{"id":16511,"date":"2023-03-09T09:44:54","date_gmt":"2023-03-09T08:44:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16511"},"modified":"2023-03-26T15:57:37","modified_gmt":"2023-03-26T13:57:37","slug":"die-hitler-tagebuecher-teil-4-der-vertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/09\/die-hitler-tagebuecher-teil-4-der-vertrag\/","title":{"rendered":"Die Hitler Tageb&uuml;cher: Teil 4 \u2013 der Vertrag"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16511\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16511\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Als die ersten B&auml;nde vorliegen wird es Zeit, dass sich der Verlag absichert. Es wird ein Vertrag mit Gert Heidemann und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Walde_(Journalist,_1941)\">Dr. Thomas Walde<\/a> abgeschlossen. Es geht um eine publizistische Sensation, ein Projekt mit einem Millionenwert, alleine die B&auml;nde sollen zu diesem Zeitpunkt schon 2,5 Millionen DM kosten, die Eink&uuml;nfte aus der Publikation und den Rechten w&auml;ren noch viel gr&ouml;&szlig;er. Was erwartet da der geneigte Blogleser? Also ich erwarte das ein hochkar&auml;tiger Verlag wie Gruner und Jahr der doch eine eigene Rechtsabteilung hat hier einen hieb- und stichfesten Vertrag ausarbeiten. Hier lief es anders. Heidemann und Walde d&uuml;rften selbst einen Vertragsentwurf verfassen, der von Manfred Fischer, Vorstandsvorsitzender des Gruner &amp; Jahr Verlages mit kleinen &Auml;nderungen akzeptiert wurden. Die Rechtsabteilung blieb au&szlig;en vor. Es folgt der Vertrag von Heidemann. Walde bekam einen &auml;hnlichen vertrag. In Klammern stehen jeweils die Anteile die Walde nach seinem Vertrag bekam.<\/p>\n<p>Dies ist ein Artikel aus einer kleinen Serie zu dem Skandal um die gef&auml;lschten Hitler Tageb&uuml;cher:<\/p>\n<p>Teil 1: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/06\/die-hitler-tagebuecher-teil-1\/\">Die Vorgeschichte<\/a><\/p>\n<p>Teil 2: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/06\/die-hitler-tagebuecher-teil-1\/\">Der Handel<\/a><\/p>\n<p>Teil 3: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/08\/die-hitler-tagebuecher-teil-3-warum-flog-die-faelschung-nicht-vorher-auf\/\">Warum flog die F&auml;lschung nicht vorher auf?<\/a><\/p>\n<p>Teil 4: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/09\/die-hitler-tagebuecher-teil-4-der-vertrag\/\">Der Vertrag<\/a><\/p>\n<p>Teil 5: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/10\/hitlers-tagebuecher-teil-5-baende-pruefungen-und-rechte\/\">B&auml;nde, Pr&uuml;fungen und Rechte<\/a><\/p>\n<p>Teil 6: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/11\/die-hitler-tagebuecher-teil-6-die-veroeffentlichung\/\">Die Ver&ouml;ffentlichung<\/a><\/p>\n<p>Teil 7: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/12\/die-hitler-tagebuecher-teil-7-der-scoop\/\">Der Scoop<\/a><\/p>\n<p>Teil 8: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/13\/die-hitler-tagebuecher-teil-8-die-bombe-platzt\/\">Die Bombe platzt<\/a><\/p>\n<p>Teil 9: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/14\/die-hitler-tagebuecher-nachwehen\/\">Nachwehen<\/a><\/p>\n<p>Teil 10: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/15\/die-hitler-tagebuecher-teil-10-epilog\/\">Epilog<\/a><\/p>\n<p>Die Teile behandeln den Skandal relativ umfassend und weitestgehend chronologisch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/1ff959ead89e4c649ff4e2b75147c6fb\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nHier der Vertrag in Ausz&uuml;gen:<!--more--><\/p>\n<p>\u201eVertrag vom 23.2.1981. Geschlossen zwischen dem Druck- und Verlagshaus Gruner+Jahr AG &amp; <i>Co. &#8211; nachstehend Verlag genannt &#8211; und Gerd Heidemann, nachstehend Autor genannt &#8211;<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a71 Leistung des Autors , <\/i><\/p>\n<p><i>Der Autor beschafft dem Verlag aus der DDR die Originalmanuskripte der Tageb&uuml;cher Adolf Hitlers aus den Jahren 1933-1945, sowie den handgeschrie\u00adbenen dritten Band von &#8211; Mein Kampf (bzw. -Unser Kampf). <\/i><\/p>\n<p><i>Der Verlag stellt dem Autor f&uuml;r den Erwerb der Unter\u00ad lagen vom derzeitigen Besitzer DM 85 000,00 (f&uuml;nf\u00adundachtzig) pro Tagebuch-Band und DM 200 000,00 (zweihundert) f&uuml;r Unser Kampf zur Verf&uuml;gung. <\/i><\/p>\n<p><i>Der Autor erwirbt im Auftrage des Verlages f&uuml;r den Verlag alle verf&uuml;gbaren Manuskripte. <\/i><\/p>\n<p><i>2.) Der Autor wird dem Verlag bei der Auseinander\u00adsetzung mit den Erben Adolf Hitlers behilflich sein. Er wird versuchen, die Eigentumsrechte zu erwerben und auf den