{"id":16671,"date":"2023-04-10T00:36:58","date_gmt":"2023-04-09T22:36:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16671"},"modified":"2023-04-07T11:45:53","modified_gmt":"2023-04-07T09:45:53","slug":"die-redstone-und-atlas-im-mercuryprogramm-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/04\/10\/die-redstone-und-atlas-im-mercuryprogramm-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Redstone und Atlas im Mercuryprogramm &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16671\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16671\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So nun weiter mit Teil 2. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/04\/09\/die-redstone-und-atlas-im-mercuryprogramm-teil-1\/\">In Teil 1<\/a> geht es um die Raketen selbst. Das Mercury-Programm verwendete zwei Raketen: die Redstone und die Atlas. W&auml;hrend die Redstone die Kapsel auf eine suborbitale Bahn brachte und es erm&ouml;glichte, wichtige Ereignisse der Mission zu testen, war die Atlas die eigentliche Tr&auml;gerrakete f&uuml;r die Orbitalphase. Die Mercury-Kapsel hatte keinen Bordcomputer und basierte auf normaler Elektrotechnik. Die beiden Raketen unterschieden sich erheblich in ihrer Entwicklung und technischen Komplexit&auml;t. Die Redstone war eine veraltete Rakete, w&auml;hrend die Atlas noch in der Entwicklung war und zahlreiche Detailverbesserungen aufwies. Obwohl die Redstone keine orbitalen Fl&uuml;ge erm&ouml;glichte, nutzte die NASA sie als Zwischenl&ouml;sung, bis die Atlas einsatzbereit war. Dabei gab es viele &Auml;nderungen an der Redstone, relatv wenige an der Atlas weil die Air Force sich dem widersetzte anders als das ABMA.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/920f57a92085479280e699f13ed828cf\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/img\/mercury-redstone1.jpg\" width=\"646\" height=\"800\" \/>Kompetenzen waren bei den Tr&auml;gern &uuml;berhaupt eine Reibungsfl&auml;che. So war die USAF zwar offiziell verpflichtet, die NASA zu unterst&uuml;tzen. Aber Projektverantwortliche der STG hatten oft den Eindruck, das Milit&auml;r k&ouml;nnte sie nicht leiden und betrachtete sie als unerfahrene Jungspunde. Beim Test der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-little-joe.shtml\">Big Joe<\/a> wies man den Ingenieuren und ihrem Mercury-Mockup eine Ecke in einem Hangar zu. Den Start selbst durften sie als Zuschauer verfolgen, aber sie bekamen keinen Zutritt zum Kontrollzentrum. Besser lief es bei dem ABMA wo die Redstone entwickelt wurde. Im November 1957 beschloss das DoD, dass nicht mehrere Teilstreitkr&auml;fte ihre eigenen Raketen entwickeln sollten, ab dem 1.5.1958 wurde die Jupiter der ABMA entzogen und wanderte zur Air Force. Wernher von Braun sah die Zukunft des ABMA daher in der neuen zivilen Weltraumagentur NASA und unterst&uuml;tze die STG soweit er konnte. 1960 wurde das ABMA auch Bestandteil der NASA.<\/p>\n<p>Die NASA hatte, da die Raketen von der Air Force kamen, keine direkte Weisungsbefugnis an Convair, dem Hersteller der Atlas. Die USAF konnte Ansinnen zwar nicht ablehnen, aber sie konnte die Arbeit erschweren, indem sie auf ihren \u201eProcedures\u201c bestand, viel Papier, das auszuf&uuml;llen oder einzureichen war.<\/p>\n<p>Bei den Missionen ging der Kompetenzstreit weiter. So gab es in der Missionskontrolle den Range Safety Officier (RSO) der Air Force, der darauf achtete, dass die Rakete keine Gefahr f&uuml;r die Allgemeinheit war. Doch d&uuml;rfte dieser die Rakete sprengen, bevor die Kapsel abgetrennt wurde? Wenn die Kapsel einen Defekt hatte, d&uuml;rfte der Flugdirektor ASIS ausl&ouml;sen und damit auch die Sprengung der Rakete verursachen? Man l&ouml;ste dieses Dilemma, indem der Knopf f&uuml;r die Selbstzerst&ouml;rung erst das ASIS ausl&ouml;ste, 3,3 s sp&auml;ter das Signal zur Selbstzerst&ouml;rung sandte.