{"id":16312,"date":"2023-01-29T08:14:41","date_gmt":"2023-01-29T07:14:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16312"},"modified":"2023-01-29T08:14:41","modified_gmt":"2023-01-29T07:14:41","slug":"multiplanetare-spezies-noetig-oder-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/01\/29\/multiplanetare-spezies-noetig-oder-nicht\/","title":{"rendered":"Multiplanetare Spezies \u2013 n&ouml;tig oder nicht?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16312\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16312\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Elon Musk spricht im Zusammengang mit seiner Marskolonie gerne davon, dass die Menschheit eine \u201emultiplanetare Species\u201c sein muss, um der Vernichtung zu entgehen. Ich m&ouml;chte jetzt nicht darauf eingehen wie sinnvoll ich diese Pl&auml;ne halte, bzw. in wie weit sie mit dem Starship umgesetzt werden k&ouml;nnen. Ich werde nur am Schluss des Artikels darauf eingehen wie sinnvoll eine solche Kolonie gegen&uuml;ber anderer Alternativen auf der Erde ist.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/caac65461e904a648eadb0e14821cd1e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nDer grundlegende Gedanke ist das die Menschheit aussterben k&ouml;nnte und da will ich zuerst einmal einige Ereignisse in der Vergangenheit diskutieren, die das &Uuml;berleben der Menschheit gef&auml;hrden k&ouml;nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Schon in den wenigen Jahrtausenden welche die Menschheit existiert gab es einige kritische Situationen. Temperaturaufzeichnungen gibt es erst seit einigen Jahrhunderten, doch schriftliche Aufzeichnungen &uuml;ber Missernten oder einfach was man wo angebaut hat, geben R&uuml;ckschl&uuml;sse auf fr&uuml;heres Klima. Dazu zwei Beispiele Im Mittelalter wurde in England Wein angebaut. Wein ist eine sehr w&auml;rmeliebende Pflanze, bei uns w&auml;chst sie vor allem an S&uuml;dh&auml;ngen in Flusst&auml;lern wo die warme Luft sich unten sammelt und es am meisten Sonnenschein gibt. In Deutschland gibt es kaum Anbaugebiete im Norden. In England, noch weiter n&ouml;rdlich, w&auml;chst heute kein Wein. Im Mittelalter war es also in Europa w&auml;rmer. In der Antike war Nordafrika eine wichtige Ressource f&uuml;r den Weizen den Rom ben&ouml;tigte. Damals war das Klima feuchter, heute w&auml;chst in Nordafrika kein Weizen mehr.<\/p>\n<p>Es geht auch in die andere Richtung. Die \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleine_Eiszeit\">Kleine Eiszeit<\/a>\u201c am nach dem Mittelalter und dauere vom 15 bis 19 Jahrhundert. Bilder aus dieser Zeit zeigen einen zugefrorenen Rhein, ebenso war nach &Uuml;berlieferungen die Themse zugefroren und Manhattan konnte man zu Fu&szlig; &uuml;ber das Eis betreten.<\/p>\n<p>Geht man weiter in die Vergangenheit so werden die Zeugnisse schwerer zu finden. Dann helfen weniger &Uuml;berlieferungen als vielmehr Untersuchungen von Sedimenten die Pflanzenpollen einschlie&szlig;en. Der Pollen informiert &uuml;ber die Pflanzen die damals wuchsen und deren Anspr&uuml;che sind bekannt. Ebenso findet man in Sedimenten, aber auch ewigem Eis in Gr&ouml;nland oder der Antarktis Vulkanstaub oder Asche. In Eis kann man auch gasf&ouml;rmige Bestandteile von Vulkaneruptionen und das Verh&auml;ltnis der Isotope nachweisen. Dieses schwankt mit der Temperatur. Das &auml;lteste so bekannte Ereignis einer Klimaabk&uuml;hlung, das geschichtliche Bedeutung hatte, bergan um 22200 vor Christus. In dieser Zeit brach das alte Reich in &Auml;gypten zusammen, das akkadische