{"id":16920,"date":"2023-06-29T07:01:54","date_gmt":"2023-06-29T05:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16920"},"modified":"2023-06-30T06:34:16","modified_gmt":"2023-06-30T04:34:16","slug":"an-deutschen-raketenwesen-kann-die-welt-genesen-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/06\/29\/an-deutschen-raketenwesen-kann-die-welt-genesen-usa\/","title":{"rendered":"Am deutschen Raketenwesen kann die Welt genesen \u2013 USA"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16920\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16920\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>In einer kleinen dreiteiligen Serie will ich einmal rekapitulieren wie die deutschen Raketenwissenschaftler die Entwicklung weltweit beeinflusst haben. Es beginnt heute mit dem bekanntesten Beispiel der USA, etwas mehr neue Tatsachen auch f&uuml;r Raumfahrtkenner d&uuml;rften die beiden folgenden Beitr&auml;ge &uuml;ber die UdSSR und als Abschluss dann alle anderen L&auml;nder. Ich habe das schon lange vorgehabt, aber die Erweiterung meines Buches &uuml;ber russische Raketen um genau dieses Kapitel liefert mir den Aufh&auml;nger. Der Titel ist nat&uuml;rlich etwas provokant und passt nicht in die heutige Zeit, aber ich denke er passt ganz gut, auch wenn ich ihn vom ollen Kaiser Wilhelm II geklaut habe, wobei der das auch aus einem Gedicht von Emanuel Geibel <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Am_deutschen_Wesen_mag_die_Welt_genesen\">\u201eDeutschlands Beruf\u201c<\/a> von 1861 &uuml;bernommen hat.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/e114543a179748a5a79143da906505f9\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Die Entwicklung in Deutschland bis 1945<\/h4>\n<p>In Deutschland begann die Entwicklung von fl&uuml;ssigen Raketentriebwerken einige Jahre nach dem ersten erfolgreichen Start einer mit fl&uuml;ssigen Treibstoff angetriebenen Rakete von Goddard, dem Pionier der Raketenentwicklung in den USA. Allerdings erfolgte die Finanzierung in der Weimarer Republik durch die Reichswehr. Sie n&uuml;tzte eine L&uuml;cke im Versailler Vertrag aus. Der beschr&auml;nkte die Reichswehr drastisch. Sie verbot alle schweren Waffen wie Flugzeuge, Panzer oder Schlachtschiffe. Das Heer wurde auf 100.000 Mann beschr&auml;nkt, also noch weniger als heute die Bundeswehr bei damals mehr Einwohnern im Reichsgebiet. Aber Raketen kamen in dem Vertrag nicht vor. Die Reichswehr erhoffte sich das Raketen ein Ersatz f&uuml;r schwere Artillerie sein k&ouml;nnten.<\/p>\n<p>Im Januar 1933 erfolgte der erste erfolgreiche Test einer A-1 (Aggregat 1), die im Schub bereits Goddards Raketen &uuml;bertraf. Mit den n&auml;chsten Modellen A-2 und A-3 wurden die Raketen gr&ouml;&szlig;er. Mit der A-2 wurde die K&uuml;hlung und Injektion des Treibstoffs verbessert. Die A-3 erprobte erstmals die Stabilisierung im Flug. Die A-1 und A-2 dagegen waren reine Bodenversuche. Bei ihnen ging es prim&auml;r um die Entwicklung der Technologie einer mit fl&uuml;ssigen Treibstoffen angetriebenen Rakete.<\/p>\n<p>Nachdem man mit A-1 bis A-3 die L&ouml;sungsans&auml;tze f&uuml;r verschiedene Probleme gefunden hatte, ging die Reichswehr an die A-4. Sie war zwanzigmal so schwer wie eine A-3. Parallel dazu entwickelte man die A-5. Das war ein verkleinertes Modell der A-4, mit dem man Aerodynamik und Steuerung der A-4 in der unteren Atmosph&auml;re erproben konnte. Sie flog 1937\/1938 und ebnete den Weg f&uuml;r den Einsatz der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/a4.shtml\">A-4.