Verlag zu &uuml;bertragen. Der Verlag wird die Erben unter Vermittlung des Autors entsch&auml;digen. <\/i><\/p>\n<p><i>3.) Der Autor wird gemeinsam mit Dr. Thomas Walde auf der Grundlage der Manuskripte eine STERN-Se\u00adrie und ein, bzw. mehrere STERN-B&uuml;cher ver&ouml;ffent\u00adlichen. Der Umfang und die Form der Serie wird ge\u00admeinsam mit der Chefredaktion des STERN festge\u00adlegt. <\/i><\/p>\n<p><i>Das STERN-Buch (bzw. die STERN-B&uuml;cher) wird ne\u00adben dem vollst&auml;ndigen Originaltexten Kommentare, historische Verweise, Illustrationen etc. enthalten, die von den Autoren in Absprache mit der STERN-Buch\u00adproduktion beschafft und erarbeitet werden. [Hand\u00adschriftlich von Dr. Fischer hinzugef&uuml;gt:]- f&uuml;r die Erst\u00adver&ouml;ffentlichung des Stoffes <\/i><\/p>\n<p><i>Weitere Mitarbeiter (z. B. Historiker) werden nur mit Zustimmung der Autoren verpflichtet. <\/i><\/p>\n<p><i>Die Autoren &uuml;bertragen dem Verlag das aus\u00adschlie&szlig;liche und &ouml;rtlich unbegrenzte Verlagsrecht an diesem Werk f&uuml;r, alle Auflagen und Ausgaben. Sie &uuml;bertragen ferner schon jetzt s&auml;mtliche ihnen entste\u00adhenden urheberrechtlichen Verwertungsrechte und etwa zur Auswertung erforderlichen weiteren Rechte ausschlie&szlig;lich dem Verlag, wobei dieser berechtigt ist, die &uuml;bertragenen Rechte entweder selbst auszu&uuml;ben oder Lizenzen zu ihrer Aus&uuml;bung zu vergeben. Der Verlag wird diese Rechte nur gegen angemessenes Honorar auf Dritte &uuml;bertragen. Bearbeitungen, die von der Originalfassung wesentlich abweichen, bed&uuml;rfen der Zustimmung der Autoren.<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a73 Honorar <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>1.) Die Autoren werden f&uuml;r die Produktion der STERN -Serie nicht gesondert honoriert. Der STERN erwirbt die Serien-Rechte kostenfrei und stellt daf&uuml;r die Autoren f&uuml;r zwei Jahre &#8211; beginnend mit dem Vor liegen aller verf&uuml;gbaren Originalb&auml;nde &#8211; von der sonstigen redaktionellen Arbeit frei. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>2.) F&uuml;r die Herausgabe der STERN-B&uuml;cher erh&auml;lt der Autor als Honorar 6 [4] Prozent des Einzelverkaufspreises f&uuml;r jedes verkaufte und bezahlte Exemplar bis zu einer Auflage von 10 000 Exemplaren pro Band. Bei einer verkauften und bezahlten Auflage von 10 001 bis 50 000 Exemplaren betr&auml;gt der Honorar\u00adsatz 7,2 [4,8] Prozent, ab einer verkauften und bezahl\u00adten Auflage von 50 001 betr&auml;gt der Honorarsatz 9 [6] Prozent. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>4.) Von den Erl&ouml;sen, die dem Verlag aus einer ander\u00adweitigen Verwertung des Werkes (Lizenzen u. &auml;.) zuflie&szlig;en, erh&auml;lt der Autor 36 [24] Prozent. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Der Verlag wird die Originalmanuskripte zehn Jahre nach Beginn der publizistischen Nutzung dem Autor &uuml;berlassen. Der Autor wird bei seinem Ableben die B&auml;nde der Bundesregierung testamentarisch verma\u00adchen. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Auch vor Ablauf der Zehnjahres-Frist darf der Autor ,im Rahmen seiner Recherchen &uuml;ber die Original\u00admanuskripte verf&uuml;gen. Sollten die Manuskripte jedoch in gegenseitigem Einvernehmen verkauft werden, stehen dem Verlag aus dem Erl&ouml;s zun&auml;chst jene Betr&auml;ge zu, die er f&uuml;r die Beschaffung der Manuskripte und den Erwerb des Eigentums von den Erben bezahlt hat. Ein eventueller Mehrerl&ouml;s wird zu 60 Prozent dem Autor zuflie&szlig;en. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Werden lediglich die Rechte an den unbearbeiteten Originalmanuskripten weiterverkauft, so stehen dem Autor 45 [15) Prozent der Lizenzerl&ouml;se zu. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>6.) Als Vorschu&szlig; auf das Honorar erh&auml;lt der Autor bei Vorliegen von acht B&auml;nden des Hitler-Tagebuches DM 300 000,00 (dreihundert) [DM 10 000]. Au&szlig;er\u00ad dem werden seine Vorsch&uuml;sse f&uuml;r STERN-B&uuml;\u00adcher (DM 20 000,00) und \u201eBordgespr&auml;che\u201c (DM 60 000,00) mit den eingehenden Honoraren verrech\u00adnet, da auch die Beschaffung der Tageb&uuml;cher mit Hilfe der ehemaligen G&ouml;ring-Yacht \u201eCarin II\u201c erm&ouml;glicht wurde. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Sollten weder aus der Publikation der B&uuml;cher und dem Verkauf von Lizenzen, noch aus dem Verkauf der Originalmanuskripte die Vorsch&uuml;sse abgedeckt wer\u00ad den, wird der Autor den Differenzbetrag innerhalb eines Jahres nach der letzten Honorarabrechnung an den Verlag zur&uuml;ckzahlen. Der Vorschu&szlig; f&uuml;r \u201eBordge\u00adspr&auml;che\u201c wird von dieser R&uuml;ckzahlungsverpflichtung ausgenommen. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>\u00a7 4 Sonstige Rechte und Pflichten der Beteiligten <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Sollte sich der Verlag wegen schwerwiegender, beim Vertragsabschlu&szlig; nicht voraussehbarer Um\u00adst&auml;nde an der Ver&ouml;ffentlichung des Werkes gehindert sehen, so ist er berechtigt, vorn Vertrag zur&uuml;ckzutreten. In diesem Fall verfallen an den Autor geleistete Zahlungen. Ver&ouml;ffentlicht der Autor das Werk in einem anderen Verlag, ist er zur Erstattung dieser Zahlungen verpflichtet.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Diesen Vertrag beschrieb sp&auml;ter das Gericht als Kernbeweisst&uuml;ck. Als Henri Nannen den Vertrag sah, meinte er es w&uuml;rde <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerd_Heidemann\">Heidemann<\/a> auf Kosten des Sterns reich machen. Der Stern zahlte am Schluss 9,34 Millionen DM weil er mit noch viel gr&ouml;&szlig;eren Einnahmen rechnete. Es gab ein Angebot f&uuml;r die US-Rechte und englischen Rechte zusammen &uuml;ber 3,75 Millionen Dollar, damals &uuml;ber 10 Millionen DM, dazu kamen Rechte f&uuml;r andere M&auml;rkte in Europa und nat&uuml;rlich die Einnahmen deutschlandweit \u2013 als der Stern die Story brachte erh&ouml;hte er die Auflage um 400.000 Exemplare und den Verkaufspreis pro Exemplar um 50 Pfennig, was jede Woche alleine &uuml;ber 2 Millionen brutto einbrachte.<\/p>\n<p>Er wurde sp&auml;ter revidiert, denn als er abgeschlossen wurde, ging Fischer davon aus, das es 27 Tagebucheinb&auml;nde plus das Manuskript von \u201eMein Kampf 3\u201c sind, die zusammen 2,5 Millionen DM kosten w&uuml;rden. Die Zahl der Tagebuchb&auml;nde vermehrte sich aber rapide. Hitler muss echter Vielschreiber gewesen sein, und das obwohl er noch einen Weltkrieg so nebenbei f&uuml;hren musste. Zudem steigt der Preis pro Band f&uuml;r G &amp; J an. Anfangs von 85.000 DM (erste 12 B&auml;nde) &uuml;ber 100.000 DM (sechs B&auml;nde) auf 200.000 DM (15 B&auml;nde) um dann nach Einspruch des neuen Verlagschefs <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerd_Schulte-Hillen\">Gert Schulte-Hillen<\/a> auf 150.000 DM zu sinken, auf dem Niveau bleibt der Preis dann bis zum Schluss.<\/p>\n<p>Da der Stern so viel mehr ausgeben muss, kann er sich die gro&szlig;z&uuml;gige Bezahlung von Heidemann und Walde nicht mehr leisten. Zuerst erh&auml;lt Heidemann 25.000 DM pro Band Vorschuss auf die Tantiemen das er einer &Auml;nderung zustimmt, dann 1,5 Millionen von denen er gar nichts zur&uuml;ckzahlen muss.<\/p>\n<p>Die dritte und letzte Version des Vertrags hat aber eine neue Passage die aussagt, das Heidemann seinen Informanten, die Quelle der Tageb&uuml;cher, nicht preisgeben muss. Auf diese Passage wird sich Heidemann noch mehrfach berufen. Ebenso bekommen Heidemann und Walde die vollst&auml;ndige Kontrolle &uuml;ber das Material d&uuml;rfen entscheiden wer es sieht und wer nicht.<\/p>\n<p>Dieser Vertrag ist extrem ungew&ouml;hnlich. Zum einen bekommen Heidemann und Walde enorme Beteiligungen an sp&auml;teren Umsatzerl&ouml;sen, nur daf&uuml;r das sie die B&auml;nde beschaffen, was ja eigentlich ihre normale Arbeit als Redakteure w&auml;re. Ihnen wird weiter das alleinige Verwertungsrecht zugesichert. Also nur sie d&uuml;rfen B&uuml;cher &uuml;ber den Inhalt verfassen und eine Serie im Spiegel. Heidemann ist Rechercheur und Fotograf. Walde leitet das Ressort Zeitgeschichte und kennt sich mit Geheimdiensten aus. Beide haben keine Ahnung vom Dritten Reich. Henri Nannen versucht sp&auml;ter durchzusetzen, dass die Aufarbeitung von Historikern geschieht die sich mit dem Thema auskennen und schl&auml;gt die auch international renommierten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sebastian_Haffner\">Sebastian Haffner<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_Fest\">Joachim Fest<\/a> vor. Schlussendlich ist das (wenn die Tageb&uuml;cher denn echt w&auml;ren) die subjektive Meinung eines Diktators der Millionen Menschen ermorden hat lassen. Da muss jeder Tagebucheintrag kommentiert werden um ihn historisch einzuordnen. Das kann nicht von einem Sammler von Nazi-Devolutionalien und einem Redakteur f&uuml;r Zeitgeschichte geschehen.<\/p>\n<p>Der n&auml;chste umstrittene Passus ist, dass die beiden auch entscheiden d&uuml;rfen wer die B&auml;nde begutachtet. Damit k&ouml;nnen sie fachkundige Historiker ausschlie&szlig;en, die nicht an Tageb&uuml;cher Hitlers glauben.