{"id":16858,"date":"2023-06-14T08:00:42","date_gmt":"2023-06-14T06:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16858"},"modified":"2023-06-14T08:37:05","modified_gmt":"2023-06-14T06:37:05","slug":"den-eigenen-kohlendioxid-fussabdruck-verringern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/06\/14\/den-eigenen-kohlendioxid-fussabdruck-verringern\/","title":{"rendered":"Den eigenen Kohlendioxid Fu&szlig;abdruck verringern"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16858\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16858\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Auf den heutigen Blog kam ich durch die erste Sendung der neuen, zweiten Staffel von \u201eReschke-Fernsehen\u201c. In dem geht darum, dass die Erd&ouml;l f&ouml;rdernden und Erd&ouml;l verarbeitenden Konzerne von dem Klimakollaps schon in den Siebziger Jahren wussten. Inklusive des ber&uuml;hmten <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gROxruxyTiM\">Videos von Hoimar von Ditfurth<\/a>, in der er schon 1978! auf Basis des schon beobachteten Anstiegs des Kohlendioxids prognostizierte, das die Erde sich bis 2050 um zwei bis drei Grad erw&auml;rmt (<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/deutschland-2050-wie-der-klimawandel-unser-leben-veraendern-100.html\">aktueller Stand<\/a>: Erw&auml;rmung bis 2050 um 1,9 bis 2,3 Grad Celsius, weil man ja wenigsten ein bisschen die Emissionen von Kohlendioxid reduzieren konnte) und die Folgen skizzierte. Hier das komplette Video, leider nur in <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F2K-wnCuntg\">VHS Qualit&auml;t<\/a>. In der Sendung kam auch, dass die Erd&ouml;lkonzerne den Ausdruck \u201eCO2-Fussbadruck\u201c erfunden haben, der heute ja in aller Munde ist. Ich dachte mir, dass nutze ich um ein paar Tipps zu geben, wie man diesen verkleinern kann und zwar effektiv und das spart noch Geld anstatt relativ bescheidener anderer Vorschl&auml;ge von Youtubern, die auch im <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/sendung\/reschke-fernsehen\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3\">Reschke-Fernsehen<\/a> kamen, wie eine Zahnb&uuml;rste aus Bambus.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/e0653734fcd546c9b7169b06d2b77cb4\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Da das Klima fast noch mehr polarisiert als SpaceX hier drei Vorbemerkungen. Es geht in <b>diesem<\/b><b> Blog<\/b> um das was jeder pers&ouml;nlich tun kann, es geht nicht darum, was die Politik tun kann, sollte oder nicht tut. Daf&uuml;r gibt es schon genug Blogs, die ihr gerne rauskramen k&ouml;nnt und dort neue Kommentare hinterlassen, aber hier sind sie Off-Topic (ich hasse Off-Topic Kommentare, wer welche verfasst, braucht nicht mit Antworten von mir rechnen). Dazu gibt es die Suchmaschine im Blog, rechts oben, oder ihr macht es wie ich und bem&uuml;ht <a href=\"site:www.bernd-leitenberger.de\/blog\">Google mit einer Einschr&auml;nkung der Ergebnisse auf den Blog<\/a>. Hier w&auml;re so ein <a href=\"site:www.bernd-leitenberger.de\/blog%20Klimapolitik\">typische Suchanfrage<\/a>.