{"id":16945,"date":"2023-07-03T00:44:44","date_gmt":"2023-07-02T22:44:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=16945"},"modified":"2023-07-03T15:57:57","modified_gmt":"2023-07-03T13:57:57","slug":"die-loesung-fuer-ein-ueberfluessiges-problem-der-naumann-satellit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/07\/03\/die-loesung-fuer-ein-ueberfluessiges-problem-der-naumann-satellit\/","title":{"rendered":"Die L&ouml;sung f&uuml;r ein &uuml;berfl&uuml;ssiges Problem: Der \u201eNaumann-Satellit\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16945\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16945\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Auf meinen heutigen Blog kam ich durchs Nachdenken &uuml;ber das was ich antwortete auf den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/07\/02\/satelliten-spionage-hochfrequenzimpulse\/\">Kommentar im letzten Blog<\/a>. Da ich mich auf diesen beziehe w&auml;re es nett wenn ihr ihn kurz durchlesen w&uuml;rdet. Ich habe dazu, wenn ich schwimme relativ viel Zeit und &uuml;berlegte ob ich ernsthaft eine Rechnung anstellen sollte, wie gro&szlig; denn ein solcher Satellit sein m&uuml;sste der Personen ausspioniert oder beeinflusst und wie viel Energie er abstrahlt. Ich habe mich wie ihr seht im Blog dagegen entscheiden, weil schon die Nachricht nicht durch technisches Verst&auml;ndnis gl&auml;nzt. Aber, da mir sowieso gerade keine Themen einfallen, dachte ich mir \u201eIst doch ein toller L&uuml;ckenf&uuml;ller\u201c. Wer also keinen Gefallen an v&ouml;llig sinnfreien Berechnungen hat, kann an der Stelle aufh&ouml;ren zu lesen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/4b5724fa58314318a39abcd8f0bf498e\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nDie &Uuml;berschrift habe ich stark verk&uuml;rzt, weil man den Satelliten erkl&auml;ren muss. Ich habe ihn nach dem Anzeigenamen des Blogkommentators benannt.<\/p>\n<p>Eigentlich sind es auch zwei Satelliten, denn der Kommentator vermischt zwei komplett unterschiedliche Dinge. Das eine ist das \u201eAusspionieren\u201c von Personen durch einen Satelliten und das zweite ist das \u201eBeeinflussen mit Hochfrequenzwellen\u201c. Ich fange mal mit dem einfacheren an.<!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Ein Satellit der eine Person ausspioniert<\/h4>\n<p>Nach Naumann soll ein Satellit nicht, wie die im Einsatz befindlichen, ganze L&auml;nder fotografieren, sondern nur einzelne Personen, daf&uuml;r aber diese detailliert, es geht ja um das Ausspionieren.<\/p>\n<p>Ein solcher Satellit ben&ouml;tigt eine enorm gro&szlig;e Aufl&ouml;sung, denn er muss ja eine Person von einer anderen unterscheiden k&ouml;nnen. Ich habe mal Fotos von Prominenten verkleinert und bin drauf gekommen, dass man mindestens 2 cm Aufl&ouml;sung (also &lt;= 2 cm) ben&ouml;tigt um Menschen unterscheiden und identifizieren zu k&ouml;nnen. F&uuml;r einen Satelliten k&auml;me als Erschwerung dazu, dass die h&ouml;chste Aufl&ouml;sung vorliegt, wenn er senkrecht &uuml;ber der Person steht, dann sieht er aber nur ihre Haartracht, die wenig aussagt. Ich bin im Folgenden von einem Beobachtungswinkel von 45 Grad ausgegangen als Kompromiss zwischen beiden Extremen (0 Grad = Frontal ins Gesicht schauen, aber durch die Absorption durch die Atmosph&auml;re praktisch nicht nutzbar und 90 Grad \u2013 Blick auf den Haarscheitel aber geringster Abstand)<\/p>\n<p>Das n&auml;chste ist die Bahnh&ouml;he. Sie diktiert die Entfernung zum Beobachtungsobjekt. Es w&auml;re w&uuml;nschenswert wenn sie m&ouml;glichst gering ist, doch das geht wegen der Erdatmosph&auml;re nicht. Je n&auml;her ein Satellit der Erde ist, desto geringer seine Lebensdauer. Herr Naumann erw&auml;hnte, dass der Satellit mindestens seit 2017 aktiv ist, also sechs Jahre. Der Orbit muss also mindestens 6 Jahre stabil sein, dann kommen wir auf eine Entfernung von etwa 450 km von der Erdoberfl&auml;che.