<\/p>\n<p>Das schlimmste ist aber das Heidemann und Walde nun finanziell direkt am Erfolg der Tageb&uuml;cher beteiligt sind. Das senkt die Motivation bedeutend ab den vielen Ungereimtheiten auf den Grund zu gehen, die im Laufe der zwei Jahre auftauchen. Ebenso senkt es die Hemmschwelle herauf die Tageb&uuml;cher umfassend untersuchen zu lassen. Heidemann der nach der Vertrags&auml;nderung schon vor der Ver&ouml;ffentlichung pro Band 25.000 DM bekommt hat so ein vitales Interesse daran das es m&ouml;glichst viele B&auml;nde sind.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Finanzen<\/h3>\n<p>Zeit mal die Finanzen zu untersuchen. Ich nehme hier auch das Gerichtsurteil vorweg. Es gelang auch dem Gericht nicht, alles aufzukl&auml;ren. Es gibt eine erste Vereinbarung &uuml;ber die ersten B&auml;nde die schriftlich niedergelegt wurde. In der bekommt Kujau 40.000 DM pro Band minus 10 Prozent Provision f&uuml;r Heidemann, also 36.000 DM. Eigentlich sollte der Sammler der, die beiden zusammen brachte, auch noch eine Provision bekommen, doch dem macht Heidemann wei&szlig;, das die Sache mit den Tageb&uuml;chern im Sande verlaufen sei und instruiert auch Kujau entsprechend. Heidemann l&auml;sst zwar bei Teletongespr&auml;chen und pers&ouml;nlichen Kontakten immer ein Tonbandger&auml;t mitlaufen, aber komischerweise dr&uuml;ckt er immer dann, wenn es um Finanzen geht auf die Stop-Taste \u2026. So wei&szlig; man nicht, wie es bei den folgenden B&auml;nden genau lief.<\/p>\n<p>Von Gruner und Jahr verlangt Heidemann 85.000 DM pro Band. Das Gericht stellt sp&auml;ter fest, das Heidemann <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konrad_Kujau\">Kujau<\/a> f&uuml;r die ersten 15 B&auml;nde die G &amp; J f&uuml;r jeweils 85.000 DM kauften, maximal 60.000 DM pro Band zahlt.<\/p>\n<p>Danach tauchen nicht nur immer neue B&auml;nde auf, die von anderen Quellen stammen die wohl auch bei der Ausr&auml;umung des Flugzeugs beteiligt waren, sie wurden auch teurer. Ab Band 13 will Kujau 80.000 DM haben. Angeblich m&uuml;ssen nun noch zwei weitere DDR-Gener&auml;le bestochen werden. Heidemann verlangt vom Verlag aber 100.000 DM. Da dies klaglos geschluckt wird, verdoppelt er den Preis nach sechs B&auml;nden auf 200.000 DM, w&auml;hrend er weiterhin Kujau 80.000 DM pro Band zahlt. Gett Schulte-Hillen ist das zu viel auch weil immer B&auml;nde kommen und viele nicht mal zur H&auml;lfte beschrieben sind. Er dr&auml;ngt darauf, dass Heidemann den Preis dr&uuml;ckt und der begn&uuml;gt sich fortan mit 150.000 pro Band.<\/p>\n<p>Das Gericht stellt sp&auml;ter fest, das Kujau 2,71 Millionen DM bekommen hat und Heidemann 4,39 Millionen DM unterschlagen hat, wo die Differenz zu den vom Verlag bezahlten 9,34 Millionen blieb lies sich nicht kl&auml;ren. Die Staatsanwaltschaft kann Ausgaben von 1,634 Millionen bei Heidemann und 2,022 Millionen bei Kujau nachweisen. Bei Kujau sind es mehr, weil der das Geld vor allem in Immobilien steckt. Auch Heidemann erw&auml;gt den Kauf einer Villa in Hamburg, kauft zwei H&auml;user an der Costa Blanca und &uuml;berlegt Land in Patagonien zu erwerben. Dazu hatte er 400.000 DM Schulden die nun fort sind. Beide stecken viel Geld in ihre Nazisammlung. Die Sammlung von Kujau wird auf 800.000 DM gesch&auml;tzt. Die von Heidemann d&uuml;rfte noch gr&ouml;&szlig;er sein. Vernehmungen von Nachbarn ergaben, dass diese sahen wie Leute mit ganzen B&uuml;ndeln von 500 und 1000 Mark Scheinen die Wohnung verlie&szlig;en. Der Lebensstil Heidemanns ver&auml;nderte sich (anders als der von Kujau) grundlegend. Er bezog eine Etagenwohnung im teuren Promiviertel von Hamburg in der Elbchaussee 348, mietete die gegen&uuml;berliegende Wohnung zus&auml;tzlich an um seine Nazigegenst&auml;nde auszustellen. Die Carin II wurde noch pr&auml;chtiger renoviert. Er bezahlte mal so eben 27.000 DM f&uuml;r die Jungfernfahrt der Astor f&uuml;r sich und seine Frau in Bar. Daran konnte sich die Reiseverkaufsfrau gut erinnern weil so viel Geld gar nicht in die Kasse passte. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Henri_Nannen\">Henri Nannen<\/a> besuchte ihn vor der Ver&ouml;ffentlichung sowie sein Schiff. Er hatte selbst eine Motoryacht besessen und kannte deren laufende Kosten, und wusste auch wie hoch die Mieten dort waren wo Heidemann <span style=\"text-decoration: line-through;\">wohnte<\/span> residierte und ging danach sofort zu Schulte-Hillen \u201eDer Kerl betr&uuml;gt uns\u201c sagte er, alleine die Mieten dort w&auml;ren so hoch wie Heidemanns Gehalt, die laufenden Kosten der \u201eCarin II\u201c gab Heidemann sogar selbst mit 6.000 DM pro Monat an und das wollte er mit einem Nettogehalt von 6.000 DM bezahlen? Gert Schulte-Hillen glaubte aber nicht daran, so verlief dies im Sande.