{"id":16518,"date":"2023-03-10T09:11:53","date_gmt":"2023-03-10T08:11:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16518"},"modified":"2023-03-26T16:00:20","modified_gmt":"2023-03-26T14:00:20","slug":"hitlers-tagebuecher-teil-5-baende-pruefungen-und-rechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/10\/hitlers-tagebuecher-teil-5-baende-pruefungen-und-rechte\/","title":{"rendered":"Hitlers Tageb&uuml;cher: Teil 5 \u2013 B&auml;nde, Pr&uuml;fungen und Rechte"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16518\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16518\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Dies ist ein Artikel aus einer kleinen Serie zu dem Skandal um die gef&auml;lschten Hitler Tageb&uuml;cher:<\/p>\n<ul>\n<li>Teil 1: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/06\/die-hitler-tagebuecher-teil-1\/\">Die Vorgeschichte<\/a><\/li>\n<li>Teil 2: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/06\/die-hitler-tagebuecher-teil-1\/\">Der Handel<\/a><\/li>\n<li>Teil 3: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/08\/die-hitler-tagebuecher-teil-3-warum-flog-die-faelschung-nicht-vorher-auf\/\">Warum flog die F&auml;lschung nicht vorher auf?<\/a><\/li>\n<li>Teil 4: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/09\/die-hitler-tagebuecher-teil-4-der-vertrag\/\">Der Vertrag<\/a><\/li>\n<li>Teil 5: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/10\/hitlers-tagebuecher-teil-5-baende-pruefungen-und-rechte\/\">B&auml;nde, Pr&uuml;fungen und Rechte<\/a><\/li>\n<li>Teil 6: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/11\/die-hitler-tagebuecher-teil-6-die-veroeffentlichung\/\">Die Ver&ouml;ffentlichung<\/a><\/li>\n<li>Teil 7: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/12\/die-hitler-tagebuecher-teil-7-der-scoop\/\">Der Scoop<\/a><\/li>\n<li>Teil 8: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/13\/die-hitler-tagebuecher-teil-8-die-bombe-platzt\/\">Die Bombe platzt<\/a><\/li>\n<li>Teil 9: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/14\/die-hitler-tagebuecher-nachwehen\/\">Nachwehen<\/a><\/li>\n<li>Teil 10: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/03\/15\/die-hitler-tagebuecher-teil-10-epilog\/\">Epilog<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Teile behandeln den Skandal relativ umfassend und weitestgehend chronologisch.<\/p>\n<p>W&auml;hrend man relativ viel &uuml;ber die Vorgeschichte wie auch Nachgeschichte der F&auml;lschungen schreiben kann, bleiben die entscheidenden Jahre zwischen Januar 1981 und April 1983 weitestgehend im Dunklen. Das liegt auch daran das Heidemann\/Kujau kein Interesse haben &ouml;ffentlich auszutreten, wie viel sie f&uuml;r die F&auml;lschungen bekamen oder in die eigene Tasche steckten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/88fdfff190a243219daac5add835e619\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nIm Wesentlichen lief es aber so ab: Heidemann kann es nie erwarten neue B&auml;nde zu bekommen, die aber Kujau erst mal schreiben muss, was ihn zunehmend schlaucht. (siehe unten).<!--more--><\/p>\n<p>Und es wird immer mehr. Anfangs meint Heidemann es handelt sich um 25 B&auml;nde, die das dritte Reich von 1933 bis 1945 abdecken, doch dann erf&auml;hrt er von Kujau beim ersten Gespr&auml;ch es seien 27 B&auml;nde weil Hitler schon 1932 Tagebuch f&uuml;hrte (exakter gesagt: Kujaus beiden Hauptquellen beginnen 1932). Als die B&auml;nde so gut ankommen wird Hitler immer flei&szlig;iger, schreibt eine Kladde schon mal in einem Monat voll. Kujau begr&uuml;ndet dies das man nun weitere B&auml;nde bei weiteren verwandten entdeckt haben. Schlie&szlig;lich sind es 60 B&auml;nde und zwei Sonderb&auml;nde. Doch das ist nicht alles. Der Stern macht den Regen der Berichterstattung auf mit einem Sonderband von Hitler &uuml;ber den Flug von He&szlig; nach England. Hitler ist ein echter Literat, neben dem F&uuml;hren von Vernichtungskriegen hat er die Mu&szlig;e jede Menge zu schreiben. Diese Liste pr&auml;sentierte Heidemann um die Ver&ouml;ffentlichung herauszuz&ouml;gern, weil dieses Material noch beschafft werden m&uuml;sste:<\/p>\n<p>1.) 6 tagebuchartige B&auml;nde, die Hitler neben seinen uns bekannten Tageb&uuml;chern gef&uuml;hrt hat.<\/p>\n<p>2.) Adolf Hitlers handgeschriebene Memoiren \u201eMein Leben und mein Kampf f&uuml;r Deutschland\u201c, verfa&szlig;t in den Jahren 1942\u20141944.<\/p>\n<p>3.) Hitlers Buch &uuml;ber die Frau, in der er auch seine Erlebnisse mit Frauen schildern soll.<\/p>\n<p>4.) Hitlers Plan der Endl&ouml;sung der Judenfrage, verfa&szlig;t nach der Wannsee-Konferenz am 28. Jan.<\/p>\n<p>1942, in dem er Himmler genaue Befehle gibt, was mit den Juden geschehen soll. (18 handgeschriebene Seiten)<\/p>\n<p>5.) Hitlers handgeschriebene Akten und Himmler, Ley u.a., in denen Vermerke &uuml;ber die j&uuml;dische<\/p>\n<p>Abstammungen der Betreffenden enthalten sind.