{"id":17160,"date":"2023-11-11T08:04:25","date_gmt":"2023-11-11T07:04:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17160"},"modified":"2023-11-11T08:04:25","modified_gmt":"2023-11-11T07:04:25","slug":"rt-1-und-rt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/11\/11\/rt-1-und-rt-2\/","title":{"rendered":"RT-1 und RT-2"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17160\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17160\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Bei der Entwicklung der Technologie f&uuml;r ICBM verlief die Entwicklung in den F&uuml;nfziger Jahren des 20-sten Jahrhunderts zuerst parallel in den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Den ersten Exemplaren, die fl&uuml;ssigen Sauerstoff als Oxidator nutzten und aufgrund dessen Eigenschaften nicht dauerhaft betankt und damit einsatzbereit bleiben konnten, folgten Raketen mit lagerf&auml;higen Treibstoffen. Diese erste Generation waren bei den USA die Atlas und Titan I, in der Sowjetunion die R-7 und R-9. Dem folgten sehr schnell die zweite Generation mit Treibstoffen, die lagerbar war, also bei den Temperaturen in den Silos nicht verdampfen. Das war bei den USA die Titan II und bei der Sowjetunion die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/R-16.shtml\">R-16<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/UR-200.shtml\">UR200<\/a>.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/fdb3babf504e48558d51f00d3c0309fc\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nDoch schon 1958, also noch w&auml;hrend die Atlas ihr Entwicklungsprogramm durchlief, studierte das US-Verteidigungsministerium die Minuteman-Feststoffrakete. Parallel wurde in den USA die erste Feststoffrakete f&uuml;r U-Boot-Stationierung, die Polaris entwickelt. Die Minuteman I wurde ab 1962 stationiert, gefolgt 1965 von der Minuteman II und 1070 von der MIRV-f&auml;higen Minuteman III. Alle drei waren Feststoffraketen, viel kleiner als die bisher eingesetzten Raketen mit fl&uuml;ssigen Treibstoffen. Die Sowjetunion setzte dagegen weiter auf mit lagerf&auml;higen fl&uuml;ssigen Treibstoffen angetriebenen Raketen. Das sowjetische Gegenst&uuml;ck zu den in gro&szlig;en St&uuml;ckzahlen stationieren Minuteman wurde die kleine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/UR-100.shtml\">UR100<\/a>. Sie wurde sp&auml;ter durch weitere ICBM mit fl&uuml;ssigen Treibstoffen wie die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ur-100n-strela.shtml\">UR100N<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/MR-UR-100.shtml\">MR-UR100<\/a> abgel&ouml;st. Eine zweite Linie setzte auf sehr schwere Raketen, die einen Sprengkopf mit einer Sprengkraft von 10 MT TNT-&Auml;quivalent oder mehr transportieren konnten. Dies waren die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/R-36.shtml\">R-36<\/a> und R-36M.<!--more--><\/p>\n<p>Die sowjetischen Milit&auml;rs kannten nat&uuml;rlich die Vorteile von Feststoffraketen. Obwohl die bisherigen Raketen lagerf&auml;hige Treibstoffe hatten, griff der Treibstoff mit der Zeit die Materialien an. Zwar konnte die anf&auml;ngliche Betriebsdauer erheblich verl&auml;ngert werden, aber irgendwann mussten alle Raketen verschrottet werden. Im Gegensatz dazu sind die Minuteman-Raketen auch im Jahr 2023, mehr als 50 Jahre nach der Indienststellung der letzten Version, noch im Einsatz. Weitere Vorteile sind die geringere Gr&ouml;&szlig;e und die k&uuml;rzere aktive Phase der Raketenmotoren, wodurch die Schwerkraftverluste und die Gefahr des Abfangens in dieser sensiblen Phase verringert werden. Ein schnellerer Start mit einer Feststoffrakete ist potenziell m&ouml;glich, h&auml;ngt aber vom jeweiligen Waffensystem ab.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Entwicklung<\/h3>\n<p>Die Urspr&uuml;nge der sp&auml;teren RT-1 liegen im November 1958, als in einem dreib&auml;ndigen Bericht die M&ouml;glichkeit einer reinen Feststoffrakete mit einer Reichweite von 2.000 km skizziert wurde. Als Treibstoff wurde ein zweibasiges Gemisch aus Nitrocellulose und Nitroglycerin vorgeschlagen. Diese Mischung war nicht neu, sie wurde bereits 1880 von Nobel erfunden und hatte sich als rauchloser Treibstoff f&uuml;r Pistolen und Gesch&uuml;tze bew&auml;hrt. Es wurde auch in vielen fr&uuml;hen sowjetischen Milit&auml;rraketen verwendet. Das Dokument wurde dem Vorsitzenden des staatlichen Komitees f&uuml;r Verteidigungstechnologie KN Rudnev vorgelegt. Rudnev schrieb: &#8222;Koroljow, Sadowski, Schukow, Pobedonostsev sagten, dass diese Arbeit so bald wie m&ouml;glich durchgef&uuml;hrt werden sollte, und in der ersten Phase ist es notwendig, eine Rakete mit einer Reichweite von &#8211; <span style=\"text-decoration: line-through;\">2000<\/span> 2.500 Kilometern zu schaffen\u201c.<\/p>\n<p>Allen Beteiligten war klar, dass es bis zu einer einsatzf&auml;higen Rakete lange dauern w&uuml;rde, im Gegensatz zu Fl&uuml;ssigtreibstoffraketen konnte man in der Sowjetunion bei Feststoffraketen nur auf Erfahrungen mit primitiven Raketen wie den Katjuschas zur&uuml;ckgreifen. De facto wurde so im Laufe der Entwicklung aus der Mittelstreckenrakete RT-1 die Versuchsrakete RT-1. Wichtig f&uuml;r das Projekt war, dass Koroljow hinter dem Programm stand, er sah darin eine Alternative zu den giftigen und korrosiven Lagertreibstoffen. Seine bevorzugte L&ouml;sung &#8211; fl&uuml;ssiger Sauerstoff und Kerosin &#8211; wurde von den Milit&auml;rs nicht akzeptiert. Ohne seine F&uuml;rsprache, so der Autor, w&auml;re das Programm wahrscheinlich abgebrochen worden, denn Russland hat damals Programme, die weit hinter dem Zeitplan lagen, wie die UR200, abgebrochen, weil es darum ging, so schnell wie m&ouml;glich eine einsatzf&auml;hige Rakete zu haben. Oft wurden die ersten stationierten Raketen dann nach einigen Jahren durch verbesserte Versionen ersetzt.<\/p>\n<p>Am 20. November 1959 wurde aus dem Vorschlag ein Erlass des Zentralkomittees der KPdSU mit der Nummer 1291-570 mit folgenden Forderungen<\/p>\n<p>\u201eEntwicklung eines ballistischen Lenkflugk&ouml;rpers (RT-1) mit festem Treibstoff und den folgenden Hauptmerkmalen:<\/p>\n<ul>\n<li>die maximale Reichweite der Rakete unter normalen atmosph&auml;rischen Bedingungen, ohne Ber&uuml;cksichtigung der Erdrotation &#8211; 2500 km;<\/li>\n<li>Steuerungssystem in zwei Versionen: kombiniert und autonom, das Gesamtgewicht, in der letzten Stufe f&uuml;r jede Option \u2013 darf 150 kg nicht &uuml;berschreiten.