{"id":17173,"date":"2023-11-19T15:34:19","date_gmt":"2023-11-19T14:34:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17173"},"modified":"2023-11-19T20:58:07","modified_gmt":"2023-11-19T19:58:07","slug":"nachlese-zum-zweiten-teststart-des-spassships","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/11\/19\/nachlese-zum-zweiten-teststart-des-spassships\/","title":{"rendered":"Nachlese zum zweiten Teststart des Spa&szlig;ships"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17173\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17173\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute eine kleine Analyse zum letzten Fehlstart des Spa&szlig;ships, der immerhin besser lief als der erste. Alle Angaben sind vorl&auml;ufig und beruhen auf dem offiziellen Startvideo.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/58597976da104d51b357b0745d5560de\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">In der Kurzzusammenfassung:<\/h4>\n<ul>\n<li>Die Kombination hob ab, die braune Wolke, aus evaporiertem Gestein bleib aus. Das hei&szlig;t das Flammenunterdr&uuml;ckungssystem war ausreichend gro&szlig; dimensioniert.<\/li>\n<li>Alle Triebwerke bei SuperHeavy und Spa&szlig;ship funktionieren \u2013 beim letzteren zumindest bis 8 Minuten nach dem Start.<\/li>\n<li>Die Stufentrennung klappte.<\/li>\n<li>Das Spa&szlig;ship startete und arbeitete bis 8 Minuten nach dem Start und einer Geschwindigkeit von 6,7 km\/s. (<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/11\/16\/der-zweite-spacex-teststart\/\">geplant<\/a>: 8 Minuten 33 s).<\/li>\n<li>Beide Stufen explodierten. Die Superheavy nach einer Kehrtwende und das Spa&szlig;ship 4 Sekunden nach Abschalten der Triebwerke.<\/li>\n<\/ul>\n<h4 class=\"western\">Etwas detaillierter<\/h4>\n<p>Das SpassX nun seit Jahrzehnten f&uuml;r andere Raumfahrtunternehmen geltende Standards zur Reduktion der Auswirkungen des Starts umsetzt ist l&ouml;blich, aber wie immer bei SpassX geschieht das erst, nachdem etwas passiert ist. Dazu passt auch die Meldung, dass die Zahl der Arbeitsunf&auml;lle bei SpassX h&ouml;her ist als Industrieweit in der US-Raumfahrtindustrie. <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/investigates\/special-report\/spacex-musk-safety\/\">Reuters<\/a> hat hier Zahlen zusammengetragen, SpassX meldet anscheinend nicht systematisch, doch f&uuml;r 2022 gibt es von f&uuml;nf der sechs SpassX-Standorte Zahlen und die liegen bei Hawthone (1,8), McGregeor (2,7) und Browsnville (4,8) deutlich &uuml;ber dem Durchschnitt der Industrie von 0,8 Unf&auml;llen pro Jahr und 1000 Arbeiter. Cape Canaveral und Redmond liegen mit 0,9 und 0,8 im Industriedurchschnitt. Auch hier wird man wohl erst SpassX auf die Finger klopfen m&uuml;ssen, damit sie mehr f&uuml;r die Sicherheit ihrer Arbeiter tun.