<\/p>\n<p>6.) Hitlers Aufzeichnungen vom 18. April bis zu seinem Tode am 30. April 1945.<\/p>\n<p>7.) Goebbels-Aufzeichnungen nach Hitlers Selbstmord.<\/p>\n<p>8.) Hitlers handgeschriebenes Verm&auml;chtnis (21 Seiten), seine Testamente und seine Heiratsurkunde.<\/p>\n<p>9.) Hitlers Akte &uuml;ber seinen angebl. Sohn in Frankreich.<\/p>\n<p>10.) Hitlers Akte &uuml;ber seine Verwandtschaft und seine Abstammung.<\/p>\n<p>11.) Geheime Denkschriften zu verschiedenen milit&auml;rischen und politischen Problemen.<\/p>\n<p>12.) Hitlers Buch &uuml;ber Friedrich den Gro&szlig;en.<\/p>\n<p>13.) Hitlers Buch &uuml;ber K&ouml;nig Ludwig 11. von Bayern.<\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li>Hitlers Oper \u201eWieland, der Schmied\u201c.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dazu kommen dann noch 300 von Hitler gemalte Aquarell- und &Ouml;lbilder. Also F&uuml;hrer und Reichskanzler muss ein Job mit jede Menge Freizeit sein! Der Stern wird nicht mal stutzig, als am Schluss auch der allererste Band beschafft werden kann. Wir erinnern uns \u2013 genau den hatte Heidemann bei dem Sammler Hartung gesehen. Warum man da stutzig werden sollte? Nun Kujau hat f&uuml;r das erste Halbjahr 1935 schon zwei Tagesbuchb&auml;nde geschrieben und nun gibt es f&uuml;r das erste Halbjahr 1935 sogar zwei Tageb&uuml;cher! Kujau erg&auml;nzt den Band vor der &Uuml;bergabe mit einem Blatt das ihn als Sonderband f&uuml;r die Jahreschronik der Partei kennzeichnet. (Einer der sechs Sonderb&auml;nde die oben erw&auml;hnt werden). Niemand macht stutzig das Hitler zweimal Tagebuch f&uuml;hrt, teilweise mit denselben Formulierungen und in diesem \u201eoffiziellen\u201c Band sehr viel mehr privates steht, als im eigentlichen Tagebuch.<br \/>\nIm Mai 1981 weitet sich der Kreis der Eingeweihten aus. Auf Papst Johannes Paul II wird ein Attentat ver&uuml;bt und Heidemann soll nach dem Willen der Chefredaktion die Hintergr&uuml;nde des Attent&auml;ters recherchieren. Doch der ist vertraglich von jeglicher redaktioneller Arbeit freigestellt. Dem Rat, sich einfach krank zu melden, folgt er nicht, so m&uuml;ssen die drei Chefredakteure eingeweiht werden. Die drei Redakteure sind nicht begeistert. Zum einen weil sie &uuml;bergangen wurden, zum anderen weil dies ein Eingriff in den redaktionellen Teil des Stern durch die Verlagsleitung ist. Es gibt aber auch keine Kritik, der Verlag hat bisher schon &uuml;ber 1 Million DM ausgegeben, Chefredakteure haben eine Obergrenze von 150.000 DM bis zu der sie frei entscheiden k&ouml;nnen, da ist so viel Geld im Spiel, das die B&uuml;cher echt sein m&uuml;ssen. Und auch Chefredakteur Peter Koch kann sich dem \u201esinnlichen Erlebnis\u201c in den B&uuml;chern des F&uuml;hrers zu bl&auml;ttern nicht entziehen.<\/p>\n<p>Vollst&auml;ndig lesen tut aber die Tageb&uuml;cher nur Heidemann. Heidemann macht vor der &Uuml;bergabe jedes Bandes an den Stern Fotokopien und tippt dann den Inhalt seitenweise auf einer Schreibmaschine ab. Am Schluss hat er 200 Ordner mit Material von Kujau und Transkripten. Die anderen Eingeweihten bl&auml;ttern meist nur kurz darin. Henri Nannen l&auml;sst sich die Eintr&auml;ge um die Zeit des R&ouml;hn-Putsches zeigen und findet sich nichtssagend und platt. H&auml;tte er und die Stern-Redakteure nur mal das vorher gelesen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Gutachten<\/h3>\n<p>Weil ihnen fundamentale Bedeutung im Skandal zukommt, hier ein Wort zu den Gutachten, und warum diese anfangs so positiv aussahen. W&auml;hrend der Film \u201eSchtonk!\u201c im Allgemeinen sogar etwas hinter der Wirklichkeit hinterher blieb macht er es in diesem Fall dann doch zu einfach. Der Stern versucht anfangs in der Tat hieb- und stichfeste Gutachten zu bekommen. Diese Aufgabe bekommt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Walde_(Journalist,_1941)\">Walde<\/a> im Mai 1982, also mehr als ein Jahr nach dem ersten Band (Januar 1981) auferlegt. Damals will der Stern die Ver&ouml;ffentlichung mit dem Flug He&szlig; nach England er&ouml;ffnen, einem \u201eSonderband\u201c den Hitler geschrieben hat. Dass dieser Sonderband im Wesentlichen genauso aufgebaut ist wie die Tageb&uuml;cher und im Nachhinein von Hitler geschrieben w&uuml;rde \u2013 w&auml;re es ein von ihm autorisierter Flug, so w&auml;re wohl eher wichtig die Vorgeschichte zeitnah chronologisch zu erfassen \u2013 machte niemand stutzig. Man w&auml;hlt als Probe aus den Tageb&uuml;chern eine Seite einer Proklamation aus diesem He&szlig;-Band, die so offiziell als Verlautbarung erschien und die Kujau w&ouml;rtlich in seinem Tagebuch &uuml;bernahm. Der Stern hat eine gewisse Paranoia, er bef&uuml;rchtet das andere Texte Nachfragen ausl&ouml;sen, woher denn diese kommen oder noch schlimmer durch die Gutachter \u201eheraus sickert\u201c, dass es die Tageb&uuml;cher gibt.