{"id":17083,"date":"2023-09-04T07:26:54","date_gmt":"2023-09-04T05:26:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17083"},"modified":"2023-09-04T07:26:54","modified_gmt":"2023-09-04T05:26:54","slug":"das-mars-programm-extra-kurz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/09\/04\/das-mars-programm-extra-kurz\/","title":{"rendered":"Das \u201eMars\u201c-Programm &#8211; extra kurz"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17083\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17083\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Nachdem ich gestern das gesamte <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/09\/03\/das-venera-programm-extra-kurz\/\">Veneraprogramm<\/a> mit 28 Starts tats&auml;chlich in etwas mehr als 10.000 Zeichen unterbrachte versuche ich es heute mal mit dem Programm, dass wie der Planet hie&szlig;, zu dem es ging, den \u201eMars\u201c Raumsonden. Auch hier gibt es eine ausf&uuml;hrliche Version auf der Website (<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mars.shtml\">neunmal umfangreicher<\/a>) und dabei sind <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/phobos.shtml\">Phobos 1+2<\/a> noch nicht mal dabei.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/dc4fde3e6e674abf9f6cbfe097f1dfad\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nBeim Mars Programm sind es deutlich weniger Raumsonden. Gab es 16 offizielle Veneras so sind es nur sieben offizielle Mars. Selbst wenn man die beiden Nachfolgeprogramme Vega und Phobos dazuz&auml;hlt liegt das Verh&auml;ltnis bei 18 zu 9. Nimmt man noch die Fehlstarts hinzu so liegt die Quote bei 28 zu 16. etwas schlimmer ist die Erfolgsbilanz denn keine der Mars Missionen erf&uuml;llte die Erwartungen. Warum es so wenige Missionen gibt liegt auf der Hand. Der Mars interessierte auch die NASA. Die entsandte bis 1990 nur drei Missionen mit f&uuml;nf <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner.shtml\">Sonden<\/a> zur Venus und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner10.shtml\">Mariner 10<\/a> passierte Sie beim Weg zum Merkur. Im selben Zeitraum gab es aber vier Missionen mit acht Sonden zum Mars und eine f&uuml;nfte stand vor dem Start. Es gab so viele Veneras, weil die USA nie in die Quere kamen. Die UdSSR konnte ein Jahrzehnt lang eine Sonde nach der n&auml;chsten zur Venus schicken, bis eine Landung klappte. Beim Mars finden wir aber den Gedanken der hinter allen russischen Raumfahrtprogrammen \u2013 wie ich einem Roskosmos-Sprecher entnehme bis heute steht \u2013 n&auml;mlich der Erste zu sein. Sobald also die USA eine Erstleistung reklamierten brach man ein Programm ab und ging an das n&auml;chste, noch schwierigere Ziel, bevor man das einfachere Ziel &uuml;berhaupt erreicht hatte. Kein Wunder das dies schief gehen musste.<!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">1M<\/h4>\n<p>&Uuml;ber das allererste Marsprogramm 1M wissen wir heute fast nichts, weil beide Sonden schon beim Start scheiterten und das war auch zu erwarten. Die UdSSR wollte das allererste Startfenster zum Mars nutzen, dass es im Oktober 1960 gab. Das liegt zudem zeitlich nahe an dem Jahrestag der Oktoberrevolution, der seit Sputnik 2 gerne f&uuml;r neue Erstleistungen genutzt wurde. Zudem w&uuml;rde Chruschtschow am 12.10.1960 vor der UN sprechen, also wirklich ein wichtiger Termin. Zwei Raumsonden wurden innerhalb eines Jahres entwickelt. Das war viel zu wenig Zeit, ebenso waren es die ersten Starts der Molnija Tr&auml;gerrakete die einen Design-Fehler in der letzten Stufe hatte, wodurch die meisten fr&uuml;hen Starts bis 1964 scheiterten. Dazu kam es beim Start der beiden Marssonden aber gar nicht, denn schon die dritte \u2013 ebenfalls neue \u2013 Stufe fiel vorzeitig aus.