{"id":17105,"date":"2023-09-28T00:56:29","date_gmt":"2023-09-27T22:56:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17105"},"modified":"2023-09-28T09:01:50","modified_gmt":"2023-09-28T07:01:50","slug":"von-der-r-1-zur-r-5-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/09\/28\/von-der-r-1-zur-r-5-teil-2\/","title":{"rendered":"Von der R-1 zur R-5: Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17105\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17105\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen serie &uuml;ber die ersten russischen Raketen die noch auf der deutschen A 4 basierten. Im Teil 1 der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/09\/26\/von-der-r-1-zur-r-5-teil-1\/\">vorgestern erschien<\/a> ging es um das Aggregat 4, also noch gar nicht um sowjetische Raketen. Dies beginnt in diesem Teil in dem die R-1 und R-2 behandelt werden. &Uuml;bermorgen folgt dann der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/09\/30\/von-der-r-1-zur-r-5-teil-3\/\">letzte Teil 3<\/a> mit der R-3 und der R-5.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/fb66ebfcf51244c78f40956e3ea03e35\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h2 class=\"western\">Die R-1<\/h2>\n<p>Die Sowjetunion erbeutete 15 G&uuml;terwaggons mit 50 A 4 Triebwerken, die ab August 1945 getestet wurden. Valentin Gluschko &uuml;bernahm das Kommando &uuml;ber diese Versuche und gr&uuml;ndete das Institut Nordhausen IV, in denen die Pl&auml;ne rekonstruiert wurden. In einer zweiten Serie von Tests vom Juli bis September 1946 wurden 40 Brennversuche mit A 4 Triebwerken durchgef&uuml;hrt, die teilweise \u201edurchgebrannt\u201c wurden, um ihre Grenzen zu finden. Das Ergebnis der Untersuchungen war, das das A 4 Triebwerk mit leichten Modifikationen von 25 auf 35 t Schub steigerbar war. Das erm&ouml;glichte erst die R-2 mit ihren vergr&ouml;&szlig;erten Treibstofftanks.<\/p>\n<p>Federf&uuml;hrend war Sergej Koroljow, der am 9. August 1946 zum Chefkonstrukteur f&uuml;r ballistische Fernraketen ernannt wurde. Die Bezeichnung \u201eChefkonstrukteur\u201c ist der Titel des Leiters eines OKB. Nat&uuml;rlich hat Koroljow nicht alles selbst konstruiert, er war vielmehr der Leiter des OKB, im westlichen Verst&auml;ndnis ein Manager. Boris Tschertok, ebenfalls \u201eChefkonstrukteur\u201c war als er zusammen mit der NASA sein Buch \u201eRockets and Peoples\u201c schrieb erstaunt zu h&ouml;ren, das Wernher von Braun auch in f&uuml;hrender Position bei der NASA noch in technische Details einbezogen werden wollte, das war in der Sowjetunion nie so. Vom September bis Dezember 1946 erarbeitet das OKB-1 einen Plan f&uuml;r die weitere Entwicklung aus. Im Januar 1947 schl&auml;gt Koroljow vor eine Rakete mit 500 bis 600 km Reichweite in Angriff zu nehmen, als Zwischenschritt aber die A-4 nachzubauen. Am 14. April 1947 wird dem Plan stattgegeben.<\/p>\n<p>Die R-1 war ein weitestgehender Nachbau der R-1. Mit deutscher Hilfe wurden die Konstruktionszeichnungen rekonstruiert. Angepasst wurde die Konstruktion wo es ging an sowjetische Standards, also Legierungen f&uuml;r die Materialien, Gewindenormen etc. teilweise, zum Beispiel bei den Dichtungen, mussten Originalteile verwendet werden.<\/p>\n<p>Das war durchaus aufwendig. So wurden 86 Stahlsorten, 56 andere Metallsorten und 159 Nichtmetalle auf ihre Eignung &uuml;berpr&uuml;ft. Die Reichweite sank durch die Verwendung von sowjetischen Materialien von 300 auf 250 km ab, konnte durch Verbesserungen aber wieder auf 270 km erh&ouml;ht werden. Insgesamt war die R-1 etwas schwerer als die A 4, sie nahm etwas mehr Treibstoff auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"33%\"><\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">A 4 Serienversion<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">R-1 (8A11)<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Gewicht Sprengkopf:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1.000 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1.075 kg \u2013 1.100 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Startmasse:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">12.700-12.900 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">13.430 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Davon Treibstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">8.700 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">9.400 kg (5.160 kg \/ 4.285 kg)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Leermasse:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">4.000 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">4.105 