<\/p>\n<p>Waldes erste Wahl ist das Bundeskriminalamt. Er wendet sich an das BKA und bekommt eine Abfuhr. Das BKA k&ouml;nne als Bundesbeh&ouml;rde keine Gutachten f&uuml;r Privatwirtschaftliche Unternehmen anfertigen. Er wird weiter an das Zollkriminalamt K&ouml;ln verwiesen. Dort das Gleiche. Auch hier kann eine Landesbeh&ouml;rde nicht Gutachten f&uuml;r die Wirtschaft anfertigen, aber ihre Gutachter w&auml;ren dazu befugt, dies in ihrer Freizeit zu tun. Das kommt f&uuml;r Walde nicht in Frage, denn dann sind die Gutachten nicht auf dem Papier der Beh&ouml;rde, es fehlt also deren Autorit&auml;t.<\/p>\n<p>Walde wendet sich an <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerd_Schulte-Hillen\">Schulte-Hillen<\/a> und dem fallen gleich zwei Gutachter ein. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max_Frei-Sulzer\">Max Frei-Schulzer<\/a>, Leiter des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z&uuml;rich und Ordway Hilton, Schriftexperte aus den USA. Schulte Hillen kennt nicht Graphologen. Er w&auml;hlte die Experten, weil sie prominent in der Presse vertreten waren. Frei-Schulzer bewies durch Pollenanalyse das das Turiner Grabtuch nicht so alt ist wie angenommen, <a href=\"https:\/\/www.chicagotribune.com\/news\/ct-xpm-1998-04-25-9804250152-story.html\">Hilton<\/a> bewies das das angebliche Testament von Howard Hughes gef&auml;lscht war. Beides kam gro&szlig; in der Presse. Walde ist einverstanden, denn das gibt dem ganzen auch einen internationalen und unabh&auml;ngigen Anstrich. Nun ist die Graphologie keine so exakte Wissenschaft wie Chemie oder Physik. Viel h&auml;ngt von dem Vergleichsmaterial und der Erfahrung der Experten ab. Frei-Schulzer ist eigentlich von Beruf Biologie, Schriftgutachten macht er eher selten. Er ist als er zum ersten Mal angerufen wird sehr eingespannt und besch&auml;ftigt mit Kakteen. Die Erfahrung als Schriftexperte hat Hilton, aber er hat ein anderes Handicap. In der Graphologie gilt als feststehende Tatsache, dass man bei Schriftproben deren Sprache man nicht spricht und die sogar von der Schrift, die man sonst begutachtet, stark abweicht sehr vorsichtig mit Aussagen sein soll. Hilton spricht kein Deutsch und hat nie vorher S&uuml;tterlin-Handschriften begutachtet. F&uuml;r ihn m&uuml;ssen die Texte erst in lateinischen Buchstaben abgetippt und &uuml;bersetzt werden.<\/p>\n<p>Der wesentlichere Knackpunkt ist aber das Vergleichsmaterial. Heidemann l&ouml;chert Kujau schon seit einem Jahr mit Fragen nach Vergleichsmaterial das er ihm auch liefert. Walde ist das zu wenig, und er wendet sich an das Bundesarchiv nach Vergleichsproben. Das Resultat ist ern&uuml;chternd. Das Bundesarchiv hat nur sehr wenige handschriftliche Dokumente von Hitler. Allesamt kurz, maximal 4 Zeilen lang. Kein Dokument aus der Zeit des He&szlig;bandes (1940) liegt im Bundesarchiv und es sind nur Fotokopien. Immerhin ist nun das Bundesarchiv an dem Material interessiert. Und es offeriert eine M&ouml;glichkeit die es vorher nicht gab: Als Beh&ouml;rde kann das Bundesarchiv das BKA mit der kriminaltechnischen Begutachtung beauftragen. Ein Schriftgutachten kann das LKA Rheinland-Pfalz anfertigen. Walde freut sich dar&uuml;ber. So kommt er doch noch zu seinem BKA Gutachten und hat ein drittes Schriftgutachten, auch wenn f&uuml;r das LKA RP gilt, dass auch dort Schriftgutachten nicht so h&auml;ufig sind und man viel Erfahrung mit S&uuml;tterlinschrift hat.<\/p>\n<p>Die Gutachter bekommen schlie&szlig;lich einige kurze Dokumente aus dem Bundesarchiv als Kopie, sowie Originale, die Kujau liefert. Ein Telegrammentwurf an Mussolini, eine Ernennungsurkunde f&uuml;r Feldmarschall Keitel, zwei Gl&uuml;ckwunschtelegramme an verb&uuml;ndete Diplomaten\/Franco, drei Fotos auf der R&uuml;ckseite von Hitler beschriftet. Dazu kam ein von Heidemann zusammengestellter Band, das \u201eHeidemann-Dossier\u201c der die Entwicklung von Hitlers Handschrift von der Jahrhundertwende bis in die Vierziger Jahre aufzeigt, in der sich Hitlers Handschrift deutlich ver&auml;nderte. Wegen der Ver&auml;nderung der Handschrift sind zeitnahe Dokumente auch so wichtig. Das Dumme nur: fast das gesamte Material in diesem Dossier ist auch von Kujau und zumindest von dem Gedicht \u201eDer Kamerad\u201c wei&szlig; Heidemann das auch, bel&auml;sst es aber trotzdem in dem Band.