<\/p>\n<p>Das zweite ist das dies pers&ouml;nliche Vorschl&auml;ge sind, aus denen jeder sich die herauskramen kann, die ihm passen. Ich kenne weder meine Blogleser einzeln noch deren pers&ouml;nliche Situation, es ist also kein Grund sich pers&ouml;nlich angegriffen zu f&uuml;hlen und zu posten \u201eAber ich wohne in der Pampa, kein &Ouml;PNV, ich brauche das Auto\u201c.<\/p>\n<p>Das dritte ist das nat&uuml;rlich die Ver&auml;nderung der Lebensweise eines einzelnen nicht das Klima ver&auml;ndert. John F.. Kennedy soll in seiner Antrittsrede sinngem&auml;&szlig; gesagt haben: \u201eFrage nicht was Amerika f&uuml;r dich tun kann, sondern was Du f&uuml;r Amerika tun kannst\u201c. (heute ist die Einstellung &uuml;brigens genau entgegengesetzt. Es vergeht kein Tag wo nicht ein Verband X oder Politiker Y nach Hilfsgeldern des Staates schreit). Nat&uuml;rlich kann ein einzelner Amerikaner nicht die USA ver&auml;ndern, aber viele k&ouml;nnen es. Jeder kann als Multiplikator wirken. Durch Vorbild oder \u2013 wie der Blogautor \u2013 durch &Uuml;berzeugungseifer, andere veranlassen mehr f&uuml;r das Klima zu tun und den eigenen Kohlendioxid-Fussabdruck zu verringern. Ebenso kann die Bundesrepublik das weltweite Klima nicht gro&szlig; beeinflussen. Wir sind zwar eine Industrienation, aber eben nur eine mit <a href=\"https:\/\/www.vdi.de\/news\/detail\/deutschlands-anteil-an-den-globalen-co2-emissionen\">etwa 2 Prozent der globalen Emissionen<\/a> kommen von uns. 31 Prozent dagegen von den USA und 13 Prozent von China. Aber ebenso kann Deutschland ein Vorbild sein und wenn bei uns eine klimafreundliche Politik klappt, dann wird das von anderen L&auml;ndern kopiert. Das klappte ja schon mit der Photovoltaik. Bedeutender ist das jeder Konsument es in der Hand hat, welche Unternehmen auf dem Markt erfolgreich sind. Er entscheidet durch seine Kaufentscheidung ob es die sind die ihre Emissionen senken oder nicht und das ist eine ziemlich gro&szlig;e Macht, die Druck aufbaut.<\/p>\n<p>So nun zu den einzelnen Teilaspekten. Hinsichtlich des Kohlendioxidabdrucks des \u201eDurchschnittsb&uuml;rgers\u201c habe ich Daten des <a href=\"https:\/\/uba.co2-rechner.de\/de_DE\/start#panel-calc\">CO2-Rechner des Bundesumweltamtes genommen<\/a>, bei dem kann man seinen eigenen Abdruck berechnen, aber auch vergleichen mit dem Mittel der Bev&ouml;lkerung.<\/p>\n<p>Der Artikel wurde dann so lang, das ich ihn aufgeteilt habe, den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/06\/15\/den-eigenen-kohlendioxid-fussabdruck-verringern-die-fortsetzung\/\">zweiten Teil gibt es dann morgen.<\/a><\/p>\n<h4 class=\"western\">Verkehr<\/h4>\n<p>Der einzige Sektor der seit 1990, dem Zeitpunkt der im Kyoto-Potokoll als Referenz genommen wurde, seine Emissionen nicht senken konnte ist der Verkehr. Der Grund ist relativ einfach. Deutschland ist ein in das Auto vernarrtes Land und die Autos sind in den letzten Jahrzehnten h&ouml;her motorisiert worden und dazu kam, das 1990 noch zur Bilanz die DDR dazuz&auml;hlte. Das war bei der ineffizienten Energiewirtschaft und Industrie bei diesen Emissionen ein Segen, weil einfach durch die Umstellung auf westdeutsche Standards die Emissionen sanken, aber die DDR-B&uuml;rger hatten eben weitaus weniger Autos und das waren noch dazu relativ niedrig motorisiert. Der Verkehr macht 2,22 t vom 10,5 t Kohlendioxidaussto&szlig; pro Person aus, der zweith&ouml;chste Anteil nach Wohnen und Strom.