Reich und 2.000 vor Christus auch die Induskultur. Man fand Hinweise das sich das Klima damals &auml;nderte und die Hochkulturen die darauf ausgelegt wurden, das viele Bauern das Getreide ablieferten das man zur Ern&auml;hrung der Armee, Verwaltung und der F&uuml;rsten und ihrer Diener ben&ouml;tigte, zusammenbrachen. Ende des r&ouml;mischen Reichs k&uuml;hlte sich das Klima ebenfalls ab, das f&uuml;hrte zur V&ouml;lkerwanderung wenn St&auml;mme auf dem Boden sich nicht mehr ern&auml;hren konnten gingen sie dorthin wo sie meinten das es bessere B&ouml;den gibt und schlussendlich f&uuml;hrte es zum Untergang von Westrom.<\/p>\n<p>Eine Rolle f&uuml;r Klima&auml;nderungen spielen Vulkane. Gro&szlig;e Vulkanausbr&uuml;che k&ouml;nnen enorme Mengen an Gasen und Staub aussto&szlig;en, mit einer Wucht das sie lange in der Stratosph&auml;re verbleiben. Der eine oder andere erinnert sich noch an den Ausbruch des Pinatubo 1992. Selbst bei uns, auf der anderen Seite der Welt, waren die Sonnenunterg&auml;nge bzw. die Zeit danach monatelang sehr farbenfroh durch das gestreute Sonnenlicht. Staub absorbiert Sonnenlicht, es dringt nicht zum Boden durch, das Klima wird k&auml;lter. Einen l&auml;ngeren Effekt hat das von Vulkanen ausgesto&szlig;ene Schwefeldioxid. Schwefeldioxid bildet mit Wasser zuerst schwefelige S&auml;ure, diese oxidiert zur Schwefels&auml;ure. Schwefels&auml;ure hat einen sehr hohen Siedepunkt und bildet so in der Stratosph&auml;re kleine Tr&ouml;pfchen, Aerosole die ebenfalls das Licht zur&uuml;ckwerfen. Den Effekt erkannte man erstmals Anfang der Achtziger Jahre, als man sich in Computersimulationen damit besch&auml;ftigte, was bei einem Atomkrieg passiert. Dabei werden Partikel mit &auml;hnlicher Wirkung in die Stratosph&auml;re transportiert und man kam zu dem Schluss, dass selbst L&auml;nder die nicht beteiligt sind durch diese Partikel leiden m&uuml;ssen, man nannte das Ph&auml;nomen \u201eNuklearer Winter\u201c.<\/p>\n<p>Einen Vulkan dingfest f&uuml;r eine Klimakatastrophe konnte man erstmals mit dem Ausbruch des Tambora im April 1815 machen. Die globalen Mitteltemperaturen sanken f&uuml;r ein Jahr je nach Region um 0,4 bis 0,8 Grad Celsius. In Europa sprach man vom J<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jahr_ohne_Sommer\">ahr ohne Sommer<\/a>, Europa war besonders stark betroffen, auch weil 1813 es schon einmal eine kleinere K&auml;ltewelle gab.<\/p>\n<p>Eine zweite Ursache sind Aktivit&auml;tsver&auml;nderungen der Sonne. Die kann man nicht messen, bzw. erst seit einigen Jahrzehnten, doch seit Erfindung des Teleskops gibt es Aufzeichnungen &uuml;ber die Zahl und Gr&ouml;&szlig;e der Sonnenflecken. Dieser Zeitraum (ab 1610) liegt mitten in der kleinen Eiszeit sodass auffiel, das man &uuml;ber Jahrhunderte kaum Sonnenflecken sah und als das Klima w&auml;rmer wurden, gab es auch mehr Sonnenflecken.<\/p>\n<p>Langfristige Klima&auml;nderungen gibt es durch Schwankungen der Neigung der Erdachse und auch die Erdumlaufbahn kann in geologischen Zeitr&auml;umen mehr oder weniger exzentrisch werden. Der Mathematiker Milankovi&Auml;? identifizierte drei Zyklen, die mit der Pr&auml;zession und Neigung der Erdachse und der Exzentrizit&auml;t der Erdbahn zusammenh&auml;ngen und in Kombination Zyklen bis zu einer Periode von 403.000 Jahren ergeben. Diese <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milankovi%C4%87-Zyklen\">Milankovi&Auml;?-Zyklen<\/a> wurden f&uuml;r den Wechsel der Eiszeiten und Warmzeiten verantwortlich gemacht.