<\/p>\n<p>H&auml;tten die Gutachter die Dokumente nicht nur auf ihre Schrift sondern auch historische Aussage &uuml;berpr&uuml;ft, so h&auml;tten sie stutzig werden m&uuml;ssen. Die beiden Gl&uuml;ckwunschtelegramme \u2013 in Sch&ouml;nschrift \u2013 haben fast denselben Wortlaut sind aber in keiner weise pers&ouml;nlich. Warum sich dann die M&uuml;he machen das in Sch&ouml;nschrift aufzuschreiben? Keitels Ernennungsurkunde ist datiert auf ein halbes Jahr nach formaler Ernennung. L&auml;sst man sich so lange Zeit daf&uuml;r? Auf einem der Fotos posiert Hitler vor dem Eiffelturm: er flog am 6.6.1940 nach Paris um den Triumpf auszukosten. Aus Angst vor Anschl&auml;gen landete er aber schon nach Sonnenaufgang, besichtigte kurz die Stadt und flog um 13:00 wieder ab. Das Foto ist mit dem 7.6.1940 beschriftet, da war Hitler l&auml;ngst wieder in Berlin und hatte zwei Besprechungen und einen Besuchstermin eines Diplomaten. An diesem Tag kann das Foto also gar nicht gemacht worden sein.<\/p>\n<p>Insgesamt erschl&auml;gt das Vergleichsmaterial von Kujau die wenigen Zeilen, die das Bundesarchiv von Hitler hat (auch eine Tatsache die den Stern h&auml;tte stutzig machen k&ouml;nnen) und es ist zeitlich nahe an dem Vergleichsdokument.<\/p>\n<p>Alle drei Gutachten kommen zu dem Schluss, dass die Handschriften von demselben Urheber sind. Am kritischsten ist das LKA, das davon spricht das nichts dagegen spricht das das He&szlig;material nicht von Hitler sei. Zwei Gutachter notieren aber Abweichungen in den Schriftproben des Bundesarchivs und Kujaus Proben, doch weil sich eben Hitlers Schrift ver&auml;nderte und diese Proben &auml;lter sind, kamen sie trotzdem zu dem Schluss das die Schriften von Hitler sind.<\/p>\n<p>Aber wie schon gesagt, Graphologie ist keine exakte Wissenschaft und sie stellt auch nicht fest ob die Schriften von Hitler sind oder nicht, sondern nur ob sie vom selben Verfasser \u2013 Kujau \u2013 sind. Den Ausschlag h&auml;tte das kriminaltechnische Gutachten des BKA geben k&ouml;nnen, diese kennen sich mit F&auml;lschungen aus. Allerdings wiegelt der Leiter des Bundesarchivs ab. Er erwartet sich keine gro&szlig;en Erkenntnisse, denn F&auml;lscher w&uuml;rden Papier aus dieser Zeit nehmen und so junges Papier und Tinte w&auml;ren leicht zu f&auml;lschen. Das BKA hat aber keine Zeit, es ist vollauf mit Untersuchungen im Bereich der RAF besch&auml;ftigt und kommt erst nach Weihnachten 1982 zur Begutachtung, als Walde schon die beiden Gutachten von Hilton und Frei-Schulzer als \u201ekleine Erinnerung\u201c nach Wiesbaden schickt. Zudem hat das Bundesarchiv nicht weitergegeben, das das BKA auch Verfahren einsetzen darf, bei dem das Papier zerst&ouml;rt wird. Die Untersuchung ist daher im wahrsten Sinne des Wortes nur oberfl&auml;chlich.<\/p>\n<p>Vor allem wird so Zeit verloren. Daran ist auch der Stern schuld, denn niemand erkennt anhand des Materials zu diesem Zeitpunkt das es um Tageb&uuml;cher geht und die Einb&auml;nde sind ja gar nicht Bestandteil der Untersuchung, Erst am 7. M&auml;rz 1983 meldet sich das BKA beim Bundesarchiv, die meisten vorliegenden Dokumente (es wurden nur die vom Stern gestellten Dokumente weitergegeben) w&auml;ren wahrscheinlich F&auml;lschungen. Genaueres w&uuml;rde nur eine die Substanz sch&auml;digende Analyse ergeben \u2013 das es diese machen d&uuml;rfte, hatte das BKA ja nicht erfahren. Am 22.3.1983 telefoniert das BKA mit Walde und macht einen Termin mit Walde am 28.3.1983 aus \u2013 weniger als einen Monat vor der geplanten Ver&ouml;ffentlichung.<\/p>\n<p>Werner vom BKA erkl&auml;rt Walde, das er in fast allen Vergleichsdokumenten mehr oder weniger gro&szlig;e Mengen an optischen Aufhellern (Blankophor von Bayer) gefunden hat. Diese wurden in der BRD erst 1949 in Papier eingesetzt. Ausgerechnet im He&szlig;blatt finden sich aber keine Aufheller, wahrscheinlich weil sie durch die Behandlung zum Altmachen des Papiers zerst&ouml;rt wurden. Die Fotos zeigen unter der Lupe die Rasterung eines Drucks, stammen also aus einer Zeitung oder Zeitschrift. Es w&auml;re unwahrscheinlich das Hitler keine Originalfotos nehmen w&uuml;rde. Die Ernennungsurkunde von Keitel wurde im Flachdruckverfahren hergestellt, was f&uuml;r ein so hochrangiges Dokument doch sehr ungew&ouml;hnlich w&auml;re, das Verfahren wird sonst f&uuml;r billige Drucke verwendet. T&ouml;dlich war die Beurteilung der Begleitschreiben und -streifen als \u201eEchtheitszertifikat\u201c vom \u201eReichsarchiv\u201c. Die Typen stammen aus einer Schreibmaschine die 1956 auf den Markt kam. Diese Begleitschreiben bzw. -streifen haben aber alle Hitler Tageb&auml;nde!<\/p>\n<p>Auf die Frage von Walde, ob angesichts dessen das fast alles gef&auml;lscht sein soll, das den sein k&ouml;nne antwortet Werner, ein F&auml;lscher der sein Handwerk verstehe, schaffe auch das.<\/p>\n<p>Da sollten nun alle Alarmglocken schrillen. Denn damit sind auch alle Schriftgutachten wertlos, denn diese st&uuml;tzen sich ja vorwiegend auf die F&auml;lschungen. Genaueres w&auml;re erst m&ouml;glich wenn man eine gr&uuml;ndliche chemische Analyse anfertigen d&uuml;rfe. Walde sagt diese zu, braucht die Dokumente aber f&uuml;r Verhandlungen mit Lizenznehmern, die auch Gutachter im Schlepptau haben. So kann das BKA diese erst am 7.April bekommen. Weitere wertvolle Zeit verstreicht.