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Reichweite:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">300 km<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">270 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Schub (Meeresh&ouml;he)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">245 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">257 \/ 262 kN (unterschiedliche Angaben)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Schub Vakuum:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\"><\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">304 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Abmessungen:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1,65 m Durchmesser, 14,02 m L&auml;nge<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1,65 m Durchmesser, 14,25 m L&auml;nge<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Sowjetunion hatte bei den Tests einen Vorteil, den die Peenem&uuml;nder w&auml;hrend des Kriegs nicht hatten. Sie konnten einen Telemetriesender einbauen und bekamen so w&auml;hrend des Tests Daten. Das schied bei der A 4 aus, w&auml;hrend des Kriegs h&auml;tte der Funkverkehr einer einfachen Telemetrieanlage leicht abgeh&ouml;rt werden k&ouml;nnen. Die damals vom Milit&auml;r verwendeten Funkger&auml;ten verwendeten Funkfrequenzen lagen im Bereich einiger Megahertz, im Bereich der Mittel- und Kurzwellen. Sie waren so durch die Nachbarl&auml;nder, wie das offiziell neutrale Schweden, das aber z.B. den Briten eine auf ihrem Gebiet niedergegangene A 4 &uuml;bergab, empfangbar. An der Aufgabe die Telemetrie zu verschl&uuml;sseln scheiterten damals die Ingenieure. Dieses Problem hatte die Sowjetunion nicht, denn sie konnten die Tests in eigenem Territorium au&szlig;erhalb des Empfangsbereiches von US-Stationen abwickeln. Mit diesen Daten konnte die R-1 verbessert werden. Ein Problem, dass die A 4 hatte und das relativ sp&auml;t entdeckt wurde, weil zuerst alle Tests &uuml;ber die Ostsee f&uuml;hrten und die Raketen so in der Ostsee versanken, waren die \u201eLuftzerleger\u201c. Die Raketen explodierten beim Wiedereintritt vor Erreichen der Oberfl&auml;che. Schuld war eine zu hohe Aufheizung im Bereich des Sprengkopfs. Das fiel erst auf, als es Tests im \u201eHeidelager\u201c in Polen gab und man die niedergegangenen A 4 untersuchen konnte. Durch zus&auml;tzliche Isolationsschichten konnte die Zahl der Luftzerleger von 10 bis 15 Prozent auf wenige Prozent gesenkt werden. Russland konnte die Stelle durch die Telemetrie genau lokalisieren und durch leichte Ver&auml;nderungen blieb die Temperatur nun immer unter der kritischen Grenze. Das geschah aber erst 1954. Eine weitere Verbesserung war die Zentralisierung der Fertigung. Das A 4 Triebwerk wurde in Peenem&uuml;nde oder im Mittelbau Dora aus Teilkomponenten zusammengebaut, die &uuml;berall in Deutschland produziert wurden. Diese dezentrale Strategie war w&auml;hrend des Kriegs ein Schutz gegen die Folgen einer Bombardierung, aber so wurden Bauteile aus unterschiedlichen Quellen mit unterschiedlicher Qualit&auml;t und Genauigkeit verwendet. Das erkl&auml;rt zum einen die Ausfallrate wie auch die Streuungen in der Reichweite. Gluschko sorgte daf&uuml;r, dass das OKB-456, das ganze Triebwerke baute, alle Teilkomponenten selbst herstellte.<\/p>\n<p>Das Triebwerk der R-1 war die letzte Entwicklungsversion des A 4 Aggregats. Die Leistungsdaten waren etwas besser, wie die obige Tabelle zeigt. Gluschkos OKB-456 taufte das Triebwerk RD-100.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"33%\"><\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">A 4 \u201eWarzenkopf\u201c Version<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">R-1 RD-100<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Verbrauch Alkohol:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">58 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">57,8 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Verbrauch Sauerstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">72<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">74 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Mischungsverh&auml;ltnis::<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">0,81<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">0,78<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Injektordruck Alkohol<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1,93 MPa<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2,02 MPa<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Injektordruck