<\/li>\n<li>die maximale Abweichung vom Ziel bei Starts &uuml;ber volle Reichweite (f&uuml;r das kombinierte System): im Bereich &#8211; \u00b1 5 km, in seitlichen Richtungen \u00b1 4 km. Bei einem autonomen Steuersystem sollte die Schussgenauigkeit nicht schlechter als bei der R-12-Rakete sein und wird nach Pr&uuml;fung des Entwurfs festgelegt;<\/li>\n<li>Gewicht der Startrakete &#8211; nicht mehr als 35 Tonnen;<\/li>\n<li>Spezieller Sprengkopf [&#8230; | mit Automatisierung, Ausl&ouml;sesystem, Stromversorgung, Kontakt- und ber&uuml;hrungslosen Sensoren [&#8230;];<\/li>\n<li>Treibstoff &#8211; fest &#8211; &#8222;Nitron-B&#8220;;<\/li>\n<li>Start &#8211; vertikal aus dem Silo oder von einer Startrampe;<\/li>\n<li>Die Rakete und der Bodenausr&uuml;stungskomplex sollten mindestens 3 Jahre lang in Startposition in Kampfbereitschaft sein und innerhalb von h&ouml;chstens 15 Minuten nach Erhalt des Startbefehls starten k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Die Entwicklung wurde dem OKB-1 unter der Leitung von <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Sergej<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\"> Koroljow &uuml;bertragen. Der Treibstoff sollte von der NIII-125 (heute Lyubertsy Soyuz Science Production Association) hergestellt werden. Das KB-11 war f&uuml;r die Stromversorgung, das Automatisierungssystem und die gesamte Testausr&uuml;stung zust&auml;ndig. Das Projekt erwies sich als sehr anspruchsvoll: Zehn Jahre dauerte es, bis eine einsatzf&auml;hige Rakete zur Verf&uuml;gung stand &#8211; deutlich l&auml;nger als bei allen sowjetischen Raketenentwicklungen zuvor. Doch die Vorteile eines schnelleren Starts und der M&ouml;glichkeit, die Rakete st&auml;ndig einsatzbereit zu halten, waren zu gro&szlig;.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Im Mai 1960 war der Vorentwurf der Rakete fertiggestellt. Die offizielle Freigabe erfolgte im August 1960, und nun stand auch der Produktname fest: 8A95. Erstmals in der Sowjetunion wurde f&uuml;r die H&uuml;lle von Metall auf das leichtere Fiberglas umgestellt. Das Jahr 1961 war vor allem von Entwicklungsarbeiten gepr&auml;gt. Am Ende stand das endg&uuml;ltige Design. Die Rakete war dreistufig &#8211; ungew&ouml;hnlich f&uuml;r eine Reichweite von 2.500 km, die auch mit einer Stufe erreicht werden konnte. Aber so konnte das Design f&uuml;r die sp&auml;tere ICBM &uuml;bernommen werden, die drei Stufen ben&ouml;tigte. Jedes der Feststofftriebwerke absolvierte 30 bis 40 Testz&uuml;ndungen.<\/span><\/span><\/p>\n<p>Der erste Test fand bereits am 28. April 1962 statt. Er scheiterte ebenso wie der folgende Test an einer Fehlfunktion der APR-Steuerung. Um die Detonation auszul&ouml;sen, wurden &Ouml;ffnungen in die H&uuml;lle gesprengt, was in beiden F&auml;llen vorzeitig geschah. Der Detonationsmechanismus und das Kontrollsystem mussten &uuml;berarbeitet werden. Nach der &Uuml;berarbeitung fanden zwischen M&auml;rz und Juni 1963 neun weitere Tests statt. Der erste erfolgreiche Start nach sechs Fehlschl&auml;gen erfolgte am 18. M&auml;rz 1963. Insgesamt gab es drei erfolgreiche Starts. Allerdings lie&szlig; auch bei der verbesserten RT-1 die Genauigkeit zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Beim besten Test flog die Sprengkopfattrappe 2,7 km quer zur Flugbahn, in Flugrichtung sogar 12,4 km zu weit.<\/p>\n<p>Erneut musste die Steuerung &uuml;berarbeitet werden. Nun erhielt das autonome Steuerungssystem die F&auml;higkeit, den Neigungswinkel anzupassen. Nach zweij&auml;hriger Pause erfolgten im September und November 1965 drei weitere Starts, von denen jedoch nur einer erfolgreich war. Sie dienten bereits nicht mehr der Qualifizierung der RT-1, sondern der Erprobung von Komponenten f&uuml;r das Nachfolgemodell RT-2, wie der zweiten und dritten Stufe aus einer Rakete statt vier Triebwerken (daf&uuml;r aber vier D&uuml;sen), den Gitterfinnen in der zweiten Stufe und dem neu entwickelten Transporter SM-162 f&uuml;r die RT-2. Diese Version wird auch als RT-1-1963 bezeichnet. Die bei den Teststarts erreichte maximale Reichweite betrug 1.950 km.<\/p>\n<p>Ende 1965 befand sich das System bereits seit sechs Jahren in der Entwicklung &#8211; f&uuml;r damalige Verh&auml;ltnisse eine lange Zeit. Die gleichzeitig entwickelte R-16 war bereits Ende 1961, also vier Jahre fr&uuml;her, einsatzbereit. Au&szlig;erdem war die RT-1 nur eine Mittelstreckenrakete. Es gab aber bereits zwei stationierte Mittelstreckenraketen: die R-12 mit 2.000 bis 2.500 km Reichweite und die R-14 mit 3.700 bis 4.500 km Reichweite. Warum also eine neue Feststoffrakete in Dienst stellen, die so massive Probleme hatte?<\/p>\n<p>Es gab gute Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verz&ouml;gerungen: Die Technologie moderner Feststofftriebwerke musste erst entwickelt werden. Dazu geh&ouml;rte der &Uuml;bergang von Stahl als Material f&uuml;r das Triebwerksgeh&auml;use zu gewickelten Glasfasern in geh&auml;rtetem Kunststoff, die Entwicklung neuer Treibstoffmischungen. Diese Forschungsarbeiten mussten auch von den USA geleistet werden, die jedoch durch die Erforschung neuer Treibstoffmischungen seit dem Zweiten Weltkrieg, den fr&uuml;hen Einsatz von Feststoffoberstufen in ihren Tr&auml;gerraketen und die Entwicklung der kleinen Feststoffrakete Scout ab 1960 der Sowjetunion voraus waren. Es dauerte schlie&szlig;lich zwei F&uuml;nfjahrespl&auml;ne, bis die Technologie beherrscht wurde. Die RT-1 wurde schlie&szlig;lich eingestellt. W&auml;re sie einsatzbereit gewesen, h&auml;tte sie einen 500 bis 800 kg schweren Sprengkopf &uuml;ber eine Distanz von 1.850 bis 2.500 km bef&ouml;rdert.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die Technik<\/h2>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">&Uuml;ber die RT-1 ist nur wenig bekannt. Die erste und zweite Stufe sind mit aerodynamischen Finnen ausgestattet. Die erste Stufe hat Gitterfinnen, wie Jahrzehnte sp&auml;ter die Falcon 9 (dort zur Landung), die zweite Stufe konventionelle dreieckige Finnen. Die Z&uuml;ndung wurde durch das Sprengen von L&ouml;chern in der dritten Stufe ausgel&ouml;st, der dadurch entstehende Druckverlust f&uuml;hrte zum Erl&ouml;schen der Stufe.