<\/p>\n<p>Der Rest zu den 9,34 Millionen d&uuml;rfte f&uuml;r Heidemanns Lebensstil drauf gegangen sein, aber auch f&uuml;r die Sammlungen der beiden. Bei solch speziellen Dingen wie Gegenst&auml;nden die einer NS-Gr&ouml;&szlig;e mal geh&ouml;ren wie G&ouml;rings Uniform gibt es ja keinen Katalogpreis. Wenn jemand das unbedingt haben will, dann kann jemand Unsummen daf&uuml;r verlangen. Das wusste Kujau zu gut \u2013 von einem Sammler hatte er schon vor den Tageb&uuml;chern nach Feststellung des Gerichts mindestens 140.000 DM f&uuml;r F&auml;lschungen losgeeist, Untersuchungen der Staatsanwaltschaft sprechen sogar von bis zu 400.000 DM. Und Kujau verkaufte weiter flei&szlig;ig an Heidemann F&auml;lschungen. Ein prominentes Beispiel war die Pistole mit der sich Hitler angeblich erschoss. Es war eine belgische FN. Nun wusste selbst Heidemann, das Hitler nur eine Walther bei sich trug. Doch Kujau hatte ein Echtheitszertifikat, ein Zettel von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Bormann\">Bormann<\/a>, der best&auml;tigte das sich der F&uuml;hrer mit dieser Pistole am 30.4.1945 erschoss. Heidemann glaubte ja das Bormann noch lebte, obwohl dieser seit Mai 1945 als tot galt. Er lies sogar den Zettel &uuml;ber Herrn Scheppach, der ihm auch das Geld mit erfundenen Informationen (insgesamt 140.000 DM) aus der Tasche zog, von Bormann begutachten (Scheppach hatte angeblich Kontakte zu Bormann) und der sagte es w&auml;re eine F&auml;lschung, das sagte auch General Mohnke bei einem Besuch und Mohnke war damals im Bunker unter der Reichskanzlei und sah die Leiche Hitlers inklusive der Pistole die da lag. Trotzdem glaubte Heidemann an die Echtheit.<\/p>\n<p>Abenteuerlich ist auch wie die Zahlungen bilanziert wurden. Manfred Fischer und sp&auml;ter Gert Schulte-Hillen bewilligten die Zahlungen. Zur Entschuldigung von Schulte-Hillen wird angef&uuml;hrt, das er als er &uuml;bernahm zum ersten Mal von dem Projekt h&ouml;rte und sein Vorg&auml;nger schon &uuml;ber 2 Millionen f&uuml;r Tageb&uuml;cher ausgegeben hatte. Wenn so viel Geld im Spiel ist, dann muss doch die Echtheit gepr&uuml;ft worden sein, dachte er sich.<\/p>\n<p>Das Geld selbst holt sich Heidemann immer in bar ab, deponiert es in drei Schlie&szlig;f&auml;chern bei der deutschen Bank fliegt nach Stuttgart und bezahlt Kujau im Austausch f&uuml;r die B&auml;nde. Einmal fliegt er weiter nach Genf wo er einer Schweizerin 250.000 Mark f&uuml;r ihr Nachbargrundst&uuml;ck neben seinem neu erworbenen Haus an der Costa Blanca bezahlt, nat&uuml;rlich auch in Bar.<\/p>\n<p>Buch &uuml;ber die Auszahlungen f&uuml;hrt Winfried Sorge, der Spezi von Walde. Aber er vermerkt nur wof&uuml;r das Geld ausgegeben wird und wenn es &Auml;nderungen gibt (B&auml;nde werden teurer) auch diese. Es ist aber keine doppelte Buchf&uuml;hrung, das hei&szlig;t es gibt keine Gegenrechnung &uuml;ber die erhaltenen B&auml;nde. Als der Stern diese \u201eBuchf&uuml;hrung\u201c &uuml;berpr&uuml;ft stellt sich heraus das Heidemann 700.000 DM f&uuml;r B&auml;nde erhalten hat die er nie geliefert hat.<\/p>\n<p>Soviel f&uuml;r heute, im n&auml;chsten Teil geht es um die Echtheitspr&uuml;fung und die geplanten Ver&ouml;ffentlichungen.<\/p>\n<p>Am n&auml;chsten Tag gibt es in der Redaltion standing Ovations f&uuml;r Koch, weil er sich so wacker geschlagen hat. Es wird &uuml;ber die Runde diskutiert und das konzentriet sich auf die eigenen Fehler der Kritiker. Das inspriert Koch zu einem Kommentar der im n&auml;chsten Heft erscheinen wird und f&uuml;r ihn das Karriere-Aus bedeutet. Er beschreibt das der stern gerade sorgf&auml;#ltig w&auml;re, im Gegensatz zu seinen Kritikern. Wirft J&auml;ckel vor selbst auf F&auml;sckungen hereingefallen zu sein und sie publizieert zu haben, w&auml;hrend der stern alles sorgf&auml;ltig pr&uuml;ft. Irving h&auml;tte Materia&ouml; erhalten das gef&auml;lscht sei und das auch der Stern angeboten bekommen habe, aber abgeweisen habe. Auch Tevor-Roper bekommt sein Fett weg. Schlie&szlig;lich war die He&szlig;sschrift die einzige die nicht als falsch erkannt wurde. Die Echtheit der Tageb&uuml;cher sei &uuml;ebr jeden Zweifel erhaben.<\/p>\n<p>Das Bundesarchiv bekommt vier weitere B&auml;nde zum begutachten, ein unabh&auml;ngiger Gutachter soll bei 12 Seiten aus dem He&szlig;and das Alter des Papiers bestimmen.