<\/p>\n<p>Walde informiert Sorge, spielt aber die Bedeutung der Erkenntnis entweder bewusst herunter oder erkennt sie nicht. Dabei wei&szlig; er, anders als Sorge, das alle Vergleichsdokumente und Begleitdokumente aus der gleichen Quelle wie die Tageb&uuml;cher stammen, also wenn diese falsch sind, dann auch die Tageb&uuml;cher. Sorge und Walde klammern sich aber an die Tatsache, das ausgerechnet die Seite aus dem He&szlig;band keine optischen Aufheller hatte.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die Rechte<\/h2>\n<p>Ein zweites Ereignis pr&auml;gt noch die Zwischenzeit. Es ist die Frage nach den Rechten an den Tageb&uuml;chern. Die hat nat&uuml;rlich der Urheber. Urheberrechte werden erst 70 Jahre nach dem Tod gemeinfrei, Hitler war aber noch keine 40 Jahre tot. Wer hat nun die Rechte? In den Tageb&uuml;chern steht, das sie nach seinem Tod seiner Schwester Paula &uuml;bergeben werden sollen, wenn diese nicht mehr lebt, der Partei. Der Stern beauftragt Heidemann mit einem Anwalt der (angeblich) als Testamentsverwalter der Hitlererben fungiert, einen Vertrag &uuml;ber die Rechte abzuschlie&szlig;en das tut Heidemann wobei er nur von Schriften Hitlers spricht, verschweigt das es Tageb&uuml;cher sind. F&uuml;r eine relativ geringe Summe von 55.000 DM bekommt er bzw. der Stern die Rechte. Sp&auml;ter erf&auml;hrt der Stern, dass dieser Anwalt gar nicht alle Hitler-Erben vertritt.<\/p>\n<p>Als die Ver&ouml;ffentlichung n&auml;her r&uuml;ckt wird endlich auch der Rechtsapparat des G &amp; J Verlags eingeschaltet. Die klopfen die Rechtslage ab und kommen zu dem Schluss, das die Rechte entweder bei der Bundesrepublik Deutschland oder dem Freistaat Bayern liegen. Ohne die Rechte an der Publikation sind die Tageb&uuml;cher aber wertlos. Erneut wird ein Vertrag abgeschlossen, diesmal zwischen Heidemann und dem Bundesarchiv. Heidemann tritt dann seine Rechte wieder an den Stern ab. In dem Vertrag steht das Heidemann unter gro&szlig;em finanziellen Aufwand f&uuml;r die BRD wichtige Dokumente aus dem Nachlass Hitlers beschafft und im Gegenzug dazu die Verwertungsrechte in den Medien erh&auml;lt und die Dokumente selbst nach Auswertung an das Bundesarchiv gehen. Der Vertrag hatte zwei Vorteile: zum einen war das Bundesarchiv juristisch f&uuml;r den Nachlass der NSDAP und aller ihrer Angeh&ouml;rigen zust&auml;ndig, zum anderen war es eine Regierungsbeh&ouml;rde und somit wurde der Vertrag mit der BRD als rechtm&auml;&szlig;igem Erben geschlossen. Der Freistaat Bayern w&uuml;rde keine Rechte anmelden, daf&uuml;r w&uuml;rde der CSU-Innenminister Zimmermann sorgen so signalisierte das Bundesarchiv.<\/p>\n<p>So war nun alles bereitet f&uuml;r das gro&szlig;e Finale \u2013 die Ver&ouml;ffentlichung und die gro&szlig;e Bombe dir kurz danach platzen sollte. Das ist Thema das n&auml;chsten \u2013 sechsten Teils.<\/p>\n<p>Ich hoffe ihr sch&auml;tzt diese Serie. So viele, so lange Blogeintr&auml;ge in so kurzer Zeit zu schreiben und daf&uuml;r auch viel zu lesen und den Podcast \u201e<a href=\"https:\/\/faking-hitler.podigee.io\/\">Faking Hitler<\/a>\u201c des Sterns zu lesen sind fast &uuml;bermenschliche Anstrengungen und verursachen mir Gesundheitsbeschwerden. Schlafe unregelm&auml;&szlig;ig und Debbie und Kim meinen ich vernachl&auml;ssige sie \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Am n&auml;chsten Tag gibt es in der Redaltion standing Ovations f&uuml;r Koch, weil er sich so wacker geschlagen hat. Es wird &uuml;ber die Runde diskutiert und das konzentriet sich auf die eigenen Fehler der Kritiker. Das inspriert Koch zu einem Kommentar der im n&auml;chsten Heft erscheinen wird und f&uuml;r ihn das Karriere-Aus bedeutet. Er beschreibt das der stern gerade sorgf&auml;#ltig w&auml;re, im Gegensatz zu seinen Kritikern. Wirft J&auml;ckel vor selbst auf F&auml;sckungen hereingefallen zu sein und sie publizieert zu haben, w&auml;hrend der stern alles sorgf&auml;ltig pr&uuml;ft. Irving h&auml;tte Materia&ouml; erhalten das gef&auml;lscht sei und das auch der Stern angeboten bekommen habe, aber abgeweisen habe. Auch Tevor-Roper bekommt sein Fett weg. Schlie&szlig;lich war die He&szlig;sschrift die einzige die nicht als falsch erkannt wurde. Die Echtheit der Tageb&uuml;cher sei &uuml;ebr jeden Zweifel erhaben.<\/p>\n<p>Das Bundesarchiv bekommt vier weitere B&auml;nde zum begutachten, ein unabh&auml;ngiger Gutachter soll bei 12 Seiten aus dem He&szlig;and das Alter des Papiers bestimmen.