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Die drei Stufen verwendeten jeweils vier separate Feststofftriebwerke mit je einer D&uuml;se. Dazu kamen bei den Stufen 1 und 3, wie bei anderen sowjetischen Raketen dieser Zeit, zus&auml;tzliche Steuerd&uuml;sen. Sie waren um 45 Grad schwenkbar. Die zweite Stufe war allein aerodynamisch stabilisiert. Die Fl&uuml;gel wurden nach dem Start ausgeklappt. Die Treibstoffmischung war noch die gleiche wie bei der im Zweiten Weltkrieg eingesetzten Katjuscha: eine Mischung aus Nitrozellulose und Nitroglyzerin.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Die vier Triebwerke hatten einen Durchmesser von 800 mm f&uuml;r die erste und 700 mm f&uuml;r die zweite Stufe. Ein Grund daf&uuml;r war, dass 800 mm damals der gr&ouml;&szlig;te Durchmesser eines Feststofftriebwerks war. Durch das Zusammenfassen dieser Triebwerke sparte man sich eine Neuentwicklung. Jeder Treibstoffblock der NIII-125 musste vor der Montage mit reinem Alkohol abgewischt werden. Die ersten beiden Stufen wurden ausgebrannt. Die Verbindung der Stufen erfolgte, wie bei vielen sowjetischen Milit&auml;rraketen, durch einen Gitterrohradapter. Dies deutet auf eine \u201ehei&szlig;e\u201c Z&uuml;ndung hin, d.h. die obere Stufe z&uuml;ndet, bevor die untere vollst&auml;ndig ausgebrannt ist &#8211; bei Feststofftriebwerken nimmt der Schub zum Ende hin ab, was als Startsignal genutzt werden kann. Die dritte Stufe wirft nach ihrer Z&uuml;ndung auch den konischen Adapter ab, der zwischen ihrem Durchmesser und dem der zweiten Stufe vermittelt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Die dritte Stufe muss bei Erreichen der Zielgeschwindigkeit abgeschaltet werden. Dies geschieht durch pyrotechnische Sprengung von L&ouml;chern am Ende der Rakete. Zuerst werden zwei L&ouml;cher gesprengt, dann zwei weitere. Das Signal zum Abschalten liefert beim autonomen System ein analoger Beschleunigungsintegrator, der die Beschleunigung integriert und so die Zielgeschwindigkeit ermittelt. Diese wurde als Ausgangsspannung mit einer vor dem Start vorgegebenen Zielspannung verglichen und bei &Uuml;berschreitung die Z&uuml;ndung ausgel&ouml;st. Beim kombinierten System bestimmte ein Radarger&auml;t die Geschwindigkeit und eine Bodenstation gab bei Erreichen der Zielgeschwindigkeit den Stoppbefehl.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Das die Rakete nur 2.500 km Reichweite trotz dreier Stufen hatte, lag auch an dem schweren Sprengkopf der 800 kg wog. Die Geh&auml;use der ersten Stufe bestand aus Aluminium, die der zweiten und dritten aus Fiberglas. Eventuell waren beim ersten Modell die Geh&auml;use alle aus Aluminium.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">Das Datenblatt ist rekonstruiert. Elativ sicher sind nur die Abmessungen und Sch&uuml;be. Bei der dritten Stufe werden 42 und 30 s Brennzeit genannt was unterschiedliche Massen ergibt. Genauso wird das Startgewicht zwischen 32 und &uuml;ber 35 t angegeben.<\/span><\/span><\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\" bgcolor=\"#cccccc\" width=\"100%\">\n<h3 class=\"typenblatt-&uuml;berschrift-western\">Datenblatt RT-1 (8K95)<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Einsatzzeitraum:<\/p>\n<p class=\"western\">Starts:<br \/>\nZuverl&auml;ssigkeit:<\/p>\n<p class=\"western\">Abmessungen:<\/p>\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<p class=\"western\">Maximale Nutzlast:<\/p>\n<p class=\"western\">Reichweite:<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"3\" width=\"65%\">\n<p class=\"western\">4.8.1982 \u2013 November 1965<\/p>\n<p class=\"western\">11 \u00d7 RT-1, 3 \u00d7 RT-1 1963<\/p>\n<p class=\"western\">28,6 Prozent<\/p>\n<p class=\"western\">18.00 \u2013 18,30 m L&auml;nge, 4 m maximaler Durchmesser<\/p>\n<p class=\"western\">31.900 \u2013 35.500 kg<\/p>\n<p class=\"western\">500 \u2013 800 kg, 500 \u2013 1.000 kt Sprengkraft<\/p>\n<p class=\"western\">1.850 \u2013 2.000 km RT-1, 2.400 \u2013 2.500 km RT-1 1963<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th width=\"35%\"><\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"20%\">\n<p class=\"western\">Stufe 1<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"22%\">\n<p class=\"western\">Stufe 2<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"23%\">\n<p class=\"western\">Stufe 3<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">L&auml;nge:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">4,80 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">4,00 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2,80 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Durchmesser:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1,95 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1,49 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1,40 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">18,400 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">8.100 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">4.200 kg \/ 5.600<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Trockengewicht:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.400 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1.250 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">800 \/ 1.000 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Schub Meeresh&ouml;he:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">979 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">500 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">240 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Schub Vakuum:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\"><\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Triebwerke:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\"><\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Meeresh&ouml;he):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1.962 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.182 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Vakuum):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\"><\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Brenndauer:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">30-32 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">32 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">30 s \/ 42 s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Treibstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Nitrozellulose \/ Nitroglycerin<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Nitrozellulose \/ Nitroglycerin<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Nitrozellulose \/ Nitroglycerin<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 class=\"western\">Die RT-2<\/h2>\n<p>Die RT-1 war eine Mittelstreckenrakete, aber viel wichtiger f&uuml;r die Streitkr&auml;fte war eine Interkontinentalrakete. Bei ihr waren die Vorteile des Feststofftreibstoffs viel wichtiger &#8211; die Rakete musste nicht betankt werden und war noch schneller startbereit als eine ICBM mit Fl&uuml;ssigtreibstoff. Die RT-2 hatte eine maximale Reichweite von etwa 10.000 km.