<\/a><\/p>\n<p>Der wesentliche Unterschied zwischen Goddards Erfindungen und der A-4 war, das Goddard zeigte, das etwas prinzipiell funktionierte. Bei der A-4 wurde eine praktisch einsetzbare L&ouml;sung gefunden. So entdeckte Goddard, dass er mit einem schnell rotierenden Kreisel, einem Gyroskop, den Flug stabilisieren konnte. Bei ihm wog der Kreisel fast so viel wie der Rest der Rakete. Bei der A-4 wog der Kreisel nur wenige Kilogramm, da er die Rakete nicht durch seine Masse stabilisierte. Die Nutation, die Kraft, die der Kreisel abgibt, wenn er aus der Rotationsachse (z.\u00a0B. durch Wind) bewegt wird, wurde elektrisch verst&auml;rkt und zur Steuerung des Schubvektors verwendet. Er wirkte der einwirkenden Kraft entgegen.<\/p>\n<p>Was viel wichtiger war: In der A-4 steckten Jahre der Entwicklungsarbeit, in der die Ingenieure das Konzept immer weiter vervollkommneten. Es wurde unz&auml;hlige Variationen der Brennkammerk&uuml;hlung erprobt. Auch der Injektor wurde mehrfach &uuml;berarbeitet. Nicht zuletzt wurden zahlreiche Methoden der Steuerung und Regelung der Rakete erprobt. So lagen zwei Jahre zwischen dem ersten erfolgreichen Flug einer A-4 am 3.10.1942 und dem ersten milit&auml;rischen Einsatz am 8.9.1944. Es wurden 200 Versuchsexemplare gebaut, noch erheblich mehr Brennversuche durchgef&uuml;hrt \u2013 bis zu zehn pro Tag.<\/p>\n<p>Nach der Bombardierung von Peenem&uuml;nde durch britische Bomber am 16.8.1943 stellte die Reichswehr alle neuen Entwicklungen ein, darunter die A-9\/A-10 eine zweistufige Rakete die Amerika erreichen sollte. Verfolgt wurden nun nur noch die A-4 und ihre Fortentwicklung A-4B, die Flugabwehrrakete Wasserfall und sp&auml;ter die ungelenkte Flugabwehrrakete Taifun. Schon vor dem ersten Einsatz bekamen die Alliierten Wind von der Entwicklung. Wrackteile von Flugtests in der Ostsee wurden von Schweden aufgefischt, eine weitere A-4 wurde von polnischen Partisanen geborgen und &uuml;ber Moskau nach England verschifft. Auch wenn sie nach dem Test nur noch ein Wrack war, so war Experten alleine von der Gr&ouml;&szlig;e klar, das Deutschland in der Raketenentwicklung weltweit f&uuml;hrend war. Zu Kriegsende suchten daher sowohl amerikanische wie auch britische und russische Spezialkr&auml;fte nach den Experten.<\/p>\n<p>In Deutschland wurde Peenem&uuml;nde vor den anr&uuml;ckenden Sowjets evakuiert und zerst&ouml;rt was ging. Die wichtigsten Konstruktionsunterlagen wurden in zwei Lastwagen in einem Stollen im Harz versteckt. Die Verantwortlichen setzten sich nach Bayern ab. Angeblich sollten sie von der SS erschossen werden, doch ich halte das nicht f&uuml;r glaubw&uuml;rdig, denn so etwas gab es auch bei anderen Experten nicht die z.B. die D&uuml;sentriebwerke entwickelten.<\/p>\n<p>Dort fanden sie dann amerikanische Truppen im Mai 1945. Wernher von Braun war mit den anderen bereit mit den USA zusammenzuarbeiten. Er verriet auch das Versteck der Konstruktionszeichnungen, die so geborgen wurden. Genauso wie etwa 100 A-4 die es fertiggestellt im <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/a4-2.shtml\">Mittelbau Dora<\/a> gab. Man transferierte alles in die USA, bevor am 1.7.1945 Th&uuml;ringen wo sich Mittelbau Dora und das Versteck der Pl&auml;ne befanden an die rote Armee &uuml;bergeben musste.