{"id":17130,"date":"2023-10-16T18:37:28","date_gmt":"2023-10-16T16:37:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17130"},"modified":"2023-10-16T18:37:28","modified_gmt":"2023-10-16T16:37:28","slug":"die-gesuendeste-suessigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/10\/16\/die-gesuendeste-suessigkeit\/","title":{"rendered":"Die ges&uuml;ndeste S&uuml;&szlig;igkeit &#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17130\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17130\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich bin ja vom ersten Beruf her Lebensmittelchemiker und da habe ich so meine Probleme mit den Medien, aber auch der Medizin. Die Medien und inzwischen auch die Mediziner neigen dazu Lebensmittel Schwarz-Wei&szlig; zu sehen. Sprich etwas ist \u201egesund\u201c oder etwas ist \u201eungesund\u201c. Den Gipfel, den ich im Fernsehen sah war ein Interview mit einem so called \u201eExperten\u201c der Zucker als \u201etoxisch\u201c einstufte. Ehrlich? Also ich habe mal Toxikologie gehabt und damals gab es noch so was wie Dosis-Wirkungsbeziehung, also selbst in kurzer Zeit zum Tod f&uuml;hrende Gifte haben eine Dosis, unterhalb der sie &uuml;berhaupt nicht toxisch sind. Kleines Beispiel: Beim Verdauen von <a href=\"https:\/\/www.laves.niedersachsen.de\/startseite\/lebensmittel\/aktuell\/vorsicht-beim-verzehr-von-bitteren-mandeln-und-bitteren-aprikosenkernen-gefahr-durch-blausaeure-73476.html\">bitteren Mandeln<\/a> wird Blaus&auml;ure aus einem Glycosid freigesetzt. Blaus&auml;ure f&uuml;hrt bei gen&uuml;gend hoher Dosis innerhalb von einer Stunde zum Tod. Trotzdem werden bittere Mandeln in der K&uuml;che eingesetzt, weil f&uuml;r Erwachsenen die Menge an Mandeln f&uuml;r eine Blaus&auml;ureintoxikation einfach zu hoch ist (anders sieht es bei Kleinkindern aus). Wenn der gute Experte aufgrund seiner Giftigkeit Zucker verbieten will, wie sieht es dann mit zuckerhaltigen Nahrungsmitteln wie Obst und S&auml;ften aus?<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/ce0eff7502224607b494e999b4ebfe20\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nSo pl&auml;diere ich immer daf&uuml;r den Verstand einzuschalten. Gerade die Medizin ist ja daf&uuml;r bekannt, alle paar Jahre einen neuen Stoff zu verteufeln. Ich werfe nur mal die Stichworte Cholesterin, Salz und rotes Fleisch in den Ring.<!--more--><\/p>\n<p>Aber f&uuml;r alle, die gerne S&uuml;&szlig;igkeiten naschen, w&auml;re es doch sch&ouml;n, wenn es \u201eges&uuml;nder\u201c sein k&ouml;nnte. Ich m&ouml;chte hier an dieser Stelle die ges&uuml;ndeste S&uuml;&szlig;igkeit, die ich kenne vorstellen. Zuerst mal einige, der tollen Dinge, die diese S&uuml;&szlig;igkeit kann:<\/p>\n<ul>\n<li>Sie hat weniger als 40 Prozent der Energie (ja es hei&szlig;t Energie und nicht Kalorien!) anderer vergleichbarer S&uuml;&szlig;igkeiten<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Sie enth&auml;lt keinen Zucker und muss daher per Se gesund sein, denn Zucker ist ja wie wir alle wissen ganz, ganz, gaaanz ungesund.<\/li>\n<li>Sie f&ouml;rdert nicht die Kariesentstehung.<\/li>\n<li>Sie reinigt die Z&auml;hne.<\/li>\n<li>Sie tr&auml;gt zur Entwicklung einer gesunden Darmflora bei.<\/li>\n<li>Sie verhindert Verstopfung und andere Darmkrankheiten.<\/li>\n<li>Wirken sich nicht oder kaum auf den Insulinspiegel aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Na was ist das? Ich wette, die meisten Blogleser, die meiner Meinung nach gr&ouml;&szlig;tenteils ja besser informiert als der Bev&ouml;lkerungsdurchschnitt sind (weil sie diesen Blog lesen) wissen, wovon ich spreche: es sind Kaugummis.<\/p>\n<p>Kaugummis bestehen aus folgenden Bestandteilen (in der Reihenfolge des Zutatenverzeichnisses): Zuckeralkohole, Kaumasse, F&uuml;llmittel, S&uuml;&szlig;ungsmittel, diverse Zusatzstoffe, Aroma.<\/p>\n<p>Ich habe schon alle Bestandteile zu Gruppen zusammengefasst, weil f&uuml;r die ern&auml;hrungsphysiologische Bewertung nur Zuckeralkohole, Kaugmasse und die F&uuml;llmittel relevant sind. Real sind es meist etwa ein Dutzend Bestandteile.