<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Das ABMA war deutlich hilfsbereiter, aber das STG hatte komplett andere Vorstellungen von der Redstone als das ABMA. Das Thema habe ich schon mal <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/redundanz-redstone.shtml\">ausf&uuml;hrlich besprochen<\/a>, es geht um die Redundanz. Werner von Braun wollte \u201epositive Redundanz\u201c, also eine Rakete durch zus&auml;tzliche Ger&auml;te absichern, z.b. indem Teile mehrfach vorhanden waren. Die STG wollte negative Redundanz, das Entfernen aller f&uuml;r eine Mercurymission nicht n&ouml;tigen Teile. Da das ABMA in die NASA wollte, gab man nach, aber die Probleme die dann mit der Redstone auftraten waren direkt auf die rund 800 &Auml;nderungen die die STG durchsetzte zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/span><\/p>\n<p>Anders lief es bei der Atlas. Die Air Force war von der Atlas &uuml;berzeugt. Sie war deswegen anfangs nicht bereit, die Atlas den W&uuml;nschen der STG anzupassen. Doch kurz darauf h&auml;uften sich auch bei den Air Force Atlas D Tests die Fehlstarts. Viele Atlas explodierten schon am Boden. So verwundert es nicht, dass der Fluchtturm der Mercurykapsel auch die Kapsel in Sicherheit bringen musste, wenn er am Boden ausgel&ouml;st wurde. Daraufhin revidierte die Air Force ihre Meinung und setzte zahlreiche von der NASA geforderte Anpassungen bei den Tr&auml;gern um.<\/p>\n<p>Unter der Leitung von Bernhard Hohmann, der schon Testpilot des Raketenj&auml;gers Me-163 war, also wusste, wie riskant es ist, auf einer Rakete zu fliegen, erarbeitete die Aerospace Corporation, als unabh&auml;ngige Non-Profit-Organisation das ASIS und f&uuml;hrte ein Review der Atlas durch. Die Aerospace Corporation schlug weitere Ma&szlig;nahmen vor, um die Rakete sicherer zu machen. Unterst&uuml;tzt wurde Hohmann von Ernst Letsch von der STG. Nicht alle Ma&szlig;nahmen wurden umgesetzt, so gab Hohmann die Empfehlung, bew&auml;hrte, anstatt neue High-Tech-Teile einzusetzen, dem folgten NASA und STG nur teilweise.<\/p>\n<p>Die wichtigste Ma&szlig;nahme war es, ein rigides Qualit&auml;tsmanagement bei Convair einzuf&uuml;hren, jeden Arbeitsschritt zu dokumentieren und wo immer es m&ouml;glich war, Teile zu kontrollieren. Das fing bei den Rohmaterialien an, die bisher noch nicht kontrolliert wurden, und endete mit einer formalen \u201eFlight Readiness\u201c Abnahme der Rakete nach dem Rollout. Es dauerte zwei Jahre, bis das Qualit&auml;tsmanagement in der Produktion umgesetzt war.<\/p>\n<p>Die Redstone wurde schon nach solchen Standards produziert. Das war allerdings in der US-Industrie die Ausnahme. Erst nach dem Fehlschlag von MA-1 nahm auch die USAF die Vorschl&auml;ge wirklich ernst. Hohmann hatte vor einem solchen Ungl&uuml;ck gewarnt, da das Gewicht der Kapsel zusammen mit der Steuerung, Adapter und Fluchtturm &uuml;ber 3.750 Pfund lag, die strukturelle Belastungsgrenze der Atlas.<\/p>\n<p>Entsprechend verlief auch das Flugerprobungsprogramm bei beiden Tr&auml;gern unterschiedlich. Sowohl Redstone wie Atlas hatten unbemannt Starts vor den bemannten. Zum einen um den Tr&auml;ger und die Kompatibilit&auml;t zur Kapsel zur testen, dann vor dem bemannten Einsatz ein Start mit Schimpansen als \u201ePassagiere\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-mr1.shtml\">MR-1 (Mercury Redstone 1)<\/a> hatte die Aufgabe die Kapsel zusammen mit der Redstone zu erproben, Beim ersten Start MR-1 am 21.11.1960 hob die Rakete zun&auml;chst ab. Nachdem die Redstone 10 cm H&ouml;he erreicht hatte, schaltete sich das Triebwerk ab und sie fiel zur&uuml;ck auf die Startplattform. Dabei wurden die Finnen verbogen. Trotzdem stand die Rakete stabil. Zumindest funktionierte der Rettungsturm \u2013 er