<\/p>\n<p>Das alle Triebwerke arbeiten ist essenziell. Zwar gibt es Verlautbarungen von SpassX und Elon Mux, das zwei Triebwerke bei der SuperHeavy ausfallen k&ouml;nnen, weil sie Schub&uuml;berschuss haben, das ist aber nur eine Seite der Medaille. Denn dieselben Triebwerke sind ja im Spa&szlig;ship verbaut und ist ein Ausfall eines Raptors beim Spa&szlig;ship statistisch so wahrscheinlich, dass damit gerechnet wird und man durch Schub&uuml;berschuss diesen Fall abf&auml;ngt, dann ist es bei sechs Triebwerken in dem Spa&szlig;ship ebenfals wahrscheinlich (mit 6\/33 = 18 Prozent der Wahrscheinlichkeit f&uuml;r die SuperHeavy) das es zu einem Ausfall kommt und hier w&auml;re ein Ausfall fatal und w&uuml;rde den Verlust der Mission bedeuten. Nun schalteten sich nach dem Video alle sechs Triebwerke des Spa&szlig;ships Sekunden vor der Explosion ab, ich vermute aber das war eine gesteuerte Aktion und nicht ein spontaner Ausfall, da jedes Triebwerk ja eigene Leitungen zum Tank hat und unabh&auml;ngig vom anderen ist.<\/p>\n<p>Nebenbei bermekt: da schon geplant ist 500 t mehr Treibstoff zuzuladen und die Tanks zu verl&auml;ngern (nach einem Dokument an die FAA( bleibt es auch nicht beim hohen Schub&uuml;berschuss bei der SuperHeavy.<\/p>\n<p>Die Stufentrennung klappte und das hat wohl die Kommentatoren am meisten &uuml;berrascht und erfreut. Das verwundert mich, denn eigentlich ist diese Technik viel einfacher als die kalte Trennung, die SpassX seit Jahren bei der Falcon 9 und Heavy durchf&uuml;hrt. Das ist auch der Grund, warum die Sowjets jahrzehntelang sie einsetzten. Mehr verwundert mich, das man das System, das man &uuml;ber Jahre entwickelt hat und das beim ersten Testflug nicht funktionierte, komplett begrub und in den letzten Monaten ein komplett neues System entwickelte (daher wohl auch die Begeisterung). Das erste System muss so verkorkst gewesen sein, dass man gar keine M&uuml;he mehr aufwenden wollte, es zum Funktionieren zu bringen. SpassX typisch werden nun Vorteile der hei&szlig;en Trennung betont und die Vorteile des alten Systems totgeschwiegen. Die hatte es n&auml;mlich durchaus und das zeigt die Explosion der Superheavy kurz nach der Trennung. Beim alten System war eine Rotation vorhergesehen (wir erinnern uns: die Kombination machte minutenlang Loopings) die beide Teile trannt und gleichzeitig die SuperHeavy durch Rotation auf den R&uuml;ckkehrkurs bringt. Gerade bei diesem nun nachgeholten Flip explodierte sie aber diesmal.<\/p>\n<p>Die Drehung musste nun nachgeholt werden und das ging ziemlich schief. Nach der Trennung dreht sich die Superheavy, nutzt dazu erst 13 Triebwerke, dann immer weniger, zeitweise &uuml;ber einige Sekunden sechs Triebwerke, dann werden auch die abgeschaltet und nur kurz nach Brennschluss des letzten Triebwerks (etwa 1-2 Sekunden) explodiert die Stufe. Die erneute Z&uuml;ndung findet bei 2:50 statt, das letzte Triebwrk geht bei 3:18 aus. Das ist vorzeitig, gem&auml;&szlig; Flugplan sollte die Superheavy bei 2:53 z&uuml;nden und bis 3:47 gehen. Die nachfolgende Explosion ist so schnell, das ich von einer Aktivierung des Selbstzerst&ouml;rungssystem ausgehe. Ein Feuer im Bereich der Triebwerke w&auml;re vorher zu sehen gewesen und eine Explosion geht nur, wenn, die Struktur zwischen beiden Tanks durchtrennt wird und sich dann LOX und LNG vermischen k&ouml;nnen, das bewirkt eigentlich in so kurzer Zeit nur eine Sprengladung.