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/uaatwork.arizona.edu\/sites\/default\/files\/images\/gmt1_in_soml_0.jpg\" width=\"1944\" height=\"2592\" \/>Die Entfernung im 45 Grad Winkel zum Beobachtungsobjekt kann man so mit dem Satz des Pythagoras oder dem Cosinus zu 707 km Berechnen. Mittels der optischen Gesetze kann man f&uuml;r 2 cm Aufl&ouml;sung aus 707 km Entfernung eine Winkelausdehnung von 0,0058 Bogensekunden berechnen. Mit dem Raleight oder Dawes-Kriterium kann man den Durchmesser einer Optik Berechnen die eine solche Aufl&ouml;sung hat. Man kommt auf einen Spiegeldurchmesser von knapp unter 21 m. Das ist dreimal gr&ouml;&szlig;er als der Durchmesser des Hauptspiegels des &uuml;ber 6 t schweren James Webb Space Teleskops (JWST). Am n&auml;chsten dieser Gr&ouml;&szlig;e kommt das Giant Magellan Telescope das aus sieben Spiegeln von je 8,4 m Durchmesser besteht. Das <a href=\"https:\/\/uaatwork.arizona.edu\/sites\/default\/files\/images\/gmt1_in_soml_0.jpg\">Foto links<\/a> zeigt einen dieser sieben Rohlinge, das komplette Teleskop w&auml;re also noch etwa dreimal gr&ouml;&szlig;er. Es f&auml;llt schwer zu glauben, das man so was &uuml;berhaupt in den Orbit bringen kann, denn daf&uuml;r w&auml;re schon der Spiegelrohling zu schwer. Daneben h&auml;tte man das Problem, das heutige Raketen eine Nutzlasth&uuml;lle von maximal 5,4 m Durchmesser haben. Dies kann man wie beim JWST umgehen indem man den Spiegel segmentiert, aber wir reden dann von wirklich vielen und nicht nur 7 Segmenten wie beim JWST.<\/p>\n<p>Nach einer Regel nimmt das Gewicht von Teleskop in der Potenz 2,6 zu, also doppelter Durchmesser = 6-faches Gewicht. Das JWST wiegt 6.350 kg und hat einen Hauptspiegel von 6,5 m Durchmesser. Ein Teleskop mit einem, 21 m Spiegel w&uuml;rde nach dieser Gewicht-Durchmesserbeziehung rund 131 t wiegen. Es gab zumindest 2017 keine Rakete die diese Nutzlast transportieren k&ouml;nnte. (wenn man es genau nimmt skaliert ja nur das Teleskop, der Rest des Satelliten weitaus weniger, aber bei einem so gro&szlig;en Weltraumteleskop macht das Teleskop wirklich den Gro&szlig;teil der Masse aus).<\/p>\n<p>Es geht noch weiter: es muss ja auch ein Foto gemacht werden. Heutige Spionagesatelliten lassen die Szenerie unter dem Satelliten vorbeiziehen., f&uuml;hren also nicht nach. Das ginge hier nicht. Wir wollen ja eine Person unbemerkt dauernd beobachten. Dann ben&ouml;tigt man ein enorm pr&auml;zises Nachfragesystem, da die maximale Abweichung ja extrem gering ist. Dabei wirken auf den Satelliten St&ouml;rungen ein \u2013 die Atmosph&auml;re, die je nach Ort unterschiedliche Gravitation, die ihn beschleunigt oder abbremst und die niemals ganz genau kreisf&ouml;rmige Bahn. Es f&auml;llt mir schwer zu glauben dass man eine Stabilisierung entwickeln kann, die dies leistet. Eine solche Korrektur ben&ouml;tigen zwar auch irdische Teleskope, aber da sie am Erdboden sind, gibt es viel weniger St&ouml;reinfl&uuml;sse und sie fertigen keine kurzzeitbelichteten Fotografien an, das hei&szlig;t eine Regelung hat mehr Zeit eine Differenz zu entdecken und auszugleichen.