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich liegt beim Verkehr vieles in der politischen Verantwortung. Ohne Alternativen zum Auto wird sich nicht viel &auml;ndern, denn wie sollen sich die Menschen sonst bewegen? Aber etwas kann jeder doch selbst tun. Das einfachste ist weniger mit dem Auto fahren. Nach meiner pers&ouml;nlichen Erfahrung als Nicht-Autofahrer sind viele Autofahrer ziemlich bequem. Das einfachste ist es das Auto nur zu nutzen, wenn es n&ouml;tig ist. Kleine Besorgungen und kurze Strecken kann man zu Fu&szlig; und per Fahrrad erledigen. Man glaubt auch nicht was man mit einem Fahrrad transportieren kann. Eine kleine Investition sind Fahrradtaschen, ein Fahrradkorb und Spanner. Ich habe damit schon drei Gartenst&uuml;hle oder 240 l Blumenerde mit dem Fahrrad transportiert. Als wir noch zu dritt waren den gesamten Wochenendeinkauf (ohne Getr&auml;nke) mit dem Fahrrad geschultert und heute w&uuml;rde ein vollbeladenes Fahrrad (inklusive Getr&auml;nke) f&uuml;r mich alleine f&uuml;r 3 bis 4 Tage reichen. Man gewinnt ja auch etwas. Man muss nicht nach einem Parkplatz suchen, was in der Innenstadt oft sehr schwierig ist, man tut was f&uuml;r die eigene Gesundheit und ist oft sogar auf kleinen Strecken schneller unterwegs. Das Fahrrad ist auch eine Alternative f&uuml;r das Fahren zum Arbeitsplatz. Zum einen wenn die Strecke kurz ist, aber auch wenn man nur knapp jenseits des \u201eSpeckg&uuml;rtels\u201c wohnt. Also hier in der Umgebung von Stuttgart f&uuml;hren schnelle Stadtbahnlinien ins Umland, aber sie enden irgendwo. Ein Ort weiter und man hat eine schlechte Busanbindung. Gerade so kleine Strecken legt man aber mit dem Fahrrad schneller zur&uuml;ck. Als ich in Vaihingen studierte, fuhr ich die 2,5 km zum Nachbarort (Stra&szlig;enbahnendhaltestelle) mit dem Fahrrad und war noch schneller als der Bus. Wer Angst vor einem Diebstahl des Fahrrads hat \u2013 es gibt auch <a href=\"https:\/\/amzn.to\/464l5Qi\">Klappfahrr&auml;der<\/a>.<\/p>\n<p>Wer das Auto f&uuml;r die Fahrt zum Arbeitsplatz nutzt, sollte zumindest mal nach Alternativen suchen. Preislich ist der &Ouml;PNV durch das Deutschlandticket ja schon preiswerter geworden. An den schlechten Verbindungen &auml;ndert das aber auch nichts. Aber warum die ganze Strecke mit dem Auto zur&uuml;cklegen. Warum nicht von der Pampa bis zu den Vororten der St&auml;dte, die gut angebunden sind mit dem Auto fahren und dann den Rest mit dem &Ouml;PNV? (Park and Ride).<\/p>\n<p>Radikaler ist der Autoverzicht. Doch auch das geht in Raten. Es gibt in Deutschland mehr zugelassene Autos als F&uuml;hrerscheinbesitzer. Im Schnitt hat also jeder mehr als ein Auto. Fahren kann man nur eines. Kann man auf das zweite (dritte, vierte \u2026) verzichten? Wenn man schon f&auml;hrt: muss es alleine sein? Der Verkehr lie&szlig;e sich effektiv reduzieren, wenn nicht jeder mit seinem eigenen Auto fahren w&uuml;rde. Gut das ist schwierig, aber ein Gro&szlig;teil der Fahren entf&auml;llt ja zum Arbeitsplatz. Da k&ouml;nnte man doch mal am schwarzen Brett nach Leuten suchen die einen Teil des Weges mit einem gemeinsam haben und wenn deren Arbeitszeit mit einem kompatibel ist, warum nicht einen Absetz-\/Pickup-Punkt vereinbaren und den Kollegen\/in mitnehmen oder sich mitnehmen lassen.