{"id":16922,"date":"2023-06-30T00:38:04","date_gmt":"2023-06-29T22:38:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16922"},"modified":"2023-06-30T08:24:56","modified_gmt":"2023-06-30T06:24:56","slug":"an-deutschen-raketenwesen-kann-die-welt-genesen-udssr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/06\/30\/an-deutschen-raketenwesen-kann-die-welt-genesen-udssr\/","title":{"rendered":"Am deutschen Raketenwesen kann die Welt genesen \u2013 UdSSR"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16922\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16922\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So heute geht es weiter mit dem Einfluss der Peenem&uuml;nder auf die Raketenentwicklung. Der Beitrag schlie&szlig;t an den<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/06\/29\/an-deutschen-raketenwesen-kann-die-welt-genesen-usa\/\"> ersten Teil von gestern<\/a> an.<\/p>\n<p>Schon vor dem Ende des zweiten Weltkriegs suchten die USA und UdSSR nach den Entwicklern der A-4. Das Entwicklungszentrum in Peenem&uuml;nde, das Versuchsgel&auml;nde Kummersdorf bei Berlin und die Serienfertigung der A-4 im KZ Mittelbau Dora bei Nordhausen lagen alle in der sowjetischen Besatzungszone, sodass die UdSSR eigentlich im Vorteil war. Jedoch beschloss Wernher von Braun, dass er sich den Amerikanern anschloss und mit ihm gingen etliche der F&uuml;hrungskr&auml;fte der US-Army entgegen und trafen die Spezialisten, die nach ihnen suchten schlie&szlig;lich in Bayern. Doch nicht alle waren zu diesem Schritt bereit. Der rangh&ouml;chste Vertreter dieser Gruppe war Helmut Gr&ouml;ttrup (1916-1981). Gr&ouml;ttrup war nicht bereit seine Familie zu verlassen. Er blieb daher in Deutschland, das galt auch f&uuml;r andere Spezialisten. Wie sich sp&auml;ter zeigte d&uuml;rften die Raketenwissenschaftler die die USA im Rahmen der \u201eOperation Paperclip\u201c zuerst in Deutschland, dann in Fort Bliss in den USA Internierten, bald ihre Familien nachholen, doch das war bei Kriegsende nicht abzusehen. Gr&ouml;ttrup ging davon aus, da alle Fertigungs- und Erprobungsanlagen in Deutschland lagen, das er weiter in Deutschland arbeiten d&uuml;rfte, was zuerst auch so war.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/14fe6ccbdd474d06b091467f857ca71b\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<p>Da die US-Army Th&uuml;ringen vor der Roten Armee erobert hatte, war sie bis zum 1.7.1945 Besatzungsmacht. Sie nutzte diese Zeit und transportierte etwa 100 schon fertiggestellte A-4 in 341 G&uuml;terwagen nach Westen und dann in die USA. Ebenso hatte Wernher von Braun das Versteck der wichtigsten Konstruktionsunterlagen verraten, die in zwei Lastwagen in einen verlassenen Bergbaustollen in Th&uuml;ringen deponiert waren. Als die Rote Armee am 1.7.1945 im Mittelbau Dora einmarschierte waren noch Bauteile f&uuml;r etwa 40 A-4 vorhanden, die nun zusammengebaut wurden. Gr&ouml;ttrup konnte rund 4.000 Mitarbeiter rekrutieren, welche die Konstruktionszeichnungen auf Basis der vorhandenen Bauteile neu erstellten. Im Juli 1946 versuchten der amerikanische und britische Geheimdienst Gr&ouml;ttrup anzuwerben, was aber vom russischen Geheimdienst NKWD aufgedeckt wurde. Schon am 13.5.1946 beschloss Russland die deutschen Spezialisten in die Sowjetunion zu &uuml;berf&uuml;hren, diese Operation wurde nun beschleunigt und in einer Nacht- und Nebelaktion wurden am 22.10.1946 insgesamt 160 Ingenieure mit ihren Familien in die Sowjetunion verschleppt. Es folgten sp&auml;ter weitere. Russland hatte mit Helmut Gr&ouml;ttrup, dem Spezialisten f&uuml;r Aerodynamik, Werner Albring, dem Ingenieur f&uuml;r Steuerungs- und Messtechnik Heinrich Wilhelmi und dem Experten f&uuml;r Kreiselsysteme Kurt Magnus vor allem die Personen, die bei der A-4 f&uuml;r die Steuer- und Regelungstechnik verantwortlich waren, w&auml;hrend die USA die Experten f&uuml;r die Konstruktion und Triebwerksentwicklung zur Mitarbeit gewinnen konnten. Die USA hatten sicherlich mehr vom Spitzenpersonal gewonnen, dies glich die Sowjetunion durch Masse aus. In weitere Transporten d&uuml;rften die 160 zuerst deportieren nicht nur ihren Hausstand nach Russland transferieren, sondern es wurden nach und nach immer mehr Personen verschleppt, genaue Zahlen gibt es nicht, aber es wird von bis zu 3.500 Personen gesprochen, diese hohe Zahl beinhaltet wahrscheinlich aber auch alle Familienangeh&ouml;rige.