<\/p>\n<p>Bei dem Versagen des Spa&szlig;ships nach ziemlich genau 8 Minuten wissen wir aber, dass hier das Selbstzerst&ouml;rungssystem aktiv war, da der Ingenieur von SpassX das gesagt hat, auch wenn er direkt nach dem Start die Ursache noch nicht kannte. Das dies der Fall ist daf&uuml;r spricht auch das die sechs Triebwerke vorher aus gingen also abgeschaltet wurden.<\/p>\n<p>Nun komme ich zum spekulativen Teil, warum jeweils das Selbstzerst&ouml;rungssystem aktiv wurde. Beim Spa&szlig;ship denke ich ist es eine Kurabweichung. Die Abaschaltung der Triebwerke war 33 Sekunden vor Brennschluss und das Spa&szlig;ship war in nur 148 km H&ouml;he. Normal w&auml;re bei einem Vehikel mit so hohem Schub in beiden Stufen, das es l&auml;ngst in der Orbith&auml;he ist und dort parallel zur Erdoberfl&auml;che beschleunigt. Das ist die energetisch g&uuml;nstigste Variante.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"\/img\/starship-test2-ablauf.png\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><\/p>\n<p>Bei der Explosion der Superheavy kann man nur spekulieren. Nach dem Video und den taten die eingeblendet sind, neigt sich das nach unten, ist zumindest horizontal nach der Grafik im unteren Balken. Dann ist es aber praktisch nicht m&ouml;glich ,dass Treibstoff zu den Triebwerken gelangt, denn der Tank ist ja weitestgehend leer, das w&uuml;rde auch das vorherige Ausgehen der Triebwerke erkl&auml;ren. Nach der vorher publizierten Grafik des Aufstiegs sollte das Flip-Man&ouml;ver vor dem Boost-Back sein, es war aber offensichtlich noch nicht beendet als die Abbremsung begann (erkennbar an der starken Geschwindigkeitsabnahme), das hei&szlig;t die SuperHeavy hat ihre Orientierung verloren und wurde deswegen gesprengt.<\/p>\n<p>Sch&ouml;n w&auml;re es, wenn es eine Aufstiegsgrafik wie bei Arianespace geben w&uuml;rde, da sieht man mit einem Blick, ob die Rakete auf Kurs ist. Umgekehrt k&ouml;nnte Arianespace eine Rocketcam einbauen, bringt viel f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Ohne Vergleich der Soll- mit Istbahn kann amn so leider nur spekulieren. Aber ich denke das ist so gew&uuml;nscht.<\/p>\n<p>In der Realit&auml;t dauerte die Stufentrennung jedenfalls deutlich l&auml;nger als die drei Sekunden die vorher publiziert wurden. Duc Lo Nguyen fiel auf, das die Geschwindigkeit recht niedrig bei der Trennung ist, etwa 5650 km\/h oder 1.570 m\/s. Das ist in der Tat ungew&ouml;hnlich. Man kann leicht ausrechnen, dass ein Spa&szlig;ship mit 100 t Fracht dann gerade noch (ohne Gravitationsverluste) einen Orbit erreicht, wenn die Raptors die Wunsch-Spezifischen-Impulse erreichen, sonst aber auch nicht. So k&ouml;nnte auch einfach bei 8 Minuten der Treibstoff ausgegangen sein.<\/p>\n<p>Ich habe mal berechnet, wie viel Treibstoff das Spa&szlig;ship in den 159 Sekunden beim angegebenen Schub und spezifischen Impuls verbraucht und komme mit den offiziellen Werten auf 3551 t, das heilt der Treibstoff (maximal 3600 t) muss fast vollst&auml;ndig verbaucht worden sein, kaum Reserven f&uuml;r eine Landung. Dann ist die Geschwindigkeit bei der Trennung wirklich sehr gering, ich komme bei einer normalen Mission mit 100 t Fracht auf etwa 2,6 km\/s bei Brennschluss und das mit Verlusten.