Sauerstoff<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1,93 MPa<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2,04 MPa<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Brennkammedruck:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1,48 MPa<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1,63 Mpa<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Aussr&ouml;mgeschwindigkeit:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2.000 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2.130 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Verbrennungstemperatur:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2.000 \u00b0 Celsius<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2.300 \u00b0 Celsius<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Schub (Meeresh&ouml;he)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">245 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">262 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Brennzeit:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">62 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">65 s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die erste wesentliche Fortentwicklung war die R-1A. Schnell wurde erkannt, dass eine bedeutende Leistungssteigerung nur erreicht werden kann, wenn nicht die Rakete komplett aufschl&auml;gt, sondern nur der Sprengkopf. Bei der R-1A wurde erprobt, ob dieser am Ende des aktiven Teils der Flugbahn abgetrennt werden kann und dann noch stabil weiter fliegt. Die erste R-1A startete am 7. Mai 1949, im Mai 1949 fanden vier weitere Starts der R-1A statt.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der R-1, also der Nachbau einer A 4 wurde am 26. Juni 1947 gefasst. Innerhalb eines Vierteljahres wird bei Kapustin Jar, 150 km s&uuml;dlich von Stalingrad ein provisorisches Testgel&auml;nde aufgebaut. Hinsichtlich der Flugtests gibt es zwei Angaben. RSC Energija, Nachfolger des OKB-1 nennt zwei Serien. Eine Serie vom 17.9.1948 bis zum 10.10.1948 mit neun Starts, davon war nur einer erfolgreich. Diese Starts sollen aus noch in Deutschland zusammengebauten A 4 bestanden haben. Die Ursachen der Unf&auml;lle waren haupts&auml;chlich auf die schlechte Qualit&auml;t der Fertigung, unzureichende Tests von Komponenten und Instrumenten sowie die mangelnde Entwicklung eigener Systeme zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. In einer zweiten Serie von 20 Raketen gab es umfangreiche &Auml;nderungen an der Instrumentierung. Von diesen Raketen erreichten 17 die volle Reichweite. Auch bei den ersten neun Starts gab es keine Probleme am Antrieb selbst. Russland selbst gab lange Zeit als ersten Start den 18.10.1947 an und baute sogar ein Denkmal mit einer R-1 und mit diesem Datum eingemei&szlig;elt im Sockel. Wahrscheinlicher ist, dass am 18.10.1947 der erste Start gl&uuml;ckte. Am 13.9.1948, also ein Jahr sp&auml;ter fanden die ersten Tests der selbst gebauten R-1 statt. Sie verliefen noch schlechter. Von den ersten zehn Starts verlie&szlig;en sechs Raketen nicht mal den Starttisch. Es ging zur&uuml;ck an den Schreibtisch und zwischen 10. September bis 25. Oktober 1949 fanden zwanzig Starts statt, alle Raketen hoben ab, bis auf zwei erreichten sie ihr Zielgebiet.<\/p>\n<p>Andere Quellen f&uuml;hren nur eine Serie an. Am 25. November 1950 wurde die R-1 vom Milit&auml;r akzeptiert. Bei der NATO erhielt sie den Code SS-1 \u201eScunner\u201c, der sowjetische Produktcode ist 8A11. Die Produktion erfolgte relativ sp&auml;t. Koroljows OKB-1 war als Konstruktionsb&uuml;ro nicht ausgelegt f&uuml;r eine Serienproduktion, so beschloss Beria am 1. Juni 1951 die Produktion in der Fabrik 586 in Dnipro durchf&uuml;hren zu lassen. Die erste vollst&auml;ndig in Dnipro produzierte R-1 wurde erst am 28. November 1952 fertiggestellt. F&uuml;nf Jahre \u2013 l&auml;nger als die Entwicklung in Deutschland &#8211; brauchte die Sowjetunion nur f&uuml;r den Nachbau einer Rakete die Koroljow als so schlecht ansah. Man sollte meinen, dass wenn er es so genau wei&szlig; es schneller geht.<\/p>\n<p>Im Einsatz war die R-1 noch komplexer als die A 4. Ein Regiment ben&ouml;tigte alleine 20 Fahrzeuge. Sechs Stunden dauerte es die Rakete vorzubereiten und die Befehlshaber in der Roten Armee waren angesichts des Alkoholproblems in der Armee nicht begeistert von einer Rakete, deren Treibstoff zu 75 Prozent als Alkohol bestand. Es wurden drei Regimenter, jede mit sechs Raketen, stationiert. Der letzte milit&auml;rische Start fand am 27.6.1951 statt.