<\/p>\n<p>So begann am 4. April 1961 die Entwicklung der RT-2 einer dreistufigen ICBM, wieder unter Leitung von Sojus NPO (vorher <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Linux Libertine, Georgia, Times, serif;\">NIII-125<\/span><\/span>), nun als ausgegr&uuml;ndeter Ableger der OKB-1. Technisch baute die RT-2 auf der RT-1 auf. Die Entwicklung begann mit dem KPdSU-Dekret 316-137 vom 4. April 1961. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der unmittelbare Vorl&auml;ufer RT-1 noch in der Entwicklung und hatte noch keinen Testflug absolviert. Gleichzeitig wurde die Entwicklung von zwei weiteren, von der RT-2 abgeleiteten zweistufigen Raketen, der RT-15 und der RT-25, beschlossen. Die RT-2 bekam in den Streitkr&auml;ften die Bezeichnung RS-12, der Erzeugungscode war 8K98 und die NATO bezeichnete sie als SS-13 \u201eSavage\u201c.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Technik<\/h3>\n<p>Wie bei der RT-1 liegen auch f&uuml;r die RT-2 nur wenige technische Daten vor, die zudem widerspr&uuml;chlich sind. So wird die Startmasse mit 35,5 bis 50 t angegeben. Angesichts des 470 bis 540 kg schweren Gefechtskopfes (dieser Wert ist bekannt und unumstritten) ist der h&ouml;here Wert wahrscheinlicher (das US-Pendant Minuteman I wog 29,5 t und hatte einen nur 250 kg schweren Gefechtskopf).<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur RT-1 verf&uuml;gte die RT-2 nicht &uuml;ber vier separate Feststofftriebwerke pro Stufe, sondern &uuml;ber ein Vierd&uuml;sen-Triebwerk bei einem monolithischen Motorblock, eine Technologie, die auch bei der ersten franz&ouml;sischen Mittelstreckenrakete mit Feststoffantrieb zum Einsatz kam. In der dritten Stufe befanden sich vier &Ouml;ffnungen, die zur Ausl&ouml;sung der Z&uuml;ndung abgesprengt wurden. Nach deren Brennschluss wurde der Sprengkopf von der letzten Stufe getrennt, indem weitere Bremstriebwerke die letzte Stufe abbremsten.<\/p>\n<p>Als Oxidator wurde in allen drei Stufen Ammoniumperchlorat eingesetzt, als Verbrennungstr&auml;ger Aluminium. Diese beiden Stoffe setzen bis heute alle Feststoffraketen egal ob zivil oder milit&auml;risch ein. Unterschiede gab es beim Binder. Das ist ein Kunststoff, der beim Aush&auml;rten durch Polymerisation die beiden anderen Bestandteile bindet und so einen festen Block mit gummiartiger Konsistenz bildet. Es wurden drei Binder untersucht:<\/p>\n<ul>\n<li>Polyurethan: Dieser Kunststoff stand schon bei Entwicklungsbeginn zur Verf&uuml;gung und w&uuml;rde f&uuml;r erste Tests genutzt, die Stufen lieferten mit Polyurethan als Binder aber zu wenig Leistung, sodass er nicht f&uuml;r die Serienexemplare eingesetzt wurde.<\/li>\n<li>Oligotetraoxymethylen-glycol: Ein weicher Kunststoff, der als Binder f&uuml;r die erste Stufe entwickelt wurde, aber dann bei Versuchen bei diesen gro&szlig;en Treibstoffbl&ouml;cken sich als zu inelastisch herausstellte. Er wurde dann f&uuml;r die dritte, wesentlich kleinere, Stufe eingesetzt.<\/li>\n<li>Terminiertes Polybutadien: Er wurde f&uuml;r die dritte Stufe untersucht, war aber ebenfalls nicht elastisch genug. Die meisten heutigen Feststoffraketen setzen hydroxy-terminiertes Polybutadien (HTPB) als Binder ein.<\/li>\n<li>Butylkautschuk: Diese gummiartige Substanz wurde schon damals gro&szlig;technisch als Naturkautschukersatz z.B. f&uuml;r Autoreifen eingesetzt. Er hatte die f&uuml;r die erste und zweite Stufe n&ouml;tige Elastizit&auml;t und die geforderte Leistung und wurde in diesen beiden Stufen eingesetzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Stufen waren wie bei den meisten russischen ICBMs durch Gitterrohradapter verbunden. Dies deutet auf eine \u201ehei&szlig;e\u201c Z&uuml;ndung hin, bei der die obere Stufe gestartet wird, w&auml;hrend die untere noch in Betrieb ist. Vier aerodynamische Grid-Fins stabilisierten die Rakete w&auml;hrend des Betriebs der ersten Stufe.<\/p>\n<p>Parallel zur Entwicklung der RT-2 lief die Entwicklung und der Bau der Silos. Zun&auml;chst waren zwei Typen von Bodenanlagen vorgesehen. Ein Kontrollzentrum pro Silo und ein besonders gesch&uuml;tztes Kontrollzentrum f&uuml;r eine Gruppe von Silos. Realisiert wurde nur die zweite Variante. Jedes Kontrollzentrum hatte Vorr&auml;te f&uuml;r bis zu drei Jahre. Die Silos wurden mit hydraulischen Sto&szlig;d&auml;mpfern ausgestattet. Der Flammenablenkschacht am Boden der Silos war mit Wasser gef&uuml;llt. Ziel des Silostarts war es, eine RT-2 innerhalb von drei Minuten nach Befehlseingang zu starten. Eine Variante, die auf Z&uuml;gen untergebracht war und damit beweglich wurde untersucht, aber nie umgesetzt.<\/p>\n<p>Die Silos waren f&uuml;r einen &Uuml;berdruck von 90 bar ausgelegt. Erstmals kamen zwei Techniken zum Einsatz, die sp&auml;ter Standard werden sollten: Die Versiegelung zur Gew&auml;hrleistung konstanter Umgebungsbedingungen und der \u201eM&ouml;rserstart\u201c. Nach dem Zusammenbau wurde die Silot&uuml;r abgedichtet, sodass kein Gasaustausch stattfinden konnte. Der Wassergraben unter der Rakete verwandelte sich bei der Z&uuml;ndung in Wasserdampf und trieb die Rakete aus dem Silo. Beide Technologien wurden weiterentwickelt: Sp&auml;tere Raketen wurden in einem hermetisch verschlossenen Beh&auml;lter in das Silo eingebracht, und der Wassergraben wurde zu einem eigenen Antrieb mit kurzer Brenndauer.<\/p>\n<p>Als Sprengk&ouml;pfe wurden zwei Wasserstoffbomben entwickelt. Die eine wog zwischen 470 und 650 kg, die andere war wesentlich schwerer und wog bis zu 1,4 t. Die Sprengkraft des kleineren Sprengkopfes wurde auf 0,6 bis 0,7 MT gesch&auml;tzt, die des gr&ouml;&szlig;eren auf 1,65 MT TNT-&Auml;quivalent. Mit dem kleinen Sprengkopf konnte eine Reichweite von mindestens 10.000 km erreicht werden. Mit dem gro&szlig;en Sprengkopf reduzierte sich die Reichweite auf die einer Mittelstreckenrakete, was die Entwicklung der Versionen RT-15 und RT-25 &uuml;berfl&uuml;ssig machte.