<\/p>\n<p>Mich wundert das es daf&uuml;r noch keine App gibt, das liegt ja auf der Hand und ein Smartphone hat fast jeder. Meine Idee: wer in absehbarer Zeit eine Strecke zur&uuml;cklegt (oder bei geregelter Arbeitszeit als dauerhafte Strecke festlegt) tr&auml;gt Start- und Endpunkt und Zeitfenster ein, andere die mitgenommen werden wollen geben an, von wo sie nach wo wollen und wann und die App sucht die Fahrer und Mitfahrer aus, die am besten passten zeitlich und von der Strecke. Auch hier k&ouml;nnte man definierte Pick-Up Punkte festlegen. Und nat&uuml;rlich muss das nicht f&uuml;r lau sein. W&auml;ren nur immer zwei in einem Auto, der Berufsverkehr w&uuml;rde sich halbieren, es ginge schneller, mit weniger Staus und mehr freien Parkpl&auml;tzen.<\/p>\n<p>Der radikalste Schritt ist das Car-Sharing, also gar kein eigenes Auto mehr zu besitzen. Ein Auto steht bei uns im Schnitt 23 von 24 Stunden. Warum es also nicht Teilen? Das geht nicht nur, aber dich erheblich besser durch kommerzielle Unternehmen die eine gro&szlig;e Flotte haben und die Logistik deren Standorte zu verwalten. Zuerst erscheint es einem teuer weil man jede Fahrt nun bezahlt, aber bedenkt man das man das Auto das man hat, ja auch kaufen und abbezahlen muss und es nun verkaufen kann, dann sieht die Rechnung schon besser aus.<\/p>\n<p>Und nun noch der kleinste Tipp, f&uuml;r alle die eigentlich gar nichts &auml;ndern wollen: wenn man mehrere Autos hat, nehmt wenigstens das mit dem geringsten Verbrauch und &uuml;berlegt welche Extras ihr beim Fahren noch braucht und ob nicht Klimaanlage oder &auml;hnliches abgeschaltet werden k&ouml;nnen und fahrt mit angepasster Geschwindigkeit.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Wohnen und Strom<\/h4>\n<p>Beim Wohnen haben wir eine Zweiklassengesellschaft. Die einen besitzen Wohneigentum, die anderen mieten. F&uuml;r einen Mieter sind die Ver&auml;nderungen beschr&auml;nkt, er kann weder Fenster austauschen noch D&auml;mmen (Fenster austauschen kann er aber nur selten bezahlt dies der Vermieter). Was aber jeder tun kann und was sich sofort im Geldbeutel auswirkt, ist die Heizkosten verringern. Also: Heizung reduzieren wo es geht. Viele R&auml;ume m&uuml;ssen nicht dauerhaft beheizt werden. Das Schlafzimmer z.B. meist nur in der Nacht und dann auch nicht sehr hoch, tiefe Temperaturen sollen besser f&uuml;r den Schlaf sein. Dann vorsorgend Heizk&ouml;rper auf- und runterdrehen. Das kann man mit <a href=\"https:\/\/amzn.to\/43EuvQz\">programmierbaren Thermostaten<\/a> automatisieren. Die gibt es auch mit App-Anbindung. Es muss kein aufwendiges <a href=\"https:\/\/amzn.to\/43Sgkag\">Smart-Home System<\/a> sein. Diese Thermostate bekommt man beim Discounter oder Baumarkt, man sollte nur auf den passenden Anschluss an den Heizk&ouml;rper achten, denn da gibt es verschiedene Systeme, aber auch Adapter. Bei mir sank der Verbrauch durch solche Thermostaten so schon 1.800 auf 1.500 l Heiz&ouml;l pro Jahr. Man legt einfach einen Zeitplan fest wann was beheizt wird, das geht auch selbst bei den billigsten f&uuml;r die einzelnen Wochentage unterschiedlich, so bleibt die Wohnung kalt wenn man bei der Arbeit ist.