Roboter und wenn ja, kann dieser Zusatznutzen auch die zwangsl&auml;ufig h&ouml;heren Kosten rechtfertigen.<\/p>\n<p>Nun gibt es vier m&ouml;gliche Ziele f&uuml;r bemannte Missionen die zumindest einmal angedacht sind, zwei davon wurden auch schon erreicht:<\/p>\n<ul>\n<li>Forschung im Erdorbit<\/li>\n<li>Erforschung der Mondes aus einem Orbit und der Oberfl&auml;che aus<\/li>\n<li>Erforschung der Mars aus einem Orbit und der Oberfl&auml;che aus<\/li>\n<li>Erforschung von Asteroiden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2 class=\"western\">Forschung im Erdorbit<\/h2>\n<p>Ich beginne mit einem kleinen geschichtlichen R&uuml;ckblick. Die ersten Missionen in den Orbit hatten nur den Zweck zu zeigen das es ging, bzw. die Grenzen wie Aufenthaltsdauer, Anzahl der Personen, immer weiter auszudehnen. Bei dem US-Programm <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-rmissionen.shtml\">Mercury<\/a> gab es eigentlich gar keine Experimente. Jede Mission hatte nur den Sinn die Zeitdauer immer weiter auszudehnen. Das galt auch f&uuml;r das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini-artikel.shtml\">Geminiprogramm<\/a>, das eine Vorbereitung f&uuml;r Apollo war und bei dem die wichtigsten Techniken daf&uuml;r im Erdorbit erprobt wurden wie Ankopplung an R&auml;umfahrzeuge, Aufenthalt &uuml;ber 14 Tage im All, Arbeiten im Weltall. Das gilt auch f&uuml;r die russischen Programme <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/wostok.shtml\">Wostok<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/woschod.shtml\">Woschod<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sojus-raumschiff.shtml\">Sojus<\/a>. Sie waren auf russischer Seite sogar noch mehr gepr&auml;gt davon vor der NASA Rekorde aufzustellen.<\/p>\n<p>Die Froschung im Erdorbit begann auf US-Seite mit der Raumstation Skylab, und etwas fr&uuml;her auf russischer Seite mit Saljut. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-mission.shtml\">Skylab<\/a> hat ein sehr breit angelegtes Forschungsprogramm, von der Sonnenforschung &uuml;ber allgemeine Astronomie, Werkstoffforschung, Erdbeobachtung bis zur biologischen Forschung und Forschung am Menschen. Saljut war dagegen eine milit&auml;rische Station, bei der die Erdbeobachtung im Vordergrund stand.<\/p>\n<p>Beim NASA-Nachfolger <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttle.shtml\">Space Shuttle<\/a> engte sich das Spektrum der Forschungen schon ein. Die Astronomische Forschung spielte keine Rolle mehr. Daf&uuml;r muss in der Regel ein Teleskop &uuml;ber l&auml;ngere Zeit punktgenau ausgerichtet bleiben und Menschen, die laufend durch ihre Bewegungen Impulse generieren, st&ouml;ren nur. Ebenso hatte sich in den letzten Jahren herausgestellt, das Erdbeobachtung von Satelliten einfacher und vor allem dauerhaft erledigt wird. Es gab nur wenige Experimente f&uuml;r die Erdbeobachtung, so eine metrische Kamera bei einer deutschen Mission und zwei eigene RADAR Missionen, bei denen man aber schon erkannte, wie wenig hilfreich Astronauten bei diesem Missionstypus sind \u2013 ihre einzige Ausgabe bestand darin, die Magnetb&auml;nder regelm&auml;&szlig;ig zu wechseln.<\/p>\n<p>Beim Space Shuttle dominierte die Forschung am Menschen selbst, sowie anderen Lebensformen, daneben die Werkstoffforschung. In der Fr&uuml;hzeit des Programms hoffte man sogar, dass dabei so wertvolle Werkstoffe herausk&auml;men das sich eine Fertigung im Weltraum lohnen w&uuml;rde. Was an Bord der russischen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/iss-raumstationen-geschichte.shtml\">Saljuts und sp&auml;ter Mir<\/a> geforscht wurde, wei&szlig; man nicht, aber da selbst auf der ISS die Forschung im russischen Segment keine gro&szlig;e Rolle spielt ging es vor allem um Pr&auml;senz im Weltraum \u2013 die USA konnten ja nur mit dem Space Shuttle Kurzzeitmissionen durchf&uuml;hren und vor allem immer l&auml;ngere Aufenthaltsbeendende die bis heute G&uuml;ltigkeit haben.