<\/p>\n<p>In diesem Zeitraum gab es schon Menschen. Der Neandertaler hat mehrere dieser Zyklen &uuml;berdauert, aber er baute auch keine Zivilisation auf. Der heutige Mensch (Homo Sapiens sapiens) wanderte erst mit Beginn der noch immer andauernden Warmzeit aus Afrika aus. Betroffen waren bei den Eiszeiten vor allem die n&ouml;rdlichen Regionen w&auml;hrend sich das Klima am &Auml;quator kaum &auml;nderte. Das wird auch bei zuk&uuml;nftigen Klima&auml;nderungen durch Bahn- und Rotationsachsen&auml;nderungen so sein. Es kann durchaus sein, dass Teile der Erdoberfl&auml;che unbewohnbar werden aber in anderen Gebieten wird man immer noch Landwirtschaft betrieben k&ouml;nnen. Die Menschheit wird also deswegen nicht aussterben. Ja es gibt durchaus Regionen, die von Klimaver&auml;nderungen profitieren k&ouml;nnen. Die Sahara ist heute eine W&uuml;ste, doch vor einigen Tausend Jahren lebten dort Menschen ihre Felszeichnungen zeigen Tiere die es heute nicht gibt und die man in Savannen findet wie Elefanten, Antilopen und Giraffen. In Gr&ouml;nland beginnt man nun mit dem Anbau von Gem&uuml;se und Obst, das vor wenigen Jahrzehnten dort nicht wuchs.<\/p>\n<p>Langfristig ver&auml;ndert sich das Klima durch die Geologie. Dazu einige Beispiele aus dem K&auml;nozoikum, also der Zeit ab 65 Millionen Jahren. Zu Beginn der Epoche drifteten Amerika und Afrika immer weiter auseinander. Europa das vorher getrennt war, stie&szlig; mit Asien zusammen, ebenso Indien. Dabei wurden die Alpen und der Himalaja gebildet. Besonders die Bildung des Himalayas als sehr hohes und sehr ausgedehntes Gebirge hatte Folgen. Feuchte Meeresluft regnete am Himalaja ab und das Land n&ouml;rdlich ist viel trockener. Vergleicht man Kanada und Russland\/Mongolei die auf den gleichen Breitengraden liegen, so f&auml;llt dies auf In Asien ist es trockener, gibt es mehr Tundra als W&auml;lder. Am Ende der Kreide gab es eine <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dekkan-Trapp\">starke vulkanische Aktivit&auml;t<\/a> die zu einer Abk&uuml;hlung f&uuml;hrte. Als Folge blieb nun auf der Antarktis gefallener Schnee liegen. Schnee reflektiert das Licht, so k&uuml;hlte die Antarktis noch st&auml;rker ab und weiterer gefallener Schnee f&uuml;hrte zu einer kilometerdicken Eisschicht, was das Weltklima weiter abk&uuml;hlte. Die Eiszeiten kamen dadurch zustande das vor 2,5 Millionen Jahren Nord- und S&uuml;damerika zusammenstie&szlig;en und damit der Golfstrom nicht in den Pazifik abflie&szlig;en konnte. Er wurde nach Norden abgelenkt, k&uuml;hlte ab und brachte damit Feuchtigkeit in der Luft zum Kondensieren die im Norden als Schnee niederging. So vereiste auch Gr&ouml;nland und diese Insel wirkte als Keim f&uuml;r sich ausbreitende Eismassen \u2013 bis heute. Der Nordpol kann im Sommer eisfrei sein, Gr&ouml;nland ist es im Inneren nie.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir k&ouml;nnen zahlreiche Masseaussterbeereignisse mit dem Klima zusammenbringen. Die Ursachen f&uuml;r die Klimaver&auml;nderungen k&ouml;nnen unterschiedlich sein. Die Sonne kann eine geringere Aktivit&auml;t haben, das soll in der Erdfr&uuml;hzeit sogar nach einer Hypothese bis zum Vereisen des gesamten Planeten gef&uuml;hrt haben (\u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schneeball_Erde\">Schneeball Erde<\/a>\u201c). Vulkane k&ouml;nnen Kohlendioxid aussto&szlig;en das als Treibhausgas wirkt, Vulkane k&ouml;nnen aber auch die Sonnenlicht absorbierenden St&auml;ube und Schwefeldioxid auswerfen. F&uuml;r eine globale Klimaver&auml;nderung reicht aber kein einzelner Vulkanausbruch. F&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Aussterbewelle, an der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Perm-Trias-Grenze\">Grenze von Perm zu Trias <\/a>wird der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirischer_Trapp\">sibirische Trapp<\/a>, eine 2 Millionen Quadratkilometer, bis zu 2.400 m dicke Schicht aus Vulkanasche verantwortlich gemacht. Selbst Vulkane ben&ouml;tigten Tausende bis Millionen von Jahren um diese Schicht zu bilden.