<\/p>\n<p>Danach wurde die R-1 in eine H&ouml;henforschungsrakete konvertiert. Es gab vier Subversionen, die sich darin unterscheiden, was sie erforschten (Ionosph&auml;re, Astronomie &#8230;) und ob die ganze Rakete mit einem Fallschirm oder nur ein Instrumentencontainer, der am Heck befestigt wurde dann mit einem Fallschirm abgebremst wurde. Diese H&ouml;henforschungsraketen wurden bis 1964 eingesetzt.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die R-2<\/h2>\n<p>Schon bei der R-1 etabliere sich, dass das OKB-1 unter F&uuml;hrung von Koroljow die R-1 nachbaute, das OKB-456 unter der F&uuml;hrung von Gluschko das Triebwerk RD-100. Dies sollte f&uuml;r ein Jahrzehnt so bleiben, bis das OKB-1 sich vornehmlich auf Raumfahrttechnik konzentrierte und die OKB-586 (Jangel) und OKB-52 (Tschelomei) die milit&auml;rischen Raketen entwickelten. Das OKB-456 blieb aber der wichtigste Hersteller von Triebwerken mit hohem Schub. Das erste Raketentriebwerk mit hohem Schub war das RD-100, ein Nachbau des A 4 Triebwerks. Damit begann eine Nummerierung, die bis heute verwendet wird. Triebwerke mit einer \u201e1\u201c als erster Ziffer setzen Sauerstoff als Oxidator und Kohlenwasserstoffe oder Alkohol als Verbrennungstr&auml;ger ein.<\/p>\n<p>Obwohl Koroljow die unbestrittene Nummer Eins im russischen Raketenprogramm war, wollte die F&uuml;hrung die Expertise der rund 300 deportierten Raketenwissenschaftler nutzen. Sie holte bei der R-2 einen Konkurrenzentwurf von den Deutschen ein, die ein eigenes OKB unter der Leitung von Helmut Gr&ouml;ttrup bekamen.<\/p>\n<p>Der erste Nachfolger R-2 war eine leicht verbesserte R-1. Die Sowjetunion hatte die Konstruktionsunterlagen der A 4, aber was sie nicht hatten, waren die gesamten Testergebnisse und die Dokumentation der Entwicklung. Sie wussten so nicht, warum man jeweils zu einer bestimmten L&ouml;sung gekommen war und welche Fehlversuche und Probleme es bei der Entwicklung gab. Als erster Schritt war es daher vern&uuml;nftig die A 4 \/ R-1 graduell zu verbessern. &Auml;hnlich gingen sp&auml;ter auch die USA vor, wo die Redstone ein nur leicht verbessertes A 4 Triebwerk mit demselben Treibstoff und derselben Schubvektorsteuerung einsetzte, aber den Sprengkopf abtrennten und so die Trockenmasse des Treibstoffteils und Hecks deutlich reduzierten.<\/p>\n<p>Die sowjetischen Ingenieure gingen beim Entwurf der R-2 denselben Weg. Durch den bei der R-1A erprobten, abtrennbaren Sprengtopf konnte die Leermasse deutlich gesenkt werden. Die Rakete musste nun nicht den Eintritt in die Atmosph&auml;re mit f&uuml;nffacher Schallgeschwindigkeit &uuml;berleben. Der Durchmesser der A 4 wurde beibehalten und die Tanks einfach gestreckt. Gluschkos OKB-456 fanden einen Weg den Schub des schon verbesserten A 4 Entwurfs nochmals zu steigern, indem sie die Treibstoffmischung alkoholreicher machten. F&uuml;r den erh&ouml;hten Treibstoffdurchsatz wurde einfach eine zweite Turbopumpe eingebaut.<\/p>\n<p>Helmut Gr&ouml;ttrups Entwurf der G-1 als Nachfolger war ebenfalls eine verbesserte A 4. Das lag an dem Auftrag, denn er wurde anders als Koroljow nicht beauftragt eine neue Rakete zu entwickeln, sondern nur nach Verbesserungsvorschl&auml;gen f&uuml;r die A 4 gefragt. Davon gab es 150, von denen 75 dann auch in der R-2 umgesetzt wurden.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"33%\"><\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">R-2<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">G-1 (R-4 oder R-10)<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Startmasse:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">19.632 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">18.400 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Trockenmasse:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">3.590 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1.870 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Nutzlast:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">508 &#8211; 1.350 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">1.000 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Distanz:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">550 km<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">600 bis 810 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Schub:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">402 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">313 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Zielgenauigkeit (CEP)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">8 x 4 km<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2 x 3 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die G-1 war leichter und kam mit weniger Schub aus