<\/p>\n<p>Seit 1998 ist nun die ISS im Orbit. Im wesentlichen setzt sich der Trend fort. Vieles ist professioneller geworden. Die Forschung am Menschen f&uuml;hrte z.B. zu einem Fitnessprogramm, das es erlaubte das die Astronauten in viel besserem zustand wieder auf der Erde ankommen. Die Experimente sind standardisiert und haben genaue Vorgaben f&uuml;r Abmessungen, Gewicht, Anschl&uuml;sse und Datenleitungen. Aber die Forschung ist immer noch die gleiche: prim&auml;r am Menschen selbst, dann an Werkstoffen und an anderen Lebewesen. Die Forschung am Menschen w&auml;re unn&ouml;tig, wenn man nicht zum Mars fliegen w&uuml;rde (beim Mond ist die Reisedauer so kurz, das der K&ouml;rper nicht an Leistung verliert) und selbst die Flugdauern zum Mars hat man l&auml;ngst an Bord der Mir geschlagen. Sicher fallen einige Ergebnisse f&uuml;r die irdische Forschung ab wie z.B. &uuml;ber den Abbau von Knochensubstanz, doch diese rechtfertigen nie und nimmer die Kosten der Station und w&auml;ren auch einfacher in anderen Experimenten zu gewinnen.<\/p>\n<p>Heute muss f&uuml;r Forschung an der ISS regelrecht geworben werden, sonst g&auml;be es zu wenig. Bei der DLR l&auml;uft das so, das jeder Leiter eines Instituts der ein Experiment zur ISS bringen will, dies kostenlos tun kann. Das DLR assistiert sogar bei der Entwicklung oder hilft beim Beschaffen von F&ouml;rdermitteln. So findet man an und auf der ISS Experimente, die an und f&uuml;r sich nichts mit bemannter Raumfahrt zu tun haben. Prominentes Beispiel war die Antenne f&uuml;r das <a href=\"http:\/\/Icarus-Projekt\/\">Icarus-Pr<\/a><a href=\"http:\/\/Icarus-Projekt\/\">ojekt<\/a>, bei dem eine Antenne au&szlig;en an der ISS angebracht wurde welche die Daten von Empf&auml;ngern die an Tieren angebracht sind empf&auml;ngt. So vermisst man Wanderungsbewegungen der Tiere. Mit bemannter Raumfahrt hat das nichts zu tun, das ginge auch mit einem unbemannten Satelliten. So sparte die Max Planck Gesellschaft aber den Transport ins All (nach <a href=\"https:\/\/www.nasa.gov\/leo-economy\/commercial-use\/pricing-policy\">NASA Preisliste<\/a>: 20.000 Dollar pro Kilogramm), die Arbeit f&uuml;r die Installation des Computers und der Antenne (letztere wurde sogar bei einem Au&szlig;eneinsatz montiert, der mehrere Stunden dauert): Kosten: 130.000 Dollar pro Stunde. W&uuml;rden alle Nutzer, die so umsonst Experimente durchf&uuml;hren lassen, diese Services wirklich bezahlen, die Racks der ISS w&auml;ren leer, denn auch bei der NASA l&auml;uft es nicht anders, der Gro&szlig;teil der Laborkapazit&auml;t wird von US-Universit&auml;ten genutzt, die nichts f&uuml;r die Experimente zahlen. Diese Taktik ist nicht neu, schon in den Achtzigern wurde das Space Shuttle als universelles Startmedium vermarktet, indem der Start f&uuml;r alle NASA-Missionen nicht im Budget auftauchte, eine Tr&auml;gerrakete aber durchaus.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Mondforschung<\/h2>\n<p>Beim Mond muss man unterscheiden zwischen Forschung aus dem Orbit heraus und auf der Oberfl&auml;che. Das gleiche gilt auch beim Mars. Forschung im Orbit geschieht mit Fernerkundungsexperimenten und die ben&ouml;tigen keine Menschen. Das bedeutet das man sie billiger mit Satelliten durchf&uuml;hren kann. Schon zu Apollozeiten konkurrierte das Apolloraumschiff mit den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/lunar-orbiter.shtml\">Lunar Orbitern<\/a>. Der wesentliche Vorteil des Apollo-CSM war, dass es viel schwerer war und so eine Kamera mit viel Film mitf&uuml;hrte weshalb es mehr Aufnahmen gab, aber daf&uuml;r konnten die Lunar Orbiter in ihrer l&auml;ngeren Mission den Mond vollst&auml;ndig kartieren, anstatt nur einen Streifen um den &Auml;quator. Heute ist klar das eine unbemannte Mission vollkommen f&uuml;r die Erforschung aus dem Orbit ausreicht, weshalb das Lunar Gateway f&uuml;r die Forschung weitestgehend &uuml;berfl&uuml;ssig ist, zumal der Orbit des Gateways weit vom Mond entfernt ist.