<\/p>\n<p>Dabei reicht ein Satellit zur Dauerhaften &Uuml;berwachung nicht. Sobald der Winkel zum Horizont kleiner als 45 Grad wird muss er die Beobachtung einstellen, eine Absch&auml;tzung ergibt das man f&uuml;r eine kontinuierliche &Uuml;berwachung man etwa 28 Satelliten pro Bahnebene, insgesamt also bei 14 Bahnebenen f&uuml;r einen Tag insgesamt 392 Satelliten braucht, jeder 131 t schwer. Viel Aufwand um in f&uuml;nf Jahren nach dem Kommentar eine einstellige Zahl an Personen zu &uuml;berwachen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Ein Satellit der Personen kirre macht<\/h4>\n<p>Im zweiten Teil des Kommentars wird dann eine zweite Hypothese pr&auml;sentiert. Die ist noch haarstr&auml;ubender. Hochfrequenzimpulse h&auml;tten die Personen zum Springen aus dem Fenster gebracht. Nun gibt es mehrere Erkl&auml;rungsm&ouml;glichkeiten daf&uuml;r. Die eine ist das jemand die Inhalte wahrnehmen kann die gesendet werden und dies ihn an den Rande des Wahnsinns bringt. Mein Beispiel war Modern Talking in Dauerschleife, je nach Musikgeschmack k&ouml;nnt ihr auch Heino oder Bushido nehmen. Dann w&uuml;rde eine geringe Sendest&auml;rke reichen, nur wei&szlig; ich nicht wie man dem Hirn Inhalte &uuml;bertragen kann. Derzeit tut sich die Wissenschaft noch schwer &uuml;berhaupt anhand von externen Untersuchungen festzustellen, was jemand denkt. Beeinflussen kann man es nur durch Hochfrequenzwellen nicht. Ich dachte kurz an niedrigfrequente Wellen im Schallbereich (20 bis 20.000 Hz), die k&ouml;nnte man h&ouml;ren, wenn sie die Atmosph&auml;re unbeschadet durchqueren. Aber der Autor sprach ja von Hochfrequenzwellen. Zudem h&auml;tte man wie sich weiter unten zeigt dann das Problem eine Antenne zu bauen bei nur die Person diese h&ouml;rt und nicht der ganze Ort.<\/p>\n<p>Das er von Impulsen spricht n&uuml;tzt hier nichts, weil die Forschung sich ja mit der Dauerbelastung besch&auml;ftigt. Immerhin: setzt man die Grenzwerte f&uuml;r die Dauerbelastung = der maximale St&auml;rke eines Impulses, so ist man auf der sicheren Seite. Denn der Impuls ist ja nur kurzzeitig wirksam. Nun wei&szlig; die Forschung nichts davon, dass man mit Hochfrequenzwellen das Gehirn beeinflussen kann. Die gemessenen oder festgelegten Grenzwerte bzw. Empfehlungen basieren vor allem auf den thermischen Effekten. Die Strahlung wird im Gewebe absorbiert und erw&auml;rmt es. Schon das lange Telefonieren mit dem Handy kann die Region um die Ohren um 1 bis 2 Grad Celsius erw&auml;rmen.<\/p>\n<p>Das Problem bei dieser \u201eBeeinflussung\u201c ist vielmehr das ich nun ja aktiv Energie zum Erdboden vom Satelliten ausstrahle und diese nur eine Person beeinflussen soll, aber nicht mehrere. Die Frage ist, wie gro&szlig; der Radius dann sein kann, damit dies der Fall ist. Wenn ich mir t&auml;gliche Situationen im Freien (durch D&auml;cher oder W&auml;nde gelangen die Strahlen nicht) vergegenw&auml;rtige, so beim Gehen auf der Stra&szlig;e, Sitzen im Biergarten etc. so komme ich auf den Schluss das ein Kreis von 1,50 m Durchmesser angemessen ist, das d&uuml;rfte dem Wohlfehlabstand entsprechen. Viel n&auml;her kommt man sich nur in seltenen Situationen wie beim gemeinsamen Sitzen an einem Tisch. Bei einem gr&ouml;&szlig;eren Abstand w&uuml;re man auch andere Personen in der N&auml;he erfassen. Die Energie die &uuml;bertragen werden muss ist relativ gering. Wenn ich <a href=\"vhttps:\/\/www.reiner-padligur.de\/pdf\/Elektrosmog-Grenzwerte-HF.pdf\">diese Quelle