<\/p>\n<h4 class=\"western\">2MV<\/h4>\n<p>Das OKB-1 von Koroljow das alle fr&uuml;hen Raumsonden der Sowjetunion baute (bis Mars 3, Venera 3 und Luna 14) ging dann, weil es 1964\/1965 kurz hintereinander Startfenster zur Venus und Mars gab, an Sonden f&uuml;r beide Planeten. Je drei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/venus.shtml\">Venus<\/a>&#8211; und drei Marssonden. Da man &uuml;ber das Lesen von Fachzeitschriften von der Planung f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner34.shtml\">Mariner 3+4<\/a> Mission wusste, wurde zur Sicherheit neben zwei Vorbeiflugsonde auch eine Landesonde gebaut, obwohl man damals schon wusste das die Marsatmosph&auml;re d&uuml;nn ist, also nur schwach abbremst aber die genaue Dichte noch spekulativ war, das w&auml;re eigentlich das aus gewesen, denn diese spielt eben eine wichtige Rolle bei dem Ablauf der Landung und der Auslegung der Systeme. Aber das w&auml;re dann vor Mariner eine Erstleistung gewesen.<\/p>\n<p>Von den sechs Raumsonden des 2MV Systems, die wie alle fr&uuml;hen Raumsonden des OKB-1 aus drei Sektionen bestanden \u2013 einem oberen Experiment-teil, der auch durch einen Landeapparat ersetzt werden konnte, einem mittleren Instrumententeil der die gesamte Ausr&uuml;stung, Sender, Thermalregulierung enthielt und unter Druckgas stand und einer unteren Antriebssektion \u2013 war nur eine dabei, die nicht dem erw&auml;hnten Problem der letzten Stufe der Molnija, Block L zum Opfer fiel und in einem Erdorbit strandete. Das war der am 1.11.1962 gestartete Mars 1.<\/p>\n<p>Mars 1 verlie&szlig; die Erde und w&uuml;rde den Mars nach 230 Tagen erreichen. Die Passagedistanz betrug anfangs 261.000 km und sollte durch eine sp&auml;tere Kurskorrektur auf 1.000 bis 10.000 km gesenkt werden. W&auml;re der Mars passiert worden, so sollten Fotos auf Film gemacht werden der dann entwickelt und gescannt wird. Die meisten anderen Experimente waren \u2013 das war bei Mariner 3+4 aber auch nicht anders &#8211; Mehr f&uuml;r die Teilchen- und Wellenumgebung des interplanetaren Raums ausgelegt. Immerhin gab es noch zwei Spektrometer die bei festen Kan&auml;len im UV und IR ma&szlig;en und die Konzentration von Ozon und Methan messen sollten.<\/p>\n<p>Doch durch ein wahrscheinlich nicht geschlossenes Ventil verlor Mars 1 Druckgas und begann zu taumeln. Man bekam das unter Kontrolle, verbrauchte daf&uuml;r aber Druckgas das als Treibstoff diente und sagte daraufhin die Kursanpassung ab. Auf halber Strecke ging Mars 1 aber der Stickstoff der als Druckgas zur Lageregelung genutzt wurde, aus und die Antenne zeigte nicht mehr zur Erde, sodass am 21.3.1963 der Kontakt abriss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/01\/20\/russische-marsprogramme-1m-und-2mv\/\">Hier findet ihr eine ausf&uuml;hrliche Erkl&auml;rung<\/a> von 1M und 2MV das ich meinem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3L5KOP6\">Mit Raumsonden zu den Planetenr&auml;umen<\/a>\u201c entnommen habe.<\/p>\n<h4 class=\"western\">3MV<\/h4>\n<p>Da keine Sonde der vorherigen Programme \u2013 1VA, 1M, 2MV \u2013 so richtig erfolgreich war, auch wenn nur zwei &uuml;berhaupt eine Erdumlaufbahn verlie&szlig;en gingen die sowjetischen Ingenieure nun einen neuen Weg. Bei 3MV wurden nun neben je drei Venus- und Marssonden auch drei Experimentalsonden genannt \u201eZond\u201c gestartet. Diese Lesart ist die offizielle, aber sie ist umstritten, denn einige dieser \u201eEsperimentalsonden\u201c starteten eben genau dann, wenn es ein Startfenster zu Venus oder Mars gab. Von den neun Sonden verlie&szlig;en aber nur drei die Erde und alle drei wurden dann gerade als \u201eZond\u201c benannt. Nur <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/zond.shtml\">Zond 3<\/a> startete au&szlig;erhalb eines Startfensters zu einem Planeten und passierte den Mond und machte Fotografien. Sie war auch die einzige erfolgreiche Sonde