<\/p>\n<p>Der wichtigste Schatz, den die Amerikaner 1945 \u201eerbeuteten\u201c, waren nicht die Konstruktionszeichnungen. Es war die Erfahrung der \u201ePeenem&uuml;nder\u201c, die in die USA &uuml;bersiedelten. Erfahrungswissen steckt nicht in Dokumenten, sondern im Kopf. Die USA sollten dies beim Space Shuttle deutlich bemerken. Nach dem Apolloprogramm begann eine K&uuml;ndigungswelle. Die erfahrenen Mitarbeiter, die ein Jahrzehnt an den Saturn Tr&auml;gerraketen gearbeitet hatten, wurden entlassen. Die Triebwerksentwicklung f&uuml;r das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttlegeschichte.shtml\">Shuttle<\/a> geriet bald darauf in Schwierigkeiten. Das Projekt wurde erheblich teurer und dauerte vier Jahre l&auml;nger als geplant.<\/p>\n<p>Nachdem die Raketenforscher in die USA &uuml;bersiedelten, nutzten die Streitkr&auml;fte ihr Know-How zuerst nicht. Die \u201eDeutschen\u201c schulten zwar US-Ingenieure anhand der A-4 im Raketenbau. Doch es gab keinen Auftrag f&uuml;r die Entwicklung einer neuen Rakete. Lediglich von der A-4 wurden einige Dutzend erbeutete Exemplare gestartet. Viele Mitarbeiter von Brauns wechselten in dieser Zeit zu US-Firmen. Die begannen unter anderen, Raketentriebwerke zu entwickeln, z.B. North American, die sp&auml;ter ihre Triebwerkssparte als \u201eRocketdyne\u201c ausgliederten.<\/p>\n<p>W&auml;hrenddessen drehten die 106 Experten die im Rahmen der Operation Paperclip in die USA &uuml;bersiedelten und sp&auml;ter auch die US-Staatsb&uuml;rgerschaft &uuml;bernahmen in Fort Bliss D&auml;umchen. Wernher von Braun nutzte diese Jahre, indem er seine Vision der Raumfahrt in US-Magazinen wie \u201eCollier\u201c ver&ouml;ffentlichte. So wurde auch Walt Disney auf ihn aufmerksam. Er erhoffte sich mit Raumfahrt- und Raketenerlebniswelten mehr Besucher f&uuml;r seine Parks. So entstanden mehrere Filme die von Braun popul&auml;r machten.<\/p>\n<p>Die Situation &auml;nderte sich mit dem Koreakrieg. Ein bewaffneter Konflikt mit der UdSSR schien nun wahrscheinlicher. Zudem arbeiteten die USA an der Wasserstoffbombe. Die Zielgenauigkeit der Raketen war damals noch gering und selbst mit einer Atombombe als Sprengkopf der Rakete war nicht garantiert, dass man ein milit&auml;risches Ziel zerst&ouml;ren w&uuml;rde, weil die m&ouml;gliche Abweichung vom Zielpunkt gr&ouml;&szlig;er als der Zerst&ouml;rungsradius war.<\/p>\n<p>Die Ausschreibung des Verteidigungsministeriums forderte die Bef&ouml;rderung eines nuklearen Sprengkopfes &uuml;ber eine Distanz von 200 Meilen, also rund 320 km. Betraut wurden die deutschen Raketenforscher \u2013 sie warne die einzigen die die n&ouml;tige Erfahrung hatten. Die Entwicklung der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/redstone.shtml\">PGM-11 Redstone<\/a> begann 1950. Da es sich um einen direkten Nachfahren der A-4 handelte, konnte sie bereits 1952 abgeschlossen werden. Die Firma Chrysler \u2013 Autohersteller und kleiner Flugzeugbauer \u2013 bekam den Produktionsauftrag im Oktober 1952. Den Namen \u201eRedstone\u201c, nach dem Army Redstone Arsenal, wo sie entwickelt wurde, bekam die Rakete am 8.4.1952.<\/p>\n<p>Bemerkenswert f&uuml;r die damalige Zeit war, dass Wernher von Braun die Entwicklung vollst&auml;ndig im Army Redstone Arsenal (dem sp&auml;teren Marschall Space Flight Center) durchf&uuml;hren konnte. Das war wie vorher Peenem&uuml;nde eine milit&auml;rische Einrichtung. Schon damals vergab die US-Regierung den Auftrag f&uuml;r die Entwicklung und Produktion normalerweise an Firmen, wie es heute allgemein &uuml;blich ist. Wernher von Braun dagegen behielt das Know-how bei seinen eigenen Leuten. Durch die Produktion der Rakete erwarb aber auch Chrysler die F&auml;higkeiten \u2013 Unternehmen und Regierung profitierten von diesem System.