<\/p>\n<p>Die folgenden Entwicklungen unterscheiden sich dann nicht in West und Ost: Beide Siegerm&auml;chte starteten zuerst die erbeuteten A-4 um sich mit der Rakete vertraut zu machen. Zwei Starts fanden sogar noch gemeinsam von Cuxhaven aus statt. Russland nannte die Rakete R-1. Das K&uuml;rzel \u201eR\u201c steht f&uuml;r \u201eRaketa\u201c also Rakete. Damit sind milit&auml;risch genutzte Raketen gemeint. Koroljow wollte mit der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hercules.shtml\">N-1 (N f&uuml;r <b>N<\/b>ositjel = Tr&auml;ger)<\/a> eine zivile Linie etablieren, doch mit seinem Tod blieb es bei diesem Versuch.<\/p>\n<p>Auf die R-1, die nachgebaute A-4, folgte die R-2. Die R-2 &auml;hnelte selbst im Aussehen der R-1, war aber rund 50 Prozent schwerer. Dies wurde durch eine Verl&auml;ngerung des Rumpfes um 3 m erreicht. Durch die Erh&ouml;hung des Brennkammerdrucks des A-4 Triebwerks und des Einsatzes von reinem Alkohol, anstatt dem 80 prozentigen Alkohol in der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/a4.shtml\">A-4<\/a> konnte das Zusatzgewicht auch gestemmt werden. Die Expertise der Deutschen f&uuml;r Steuerungstechnik zeigte sich vor allem in einer viel genaueren Steuerung der R-2 mit der die Rakete als Atomwaffentr&auml;ger erst sinnvoll war, denn die A-4 hatten eine Streuung von mehreren Kilometern, das war auch f&uuml;r eine Atombombe zu viel. Weitere Verbesserungen waren der Verzicht auf einen Container und selbsttragende Tanks welche die Rumpfmasse reduzierte. Die A-4 war relativ einfach zu verbessern, weil sie sehr massiv gebaut war, schlie&szlig;lich sollte die ganze Rakete den Wiedereintritt bei sechsfacher Schallgeschwindigkeit &uuml;berleben. Ging man von Tanks in einer tragenden Struktur auf selbsttragende Tanks &uuml;ber, so konnte das Gewicht deutlich gesenkt werden, wurde der Sprengkopf vorher abgetrennt wie bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/redstone.shtml\">Redstone<\/a> so war noch mehr Gewicht einzusparen.<\/p>\n<p>Von 1949 bis 1951 fanden Teststarts der R-2 statt. Die Sowjetunion stationiere sie 1951 und behielt sich bis 1962 im Arsenal, als sie eigentlich l&auml;ngst veraltet war. In den USA wurde als Gegenst&uuml;ck \u2013 ebenfalls eine verbesserte A-4 die Redstone entwickelt, ebenfalls unter deutscher Leitung, Sei flog aber wesentlich sp&auml;ter, erst 1953 zum ersten Mal.<\/p>\n<p>Die R-2 ist noch von anderer Bedeutung. Von 1957 baute China die Rakete in Lizenz unter der Bezeichnung Ding Feng 1 (DF-1) nach, zusammen mit den Erkenntnissen, die der Vater der chinesischen Raketentechnik Qian Xuesen gewann, erlaubte dies die Konstruktion eigener Raketen durch China. Qian Xuesen studierte in den USA, verh&ouml;rte als Mitglied der Organisation \u201ePaper Clip\u201c Wernher von Braun und war im fr&uuml;hen amerikanischen Weltraumprogramm involviert, wurde aber des Kommunismus beschuldigt und verhaftet und dann im Austausch gegen Kriegsgefangene nach China abgeschoben.