<\/p>\n<p>Kaugummi wird anders als Bonbons nicht aus Zucker hergestellt, sondern aus Zuckeralkoholen und das schon ziemlich lange. Selbst als ich jung war, war das schon und das ist nun auch schon vier Jahrzehnte her. Die damals wie heute geltende Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Verwendung von Zuckeralkoholen ist, dass Kaugummi gekaut wird und so intensiver mit den Z&auml;hnen in Kontakt kommt. Ich fand das schon damals jetzt nicht so stichhaltig, denn gemessen an der Masse enth&auml;lt Kaugummi wenige Zuckeralkohole, verglichen mit Bonbons, die zu 90+ Prozent aus Zucker bestehen sind es bei Kaugummi nur 60 Prozent. Daneben wiegt ein Kaugummi weniger als ein Bonbon und Bonbons kann man durchaus so lange lutschen, wie man Kaugummis kaut. So w&auml;re Kaugummi mit Zucker wohl auch besser als Bonbons einfach weil die Zuckermenge viel geringer ist. Fr&uuml;her wurde oft mit \u201ezahnschonender\u201c oder \u201eZahnpflegender\u201c Wirkung geworben, mancher Hersteller macht das bis heute, doch da nur Kaugummis ohne Zucker auf dem Markt sind, ist das eine Werbung mit Selbstverst&auml;ndlichkeiten und so heute durch EU-Gesetzgebung reguliert.<\/p>\n<p>Da fragt sich der eine oder andere \u201eWas sind Zuckeralkohole?\u201c. Dazu ein kleiner Exkurs in die Chemie. Die Kohlenhydrate \u2013 deren einfachste (monomere) Vertreter man Zucker nennt \u2013 bestehen aus Molek&uuml;len, die an einem Atom eine Aldehyd oder Ketogruppe haben und an den anderen Kohlenstoffatomen je eine Alkoholgruppe. Die f&uuml;r die Nahrung relevanten Zucker haben alle sechs Kohlenstoff-Atome, daneben findet man noch Kohlenhydrate mit f&uuml;nf Kohlenstoffatomen als Bestandteil der DNA und RNA.<\/p>\n<p>Zuckeralkohole entstehen aus diesen Zuckermolek&uuml;len, wenn das Kohlenstoffatom, das eine Aldehyd- \/ Ketongruppe tr&auml;gt auch zur Alkoholgruppe reduziert wird. Man hat dann pro Kohlenstoffatome eine Alkoholgruppe. Diese Verbindungen schmecken alle s&uuml;&szlig;. Die beiden einfachsten dieser Alkohole sind das Glykol und das Glycerin, die kennt vielleicht der eine oder andere werden h&auml;ufig in Frostschutzmitteln oder zum Pflegen von Dichtungen eingesetzt.<\/p>\n<p>Zuckeralkohole kommen in einigen Pflanzen nat&uuml;rlich vor, der am meisten eingesetzte Zuckeralkohol Sorbit z.B. in den Fr&uuml;chten der Eberesche. Gro&szlig;technisch werden sie aber durch Hydrierung von Kohlenhydraten hergestellt. Xylit, den man mittlerweile als \u201eBirkenzucker\u201c sogar beim Discounter kaufen kann, wird aus Xylanen, die zu den Hemicellulosen geh&ouml;ren, durch Hydrierung hergestellt.<\/p>\n<p>Von Bedeutung f&uuml;r die zahnschonenden Eigenschaften ist, dass die Bakterien in der Mundh&ouml;hle zwar Zucker zu S&auml;ure verg&auml;ren k&ouml;nnen, die dann den Zahnschmelz angreift aber nicht oder nur zu einem kleinen Teil, die Zuckeralkohole.<\/p>\n<p>Das gilt aber nicht nur f&uuml;r die Bakterien in der Mundh&ouml;hle, es gilt auch f&uuml;r uns. Unser Enzymsystem nimmt die meisten Nahrungsbestandteile wie Zucker aktiv auf. F&uuml;r die Zuckeralkohole ist es nicht ausgelegt, da sie in der Nahrung kaum vorkommen, sie werden passiv aufgenommen. Ebenso durchlaufen sie zwar den Kohlenhydratstoffwechsel, nachdem der K&ouml;rper sie zu dem entsprechenden Kohlenhydrat oxidiert hat, aber dies erfolgt normalerweise unabh&auml;ngig vom Glucosestoffwechsel, sie beeinflussen den Insulinspiegel daher kaum.<\/p>\n<p>Die langsame Resorption hat einen weiteren Effekt: die Zuckeralkohole werden anders als Zucker nicht vollst&auml;ndig im Darm aufgenommen. Sie kommen zum Teil noch im Dickdarm an. Dort freuen sich Milliarden von Bakterien &uuml;ber ein Festmahl.. Die bekommen sonst als Nahrung nur dass was wir nicht verdauen k&ouml;nnen. Nun gibt es energiereiche, leicht abbubare Molek&uuml;le, keine nicht abbaubare St&auml;rke, Sehnen oder Ballaststoffe. Sie vermehren sich pr&auml;chtig und erzeugen Abgase. Das tr&auml;gt nicht nur zum Wachstum einer gesunden Dickdarmflora bei, sondern die entstehenden Gase wirken auch abf&uuml;hrend. Also anstatt Medikamente gegen Verstopfung zu nehmen (die bei vielen ja keine Krankheit ist sondern ein Symptom von zu ballaststoffarmer Ern&auml;hrung) kann man auch Kaugummis in gr&ouml;&szlig;erer Menge kauen.