{"id":16459,"date":"2023-02-18T18:20:27","date_gmt":"2023-02-18T17:20:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16459"},"modified":"2023-02-19T08:46:07","modified_gmt":"2023-02-19T07:46:07","slug":"die-russische-loesung-probleme-umgehen-anstatt-sie-zu-loesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/02\/18\/die-russische-loesung-probleme-umgehen-anstatt-sie-zu-loesen\/","title":{"rendered":"Die russische L&ouml;sung \u2013 Probleme umgehen, anstatt sie zu l&ouml;sen &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16459\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16459\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Als ich die letzten Artikel &uuml;ber die fr&uuml;hen sowjetischen Raum- und Mondsonden online gestellt habe \u2013 zuletzt vor einigen Tagen &uuml;ber das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/02\/03\/russisches-mondprogramme-e-6-luna-4-bis-9-13\/\">Programm E-6<\/a> \u2013 wurde ich wieder mal mit der Technik der Sonden konfrontiert. Es gibt aber auch viel zu den Raketenentw&uuml;rfen zu sagen. In beiden finde ich, ist obiges Motto angebracht. Aber damit wir alle auf dem aktuellen Stand sind, fange ich mal mit der A-4 an, die ja in Ost und West Ausgangsbasis f&uuml;r die eigenen Raketen war.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/ecf7e5a6a664463b91e7b83c32ae4791\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/a4.shtml\">A-4<\/a> hatte im Prinzip alle Probleme gel&ouml;st die eine einstufige Rakete aufwirft. Aber die L&ouml;sungen waren nicht optimal und die Rakete hatte eine sehr hohe Trockenmasse, der Strukturfaktor lag bei 4, also die Trockenmasse war ein Viertel der Startmasse. Einiges davon war der Tatsache geschuldet, dass die ganze Rakete aufschlug, w&auml;hrend sp&auml;ter der Sprengkopf abgetrennt wurde und die Rakete den Wiedereintritt nicht &uuml;berlebte, bei der Redstone in &auml;hnlicher Bauweise, war dies nicht n&ouml;tig, der Strukturfaktor kletterte auf 6. Andere einfache &Auml;nderungen war das Ersetzen des Alkohol-Wassermischung durch Kerosin, was die Ausst&ouml;mgeschwindigkeit der Gase erh&ouml;hte.<!--more--><\/p>\n<p>Diesen Weg der Optimierung der A-4 gingen beide Siegerm&auml;chte, doch f&uuml;r leistungsf&auml;hige Raketen die kontinentale Distanzen &uuml;berwanden, musste man neue Wege gehen.<\/p>\n<p>Die A-4 startete wie jede Rakete senkrecht und neigte sich programmgesteuert bis zu einem vor dem Start einprogrammieren Endwinkel, der die Reichweite festlegte. Zur Neigung setzte sie Strahlruder ein, also in der D&uuml;se war ein Hochtemperaturfestes Ruder, das einen Teil des Flammenstrahls zur Seite ablenkte und so den Schubvektor ver&auml;nderte. Das Ruder ist schwer und es bremst die Gase aus. Die heutige L&ouml;sung, zumindest sind schwenkbare Triebwerke. Doch es gab Zwischenschritte bis dorthin. Ebenso musste der Schub gesteigert werden. Die Turbine wurde bei der A-4 durch die katalytische Zersetzung von Wasserstoffperoxid durch Kaliumpermanganat angetrieben, moderne Raketentriebwerke verwenden dazu die Treibstoffe selbst. Auch dies musste erst entwickelt werden.<\/p>\n<p>Letztendlich war die A-4 aber nur eine einstufige Rakete. Eine mehrstufige Rakete muss ihre Oberstufen nach dem Abheben z&uuml;nden \u2013 in der Schwerelosigkeit wie sie nach Abschalten der Unterstufe eintritt, bilden Fl&uuml;ssigkeiten aber Kugeln, l&ouml;sen sich von den W&auml;nden, was schlecht ist wenn man das Triebwerk anlassen will, da so nicht garantiert ist, das die Treibstoffe dort sind wo die Leitungen aus dem Tank herausf&uuml;hren. Stufen die im Erdorbit erst gez&uuml;ndet werden, m&uuml;ssen dann nicht einige Sekunden, sondern mehrere Minuten &uuml;berbr&uuml;cken.