<\/p>\n<p>Beim Spa&szlig;ship g&auml;be es, wenn die ganzen 1200 t Treibstoff verbraucht werden eine Brenndauer von 377 s, geplant waren 352 Sekunden, das verwundert nun noch mehr, denn wenn die Stufe etwa 1 km\/s langsamer bei der Trennung ist als nach der Simulation (nach der Ziolkowski-Gleichung die Verluste nicht ber&uuml;cksichtigt, sollte sie bei 100 t Nutzlast sogar 4 km\/s bei der Stufentrennung schnell sein), dann sollte der Treibstoff des Spa&szlig;ships eigentlich fast komplett verbraucht werden und die Brenndauer bei der Maximalbrenndauer liegen. Aber das f&uuml;hrt wieder auf das grundlegende Problem bei SpassX zur&uuml;ck: alle Daten ver&auml;ndern sich, und zudem ist die Nutzlast unbekannt. Das spielt bei der zweiten Stufe eine bedeutende Rolle. Die 24 s Unterschied zur Maximalbrenndauer entsprechen &uuml;brigens rund 77 t Nutzlast, also wenn diesmal die Instrumente nicht wahnsinnig viel wiegen wird es nichts mit der geplanten Nutzlast.<\/p>\n<p>Zusammenfassend:<\/p>\n<p>Ein Schritt weiter, ich vermute beim n&auml;chsten oder &uuml;bern&auml;chsten Start erreichen sie einen Orbit. Aber selbst dann ist noch ein langer Weg bis zur Wiederverwendbarkeit. Ich erinnere nur mal daran, wie viele Versuche sie bei der Falcon 9 daf&uuml;r brauchten. Beim Spa&szlig;ship betreten sie dabei neue Regionen, w&auml;hrend sie bei der Superheavy auf die Erfahrungen der Falcon 9 aufbauen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Deutlich schw&auml;rzer sehe ich bei der Betankungstechnologie. Daf&uuml;r m&uuml;ssen sie diese nicht nur erst mal entwickeln, sie m&uuml;ssen daf&uuml;r auch eine schnelle Startrate hinbekommen (die NASA geht von zwei Startpl&auml;tzen aus, derzeit gibt es nur einen) von einem Start alle sechs Tage. Davon sind sie noch weit entfernt und auch bei der Falcon 9 dauerte es Jahre diese Startrate hinzubekommen. Da sie diese Betankungstechnologie aber nur f&uuml;r den Artemis Auftrag brauchen und der schon gut abbezahlt ist und weitere Anschlussauftr&auml;ge fraglich sind, kann es leicht sein, dass der gro&szlig;e Vorsitzende Elon Mux zu dem Schluss kommt, es lohnt sich finanziell nicht und die Betankung einstellt. Verdienen will er ja mit Starlink und daf&uuml;r ben&ouml;tigt er sie nicht.<\/p>\n<p>Nachlese zum zweiten Teststart<\/p>\n<p>Heute eine kleine Analyse zum letzten Fehlstart des Spa&szlig;ships, der immerhin besser lief als der erste. Alle Angaben sind vorl&auml;ufig und beruhen auf dem offiziellen Startvideo.<\/p>\n<h4 class=\"western\">In der Kurzzusammenfassung:<\/h4>\n<ul>\n<li>Die Kombination hob ab, die braune Wolke, aus evaporiertem Gestein bleib aus. Das hei&szlig;t das Flammenunterdr&uuml;ckungssystem war ausreichend gro&szlig; dimensioniert.<\/li>\n<li>Alle Triebwerke bei SuperHeavy und Spa&szlig;ship funktionieren \u2013 beim letzteren zumindest bis 8 Minuten nach dem Start.<\/li>\n<li>Die Stufentrennung klappte.<\/li>\n<li>Das Spa&szlig;ship startete und arbeitete bis 8 Minuten nach dem Start und einer Geschwindigkeit von 6,7 km\/s. (<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/11\/16\/der-zweite-spacex-teststart\/\">geplant<\/a>: 8 Minuten 33 s).