<\/p>\n<p>Auf der Oberfl&auml;che kann der Mensch diese erkunden, indem er sie begeht und Fotos macht, er kann Bodenproben nehmen und vor Ort untersuchen oder zur Erde zur&uuml;ckbringen und er kann Me&szlig;ger&auml;te ausbringen. Keines dieser Dinge ben&ouml;tigt den Menschen, das wurde schon zur Zeit des Apolloprogramms deutlich. Die Astronauten installierten Messger&auml;te die ALSEP Stationen, die man aber auch unbemannt h&auml;tte landen k&ouml;nnen. Sie liefen und fuhren &uuml;ber den Mond, dasselbe taten auch die beiden <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/luna.shtml\">Lunochods<\/a> und diese legten zudem eine l&auml;ngere Strecke zur&uuml;ck. Sie nahmen Bodenproben und brachten diese zur Erde. Auch das taten die Lunas. Nun sind die Bodenproben von Apollo qualitativ (von Menschen vorausgew&auml;hlt) und quantitativ (wegen des viel gr&ouml;&szlig;eren Raumschiffs) besser als die von Luna, doch h&auml;tte Russland die F&auml;higkeiten seines Lunochods mit denen der Bodenprobengewinnung kombiniert und das Programm als ein wirkliches Forschungsprogramm und nicht nur eine Retourkutsche zu Apollo verstanden, so w&auml;re der Vorteil klein gewesen. Denn die Luna konnten gr&ouml;&szlig;ere Entfernungen zur&uuml;cklegen und arbeiteten l&auml;nger.<\/p>\n<p>Heute, mit ausgekl&uuml;gelten Rovern ist der Mensch noch ersetzlicher. Anders als beim Mars kann man einen Rover beim Mond aufgrund der kurzen Zeitverz&ouml;gerung von 3 Sekunden auch von einer Bodenstation steuern, er kann bei mehreren Teams 24 Stunden am Tag arbeiten und braucht keine Ruhepausen. Selbst wenn ein Rover mit Roboterarm immer noch langsamer als ein Mensch ist, so kann er dies durch die Zeit aufholen. Bodenproben kann man genauso unbemannt in eine Kapsel verstauen und zur Erde bringen. F&uuml;r die Mondforschung ben&ouml;tigt man also auch keine Menschen und wenn man eine Bilanz zieht, wie viel man mit einer gegebenen Summe erreichen kann, so sieht es schwarz aus: alleine die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/11\/17\/nachlese-zum-artemis-1-start\/\">Artemis <\/a><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/11\/17\/nachlese-zum-artemis-1-start\/\">1<\/a><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/11\/17\/nachlese-zum-artemis-1-start\/\"> Mondmission<\/a> (noch ohne Mondlander) kostet 4,1 Milliarden Dollar, doppelt so teuer wie einer der beiden neusten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/msl-curiosity.shtml\">Marsrover<\/a> und die waren schon teuer, arbeiten mittlerweile aber auch seit 10 bzw. 3 Jahren, die Artemis Mission dauerte gerade mal drei Wochen. Heute k&ouml;nnte eine unbemannte Mission das wesentliche Forschungsziel einer bemannten Mission zu einem Bruchteil der Kosten durchf&uuml;hren, wahrscheinlich immer noch langsamer als bei einer bemannten Mission, aber es eilt ja nicht. Dabei sollte man wenn man gerecht ist, nicht nur die Kosten gegenrechnen, sondern auch das das laufende Artemis Programm sich nun schon &uuml;ber mehr als ein Jahrzehnt hinzieht, eine unbemannte Mission dagegen f&uuml;nf bis sieben Jahren f&uuml;r den gesamten Entwicklungszyklus braucht. Also selbst wenn man Jahre daf&uuml;r ben&ouml;tigen w&uuml;rde was eine bemannte Mission schafft, man h&auml;tte die Bodenproben trotzdem noch fr&uuml;her auf der Erde.