<\/p>\n<p>Die Entwicklung verlief in beiden Nationen relativ gleich. Es gab Zwischenschritte zu den heutigen L&ouml;sungen. Die Sowjetunion und die USA umgangen beide zuerst die Z&uuml;ndung einer Raketenstufe bei der Schwerelosigkeit. Bei der Atlas indem zwei der Haupttriebwerke und damit ein Gro&szlig;teil der Masse w&auml;hrend des Flugs abgeworfen wurden, bei der Sojus indem die Au&szlig;enbooster mit weniger Treibstoff nach Verbrauch abgeworfen wurden. Der zweite Schritt war dann die Z&uuml;ndung der zweiten Stufe, bevor die erste vollst&auml;ndig ausbrannte, so bei Block E der Sojus und der Titan II. Es f&auml;llt aber auf, dass Russland diese &Uuml;bergangsl&ouml;sungen wesentlich l&auml;nger betrieb und immer etwas hinterherhinkte. Das deutlichste Beispiel ist die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/semjorka.shtml\">R-7<\/a>, sie wegen der hohen Nutzlasten lange Jahre von US-Spezialisten als Superrakete eingestuft wurde. Ern&uuml;chterung gab es als 1967 die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sojus.shtml\">Sojus<\/a> in der Pariser Flugschau mal ausgestellt wurde \u2013 die erste Stufe hatte 20 Haupt- und 12 Steuerd&uuml;sen. Anstatt immer gr&ouml;&szlig;ere Triebwerke zu bauen blieb Russland beim, Schub der A-4 und b&uuml;ndelte und und anstatt sie zu schwenken gab es eben 12 Steuerd&uuml;sen. Der Gasgenerator arbeitete noch mit Wasserstoffperoxid und Kaliumpermanganat. Letztendlich n&uuml;tzten Russland die Umwege, wenig, so war Block L die erste Stufe Russlands, die auch im Weltraum gez&uuml;ndet werden konnte. Daf&uuml;r hatten sie nun nicht wie die USA bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/agena.shtml\">Agena<\/a> daf&uuml;r gesorgt das auch im Vakuum Treibstoffreste an den Leitungen verblieben und ein ein System integriert das die Stufe w&auml;hrend der orbitalen Freiflugphase stabilisierte. Sie haben eine Stufe die eigentlich nicht f&uuml;r Freiflugphase ausgelegt ist und nicht wiederz&uuml;ndbar war, um ein Stabilisierungssystem erweitert das diese Aufgabe &uuml;bernahm. Vor der Z&uuml;ndung musste die Kontrolle von diesem Hilfssystem auf die Stufe &uuml;bergehen und durch einen Konstruktionsfehler konnte es dabei zu einer Fehlausrichtung kommen, was Block L sofort wieder stoppte. Erneut z&uuml;nden konnte man Block L auch nicht und so strandeten in den fr&uuml;hen Sechziger Jahren viele Nutzlasten im nahen Erdorbit.<\/p>\n<p>Mitte der Sechziger divergierten die Entwicklungen. Die USA gingen bei der milit&auml;rischen Raumfahrt zu Feststoffraketen &uuml;ber, und entwickelten Technologien diese besser zu steuern und neue Treibs&auml;tze als Abfallprodukt gab es nun auch Feststoffbooster und verbesserte Oberstufen f&uuml;r zivile Tr&auml;ger. Im zivilen Bereich wurden gro&szlig;e Anstrengungen aufgewandt, um Wasserstoff als Treibstoff zu beherrschen. Die Sowjetunion hatte aber keine zivile Raketenentwicklung. Feststoffraketen entwickelte sie erst ein Jahrzehnt sp&auml;ter. Stattdessen wurde die Technologie von fl&uuml;ssigen Raketentreibstoffen verbessert, Russland entwickelte als erste Nation Triebwerke mit einem Vorbrenner anstatt Gasgenerator. Dabei wird ein Teil einer Treibstoffkomponente mit der anderen vollst&auml;ndig verbrannt und man erh&auml;lt sehr viel aber relativ \u201ek&uuml;hles\u201c Gas, dass dann die Turbopumpen antreibt. F&uuml;r den Oxidator als die Hauptkomponente werden in den USA erst jetzt die ersten beiden Triebwerke (BE-4 und Raptor) entwickelt. So konnte Russland die Leistung ihrer nach wie vor fl&uuml;ssig angetriebenen Raketen weiter steigern. Der erste Einsatz dieser Technologie war bei der Proton.