{"id":16494,"date":"2023-02-27T12:44:26","date_gmt":"2023-02-27T11:44:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16494"},"modified":"2023-02-27T12:44:26","modified_gmt":"2023-02-27T11:44:26","slug":"die-erste-wiederverwendung-eines-raumschiffs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/02\/27\/die-erste-wiederverwendung-eines-raumschiffs\/","title":{"rendered":"Die erste Wiederverwendung eines Raumschiffs"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16494\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16494\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich m&ouml;chte heute an das erste wieder verwendete Raumschiff erinnern, das im Zeitalter der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/07\/19\/lesen-oder-berieseln-lassen-und-das-verseichten\/\">Verseichtung<\/a> fast vergessen ist, aber da ich gerade an den Titan-Raketen f&uuml;r mein n&auml;chstes Buch arbeite und da auch erg&auml;nze kam es mir beim Schreiben einfach unter.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/5d32c98feb8e48bbb83282f9c1726910\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nDazu m&uuml;ssen wir arg lange in die Vergangenheit zur&uuml;ckgehen, sogar noch vor meine Geburt (und die ist mittlerweile auch schon 58 Jahre her) n&auml;mlich ins Jahr 1965.<\/p>\n<p>Beim <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3EG44zv\">Gemini Programm<\/a> gab es, wie bei allen amerikanischen bemannten Programmen \u2013 das gilt bis heute, wie wie erst vor einigen Wochen bei der Artemis 1 Mission gesehen habe \u2013 einen unbemannten Test der gesamten Mission.<\/p>\n<p>Im Gemini Programm waren es zwei unbemannte Starts zur Qualifikation von Kapsel aber auch Titan II. Es waren die beiden ersten Fl&uuml;ge, genannt Gemini 1 und Gemini 2.<!--more--><\/p>\n<h2>Gemini 1<\/h2>\n<p>Der erste Testflug galt dem Test der Tr&auml;gerrakete und der Kapsel. Es sollte die strukturelle Integrit&auml;t der Kapsel gepr&uuml;ft werden, die Kompatibilit&auml;t mit der Tr&auml;gerrakete und ein Test der Titan 2 als Tr&auml;gerrakete f&uuml;r Gemini. Des weiteren wurden eine Reihe von neu entwickelten Subsystemen in der Titan 2 und einige Kapselsysteme, wie die Kontrolle des W&auml;rmehaushaltes, getestet. Bei diesem ersten Testflug war die Kapsel noch fest mit der zweiten Stufe verbunden. Der Test des Hitzeschutzschildes stand erst f&uuml;r den n&auml;chsten Testflug an. Die Kapsel war noch ein Prototyp, so fehlte der Hitzeschutzschild, die Retroraketen und zahlreiche andere Systeme. Sie wog nur 2.766 kg. Der f&uuml;r uns wichtigere Testflug ist der von Gemini 2:<\/p>\n<h2 class=\"western\">Gemini 2 (19.1.1965)<\/h2>\n<p>Sieben Monate nach dem Gemini 1 Flug waren dann auch s&auml;mtliche Systeme der Kapsel startbereit. Gemini 2 sollte die F&auml;higkeiten der Subsysteme demonstrieren, die bei Gemini 1 noch in der Entwicklung waren, wie die automatische Steuerung durch den Bordcomputer, den Hitzeschutzschild und die Bremseinheit mit ihren Triebwerken. Der Start wurde mehrmals verschoben. Urspr&uuml;nglich geplant war der Start im November 1964, doch der Start fand erst im Januar 1965 statt.