<\/p>\n<p>W&auml;hrenddessen r&auml;umt Heidemann am 18 April seinen Safe bei der deustchen Bank aus, ab dem 23 April beginnt er Teile seines Archivs auszulagern, wohin wei&szlig; man bis heute nicht. Am 28. Apirl bekommt er die letzten 300.000 DM f&uuml;r die letzten B&auml;nde vom Verlag, am selben Tag trifft er Kujua in seienr wohnung, doch der reist ohne Geld nach Stuttgart zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Dann beruhigt es sich zeurst etwas. Der Spiegel erscheint am folgenden Monatg, dem 2. Mai, berichtet aber neutral &uuml;ber die Vorstellung der Tageb&uuml;cher und die Kontroverse mit der schlagzeile \u201eFund oder F&auml;lschung\u201c. Der Stern ist beunruhigt weil nun Teile der Fundgeschichte offensichtlich von Hartung erz&auml;hlt drin stehen und eine Fotokopie aus dem Band den Hartung hatte erscheint. Der Spiegel war selbst in der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/kuenstler-hitler-a-298bfece-0002-0001-0000-000014020480?context=issue\">Ausgabe 6\/1983<\/a> auf einen Kunstband mit gef&auml;lschten Hitler-Zeichnungen (darunetr viele Kujaus) teingefallen, aber das war nicht eine gro0e Schlagzeile, das war eine Buchbesprechung.<\/p>\n<p>Am selben Tag gibt es erste Neuigkeiten aus Koblenz. Das Papier enth&auml;lt den Aufheller Blankophor und die Polyesterf&auml;den im Einband wurden nicht vor 1953 eingesetzt. Dazu findetauch das Bundesaarchiv Ungreeimheiten. Die Eintr&auml;ge f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung zweier Gestze stimmen nicht. Beim Stern schaut man in einer Chronik nach, einem der beiden B&auml;nde die auch Kujau verwendet und entdeckt keine Abweichung. Nur ist die Chronik hier falsch, im Bundesarchiv schaute man nat&uuml;rlich in den Reichsanzeiger, das Gesetzesblatt des dritten Reichs. Beim Stern vermutet man aber einen fehelr des Bundearchivs. Als letzte Klammer fragt man Dr. Henke ob denn nicht die optischen Aufheller durch Textilien die man zur Papierherstellung nahm hineinkommen k&ouml;nnte. Henke h&auml;lt das angsichts der gefudnen Menge f&uuml;r unwahrscheinlich. Heidemann fragt Kujau ob er wisse wann Blankophor verwendet wird, der ist nicht da aber seine Mitarbeiterin liest ihm einen Zettel vor die Kujau angeblich von einmem Polizeibeamnten eingeholt hat und nachd er die #susbatnz im Ausland schon ab 1917 eingesetzt wurde. Ein zweietr Anrufer erfkundigt sich beim Hersteller Bayer der nicht ausschlie&szlig;en kann, das Blankophor schon in den Kriegsjahren eingesetzt wurde (es kam 1940 auf den Markt).<\/p>\n<p>Erst an dem Tag f&auml;llt einem der Mitarbeietr des Stern auf, das auf den B&auml;nden nur auf zweien Initalien sind, die nach Plastik aussehen und es ein \u201eFH\u201c ist (obwohl man in Millionenauflage die Initalien auch auf der titelseite des Sterns sah. Auch heir hat Heidemann eine Erkl&auml;rung. Hitler h&auml;tte das selbst bemerkt und deswegen g&auml;be es die flaschen Initailaien auch nur auf zwei Kladden.<\/p>\n<p>Die Bombe platzt<\/p>\n<p>Am 4. Mai liegen die Ergebnisse vor. Das Papier besteht aus Nadelholzfasern, Gras und Laub und enth&auml;lt iptische Aufheller die erst 1955 in Papier verwendet wurden. Die roten schn&uuml;re mit Hakenkreuzen enthalten Viskose und Polyester und stammen aus der Nachrkriegszeit. Es wurden vier verschiedene Tinten benutzt. Die Tinte aus den Tageb&uuml;chern ist maximal zwei Jahre alt, die vom He&szlig;band maximal ein Jahr &auml;lter. Weitere Funde betreffen den Inhlat wie ein Telegramm das in den Tageb&uuml;chern auftuacht aber nie verschickt wurde, stattdesen Telefonierte Hitler. Nun muss das ganze noch in druckreife Gutachten gepresst werden.<\/p>\n<p>Die offiziellen Ergebnisse werden dem Stern zeitgleich mit einer Pressekonferenz des Bundesarchivs am 6.Mai pr&auml;sentiert. Um 11:00 erf&auml;hrt sie der Stern um 12:00 beginnt die Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Es beginnt eine Krisenredkationskonferenz. Henir Nannen stoppt sofort die Rotationsmaschinen in Itzehoe, 70.000 schon geedruckte Exemplare m&uuml;ssen zur&uuml;ckgerufen und eingestamoft werden, er schiickt auch eine Prrssemeldung zu den Nachrichtenagenturen das die Tageb&uuml;cher gef&auml;lscht sind, aber Zimemrmann war schnelelr. Der Bundesinnenminsietr bekam auch die Ergebnisse und nutzte die Gelegenheit dem \u201elinken Kampfblatt\u201c eins auszuwischen. Um 13:27 ging die erste Meldung &uuml;ber die Agenturen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig h&auml;lt das Bundesarchiv eine Presskonferenz in der es die Ergebnisse erl&auml;utert. Er endet mit dem Satz \u201eEs ist eine recht simple F&auml;lschung, Abschriften die ein phantasieloser, ja ich w&uuml;rde sagen, lustloser F&auml;lscher in die Ich.Form umgebogen hat\u201c. Tja was haben \u201eMein Kampf\u201c und \u201eDie Hitlertageb&uuml;cher\u201c gemien? Keiner hat sie jemals richtig glesen \u2026.