<\/p>\n<p>Wasserstoff wurde dagegen nie ernsthaft in Betracht gezogen. F&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hercules.shtml\">N-1<\/a> war als weitere Stufe eine Wasserstoffstufe vorgesehen, da selbst mit der Preburner Technologie die Nutzlast einer N-1 viel geringer als die einer Saturn V war und das russische Mondprogramm nur einen Kosmonauten landen konnte. Doch mit diesem Programm endete auch die Entwicklung. Russland kann es \u2013 das Triebwerk wurde zwanzig Jahre sp&auml;ter zu Ende entwickelt \u2013 Im Auftrag von Indien die es seitdem in der GSLV einsetzen. Doch projektierte Oberstufen mit dem Triebwerk f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/russ-raketen.shtml\">Angara<\/a> bleiben nach wie vor Papierstufen. F&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/energija.shtml\">Energija<\/a> wurden dann tats&auml;chlich gro&szlig;e Wasserstofftriebwerke entwickelt \u2013 doch nach dem Aus dieser Rakete in keinem Projekt weiter verwendet,<\/p>\n<p>Gerade die N-1 zeigt den russischen Weg Probleme zu umgehen, anstatt sie zu l&ouml;sen. Die NASA investierte nicht nur in die Entwicklung der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn-geschichte.shtml\">Saturn V<\/a>, sondern auch f&uuml;r Tests. Sie baute gigantische Testst&auml;nde mit denen sogar eine ganze S-IC Erststufe mit 34.000 t Schub getestet werden konnten. Russland sparte dies. Die Stufen sollten im Flug erprobt werden. In einem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/wettlauf-zum-mond.shtml\">Wettrennen zum Mond<\/a> keine tolle Idee. Eine stufe kann man am Boden wieder abschalten, nach Fehlern suchen oder auch mehrmals testen. Ein Teststart ist immer aufwendiger als ein Bodentest, es gibt nur die Telemetrie, man kann aber keine Hardware inspizieren und scheitertet die erste Stufe, so wurden die oberen Stufen gar nicht getestet. Trotzdem wurden die Triebwerke einer S-IC und die Stufen mehrmals vor dem Start getestet und liefen dabei l&auml;nger als beim sp&auml;teren Start \u2013 nie fiel auch nur ein F-1 im Flug aus. Russland nahm von einer Charge der NK-15\/33 Triebwerke willk&uuml;rlich einige Exemplare heraus, testete diese und wenn sie okay waren, war die ganze Charge qualifiziert anstatt alle Triebwerke zumindest einmal zu testen \u2013 die ganze Stufe konnten sie mangels Testst&auml;nden, welche die Last aufnahmen, nie testen. Ebenso bestand das Konzept dabei zwangsl&auml;ufig mangels Tests ausfallende Triebwerke abzuschalten und zur Kompensation der Schubasymmetrie einfach ein gegen&uuml;berliegende Triebwerk abzuschalten. Das verdoppelt die Wirkung eines Ausfalls. Bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn5.shtml\">Saturn V<\/a> wurde dagegen der Schubvektor der andren Triebwerke angepasst. Wem das Konzept bekannt vorkommt: Genau so argumentiert ja nun Elon Musk beim Superbooster. Auch hier wird die Stufe nicht vorher getestet, und sie hat einen Schub&uuml;berschuss um den Ausfall einzelner Triebwerke abzufangen. Was den Superbooster von der N-1 aber unterscheidet, ist das heute die Kontrolle viel besser ist und die Auswirkungen eines Triebwerksausfalls wohl nicht so katastrophal sind.