sollte ausgel&ouml;st werden, wenn die Rakete vorzeitig Brennschluss hatte. Das war der Fall. Die Ursache war auf einer der von der STG gew&uuml;nschten &Auml;nderungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Es gab zwei Kabel zur Missionskontrolle, ein Datenkabel und ein Stromversorgungskabel. Bei der originalen Redstone ist das Datenkabel k&uuml;rzer und wird beim Abheben zuerst abgetrennt. Damit sollte sichergestellt werden, dass beim versehentlichen Abfallen des Datenkabels die Stromversorgung erhalten bleibt. Das bel&auml;sst die Rakete in einem sicheren Zustand, damit Techniker an ihr arbeiten k&ouml;nnen. F&uuml;r Mercury wurden die Kabel ausgewechselt. Nun war das Stromkabel einen Zoll (25,4 mm) k&uuml;rzer und wurde zuerst abgetrennt. Das l&ouml;ste den vorzeitigen Brennschluss des Triebwerks aus. Die Kapsel k&uuml;mmerte das nicht. Nach der implantierten Logik folgte auf den Brennschluss der Redstone die Abtrennung des Fluchtturms und bei &Uuml;berschreiten eines Mindestdrucks die Ausl&ouml;sung der Fallschirme. Auf nahezu Meeresh&ouml;he war der Druck nat&uuml;rlich hoch genug f&uuml;r die Ausl&ouml;sung der Fallschirme, ebenso wie er hoch genug war, das die fluoreszierende Fl&uuml;ssigkeit freigesetzt wurde, die auf dem Meer das Auffinden der Kapsel erleichtern sollte. Nun sa&szlig; da eine startbereite Rakete auf der Plattform, die Fallschirme wurden vom Wind entfaltet, aber es gab keine Verbindung zu ihr. Nach ausf&uuml;hrlichen Diskussionen entschloss man sich solange zu warten bis die Batterien entladen waren und sendete dann einen Techniker zur Rakete.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/img\/mr-2.jpg\" width=\"799\" height=\"1023\" \/>Die mit einem neuen Tr&auml;ger angesetzte <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-mr1a.shtml\">Ersatzmission MR-1A<\/a> war am 10.12.1960 erfolgreich. Beim Flug MR-2, gestartet am 31.1.1961, wies die Redstone eine zu hohe Leistung auf. Ein Ventil lies zu viel Treibstoff passieren. Dadurch war der Schub h&ouml;her als normal, die Rakete erhielt eine zu hohe Endgeschwindigkeit und der Treibstoff war vorzeitig verbraucht. Die STG hatte hinzugelernt, denn eigentlich sollte der Fluchtturm bei MR-1 nicht abgetrennt werden, er sollte stattdessen die Kapsel mitnehmen und auf sichere Distanz bringen. Es wurde die Elektrik so abge&auml;ndert das der Fluchtturm nach Triebwerksz&uuml;ndung beim Start bis zu einer festgelegten Dauer bei den unbemannten Missionen automatisch ausgel&ouml;st wurde. Die Dauer war so bemessen, dass sie l&auml;nger war, als die k&uuml;rzeste Brennzeit einer Redstone die bisher auftrat. Durch den hohen Treibstoffverbrauch hatte die Redstone aber schon nach 132 s Brennschluss, 3 Sekunden bevor die Sperre aufgehoben wurde. Da die Logik von einem vorzeitigen Brennschluss ausging, wurde der Fluchtturm zus&auml;tzlich ausgel&ouml;st und beschleunigte die Kapsel noch mehr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-mr2.shtml\">Dadurch flog die Kapsel 212 km weiter als geplant<\/a>. Der Schimpanse Ham war deswegen hohen Beschleunigungskr&auml;ften ausgesetzt, die f&uuml;r einen Astronauten gef&auml;hrlich waren. Ursache war ein sich durch Schwingungen zu weit &ouml;ffnendes Ventil. Auch die &Auml;nderung bei der Ausl&ouml;sung des Fluchtturms nach dem MR-1 Vorfall war schuld.