<\/p>\n<p>Von Braun war daf&uuml;r bekannt, dass die Kontrolle der Kontraktoren anders verlief als sonst in der US-Industrie. Das System, das bis heute angewandt wird, basiert auf einer Ausschreibung. Eine Reihe von Firmen unterbreitet Vorschl&auml;ge, die dann gepr&uuml;ft werden. Anschlie&szlig;end erh&auml;lt eine Firma den Entwicklungs- und Produktionsauftrag. Sie wird zwar von der Raumfahrtagentur &uuml;berwacht und das Produkt eingehend getestet. Aber schlussendlich ist der Auftragnehmer f&uuml;r die Entwicklung verantwortlich. Dabei erwirbt die Firma das Know-How, nicht die NASA.<\/p>\n<p><a name=\"firstHeading Kopie 1\"><\/a><span lang=\"de-DE\">Von Braun <\/span><span lang=\"de-DE\">dagegen <\/span><span lang=\"de-DE\">hielt die Entwicklung i<\/span><span lang=\"de-DE\">n der<\/span><span lang=\"de-DE\"> ABMA <\/span><span lang=\"de-DE\">(<\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\"><b>A<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">rmy <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\"><b>B<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">allistic <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\"><b>M<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">issile <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\"><b>A<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">gency<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">)<\/span><\/span><span lang=\"de-DE\">, so wie dies schon <\/span><span lang=\"de-DE\">in<\/span><span lang=\"de-DE\"> Peenem&uuml;nde der Fall war. <\/span><span lang=\"de-DE\">D<\/span><span lang=\"de-DE\">ie ersten kompletten Raketen wurden dort gebaut, selbst bei der Saturn V. <\/span><span lang=\"de-DE\">Erst d<\/span><span lang=\"de-DE\">anach ging die Produktion an die Industrie &uuml;ber. Doch nicht ohne Kontrolle. Von Huntsville schw&auml;rmten die Ingenieure zu den Subkontraktoren aus und &uuml;berwachten die Produktion.<\/span><\/p>\n<p>Die enge Verzahnung mit den Herstellern wurde von der NASA absch&auml;tzig \u201eKontraktatorinfiltration\u201c und von den Auftragnehmern als \u201etechnische &Uuml;bernahme durch die Regierung\u201c bezeichnet. So bekam auch bald McDonnell als Kapselhersteller des Mercuryraumschiffs Besuch von den Inspekteuren der ABMA. Sie stellten fest, dass man mit Verfahren arbeitete, die im ABMA als veraltet und riskant angesehen wurden. So schrieb von Braun am 9.10.1959 Robert Gilruth Chef des Projektes an, um ihn auf diese Umst&auml;nde hinzuweisen.<\/p>\n<p>Das machte von Braun und das ABMA bei der Space Task Group (STG), die Mercury durchf&uuml;hrte, nicht gerade beliebt. Allerdings waren alle Fl&uuml;ge seiner Raketen erfolgreich, nicht nur bei der Redstone, sondern auch bei der Saturn. Im Mercuryprojekt bestand von Braun darauf, dass die von Chrysler gebaute Redstone nicht wie die Atlas zum Cape verschifft wurde, sondern zuerst nach Huntsville. Dort wurden sie nochmals eingehend &uuml;berpr&uuml;ft. Es gab auch Probez&uuml;ndungen des Triebwerks. Er wollte dasselbe mit der Kapsel durchf&uuml;hren. Das wurde von der STG als zeitraubend und teuer kritisiert. Doch die Kritik verstummte schlagartig, als bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-mr1.shtml\">MR-1 die Rakete abhob und wieder landete<\/a>, weil ein Kabel zu kurz war. Erst jetzt wurde vielen klar, dass es rund 800 &Auml;nderungen gegen&uuml;ber dem Standardmodell der Redstone gab. Die mussten &uuml;berpr&uuml;ft werden, bevor die Redstone startete.