<\/p>\n<p>Alle diese Ereignisse verlaufen aber &uuml;ber geologische und anders als die Tiere und Pflanzen sind Menschen anpassungsf&auml;hig, k&ouml;nnen in Gebiete umsiedeln in denen wir Landwirtschaft betrieben k&ouml;nnen. Sicher werden nicht bei einer gro&szlig;en &Auml;nderung des Klimas alle 8 Milliarden Menschen &uuml;berleben, doch selbst wenn es nur ein Zehntel sind oder ein Hundertstel, so w&auml;ren das doch ein Vielfaches dessen was auf dem Mars in einer Kolonie leben w&uuml;rde und die Menschheit w&uuml;rde nicht aussterben.<\/p>\n<p>Wenn man dann &uuml;ber noch l&auml;ngere geologische Zeitr&auml;ume nachdenkt, dann fallen einem etliche Dinge ein, die es im Lauf der Erdgeschichte gab und die wohl gravierenden Einfluss auf uns haben w&uuml;rde. Sowohl der Sauerstoff- wie Kohlendioxidgehalt schwankte in den letzten 400 Millionen Jahren \u2013 so lange gibt es Leben auf dem Land extrem. Das h&auml;tte massive Auswirkungen auf die Landwirtschaft und das Klima. Ebenso waren die Kontinente mal getrennt wie heute, oder sie waren zu einem Superkontinent vereint bei dem dann jenseits eines Streifens an der K&uuml;ste kontinentales Klima herrschte, das hei&szlig;t es regnete nur an den K&uuml;stenregionen ab, da der Gro&szlig;teil der Luftfeuchtigkeit aus den Ozeanen stammt. Als Folge breitete sich damals in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gondwana\">Gondwana<\/a>, so hie&szlig; der Superkontinent im Inneren eine W&uuml;stenregion aus.<\/p>\n<p>Aber all das sind relativ langsame Ereignisse, an die wir uns anpassen k&ouml;nnen. Derzeit ver&auml;ndern wir das Klima in einem Tempo, das weitaus schneller ist als jemals eine Klimaver&auml;nderung in der Erdgeschichte, Selbst der &Uuml;bergang von Warm- zu Eiszeiten der nach der Forschung innerhalb weniger Jahrhunderte bis zu einem Jahrtausend geschah, ist dagegen langsam.<\/p>\n<p>Ich denke Elon Musk denkt an ein Ereignis, wenn er meint, man m&uuml;sste auf den Mars auswandern. Das ist der Einschlag eines 10 bis 20 km gro&szlig;en Asteroiden vor 65 Millionen Jahren an dem Golf von Mexiko, der das Massenaussterben der Dinosaurier und anderer Arten am Ende der Kreide ausl&ouml;ste, auch wenn die Forschung davon ausgeht, das es schon vorher eine Artenverarmung durch die Bildung des Kreide-Trapp durch vulkanische Aktivit&auml;t und damit die Emission von Treibhausgasen gab.<\/p>\n<p>Die Folgen eines solchen Einschlags kann man heute selbst nachvollziehen. Es gibt das <a href=\"https:\/\/impact.ese.ic.ac.uk\/ImpactEarth\/cgi-bin\/crater.cgi?dist=&amp;distanceUnits=1&amp;diam=15000&amp;diameterUnits=1&amp;pdens=2&amp;pdens_select=3000&amp;vel=17&amp;velocityUnits=1&amp;theta=45&amp;wdepth=&amp;wdepthUnits=1&amp;tdens=2500\">Earth-Impact Programm<\/a>, Ich habe mal den Einschlag eines 15 km Stein-Asteroiden mit 17 km\/s simuliert. Noch in 1000 km w&uuml;rde der Feuerball alles zum Brennen bringen (60 mal intensiver als die Sonne), 41 cm Injekta w&uuml;rden in dieser Entfernung fallen, allerdings keine gr&ouml;&szlig;eren Brocken, eine Druckwelle von 1,83 Bar w&uuml;rde einen Gro&szlig;teil der mehrgeschossigen H&auml;user zerst&ouml;ren. In 3.000 km Distanz ist der Feuerball unter dem Horizont und die Druckwelle ist auf 0,22 Bar abgefallen, was immerhin zum Brechen von Zweigen und Verlust der Bl&auml;tter von B&auml;umen f&uuml;hrt, Geb&auml;ude bleiben aber unbesch&auml;digt.