<\/p>\n<p>Das f&uuml;hrte zu einem weiteren Testflug <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-mrbd.shtml\">MR-BD (BD f&uuml;r Booster Development)<\/a>, bei dem die Struktur versteift wurde. Das beim letzten Flug defekte Ventil, das zu einer zu hohen F&ouml;rderleistung der Turbopumpe (und damit zu hohem Schub) gef&uuml;hrt hatte, wurde durch eine neue Konstruktion ersetzt. Dieser Flug am 24.3.1961 war erfolgreich. Die komische Bezeichnung MR-BD kam von der STG, die keinen weiteren Test haben wollte, stattdessen m&ouml;glichst schnell Alan Shepard starten. Wernher von braun dem Sicherheit &uuml;ber alles ging, setzte diesen Test aber durch. Chris Kraft, damals Missionsleiter philosophiert in seinen Memoiren immer noch dar&uuml;ber dass wenn Alan Shepard an diesem 24.3.1961 gestartet w&auml;re, dies 17 Tage vor Gagarin gewesen w&auml;re. Nun ja, das stimmt, aber selbst dann h&auml;tte Gagarin mit einem Orbitflug Shepards Leistung doch deutlich &uuml;berboten. So startete <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-mr3.shtml\">Alan Shepard am 5.5.1961<\/a> und mit diesem Erfolg im R&uuml;cken beschloss John F. Kennedy das Apolloprogramm. Wer wei&szlig; ob es dazu gekommen w&auml;re, w&auml;re man zumindest erster gewesen der die 100 km Grenze zum Weltraum &uuml;berschritten hat?<\/p>\n<p>Auch bei der Atlas lief alles nicht nach Plan ab. Ohne offizielle Mercury-Nummerierung ist der Start Big Joe 1, in Anlehnung an die Starts der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/little-joe.shtml\">Little Joe<\/a>, die den Fluchtturm testeten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/img\/BigJoe.jpg\" width=\"800\" height=\"936\" \/>Big Joe 1 setzte eine der ersten Atlas D, mit der Seriennummer 10D ein. Es war erst der sechste Flug einer Atlas D, zwei der vorhergehenden waren partielle Fehlschl&auml;ge. Sie sollte ein Mockup der Mercury Kapsel, im Prinzip ein Massenmodell mit den Abmessungen der Kapsel und dem Hitzeschutzschild, auf eine ballistische Bahn bringen. Das sollte den Hitzeschutzschild beim Wiedereintritt erproben. Seitens der Air Force war es ein Testflug der Atlas, nur mit einer Nutzlast anstatt Ballast.<\/p>\n<p>Zuerst verlief nach dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-little-joe.shtml\">Start am 9.9.1959<\/a> alles nach Plan, doch als die Boostertriebwerke der Atlas Brennschluss hatten, wurden sie nicht abgetrennt. Der Triebwerksblock wog &uuml;ber 3 t, mehr als die Trockenmasse der Restatlas mit dem Zentraltriebwerk betrug. Dieses musste nun mehr Masse bewegen und konnte die Zielbahn nicht erreichen. Zudem hatte das Zentraltriebwerk 14 s zu fr&uuml;h Brennschluss.<\/p>\n<p>Die Kapsel wurde in zu geringer H&ouml;he (140 anstatt 161 km) abgetrennt. Die Geschwindigkeit war um fast 1 km\/s zu gering. Als Folge flog die Kapsel nur 2.292 km weit, rund 800 km von der geplanten Landestelle entfernt.<\/p>\n<p>F&uuml;r die USAF und Convair war der Test aber nicht erfolgreich. Es war das erste Mal, das eine Atlas ihre Boostertriebwerke nicht abwarf. Vorher verneinte Convair sogar, dass dies vorkommen konnte. Ursache war ein ausgefallener elektrischer Kontakt. Auch der vorzeitige Brennschluss des Zentraltriebwerks war eine Fehlfunktion. Offiziell ist der Flug daher seitens der Air Force als Fehlschlag eingestuft.<\/p>\n<p>Erstaunlicherweise fand der erste Einsatz einer Atlas noch vor einer Redstone statt, die ja die Kapsel nur suborbital testen sollte. Doch die NASA rechnete damit, dass es lange dauert, die Orbitalmission zu qualifizieren. Schlie&szlig;lich geh&ouml;rt dazu auch das gesamte Bodennetzwerk und die Atlas w&uuml;rde mehr Testfl&uuml;ge als die Redstone ben&ouml;tigen. Dieser Start war der 31-ste. 25 Starts in weniger als neun Monaten, da sollte man meinen, die Atlas w&auml;re ausgereift: Das Gegenteil war der Fall. Sie hatte bis zu diesem Start eine Erfolgsquote von 60 Prozent. Deke Slayton, unter den Astronauten f&uuml;r die Atlas verantwortlich und bei vielen Testfl&uuml;gen vor Ort, meinte er h&auml;tte <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/07\/24\/explodiert-bevor-es-losging-explosionen-nach-dem-abheben\/\">unz&auml;hlige scheitern sehen<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/img\/ma-1.jpg\" width=\"800\" height=\"885\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-ma1.shtml\">MA-1 (Mercury Atlas 1) war ein suborbitaler Test<\/a>. Die Atlas sollte das Raumschiff auf eine Gipfelh&ouml;he von 181 km bringen und auf 5,8 km\/s beschleunigen. 