<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Der erste Testflug <\/span><span lang=\"de-DE\">der<\/span><span lang=\"de-DE\"> Redstone fand am 20.8.1953 statt. Am 3.5.1954 explodiert die dritte Redstone beim Start. Als General Toftoy fragt \u201e<\/span><span lang=\"de-DE\">Wernher, why did the rocket explode?<\/span><span lang=\"de-DE\">\u201c <\/span><span lang=\"de-DE\">wusste<\/span><span lang=\"de-DE\"> von Braun <\/span><span lang=\"de-DE\">zun&auml;chst<\/span><span lang=\"de-DE\"> keine Antwort. Nach gr&uuml;ndlicher Untersuchung stellte sich heraus, dass jemand bei der Fertigung geschlampt hatte. <\/span><span lang=\"de-DE\">V<\/span><span lang=\"de-DE\">on Braun<\/span><span lang=\"de-DE\"> antwortete Toftoy: \u201e<\/span><span lang=\"de-DE\">It exploded, because the damn son of a bitch blew up!<\/span><span lang=\"de-DE\">\u201c. Wernher von Braun lernte, dass die US-Produktion eine deutlich schlechtere Qualit&auml;t ablieferte als das, was er in Deutschland von der A-4 gewohnt war. Er dr&auml;ngte bei Chrysler auf eine qualitativ bessere Arbeit und f&uuml;hrte ein rigides Qualit&auml;tsmanagement ein. Das behielt er auch bei allen folgenden Tr&auml;gern bei. Das Ziel war: \u201e<\/span><span lang=\"de-DE\">Maximum reliability will be achieved, when the target area of the missile becomes more dangerous, than the launching area.\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Es<\/span><span lang=\"de-DE\"> erfolgte die Indienststellung der Redsto<\/span><span lang=\"de-DE\">ne langsamer als bei den Nachfolgern. <\/span><span lang=\"de-DE\">Die Produktion der Redstone begann <\/span><span lang=\"de-DE\">erst <\/span><span lang=\"de-DE\">1955. <\/span><span lang=\"de-DE\">Das lag daran das vorher die Sprengk&ouml;pfe noch nicht verf&uuml;gbar waren. <\/span><span lang=\"de-DE\">D<\/span><span lang=\"de-DE\">as erste Produktionsexemplar wurde 1956 getestet. Ab 1958 wurden die ersten Redstone in Deutschland stationiert. <\/span><span lang=\"de-DE\">D<\/span><span lang=\"de-DE\">a die Tr&auml;gerrakete <\/span><span lang=\"de-DE\">schnell <\/span><span lang=\"de-DE\">als \u201everaltet\u201c eingestuft wurde, begann die Ausmusterung bereits <\/span><span lang=\"de-DE\">i<\/span><span lang=\"de-DE\">m Jahre 1963 <\/span><span lang=\"de-DE\">und war 1964 abgeschlossen<\/span><span lang=\"de-DE\">.<\/span><\/p>\n<p>Nachdem auch Russland seine Wasserstoffbombe gez&uuml;ndet hatte, begann eine enorme Aufr&uuml;stung in den USA. Es wurden gleich zwei Mittelstreckenraketen genehmigt, die ein Vielfaches der Reichweite der Redstone hatten. Auch hier wurde eine von dem ABMA entwickelt \u2013 die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno-vanguard.shtml\">Jupiter<\/a>. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/thor.shtml\">Thor<\/a> war dagegen die erste Gro&szlig;rakete, die von den US-Industrie entwickelt wurde, was sich in zahlreichen Fehlschl&auml;gen im Testprogramm niederschlug, aber danach hatte die US-Industrie das gleiche Know-How wie die \u201eBeutedeutschen\u201c.