<\/p>\n<p>Das n&auml;chste ist das Senken der Raumtemperatur. Faustregel: 1 Grad mehr oder weniger macht 10 Prozent der Heizenergie aus. Ich habe im letzten Winter von im Mittel 19 bis 20 Grad auf 18 bis 19 Grad herunter geregelt und meinen Verbrauch auf 1.200 l reduziert. Nat&uuml;rlich ist es bei 18 bis 19 Grad nicht wohlig warm, aber ein dickerer Pulli oder eine leichte Strickjacke an- oder dr&uuml;ber gezogen und es geht. Wenn ich im Winter eine ganzt&auml;gige Arbeit au&szlig;erhalb des Hauses habe, bleibt die Heizung dann sogar auf Nachtbetrieb, bis ich abends wieder da bin. Ebenso kann man &uuml;berlegen wann man nachts runterregelt und morgens hoch regelt, ob man hier nicht eine halbe oder eine Stunde lang den Nachtbetrieb verl&auml;ngert.<\/p>\n<p>Einen Doppelprofit hat man bei den K&auml;lteger&auml;ten. Denn stehen die k&uuml;hl, so spart man nicht nur Heizenergie, sondern auch Strom. Bei mir ist der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Stromfresser die K&uuml;hl-\/Gefrierkombi. Als ich diesen Winter die K&uuml;che runter regelte brauchte der auch pl&ouml;tzlich deutlich weniger Strom \u2013 0,8 anstatt 1,5 kWh\/Tag. Den K&uuml;hlschrank kann man nicht auslagern, aber wer einen Kellerraum hat, sollte mal dar&uuml;ber nachdenken die <a href=\"https:\/\/amzn.to\/43R2Z1W\">Gefriertruhe<\/a> dorthin zu verschieben. Bei alten Ger&auml;ten lohnt sich auch ein Austausch, denn hier gab es bei der Reduktion des Energieverbrauchs deutliche Fortschritte. Im allgemeinen ist ein Energiemessger&auml;t eine gute M&ouml;glichkeit festzustellen was im Haushalt wie viel Strom verbraucht. Ich setze seit 2018 daf&uuml;r ein von der ct\u2019 als gut befundenes Ger&auml;t von <a href=\"https:\/\/amzn.to\/43TypVy\">Logilink ein<\/a>, das kostet keine 20 Euro.<\/p>\n<p>Zum Wohnen \u2013 mit 2,49 t Kohlendioxid pro Person und Jahr \u2013 geh&ouml;rt auch der Strom. Auch hier kann ein Mieter wenig tun, er kann selten eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/04\/20\/ein-jahr-mit-der-pv-anlage-und-energiewahnsinn\/\">Photovoltaikanlage<\/a> auf dem Dach installieren und Vermieter tun das selten, weil es sich bei vollst&auml;ndig eingespeistem Strom finanziell meist nicht lohnt, und wenn sie, was eigentlich die beste L&ouml;sung ist, den Strom zuerst von den Mietpartien nutzen lassen haben sie ein Abrechnungsproblem das technisch durch eigene Leitungen und Z&auml;hler zu jeder Wohnung l&ouml;sbar ist, aber dann die Anlage deutlich verteuert. Aber jeder kann <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/04\/07\/das-solare-balkonkraftwerk\/\">auf seinem Balkon eine kleine Photovoltaikanlage installieren<\/a>. Bei den hohen Preisen f&uuml;r Strom von derzeit 40 ct\/kwh (nur zum Vergleich f&uuml;r eingespeisten PV-Strom gibt es seit 1.1.2023 gerade mal 8,2 ct\/kwh) amortisiert sich eine solche Anlage schon nach wenigen Jahren, auch bei nicht-optimalen Voraussetzungen wie Balkone die nicht nach S&uuml;den zeigen oder senkrechter Befestigung. Wer einen gro&szlig;en Balkon hat sollte noch etwas warten, da erwogen wird, die Zulassung solcher Anlagen zu vereinfachen und die Grenze f&uuml;r diese genehmigungsfreien Anlagen von 600 auf 800 Watt zu erh&ouml;hen. Wer einen normal-gro&szlig;en Balkon hat (4 m oder weniger breit) kann sowieso nur eine kleine Anlage mit einem maximal zwei Paneelen installieren. F&uuml;r den lohnt