{"id":16483,"date":"2023-02-23T00:11:03","date_gmt":"2023-02-22T23:11:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16483"},"modified":"2023-02-22T18:13:10","modified_gmt":"2023-02-22T17:13:10","slug":"das-wasserstoffzeitalter-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/02\/23\/das-wasserstoffzeitalter-teil-2\/","title":{"rendered":"Das Wasserstoffzeitalter &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16483\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16483\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So nun geht es weiter im Text, ich wiederhole noch mal den A<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/02\/22\/das-wasserstoffzeitalter-teil-1\/\">bschluss des letzten Textes:<\/a><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/b1c97c2ba3e442599ed02bbd6170a662\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nDen Wasserstoff k&ouml;nnte man nun wie Methan oder Erd&ouml;l verbrennen. Selbst als Reduktionsmittel kann er fossile Energien ersetzen so, gibt es verfahren die Eisenerz mit Wasserstoff verh&uuml;tten. Bei der Verbrennung w&auml;re zwischen Brennwert und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heizwert\">Heizwert<\/a> zu unterscheiden. Der Heizwert ist die nutzbare Energie bei der Verbrennung, da sobald Wasserdampf auskondensiert Energie verloren geht. Ohne Kohlenstoffkomponente ist der Unterschied von Brenn- zu Heizwert beim Wasserstoff besonders gro&szlig;. Hier ein kleiner Vergleich:<!--more--><\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Substanz<\/td>\n<td width=\"25%\">Brennwert inMJ\/kg<\/td>\n<td width=\"25%\">Heizwert in MJ\/kg<\/td>\n<td width=\"25%\">Differenz<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Wasserstoff<\/td>\n<td width=\"25%\">141,800<\/td>\n<td width=\"25%\">119,972<\/td>\n<td width=\"25%\">15,4 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Erdgas<\/td>\n<td width=\"25%\">36 \u2013 50<\/td>\n<td width=\"25%\">32 \u2013 45<\/td>\n<td width=\"25%\">10 &#8211; 11,1 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Methan<\/td>\n<td width=\"25%\">55,498<\/td>\n<td width=\"25%\">50,013<\/td>\n<td width=\"25%\">9,9 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Heiz&ouml;l S<\/td>\n<td width=\"25%\">42,3<\/td>\n<td width=\"25%\">40<\/td>\n<td width=\"25%\">5,5 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Diesel, Heiz&ouml;l EL<\/td>\n<td width=\"25%\">45,4<\/td>\n<td width=\"25%\">42,6<\/td>\n<td width=\"25%\">6,1 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Benzin<\/td>\n<td width=\"25%\">42,7 \u2013 44,2<\/td>\n<td width=\"25%\">40,1 \u2013 41,8<\/td>\n<td width=\"25%\">6,0 Prozent<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Man wird also mehr Wasserstoff f&uuml;r das Heizen brauchen als von seiner Energiegehalt eigentlich notwendig. Aber f&uuml;r den Fall der Nutzung als W&auml;rmeenergie kann man wenigstens mal einen Kostenvergleich mit Erdgas machen. Auch Erdgas muss ja durch R&ouml;hren transportiert werden, verdichtet werden, im Sommer f&uuml;r den Winter eingelagert werden. Kosten f&uuml;r eine Infrastruktur f&uuml;r den Gastransport und Gasspeicherung, die beim Endverbrauchspreis mit eingepreist ist, nicht aber beim Preis von Erdgas am B&ouml;rsenmarkt. Derzeit liegt der Erdgaspreis bei den Gro&szlig;handelsm&auml;rkten bei 50 \u20ac\/MWh. Nimmt man 70 Prozent Wirkungsgrad bei der