<\/li>\n<li>Beide Stufen explodierten. Die Superheavy nach einer Kehrtwende und das Spa&szlig;ship 4 Sekunden nach Abschalten der Triebwerke.<\/li>\n<\/ul>\n<h4 class=\"western\">Etwas detaillierter<\/h4>\n<p>Das SpassX nun seit Jahrzehnten f&uuml;r andere Raumfahrtunternehmen geltende Standards zur Reduktion der Auswirkungen des Starts umsetzt ist l&ouml;blich, aber wie immer bei SpassX geschieht das erst, nachdem etwas passiert ist. Dazu passt auch die Meldung, dass die Zahl der Arbeitsunf&auml;lle bei SpassX h&ouml;her ist als Industrieweit in der US-Raumfahrtindustrie. <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/investigates\/special-report\/spacex-musk-safety\/\">Reuters<\/a> hat hier Zahlen zusammengetragen, SpassX meldet anscheinend nicht systematisch, doch f&uuml;r 2022 gibt es von f&uuml;nf der sechs SpassX-Standorte Zahlen und die liegen bei Hawthone (1,8), McGregeor (2,7) und Browsnville (4,8) deutlich &uuml;ber dem Durchschnitt der Industrie von 0,8 Unf&auml;llen pro Jahr und 1000 Arbeiter. Cape Canaveral und Redmond liegen mit 0,9 und 0,8 im Industriedurchschnitt. Auch hier wird man wohl erst SpassX auf die Finger klopfen m&uuml;ssen, damit sie mehr f&uuml;r die Sicherheit ihrer Arbeiter tun.<\/p>\n<p>Das alle Triebwerke arbeiten ist essenziell. Zwar gibt es Verlautbarungen von SpassX und Elon Mux, das zwei Triebwerke bei der SuperHeavy ausfallen k&ouml;nnen, weil sie Schub&uuml;berschuss haben, das ist aber nur eine Seite der Medaille. Denn dieselben Triebwerke sind ja im Spa&szlig;ship verbaut und ist ein Ausfall eines Raptors beim Spa&szlig;ship statistisch so wahrscheinlich, dass damit gerechnet wird und man durch Schub&uuml;berschuss diesen Fall abf&auml;ngt, dann ist es bei sechs Triebwerken in dem Spa&szlig;ship ebenfals wahrscheinlich (mit 6\/33 = 18 Prozent der Wahrscheinlichkeit f&uuml;r die SuperHeavy) das es zu einem Ausfall kommt und hier w&auml;re ein Ausfall fatal und w&uuml;rde den Verlust der Mission bedeuten. Nun schalteten sich nach dem Video alle sechs Triebwerke des Spa&szlig;ships Sekunden vor der Explosion ab, ich vermute aber das war eine gesteuerte Aktion und nicht ein spontaner Ausfall, da jedes Triebwerk ja eigene Leitungen zum Tank hat und unabh&auml;ngig vom anderen ist.<\/p>\n<p>Nebenbei bermekt: da schon geplant ist 500 t mehr Treibstoff zuzuladen und die Tanks zu verl&auml;ngern (nach einem Dokument an die FAA( bleibt es auch nicht beim hohen Schub&uuml;berschuss bei der SuperHeavy.<\/p>\n<p>Die Stufentrennung klappte und das hat wohl die Kommentatoren am meisten &uuml;berrascht und erfreut. Das verwundert mich, denn eigentlich ist diese Technik viel einfacher als die kalte Trennung, die SpassX seit Jahren bei der Falcon 9 und Heavy durchf&uuml;hrt. Das ist auch der Grund, warum die Sowjets jahrzehntelang sie einsetzten. Mehr verwundert mich, das man das System, das man &uuml;ber Jahre entwickelt hat und das beim ersten Testflug nicht funktionierte, komplett begrub und in den letzten Monaten ein komplett neues System entwickelte (daher wohl auch die Begeisterung). Das erste System muss so verkorkst gewesen sein, dass man gar keine M&uuml;he mehr aufwenden wollte, es zum Funktionieren zu bringen. SpassX typisch