<\/p>\n<p>Das hei&szlig;t ein solcher Einschlag kann ein ganzes Land ausl&ouml;schen und einen Kontinent verw&uuml;sten. Aber der Einfluss auf entfernte Gebiete w&auml;re gering. Im Falle des Einschlags an der Kreide-Terti&auml;rgrenze w&auml;re Mittelamerika und die USA und die n&ouml;rdlichen Staaten S&uuml;damerikas also stark betroffen, in Europa, sowie Afrika und Asien w&uuml;rde nicht viel passieren. Nun schlug der Asteroid aber im Wasser ein. Das erzeugt eine Flutwelle die um den ganzen Planeten l&auml;uft und in einer unerreichten H&ouml;he dann durchaus die K&uuml;stengebieten auch bei uns bis weit ins Land hinein verw&uuml;sten w&uuml;rde. Trotzdem \u2013 ist man weit genug weg im Landesinneren, sagen wir mal in Russland so w&uuml;rde man auch davon nichts merken. Warum sind damals die Dinosaurier ausgestorben?<\/p>\n<p>Es war der Einschlag in einen Boden mit gr&ouml;&szlig;eren Mengen an Gips, chemisch Calciumsulfat. Durch die Hitze des Einschlags wurde das aufgespalten in Calciumoxid und Schwefeldioxid und das erzeugte, wie oben schon erw&auml;hnt eine dauerhafte Aerosolschicht die rund um den Globus sich ausbreitete und f&uuml;r Jahre das Sonnenlicht abschw&auml;chte, was zum Absterben der meisten Pflanzen f&uuml;hrte und damit zum Abrei&szlig;en der Nahrungskette.<\/p>\n<p>Doch wir sind nicht die Dinosaurier wie k&ouml;nnten zwar einen solchen Einschlag mit der heutigen Technik nicht abwehren, aber mit den Folgen umgehen. Selbst im Falle eines nuklearen Winters kann man noch Landwirtschaft in Gew&auml;chsh&auml;usern unter k&uuml;nstlerisch Beleuchtung durchf&uuml;hren. Die Energie k&ouml;nnten Windkraftanlagen sowie die verp&ouml;nten Atom- und Kohlekraftweke liefern. Sicher w&uuml;rde nur ein Teil der Menschheit &uuml;berleben, aber sie w&uuml;rde &uuml;berleben und es w&auml;ren mehr Menschen als jemals in einer Marskolonie leben w&uuml;rden. Im &Uuml;brigen ben&ouml;tigt diese genau dieselbe Technologie um &uuml;berhaupt Landwirtschaft betreiben zu k&ouml;nnen, denn auf dem Mars kommt nur 40 % der Sonneneinstrahlung der Erde an und die Atmosph&auml;re ist viel zu d&uuml;nn um ohne Schutz Landwirtschaft zu betreiben, von der UV-Strahlung die ungefiltert die Oberfl&auml;che erreicht, ganz zu schweigen. Eher wird anders ein Schuh draus. Sollte eine solche Kolonie jemals autonom sein (das bedeutet aber auch das sie alle G&uuml;ter selbst herstellt, von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Smartphone) dann w&auml;re sie durch Impfakte viel mehr gef&auml;hrdet denn unsere Erdatmosph&auml;re sch&uuml;tzt uns wenigstens vor den kleineren Brocken. Alles was in etwa kleiner als 20 bis 100 m ist (je nach Dichte, Einfaltwinkel und Geschwindigkeit) zerbricht schon in der Atmosph&auml;re und richtet wenig Schaden an. Auf dem Mars k&auml;men solche Brocken bis zur Oberfl&auml;che durch.<\/p>\n<p>Das Hauptargument gegen dieses Szenario ist aber, dass es wahrscheinlich keinen weiteren solchen Brocken mehr gibt. Seit Jahrhunderten werden Asteroiden entdeckt, inzwischen gibt es mehrere Suchprogramme die automatisiert den Himmel absuchen (und die nebenbei bemerkt vom Starlink Netzwerk mit dem Musk seine Marspl&auml;ne finanzieren will beeintr&auml;chtigt werden). Die Wahrscheinlichkeit das ein so gro&szlig;er Asteroid unentdeckt bleibt ist fast Null. Das gr&ouml;&szlig;te bekannte Objekt das die Endbahn kreuzt ist der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/(1866)_Sisyphus\">Asteroid (1866) Sisyphus<\/a> mit 8,5 km Durchmesser der 1972 entdeckt wurde. Die Zahl der entdeckten asteroiden ist durch die Suchprogramme rapide angestiegen. 