{"id":17128,"date":"2023-10-15T14:29:54","date_gmt":"2023-10-15T12:29:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17128"},"modified":"2023-10-15T14:29:54","modified_gmt":"2023-10-15T12:29:54","slug":"die-entwicklungen-der-icbm-in-den-usa-und-der-sowjetunion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/10\/15\/die-entwicklungen-der-icbm-in-den-usa-und-der-sowjetunion\/","title":{"rendered":"Die Entwicklungen der ICBM in den USA und der Sowjetunion"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17128\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17128\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Die Entwicklung der ICBM Interkontinentalraketen) in den USA und der Sowjetunion verlief erstaunlicherweise oft parallel, aber es gibt auch deutliche Unterschiede. Zeit mal das kurz zusammenzufassen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/4e8d107c42c34f2cb0c3994f25a62072\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Schritt 1: Wir wollen eine ICBM<\/h4>\n<p>Beide Nationen bauten erst einmal auf der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/a4.shtml\">A-4<\/a> auf, die ihnen mehrere Jahre Entwicklungsarbeit und Unsummen ersparte. Die A-4 hatte Entwicklungspotenzial und so entstanden auf ihrer Basis die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/R-1_bis_R-5.shtml\">R-2 und R-5<\/a> in der Sowjetunion und die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/redstone.shtml\">Redstone<\/a> in den USA. Doch mit einem Triebwerk kamen auch diese leistungsgesteigerten Versionen nicht an die interkontinentale Reichweite. Eine ICBM erforderte eine viel gr&ouml;&szlig;ere Rakete. Die Antriebe f&uuml;r ihre Entwicklung waren aber in Ost- und West unterschiedlich.<\/p>\n<p>Die Sowjetunion hatte nie eien strategische Bomberflotte aufgebaut, sie kopierten sogar die B-29, nachdem einige Maschinen w&auml;hrend des zweiten Weltkriegs auf ihrem Gebiet notgelandet waren und stellten sie als TU-4 in Dienst. Es gab, solange die Sowjetunion Krieg mit Deutschland hatte, auch nicht den Bedarf f&uuml;r Bomber mit hoher Reichweite, denn die Front verlief ja lange &uuml;ber eigenem Territorium. Eine ICBM offerierte die M&ouml;glichkeit einer alternativen L&ouml;sung. Daher wurde der Bau der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/semjorka.shtml\">R-7 \u201eSemjorka\u201c<\/a> schon wesentlich fr&uuml;her als das amerikanische Gegenst&uuml;ck Atlas genehmigt.<\/p>\n<p>Bei den USA sah man sich nach Kriegsende aber als alleinigen Besitzer der Atombombe und r&uuml;stete erst einmal ab. Heute w&uuml;rden wir sagen, man fuhr die \u201eFriedensdividende\u201c ein. Mit dem Jahr 1949\/50 &auml;nderte sich dies. Innerhalb eines Jahres z&uuml;ndete zum einen die Sowjetunion ihre erste eigene Atombombe, wurde China kommunistisch und brach der Koreakrieg aus. Bei dem Koreakonflikt gerieten die von den USA gef&uuml;hrten UN-Streitkr&auml;fte schnell an den Rand einer Niederlage, sodass General McArthur sogar f&uuml;r den Einsatz von Atomwaffen pl&auml;dierte. Dazu kam es nicht, aber zu einem R&uuml;stungsprogramm in allen Bereichen. Dabei wurden auch Mittel f&uuml;r die erste ICBM <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/atlas.shtml\">Atlas<\/a> freigegeben.<\/p>\n<p>Als Treibstoff nutzte man in beiden F&auml;llen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/raktreib2.shtml\">Kerosin und als Oxidator fl&uuml;ssigen Sauerstoff.