des Trios. Zond 1 war eigentlich eine Marssonde, die auch am 6.8.1965 den Mars in 1.500 km Distanz passierte. Sie wurde gleich nach dem Start als Zond 2 bezeichnet, was etwas verwirrt. Eventuell wusste man schon damals dass sich nur eines von zwei Solarpaneelen entfaltet hatte. So hatte die Raumsonde zu wenig Strom und da sie sich laufend von der Sonne entfernte wurde die Stromversorgung immer kritischer. Bis zum 21.3.1965 konnte man den Kontakt in 106 Millionen km Distanz aufrecht erhalten. Ein &auml;hnliches Schicksal hatte Zond 1, eine Venussonde, bei der es auch gleich nach dem Start Probleme gab und die ebenfalls vor Erreichen der Venus ausfiel.<\/p>\n<h4 class=\"western\">M69<\/h4>\n<p>Nachdem bisher OKB-1 alle sowjetischen Raumsonden baute, aber alle scheiterten \u2013 es w&auml;ren hier noch Venera 1-3 zu erw&auml;hnen \u2013 entzog man diesem Designb&uuml;ro den Auftrag und vergab ihn neu an OKB-31 Lawotschkin. Das f&uuml;hrte im Luna- und Veneraprogramm zur Kehrtwende. Im Marsprogramm allerdings \u2026<\/p>\n<p>Lawotschkin klotzte und kleckerte nicht. Sie lie&szlig;en das Startfenster von 1967 verstreichen und gingen gleich an das 1969 Startfenster. Sie planten den Start mit der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/proton.shtml\">Proton<\/a> Tr&auml;gerrakete, die eine viermal schwerere Raumsonde starten konnte. Allerdings hatte auch Lawotschkin Probleme, denn sie hatten nicht das Personal f&uuml;r ein Venusprogramm und ein Marsprogramm. So konnte man an die Mars 69 Sonden erst nach dem Start von Venera 7 gehen, das sind 21 Monate bis zum Start. Die letzten Wochen arbeiteten die Arbeiter bei Minustemperaturen, nachdem ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hercules.shtml\">Fehlstart einer N-1 Mondrakete<\/a> alle Fenster zerst&ouml;rt hatte. Ein Lander der mitgef&uuml;hrt werden sollte, wurde nicht rechtzeitig fertig und entfernt.<\/p>\n<p>Die M69 Sonden sollten \u2013 da Mariner 4 schon erfolgreich am Mars vorbeiflog \u2013 gleich in einen Orbit einschwenken und diesen aus dem Orbit heraus erkunden.<\/p>\n<p>Doch soweit kam es nicht. Denn die Proton war noch unerprobt. Bis Ende 1969 gab es erst 13 Starts und noch schlimmer, die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/proton-starts.shtml\">Erfolgsquote<\/a> sank von 100 Prozent 1965 auf 22 Prozent 1969 ab. So verwundert es nicht, dass beide Raumsonden bei Fehlstarts verloren gingen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">M71<\/h4>\n<p>Das 1971-er Startfenster war das g&uuml;nstigste f&uuml;r &uuml;ber ein Jahrzehnt. Die USA nutzten es um <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner89.shtml\">Mariner 8+9<\/a> zu starten das war, da es kein neuen Raumsonden sondern verbesserte <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner67.shtml\">Mariner 6+7 <\/a>mit einem Antriebsmodul waren, nur bei diesem Startfenster m&ouml;glich. Die Sowjetunion plante das n&ouml;tige Mehrgewicht insofern zu nutzen um einen schweren Lander \u2013 mehr als dreimal so schwer wie der von Mars 69 &#8211; mitzuf&uuml;hren.<\/p>\n<p>Es gab nur ein Problem: die n&ouml;tigen Daten der Marsatmosph&auml;re f&uuml;r die genaue Steuerung der Landung (wann wird der Fallschirm ausgel&ouml;st, wieder abgeworfen, wann werden die Raketentriebwerke gez&uuml;ndet) hingen von der Dichte und Temperatur der Marsatmosph&auml;re ab, doch die war auch nach zwei US-Vorbeifl&uuml;gen noch nicht genau genug bekannt. So entschl&ouml;ssen sich die Wissenschaftler drei Sonden zu starten. Eine davon, ohne Lander w&uuml;rde auf einer schnelleren bahn den Mars zuerst erreichen, in einen Orbit einschwenken und durch Messung die ben&ouml;tigten Daten liefern.