1990 kannte man 63 dieser Asteroiden, 2011 bereits 4.111. Fast alle die neu entdeckt werden sind kleiner als 1 km. Das ist 15-mal kleiner als der obige Asteroid und entspricht rund 4.000-mal weniger Energie. Ein solcher Asteroid ist eine Katastrophe f&uuml;r ein Land, aber nicht f&uuml;r die Menschheit. Geplant ist der Start eines Weltraumteleskops das eine L&uuml;cke schlie&szlig;en soll \u2013 Asteroiden, die von uns aus gesehen sicher immer nahe der Sonne befinden und nur kurzzeitig die Erdbahn kreuzen, also fast immer innerhalb der Erdbahn blieben, sind schwer zu entdecken. Die <a href=\"https:\/\/solarsystem.nasa.gov\/missions\/neo-surveyor\/in-depth\/\">Mission Neo Surveyor<\/a> der NASA wird in 5 Jahren diese L&uuml;cke schlie&szlig;en und 90 Prozent aller potenziell gef&auml;hrlichen Asteroiden mit einem Durchmesser von 140 m erfassen. Bei einem <a href=\"https:\/\/impact.ese.ic.ac.uk\/ImpactEarth\/cgi-bin\/impact.cgi?latitude=&amp;longitude=&amp;LocationSelect=4&amp;CraterSelect=0&amp;diam=140&amp;diameterUnits=1&amp;pdiameter_select=0&amp;pdens=&amp;pdens_select=3000&amp;vel=&amp;velocityUnits=1&amp;velocity_select=17&amp;theta=45&amp;angle_select=0&amp;wdepth=&amp;wdepthUnits=1&amp;tdens=2750\">Einschlag eines solchen K&ouml;rpers in Berlin<\/a> w&auml;re die Innenstadt ein Krater, Ejekta k&auml;men im ganzen Stadtgebiet runter und Brandenburg w&uuml;rde noch etwas Asche (&lt; 1 cm) erhalten. Noch etwas gr&ouml;&szlig;er w&auml;re die Feuerwolke, welche die halbe DDR erreicht und seismische Wellen w&uuml;rde man noch im Hamburg sp&uuml;ren, doch ich in Baden-W&uuml;rttemberg w&uuml;rde von dem Einschlag schon nicht mehr mitbekommen.<\/p>\n<p>Mit 140 m Gr&ouml;&szlig;e haben wir aber eine Grenze erreicht, in der wir sowohl versuchen k&ouml;nnen den Asteroiden abzulenken \u2013 der Mond Dimorphos auf dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/DART.shtml\">DART<\/a> letzten September einschlug hat einen Durchmesser von 160 bis 170 m, ist also schon &uuml;ber dieser Grenze und dessen Bahn wurde durch den Einschlag einer nur 550 kg schweren Sonde schon beeinflusst. Dabei war das eine eher kleine Raumsonde, ohne Spurenstoff oder gar Atombombe. Gelingt so eine Abwehr nicht oder haben wir nicht die Zeit dazu, so k&ouml;nnen wir evakuieren \u2013 in diesem Falle in etwa eine Zone von 10 km um den Einschlagsort. Das w&auml;ren bei einer Gro&szlig;stadt viele Menschen, aber denken wir an Hurricanes oder Cyclone welche die K&uuml;ste dichtestbesiedelter Gebiete erreichen, da m&uuml;ssen sich auch Millionen auf den Weg ins Landesinnere machen.<\/p>\n<p>Eine Marskolonie h&auml;tte wohl kaum die Chance Abwehrma&szlig;nahmen zu ergreifen und woanders hinziehen kann sie auch nickt, weil auf dem Mars das Leben au&szlig;erhalb eines k&uuml;nstlich geschaffenen Bereichs mit regulierter Atmosph&auml;re und Temperatur unm&ouml;glich ist. Anders ausgedr&uuml;ckt: Selbst in der Antarktis lebt es sich leichter als auf dem Mars. Die Temperaturen sind h&ouml;her und man kann ohne Raumanzug leben.