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Mars<\/h2>\n<p>Das n&auml;chste Ziel der bemannten Raumfahrt ist der Mars. Ein bemanntes Marsprogramm unterscheidet sich betr&auml;chtlich von einem bemannten Mondprogramm. Aus himmelsmechanischen gr&uuml;nden dauert eine Mission knapp drei Jahre, von denen mehr als eineinhalb Jahre auf der Marsoberfl&auml;che entfallen. Das &auml;ndert die Arbeit. Es werden nicht in einigen Tagen Proben gesammelt und dann findet der R&uuml;ckstart statt. Stattdessen wird es lang dauernde Expeditionen geben die weite Strecken zur&uuml;cklegen, einige Missionsplaner gehen auch davon aus, dass man auf eine feste Unterkunft verzichtet und sich in Wohnmobilen fortbewegt, was die Reichweite nat&uuml;rlich deutlich vergr&ouml;&szlig;ert als wenn man am Abend zur Basis zur&uuml;ckkehren muss. Es wird viel mehr Ausr&uuml;stung geben, um zum einen Bodenproben aus dem Untergrund zu gewinnen, aber auch sie schon vor Ort zu untersuchen und nur die interessantesten zur Erde zur&uuml;ckzubringen. Allerdings ist eine Marsmission auch entsprechend aufwendiger. Alleine f&uuml;r die Ausr&uuml;stung ben&ouml;tigt man sechs bis achtmal mehr Starts als zum Mond. Viel bedeutsamer ist aber das alles &uuml;ber drei Jahre lang funktionieren muss. Man kann nicht bei einem Ungl&uuml;ck innerhalb von wenigen Tagen zur&uuml;ck zur Erde gelangen, was bei Apollo 13 die Astronauten rettete. Das setzt das Preisetikett einer Marsexpedition deutlich h&ouml;her an, au&szlig;er man macht enorme Abstriche an die Anforderungen, das w&auml;re aber nur f&uuml;r Egotrips von Milliard&auml;ren denkbar.<\/p>\n<p>Unbemannt unterscheidet eine Marsexpedition dagegen kaum von einer Mondexpedition. Auch hier ist eine Erkundung aus dem Orbit nur unbemannt finanziell vertretbar. Menschen bringen keine Vorteile, im Gegenteil: da dann die Phase auf der Oberfl&auml;che wegf&auml;llt verkompliziert dies die Mission, da die Besatzung im Orbit drei Jahre anstatt 2 x 180 bis 240 Tage unter Null-Gravitation leben muss.<\/p>\n<p>Bei der Erforschung der Oberfl&auml;che hat eine unbemannte Mission den Nachteil der langen Signallaufzeit. Es ist nicht m&ouml;glich Rover oder andere Sonden direkt zu steuern. Dazu braucht ein Kommando oder seine Best&auml;tigung zu lange. Heute legt ein Rover maximal 100 m pro Tag zur&uuml;ck. Es wird tageweise geplant, an Stops dann festgelegt was man untersuchen will und all das dauert. Das ist aber kein Problem der Hardware. Es ist die Vorsicht der Missionsanalytiker. Raumsonden werden wie vor 60 Jahren heute noch durch Kommandos gesteuert. Viele Kommandos geben ein Script, das aber immer von der Missionsleitung generiert wird. Auf unseren Stra&szlig;en haben wir heute selbstfahrende Fahrzeuge, die mit Gegenverkehr zurecht kommen oder auf Fu&szlig;g&auml;ngersteg reagieren m&uuml;ssen. Demgegen&uuml;ber ist das Fahren auf dem Mars einfach: die Landschaft ver&auml;ndert sich nicht. Es gibt keine beweglichen Hindernisse. W&uuml;rde man die F&auml;higkeiten die heute schon Fahrzeugelektronik hat nutzen, so m&uuml;sste eine unbemannte Mission viel mehr Strecke als heute zur&uuml;cklegen k&ouml;nnen. Analog m&uuml;sste ein KI-System auch alleine erkennen k&ouml;nnen, welche Gesteine interessant sind und sie selbstst&auml;ndig untersuchen oder Proben nehmen. Nat&uuml;rlich muss man daf&uuml;r Investitionen aufwenden, aber doch viel weniger als f&uuml;r eine bemannte Mission.<\/p>\n<p>Das f&uuml;hrt zu einem Dilemma. Es ist noch immer so, das man f&uuml;r die bemannte Raumfahrt gerne Milliarden ausgibt, ohne einen rechten Nutzen zu bekommen, doch viel kleinere Summen, aber immer noch deutlich mehr als heutige Missionen, f&uuml;r unbemannte Missionen werden nicht bewilligt. So steht eine Bodenprobengewinnung vom Mars seit &uuml;ber 20 Jahren auf der Agenda, war aber bisher immer zu teuer. Oder wie es so schon hei&szlig;t: \u201eYou get no bucks without Buck Rogers\u201c.