Elektrolyse an, schl&auml;gt weitere 5 Prozent f&uuml;r den geringeren Heizwert hinzu, so ben&ouml;tigt man 1,5 MWh elektrische Energie f&uuml;r die Erzeugung von Wasserstoff mit dem Heizwert von 1 MWh. Das sind 1.500 kWh. Der teuerste regenerativ erzeugte Strom ist Strom aus privaten PV-Anlagen mit EEG F&ouml;rderung. F&uuml;r den werden 8,2 ct\/kWh gezahlt. F&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere kommerzielle Anlagen weitaus weniger und Windkraft tendenziell noch weniger. Aber nehmen wir die 8,2 ct\/kwh, dann w&uuml;rden die 1500 kWh heute 123 Euro kosten. Aber der Preis f&uuml;r Erdgas war im Juli fast f&uuml;nfmal h&ouml;her und erzeugt man den Wasserstoff mit Windkraft, was f&uuml;r die Betreiber den Vorteil hat das sie ihre anlagen bei Starkwind nicht abschalten oder herunterregeln m&uuml;ssen und nicht abh&auml;ngig von Trassen in den S&uuml;den der Republik sind, welche die CSU so wirksam verhindert hat, dann reden wird von Stromgestehungskosten von 4 bis 6 ct\/kwh und dann schon mit niedrigeren Preisen von 60 bis 90 \u20ac\/MWh. Und das gilt f&uuml;r Erdgas, das wir bisher von Russland f&uuml;r Unter-Weltmarktpreise bezogen haben. Fl&uuml;ssigerdgas das man erst energieintensiv verfl&uuml;ssigen, mit Schiffen transportieren und dann wieder in Gasform bringt wird teurer werden. Vor allem aber werden die regenerativen Energien in den Stromgestehungskosten immer billiger. Als die EEG Umlage eingef&uuml;hrt wurde bekam man 30 ct\/kwh, das ist in 20 Jahren auf ein Viertel gesunken!<\/p>\n<p>Um gerechnet auf den Energiegehalt von Heiz&ouml;l als zweitem fossilem W&auml;rmetr&auml;ger entspricht so erzeugter Wasserstoff einem Literpreis von etwa 1,24 \u20ac\/l bei einem Strompreis von 8,2 ct\/kWh.<\/p>\n<p>Dieser Wasserstoff k&ouml;nnte eingesetzt werden wo immer wir heute fossile Energie zur W&auml;rmeerzeugung ben&ouml;tigen, in vielen Anwendungsgebieten auch als Ersatz f&uuml;r das Redoxpotenzial von fossilen Brennstoffen.<\/p>\n<p>Ich wei&szlig; nicht ob Ottomotoren mit Wasserstoff arbeiten k&ouml;nnen, aber die Verbrennung w&auml;re beim Auto eine schlechte Wahl, anders als bei einem D&uuml;senverkehrsflugzeug wo man prinzipbedingt den Wasserstoff verbrennen muss (schon bei einer Propellermaschine d&uuml;rfte es effizienter sein erst aus dem Wasserstoff wieder elektrische Energie zu gewinnen und damit einen Elektromotor anzutreiben).<\/p>\n<p>Hier kommt \u2013 wie auch bei der Stromgewinnung aus Wasserstoff die Brennstoffzelle ins Spiel. Dazu aber mal eine pers&ouml;nliche Bemerkung. Von der Brennstoffzelle habe ich erstmals 1981 geh&ouml;rt als ich mich f&uuml;r Raumfahrt interessierte, weil sie die Stromversorgung f&uuml;r das Space Shuttle und bei Apollo war. Erstmals im Weltraum eingesetzt wurde sie 1965 bei Gemini und die erste kommerziell verf&uuml;gbare Zelle wurde 1955 entwickelt. Ich fand damals die Raumfahrt wahnsinnig progressiv, weil ich im allt&auml;glichen Leben noch nie was von einer \u201eBrennstoffzelle\u201c geh&ouml;rt hatte. Also eine echte Zukunftstechnologie dachte ich damals.<\/p>\n<p>Nun ja, zum einen gehen die ersten Versuche mit dem Prinzip bis ins Jahr 1838 zur&uuml;ck und zum andern ist sie heute \u2013 l&auml;cherliche 43 Jahre sp&auml;ter \u2013 immer noch Zukunftstechnologie. Mercedes Benz war ganz stolz das sie in der zweiten H&auml;lfte der Neunziger Jahre Brennstoffzellen testeten \u2013 l&auml;cherliche 30 Jahre nach dem ersten Weltraumeinsatz.