<\/p>\n<p>In der Steuerungstechnik gibt es denn auch die gr&ouml;&szlig;ten Unterschiede. Eine Rakete kann man ohne digitalen Computer steuern. Bei der A-4 wurde daf&uuml;r eine Kreisplattform geneigt, da die Achse raumfest bleiben will gibt die Plattform eine Kraft ab die verst&auml;rkt genutzt wird um die Triebwerke zu schwenken. So erreichte sie einen vor dem Start vorgegebenen Endwinkel. Ein Autopilot verfeinerte dies bei den sp&auml;teren Raketen, indem es mehrere Neigeprogramme gab. Damit ist aber nicht eine alternative Route einschlagbar, falls es ein gr&ouml;&szlig;eres Ereignis gibt, dazu braucht man f&uuml;r die Berechnung der Korrekturen einen Computer. Den Brennschluss l&ouml;ste bei der A-4 und ersten US-Raketen eine vor dem Start aufgeladene Batterie oder Kondensator aus. Sie wurde gezielt entladen wobei Beschleunigungssensoren die H&ouml;he lieferten. War die Ladung aufgebraucht, sank der Strom aus der Batterie auf Null und das l&ouml;ste das Abschalten der Triebwerke aus. Als die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/proton.shtml\">Proton<\/a> in den Neunziger Jahren als Tr&auml;gerrakete angeboten wurde, gab es erste Dokumente &uuml;ber die Rakete und siehe da, rund 50 Jahre nach der A-4 arbeitete die Abschalteinrichtung noch genau so! Das war keine Ausnahme., als zehn Jahre sp&auml;ter Starsem die Sojus vermarktete wurde sie modernisiert und erhielt ein rein digitales Computersystem. Daraus kann man ableiten, das die Sojus, die zu dem Zeitpunkt auch schon 50 Jahre auf dem Buckel hatte, noch kein voll digitales Steuersystem hatte. Russland blieb aber den Umgehungsl&ouml;sungen treu. Die dritte Stufe der Sojus bekam bei der Modernisierung ein neues Triebwerk. Das alte hatte vier Kammern, nicht schwenkbar. Durch Absenkung des Treibstoffflusses in die Kammern konnte man den Schubvektor steuern und so die Stufe. Das neue Triebwerk war nun moderner, aber damit man ja nichts &auml;ndern musste, hatte es erneut vier Kammern! Als dann als Resteverwertung f&uuml;r die von der N-1 &uuml;brig gebliebenen NK-33 Triebwerke die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sojus-varianten.shtml\">Sojus 2v<\/a> entstand, h&auml;tte man ja ein NK-33 schwenkbar einbauen k&ouml;nnen. Aber man blieb bei der kruden L&ouml;sung und baute es die die RD-107\/8 fest ein, und ein Triebwerk aus der Sojus Oberstufe mit vier Brennkammern zus&auml;tzlich als Ersatz f&uuml;r die Steuertriebwerke.<\/p>\n<p>Soviel f&uuml;r heute. Morgen der zweite Teil der sich mit Raumsonden und Satelliten besch&auml;ftigt wobei her es noch mehr Umgehungsl&ouml;sung gibt.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Neuigkeiten<\/h2>\n<p>Zuletzt noch einige Neuigkeiten, gute und schlechte. Was wollt ihr zuerst h&ouml;ren? Ach ja, die schlechte Nachricht? Also mich hat wieder die Rechercheunlust gepackt, also mit weiteren B&auml;nden zum Apolloprogramm wird es noch dauern. Es gibt ein einige Gr&uuml;nde. Zum einen \u2013 bemannte Raumfahrt ist nicht mein Ding, mein Hauptinteressengebiet. Band 1 behandelte die Saturn, eine Tr&auml;gerrakete, das hat mich interessiert, aber der Rest des Programms, na ja eher weniger. Ich spiele mit dem Gedanken den Erscheinungstermin der drei B&uuml;cher auf unendlich zu verschieben, dann h&auml;tte ich wenigstens den Kopf frei f&uuml;r zwei ebenfalls im Mittelstadium sich befindlichen B&uuml;chern &uuml;ber Ern&auml;hrung und Computer.