und hatte eine h&ouml;here Reichweite und Zielgenauigkeit. Aich sie war nicht neu. Schon w&auml;hrend des Kriegs wurde die A60, eine 23 t schwere Rakete mit einem Startschub von 600 kN und einer Reichweite von 750 km untersucht. Gr&ouml;ttrup setzte als Kenner der A 4 auf eine noch st&auml;rkere Reduzierung der Leermasse als Koroljow, kam daf&uuml;r mit dem Schub des A 4 Triebwerks aus. Die leichte Schuberh&ouml;hung war nach Ansicht seiner Ingenieure m&ouml;glich, indem man einen Teil des Gases in der Verbrennungskammer in die Turbine leitet, dieses Verfahren \u201eTap off Cycle\u201c wurde erst Jahre sp&auml;ter praktisch umgesetzt. Die Sowjetunion hatte vor allem die deutschen Lenkungs- und Steuerspezialisten &uuml;bernommen, das wirkte sich in einer verbesserten Genauigkeit aus. Gr&ouml;ttrup hatte bei Steinhof gearbeitet, der schon in der Kriegszeit die Funklenkung mit einer 100 %-Streuung von 1.000 m &uuml;ber 250 km entwickelt hatte. Diese Technologie sollte nun eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Die F&uuml;hrung wollte die eigenen Leute nicht br&uuml;skieren und vergab so den Auftrag f&uuml;r den Bau an Koroljows OKB-1, der &uuml;bernahm einige Vorteile des G-1 Entwurfs ,wie den oberen Alkoholtank ohne Verkleidung, blieb beim unteren Sauerstofftank aber bei der Verkleidung, um eine zu starke Erw&auml;rmung des Sauerstoffs zu vermeiden. Das Steuersystem wurde in die Zwischentanksektion verlagert. Diese Idee stammte ebenfalls von den deutschen Forschern. So war es weniger starken Vibrationen ausgesetzt und die Zielgenauigkeit stieg an. Neu war ein Radiolenksystem, bei dem der Brennschluss durch eine Bodenstation ausgel&ouml;st wird, die &uuml;ber den Dopplerefffekt die Geschwindigkeit genauer als der Analogrechner der R-2 bestimmen kann. Radiolenksysteme wurden daher f&uuml;r ein Jahrzehnt f&uuml;r neue sowjetische Raketen zumindest als Backup-M&ouml;glichkeit vorgesehen. Vieles andere wurde dagegen beibehalten, so die &uuml;berdimensionierten Flossen.<\/p>\n<p>Die R-2 wurde wie ihr Vorg&auml;nger bei den Tests in Kapustin Yar von der NATO entdeckt, allerdings erst 1959 und erhielt den NATO-Code SS-2 \u201eSilbing\u201c. Als Nutzlast war wie bei der R-5 eine radioaktive L&ouml;sung vorgesehen \u2013 Russland hatte noch keine Atombombe entwickelt, konnte aber aus Kernreaktoren kurzlebige Isotope gewinnen, die in durch eine Luftexplosion als radioaktiver Regen niedergehen sollten.<\/p>\n<p>Hier ein Vergleich der R-2 mit ihrem US-Gegenst&uuml;ck Redstone:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"33%\"><\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">R-2<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"33%\">\n<p class=\"western\">PGM-11 Redstone<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">L&auml;nge:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">17,65 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">21,30 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Durchmesser:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">165,8 cm<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">177,8 cm<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Startmasse (mit Sprengkopf)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">20.416 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">27.732 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Trockenmasse (ohne Sprengkopf)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">3.590 kg 4.868 kg mit Sprengkopf<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">3.904 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Nutzlast:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">508 &#8211; 1.350 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">2.850 kg &#8211; 3.580 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Distanz:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">550 km<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">323,5 &#8211; 800 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Schub:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">363 \/ 402 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">347 \/ 384 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Triebwerk:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">RD-101<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">A-7<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Zielgenauigkeit (CEP)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">8 x 4 km<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">0,3 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Treibstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">92 % Alkohol \/ LOX<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">75 % Alkohol \/ LOX<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">Brennzeit:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">85 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p class=\"western\">120 s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das RD-101, dass in der R-2 eingesetzt wurde, war eine nochmals leistungsgesteigerte Version des RD-100. Schon 1945 fanden deutsche Raketenforscher im Auftrag der Sowjets heraus, das der Schub des Aggregat 4 Triebwerks durch wenige Ma&szlig;nahmen auf 30 t gesteigert werden konnte. Gluschkos Ingenieure fanden heraus, das der Schub nochmals steigerbar war, wenn man die Alkoholkonzentration von 75 aus 92 Prozent erh&ouml;hte und das Triebwerk trotzdem nicht durchbrannte. Der Schub wurde durch Steigerung des Brennkammerdrucks um 5 Bar und eine neue Turbopumpe mit gr&ouml;&szlig;erem Durchsatz um 20 Prozent erh&ouml;ht. Ebenso steigerte dies den spezifischen Impuls.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"20%\"><\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">RD-100<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">RD-101<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">RD-103<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">RD-103M<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Produktcode<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">8D51<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">8D52<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">8D54<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">8D71<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Einsatz auf<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">R-1<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">R-2<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">R-5<\/p>\n<\/th>\n<th width=\"20%\">\n<p class=\"western\">R-5M<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Abmessungen:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">3,704 x 1,65 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">3,34 m x 1,65 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">3,121 x 1,65 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">3,121 x 1,62 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Gewicht:(trocken\/nass)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">884 \/ 1.031 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">888 \/ 1.060 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">870 \/ 1.030 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">867 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Schub:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">257 \/ 304 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">363 \/ 404 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">422 \/ 490 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">431 \/ 500 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Brennkammerdruck:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">16 Bar<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">21,2 Bar<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">23,6 Bar<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">23,9 Bar<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"20%\" height=\"14\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1991 \/ 2324 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">2060 \/ 2324 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">2.158 \/ 2.438 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">2.158 \/ 2.432 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"20%\" height=\"14\">\n<p class=\"western\">Entwicklungszeitraum:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1845 \u2013 1950<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1947 \u2013 1951<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1952 \u2013 1953<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1952 \u2013 1955<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"20%\" height=\"14\">\n<p class=\"western\">Treibstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Sauerstoff \/ 75 % Alkohol<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Sauerstoff \/ 92 % Alkohol<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Sauerstoff \/ 92 % Alkohol<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Sauerstoff \/ 92 % Alkohol<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Schon bei der R-2 zeigte sich das es leicht war die Fehler der A 4 zu benennen, es aber eine v&ouml;llig andere Sache war sie auch zu korrigieren. Das Abtrennen des Sprengkopfs erwies sich als problematisch. Die Abtrennung durch Federn war relativ einfach zu l&ouml;sen. Dies musste zeitgleich mit dem Brennschluss erfolgen, weil danach die Rakete ungelenkt war. Nun gibt es aber noch Restfl&uuml;ssigkeiten und Gase die einen weiteren Schub erzeugen. Das musste ber&uuml;cksichtigt werden um eine Kollision des Rumpfes mit dem Sprengkopf zu vermeiden. Abwarten konnte man aber auch nicht, weil die induzierte Restbeschleunigung sonst dazu f&uuml;hrte, dass das Ziel &uuml;berflogen wird. Es gab daher neben der R-1A weitere Tests der Abtrennung des Sprengkopfes auf R-1W H&ouml;henforschungsraketen.