<\/p>\n<p>Schon am 14.7.1964 kam die Titan am Cape an. Sie wurde gerade zusammengebaut, als ein Gewitter aufzog und Blitze nahe des Pads einschlugen. Es dauerte einige Tage die Stufe auf Besch&auml;digungen zu pr&uuml;fen. Man war damit gerade fertig, als im August der Wirbelsturm Cleo &uuml;ber das Cape zog. Die zweite Stufe wurde abgebaut und in einem Hangar verstaut. Die erste Stufe nur gesch&uuml;tzt. Kaum hatte man die Rakete wieder zusammengebaut, da nahte der n&auml;chste Hurrikan Dora. Diesmal wurde zur Sicherheit die ganze Rakete demontiert. Bevor man sie wieder am Startplatz zusammenbauen konnte, folgte der dritte Orkan genannt \u201eEthel\u201c. (Wirbelst&uuml;rme erhalten weibliche Vornamen die das Alphabet durchlaufen). So war die Titan erst am 14.9.1964 startbereit. Allerdings nicht die Kapsel. Das Raumschiff f&uuml;r Gemini 2 kam erst Ende September 1964 an und wurde somit erst am 5.11.1964 mit der Titan verbunden.<\/p>\n<p>Die Kapsel sollte das Programm eines Geminiflugs absolvieren, aber keinen Orbit erreichen. Vielmehr w&uuml;rde sie direkt nach dem Start die Wiedereintrittsprozedur durchlaufen und damit diese Systeme, die bei der ersten Mission Gemini 1 noch inaktiv waren, erproben. Weiterhin resultierte durch dieses Flugregime dadurch eine steilere Wiedereintrittsbahn als normal, sodass der Hitzeschutzschild h&ouml;heren Belastungen ausgesetzt war, als sie sp&auml;ter auftraten. &Uuml;berstand er diese, so hatte er eine Sicherheitsreserve f&uuml;r die operativen Fl&uuml;ge.<\/p>\n<p>Beim ersten Startversuch am 9.12.1964 stoppte die Z&uuml;ndung der Titan. Ein Geh&auml;use eines Hydraulikventils war gebrochen, und das MDS (Mailfunction Detect System) erkannte eine Abweichung und schaltete die Triebwerke wieder ab. Damit hatte das MDS seine Bew&auml;hrungsprobe bestanden. Die Ursache war, dass man um Gewicht zu sparen, das Geh&auml;use d&uuml;nner gefertigt hatte so brach es. Man baute nun wieder die urspr&uuml;nglichen Geh&auml;use ein und schlie&szlig;lich hob nach einer Pause wegen der Weihnachtsferien am 19.1.1965 schlie&szlig;lich Gemini 2 ab.<\/p>\n<p>Wie geplant l&ouml;ste bereits 6 Minuten 54 Sekunden nach dem Start ein Zeitgeber im Computer das Wiedereintrittsprogramm aus. Er drehte zuerst durch die RCS-Triebwerke das Geminiraumschiff, trennte danach die Serviceeinheit ab und die vier Bremsraketen wurden gez&uuml;ndet. Schlie&szlig;lich wurde auch die Bremseinheit abgetrennt. Die Kapsel landete schon 18 Minuten und 26 Sekunden nach dem Start 3.419 km von Cape Kennedy entfernt, im Atlantik; 26 km vor dem vorausberechneten Landepunkt entfernt. Da die Kapsel beim Bremsman&ouml;ver um 3,2 Grad falsch ausgerichtet war, kam es zu dieser Abweichung vom Zielpunkt. Ohne Besatzung und ohne alle Systeme f&uuml;r einen l&auml;ngeren Aufenthalt wog diese Kapsel nur 3.132 kg.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse waren mehr als zufriedenstellend, lediglich die Temperatur im K&uuml;hlkreislauf war h&ouml;her als geplant.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Gemini und der MOL Simulator<\/h2>\n<p>Damit w&auml;re normalerweise die Geschichte erz&auml;hlt. Nicht jedoch in diesem Falle. Seit dem 3. November 1963 arbeitete die US-Air Force an einem bemannten, milit&auml;risch genutzten Raumlabor, genannt Manned Orbital Laboratory, abgek&uuml;rzt MOL. Das Milit&auml;r erhoffte sich von einem bemannten \u201eSatelliten\u201c bessere Bilder, die sie f&uuml;r Aufkl&auml;rungszwecke ben&ouml;tigte. Astronauten konnten schon bevor sie ein Foto machten beurteilen, ob es sich lohnte die Aufnahme zu machen, es also Ver&auml;nderungen gab oder &uuml;berhaupt die Sichtbedingungen gut waren und nicht Wolken die Szenerie bedeckten.