16 Minuten nach dem Start sollte die Kapsel nach einer Spitzenabbremsung mit 16,3 g in 2.400 km Entfernung geborgen werden. Die Flugkurve war steiler als bei einem normalen Wiedereintritt und w&uuml;rde daher die Belastungen einer Orbitmission &uuml;bertreffen.<\/p>\n<p>Die Atlas 50D war eine Standard-ICBM, wie sie die Air Force einsetzte, die einzige Adaption f&uuml;r Mercury war, dass man den Sprengkopf durch einen Adapter und ein Modell der Mercurykapsel ersetzte.<\/p>\n<p>Es war Freitag, der 29.7.1960. Es regnete &uuml;ber dem Cape und eine dichte Wolkendecke hing &uuml;ber dem Startplatz. So konnten die Kameras die Atlas nur etwa eine Minute lang verfolgen. Die Radar&uuml;berwachung w&uuml;rde davon aber nicht beeintr&auml;chtigt werden. Die Air Force konnte die STG mit dem Argument \u201eKrieg kennt kein Wetter\u201c &uuml;berzeugen, den Countdown nicht abzubrechen. Er wurde trotzdem mehrfach unterbrochen.<\/p>\n<p>Zuerst schien alles reibungslos zu verlaufen, die Atlas verschwand in den Wolken. Kurz darauf meldete der f&uuml;r die Bahn&uuml;berwachung zust&auml;ndige FIDO \u201eRadar is tracking multiple Targets\u201c und die Kurve der Atlas stieg zuerst nicht mehr an und wurde dann chaotisch. Chris Kraft schaute zum Range Safety Officier, der jedoch nur sagte \u201eI didn\u2018t do it\u201c. Die Atlas war in 9,8 km H&ouml;he bei einer Geschwindigkeit von 430 m\/s explodiert. Die Kapsel landete nach 220 s, 9,6 km vom Startplatz entfernt im Wasser. ASIS war zwar aktiv bei dem Flug, konnte das Raumschiff aber ohne Fluchtturm nicht von der Atlas trennen.<\/p>\n<p>Als Ursache stellte sich heraus, was schon vorher Bernhard Hohmann kritisiert hatte. Die Mercurykapsel hatte eine andere Form als der Sprengkopf und war rund 600 kg schwerer. Beim Durchqueren der Zone mit maximaler aerodynamischer Belastung gab der Sauerstofftank unterhalb der Kapsel nach, wo auch die Wand am d&uuml;nnsten war. Die Kr&auml;fte die auf die d&uuml;nne Wand einwirkten waren zu gro&szlig;. Die Air Force weigerte sich etwas zu ver&auml;ndern, musste auf Druck der STG aber dann die Zone unterhalb der Kapsel verst&auml;rken. Sp&auml;ter bekamen alle Atlas, die als Tr&auml;gerraketen eingesetzt wurden, eine Wandverst&auml;rkung und wurden deutlich schwerer: eine Atlas ICBM wog trocken unter 5.400 kg, die Version als Tr&auml;gerrakete 7.400 kg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/img\/ma-3.jpg\" width=\"800\" height=\"973\" \/>Der n&auml;chste Start MA-2 klappte, doch bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-ma3.shtml\">MA-3 versagte erneut die Atlas<\/a>. Die Atlas hob am 25.4.1961 normal ab. 20 Sekunden nach dem Abheben wurde das Rollprogramm durchgef&uuml;hrt. Nach 30 Sekunden sollte das Neigeprogramm beginnen. Die Atlas neigt sich dabei mit konstanter Rate, bis sie kurz vor Brennschluss die horizontale Position erreicht.<\/p>\n<p>Doch dieses Man&ouml;ver blieb aus. Die Atlas flog weiter senkrecht nach oben. Der FIDO (Flugdynamikoffizier, der die Flugbahn &uuml;berwacht) meldete \u201eNegative Pitch Program\u201c. Als die Atlas nach einigen Sekunden immer noch nicht ihr Programm startete, klappte der Range Safety Offizier die Abdeckung f&uuml;r die Selbstzerst&ouml;rung auf. Er beobachtete weiter die Bahn auf dem Schreiber und wie sie sich immer weiter der Grenzlinie n&auml;herte, ab der die Rakete gesprengt werden musste, um zu verhindern, dass sie (oder ihre Tr&uuml;mmer) &uuml;ber bewohntem Gebiet niedergehen.