nehme<\/a> \u2013 unter der Ber&uuml;cksichtigung das es eine private Quelle ist, das hei&szlig;t die Zuverl&auml;ssigkeit kann auch schlecht sein \u2013 &uuml;bertr&auml;gt ein Handy beim Telefonieren 0,85 W\/m\u00b2, ist nach BimSch insgesamt 2 bis 10 Watt\/m\u00b2 erlaubt was angesichts des ersten Eintrags n&auml;mlich nachgewiesenen Sch&auml;den durch die Strahlung von Radarger&auml;ten von 6,8 W\/m\u00b2 f&uuml;r mich sehr hoch ist. Aber nehmen wir den h&ouml;chsten Wert in dieser Liste, 10 W\/m\u00b2 dann ist die Sendeleistung &uuml;berschaubar gering \u2013 bei einem 1,5 m gro&szlig;en Kreis sind es dann lediglich 18 Watt. Das ist so gering, da es in Serie gefertigte Sender f&uuml;r Satelliten mit 100 bis 250 Watt Leistung gibt, problemlos die zehnfache Leistung ansetzen kann, dann kann man auch Verluste durch ungleichm&auml;&szlig;ige Ausleuchtung des Kreises, schr&auml;gen Einfaltwinkel und vor allem die Absorption durch die Atmosph&auml;re ausgleichen. Die Empfehlung des Autors liegt &uuml;brigens bei 2 bis 10 Mikowatt\/m\u00b2 und das wo ein WLAN-Signal eines Notebooks in 10 bis 20 cm Abstand und das eines DECT Telefons in 50 cm Abstand schon bei 160.000 Mikrowatt liegt \u2013 dann d&uuml;rfte in den n&auml;chsten 20 m kein Notebook stehen und das n&auml;chste DECT Telefon m&uuml;sste sogar 63 m weit entfernt sein.<\/p>\n<p>Die Wahl der Frequenz w&auml;re wichtig. Die Atmosph&auml;re absorbiert h&ouml;here Frequenzen mehr und mehr, sie regen die Molek&uuml;le zum Schwingen an. Funkverbindungen leiden darunter, doch dieses sonst bei der Satellitenkommunikation wichtige Kriterium ist hier nicht anwendbar, weil die Sendest&auml;rke dann viel geringer ist, eine typische Satellitenantenne w&uuml;rde ein Gebiet von einigen Kilometern Durchmesser ausleuchten nicht wenigen Metern. Ich habe mich bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wetterradar\">Wetterradar<\/a> orientiert und da sind Signale von Satelliten nach unten m&ouml;glich und das bei 96 GHz Frequenz. 96 GHz liegt zudem nahe bei den 95 GHz die das US-Milit&auml;r f&uuml;r ihre \u201e<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article153831866\/So-funktionieren-Amerikas-neue-Mikrowellen-Kanonen.html\">Mikrowellenwaffen<\/a>\u201c einsetzt. Zudem beinhaltet der Zuschlagsfaktor in der Sendest&auml;rke von 10 auf die Absorption durch die Atmosph&auml;re. Eine m&ouml;glichst hohe Frequenz ist wichtig, weil dadurch die Antennengr&ouml;&szlig;e sinkt, denn deren B&uuml;ndelung ist um so h&ouml;her je h&ouml;her die Frequenz ist.<\/p>\n<p>Nehme ich erneut 700 km als mittlere Distanz bei einem &Uuml;berflug, so ergibt sich bei 95 GHz f&uuml;r den Abfall der Signalst&auml;rke am Rand der Antennenkeule auf die H&auml;lfte des Zentrums bei einem Durchmesser von 1,5 m am Boden ein Antennendurchmesser von fast 4 km. Damit hat man ein noch gr&ouml;&szlig;eres Problem als bei dem optischen Satelliten. Eine so gro&szlig;e Antenne kann man auch nicht zusammengefaltet transportieren. Zusammengefaltete Antennen haben zudem andere Probleme \u2013 damit eine Antenne gut b&uuml;ndelt darf die Abweichung des Netzes das die Oberfl&auml;che bildet nicht h&ouml;her als <sup>1<\/sup>\/<sub>10<\/sub> der Wellenl&auml;nge sein, bei 95 GHz also rund 0,3 mm. So gibt es vom weltweit f&uuml;hrenden Hersteller Harris f&uuml;r das Ka-Band (30 GHz) maximal eine 5 m gro&szlig;e Antenne, f&uuml;r das S-Band (2-4 GHz) dagegen eine 12 m gro&szlig;e Antenne.