<\/p>\n<p>Dummerweise ging genau diese Sonde bei einem Fehlstart am 10.5.1971 verloren. Dagegen gelang der Start der beiden Sonden mit Landern Mars 2 und 3 am 19 und 24. Mai 1971. Bei Mars 2 gelangte der Orbiter in den geplanten Orbit, bei Mars 3 dagegen in einen viel zu elliptischen Orbit, die Umlaufbahn wurde nie korrigiert, was angesichts eines Triebwerks mit selbstentz&uuml;ndlichen lagerf&auml;higen Treibstoffen verwundert und auf die unflexible sowjetische Art, Raumsonden zu steuern hinweist.<\/p>\n<p>Beide Lander wurden vor dem Eintritt in den Orbit abgetrennt. Der Lander von Mars 2 trat zu steil in die Atmosph&auml;re ein, der Switch f&uuml;r die Aufl&ouml;sung des Fallschirms wurde so nie ausgelost und er zerschellte bei der Landung. Mars 3 landete, fing direkt nach der Landung an ein Bild als Faksimile zu &uuml;bertragen, das nach wenigen Sekunden endete. Danach gab es keine Daten mehr. Bis heute wird spekuliert warum Mars 3 ausfiel. Elektrische Entladungen oder das der Fallschirm auf ihn fiel, wurden vermutet. Die Orbiter Mars 2 und 3 verloren ihre Prim&auml;rsender am selben Tag noch vor Erreichen des Mars. Mit den noch verf&uuml;gbaren Reservesendern konnte man nur noch ein f&uuml;nfzigstel der Datenmenge &uuml;bertragen. Ergebnisse von Mars 2 und 3 wurden so kaum ver&ouml;ffentlicht. Von Mars 2 gibt es gar keine Bilder von Mars 3 nur wenige grob ausfegte Aufnahmen. Im Juli 1972 wurden die beiden Missionen nach sieben Monaten beendet.<\/p>\n<h4 class=\"western\">M73<\/h4>\n<p>Das Schicksal der letzten Sonden des Mars-Programms (Mars 4 bis 7) kann man an genau sechs Buchstaben festmachen: 2T-312. Wer die Geschichte dahinter wei&szlig;, darf sich als Experte ansehen. F&uuml;r alle anderen: das ist ein Lehrst&uuml;ck das es beim ganzen Programm nicht um Forschung sondern Erstleistungen ging.<\/p>\n<p>Mars-73 war ein verbessertes Mars.71 Programm. Man zog Lehren aus den Ausf&auml;llen und besserte viel nach, behielt aber doch vieles bei so z.B. das 1973 obsolete Vorgehen zuerst Film zu belichten und dann zu scannen. Die Sonden waren aber eine Evolution der 71-er Sonden. Das Startfenster von 1973 war aber viel ung&uuml;nstiger. So konnte eine Sonde nicht in den Orbit einschwenken und einen Lander mitf&uuml;hren. So trennte man dies. Es gab zwei Sonden mit Bussen die nur vorbeiflogen und einen Lander absetzten. Zwei andere Sonden ohne Lander w&uuml;rden in den Orbit einschwenken. Die Landesonden waren Mars 6+7 die Orbitersonden Mars 4+5.<\/p>\n<p>Sie scheiterten aber an dem erw&auml;hnten K&uuml;rzel 2T-312. Dies ist der Code f&uuml;r einen Bipolar-Transistor aus Germanium, der bis heute in moderner Form erh&auml;ltlich ist. Er wurde im Stromverteilungssystem der Raumsonden in gro&szlig;er Anzahl eingesetzt. Vier Monate vor dem Start fiel dieses bei Tests aus. Man untersuchte es und stellte fest, das der Hersteller des Transistors schon vor zwei Jahren das Pinnmaterial ausgetauscht hatte \u2013 anstatt Gold wurde nun Aluminium verwendet. Das f&uuml;hrte zur Korrosion und zum Ausfall. Nach einer Untersuchung bestand bei den vielen Transistoren in den Sonden eine hohe Wahrscheinlichkeit das sie vor Erreichen des Mars ausfallen w&uuml;rden. Bis die Herstellung umgestellt war und man alle Transistoren durch neue ersetzt hatte, w&auml;re das Startfenster verstrichen. Die Projektverantwortlichen pl&auml;dierten daher auf eine Verschiebung des Starts auf 1975. Doch die F&uuml;hrung wusste das 1975 das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/viking.shtml\">Vikingprogramm<\/a> starten w&uuml;rde, das bis heute teuerste Raumsondenprogramm, ordnete den Start an. So kam es wie es kommen musste:<\/p>\n<p>Alle vier Raumsonden starteten ohne Fehlstart. Bei Mars 4 fielen aber \u2013 wie zu Erwarten &#8211; zwei der Kommunikationskan&auml;le des Bordcomputers vor Erreichen des Mars aus. Er konnte so nicht mehr das Z&uuml;nden des Triebwerks kommandieren und flog am Mars in 1.844 km Distanz vorbei.