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Entwicklung und Einsatz<\/h3>\n<p>Die Spezifikation der RT-2 wurde bis zum Januar 1962 ausgearbeitet, das Design im M&auml;rz 1963. Bei den letzten Testfl&uuml;gen der RT-1 1963 wurde die dritte Stufe schon im September 1963 bis November 1963 getestet.<\/p>\n<p>Die komplette Rakete war erheblich sp&auml;ter testbereit. Die Tests erfolgten vom LC87 von Baikonur aus, genutzt wurde f&uuml;r Silostarts ein ehemaliges R-14 Silo. Der erste und zweite Start der RT-2 am 5. und 25. Februar 1966 schlugen fehl. Doch der dritte Start am darauffolgenden Tag, dem 26. Februar gl&uuml;ckte. Diese erste Testserie, die bis zum Juli 1966 lief, ging noch &uuml;ber eine verk&uuml;rzte Reichweite. Sie umfasste sieben Starts. Danach wurden die Starts in Plessezk fortgesetzt, wo &uuml;ber die volle Reichweite getestet werden konnte. 25 Starts fanden vom 4. November 1966 bis zum 3. Oktober 1968 statt. Erst nach Abschluss des Testprogramms wurde die RT-2 am 18. Dezember vom Milit&auml;r &uuml;bernommen. Das lag auch daran das von diesen 25 Starts nur 16 erfolgreich war. Andere Tr&auml;ger wurden vom Milit&auml;r schon abgenommen, w&auml;hrend das Testprogramm noch lief.<\/p>\n<p>Es wurden sechs Regimenter aufgestellt. Jedes mit einem Kontrollzentrum und zehn Silos. Zum Schutz gab es Abst&auml;nde zwischen 10 und 12 km zwischen jedem Silo. Jedes Silo war f&uuml;r eine Einsatzdauer von zwanzig Jahre ausgelegt. Routinem&auml;&szlig;ige Servicetests bei den Testraketen ergaben eine Lagerdauer von 15 bis 17 Jahren f&uuml;r die Raketen \u2013 ein Vielfaches der f&uuml;nf Jahre die zeitgleich entwickelte Raketen mit fl&uuml;ssigen Raketen aufwiesen.<\/p>\n<p>Ungew&ouml;hnlich f&uuml;r sowjetische Raketen war, dass ein Mockup der Rakete bei der Mai-Parade zum 20-sten Jubil&auml;ums des Siegs &uuml;ber Nazi-Deutschland am 9. Mai 1965 auf dem roten Platz pr&auml;sentiert wurde. Normal war zu dieser Zeit, als es schon Spionagesatelliten gab und man nicht wie wenige Jahre zuvor bei Paraden eine gro&szlig;e milit&auml;rische St&auml;rke demonstrieren konnte, indem man Raketen pr&auml;sentierte, die noch gar nicht einsatzbereit waren, dass man nur Hardware zeigte, von der man wusste, dass sie schon im Westen bekannt war. Oft wurden zu dieser Zeit Mockups von nie gebauten Raketen wie der GR-1 oder UR200 gezeigt, um Beobachter aus den USA zu t&auml;uschen. Die NATO vergab nach der Sichtung das K&uuml;rzel SS-13 \u201eSavage\u201c.<\/p>\n<p>Eine Erkl&auml;rung war, dass schon zu diesem Zeitpunkt die RT-2 wie ihre Vorg&auml;ngerin RT-1 als ein Projekt ohne Zukunft betrachtet wurde. Daf&uuml;r spricht die geringe St&uuml;ckzahl: es waren nie mehr als 60 RT-2 gleichzeitig stationiert. Diese Maximalzahl wurde 1971 erreicht. Die NATO weist drei Modifikationen aus. Sie unterscheiden sich vor allem in der Treffgenauigkeit. Wahrscheinlich ist, dass die erste Version sehr bald durch die folgenden ersetzt wurde. Best&auml;tigt die die Entwicklung der RT-2P als letzte stationierte Version. Einige Autoren f&uuml;hren auch eine RT-2M an, die nach der RT-2 stationiert wurde.<\/p>\n<p>Schon 1972 erfolgte das Ersetzen durch die RT-2P. Schon 1976 wurde die letzte RT-2 aus dem Dienst genommen.<\/p>\n<p>Aus ihr sollte die RT-2M \u201eTopol\u201c entstehen, die bis heute in den russischen Raketenstreitkr&auml;ften im Einsatz ist und anders als die RT-2 auch in gr&ouml;&szlig;eren St&uuml;ckzahlen stationiert wurde. Ein Spin-off waren die RT-15, die aus der zweiten und dritten Stufe der RT-2 bestanden und die RT-25 aus der ersten und dritten Stufe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\" bgcolor=\"#cccccc\" width=\"100%\">\n<h3 class=\"typenblatt-&uuml;berschrift-western\">Datenblatt RT-2<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Einsatzzeitraum:<\/p>\n<p class=\"western\">Starts:<br \/>\nZuverl&auml;ssigkeit:<\/p>\n<p class=\"western\">Abmessungen:<\/p>\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<p class=\"western\">Maximale Nutzlast:<\/p>\n<p class=\"western\">Reichweite:<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"3\" width=\"65%\">\n<p class=\"western\">1972 \u2013 1976<\/p>\n<p class=\"western\">32+<\/p>\n<p class=\"western\">59 %<\/p>\n<p class=\"western\">21,22 m L&auml;nge, 2,00 m maximaler Durchmesser<\/p>\n<p class=\"western\">51.000 kg<\/p>\n<p class=\"western\">470 bis 540 kg<\/p>\n<p class=\"western\">9.400 bis 9.500 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th width=\"35%\"><\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"20%\">\n<p class=\"western\">15D23<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"22%\">\n<p class=\"western\">11524<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"23%\">\n<p class=\"western\">15D25<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">L&auml;nge:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">8,70 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">4,74 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">3,82 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Durchmesser:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1,84 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1,49 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">0,98 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">34,600 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">9.600 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">3.500 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Trockengewicht:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">3.880 \u2013 4.000 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1.500 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1.000 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Schub Meeresh&ouml;he:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">892 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Schub Vakuum:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\"><\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">431 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">137 