<\/p>\n<p>Im Stern l&ouml;st die Nachricht eine Krise aus. Heidemann muss her. Der ist gerade in Bayern unterwegs will bei einer alten Druckerei die f&uuml;r die SS geabrietet hat rausbekommen ob schon damals Blankophor verwendet wurde. Heidemann wird erreicht soll zum M&uuml;nchner flughagen fahren, f&uuml;r ihn wird eien Chartermaschine geordert, damit er der Presse entkommt. Heidemann trifft um 20:00 im Verlagshaus ein. Inzwischen hat Henri Nannen einige Redeakteure beauftragt die Sache zu untersuchen. Einer, Michael Seifert scheibt jahre sp&auml;ter dar&uuml;ber ein sehr empfehlenswertes Buch. Heidemann wird verh&ouml;rt, der kapiert zuerst gar nicht warum es geht und spielt zwei Telefonmitschnitte vor, die belegen sollen, das er Martin Bormann auf der spur ist. Das \u201eVerh&ouml;r\u201c zieht sich &uuml;ber stunden hin. Immer wieder wird Heidemann ermahnt das er alles vegessen soll was er von Fischer geh&ouml;rt hat, die ganze DDR Story w&auml;re wohl erstunken und erlogen und er soll doch endlich dessen Identit&auml;t preisgeben. Es gibt von der Vesprechung eine Abschrift weil ein Tonbdnad mitl&auml;uft. Auf Seite 39 von 42 ist Gheidemann so m&uuml;rbe und &uuml;ebrm&uuml;det das er die Telefonnummer von Fischer nennt. Er hat zwar Kujau einmal in Ditzingen besucht, doch der ist mittlerweile umgezogen und seitdem trafen sie siich nie bei ihm zu Hause. Nun geht alles sehr schnell. Es ist 5 Uhr morgens. &Uuml;ber die Telefonauskunft wird ermittelt, das der Anschluss in Bietigheim-Bissingen verortet ist, eienr Kreisstadt nahe Stuttgart mit damals etwa 35.000 Einwohnern. Um 7.00 wird der Stern-Reporter in Frankfurt der am n&auml;chsten ist beauftragt dorthin zu dahen und Fischer zu suchen. Der findet das in drei Stunden heraus und meldet das der Mann Kujau jhei&szlig;e es sei nieamnd da, Nachbarn meinen Kuja und seine Lebesngef&auml;hrtin w&auml;ren in Urlaub gefahren. Mit der Information wird der Reporter in west\u2014Berlin gef&uuml;ttert der in die DDR fahren soll und dort die Geschichte von einem Bruder im Generalsrang abklopfen soll. Der hat in einem Tag die Verwandten von Kujau ausfindig gemacht und es gibt keinen General doer sonstwie in einer DDR-Beh&ouml;rde angestellten unter Kujaus Verwandten. Innerhalb eines ages hat der Stern die wahre Natur von Kujau herausgefunden und die Story die Kujau Heidemann erz&auml;hlt als eine L&uuml;ge entlarfvt, etwas was Hediemann nicht in zwei Jahren fertigegebrahct hat. Am 7. Mai, einem Samstag ist offenkundig, das die gesamte Fundgeschichte erfunden und erlogen ist und Kujua die B&uuml;cher ge&auml;flscht hat oder den kennt der sie gef&auml;lscht hat.<\/p>\n<p>Am Montag, Sonntags haben ja auch Gerichte zu erstattet Henrie Nannen Strafanzeige gegen Gerd Heidemann, der bekommt am n&auml;chsten tag, dem 10. Mai 1983 mit Hinweis auf die Straganzeige die schriftliche K&uuml;ndigung. Die Nachricht geht nat&uuml;rlich &uuml;ber die Medien und so ost auch Konkrad Kujau informiert als er sich am 14.5.1983 beim Grenz&uuml;bertritt von &Ouml;sterreich nach dEutschland stellt. Der Prozess beginnt am 21.6.1984 und endet am 8.5.1985. Konrad Kujua ist voll gest&auml;ndig. Gerd Heidemann sieht sich auch im Prozess noch als Opfer. Noch jahrzehnte sp&auml;ter lamentiert er dar&uuml;ber das er seine Unschuld durch die Mitschnitte von Gespr&auml;chen und Telefonaten beweisen k&ouml;nne, aber man diese beim gericht nicht als Beweis anerkannt habe, da ohne wissen von Kuja angefertigt. Kujau wird zu 4 Jahren 6 monaten verurteilt, kommt wegen einer Erkrankung an Kehlkopfkrebs aber schon nach drei Jahren frei. Heidemann bekommt 4 Jahre 8 Monate. 2 Monate mehr, denn es geht ja nicht um die F&auml;lschung von Tageb&uuml;chern, sondern Unterschlagung und Betrug und Heidemann hat nach dem Gericht mehr Geld unterschlagen und das Vertrauensverh&auml;ltnis ders Verlags ausgenutzt um Geld abzuzweiegn was der Richter in der urteilsbeg&uuml;ndung als starfversch&auml;rfend ansieht.<\/p>\n<p>Zum Thema:<\/p>\n<h3 class=\"western\">Links \/ Referenzen zur Serie<\/h3>\n<p><a name=\"productTitle\"><\/a><a name=\"title\"><\/a> Auf die Besch&auml;ftigung mit dem Thema kam ich durch die ZDF Dokumentation \u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_yvuBz5jzL0\">Die Jahrhundertf&auml;lschung Hitlers Tageb&uuml;cher<\/a>\u201c von ZDFZeit 2013. Daraufhin kaufte ich mir drei B&uuml;cher, <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3FfP0sG\">eines von Erich Kuby<\/a> schmiss ich nach dem Lesen weniger Seiten mit grundlegender Imperialismuskritik im DDR Jargon wieder weg. Es fand sich dann auch nur ein DDR-Verlag f&uuml;r die Publikation. Dabei galt der Autor als kompetent und arbeitete f&uuml;r Spiegel und Stern. Die beiden anderen B&uuml;cher kann ich empfehlen. Zeitnah, etwas k&uuml;rzer ist von <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3FcuKs5\">Manfred Bissinger: Hitlers Sternstunde. Kujau, Heidemann und die Millionen<\/a>. Es ist etwas detailverliebter, geht weiter in der Biographie von Kujau und man findet mehr Zahlen und Daten in dem Buch. Seine