<\/p>\n<p>Weiterhin wurde eine angepasste Version der R-2, die R-2A oder R-2W als H&ouml;henforschungsrakete von Russland genutzt. Sie konnte &uuml;ber 200 km H&ouml;he erreichen und mit ihr wurden Hunde gestartet, die erproben sollten ob ein Start f&uuml;r einen Menschen gef&auml;hrlich sein kann, damit spielte sie auch eine Rolle im Wostok-Raumfahrtprogramm<\/p>\n<p>&Uuml;ber die Bedeutung der Deutschen im weiteren Programm gibt es unterschiedliche Versionen. Die russische Verlautbarung, prominent von Koroljow vorgetragen war, dass man das Wissen der Deutschen absch&ouml;pfte und sie dann \u201ezur&uuml;ck nach Hause schickte\u201c. Zumindest dieses Datum der R&uuml;cksendung ist klar. Ab Juni 1952 kehrten die ersten Familien wieder nach Deutschland zur&uuml;ck, Helmut Gr&ouml;ttrup war der letzte am 22. November 1953. Er floh danach &uuml;ber Berlin in den Westen, wurde verh&ouml;rt und warnte vor der russischen Raupenentwicklung. Das die Deutschen aber wenig taten stimmt nicht, den Gr&ouml;ttrup hatte ein eigenes Designb&uuml;ro mit 214 Mitarbeitern das f&uuml;nf Entw&uuml;rfe f&uuml;r Raketen konstruierte:<\/p>\n<table width=\"472\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"70\">Rakete<\/td>\n<td width=\"71\">Russisch<\/td>\n<td width=\"71\">Reichweite<\/td>\n<td width=\"39\">Masse<\/td>\n<td width=\"180\">Bemerkung<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"70\">G-1<\/td>\n<td width=\"71\">R-4<\/td>\n<td width=\"71\">600 km<\/td>\n<td width=\"39\">18,4 t<\/td>\n<td width=\"180\">Verbesserte A-4<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"70\">G-2<\/td>\n<td width=\"71\">R-6<\/td>\n<td width=\"71\">2.500 km<\/td>\n<td width=\"39\">50 t<\/td>\n<td width=\"180\">Zweistufig, vier A-4 Triebwerke als erste, eines als zweite Stufe<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"70\">G-3<\/td>\n<td width=\"71\">R-8, R-13<\/td>\n<td width=\"71\">3.000 km<\/td>\n<td width=\"39\">25 t<\/td>\n<td width=\"180\">Verbesserte A-4 mit einer &uuml;berschallschnellen Cruise Missle Nutzlast<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"70\">G-4<\/td>\n<td width=\"71\">R-10,R-14<\/td>\n<td width=\"71\">3.000 km<\/td>\n<td width=\"39\">66,6 t<\/td>\n<td width=\"180\">Einstufige Rakete mit neu entwickeltem 1.000 kN Triebwerk<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"70\">G-5<\/td>\n<td width=\"71\">R-15<\/td>\n<td width=\"71\">8.000 km<\/td>\n<td width=\"39\">170 t<\/td>\n<td width=\"180\">Entwurf einer B&uuml;ndelrakete, von Koroljow als R-7 kopiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Heute wei&szlig; man, das Russland auf die deutschen Experten angewiesen war. Sie griffen sogar auf deren Entw&uuml;rfe zur&uuml;ck, so ist die R-7 eine sehr genaue Kopie des Entwurfs der Gro&szlig;rakete 5 (G-5) von Gr&ouml;ttrup aus dem Jahre 1949. die Deutschen bekamen aber nie wie ihre Pendants in den USA Leitungsfunktionen, sondern wurden mit Teilaufgaben beauftragt, vor allem dem Bereich wo sie die meisten Experten hatten \u2013 der Steuerung und Regelung. Wann immer es Probleme bei der Entwicklung gab wurden sie hinzugezogen. Den Einfluss der \u201eBeutedeutschen\u201c sieht man auch an der danach einsetzenden langsamen Entwicklung, vor allem in der Steuerungstechnik. Noch zur Jahrtausendwende arbeiteten russische Raketen mit analogen Steuerungen wie sie in den F&uuml;nfziger Jahren &uuml;blich waren. Gegen die geringe Bedeutung spricht auch die enorm hohe Zahl an Deutschen die f&uuml;r die Sowjetunion arbeiteten. Waren von den USA knapp &uuml;ber 100 Experten rekrutiert worden, so umfasste die deutsche Siedlung auf der Insel Gorodomlja (heute Siedlung Solnetschny) im Seligersee, ca. 380 km nordwestlich von Moskau, mehrere Tausend Personen.<\/p>\n<p>Was Russland einen Vorsprung bescherte, war dass die USA nach Kriegsende zwar die A-4 studierten, aber keinen Nachfolger planten. Dies &auml;nderte sich erst als 1949\/50 die Sowjetunion ihre erste Atombombe z&uuml;ndete, China kommunistisch wurde und der Koreakrieg ausbrach. Nun sahen sich die USA bedroht und begann die Raketenentwicklung. Sie hatten einige Jahre ungenutzt verstreichen lassen.<\/p>\n<p>Die erste eigene Entwicklung war die R-5 von Jangel. Danach wurden die Deutschen nur noch bei Detailproblemen hinzugezogen und nach Hause geschickt.