<\/p>\n<p>Ebenso war es leicht zu sagen das die Konstruktion der A 4 unn&ouml;tig massiv war. Als sowjetische Ingenieure dann aber beide Tanks tragend auslegen wollten, zeigte sich das die Aufheizung beim Flug so hoch war, dass dies beim Sauerstofftank zur Explosion f&uuml;hren w&uuml;rde, also gingen sie einen Schritt zur&uuml;ck und betteten diesen Tank in eine &auml;u&szlig;ere Stahlhaut ein. Gr&ouml;ttrup hatte dagegen einen Integraltank mit gemeinsamen Zwischenboden vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der R-2 verlief weitestgehend parallel mit der R-1. Am 21. September 1950 fand der erste Teststart statt. Am 26.10.1950 wurde erstmals die Nennreichweite erreicht. Am 20.12.1950 wurde die erste Erprobungsserie abgeschlossen und die Erfahrungen verarbeitet. Eine zweite Erprobungsserie fand vom 2. bis 27. Juli 1951 statt. Schon am 27. November 1951 wurde die R-2 vom Milit&auml;r abgenommen. Drei Tage sp&auml;ter, am 30. November 1951 wurde die Spermienproduktion in Jangels OKB-586 in Dnipro angeordnet, wo die erste R-2 im Juni 1953, nur sechs Monate nach der ersten R-1 fertiggestellt wurde. Ein Vorteil war, dass die R-2 die gleiche Ausr&uuml;stung und denselben Abschusstisch wie die R-1 einsetzen konnte. Es wurden zwei Brigaden mit je sechs Raketen stationiert. Es dauerte sechs Stunden eine R-2 startbereit zu machen, davon 15 Minuten f&uuml;r die Programmierung des Steuersystems. Dann konnte sie, aber anders als ihr Nachfolger R-5 auch 24 Stunden betankt bleiben. Die Radiolenkung wurde auf zwei Wagen installiert.<\/p>\n<p>Die R-2 wurde auch als H&ouml;henforschungsrakete eingesetzt. Kurzzeitig wurde &uuml;berlegt, um vor den Amerikanern im All zu sein, einen Kosmonauten mit einer R-2 auf eine suborbitale Bahn zu schicken, wie dies die USA mit der Redstone mit Gus Grissom und Alan Shepard taten. Aber diese Idee wurde verworfen und stattdessen die Wostok-Raumkapsel entwickelt. Es gab daneben noch die R-2E mit Eigenschaften der R-1. Dies war eine R-1 mit &Auml;nderungen die f&uuml;r die R-2 vorgesehen waren, aber noch den alten Treibstofftanks und dem RD-100. Sie wurde vom 25. September 1949 bis zum 11. Oktober desselben Jahres f&uuml;nfmal getestet. Dazu kamen die R-2R zum Test des neuen Radiolenksystems, welches den Brennschluss kommandierte und die R-2A als H&ouml;henforschungsrakete mit einer Gipfelh&ouml;he von etwa 200 km. Sie wurde bis Ende 1959 als H&ouml;henforschungsrakete eingesetzt. Insgesamt 221 R-2 aller Versionen sollen gebaut worden sein.<\/p>\n<p>Von 1957 bis 1961 wurde die Technologie der R-2 nach China transferiert, welche die Rakete nachbauten und als ihre erste ballistische Rakete Dong Feng 1 (DF-1) in Dienst stellten. Das Dekret daf&uuml;r gab es am 6. Dezember 1957 abgefasst. Sowjetische Ingenieure bauten in Beijing die erste Produktionsstra&szlig;e auf. Die Dong Feng 1 bildete die Basis der chinesischen Raketenindustrie.<\/p>\n<h3 class=\"western\"><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17105\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17105\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen serie &uuml;ber die ersten russischen Raketen die noch auf der deutschen A 4 basierten. Im Teil 1 der vorgestern erschien ging es um das Aggregat 4, also noch gar nicht um sowjetische Raketen. Dies beginnt in diesem Teil in dem die R-1 und R-2 behandelt werden. &Uuml;bermorgen folgt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1270,5079,5080],"class_list":["post-17105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-a-4","tag-r-1","tag-r-2","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":396,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":14192,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/08\/03\/wernher-von-braun-und-sergej-korolow\/","url_meta":{"origin":17105,"position":0},"title":"Wernher von Braun und Sergej Korolow","author":"Bernd Leitenberger","date":"3. August 