<\/p>\n<p>W&auml;hrenddessen r&auml;umt Heidemann am 18 April seinen Safe bei der deustchen Bank aus, ab dem 23 April beginnt er Teile seines Archivs auszulagern, wohin wei&szlig; man bis heute nicht. Am 28. Apirl bekommt er die letzten 300.000 DM f&uuml;r die letzten B&auml;nde vom Verlag, am selben Tag trifft er Kujua in seienr wohnung, doch der reist ohne Geld nach Stuttgart zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Dann beruhigt es sich zeurst etwas. Der Spiegel erscheint am folgenden Monatg, dem 2. Mai, berichtet aber neutral &uuml;ber die Vorstellung der Tageb&uuml;cher und die Kontroverse mit der schlagzeile \u201eFund oder F&auml;lschung\u201c. Der Stern ist beunruhigt weil nun Teile der Fundgeschichte offensichtlich von Hartung erz&auml;hlt drin stehen und eine Fotokopie aus dem Band den Hartung hatte erscheint. Der Spiegel war selbst in der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/kuenstler-hitler-a-298bfece-0002-0001-0000-000014020480?context=issue\">Ausgabe 6\/1983<\/a> auf einen Kunstband mit gef&auml;lschten Hitler-Zeichnungen (darunetr viele Kujaus) teingefallen, aber das war nicht eine gro0e Schlagzeile, das war eine Buchbesprechung.<\/p>\n<p>Am selben Tag gibt es erste Neuigkeiten aus Koblenz. Das Papier enth&auml;lt den Aufheller Blankophor und die Polyesterf&auml;den im Einband wurden nicht vor 1953 eingesetzt. Dazu findetauch das Bundesaarchiv Ungreeimheiten. Die Eintr&auml;ge f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung zweier Gestze stimmen nicht. Beim Stern schaut man in einer Chronik nach, einem der beiden B&auml;nde die auch Kujau verwendet und entdeckt keine Abweichung. Nur ist die Chronik hier falsch, im Bundesarchiv schaute man nat&uuml;rlich in den Reichsanzeiger, das Gesetzesblatt des dritten Reichs. Beim Stern vermutet man aber einen fehelr des Bundearchivs. Als letzte Klammer fragt man Dr. Henke ob denn nicht die optischen Aufheller durch Textilien die man zur Papierherstellung nahm hineinkommen k&ouml;nnte. Henke h&auml;lt das angsichts der gefudnen Menge f&uuml;r unwahrscheinlich. Heidemann fragt Kujau ob er wisse wann Blankophor verwendet wird, der ist nicht da aber seine Mitarbeiterin liest ihm einen Zettel vor die Kujau angeblich von einmem Polizeibeamnten eingeholt hat und nachd er die #susbatnz im Ausland schon ab 1917 eingesetzt wurde. Ein zweietr Anrufer erfkundigt sich beim Hersteller Bayer der nicht ausschlie&szlig;en kann, das Blankophor schon in den Kriegsjahren eingesetzt wurde (es kam 1940 auf den Markt).<\/p>\n<p>Erst an dem Tag f&auml;llt einem der Mitarbeietr des Stern auf, das auf den B&auml;nden nur auf zweien Initalien sind, die nach Plastik aussehen und es ein \u201eFH\u201c ist (obwohl man in Millionenauflage die Initalien auch auf der titelseite des Sterns sah. Auch heir hat Heidemann eine Erkl&auml;rung. Hitler h&auml;tte das selbst bemerkt und deswegen g&auml;be es die flaschen Initailaien auch nur auf zwei Kladden.<\/p>\n<p>Die Bombe platzt<\/p>\n<p>Am 4. Mai liegen die Ergebnisse vor. Das Papier besteht aus Nadelholzfasern, Gras und Laub und enth&auml;lt iptische Aufheller die erst 1955 in Papier verwendet wurden. Die roten schn&uuml;re mit Hakenkreuzen enthalten Viskose und Polyester und stammen aus der Nachrkriegszeit. Es wurden vier verschiedene Tinten benutzt. Die Tinte aus den Tageb&uuml;chern ist maximal zwei Jahre alt, die vom He&szlig;band maximal ein Jahr &auml;lter. Weitere Funde betreffen den Inhlat wie ein Telegramm das in den Tageb&uuml;chern auftuacht aber nie verschickt wurde, stattdesen Telefonierte Hitler. Nun muss das ganze noch in druckreife Gutachten gepresst werden.<\/p>\n<p>Die offiziellen Ergebnisse werden dem Stern zeitgleich mit einer Pressekonferenz des Bundesarchivs am 6.Mai pr&auml;sentiert. Um 11:00 erf&auml;hrt sie der Stern um 12:00 beginnt die Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Es beginnt eine Krisenredkationskonferenz. Henir Nannen stoppt sofort die Rotationsmaschinen in Itzehoe, 70.000 schon geedruckte Exemplare m&uuml;ssen zur&uuml;ckgerufen und eingestamoft werden, er schiickt auch eine Prrssemeldung zu den Nachrichtenagenturen das die Tageb&uuml;cher gef&auml;lscht sind, aber Zimemrmann war schnelelr. Der Bundesinnenminsietr bekam auch die Ergebnisse und nutzte die Gelegenheit dem \u201elinken Kampfblatt\u201c eins auszuwischen. Um 13:27 ging die erste Meldung &uuml;ber die Agenturen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig h&auml;lt das Bundesarchiv eine Presskonferenz in der es die Ergebnisse erl&auml;utert. Er endet mit dem Satz \u201eEs ist eine recht simple F&auml;lschung, Abschriften die ein phantasieloser, ja ich w&uuml;rde sagen, lustloser F&auml;lscher in die Ich.Form umgebogen hat\u201c. Tja was haben \u201eMein Kampf\u201c und \u201eDie Hitlertageb&uuml;cher\u201c gemien? Keiner hat sie jemals richtig glesen \u2026.