werden nun Vorteile der hei&szlig;en Trennung betont und die Vorteile des alten Systems totgeschwiegen. Die hatte es n&auml;mlich durchaus und das zeigt die Explosion der Superheavy kurz nach der Trennung. Beim alten System war eine Rotation vorhergesehen (wir erinnern uns: die Kombination machte minutenlang Loopings) die beide Teile trannt und gleichzeitig die SuperHeavy durch Rotation auf den R&uuml;ckkehrkurs bringt. Gerade bei diesem nun nachgeholten Flip explodierte sie aber diesmal.<\/p>\n<p>Die Drehung musste nun nachgeholt werden und das ging ziemlich schief. Nach der Trennung dreht sich die Superheavy, nutzt dazu erst 13 Triebwerke, dann immer weniger, zeitweise &uuml;ber einige Sekunden sechs Triebwerke, dann werden auch die abgeschaltet und nur kurz nach Brennschluss des letzten Triebwerks (etwa 1-2 Sekunden) explodiert die Stufe. Die erneute Z&uuml;ndung findet bei 2:50 statt, das letzte Triebwrk geht bei 3:18 aus. Das ist vorzeitig, gem&auml;&szlig; Flugplan sollte die Superheavy bei 2:53 z&uuml;nden und bis 3:47 gehen. Die nachfolgende Explosion ist so schnell, das ich von einer Aktivierung des Selbstzerst&ouml;rungssystem ausgehe. Ein Feuer im Bereich der Triebwerke w&auml;re vorher zu sehen gewesen und eine Explosion geht nur, wenn, die Struktur zwischen beiden Tanks durchtrennt wird und sich dann LOX und LNG vermischen k&ouml;nnen, das bewirkt eigentlich in so kurzer Zeit nur eine Sprengladung.<\/p>\n<p>Bei dem Versagen des Spa&szlig;ships nach ziemlich genau 8 Minuten wissen wir aber, dass hier das Selbstzerst&ouml;rungssystem aktiv war, da der Ingenieur von SpassX das gesagt hat, auch wenn er direkt nach dem Start die Ursache noch nicht kannte. Das dies der Fall ist daf&uuml;r spricht auch das die sechs Triebwerke vorher aus gingen also abgeschaltet wurden.<\/p>\n<p>Nun komme ich zum spekulativen Teil, warum jeweils das Selbstzerst&ouml;rungssystem aktiv wurde. Beim Spa&szlig;ship denke ich ist es eine Kurabweichung. Die Abaschaltung der Triebwerke war 33 Sekunden vor Brennschluss und das Spa&szlig;ship war in nur 148 km H&ouml;he. Normal w&auml;re bei einem Vehikel mit so hohem Schub in beiden Stufen, das es l&auml;ngst in der Orbith&auml;he ist und dort parallel zur Erdoberfl&auml;che beschleunigt. Das ist die energetisch g&uuml;nstigste Variante.<\/p>\n<p>Bei der Explosion der Superheavy kann man nur spekulieren. Nach dem Video und den taten die eingeblendet sind, neigt sich das nach unten, ist zumindest horizontal nach der Grafik im unteren Balken. Dann ist es aber praktisch nicht m&ouml;glich ,dass Treibstoff zu den Triebwerken gelangt, denn der Tank ist ja weitestgehend leer, das w&uuml;rde auch das vorherige Ausgehen der Triebwerke erkl&auml;ren. Nach der vorher publizierten Grafik des Aufstiegs sollte das Flip-Man&ouml;ver vor dem Boost-Back sein, es war aber offensichtlich noch nicht beendet als die Abbremsung begann (erkennbar an der starken Geschwindigkeitsabnahme), das hei&szlig;t die SuperHeavy hat ihre Orientierung verloren und wurde deswegen gesprengt.