<\/a> Das Kerosin hatte einen h&ouml;heren Energiegehalt, als der bisher verwendete Alkohol, fl&uuml;ssiger Sauerstoff wurde schon in den Drei&szlig;iger Jahren als Oxidator verwendet. Er verdampft aber schon bei -183 \u00b0C. Daraus ergaben sich f&uuml;r eine Interkontinentalrakete aber massive Nachteile. Die Raketen konnten so nicht dauerhaft betankt bleiben, sie konnten auch nicht aus einem Silo heraus starten. Die R-7 und Atlas D konnten nicht in Silos stationiert werden, die Atlas E+F konnten dort zumindest bleiben, mussten zum Start aber an die Oberfl&auml;che gefahren werden.<\/p>\n<p>Beide Raketen verbindet auch, dass sie die Z&uuml;ndung einer Stufe nach dem Start vermieden. Bei der Atlas wurde der schwerste Teil der Triebwerke nach dem Start abgeworfen und bei der R-7 die Au&szlig;enbooster. Anders w&auml;re mit nur einer Stufe nicht die Geschwindigkeit einer ICBM erreicht worden.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Schritt 2: eine mehrstufige ICBM<\/h4>\n<p>Beide Nationen gingen w&auml;hrend die Entwicklung der ersten Generation noch lief, an den zweiten Schritt. Mit der Einf&uuml;hrung einer echten zweiten Stufe konnte die Leermasse der Rakete bei Brennschluss und damit die Nutzlast betr&auml;chtlich gesteigert werden. An der Treibstoffkombination &auml;ndert sich jedoch nichts. Bei den USA war dies die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/titan12.shtml\">Titan I<\/a>, sie entstand als Backup-Projekt zur Atlas, auch weil die Atlas-Entwicklung als riskant angesehen wurde. In der Sowjetunion entstand die R-9. Sie sollte viel schneller startbereit als die R-7 sein und l&auml;nger voll aufgetankt in Bereitschaft gehalten werden. Beide Raketen waren erheblich kleiner und leichter als ihre Vorg&auml;nger. Die Titan war f&uuml;r die Stationierung in Silos entworfen worden. Wie die Atlas musste sie aber f&uuml;r den Start aus dem Silo herausgefahren werden. Bei der R-9 war die Stationierung in Silos eine Option.<\/p>\n<p>Bedingt durch den raschen Fortschritt der Raketentechnik in jeder Zeit \u2013 in den USA lagen zwischen Entwicklungsbeginn der Atlas und der Minuteman als letzter Generation gerade mal f&uuml;nf Jahre \u2013 waren beide Raketen nur kurz im Einsatz. Die Titan I wurde immerhin in voller Zahl stationiert, bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/R-9-und-GR-1.shtml\">R-9<\/a> wurde die Produktion vorzeitig eingestellt.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Schritte 3: Dauerhafte Startbereitschaft<\/h4>\n<p>Auch wenn der Begriff \u201eMAD\u201c erst sp&auml;ter von US-Verteidigungsminister McNamara gepr&auml;gt wurde, war beiden Nationen wichtig, dass sie einen Angriff beantworten konnten, bevor die Nuklearwaffen einschlagen. Sonst w&auml;ren die ICBM nur als Erstschlagswaffe sinnvoll. Selbst bei den in Silos stationierten Raketen war doch zweifelhaft, ob der Fahrstuhl und das Wegschieben des Silodeckels nach einem Einschlag noch funktionieren w&uuml;rden. Daf&uuml;r musste zum einen eine ICBM dauerhaft startbereit sein und dies musste in der Zeitfrist, die f&uuml;r einen Gegenschlag zur Verf&uuml;gung stand \u2013 20 bis maximal 30 Minuten geschehen.<\/p>\n<p>Beide Nationen suchten daher nach einer lagerf&auml;higen Treibstoffkombination. Eigentlich betrifft das nur den Oxidator. Schon das dritte Reich setzte Salpeters&auml;ure als Oxidator ein, sie ist lagerf&auml;hig. Sie kann mit Kerosin verbrannt werden, wie dies auch in der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/kosmos.shtml\">Mittelstreckenrakete R-12<\/a> erfolgte, beide Nationen setzten aber auf Hydrazine, die mit Stickoxiden oder Salpeters&auml;ure sich spontan selbst entz&uuml;nden, weil dies die Z&uuml;ndung der Rakete vereinfacht.