<\/p>\n<p>Bei Mars 6 fiel die Telemetrie des Busses vor dem Mars aus, der Lander konnte aber abgesetzt werden. Er verstummte aber 30 Sekunden vor dem Aufsetzen. Ob und wie viel Daten des Landers &uuml;bertragen wurden ist offen, denn Mars 4 der die Daten &uuml;bertragen sollte, war schon vorher ausgefallen.<\/p>\n<p>Auch bei Mars 7 fielen Kommunikationskan&auml;le aus. Beim Lander z&uuml;ndete das Abbremstriebwerk nicht, sodass er 1.300 km am Mars vorbeiflog.<\/p>\n<p>Lediglich Mars 5, der zweite Orbiter schwenkte problemlos in einen Orbit ein. Er hatte keine Ausf&auml;lle von Transistoren, aber er verlor das Druckgas der Instrumentensektion. Es wurde durch einen Ventilator umgew&auml;lzt, ohne die Gasf&uuml;llung w&uuml;rden die Sender &uuml;berhitzen und eine Filmentwicklung w&auml;re unm&ouml;glich. Zwischen dem 17 und 26.2 1974 wurden 108 Aufnahmen gewonnen die in der Qualit&auml;t mit denen von Mariner 9 vergleichbar sind, dann fiel auch dieser Orbiter aus.<\/p>\n<h4 class=\"western\">1F<\/h4>\n<p>Nach 15 Jahren Pause startete die Sowjetunion ihre letzten Raumsonden \u2013 drei Jahre sp&auml;ter sollte es sie nicht mehr geben. Zeit genug eine neue Raumsonnengeneration zu entwickeln das man auch tat. Phobos 1+2 \u2013 nachdem die USA den Mars selbst schon erforscht hatte, konzentrierte man sich nun auf den innersten Marsmond \u2013 war eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/phobos.shtml\">Monster-Raumsonde<\/a> &uuml;ber 6 t schwer alleine die Experimente wogen mehr als eine Mariner 6+7 Mission, 22 Experimente gab es auch viele von Warschauer-Pakt Staaten aber auch ESA-Mitgliedsstaaten wie Frankreich, der BRD und Schweden. Dazu kamen zwei Landeger&auml;te f&uuml;r Phobos.<\/p>\n<p>Also eine ambitionierte Mission, die aber aus denselben Gr&uuml;nden scheiterte wie fr&uuml;here Sonden \u2013 mangelnde Sorgfalt. Nach einem erfolgreichen Start ging Phobos 1 schon auf dem Weg zum Mars verloren. Eine neue Software schaltete die Steuerd&uuml;sen anstatt das Gammaspektrometer ab. So verlor die Sonde ihre Orientierung zur Erde. Eigentlich d&uuml;rfte der Bordcomputer solche Befehle, die zu einem Kontrollverlust f&uuml;hrten, gar nicht ausf&uuml;hren. Aber man hatte vor dem Start f&uuml;r Tests eine andere Software installiert, die das &uuml;berging und dann nie gel&ouml;scht.<\/p>\n<p>Phobos 2 schwenkte in einen Marsorbit ein, machte dort einige Beobachtungen des Mars und erh&ouml;hte dann die Bahn um sich nach und nach Phobos zu n&auml;hern. Sie kam dem Mond immer n&auml;her und als sie einen letzten Vorbeiflug in 35 km Distanz machen sollte, um die Landepl&auml;tze f&uuml;r die beiden Lander zu bestimmen, musste sie sich f&uuml;r die Aufnahmen drehen. Danach meldete sie sich nie mehr. Die Ursache des Ausfalls konnte nie gekl&auml;rt werden, es wird ein Computerausfall oder fehlerhaftes Programm vermutet.<\/p>\n<p>Anders als fr&uuml;her wurde unter Perestroika und Glasnost der Vorfall untersucht und es kam raus, das Lawotschkin die Raumsonden alleine entwickelte ohne auf die Wissenschaftler zu h&ouml;ren. Ein solches Projekt unter Einsatz neuester Technologien, wie Mikroprozessoren, h&auml;tte sechs bis sieben Jahre zur Umsetzung gebraucht. Es standen aber nur dreieinhalb Jahre zur Verf&uuml;gung. So verlie&szlig;en \u201eBeta-Raumschiffe\u201c ohne erprobte Komponenten die Erde und ein Ausfall war so nicht verwunderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17083\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17083\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Nachdem ich gestern das gesamte Veneraprogramm mit 28 Starts tats&auml;chlich in etwas mehr als 10.000 Zeichen unterbrachte versuche ich es heute mal mit dem Programm, dass wie der Planet hie&szlig;, zu dem es ging, den \u201eMars\u201c Raumsonden. 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