<\/p>\n<p>Sch&ouml;n w&auml;re es, wenn es eine Aufstiegsgrafik wie bei Arianespace geben w&uuml;rde, da sieht man mit einem Blick, ob die Rakete auf Kurs ist. Umgekehrt k&ouml;nnte Arianespace eine Rocketcam einbauen, bringt viel f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Ohne Vergleich der Soll- mit Istbahn kann amn so leider nur spekulieren. Aber ich denke das ist so gew&uuml;nscht.<\/p>\n<p>In der Realit&auml;t dauerte die Stufentrennung jedenfalls deutlich l&auml;nger als die drei Sekunden die vorher publiziert wurden. Duc Lo Nguyen fiel auf, das die Geschwindigkeit recht niedrig bei der Trennung ist, etwa 5650 km\/h oder 1.570 m\/s. Das ist in der Tat ungew&ouml;hnlich. Man kann leicht ausrechnen, dass ein Spa&szlig;ship mit 100 t Fracht dann gerade noch (ohne Gravitationsverluste) einen Orbit erreicht, wenn die Raptors die Wunsch-Spezifischen-Impulse erreichen, sonst aber auch nicht. So k&ouml;nnte auch einfach bei 8 Minuten der Treibstoff ausgegangen sein.<\/p>\n<p>Ich habe mal berechnet, wie viel Treibstoff das Spa&szlig;ship in den 159 Sekunden beim angegebenen Schub und spezifischen Impuls verbraucht und komme mit den offiziellen Werten auf 3551 t, das heilt der Treibstoff (maximal 3600 t) muss fast vollst&auml;ndig verbaucht worden sein, kaum Reserven f&uuml;r eine Landung. Dann ist die Geschwindigkeit bei der Trennung wirklich sehr gering, ich komme bei einer normalen Mission mit 100 t Fracht auf etwa 2,6 km\/s bei Brennschluss und das mit Verlusten.<\/p>\n<p>Beim Spa&szlig;ship g&auml;be es, wenn die ganzen 1200 t Treibstoff verbraucht werden eine Brenndauer von 377 s, geplant waren 352 Sekunden, das verwundert nun noch mehr, denn wenn die Stufe etwa 1 km\/s langsamer bei der Trennung ist als nach der Simulation (nach der Ziolkowski-Gleichung die Verluste nicht ber&uuml;cksichtigt, sollte sie bei 100 t Nutzlast sogar 4 km\/s bei der Stufentrennung schnell sein), dann sollte der Treibstoff des Spa&szlig;ships eigentlich fast komplett verbraucht werden und die Brenndauer bei der Maximalbrenndauer liegen. Aber das f&uuml;hrt wieder auf das grundlegende Problem bei SpassX zur&uuml;ck: alle Daten ver&auml;ndern sich, und zudem ist die Nutzlast unbekannt. Das spielt bei der zweiten Stufe eine bedeutende Rolle. Die 24 s Unterschied zur Maximalbrenndauer entsprechen &uuml;brigens rund 77 t Nutzlast, also wenn diesmal die Instrumente nicht wahnsinnig viel wiegen wird es nichts mit der geplanten Nutzlast.<\/p>\n<h4>Zusammenfassend:<\/h4>\n<p>Ein Schritt weiter, ich vermute beim n&auml;chsten oder &uuml;bern&auml;chsten Start erreichen sie einen Orbit. Aber selbst dann ist noch ein langer Weg bis zur Wiederverwendbarkeit. Ich erinnere nur mal daran, wie viele Versuche sie bei der Falcon 9 daf&uuml;r brauchten. Beim Spa&szlig;ship betreten sie dabei neue Regionen, w&auml;hrend sie bei der Superheavy auf die Erfahrungen der Falcon 9 aufbauen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Deutlich schw&auml;rzer sehe ich bei der Betankungstechnologie. Daf&uuml;r m&uuml;ssen sie diese nicht nur erst mal entwickeln, sie m&uuml;ssen daf&uuml;r auch eine schnelle Startrate hinbekommen (die NASA geht von zwei Startpl&auml;tzen aus, derzeit gibt es nur einen) von einem Start alle sechs Tage. Davon sind sie noch weit entfernt und auch bei der Falcon 9 dauerte es Jahre diese Startrate hinzubekommen. Da sie diese Betankungstechnologie aber nur f&uuml;r den Artemis Auftrag brauchen und der schon gut abbezahlt ist und weitere Anschlussauftr&auml;ge fraglich sind, kann es leicht sein, dass der gro&szlig;e Vorsitzende Elon Mux zu dem Schluss kommt, es lohnt sich finanziell nicht und die Betankung einstellt. Verdienen will er ja mit Starlink und daf&uuml;r ben&ouml;tigt er sie nicht.