<\/p>\n<p>Nach 40 s war die Grenze &uuml;berschritten und die Selbstzerst&ouml;rung wurde initiiert. Drei Sekunden sp&auml;ter explodierte die Rakete. ASIS l&ouml;ste sofort aus, die Kapsel erreichte eine Scheitelh&ouml;he von 7,2 km und landete 1,8 km vom Startpunkt entfernt im Atlantischen Ozean. Sie wurde nach 20 Minuten geborgen und bei der folgenden Mission erneut verwendet.<\/p>\n<p>Die genaue Ursache des ausbleibenden Neigeprogramms konnte nicht festgestellt wurde. Anhand der Telemetrie konnte man die Steuerung als Ausl&ouml;ser ausmachen. Die Triebwerke hatten normal funktioniert. Eine genauere Untersuchung konnte die Schaltung, den Flight-Programmer, der die Vorgabe f&uuml;r die einzelnen Schritte enthielt, verantwortlich machen. Was den Flight-Programmer aber zum Versagen brachte, wurde nicht festgestellt.<\/p>\n<p>Beide Tr&auml;ger versagten zweimal, doch die Versager waren unterschiedlich, ebenso ihre Auswirkungen. Bei MR-1 war eigentlich nichts passiert, was sie Besatzung gef&auml;hrdet h&auml;tte. Vielmehr offenbarte das Abschalten des Triebwerks kurz nach der Z&uuml;ndung eklatante Fehler in der Logik der Mercurykapsel. Die Kapsel wurde auch wiederverwendet, die Redstone, gem&auml;&szlig; den strengen Richtlinien die Wernher von braun aufgestellt hatte dagegen nicht.<\/p>\n<p>Ebenso funktionierte die Redstone bei MR-2 weitestgehend normal, sie hatte sogar eine &Uuml;berschussleistung (auch bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-ma2.shtml\">Mercury-Atlas 2<\/a> kam es dazu, allerdings weniger stark). Bei einem bemannten Einsatz h&auml;tte der Astronaut eine hohe Spitzenbeschleunigung durch den Fluchtturm durchmacht, die die gab es auch bei der Atlas. Das die Kapsel zu weit flog war &auml;rgerlich, aber kein grundlegendes Problem. Das passierte auch beim Flug <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-ma7.shtml\">Mercury Atlas 7 mit Scott Carpenter<\/a>, als dieser den Zeitpunkt f&uuml;r die Ausl&ouml;sung der Bremstriebwerke verpasste.<\/p>\n<p>Dagegen hatte bei Big Joe die Atlas ihre Boostertriebwerke nicht abgeworfen und zu fr&uuml;h Brennschluss. Eine bemannte Mission w&auml;re damit definitiv gescheitert gewesen und bei MA-1 explodierte sogar die Atlas, ein Fluchtturm zum Retten der Mission war damals noch nicht an Bord. Der rettete die Mission bei MA-3, als die Atlas eine Kursabweichung hatte. Alle diese Fehler waren typische Fehler einer neuen Rakete die nur wenige Fl&uuml;ge absolviert hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16671\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16671\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So nun weiter mit Teil 2. In Teil 1 geht es um die Raketen selbst. Das Mercury-Programm verwendete zwei Raketen: die Redstone und die Atlas. W&auml;hrend die Redstone die Kapsel auf eine suborbitale Bahn brachte und es erm&ouml;glichte, wichtige Ereignisse der Mission zu testen, war die Atlas die eigentliche Tr&auml;gerrakete f&uuml;r die Orbitalphase. Die Mercury-Kapsel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[49,996,2489,5010],"class_list":["post-16671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-atlas","tag-mercury","tag-mercury-redstone","tag-redstone","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":392,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18515,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/30\/thor-agena-a-und-kh-1\/","url_meta":{"origin":16671,"position":0},"title":"Thor Agena A und KH-1","author":"Bernd Leitenberger","date":"30. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Heute gibt es wieder als Blog-Artikel einen kleinen Auszug aus dem aktuellen Buchmanuskript. Diesmal der Artikel \u00fcber die Thor Agena A, eine der fr\u00fchen Versionen die nicht oft flog. Der Artikel ist trotzdem l\u00e4nger geworden, weil eine der Neuerung, die ich beim laufenden Manuskript eingef\u00fchrt habe, ist das ich auch\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/8002b5135f8349af8dcfab89af02a721","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18458,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/23\/die-agena-c-2\/","url_meta":{"origin":16671,"position":1},"title":"Die Agena C","author":"Bernd Leitenberger","date":"23. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"Wie ihr sicher bemerkt habt, war es etwas ruhig hier im Blog. Der Grund ist ganz einfach, ich habe mich endlich entschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen. Nein, nicht unter dem Blog. Seit f\u00fcnf Jahren will ich Band 2 des Apolloprogramms fertigstellen und habe in den letzten Jahren eigentlich immer nur\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/d6474dec02b34cf385a0dfced0cffb64","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18393,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/18\/die-falcon-9-eine-nachlese\/","url_meta":{"origin":16671,"position":2},"title":"Die Falcon 9 &#8211; eine Nachlese (1)","author":"Bernd Leitenberger","date":"18. September 2025","format":false,"excerpt":"Nachdem \"SimonVR\" mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass mein Falcon 9 Artikel sowie der \u00fcber die Entwicklung der Falcon 9 doch etwas abgehangen ist, denke ich, mache ich mal einen Blog dazu. Zuerst mal, worum es hier NICHT geht: n\u00e4mlich eine Einsatzgeschichte der Falcon 9. Ebenso habe ich die wirtschaftliche\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/8d7fcc876a9d4ed4b27890b8d59e8e87","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":15301,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/04\/20\/nachlese-zum-human-landing-system-hls-kontrakt\/","url_meta":{"origin":16671,"position":3},"title":"Nachlese zum Human Landing System (HLS) Kontrakt","author":"Bernd Leitenberger","date":"20. April 2021","format":false,"excerpt":"\ufeffWie bereits bekannt und hier auch schon kommentiert, hat die NASA am Wochenende SpaceX den Vertrag \u00fcber das HLS in einer H\u00f6he von 2,89 Milliarden Dollar vergeben. Ich habe zuerst \u00fcberlegt, ob ich das in der Aprilnachlese zu SpaceX thematisieren sollte, aber da die Kritik daran eigentlich nur teilweise mit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/352f2778c491440a9f73c731c5880d09","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18536,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/02\/22\/thor-nomenklaturchaos\/","url_meta":{"origin":16671,"position":4},"title":"Thor Nomenklaturchaos","author":"Bernd Leitenberger","date":"22. Februar 2026","format":false,"excerpt":"Heute geht es wieder um einen Splitter meiner Recherche zu dem Buch und zwar um Bezeichnungen und Abk\u00fcrzungen der Thor. Wer mit den Akronymen PGM-17, SM-75, WS-315A, DM-18, MB3, DSV-2L-1A, DSV3E, SLV-2G, Thorad, TAT, TAID, LTTAT, UBT ELT und XLT etwas anfangen kann, der braucht den Blog nicht zu lesen.\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/b59364b1981c43209378f0bd5b9df7ef","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18485,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/13\/programm-437\/","url_meta":{"origin":16671,"position":5},"title":"Programm 437","author":"Bernd Leitenberger","date":"13. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Ich wei\u00df, ich mache mich in den letzten Wochen etwas rar. Daf\u00fcr gibt es zwei Gr\u00fcnde. Da ist zum einen die gesamte politische Lage. Prim\u00e4r nat\u00fcrlich in dem Land des unbegrenzten Irrsinns. Wenn der Machthaber von Venezuela entf\u00fchrt wird und unter falscher Begr\u00fcndung angeklagt wird - weil es ja in\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/3d6eb16326d743baa56f5ece884b5d21","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16671\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}