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Triebwerke:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">15D23<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">15D27<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">15D94<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Meeresh&ouml;he):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.191 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Vakuum):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.324 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.466 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Brenndauer:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">75,37 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">59 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">45 s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Treibstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Ammoniumperchlorat \/ Aluminium \/ Butylkautschuk<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Ammoniumperchlorat \/ Aluminium \/ Butylkautschuk<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Ammoniumperchlorat \/ Aluminium \/ OTMG<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 class=\"western\">Die RT-2P<\/h2>\n<p>Bei vielen sowjetischen Raketen dieser &Auml;ra war es &uuml;blich, dass die Stationierung m&ouml;glichst rasch erfolgen sollte. So lief die Serienproduktion meist schon an w&auml;hrend die Testfl&uuml;ge liefen. Diese ersten Tr&auml;ger wurden dann nach wenigen Jahren durch verbesserte Versionen ersetzt, welche die Lektionen, die man in den Testfl&uuml;gen gelernt hatte, umsetzte. Auch die RT-2P ersetzte die erste RT-2 sehr bald, allerdings hatte sie eine andere Vorgeschichte, denn sie wurde zeitlich mit der &Uuml;bernahme der RT-2 in die Streitkr&auml;fte am 18. Dezember 1968 genehmigt. Sie hatte den Erzeugungscode 8K98P, wurde wie ihre Vorg&auml;ngerin in den Streitkr&auml;ften als RS-12 bezeichnet.<\/p>\n<p>Treibende Kraft waren Nachrichten, das die USA 1968 begannen ihr Safeguard Raketenabwhrsystem aufzubauen und so die eigenen Raketen besser ger&uuml;stet sein sollten dieses System zu &uuml;berwinden.<\/p>\n<p>Die RT-2P war eine Weiterentwicklung der RT-2. Die Geh&auml;use waren leichter und in der dritten Stufe wurde wie in den ersten Stufen Butylkautschuk als Bindemittel verwendet. Dadurch konnte die Nutzlast bei gleichbleibender Reichweite um 70 kg gesteigert werden. Bei Verwendung des alten Sprengkopfs erh&ouml;hte sich die Reichweite um 400 km. Zudem wurde die Steuerung optimiert, was zu einer Reduktion der Abweichung vom Zielpunkt um 20 Prozent f&uuml;hrte.<\/p>\n<p>Der Brennkammerdruck in der ersten Stufe wurde von 40 auf 56 Bar gesteigert, was den Schub erh&ouml;hte. Ebenso stieg der Schub der zweiten Stufe und dritte Stufe von 40 auf 48 Bar. Der erh&ouml;hte Schub machte schwere Stufen m&ouml;glich. Dies wurde bei Stufe 2+3 ausgenutzt. Eventuell, hier ist die Quellenlage unklar, wurde auch die Zahl der D&uuml;sen ver&auml;ndert. So werden auch drei (RT-2: vier) D&uuml;sen pro Triebwerk genannt. Alleine die Reduktion der D&uuml;senzahl w&uuml;rde bei ansonsten gleicher Geometrie den Brennkammerdruck steigern.<\/p>\n<p>Eine Neuheit war die M&ouml;glichkeit, &#8222;Gegenma&szlig;nahmen&#8220; mitzuf&uuml;hren. Andere Tr&auml;ger nutzten T&auml;uschk&ouml;rper, die nicht von einem Atomsprengkopf zu unterscheiden waren. Jedoch hatte die RT-2P nicht die notwendige Nutzlastkapazit&auml;t f&uuml;r solche Ma&szlig;nahmen. Daher erhielt sie eine elektronische Ausr&uuml;stung zur T&auml;uschung des Radars und der Atomsprengkopf einen speziellen &Uuml;berzug, der seine Radarsignatur verringerte. Au&szlig;erdem verf&uuml;gte die Rakete &uuml;ber einen breiteren Flugkorridor. Ein neues System sollte den unbeabsichtigten Abschuss der Rakete verhindern.<\/p>\n<p>Da die RT-2P auf der RT-2 basierte, war sie schneller einsatzbereit und ihr Testprogramm verlief besser. Zwischen Dezember 1969 und dem 14. Januar 1972 wurden 15 Testfl&uuml;ge durchgef&uuml;hrt. Erst am 28. Dezember 1972 wurde die RT-2P vom Milit&auml;r &uuml;bernommen und die Serienproduktion begann erst 1974. Im Februar 1976 hatte sie die 60 Raketen der ersten Generation ersetzt. Trotz der Verbesserungen wurden jedoch keine neuen Raketen produziert. Die RT-2P wurde f&uuml;r eine 15-j&auml;hrige Einsatzdauer konzipiert und erreichte diese auch. Sie war bis einschlie&szlig;lich September 1988 im Einsatz und wurde anschlie&szlig;end gem&auml;&szlig; der Abr&uuml;stungsabkommen verschrottet. Im Jahr 1990 waren noch 40 Silos in Betrieb, jedoch wurden zwischen 1992 und 1995 alle Silos sowie die RT-2P zerst&ouml;rt. W&auml;hrend der Zerst&ouml;rung wurden die Feststoffantriebe gez&uuml;ndet und funktionierten nach einer Lagerdauer von 18,5 Jahren noch einwandfrei.<\/p>\n<p>Von der NATO erhielt die Rakete die Bezeichnung \u201e\u201cS-13 Mod. 2\u201c. Die NATO verzeichnet auch eine Modifikation 3 (8k98M) die vom TsKB-7 (Moskauer Institut f&uuml;r W&auml;rmetechnik) unter der Leitung von Alexander Nadiradse entwickelt wurde. Diese Version wurde aber nie stationiert. TsKB-7 &uuml;bernahm aber ab 1973 die Serienproduktion, nachdem das OKB-1 sich nur noch auf die Entwicklung von Satelliten und Raumfahrzeugen konzentrierte.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"4\" bgcolor=\"#cccccc\" width=\"100%\">\n<h3 class=\"typenblatt-&uuml;berschrift-western\">Datenblatt RT-2P (8K98P, RS-12)<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Einsatzzeitraum:<\/p>\n<p class=\"western\">Gebaute Exemplare::<br \/>\nAbmessungen:<\/p>\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<p class=\"western\">Maximale Nutzlast:<\/p>\n<p class=\"western\">Reichweite:<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"3\" width=\"65%\">\n<p class=\"western\">1974-1995<\/p>\n<p class=\"western\">90<\/p>\n<p class=\"western\">21,27 m L&auml;nge, 1,84 m maximaler Durchmesser 3,618 m<\/p>\n<p class=\"western\">51.600 kg<\/p>\n<p class=\"western\">600 bis 1400 kg, 750 kt oder 1.650 kt Sprengkraft<\/p>\n<p class=\"western\">10.200 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th width=\"35%\"><\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"20%\">\n<p class=\"western\">11523P<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"22%\">\n<p