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Dar&uuml;ber hinaus<\/h2>\n<p>Jenseits von Mars sind heute bemannte Missionen undenkbar. Die Reisezeiten steigen zu stark an. Zu Jupiter auf 2,5 Jahre gegen&uuml;ber einem halben Jahr zum Mars. Jupiter scheidet aber aus Strahlenschutzgr&uuml;nden aus: Aktuelle Sonden wie Juno oder Europa Clipper haben eine Abschirmung aus mehreren Zentimetern St&auml;rke aus Aluminium oder Titan, trotzdem ist die Elektronik f&uuml;r 25 kRad qualifiziert: f&uuml;r Menschen t&ouml;dlich sind aber schon 0,8 bis 1 krad. Diese Strahlung ist nicht mit tragbarem Aufwand abschirmbar. Die weiteren Planeten sind noch weiter entfernt (Saturn bis Neptun) oder stellen andere Herausforderungen. Die Venus ist wegen des hohen Drucks und der hohen Oberfl&auml;chentemperatur nicht f&uuml;r Menschen erkundbar. Selbst Sonden &uuml;berleben nur wenige Stunden dort. Der Merkur ist so sonnennah das es bei ihm ebenso hei&szlig; ist. Eine Expedition w&auml;re nur denkbar wenn sie dauernd in Bewegung ist \u2013 sie w&uuml;rde den Planeten umrunden, immer in derselben Zeitzone, am besten bei Sonnenaufgang. Da der Merkur 176 erdtage f&uuml;r einen Tag braucht m&uuml;sste eine Mission am &Auml;quator pro Tag rund 90 km zur&uuml;cklegen. Oder man beschr&auml;nkt sich wie beim Mond auf eine kurze Mission, was aber angesichts dessen, das man um zum Merkur zu gelangen fast genau soviel Energie braucht wie zum Jupiter kaum lohnenswert ist.<\/p>\n<p>Es bleiben noch Missionen zu erdnahen Asteroiden die man mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig geringem Aufwand in vertretbarer Zeit erreichen kann. Einige wurden ja schon so von Raumsonden erkundet wie Bennu, Itokawa oder Ryugu. Das Problem ist das hier der Mensch sogar hinderlich ist. Solche Asteroiden haben eine so geringe Gravitation, das selbst kleinste Bewegungen viel zu hohe Kr&auml;fte induzieren. Eine Erforschung durch Menschen vor Ort scheidet so praktisch aus. Sicherlich k&ouml;nnte man einen K&ouml;rper einfangen und bergen (wof&uuml;r aber relativ viel Treibstoff notwendig ist, oder Ionenantriebe die mit ihren langen Brennzeiten sich wiederum mit den Erfahrungen von Menschen in der Schwerelosigkeit bei&szlig;en), aber das ginge genauso gut unbemannt.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Fazit<\/h2>\n<p>Betrachtet man es einfach logisch &#8211; ich wei&szlig; ich mute den Fans der bemannten Raumfahrt viel zu \u2013 dann ist es eigentlich doch recht einfach: die F&auml;higkeiten des Menschen sind konstant, die von Maschinen werden immer besser. Die bemannte Raumfahrt startete kurz nach der unbemannten. W&auml;hrend damals Satelliten einige Monate lang arbeiteten, mit einfachsten Experimenten und Elektronik als Steuerung haben wir heute selbstlernende Computersysteme, Sollbetriebszeiten von &uuml;ber einem Jahrzehnt und ausgekl&uuml;gelte Experimente. Die Experimente sind unabh&auml;ngig davon ob die von Menschen oder Maschinen betrieben werden, insofern ist meist kein Mensch notwendig. Nat&uuml;rlich dauert es auch heute (zumindest bei der Erkundung von Planeten) immer noch l&auml;nger als wenn ein Mensch dieselbe Aufgabe durchf&uuml;hrt, wohl werden Raumfahrtagenturen wohl auch nur sehr langsam Robotern Autonovit&auml;t zugestehen, damit dieses Dilemma gel&ouml;st wird. Aber daf&uuml;r reden wir &uuml;ber eine Differenz in den Kosten in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung: Die aktuelle Artemis 1 Mission kostete 4.100 Millionen Dollar, dauerte gerade mal drei Wochen. Der aktuelle Mondorbiter der NASA, der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/lro.shtml\">L<\/a><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/lro.shtml\">RO<\/a> umkreist