<\/p>\n<p>Im Stern l&ouml;st die Nachricht eine Krise aus. Heidemann muss her. Der ist gerade in Bayern unterwegs will bei einer alten Druckerei die f&uuml;r die SS geabrietet hat rausbekommen ob schon damals Blankophor verwendet wurde. Heidemann wird erreicht soll zum M&uuml;nchner flughagen fahren, f&uuml;r ihn wird eien Chartermaschine geordert, damit er der Presse entkommt. Heidemann trifft um 20:00 im Verlagshaus ein. Inzwischen hat Henri Nannen einige Redeakteure beauftragt die Sache zu untersuchen. Einer, Michael Seifert scheibt jahre sp&auml;ter dar&uuml;ber ein sehr empfehlenswertes Buch. Heidemann wird verh&ouml;rt, der kapiert zuerst gar nicht warum es geht und spielt zwei Telefonmitschnitte vor, die belegen sollen, das er Martin Bormann auf der spur ist. Das \u201eVerh&ouml;r\u201c zieht sich &uuml;ber stunden hin. Immer wieder wird Heidemann ermahnt das er alles vegessen soll was er von Fischer geh&ouml;rt hat, die ganze DDR Story w&auml;re wohl erstunken und erlogen und er soll doch endlich dessen Identit&auml;t preisgeben. Es gibt von der Vesprechung eine Abschrift weil ein Tonbdnad mitl&auml;uft. Auf Seite 39 von 42 ist Gheidemann so m&uuml;rbe und &uuml;ebrm&uuml;det das er die Telefonnummer von Fischer nennt. Er hat zwar Kujau einmal in Ditzingen besucht, doch der ist mittlerweile umgezogen und seitdem trafen sie siich nie bei ihm zu Hause. Nun geht alles sehr schnell. Es ist 5 Uhr morgens. &Uuml;ber die Telefonauskunft wird ermittelt, das der Anschluss in Bietigheim-Bissingen verortet ist, eienr Kreisstadt nahe Stuttgart mit damals etwa 35.000 Einwohnern. Um 7.00 wird der Stern-Reporter in Frankfurt der am n&auml;chsten ist beauftragt dorthin zu dahen und Fischer zu suchen. Der findet das in drei Stunden heraus und meldet das der Mann Kujau jhei&szlig;e es sei nieamnd da, Nachbarn meinen Kuja und seine Lebesngef&auml;hrtin w&auml;ren in Urlaub gefahren. Mit der Information wird der Reporter in west\u2014Berlin gef&uuml;ttert der in die DDR fahren soll und dort die Geschichte von einem Bruder im Generalsrang abklopfen soll. Der hat in einem Tag die Verwandten von Kujau ausfindig gemacht und es gibt keinen General doer sonstwie in einer DDR-Beh&ouml;rde angestellten unter Kujaus Verwandten. Innerhalb eines ages hat der Stern die wahre Natur von Kujau herausgefunden und die Story die Kujau Heidemann erz&auml;hlt als eine L&uuml;ge entlarfvt, etwas was Hediemann nicht in zwei Jahren fertigegebrahct hat. Am 7. Mai, einem Samstag ist offenkundig, das die gesamte Fundgeschichte erfunden und erlogen ist und Kujua die B&uuml;cher ge&auml;flscht hat oder den kennt der sie gef&auml;lscht hat.<\/p>\n<p>Am Montag, Sonntags haben ja auch Gerichte zu erstattet Henrie Nannen Strafanzeige gegen Gerd Heidemann, der bekommt am n&auml;chsten tag, dem 10. Mai 1983 mit Hinweis auf die Straganzeige die schriftliche K&uuml;ndigung. Die Nachricht geht nat&uuml;rlich &uuml;ber die Medien und so ost auch Konkrad Kujau informiert als er sich am 14.5.1983 beim Grenz&uuml;bertritt von &Ouml;sterreich nach dEutschland stellt. Der Prozess beginnt am 21.6.1984 und endet am 8.5.1985. Konrad Kujua ist voll gest&auml;ndig. Gerd Heidemann sieht sich auch im Prozess noch als Opfer. Noch jahrzehnte sp&auml;ter lamentiert er dar&uuml;ber das er seine Unschuld durch die Mitschnitte von Gespr&auml;chen und Telefonaten beweisen k&ouml;nne, aber man diese beim gericht nicht als Beweis anerkannt habe, da ohne wissen von Kuja angefertigt. Kujau wird zu 4 Jahren 6 monaten verurteilt, kommt wegen einer Erkrankung an Kehlkopfkrebs aber schon nach drei Jahren frei. Heidemann bekommt 4 Jahre 8 Monate. 2 Monate mehr, denn es geht ja nicht um die F&auml;lschung von Tageb&uuml;chern, sondern Unterschlagung und Betrug und Heidemann hat nach dem Gericht mehr Geld unterschlagen und das Vertrauensverh&auml;ltnis ders Verlags ausgenutzt um Geld abzuzweiegn was der Richter in der urteilsbeg&uuml;ndung als starfversch&auml;rfend ansieht.