<\/p>\n<p>MOL war eine einfache Raumstation von 3,05 m Durchmesser wie eine Titan Tr&auml;gerrakete. An der einen Seite war ein <a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/das-gemini-programm-bernd-leitenberger-9783735762405\">Geminiraumschiff<\/a> angebracht, das mit ihr gestartet wurde. Die Aufteilung des Labors selbst war bis zu seiner Einstellung noch nicht fertiggestellt. In einigen Bildern sieht man an der anderen Seite Tanks f&uuml;r Fl&uuml;ssigkeiten und Druckgase, in anderen Abbildungen befinden sich dort Wiedereintrittsk&ouml;rper welche mit Film beladen und w&auml;hrend der Mission ausgesto&szlig;en wurden (so wurde dies auch bei den milit&auml;rischen Satelliten praktiziert). Andere Entw&uuml;rfe zeigen einen Wohnbereich und einenr Docking-Bereich.<\/p>\n<p>In der Basisauslegung war gedacht das die Besatzung zusammen mit dem Labor startet, bis zu 30 Tage lang mit ihm Aufnahmen macht, den Film in die Geminikapsel oder die Abwurfbeh&auml;lter uml&auml;dt und danach wieder mit dem Geminiraumschiff zur zur&uuml;ckkehrt. Jedes Labor w&auml;re nur einmal benutzt worden. Das Herzst&uuml;ck war eine Kamera mittig eingebaut. Als das MOL Konzept aufgegeben wurde, wurde sie in den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/kh-2.shtml\">Satelliten KH-9 \u201eHexagon<\/a>\u201c verbaut (MOL selbst lief beim Milit&auml;r unter der Bezeichnung KH-10 \u201eDorian\u201c.<\/p>\n<p>Das Konzept hatte aber eine Neuerung, die erst erprobt werden musste. Wie man an den Abbildungen sehen kann, ist das Gemini-Raumschiff an der Station so angebracht, dass die Basis an der Station fixiert ist und die Kabinensektion von ihr wegschaut \u2013 anders w&auml;re das auch nicht m&ouml;glich bei der kegelf&ouml;rmigen Figur des Gemini-Raumschiffs. Nun kann man in der Versorgungs- und in der Bremssektion System umgruppieren, damit eine Besatzung durch einen Tunnel zur Station gelangen kann. Doch das hat eine Grenze: Was ist mit dem Hitzeschutzschild? Er besch&uuml;tzt die Kapsel beim Wiedereintritt. Es musste ein Loch in den Hitzeschutzschild gebohrt werden. Dieser Teil des Hitzeschutzschildes musste nach au&szlig;en aufklappbar sein, sodass er, wenn die Astronauten die Station verlassen wieder vollst&auml;ndig ist. Doch ist er auch dicht? K&ouml;nnen durch die zwangsweise angebrachten &Ouml;ffnungen nicht hei&szlig;es Plasma nach innen dringen?<\/p>\n<p>Diese Frage galt es zu kl&auml;ren, sonst machte das ganze Konzept von MOL keinen Sinn. Die Kapsel von Gemini 2 selbst war in einem so guten Zustand, dass sie f&uuml;r einen Test verwendet werden konnte. Die USAF plante eigene Gemini Raumschiffe mit &Auml;nderungen, genannt \u201eBlue Gemini\u201c oder auch \u201eGemini B\u201c. Sie waren etwas einfacher als die NASA Pendants aufgebaut, da sie nur f&uuml;r den Start und Landung ben&ouml;tigt wurden. So wurde die Ausr&uuml;stungssektion deutlich verkleinert. F&uuml;r den Test des Tunnelkonzepts w&uuml;rde aber eine einfache Gemini Kapsel der NASA reichen. Da traf es sich gut, das diese Geminikapsel nun &uuml;brig war. Sie wurde umgebaut und erhielt einen neuen Hitzeschutzschild, der nun mit einer eingebauten Luke versehen wurde, um als Prototyp f&uuml;r das Gemini-B Raumschiff zu dienen. Wenn man gerade dabei war, konnte man auch ein Mockup von MOL testen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/8\/88\/Titan-3C_MOL-Gemini-B-Test_3.jpg\" width=\"2400\" height=\"3000\" \/>So wurde die Kapsel am 3. November 1966 mit einer Titan\u00a03C Rakete erneut auf einen suborbitalen Flug gestartet. Nutzlast war das MOL Mockup, eigentlich der Tank