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/R-16.shtml\">R-16<\/a> setzte auch Salpeters&auml;ure ein, die anderen Raketen der dritten Generation Titan II und UR200 dagegen Stickstofftetroxyd, ein verfl&uuml;ssigtes Gas das noch etwas mehr Energie liefert.<\/p>\n<p>Diese Raketen erf&uuml;llten endlich die Anforderung des Milit&auml;rs nach dauernder Startbereitschaft und kurzen Vorbereitungszeiten und wurden viel l&auml;nger als die Vorg&auml;nger stationiert. Die USA bauten nur 54 Titan II, weil sie noch w&auml;hrend deren Entwicklung die Entwicklung der Minuteman starteten, die Sowjetunion baute sogar zwei Raketen mit &auml;hnlichen Leistungsdaten, die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/UR-200.shtml\">UR200<\/a> und R-16, stationierte aber nur die R-16 daf&uuml;r mit 200 Exemplaren viermal so viele wie die Titan.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Schritt 4: Kleine Sprengk&ouml;pfe, h&ouml;here Genauigkeit, Massenproduktion<\/h4>\n<p>Nicht nur die Raketentechnik machte deutliche Fortschritte im letzten Jahrzehnt seit Beschluss der R-7\/Atlas. Es gelang auch Wasserstoffbomben viel leichter zu bauen, wenngleich mit geringerer Sprengkraft. Die ersten Typen hatten schwere Sprengk&ouml;pfe, die einige Tonnen wogen mit 3 bis 10 MT Sprengkraft. Diese Sprengkraft wurde ben&ouml;tigt, weil die Ziele nat&uuml;rlich prim&auml;r die Silos des Gegners waren. Wenn man Dei Silos aber nicht genau treffen kann, so braucht man eine hohe Sprengkraft, weil ein dicker Silodeckel doch ein guter Schutz ist. Die analogen Lenkungen wurden aber auch immer besser. Die USA f&uuml;hrten auch erste digitale Computer ein, die nochmals die Treffgenauigkeit anhoben. Damit stieg die Zielgenauigkeit dauernd an, sprich die statische Abweichung vom Zierpunkt sank laufend.<\/p>\n<p>Beides kombiniert \u2013 ein kleinerer Sprengkopf, der die kleinere Sprengkraft durch eine h&ouml;here Treffgenauigkeit ausgleicht, f&uuml;hrte dazu, dass nun die neuen ICBM nur noch 30 bis 45 t anstatt 120 bis 150 t wogen. Sie waren damit viel billiger und wurden nun massenhaft produziert \u2013 sowohl die Minuteman, wie auch das sowjetische Gegenst&uuml;ck <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/UR-100.shtml\">UR100<\/a> erreichten eine vierstellige St&uuml;ckzahl.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Schritt 5: MIRV<\/h4>\n<p>Wenn man einen Sprengkopf kleiner machen kann, so kann man auch anstatt einem schweren mehrere kleine mitf&uuml;hren. MIRV \u2013 mehrere unabh&auml;ngig lenkbare Sprengk&ouml;pfe konnten so viel besser Silos angreifen, die der Gegner mit gro&szlig;em Abstand voneinander platzierte. F&uuml;r MIRV brauchte man keine neuen Tr&auml;gerraketen, sondern musste nur die bestehenden umr&uuml;sten. So explodierten in den siebziger Jahren die Zahl der Sprengk&ouml;pfe.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Differenzen<\/h4>\n<p>Es gab neben der Trilateralentwicklung auch deutliche Differenzen. Ein Unterscheide liegt in der Verwendung fester Treibstoffe. Erreichten lagerf&auml;hige fl&uuml;ssige Treibstoffe zwar die Anforderungen der Milit&auml;rs waren sie jedoch nicht unproblematisch. Bei beiden Nationen gab es mehrere Unf&auml;lle mit Raketen mit diesen Treibstoffen bei denen Silos zerst&ouml;rt und Menschen get&ouml;tet wurden. Die lagerf&auml;higen fl&uuml;ssigen Treibstoffe griffen die Materialien an, Raketen hatten eine begrenzte Einsatzdauer. Feste Treibstoffe sind dagegen ungiftig, je nach Mischung auch nicht explosiv.