<\/p>\n<p>Das ich f&uuml;r diese Blogeintr&auml;ge \u2013 sofern sie lange genug sind \u2013 mehr bekomme als f&uuml;r die B&uuml;cher in denen viel mehr Arbeit steckt macht es wie ihr euch denken k&ouml;nnt, auch nicht einfacher. Ich &uuml;berlege aber ob ich mein eigenes Niveau absenke. Also die B&uuml;cher sind ja prim&auml;r f&uuml;r mich selbst. Sie enthalten alles was ich wissen m&ouml;chte. An den Kommentaren hier im Blog erkenne ich aber, dass meine Leser ein anderes Niveau haben und vielleicht finde ich ja eines das zwischen den heutigen B&uuml;chern und dem Niveau liegt das viele andere Raumfahrtb&uuml;cher haben. Da die meiste Zeit nur f&uuml;r Recherche draufgeht w&uuml;rde das die Sache beschleunigen. Zudem werden sie so nicht so lang.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch zwei, nein drei, gute Neuigkeiten. Ich habe ja schon zwei gro&szlig;e B&auml;nde &uuml;ber Raketen geschrieben, 700 und 600 Seiten stark. Die sind nun auch schon einige Jahre alt und es w&auml;re an der Zeit f&uuml;r eine Neuauflage. Aber die <a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/us-traegerraketen-bernd-leitenberger-9783739235479\">US-Tr&auml;gerraketen<\/a> sind schon an der Grenze die der Verlag setzt. Und 600 Seiten bei den <a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/internationale-traegerraketen-bernd-leitenberger-9783738652529\">internationalen Tr&auml;gerraketen<\/a> sind auch nicht handlich. Seit langem hatte ich vor, die US-Tr&auml;gerraketen in einzelne B&auml;nde aufzuspalten. Das erlaubt es dann auch die Neuauflage auf den letzten Band mit den neu erschienen Tr&auml;gern zu beschr&auml;nken.<\/p>\n<p>Ich habe das nun angefangen. Dieses Jahr erscheinen noch zwei B&auml;nde &uuml;ber die kleinen fr&uuml;hen US-Tr&auml;gerraketen (Vanguard, Juno, Redstone, Project Pilot und Scout) und einer &uuml;ber die Titanfamilie. Wenn n&auml;chstes Jahr die Delta 4 Geschichte ist, folgt die Delta Familie und 2025 sollte auch die Atlas V Geschichte sein und der Band &uuml;ber die Atlas Familie folgt.<\/p>\n<p>Da fiel mir auf, dass man noch die russischen Raketen aus dem zweiten Band ausklammern kann. Da gab es seit Jahren kein neues Modell und angesichts Russlands Engagement wird da auch nichts folgen. Wenn die Ariane 6 startet w&auml;ren die europ&auml;ischen Raketen dran und Japans H-III steht auch vor dem Start. Indien hat nach der SSL auch keine weiteren Raketenpl&auml;ne, dann w&auml;ren bis auf die chinesischen Tr&auml;ger auch in einigen Jahren die internationalen Raketen abgehakt. Die neuen US-Tr&auml;gerraketen wie auch neuen chinesischen Raketen sind aber echte Probleme. Denn &uuml;ber sie gibt es fast keine Fakten. In dem Zeitalter der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/07\/19\/lesen-oder-berieseln-lassen-und-das-verseichten\/\">Verseichtung<\/a> muss man nichts mehr wissen, man braucht nur Videos.<\/p>\n<p>Wer die beiden B&uuml;cher schon hat, sollte nicht kaufen, ich aktualisiere zwar die Texte und ich &uuml;bernehme Ver&auml;nderungen, die aus anderen B&uuml;chern stammen, so das l&auml;ngere Kapitel &uuml;ber die Redstone aus dem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/das-mercury-programm-bernd-leitenberger-9783748149132\">Das Mercury Programm<\/a>\u201c oder Teile &uuml;ber die Titan IIIE aus dem <a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/voyagers-grand-tour-bernd-leitenberger-9783756835706\">Voyagerbuch<\/a> und das N-1 Kapitel aus dem Buch &uuml;ber die <a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/das-apolloprogramm-1-bernd-leitenberger-9783739203805\">Saturn Familie<\/a>. Daneben ist das Layout nun wieder gro&szlig;z&uuml;giger mit gr&ouml;&szlig;erer Schrift und gr&ouml;&szlig;eren Abst&auml;nden und breiteren R&auml;ndern. Die ersten beiden B&uuml;cher haben so 160 bis 170 Seiten Umfang, w&auml;hrend es im Original rund 200 f&uuml;r beide Tr&auml;gerfamilien waren. Sie werden wahrscheinlich unter 15 Euro kosten (also 14,99 Euro\u2026). Das ist verglichen mit dem was f&uuml;r andere neue Raumfahrtb&uuml;cher verlangt wird, relativ preiswert. Band 1 (Kleine US Tr&auml;ger) ist schon beim Korrekturleser, bei Band 2 (Titan) bin ich gerade beim Durchlesen, Band 3 (Russische Tr&auml;gerraketen) folgt noch dieses Jahr. Also zumindest nominell liege ich damit bei den Ver&ouml;ffentlichungen doch gut oder?