den Mond seit 2009, also 13 Jahre, nicht 0,06 Jahre und kostete bis 2012 insgesamt 540 Millionen Dollar, seitdem etwa 9 Millionen Dollar pro Jahr, also zusammen etwa 600 Millionen Dollar. Das ist Siebtel der Summe bei der 200-fachen Betriebsdauer. Nun ist Konsens, dass man mit Forschung bemannte Programme nicht rechtfertigen kann. Das grundlegende Problem ist das die bemannte Raumfahrt aber in den westlichen Staaten ein Budget mit der unbemannten Raumfahrt teilt und die Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten zeigt, dass die Gefahr gro&szlig; ist wenn ein bemanntes Programm zu teuer wird man an der unbemannten Raumfahrt spart. Bei Russland oder China ist es ja sogar so, das es praktisch nur ein bemanntes Raumfahrtprogramm gibt, aber kein echtes Forschungsprogramm mehr, weil hier der Nutzen als Propagandainstrument h&ouml;her bewertet wird, w&auml;hrend Grundlagenforschung keinen so hohen Stellenwert hat. Denn darum geht es: um Renommee, pretty nice Pics. Katar h&auml;tte wohl gut getan, wenn sie f&uuml;r die 200 Milliarden Euro welche die WM gekostet hat ein Mondprogramm aufgelegt h&auml;tten \u2013 <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/12\/05\/artemis-oder-apollo-on-valium\/\">Artemis kostet bis <\/a><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/12\/05\/artemis-oder-apollo-on-valium\/\">E<\/a><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/12\/05\/artemis-oder-apollo-on-valium\/\">nde 2025 94 Milliarden Dollar<\/a>, das ist nicht mal die H&auml;lfte der Summe. (Sie h&auml;tten es ja nicht selbst machen m&uuml;ssen, die WM-Infrastruktur haben ja auch Fremdarbeiter gebaut und die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Hope.shtml\">einzige Raumsonde der VAE<\/a> wurde auch von den USA gebaut und von Japan gestartet) &#8230; und ich h&auml;tte es <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/11\/20\/anschauen-oder-nicht-anschauen\/\">anders als die WM<\/a> auch angesehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16227\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16227\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Die Diskussion ist relativ alt, meiner pers&ouml;nlichen Einsch&auml;tzung nach kam sie aber so richtig in Gang in der zweiten H&auml;lfte der Achtziger, als das Space Shuttle nach dem Verlust der Challenger deutlich teurer wurde und man den Sinn dieser Missionen, die damals ja immer nur Kurzzeitmissionen waren, bezweifelte. Letztendlich dreht sich die Diskussion um eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[53,2826],"class_list":["post-16227","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-bemannte-raumfahrt","tag-unbemannte-raumfahrt","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":506,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18627,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/04\/05\/artemis-ii\/","url_meta":{"origin":16227,"position":0},"title":"Artemis II","author":"Bernd Leitenberger","date":"5. April 2026","format":false,"excerpt":"Seit gestern ist nun die Artemis II Mission auf dem Mond, wenige Tage zuvor hat NASA Administrator Isaac Jaredmann neue Pl\u00e4ne ank\u00fcndigt. Zeit mal was dazu zu schreiben. Ich fange aber mit was an was zusammenh\u00e4ngt: Die Verseichtung. Keine Ahnung ob es den Begriff schon gibt, ich beschreibe damit das\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/9a9d83018f8447148efa0d8328798e18","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18419,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/02\/der-neue-rekordhalter-bei-der-bemannten-raumfahrt\/","url_meta":{"origin":16227,"position":1},"title":"Der neue Rekordhalter bei der bemannten Raumfahrt","author":"Bernd Leitenberger","date":"2. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"\u2026 ist unfreiwillig Oleg Popolow. Die Geschichte zeigt, wo Russland heute in der Raumfahrt steht. Sie beginnt am 22. September 2022. Russland f\u00fchrt seit rund sieben Monaten Krieg gegen die Ukraine und hat Tausende Gefallene, Verwundete und gefangene Soldaten zu beklagen. Um die Verluste auszugleichen, wurde an diesem Tag eine\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00fcnchhausens Kolumne&quot;","block_context":{"text":"M\u00fcnchhausens Kolumne","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/satire\/muenchhausen\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/6566478af4c24587a85b9f439288056d","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":14192,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/08\/03\/wernher-von-braun-und-sergej-korolow\/","url_meta":{"origin":16227,"position":2},"title":"Wernher von Braun und Sergej Korolow","author":"Bernd Leitenberger","date":"3. August 2019","format":false,"excerpt":"Die Welle der Mondlande-dokus hat auch eine sehr interessante Doku hervorgebracht, und zwar \u201eMondm\u00e4nner mit Hammer und Sichel\u201c. Es geht dabei um den Wettlauf im All, von Gagarin bis zur N-1. Vor allem um die dreht es sich. Das Format ist relativ authentisch. Nie zuvor habe ich von Russen, und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/fc8f8fae3486407ba191d9f6e79f5c25","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":15301,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/04\/20\/nachlese-zum-human-landing-system-hls-kontrakt\/","url_meta":{"origin":16227,"position":3},"title":"Nachlese zum Human Landing System (HLS) Kontrakt","author":"Bernd Leitenberger","date":"20. April 2021","format":false,"excerpt":"\ufeffWie bereits bekannt und hier auch schon kommentiert, hat die NASA am Wochenende SpaceX den Vertrag \u00fcber das HLS in einer H\u00f6he von 2,89 Milliarden Dollar vergeben. Ich habe zuerst \u00fcberlegt, ob ich das in der Aprilnachlese zu SpaceX thematisieren sollte, aber da die Kritik daran eigentlich nur teilweise mit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/352f2778c491440a9f73c731c5880d09","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18465,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/11\/07\/neues-zu-artemis-blue-origin-und-spacex\/","url_meta":{"origin":16227,"position":4},"title":"Neues zu Artemis, Blue Origin und SpaceX","author":"Bernd Leitenberger","date":"7. November 2025","format":false,"excerpt":"Hallo. Ich wei\u00df, ich habe mich in den letzten Wochen etwas rar gemacht. Ich hatte zum einen viel zu tun, dann noch eine OP am Handgelenk, etwas an meinem Buch geschrieben und derzeit ist auch meine Winterdepression wieder st\u00e4rker, sodass ich lieber spiele als Artikel zu verfassen. Es hat sich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/76454a00a29844c79745dc13a13341de","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18488,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/16\/die-raumfahrtnachlese-2025\/","url_meta":{"origin":16227,"position":5},"title":"Die Raumfahrtnachlese 2025","author":"Bernd Leitenberger","date":"16. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Ich schiebe etwas sp\u00e4t eine kurze Raumfahrtnachlese f\u00fcr 2025 nach. Das auff\u00e4lligste ist nat\u00fcrlich der rasante Anstieg der Starts bzw. Startversuche, 325 waren es letztes Jahr. Eine Steigerung um 58 gegen\u00fcber letztem Jahr und damit nicht nur in der H\u00f6he ein Rekord, sondern auch im Zuwachs. Nur mal als Vergleich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/25bb1cf6b21949af835bc77482e531d6","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16227\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}