<\/p>\n<p>Die Brennstoffzelle ist im Prinzip die Umkehrung der Elektrolyse. Aus Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft wird Wasser gewonnen und die bei der Reaktion entstehende Energie wird in Strom umgewandelt. Es gibt wie bei der Elektrolyse mehrere Technologien, die sich aber stark im Wirkungsgrad und der maximalen Leistung unterscheiden. Der Wirkungsgrad liegt bei minimal 35 Prozent und maximal 70 Prozent. Leider arbeiten die meisten Technologien mit hohem Wirkungsgrad bei hohen Temperaturen die dann bei kommerzieller Stromerzeugung angewandt werden k&ouml;nnen, aber nicht wenn man die Brennstoffzelle in ein Auto einbaut. Gerade die daf&uuml;r eingesetzten Technologie PEMFC hat eher einen geringen Wirkungsgrad von 40 bis 60 Prozent. Trotzdem ist es sinnvoller aus dem Wasserstoff zuerst elektrischen Strom zu gewinnen und damit einen Elektromotor anzutreiben, weil in der Gesamtkette der Wirkungsgrad immer noch h&ouml;her ist als bei einem Verbrennungsmotor und dies noch unabh&auml;ngig vom Lastbereich \u2013 bei Otto- und Dieselmotoren sinkt der Wirkungsgrad im Teillastbereich deutlich ab. Der Autofahrer merkt davon nichts, weil der bei h&ouml;herer Leistung und damit h&ouml;herer Geschwindigkeit ansteigende Luftwiderstand jegliche Effizienzsteigerungen egalisiert.<\/p>\n<p>Brennstoffzellen sind immer noch sehr teuer. Was die Akzeptanz auch etwas einschr&auml;nkt ist, das Wasserstoff als Gas eine niedrige Dichte hat. Es muss in einem Druckgastank gelagert werden und der Tank wiegt trotz beschr&auml;nkter Menge ein vielfaches des Inhalts. Aber Fahrzeuge wie von Hyundai haben immerhin eine Reichweite von 500 bis 600 km und das Auftanken ist in 5 Minuten erledigt. Damit w&auml;re die Brennstoffzelle eine Alternative zum Verbrennermotor &uuml;berall dort wo lange Strecken zur&uuml;ckgelegt werden. F&uuml;r Deutschland w&auml;re aber die bessere Alternative das man wieder mehr Fracht auf die Schiene bringt, was eine Umkehr der Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte darstellt und angesichts der m&auml;chtigen Automobillobby eher unwahrscheinlich ist.<\/p>\n<p>F&uuml;r die meisten PKW-Fahrer reicht aber eine Elektrofahrzeug, auch wenn das Laden l&auml;nger dauert als das Auftanken, denn die meisten legen selten mehr eine Strecke Non-Stop zur&uuml;ck die mehr als einer Batterieladung entspricht und dann machen sie wenigstens eine Zwangspause beim Laden, was ihrer Konzentrationsf&auml;higkeit nur gut tut.<\/p>\n<p>Ich sehe die Brennstoffzelle aber eher in der Stromversorgung. Die Hochtemperaturtechnologien MCFC und SOFC eignen sich f&uuml;r gro&szlig;e Leistungen und sie haben auch den h&ouml;chsten Wirkungsgrad von bis zu 70 Prozent. Sie k&ouml;nnen die Rolle von Gaskraftwerken bei dem Ausgleich von Leistungsspitzen &uuml;bernehmen.<\/p>\n<p>Zuletzt noch einige Worte zur Verwendung von Wasserstoff als Chemikalie. Ganze Industriezweige leben ja heute vom Erd&ouml;l und vom Erdgas. Dabei ben&ouml;tigt man meist die niedermolekularen Bestandteile des Erd&ouml;ls, da man aus diesen leichter gr&ouml;&szlig;ere Molek&uuml;le synthetisieren kann. Heute wird dazu Erd&ouml;l in <a href=\"https:\/\/www.chemietechnik.de\/anlagenbau\/was-ist-ein-steamcracker-248.html\">Steamcrackern<\/a> in kleinere Molek&uuml;le gespalten \u2013 eine besondere Rolle hat dabei das Ethen, oder Ethylen, da als unges&auml;ttigter Kohlenwasserstoff man es zum einen polymerisieren kann (zu Polyethylen, einem der wichtigsten Kunststoffe) wie auch leicht Fremdmolek&uuml;le addieren kann, wird Wasser addiert so wird z.b. Ethanol draus. Diese Anlagen haben heute einen enormen Energieverbrauch, werden mit Gas beheizt.