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16459\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16459\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Als ich die letzten Artikel &uuml;ber die fr&uuml;hen sowjetischen Raum- und Mondsonden online gestellt habe \u2013 zuletzt vor einigen Tagen &uuml;ber das Programm E-6 \u2013 wurde ich wieder mal mit der Technik der Sonden konfrontiert. 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Derzeit arbeite ich noch flei\u00dfig an der Aufstiegssimulation, nun vor allem im Pflegen der alten Daten. Rund 200 Tr\u00e4ger wollen schlie\u00dflich erg\u00e4nzt werden. Anscheinend hat es keiner gemerkt: Der letzte Blog war ein Aprilscherz. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde unsere Regierung nie auf seinen\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"\/img\/sapcex-falcons.jpg","width":350,"height":200,"srcset":"\/img\/sapcex-falcons.jpg 1x, \/img\/sapcex-falcons.jpg 1.5x, \/img\/sapcex-falcons.jpg 2x"},"classes":[]},{"id":18449,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/16\/das-v4-wirds-schon-richten-2\/","url_meta":{"origin":16459,"position":3},"title":"Das V4 wirds schon richten (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"16. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"So, heute der zweite Teil des Artikels von gestern. Nachdenken hilft Bei den Vers-Sprechen von Elon Musk hilft Nachdenken. Ich habe in der Tabelle auch die Gesamttreibstoffmenge angegeben: Parameter Starship V1 (2023\/24) Starship V2 (2025) Starship V3 (2026-) Starship V4 Nutzlast (wiederverwendbar) 15 t 35 t 100+ t 200+ Gesamtmasse\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/d193ca8d21b14074b04b39cfcfcae20f","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18488,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/16\/die-raumfahrtnachlese-2025\/","url_meta":{"origin":16459,"position":4},"title":"Die Raumfahrtnachlese 2025","author":"Bernd Leitenberger","date":"16. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Ich schiebe etwas sp\u00e4t eine kurze Raumfahrtnachlese f\u00fcr 2025 nach. 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April 2021","format":false,"excerpt":"\ufeffWie bereits bekannt und hier auch schon kommentiert, hat die NASA am Wochenende SpaceX den Vertrag \u00fcber das HLS in einer H\u00f6he von 2,89 Milliarden Dollar vergeben. Ich habe zuerst \u00fcberlegt, ob ich das in der Aprilnachlese zu SpaceX thematisieren sollte, aber da die Kritik daran eigentlich nur teilweise mit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/352f2778c491440a9f73c731c5880d09","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16459","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16459"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16459\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16459"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16459"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16459"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}