<\/p>\n<p>Die USA gingen fr&uuml;her an die Entwicklung neuer Treibstoffe. Die ersten festen Treibstoffe basierten noch auf den Treibladungen f&uuml;r Munition. In den F&uuml;nfziger Jahren wurden neue Kombinationen entwickelt. Schon die erste US-Rakete <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno-vanguard.shtml\">Vanguard<\/a> setzte eine mit festen Treibstoffen eingesetzte Oberstufe ein. Diesen Schritt tat Russland deutlich sp&auml;ter so setzte man hier noch sehr lange \u2013 bis in die Achtziger Jahre \u2013 vor allem auf Raketen mit fl&uuml;ssigen Treibstoffen. Der erste Versuch mit der RT-1 scheiterte. Der Nachfolger RT-2 wurde nur in kleiner Zahl stationiert. Stattdessen baute die Sowjetunion immer gr&ouml;&szlig;ere Raketen mit lagerf&auml;higen Treibstoffen. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/R-36.shtml\">R-36<\/a> als Nachfolger der R-16 war schon schwerer als die Titan II. Ihre Nachfolgerin die R-36M &uuml;berschritt dann die 200 t Grenze bei der Startmasse. Nach wie vor wurde ein Teil dieser Raketen nicht mit MIRV ausger&uuml;stet, sondern mit Einzelsprengk&ouml;pfen enormer Sprengkraft. Derzeit stellt Russland mit der RS-28 einen Nachbau der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/dnepr.shtml\">R-36M<\/a> in Dienst, ist dem Konzept also treu geblieben.<\/p>\n<p>In den USA dominierten sehr bald Raketen mit festen Treibstoffen. Sie basierten auf Entwicklungen f&uuml;r U-Boot Raketen, die sehr kompakt sein mussten. Feste Treibstoffe sind nicht nur ungef&auml;hrlicher als fl&uuml;ssige Treibstoffe, sondern die sind auch dichter, wodurch die Rakete kleiner wird.<\/p>\n<p>Russland sah sich in den fr&uuml;hen sechziger Jahren strategisch im Nachteil, man hatte viel weniger Raketen stationiert als die USA. So kam man auf das Konzept des FOBS \u2013 eine Rakete bringt einen Sprengkopf in den Orbit und deorbitiert ihn vor den USA. Die Vorwarnzeit sinkt so auf 3 bis 5 Minuten, weil die Flugbahn viel flacher ist und er kann die USA aus jeder Richtung erreichen \u2013 nicht nur &uuml;ber den Nordpol in dessen N&auml;he die USA ihre Fr&uuml;hwarnstationen bauten. Diese Entwicklung wurde aber eingestellt. Angeblich will Russland FOBS mit der RS-28 wieder aufnehmen.<\/p>\n<p>Ebenso schaffte Russland es zuerst eine mobile ICBM zu bauen, also eine die ICBM nicht in einem Silo stationiert ist. Versuche mit schienen-gest&uuml;tzten System scheiterten in beiden L&auml;ndern aber die mobilen Feststoffraketen der Sowjetunion auf Transportvehikeln wurden gebaut. Die USA hatten die Idee fr&uuml;her, konnten sie bei den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/minotaur.shtml\">Minuteman<\/a> I aber nicht umsetzen. Die USA zogen nach den mobilen RT-2M mit der MX ICBM nach, verwarfen wegen der Kosten aber das mobile System und stationierten sie in Silos. Nicht zuletzt offerieren U-Boote eine noch bessere L&ouml;sung als stra&szlig;enmobile Raketen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17128\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17128\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Die Entwicklung der ICBM Interkontinentalraketen) in den USA und der Sowjetunion verlief erstaunlicherweise oft parallel, aber es gibt auch deutliche Unterschiede. 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