<\/p>\n<p>W&auml;hrend der Entwicklung der Jupiter wurde die NASA gegr&uuml;ndet und das ABMA wechselte zur NASA. Das fiel leicht, weil zeitgleich das Verteidigungsministerium beschloss, das die USAF sich alleine um gr&ouml;&szlig;ere Raketen k&uuml;mmern sollte, die Army also keine Verwendung mehr f&uuml;r das ABMA hatte. Es wurde in <span lang=\"de-DE\">Marschall Space Flight Center (MSFC) umbenannt. Hier entwickelte von Braun und die anderen Deutschen dann die Saturn I, Saturn IB und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn-geschichte.shtml\">Saturn V<\/a>. Alle Starts der Saturn waren erfolgreich \u2013 ein Umstand der wie der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Starship-1-testflug.shtml\">Teststart des Starship<\/a><\/span><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Starship-1-testflug.shtml\"><span lang=\"de-DE\">s<\/span><\/a><span lang=\"de-DE\"> zeigt, selbst heute durchaus nicht selbstverst&auml;ndlich ist. Viele der Deutschen r&uuml;ckten in F&uuml;hrungspositionen aus. Von Braun leitete das MSFC, als er ins NASA Headquarter, Eberhard Re<\/span><span lang=\"de-DE\">e<\/span><span lang=\"de-DE\">s l&ouml;ste ihn ab, Kurt Debus wurde Direktor des Kennedy Space Centers. Ernst Stuhlinger und Ernst Steinhof wurden Chefwissenschaftler beim MSFC und der Raketenentwickelung der USAF.<\/span><\/p>\n<p>Nach Ende des Apolloprogramms wollte man in den USA nichts mehr von den Deutschen wissen und vertrieb diese aus den Posten. Die Center sollten \u201eamerikanisiert\u201c werden. Das war relativ leicht, weil viele von ihnen seit den Drei&szlig;iger Jahren an Raketen arbeiteten und sich nun dem Pensionsalter n&auml;herten. Die Folgen dieser Politik f&uuml;r das n&auml;chste Programm \u2013 dem Space Shuttle habe ich schon erw&auml;hnt. Der Name \u201e<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttle.shtml\">Space Shuttle<\/a>\u201c stammt &uuml;brigens noch von Wernher von Braun.<\/p>\n<p>Letztendlich erbrachten von den \u201ePeenem&uuml;ndern\u201c entwickelte oder mit entwickelte Raketen folgende Erstleistungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Erster Satellit der USA im Orbit<\/li>\n<li>Erster Satellit Australiens im Orbit<\/li>\n<li>erster suborbitaler Flug eines Amerikaners<\/li>\n<li>Erste erfolgreiche Raumsonde der USA<\/li>\n<li>Erste Dreimannbesatzung der USA im All<\/li>\n<li>Erste Mondumrundung<\/li>\n<li>Erste Mondlandung<\/li>\n<li>Erste Raumstation der USA<\/li>\n<\/ul>\n<p>So im <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/06\/30\/an-deutschen-raketenwesen-kann-die-welt-genesen-udssr\/\">n&auml;chsten Teil<\/a> geht es dann um die anderen Beutedeutschen in Russland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16920\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16920\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>In einer kleinen dreiteiligen Serie will ich einmal rekapitulieren wie die deutschen Raketenwissenschaftler die Entwicklung weltweit beeinflusst haben. Es beginnt heute mit dem bekanntesten Beispiel der USA, etwas mehr neue Tatsachen auch f&uuml;r Raumfahrtkenner d&uuml;rften die beiden folgenden Beitr&auml;ge &uuml;ber die UdSSR und als Abschluss dann alle anderen L&auml;nder. Ich habe das schon lange vorgehabt, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1270,282,5077,5010,205,909],"class_list":["post-16920","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-a-4","tag-jupiter","tag-peenemuende","tag-redstone","tag-saturn","tag-wernher-von-braun","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":468,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18469,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/11\/13\/operation-fishbowl\/","url_meta":{"origin":16920,"position":0},"title":"Operation Fishbowl","author":"Bernd Leitenberger","date":"13. 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