<\/p>\n<p>Relativ aufwendig ist die Synthese von Kohlenwasserstoffen aus Wasserstoff und Kohlendioxid als regenerative Alternative zu fossilen Brennstoffen. Es gibt mehrere Technologien, aber allen gemeinsam ist, dass nur ein Bruchteil der urspr&uuml;nglich eingesetzten elektrischen und anderer Energie (z.B. thermische Energie in einem Solarturmkraftwerk) in den Produkten landet. Die Basisreaktion ist die Reduktion von Kohlendioxid mit Wasserstoff zu einem Kohlenwasserstoff, oft zuerst zu Methan, das dann zu weiteren, h&ouml;heren Kohlenwasserstoffen reagieren kann. Bei bisherigen Versuchsstationen landet ein Sechstel der eingesetzten Prim&auml;renergie in den Refuels. Zum Vergleich: Beim Zyklus elektrische Energie \u2013 Wasserstoff \u2013 Brennstoffzelle \u2013 elektrische Energie ist es unter optimalen Umst&auml;nden die H&auml;lfte der Energie und wenn man noch den Elektromotor hinzunimmt, dann kommt man auf etwa 40 Prozent. Ich halte die Gewinnung von Kohlenwasserstoffen auf diesem Wege f&uuml;r das Verbrennen f&uuml;r unsinnig. F&uuml;r die Synthese von teureren Produkten wie Ausgangsamaterialen f&uuml;r Kunststoffe, Arzneimittel etc. sieht die Rechnung besser aus, aber auch nur solange es nicht die Konkurrenz durch fossile Brennstoffe gibt, die man einfach aus der Erde pumpen kann.<\/p>\n<p>Eventuell gibt es aber auch eine andere Alternative. Heute erzeugen wir aus organischen Substanzen, idealerweise Abf&auml;lle und G&uuml;lle Biogas. Dabei oxidieren Bakterien unter Luftabschluss die organischen Substanzen, meist Kohlenhydrate. Das Kohlenstoffskelett wird zu Kohlendioxid und Methan abgebaut. Es gibt Bakterien, die nutzen Wasserstoff als Energiequelle. Wenn man diese so genetisch ver&auml;ndern k&ouml;nnte, das sie aus organischer Materie und Wasserstoff Methan und Wasser anstatt Methan und Kohlendioxid gewinnen , dann h&auml;tten wir eine M&ouml;glichkeit die Abf&auml;lle nicht zur Energiegewinnung, sondern als Rohstoff zu nutzen. Allerdings kenne ich keine Bakterien die das heute tun, sondern nur welche die den Wasserstoff direkt zu Wasser oxidieren.<\/p>\n<p>Zuletzt noch ein Sprung an den Anfang des Artikels. Wenn irgendwann mal tats&auml;chlich ein Fusionsreaktor funktioniert, auch dann sind wir im Wasserstoffzeitalter, denn auch der fusioniert Wasserstoff zu Helium, nur nicht wie in der Sonne der \u201enormale\u201c Wasserstoff (Atommasse 1), sondern der schwere Wasserstoff (Deuterium), weil dieser bei viel geringeren Temperaturen fusioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16483\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16483\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So nun geht es weiter im Text, ich wiederhole noch mal den Abschluss des letzten Textes: Den Wasserstoff k&ouml;nnte man nun wie Methan oder Erd&ouml;l verbrennen. Selbst als Reduktionsmittel kann er fossile Energien ersetzen so, gibt es verfahren die Eisenerz mit Wasserstoff verh&uuml;tten. Bei der Verbrennung w&auml;re zwischen Brennwert und Heizwert zu unterscheiden. 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