Schw&auml;che ist die Gliederung nach Themenschwerpunkten, nicht der Chronologie. Zudem ist es ein typischer Schnellschuss, will den Hype um den Skandal ausnutzen. Es endet noch vor dem Urteil. Das zweite Buch <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3JtNZ2J\">Der Skandal um die Hitler-Tageb&uuml;cher<\/a> stammt von Michael Seufert, Ressortleiter beim Stern und von Henri Nannen beauftragt mit der internen Aufkl&auml;rung des Skandals. Es ist umfangreicher, chronologisch gegliedert und mehr auf den Stern zentriert. Beide enden aber ziemlich genau nach dem Skandal und behandeln den Prozess eher stiefm&uuml;tterlich. Ich kann beide empfehlen und w&uuml;rde auch heute wieder beide kaufen und sie erneut lesen. Warum? Ingrid Kolb, damals Stern Redeakteurin, gibt in der obigen ZDF Doku die Antwort. Sie wird von Bekannten nach dem Spielfilm \u201eSchtonk!\u201c angesprochen und sagt dann immer \u201eEs war noch irrealer\u201c und die B&uuml;cher sind wirklich Infotainment. Die Details sind so bizarr das das Lesen wirklich am&uuml;sant ist, sofern man nicht gerade Heidemann hei&szlig;t. <a href=\"https:\/\/www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Tageb%C3%BCcher-Prozess_1.pdf\">&Uuml;ber den Prozess informiert dieses PDF<\/a>. Genaueres &uuml;ber die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung liefert das <a href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/DE\/Content\/Virtuelle-Ausstellungen\/Vor-30-Jahren-Pressekonferenz-Des-Bundesarchivs-Zu-Hitler-Tagebuchern\/001__henke-nachbetrachtung_PDF.pdf?__blob=publicationFile\">Bundesarchiv<\/a>.<\/p>\n<p>Es gibt zwei neuere Aufarbeitungen des Stern-Skandals. Der Stern selbst hat den 10-teilligen Audio Podcast \u201e<a href=\"https:\/\/faking-hitler.podigee.io\/\">Faking Hitler<\/a>\u201c herausgebracht, mit vielen Tonbandmitschnitten von Heidemann\/Kujau sowie Interviews mit Heidemann, Walde und Sorge. Man erf&auml;hrt aber sehr wenig &uuml;ber die Details, die Fehler in den B&uuml;chern und Kujau kommt in dem Podcast erheblich schlechter weg als Heidemann. Er gilt als der wahre Schuldige, von der Unterschlagung von Heidemann ist fast nicht im Podcast die Rede. Der Stern h&auml;lt wohl noch immer zu ihm.<\/p>\n<p>Reschke Fernsehen (ich kann auch die Sendung von Anja <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/reschke-fernsehen\/ego-land-bayern-so-zieht-die-csu-uns-alle-ab\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3XzIwMjMtMDItMDItMjMtMzU\">Reschke &uuml;ber die CSU<\/a> empfehlen) hat sich nun erstmals mit dem <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/reschke-fernsehen\/gefaelschte-tagebuecher-so-gefaehrlich-war-der-hitler-fake-wirklich\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3XzIwMjMtMDItMjMtMjMtMzU\">Inhalt der B&uuml;cher<\/a> befasst. Den kennt man, weil ja nach zwei Ausgaben die Stern-Reportage eingestellt wurde, bis heute nicht. Hinzugezogene Historiker beurteilen die B&uuml;cher heute als eine gro&szlig; angelegte Holocaust Leugnung. Nun ist auch klar, warum die Tageb&uuml;cher bis heute nicht &ouml;ffentlich gemacht wurden, obwohl der Stern dies f&uuml;r 1993 ank&uuml;ndigte und seitdem mehrmals, aber nie ans Bundesarchiv abgaben. Das ist ein Skandal von Heute: Der Stern als Helfer von Holocaustleugner und Nazis, weil eben die B&uuml;cher niemals Historikern zug&auml;nglich gemacht wurden, weil man bef&uuml;rchtete der Inhalt wurde sonst publik werden. Die B&uuml;cher kann heute <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/geschichte\/tagebuecher\/Datenbank-Die-gefaelschten-Hitler-Tagebuecher-zum-Durchsuchen,hitlertagebuecherdatenbank102.html#6\/1932\">jeder einsehen und &uuml;ber Volltext-Recherche durchsuchen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16518\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16518\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Dies ist ein Artikel aus einer kleinen Serie zu dem Skandal um die gef&auml;lschten Hitler Tageb&uuml;cher: Teil 1: Die Vorgeschichte Teil 2: Der Handel Teil 3: Warum flog die F&auml;lschung nicht vorher auf? Teil 4: Der Vertrag Teil 5: B&auml;nde, Pr&uuml;fungen und Rechte Teil 6: Die Ver&ouml;ffentlichung Teil 7: Der Scoop Teil 8: Die Bombe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4999,4100,5000,2975],"class_list":["post-16518","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-heidemann","tag-hitler-tagebuecher","tag-kujau","tag-stern","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":283,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18610,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/27\/galileos-cds-teil-1\/","url_meta":{"origin":16518,"position":0},"title":"Galileos CDS &#8211; Teil 1","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. 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