2019","format":false,"excerpt":"Die Welle der Mondlande-dokus hat auch eine sehr interessante Doku hervorgebracht, und zwar \u201eMondm\u00e4nner mit Hammer und Sichel\u201c. Es geht dabei um den Wettlauf im All, von Gagarin bis zur N-1. Vor allem um die dreht es sich. Das Format ist relativ authentisch. Nie zuvor habe ich von Russen, und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/fc8f8fae3486407ba191d9f6e79f5c25","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":17895,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/19\/nachlese-teststart-starship-itf-7\/","url_meta":{"origin":17105,"position":1},"title":"Nachlese Teststart Starship ITF-7","author":"Bernd Leitenberger","date":"19. Januar 2025","format":false,"excerpt":"Die erste Phase lief noch nach Plan. Das Starship mit der Seriennummer S33 und die SuperHeavy mit der Seriennummer B14 hoben mit 37 Minuten Versp\u00e4tung um 4:37 nachmittags lokaler Zeit ab. Der Flug selbst hatte einen genehmigten Startzeitraum von 10. bis zum 17. Januar 2025 mit jeweils einem Startfenster pro\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/60231369830445f0b5712ad7af8fdc7a","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18724,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/06\/19\/wiederverwendung-eine-loesung-fuer-europa-1\/","url_meta":{"origin":17105,"position":2},"title":"Wiederverwendung: eine L&ouml;sung f&uuml;r Europa (1)","author":"Bernd Leitenberger","date":"19. Juni 2026","format":false,"excerpt":"So nun zu einem neuen Teil, im Bereich Wiederverwendung. Man k\u00f6nnte ihn auch als Teil 4 ansehen, indem ich die in den teilen 1 bis 3 erarbeiteten Erkenntnisse praktisch verarbeite. Die drei grundlegenden Erkenntnisse die ich gewonnen habe: Stufen sollten m\u00f6glichst viele gemeinsame Triebwerke und Strukturen aufweisen, das sorgt f\u00fcr\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/9d0f29ed62004cccb168642c4f6ff0e3","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18714,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/06\/15\/wir-bauen-und-ein-fast-vollstaendig-wiederverwendbare-rakete-2\/","url_meta":{"origin":17105,"position":3},"title":"Wir bauen und ein (fast) vollst&auml;ndig wiederverwendbare Rakete (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"15. Juni 2026","format":false,"excerpt":"Nach den Vor\u00fcberlegungen im vorletzten Aufsatz, geht es nun weiter mit einem konkreten Konzept. Kommen wir nun zur Umsetzung. Basis ist das BE-4, daher hier erst mal einige Werte zum BE-4 nach der englischsprachigen Wikipedia: 2460 kN Schub auf Meeresh\u00f6he. Der Vakuumschub ist unbekannt, d\u00fcrfte aber nach Erfahrungswerten 10 \u2013\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"\/img\/booster-be4.png","width":350,"height":200,"srcset":"\/img\/booster-be4.png 1x, \/img\/booster-be4.png 1.5x, \/img\/booster-be4.png 2x"},"classes":[]},{"id":18718,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/06\/17\/wir-bauen-und-ein-fast-vollstaendig-wiederverwendbare-rakete-3\/","url_meta":{"origin":17105,"position":4},"title":"Wir bauen und ein (fast) vollst&auml;ndig wiederverwendbare Rakete (3)","author":"Bernd Leitenberger","date":"17. Juni 2026","format":false,"excerpt":"So, nun geht es weiter mit dem letzten oder vorletzten Teil (siehe Seitenende) der Diskussion \u00fcber die Wiederverwendung n\u00e4mlich den Beschr\u00e4nkungen auf h\u00f6here Orbits und eine wirtschaftliche Betrachtung. Eine grundlegende Einf\u00fchrung und eine von mir konstruiertes Beispiel kamen schon. Auf dieses Beispiel bezieht sich dieser Artikel. H\u00f6here Orbits Eine Crux\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/532c8d7276064752827274cdaa5afcd2","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18689,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/06\/03\/explodiert-bevor-es-losging-2019-bis-2026\/","url_meta":{"origin":17105,"position":5},"title":"Explodiert, bevor es losging \u2013 2019 bis 2026","author":"Bernd Leitenberger","date":"3. Juni 2026","format":false,"excerpt":"Ich habe als ich vor einigen Jahren (2018) mal als ich f\u00fcr das Mercuryprogramm recherchiert habe einen Blog zu Explosionen auf dem Pad geschrieben, eigentlich zwei, weil ich ihn geteilt habe. Da es vor allem in den letzten Jahren neue Explosionen auf dem Pad gab, erg\u00e4nze ich ihn an dieser\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/27c754e9f7aa497393ce94c417289ade","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17105"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17105\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}