<\/p>\n<p>Schon von Anfang an gab es eine Rivalit&auml;t zwischen Gr&ouml;ttrup und Koroljow, bzw. den deutschen Raketenforschern und den Ingenieuren des OKB-456. Beide machten Vorschl&auml;ge f&uuml;r A-4 Nachfolger. Im April 1947 bekam Koroljows OKB-456 den ersten Auftrag f&uuml;r eine in der Reichweite gesteigerte A-4. Die Rakete sollte 600 km Reichweite haben. Dann besann sich die F&uuml;hrung auf die deutschen Raketenforscher. Am 22.5.1947 bekam Gr&ouml;ttrup und sein Designb&uuml;ro mit 234 Angestellten ebenfalls den Auftrag einen A-4 Nachfolger mit 600 km Reichweite zu entwickeln. 1948 lagen beide Entw&uuml;rfe vor und der deutsche G-1 Entwurf (von Russland dann R-4 getauft) war der bessere:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td bgcolor=\"#dddddd\" width=\"33%\">Parameter<\/td>\n<td bgcolor=\"#dddddd\" width=\"33%\">Koroljow R-2<\/td>\n<td bgcolor=\"#dddddd\" width=\"33%\">Gr&ouml;ttrup G-1 \/ R-4<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Nutzlast f&uuml;r 3.000 km Distanz<\/td>\n<td width=\"33%\">508 kg<\/td>\n<td width=\"33%\">1.000 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Startmasse:<\/td>\n<td width=\"33%\">19.632 kg<\/td>\n<td width=\"33%\">18.400 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Leermasse:<\/td>\n<td width=\"33%\">4.523 kg<\/td>\n<td width=\"33%\">1.870 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Startschub:<\/td>\n<td width=\"33%\">364,9 kN<\/td>\n<td width=\"33%\">313 kN<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Zielgenauigkeit:<\/td>\n<td width=\"33%\">8 x 4 km<\/td>\n<td width=\"33%\">3 x 2 km<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Doch dazu durchzuringen, den deutschen Entwurf umzusetzen, konnte sich die Kommission nicht. Die R-2 wurde nach Koroljows Entwurf entwickelt, war aber nicht die L&ouml;sung, die gesucht wurde. Ihre Nutzlast war zu erging, die Treffgenauigkeit schlecht. So holte die F&uuml;hrung noch w&auml;hrend die Entwicklung der R-2 lief, die Entw&uuml;rfe f&uuml;r eine Rakete mit 2.500 bis 3.000 km Distanz ein. Erneut d&uuml;rfte Koroljow zuerst ran. Er bekam zeitgleich zur R-2 im April 1947 den Auftrag, erst 1948 folgte Gr&ouml;ttrup. Die Vorschl&auml;ge lagen 1949 vor und erneut war Koroljow unterlegen:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#cccccc\" width=\"44%\">Parameter<\/td>\n<td bgcolor=\"#cccccc\" width=\"21%\">Koroljow R-3<\/td>\n<td bgcolor=\"#cccccc\" width=\"34%\">Gr&ouml;ttrup G-4\/R-6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"44%\">Nutzlast f&uuml;r 3.000 km Distanz<\/td>\n<td width=\"21%\">3.000 kg<\/td>\n<td width=\"34%\">3.400 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"44%\">Startmasse:<\/td>\n<td width=\"21%\">71.000 kg<\/td>\n<td width=\"34%\">70.000 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"44%\">Leermasse:<\/td>\n<td width=\"21%\">8.480 kg<\/td>\n<td width=\"34%\">7.100 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"44%\">Endgeschwindigkeit:<\/td>\n<td width=\"21%\">4.700 m\/s<\/td>\n<td width=\"34%\">4.500 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"44%\">Spezifischer Impuls Vakuum:<\/td>\n<td width=\"21%\">2.825 m\/s<\/td>\n<td width=\"34%\">2.442 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"44%\">Spezifischer Impuls Meeresh&ouml;he<\/td>\n<td width=\"21%\">2.354 m\/s<\/td>\n<td width=\"34%\">2.295 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Koroljow hatte eine einstufige Rakete entwickelt, mit der neuen Treibstoffkombination Fl&uuml;ssiger Sauerstoff\/Kerosin, welche eine h&ouml;here Energieausbeute als de bisher verwendet Alkohol liefert. Gr&ouml;ttrup dagegen eine zweistufige Rakete, in der Antriebstechnologie mehr auf der A-4 basierend, daf&uuml;r konnte er die Leermasse bedeutend senken und erreichte so die Anforderungen.