<\/p>\n<h4>Edit:<\/h4>\n<p>Beim Schwimmen (Sport regt ja das Denken an) kam ich noch auf eine L&ouml;sung f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung der niedrige Geschwindigkeit bei der Stufentrennung. Die Rakete braucht 10 Sekunden um den Starttower zu passieren und hat dann eine Geschwindigkeit von 124 km\/h. Nach 2 Sekunden sollte sie abheben. Der Starttower ist 145 m hoch. Nach s=1\/2at\u00b2 kann man die Beschleunigung zu 4,5 m\/s\u00b2 berechnen. Nach v=a*t kommt man bei 124 km\/h nach 8 Sekunden auf a=4,3 m\/s\u00b2. Beides liegt innerhalb der Fehlergrenzen (Zeitangabe auf 1 Sekunde genau) nahe beisammen. Als erstes kann man durch Addition von g = 9,81 m\/s zum Mittelwert beider Werte (4,4 m\/s\u00b2) den Schub bei 5.100 t Masse auf 72.420 kN berechnen oder 2194 kN pro Triebwerk, was innerhalb fer Fehlergrenzen zu den 230 t (2256 kN) Schub des Raptor 2 passt (300 bar).<\/p>\n<p>Damit wird die niedrige Geschwindigkeit zum Brennschluss der Superheavy noch r&auml;tselhafter. Ich dachte kurzzeitig daran eine Erkl&auml;rung w&auml;re, das man noch Raptor 1 hat mit niedrigerem Schub, das w&uuml;rde die Gravitationsverluste deutlich anheben. So aber ergibt sich das die Stufe eigentlich \u2013 je nach Gewicht der Nutzlast zwischen 2,65 und 2,85 km\/s bei der Trennung schnell sein sollte, davon noch etwa 0,4 km\/s f&uuml;r die Erddrehung abgezogen ist man bei 2,25 bis 2,45, also deutlich mehr als beobachtet.<\/p>\n<p>Ebenso sollte bei meiner Simulation f&uuml;r eine 200 km Kreisbahn das Spa&szlig;ship schon in 200 km H&ouml;he sein. Das spricht f&uuml;r eine Sprengung aufgrund der Bahnabweichung. Immerhin hat das FTS diesmal zweimal funktioniert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17173\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17173\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute eine kleine Analyse zum letzten Fehlstart des Spa&szlig;ships, der immerhin besser lief als der erste. Alle Angaben sind vorl&auml;ufig und beruhen auf dem offiziellen Startvideo.<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4106],"tags":[4385,4588,5046],"class_list":["post-17173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spacex","tag-starship","tag-superheavy","tag-teststart","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":1503,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":17895,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/19\/nachlese-teststart-starship-itf-7\/","url_meta":{"origin":17173,"position":0},"title":"Nachlese Teststart Starship ITF-7","author":"Bernd Leitenberger","date":"19. Januar 2025","format":false,"excerpt":"Die erste Phase lief noch nach Plan. 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