<\/p>\n<p>Gegen Verstopfung hilft auch, dass die Kaumasse, zweiter Hauptbestandteil v&ouml;llig unverdaulich ist. Sie erh&ouml;ht somit das Kotvolumen. Fr&uuml;her wurde daf&uuml;r tats&auml;chlich mal pflanzlicher Gummi (Kautschuk) verwendet, inzwsichen seit Jahrzehnten aber Kunststoffe wie Polyvinylether (zum Beispiel Polyvinylacetat) und Polyisobutene (zum Beispiel Butylkautschuk). Man kann Kaugummis durchaus schlucken, muss mit ihnen nicht die Umwelt verpesten. Die Kl&auml;ranlage filtriert sie heraus, w&auml;hrend sie in der Umwelt praktisch nicht verrotten. Als Weichmacher werden oft auch Phthalate verwendet, die sind etwas kritischer zu sehen, richtig gro&szlig;e Mengen an Phthalaten findet man aber nicht in Kaugummis, sondern kosmetischen Produkten. Die Kaumasse gilt als <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/aus-was-besteht-kaugummi-a-1022838.html\">toxikologisch unbedenklich<\/a>.<\/p>\n<p>Die zahnreinige Wirkung von Kaugummi beruht darauf, dass man ihn kaut. Der Kaugummi selbst reinigt nicht die Z&auml;hne, er regt aber den Speicherfluss an und dieser bek&auml;mpft zum einen die Mundbakterien zum Teil und zum anderen reinigt er etwas die Z&auml;hne. Als kleiner Nebeneffekt ist das F&uuml;llmittel meist Calciumcarbonat. Calciumcarbonat zerf&auml;llt beim Kontakt mit S&auml;ure in Kohlendioxid und einem Calciumsalz der S&auml;ure. Damit neutralisiert es zum einen die S&auml;uren, die von den Mundbakterien gebildet werden und zum anderen tr&auml;gt es etwas zur Calciumversorgung bei.<\/p>\n<p>Zur&uuml;ck zu den Zuckeralkoholen. Sei sollen ja die S&uuml;&szlig;e des Kaugummis ergeben. Was wir als s&uuml;&szlig; empfinden, ist eine komplexe Sache. So haben die chemisch sehr &auml;hnlichen Kohlenhydrate Galactose und Glucose sehr unterschiedliche S&uuml;&szlig;kr&auml;fte, dabei haben sie dieselbe Strukturformel, nur die r&auml;umliche Stellung der -OH Gruppen ist an zwei Atomen unterschiedlich. Nicht zuletzt k&ouml;nnen k&uuml;nstliche S&uuml;&szlig;stoffe wie Sacharin oder Cyclamat, obwohl sie keinerlei chemische &Auml;hnlichkeit zu Zuckern haben, einen viel st&auml;rkeren S&uuml;&szlig;eindruck hervorrufen.<\/p>\n<p>Da die Zuckeralkohole in der Herstellung viel teurer sind als Zucker will man die Menge begrenzen. Dumm ist nur, dass die meisten der Zuckerlkohole eine geringere S&uuml;&szlig;kraft als Rohr- und R&uuml;benzucker (Haushaltszucker, Sacharose) haben. Zudem hat man noch die Kaumasse die gar nicht s&uuml;&szlig; ist. Daher werden noch S&uuml;&szlig;ungsmittel wie Aspartam oder Acesulfam K zugesetzt. Damit spart man Zuckeralkohole und Energie ein.<\/p>\n<p>Der geringe Energiegehalt kommt durch mehrere Faktoren zustande. Da haben wir zum einen die unverdauliche Kaumasse, die definitionsgem&auml;&szlig; keine Energie hat. Aber auch die Zuckeralkohole kann unser K&ouml;rper nicht so effizient wie Kohlenhydrate verwerten. F&uuml;r die N&auml;hrwerberechnungen wird per Gesetz mit 10 kJ\/g Zuvkeralkohol gerechnet, zum Vergleich bei Zucker sind es 17,2 kJ. In der Realit&auml;t gibt es je nach Zuckeralkohol einen anderen physiologischen Wert, der zwischen 6,3 und 14 kJ\/g liegt. Als letzer Faktor wiegt ein Kaufgummidragee viel weniger als ein Bonbon \u2013 ein normales Bonbon kann einen Energiegehalt von 80 bis 100 kJ haben, ein Kaugummi hat typisch einen Energiegehalt von etwa 9 KJ pro Dragee und besteht zu etwa 60 bis 65 Prozent aus Zuckeralkoholen. Daraus errechnet sich ein Energiegehalt von ewta 620 kJ\/100 g w&auml;hrend Bonbons auf etwa 1.650 kJ\/100 g kommen.<\/p>\n<p>Hier eine kleine Tabelle, die ich meinem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3M1C657\">Zusatzstoffe und E-Nummern<\/a>\u201c entnommen habe:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Zucker<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Relative S&uuml;&szlig;e<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Einfluss auf den Blutglucosespiegel<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Kariogen<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Wirkt<br \/>\nabf&uuml;hrend<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Saccharose<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1,00 (Definition)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">M&auml;&szlig;ig<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Glucose<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,5-0,6<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Hoch<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Fructose<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1,1-1,7<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Gering<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Lactose<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,2-0,6<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">M&auml;&szlig;ig<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Maltose<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,3-0,6<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Hoch<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Glucosesirup<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,3-0,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Hoch<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Fructosesirup<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,8-0,9<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Gering<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Mannit<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,4-0,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Klein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Leicht kariogen<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Sorbit<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,4-0,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Klein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Leicht kariogen<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Xylit<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">1,0<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Klein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Isomalt<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,5<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Gering<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Maltit<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,6-0,9<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Gering<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Ja<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Lactit<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,3-0,4<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Kein Einfluss<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Ja, stark<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Erythrit<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"western\">0,6-0,8<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"24%\">\n<p class=\"western\">Kein Einfluss<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Nein<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"16%\">\n<p class=\"western\">Ja, stark<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>In den Kaugummis, die ich kaufe, findet sich meist \u2013 in abnehmender Menge Sorbit, Maltit und Xylit.<\/p>\n<p>&Uuml;brigens: Die Sorten \u201eSpearmint\u201c, \u201ePeppermint\u201c und \u201eWhite Mint\u201c unterscheiden sich nicht im Aroma selbst. Alle verwenden <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Menthol\">Menthol<\/a>, das aus Pfefferminz&ouml;l gewonnen werden kann, aber auch aus anderen Pflanzen oder synthetisch erzeugt werden kann. \u201ePeppermint\u201c und \u201eWhitemint\u201c unterscheiden sich nur in der Mentholmenge. Wird mehr S&uuml;&szlig;stoff zugesetzt, der Kaugummi also s&uuml;&szlig;er, so ver&auml;ndert sich der Geschmack leicht und man hat die Variante Spearmint.<\/p>\n<p>Menthol hat noch positive pharmakologische Wirkungen, so wirkt es k&uuml;hlend und schmerzlindernd \u2013 bei Kopfschmerzen hilft es z.B. oft die betreffende Stelle am Kopf mit Minz&ouml;l einzureiben, weshalb es auch in Zahnpastas zugesetzt wird, ebenso wie die Zuckeralkohole und S&uuml;&szlig;ungsmittel, diese aber nur wegen des Geschmacks.<\/p>\n<p>Also kaut mehr Kaugummis!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17130\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17130\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich bin ja vom ersten Beruf her Lebensmittelchemiker und da habe ich so meine Probleme mit den Medien, aber auch der Medizin. Die Medien und inzwischen auch die Mediziner neigen dazu Lebensmittel Schwarz-Wei&szlig; zu sehen. Sprich etwas ist \u201egesund\u201c oder etwas ist \u201eungesund\u201c. 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