einer Titanerststufe und der Experimentalsatelliten OV1-6. Das MOL Mockup wurde wegen Geheimhaltung in den Begriffen \u201e OV4\u201c verpackt. OV4-3 war das 9.680 kg schwere Labor, OV-4\/R das Gemini Raumschiff. Am 3. November 1966 startete das Gespann mit der sechsten Titan 3C mit der Seriennummer 3C-9. Das MOL Mockup gelangte in einen 288 x 290 km Orbit in dem es bis zum 9.1.1967 blieb. Die Gemini-Kapsel wurde schon vorher abgetrennt. Sei durchflog eine suborbitale Bahn und landete 9 km vom vorausberechneten Punkt entfernt. Alle Missionsziele wurden erreicht, mehr wei&szlig; man auch 50 Jahre sp&auml;ter noch nicht.<\/p>\n<p>MOL selbst geriet sehr bald in Schwierigkeiten. Wenig Probleme hatte die USAF an die Raumschiffe zu kommen. Sie wandten siech an McDonnell-Douglas, Hersteller der NASA Raumschiffe und schlossen einen Vertrag &uuml;ber die Lieferung von vier Gemini B Raumschiffen und einem Modell f&uuml;r 168,2 Millionen Dollar ab. Ebenso wenig gab es Probleme Astronauten auszubilden. Das waren auch bei der NASA meist USAF-Testpiloten mit wenigen zivilen Testpiloten. Unter den MOL Astronauten war <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Henry_Lawrence_Jr.\">Robert Lawrence<\/a>, der erste Astronaut mit schwarzer Hautfarbe, der aber schon 1967 verungl&uuml;ckte.<\/p>\n<p>Das Hauptproblem war aber das MOL immer teurer und schwerer wurde. Urspr&uuml;nglich sollte es von einer Titan 3C gestartet werden. Die neue Oberstufe Transtage wurde deswegen so gebaut, dass sie \u201eman rated\u201c war. Doch sehr bald wurde MOL zu schwer f&uuml;r eine Titan 3C. Es begannen die Planungen f&uuml;r eine neue Titan Version, die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2022\/06\/19\/raketen-die-es-geben-koennte-titan-varianten\/\">Titan 3M<\/a>. Die erste Version h&auml;tte Booster mit sieben anstatt f&uuml;nf Segmenten gehabt. Doch mit weiter steigendem Gewicht reichte auch diese Version nicht mehr. Neue Triebwerke f&uuml;r die Titan Erst- und Zweitstufen, mit mehr Schub, erlaubten eine Verl&auml;ngerung der Stufen f&uuml;r die Titan 3M. Als das Projekt eingestellt wurde, wurden diese Stufen dann zusammen mit der Agena eingesetzt, zwanzig Jahre sp&auml;ter sollte die Titan 3M nun angepasst an neue Oberstufen als \u201e<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/titan34.shtml\">Titan 4<\/a>\u201c zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Was aber dem Projekt das Genick brach waren die Kosten. Sie stiegen laufend an und das Milit&auml;r hatte mit dem Vietnamkrieg schon enorme Ausgaben zu schultern. Im Sommer 1969 zog Verteidigungsminister Robert McNamara den Stecker und beendete das Programm. Russland baute wenig sp&auml;ter eine Raumstation mit derselben Zielstzeung. Das war <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/iss-raumstationen-geschichte.shtml\">Saljut 2<\/a>. Doch auch hier stellte man das Programm nach einigen Jahren ein, weil Aufwand und Ergebnis in keinem Verh&auml;ltnis zueinander standen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16494\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16494\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich m&ouml;chte heute an das erste wieder verwendete Raumschiff erinnern, das im Zeitalter der Verseichtung fast vergessen ist, aber da ich gerade an den Titan-Raketen f&uuml;r mein n&auml;chstes Buch arbeite und da auch erg&auml;nze kam es mir beim Schreiben einfach unter. 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