<\/p>\n<p>Das Hauptargument gegen diese Vorstellung der multiplanetaren Spezies ist aber die, das sie voraussetzt, das es gelingen kann eine zweite Zivilisation auf dem Mars aufzubauen. Das ist mit den Mitteln von SpaceX nicht m&ouml;glich. Mit dem Starship wird man vielleicht einige Hundert oder Tausend Tonnen auf den Mars bef&ouml;rdern k&ouml;nnen \u2013 es gibt ja nur Gelegenheiten alle zwei Jahre. Das reicht f&uuml;r eine Kleine Kolonie von vielleicht einigen Dutzend Personen. Eine Gesellschaft dieser Gr&ouml;&szlig;e kann auf der Erde mit M&uuml;he Selbstversorger bei der Nahrung sein, mehr nicht. Alles andere ben&ouml;tigt sie von au&szlig;en , bei einer Marskolonie von der Erde. Ich w&uuml;rde sogar noch weiter gehen \u2013 nicht mal die Selbstversorgung mit Nahrung wird gelingen. Denn man kann nicht einfach mal mit einfachen Werkzeugen Land urbar machen und die vorherige Vegetation entfernen. Dann etwas auss&auml;en und warten das es w&auml;chst \u2013 Regen und Sonne kommen von alleine. Auf dem Mars geht das alles nur in Gew&auml;chsh&auml;usern mit Substraten, Heizung, Bew&auml;sserung und k&uuml;nstlicher Beleuchtung und nun stelle man sich mal deren Gr&ouml;&szlig;e vor, um alle Nahrungsmittel f&uuml;r die Kolonie anzubauen.<\/p>\n<p>Wie wir wissen \u2013 sp&auml;testens seit den Lieferschwierigkeiten mit Covid-19 \u2013 ist Deutschland nicht autark, und wir sind &uuml;ber 80 Millionen Menschen. Nord Korea bem&uuml;ht sich Autarke seit Jahrzehnten zu erreichen, und hat sie nicht, dabei leben die Menschen dort in einem Lebensstandard auf den wohl niemand freiwillig zur&uuml;ckfallen will. Damit eine Mauszivilisation \u201eautark\u201c von der Erde ist, wird sie also sehr gro&szlig; sein m&uuml;ssen, Millionen von Menschen umfassen. Damit reden wir aber von einem Projekt das um Gr&ouml;&szlig;enordnungen gr&ouml;&szlig;er ist als was SpaceX, ja sogar die Menschheit insgesamt derzeit leisten kann. Vielleicht kann man es in einigen Jahrhunderten, aber bei solchen Zeitr&auml;umen spielt es dann keine Rolle ob nun der erste Schritt einige Jahrzehnte fr&uuml;her oder sp&auml;ter stattfindet.<\/p>\n<p>Meiner pers&ouml;nlichen Meinung nach geht es darum, eine Fanbase aufzubauen die SpaceX in den News halten. Damit kann man den hypothetischen Firmenwert steigern, der wiederum wichtig ist wenn Musk oder andere Investoren Anteile verkaufen um frisches Geld f&uuml;r Starlink und Starship einzutreiben.<\/p>\n<p>Tesla zeigt ja wie wichtig die Stimmung ist. Der rapide Kursverfall in den letzten Monaten soll auch auf Musk und sein <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/elon-musk-warum-seine-twitter-eskapaden-tesla-schaden\/\">Agieren bei Twitter zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein<\/a>. Das der Kurs sich nicht an der &Ouml;konomie orientierte zeigt sich auch: Tesla machte jahrelang keine Gewinne und der Kurs steig trotzdem. Seit einiger Zeit machen sie Gewinne, letztes Jahr sogar einen Rekordgewinn von 22 Mrd., aber der Kurs f&auml;llt. Musk spricht nach dem Rekordjahr 2022 nun sogar von einer <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto-tesla-bricht-rekorde-musk-erwartet-schwierige-rezession\/28945280.html\">Rezession<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16312\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16312\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Elon Musk spricht im Zusammengang mit seiner Marskolonie gerne davon, dass die Menschheit eine \u201emultiplanetare Species\u201c sein muss, um der Vernichtung zu entgehen. Ich m&ouml;chte jetzt nicht darauf eingehen wie sinnvoll ich diese Pl&auml;ne halte, bzw. in wie weit sie mit dem Starship umgesetzt werden k&ouml;nnen. 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