<\/p>\n<p>In jedem Falle w&auml;re sie enorm schwer. Rechnet man von dem Gewicht von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/galileo-orbiter.shtml\">Galileos entfaltbarer Antenne <\/a>(4,7 m Durchmesser, 34 kg Gewicht) nur die Fl&auml;che hoch, so w&uuml;rde alleine die Antenne 23.500 t wiegen. Das in den Orbit zu bef&ouml;rdern d&uuml;rfte noch aussichtsloser sein als den Spionagesatelliten. Hochstilisiert von Harris 12 m Antenne, die moderner und gr&ouml;&szlig;er ist, aber auch nur im S-Band arbeitet (bei Galileo im X-Band war die Antenne die von den TDRS abstammt alleine deswegen ein Drittel schwerer) so kommt man immer noch auf knapp 10.000 t, was aber immer noch weitab jeder prahlerischen Umsetzung liegt.<\/p>\n<p>Vor allem w&auml;re ein solcher Satellit nicht unauff&auml;llig. Mit 4 km Durchmesser w&auml;re er beim Minimalabstand von 450 km in etwa so gro&szlig; wie der Vollmond, da solche Antennen aber das Licht viel st&auml;rker reflektieren als der Erdmond, viel heller.<\/p>\n<p>Und nat&uuml;rlich umkreist auch dieser Satellit die Erde, das hei&szlig;t wie beim optischen Satelliten reicht nicht einer aus f&uuml;r eine Beobachtung, auch hier braucht man 392 St&uuml;ck.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Geostation&auml;re Umlaufbahn<\/h4>\n<p>Die Zahl der Satelliten kann man reduzieren, wenn sie in einen geostation&auml;ren Orbit platziert. Dann reicht einer. Doch das l&ouml;st die Probleme nicht. Denn der GEO-Orbit ist 35.786 km vom &Auml;quator entfernt. F&uuml;r Deutschland bei etwa 50 Grad n&ouml;rdlicher Breite steigt der Abstand zur Erdoberfl&auml;che sogar auf 36.120 km. Das ist die 51-fache Entfernung von 707 km, die ich vorher in den Berechnungen ansetzte. Entsprechend gr&ouml;&szlig;er und schwerer w&uuml;rde ein Satellit werden, dazu kommt das die Nutzlast in den GEO Orbit stark abnimmt. Der Aufwand d&uuml;rfte eher noch ansteigen, da die Masse in der zweiten bis dritten Potenz zur Gr&ouml;&szlig;e ansteigt, der Abstand aber nur in der ersten Potenz ansteigt.<\/p>\n<p>Kurz Herr Naumann, ich kann sie beruhigen, selbst wenn jemand auf diese skurrile Idee kommen sollen, die sie skizzieren, sie w&auml;re technisch nicht umsetzbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_16945\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"16945\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Auf meinen heutigen Blog kam ich durchs Nachdenken &uuml;ber das was ich antwortete auf den Kommentar im letzten Blog. 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Januar 2026","format":false,"excerpt":"Bei meinem regelm\u00e4\u00dfigen Besuch des Space Reviews stie\u00df ich auf diesen Artikel: SpaceX, orbital data centers, and the journey to Mars. Ich hatte in meiner Nachlese schon erw\u00e4hnt das Elon Musk, nachdem er dies lange verschoben hat nun plant SpaceX an die B\u00f6rse zu bringen. Ich meinte aber, das l\u00e4ge\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/0ee72da693054bc3b5c3f00214a7e2b3","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18515,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/30\/thor-agena-a-und-kh-1\/","url_meta":{"origin":16945,"position":5},"title":"Thor Agena A und KH-1","author":"Bernd Leitenberger","date":"30. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Heute gibt es wieder als Blog-Artikel einen kleinen Auszug aus dem aktuellen Buchmanuskript. Diesmal der Artikel \u00fcber die Thor Agena A, eine der fr\u00fchen Versionen die nicht oft flog. 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