<\/p>\n<p>Diesmal konnte sich die Kommission nicht durchringen, Koroljow die Rakete bauen zu lassen, aber einen Deutschen wollte man sie auch nicht bauen lassen. Man beschloss die Technologien beider Ans&auml;tze weiter zu verfolgen. Die R-3 und R-6 blieben Studien.<\/p>\n<p>Koroljow hatte hinzugelernt. Hatten russische Ingenieure bisher schon viel Erfahrungswissen von den Deutschen abgesch&ouml;pft, so war es doch eine andere Sache eine Rakete nachzubauen, als ihre Funktion zu verstehen oder eine selbst zu konstruieren. Als Koroljow nun den Auftrag bekam, die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/semjorka.shtml\">R-7<\/a> zu bauen, erinnerte er sich an einen weiteren Plan von Gr&ouml;ttrup, den f&uuml;r die G-5. Gr&ouml;ttrup hatte 1950 schon eine Rakete konstruiert die 3.000 kg &uuml;ber interkontinentale Distanzen bringen konnte, dabei aber nur Triebwerke der Schubklasse der A-4 (rund 300 kN Schub) ben&ouml;tigte. Dies erreichte er durch das Clustern von Triebwerken. In vier kegelf&ouml;rmigen Au&szlig;enbl&ouml;cken gab es je ein Triebwerk, in der Zentralstufe weitere zwei Triebwerke.<\/p>\n<p>Koroljow kopierte den Entwurf, wandelte ihn aber ab. Anstatt vier Triebwerke sah er ein Triebwerk mit vier Hauptbrennkammern und zwei bzw. vier Nebenbrennkammern an einer gemeinsamen Turbopumpe vor. Turbopumpen waren zu dem Zeitpunkt schon ausgereift, sie basierten auf Kreiselpumpen, welche die Feuerwehr in Deutschland seit den Drei&szlig;iger Jahren einsetzte, dagegen waren Brennkammern noch schwer, das K&uuml;hlkonzept wurde seit dem zweiten Weltkrieg laufend verbessert. So war es sinnvoll, die Brennkammer nicht gr&ouml;&szlig;er als die der A-4 zu machen, daf&uuml;r leichter. Die zus&auml;tzlichen Steuertriebwerke wurden ben&ouml;tigt weil die Triebwerke, anders als in Gr&ouml;ttrups Konzept von 1950, nicht schwenkbar waren. Eine Leistungssteigerung war durch den &Uuml;bergang von Alkohol auf Kerosin m&ouml;glich. Viele andere Designprinzipien der A-4 wurden dagegen beibehalten, so der separate Gasgenerator, der Kaliumpermanganat mit Wasserstoffperoxid umsetzte, um Hei&szlig;dampf zu gewinnen. Anders als bei der R-2 stammte diesmal aber nur der Plan von den Deutschen, die Rakete selbst wurde nun komplett von Russland entwickelt.<\/p>\n<p>Die R-7 war die letzte russische Rakete an deren Entwicklung Deutsche beteiligt waren, aber sie wurde auch zu der weltweit am h&auml;ufigsten eingesetzten Rakete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/07\/01\/an-deutschen-raketenwesen-kann-die-welt-genesen-der-rest-der-welt\/\">Im n&auml;chsten Teil<\/a> geht es dann um den Einfluss der \u201eBeutedeutschen\u201c auf die Raumfahrtprogramme Englands, Frankreichs, Chinas, Indiens, Nordkoreas und des Iran.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16922\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16922\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So heute geht es weiter mit dem Einfluss der Peenem&uuml;nder auf die Raketenentwicklung. Der Beitrag schlie&szlig;t an den ersten Teil von gestern an. Schon vor dem Ende des zweiten Weltkriegs suchten die USA und UdSSR nach den Entwicklern der A-4. Das Entwicklungszentrum in Peenem&uuml;nde, das Versuchsgel&auml;nde Kummersdorf bei Berlin und die Serienfertigung der A-4 im [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1270,5078,4377,5077,5079,5080,1890],"class_list":["post-16922","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-a-4","tag-groettrup","tag-koroljow","tag-peenemuende","tag-r-1","tag-r-2","tag-r-7","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":499,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18515,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/30\/thor-agena-a-und-kh-1\/","url_meta":{"origin":16922,"position":0},"title":"Thor Agena A und KH-1","author":"Bernd Leitenberger","date":"30. 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