sich das Warten dann, wenn der Vermieter dagegen ist. Denn auch dieses Widerspruchsrecht soll bei der Novelle entfallen. Zu beachten w&auml;re die Montage. Am einfachsten ist eine senkrechte Montage, also parallel zur Balkonbr&uuml;stung oder Gel&auml;nder. Der Wirkungsgrad sinkt dadurch etwas ab (optimaler Winkel in unseren Breiten sind etwa 30 bis 40 Grad zur Horizontalen, senkrecht sind es 90 Grad). Am problematischsten ist aber, dass ein Paneel in der Regel breiter als 1 m ist und Balkonbr&uuml;stungen meist nicht so hoch, das hei&szlig;t, dass Paneel ragt unter den Balkon heraus und in den Bereich der unteren Wohnung herunter. Da muss man absprechen, es schr&auml;g montieren (erh&ouml;ht auch die Ausbeute) oder ein nicht so breites Paneel w&auml;hlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16858\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16858\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Auf den heutigen Blog kam ich durch die erste Sendung der neuen, zweiten Staffel von \u201eReschke-Fernsehen\u201c. 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Dezember 2025","format":false,"excerpt":"Ich wei\u00df, ich habe lange nichts von mir h\u00f6ren lassen. Ich lebe aber noch. Ich arbeite derzeit viel an dem neuen Buch \u00fcber die Thor- und Delta-Tr\u00e4gerraketen. Leider sto\u00dfe ich auf immer mehr Material und das nimmt sehr viel Arbeit in Anspruch, um mich einzuarbeiten und zu schreiben. Jetzt schon\u2026","rel":"","context":"In &quot;Politik&quot;","block_context":{"text":"Politik","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/politik\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/98960bbbe1644c829b9337b57667bf6c","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18413,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/30\/die-groessten-raetsel-in-der-fruehen-erdgeschichte-1\/","url_meta":{"origin":16858,"position":4},"title":"Die gr&ouml;&szlig;ten R&auml;tsel in der fr&uuml;hen Erdgeschichte (1)","author":"Bernd Leitenberger","date":"30. September 2025","format":false,"excerpt":"Wir wissen immer noch sehr wenig \u00fcber einen Gro\u00dfteil der Geschichte der Erde. Sie entstand vor 4,6 Milliarden Jahren. Bis vor 600 Millionen Jahren \u2013 also \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Zeit \u2013 gibt es kaum Fossilienfunde, und auch alte Gesteine werden umso seltener, je weiter man in der Zeit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Chemie&quot;","block_context":{"text":"Chemie","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/chemie\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/929016b2bd2249e0b0f606c4839ef36b","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":4557,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/04\/03\/atom-und-wahlnachlese\/","url_meta":{"origin":16858,"position":5},"title":"Atom- und Wahlnachlese","author":"Bernd Leitenberger","date":"3. April 2011","format":false,"excerpt":"Nun einige Wochen nach dem Super-Gau von Japan wird es an der Zeit f?r eine Nachlese und zwar eine etwas allgemeiner gehaltene. Ich m?chte an dieser Stelle mal meine Einstellung zur Kernkraft in den letzten Jahrzehnten reflektieren. Ich war urspr?nglich f?r Kernkraft. 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