class=\"western\">15D24P<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"23%\">\n<p class=\"western\">Stufe 3<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">L&auml;nge:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">9,20 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">5,08 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">5,45 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Durchmesser:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1,84 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1,49 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">0,98 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">34,600 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">11.280 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">4.640 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Trockengewicht:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">3.750 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1.500 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">1.040 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Schub Meeresh&ouml;he:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">980 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">180,4 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Schub Vakuum:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\"><\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">437,3 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">215,8 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Triebwerke:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">15D23P<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">15D27<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">15D94<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Meeresh&ouml;he):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.394 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.455 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Vakuum):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\"><\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2638 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">2.658 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Brenndauer:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">75,37 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">61 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">49 s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"35%\">\n<p class=\"western\">Treibstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Ammoniumperchlorat \/ Aluminium \/ Butylkautschuk<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"22%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Ammoniumperchlorat \/ Aluminium \/ Butylkautschuk<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"23%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">Ammoniumperchlorat \/ Aluminium \/ Butylkautschuk<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 class=\"western\">Die R-15<\/h2>\n<p>Die zweistufige RT-15 (Produktcode 8K95) h&auml;tte bei einer Startmasse von 18 t eine Reichweite von 2.000 bis 2.500 km gehabt. Sie wurde von der NATO als SS-14 \u201eSpacegoat\u201c bezeichnet. Ein Unterschied zur RT-2 bestand darin, dass es sich um eine mobile Rakete handelte, die in einem umgebauten T-10 Kampfpanzer transportiert wurde. Das war neu f&uuml;r die Sowjetunion, fr&uuml;here Mittelstreckenraketen, wie die R-12 und R-14 wurden an bestimmten St&uuml;tzpunkten gelagert oder wie die ICBM in Silos versenkt. F&uuml;r die Streitkr&auml;fte h&auml;tte die Beweglichkeit eine erhebliche Aufwertung bedeutet, da eine mobile Rakete viel schwerer auszuschalten ist. Auch eine Modifikation f&uuml;r den Einsatz von U-Booten aus war geplant, kam aber nicht zustande. Die RT-15 konnte innerhalb von zwanzig bis drei&szlig;ig Minuten einsatzbereit gemacht werden. In diesem Zustand, mit einer Vorlaufzeit von zwei bis zehn Minuten bis zum Start, konnte sie einen Tag lang gehalten werden. Wie andere russische Raketen wurde sie in einem luftdichten Container geliefert. Er garantierte konstante Bedingungen f&uuml;r die Rakete und enthielt auch eine Heizung.<\/p>\n<p>Am 1. September 1965 fand der erste Teststart der RT-15 von Kapustin Jar statt. Diese Erprobungen erfolgten noch von normalen Startpl&auml;tzen aus. Bereits am 6. November desselben Jahres wurde die RT-15 auf der Parade anl&auml;sslich der Oktoberrevolution pr&auml;sentiert. Weitere Teststarts von festen Startrampen aus folgten bis 1966. Von November 1966 bis 1970 erfolgte die Erprobung der mobilen Version mit dem Bodenfahrzeug. Erst 1968 erfolgte die Abnahme durch die Rote Armee, zwei Regimenter sollten mit der RT-15 ausger&uuml;stet werden, die mit ihrem Transporter stra&szlig;enmobil war. Da die Leistung der Rakete jedoch hinter den Erwartungen zur&uuml;ckblieb, wurde die Beschaffung bereits 1970 gestoppt. Bereits am 6. Juni 1969 wurde die Serienproduktion nach nur 15 produzierten Exemplaren eingestellt. Die letzten Einheiten wurden 1971 ausgemustert. Insgesamt gab es 19 Starts der RT-15. Als Knackpunkt erwies sich nicht die Rakete, sondern die Elektronik f&uuml;r die Bodenunterst&uuml;tzung, die sich als zu kompliziert und teuer erwies. Bis zur Au&szlig;erdienststellung wurde ein Regiment mit sechs RT-15 aufgestellt.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die RT-25<\/h2>\n<p>Die zweite zweistufige Variante war die RT-25, die aus der ersten und dritten Stufe der RT-2P bestand. Technisch gesehen ist diese L&ouml;sung ung&uuml;nstiger als die bei der RT-15 angewandte Option, die zweite und dritte Stufe zu verwenden, da die erste Stufe den gr&ouml;&szlig;ten Teil der L&auml;nge und der Startmasse ausmacht, die Herstellungskosten daher deutlich h&ouml;her sind als bei der RT-15 und auch die Infrastruktur, wie die mobilen Transporter, gr&ouml;&szlig;er und schwerer ist. Ein Vorteil dieser L&ouml;sung ist, dass man eine Rakete mit einer Reichweite zwischen der RT-15 und der RT-2 erh&auml;lt, westliche Geheimdienste sch&auml;tzten sie auf 4.000 bis 5.000 km, also doppelt so weit wie die maximale Reichweite der RT-15. Da dies aber der einzige Vorteil war und eine RT-2 mit einem dreimal schwereren Sprengkopf diese Reichweite auch erreichen konnte, kam das Projekt nie &uuml;ber das Planungsstadium hinaus. Immerhin erhielt die Rakete den Produktcode 8K97. Die RT-25 w&auml;re etwa 41 t schwer gewesen. Die L&auml;nge betrug 14 m ohne und 16 m mit Sprengkopf.