<\/p>\n<p>Zum Thema:<\/p>\n<h3 class=\"western\">Links \/ Referenzen zur Serie<\/h3>\n<p><a name=\"productTitle\"><\/a><a name=\"title\"><\/a> Auf die Besch&auml;ftigung mit dem Thema kam ich durch die ZDF Dokumentation \u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_yvuBz5jzL0\">Die Jahrhundertf&auml;lschung Hitlers Tageb&uuml;cher<\/a>\u201c von ZDFZeit 2013. Daraufhin kaufte ich mir drei B&uuml;cher, <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3FfP0sG\">eines von Erich Kuby<\/a> schmiss ich nach dem Lesen weniger Seiten mit grundlegender Imperialismuskritik im DDR Jargon wieder weg. Es fand sich dann auch nur ein DDR-Verlag f&uuml;r die Publikation. Dabei galt der Autor als kompetent und arbeitete f&uuml;r Spiegel und Stern. Die beiden anderen B&uuml;cher kann ich empfehlen. Zeitnah, etwas k&uuml;rzer ist von <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3FcuKs5\">Manfred Bissinger: Hitlers Sternstunde. Kujau, Heidemann und die Millionen<\/a>. Es ist etwas detailverliebter, geht weiter in der Biographie von Kujau und man findet mehr Zahlen und Daten in dem Buch. Seine Schw&auml;che ist die Gliederung nach Themenschwerpunkten, nicht der Chronologie. Zudem ist es ein typischer Schnellschuss, will den Hype um den Skandal ausnutzen. Es endet noch vor dem Urteil. Das zweite Buch <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3JtNZ2J\">Der Skandal um die Hitler-Tageb&uuml;cher<\/a> stammt von Michael Seufert, Ressortleiter beim Stern und von Henri Nannen beauftragt mit der internen Aufkl&auml;rung des Skandals. Es ist umfangreicher, chronologisch gegliedert und mehr auf den Stern zentriert. Beide enden aber ziemlich genau nach dem Skandal und behandeln den Prozess eher stiefm&uuml;tterlich. Ich kann beide empfehlen und w&uuml;rde auch heute wieder beide kaufen und sie erneut lesen. Warum? Ingrid Kolb, damals Stern Redeakteurin, gibt in der obigen ZDF Doku die Antwort. Sie wird von Bekannten nach dem Spielfilm \u201eSchtonk!\u201c angesprochen und sagt dann immer \u201eEs war noch irrealer\u201c und die B&uuml;cher sind wirklich Infotainment. Die Details sind so bizarr das das Lesen wirklich am&uuml;sant ist, sofern man nicht gerade Heidemann hei&szlig;t. <a href=\"https:\/\/www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Tageb%C3%BCcher-Prozess_1.pdf\">&Uuml;ber den Prozess informiert dieses PDF<\/a>. Genaueres &uuml;ber die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung liefert das <a href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/DE\/Content\/Virtuelle-Ausstellungen\/Vor-30-Jahren-Pressekonferenz-Des-Bundesarchivs-Zu-Hitler-Tagebuchern\/001__henke-nachbetrachtung_PDF.pdf?__blob=publicationFile\">Bundesarchiv<\/a>.<\/p>\n<p>Es gibt zwei neuere Aufarbeitungen des Stern-Skandals. Der Stern selbst hat den 10-teilligen Audio Podcast \u201e<a href=\"https:\/\/faking-hitler.podigee.io\/\">Faking Hitler<\/a>\u201c herausgebracht, mit vielen Tonbandmitschnitten von Heidemann\/Kujau sowie Interviews mit Heidemann, Walde und Sorge. Man erf&auml;hrt aber sehr wenig &uuml;ber die Details, die Fehler in den B&uuml;chern und Kujau kommt in dem Podcast erheblich schlechter weg als Heidemann. Er gilt als der wahre Schuldige, von der Unterschlagung von Heidemann ist fast nicht im Podcast die Rede. Der Stern h&auml;lt wohl noch immer zu ihm.<\/p>\n<p>Reschke Fernsehen (ich kann auch die Sendung von Anja <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/reschke-fernsehen\/ego-land-bayern-so-zieht-die-csu-uns-alle-ab\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3XzIwMjMtMDItMDItMjMtMzU\">Reschke &uuml;ber die CSU<\/a> empfehlen) hat sich nun erstmals mit dem <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/reschke-fernsehen\/gefaelschte-tagebuecher-so-gefaehrlich-war-der-hitler-fake-wirklich\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3XzIwMjMtMDItMjMtMjMtMzU\">Inhalt der B&uuml;cher<\/a> befasst. Den kennt man, weil ja nach zwei Ausgaben die Stern-Reportage eingestellt wurde, bis heute nicht. Hinzugezogene Historiker beurteilen die B&uuml;cher heute als eine gro&szlig; angelegte Holocaust Leugnung. Nun ist auch klar, warum die Tageb&uuml;cher bis heute nicht &ouml;ffentlich gemacht wurden, obwohl der Stern dies f&uuml;r 1993 ank&uuml;ndigte und seitdem mehrmals, aber nie ans Bundesarchiv abgaben. Das ist ein Skandal von Heute: Der Stern als Helfer von Holocaustleugner und Nazis, weil eben die B&uuml;cher niemals Historikern zug&auml;nglich gemacht wurden, weil man bef&uuml;rchtete der Inhalt wurde sonst publik werden. Die B&uuml;cher kann heute <a href=\"http:\/\/z\/\">jeder einsehen und &uuml;ber Volltext-Recherche durchsuchen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16511\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16511\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Als die ersten B&auml;nde vorliegen wird es Zeit, dass sich der Verlag absichert. Es wird ein Vertrag mit Gert Heidemann und Dr. Thomas Walde abgeschlossen. 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Was dabei untergegangen ist,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/99ff84c04ca842a2baa1d4552eb54bab","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16511"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16511\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}