<\/p>\n<table width=\"644\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" bgcolor=\"#cccccc\" width=\"638\">\n<h3 class=\"typenblatt-&uuml;berschrift-western\">RT-15 SS-14<\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Einsatzzeitraum:<\/p>\n<p class=\"western\">St&uuml;ckzahl:<br \/>\nAbmessungen:<\/p>\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<p class=\"western\">Nutzlast:<\/p>\n<p class=\"western\">Reichweite:<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"425\">\n<p class=\"western\">1970 \u2013 1971<\/p>\n<p class=\"western\">34+<\/p>\n<p class=\"western\">11,93 m L&auml;nge mit, 11,74 m ohne Sprengkopf, 1,49 m Durchmesser<\/p>\n<p class=\"western\">18.000 kg<\/p>\n<p class=\"western\">Maximal 535 kg, 400, 600 oder 1.000 kT Sprengkraft<\/p>\n<p class=\"western\">2.000 bis 2.500 km<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th width=\"209\"><\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"210\">\n<p class=\"western\">15D27<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"211\">\n<p class=\"western\">15D92<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">L&auml;nge:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">4,74 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">6,77 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Durchmesser:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">1,49 m<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">1,01 m<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Startgewicht:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">12.555 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">4.900 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Leergewicht mit Fl&uuml;ssigkeiten und Gasen<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">1.931 kg<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">1.245 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Schub Meeresh&ouml;he:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\"><\/td>\n<td width=\"211\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Schub Vakuum:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">412 kN<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">216 kN<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Triebwerke:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\"><\/td>\n<td width=\"211\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Meeresh&ouml;he):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">2.325 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Spezifischer Impuls (Vakuum):<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">2.580 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">2.659 m\/s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Brenndauer:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">60 s<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"211\">\n<p class=\"western\" align=\"right\">45 s<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"209\">\n<p class=\"western\">Treibstoff:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"210\"><\/td>\n<td width=\"211\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Links:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/rt-1.htm\">https:\/\/www.globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/rt-1.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/rt-2.htm\">https:\/\/www.globalsecurity.org\/wmd\/world\/russia\/rt-2.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/RT-15\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/RT-15<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-1.html\">http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-1.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-2.html\">http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-2.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-2p.html\">http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-2p.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-15.html\">http:\/\/astronautix.com\/r\/rt-15.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nuke.fas.org\/guide\/russia\/icbm\/rt-1.htm\">https:\/\/nuke.fas.org\/guide\/russia\/icbm\/rt-1.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nuke.fas.org\/guide\/russia\/icbm\/rt-2.htm\">https:\/\/nuke.fas.org\/guide\/russia\/icbm\/rt-2.htm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17160\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17160\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" 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Den ersten Exemplaren, die fl&uuml;ssigen Sauerstoff als Oxidator nutzten und aufgrund dessen Eigenschaften nicht dauerhaft betankt und damit einsatzbereit bleiben konnten, folgten Raketen mit lagerf&auml;higen Treibstoffen. Diese erste Generation [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[5147,5148,5149],"class_list":["post-17160","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-rt-1","tag-rt-2","tag-rt-2p","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":599,"today_views":1},"jetpack-related-posts":[{"id":18811,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/08\/12\/der-traum-vom-raketenabwehrschild\/","url_meta":{"origin":17160,"position":0},"title":"Der Traum vom Raketenabwehrschild","author":"Bernd Leitenberger","date":"12. 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Juni 2019","format":false,"excerpt":"In f\u00fcnf Wochen j\u00e4hrt sich das 50-ste Jubil\u00e4um von Apollo 11. Dann laufen wieder viele Dokus \u00fcber den Wettlauf im All und auch wieder welche um Wernher von Braun. Um ihn kommt man ja nicht herum. Denn er hat nicht nur die Saturn V entwickelt, sondern auch die Raketen, die\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/208c56f98e0247c0aeecd2575afa1d16","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18798,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/07\/31\/die-sea-dragon-2\/","url_meta":{"origin":17160,"position":4},"title":"Die Sea-Dragon (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"31. Juli 2026","format":false,"excerpt":"Im heutigen Teil will ich auf die Rakete eingehen und das Konzept (reine Druckf\u00f6rderung auf heute) transferieren. 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