{"id":17264,"date":"2024-01-19T08:36:28","date_gmt":"2024-01-19T07:36:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17264"},"modified":"2024-01-19T08:36:28","modified_gmt":"2024-01-19T07:36:28","slug":"der-schwierigste-himmelskoerper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/01\/19\/der-schwierigste-himmelskoerper\/","title":{"rendered":"Der schwierigste Himmelsk&ouml;rper"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17264\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17264\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Unbemannte Roboter sind schon auf einigen K&ouml;rpern im Sonnensystem gelandet \u2013 dem Mars, der Venus, Titan, einem Kometen und zwei Asteroiden. Doch welcher Himmelsk&ouml;rper ist der schwierigste, der K&ouml;rper, bei dem die meisten Missionen scheiter(te)n?<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/60e761a08ca24044aacee402ce7472ce\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nWer die Raumfahrt verfolgt, der kommt sicher zuerst auf den Mars. Wird die NASA doch nicht m&uuml;de, vor jeder anstehenden Landung zu betonen, dass die H&auml;lfte der Marsmissionen scheiterte. Wie immer, wenn man k&uuml;nstlich Spannung aufbauen will und sich absichern will gegen eine gescheiterte Landung, ist diese Angabe nat&uuml;rlich gesch&ouml;nt. Zum einen beinhaltet diese Ziffer auch Missionen die Jahrzehnte zur&uuml;ckliegen und mit der heutigen Erfahrung, aber auch Technologie nicht vergleichbar sind mit heutigen Missionen und zum anderen sollte sich die NASA dann bei einem Vergleich auf ihre Missionen beschr&auml;nken \u2013 und da es um Landungen geht, um die Landungen und da scheiterte von 10 Landungen der NASA bisher eine. Das ist ein &uuml;berschaubares Risiko.<!--more--><\/p>\n<p>Schauen wir uns mal die Bilanz an, wobei ich in die Bilanz nur Missionen aufgenommen habe, die auch zur Landung ansetzten, nicht Missionen, die schon vorher scheiterten und nur Himmelsk&ouml;rper, bei denen es mindestens zwei Landungsversuche gab.<\/p>\n<p>Bei der Venus scheiterten die Missionen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/09\/03\/das-venera-programm-extra-kurz\/\">Venera 4 bis 6<\/a> und es gelangen die Missionen von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/venera9-16.shtml\">Venera 9 bis 14<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/vega-sonden.shtml\">Vega 1+2<\/a>. Die einzige US-Landung mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pioneer-venus-multiprobe.shtml\">Pioneer Venus 2<\/a> gelang (vier Kapseln, aber eine Mission).<\/p>\n<p>Beim Mars scheiterten die Missionen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mars.shtml\">Mars 2+3<\/a> und 6, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mpl.shtml\">MPL<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/beagle2.shtml\">Beagle<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/exomars.sonde.shtml\">Schiaparelli<\/a>. Es gelangen die Landungen von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/viking.shtml\">Viking 1+2<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mpf.shtml\">Pathfinder<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mer.shtml\">Spirit und Opportunity<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/phoenix.shtml\">Phoenix<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/insight.shtml\">Insight<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/msl-curiosity.shtml\">Curiosity<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/perversance.shtml\">Perseverance<\/a>.<\/p>\n<p>Beim Mond scheiterten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/luna.shtml\">Luna<\/a> 7, 8,15,18,25. Es gelangen die Landungen von Luna 9, 13,16,17,20,21,24. Luna 23 landete, konnte aber keine Bodenproben gewinnen. Von den US-Sonden scheiterte <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/surveyor.shtml\">Surveyor<\/a> 4. Es gelang die Landung von Surveyor 1,3 5-7. Chinas Landungen mit<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/chang-e-3.shtml\"> Chang\u2019E<\/a> 3 bis 5 gelangen alle. Indien scheiterte mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/chandrayaan-2.shtml\">Chandrayaan 2<\/a> und war erfolgreich mit Chandrayaan 3. Dazu gab es in den letzten Jahren zahlreiche \u201ehalb kommerzielle\u201c Landeversuche, meist von US-Unternehmen. Ich bezeichne sie als \u201eHalb-Kommerziell\u201c weil die Konstruktion und Missionsdurchf&uuml;hrung von einer Firma erfolgte, diese aber in der Regel eine Raumfahrtagentur f&uuml;r das Mitf&uuml;hren von Experimenten oder Erreichen von Meilensteinen bezahlt wurde. Keine dieser Missionen war erfolgreich. 2019 ging <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beresheet\">Beresheet<\/a> bei der Landung verloren. Ebenso 2023 die japanische Hakutu-R. Und nun scheiterte der beim Jungfernflug der Vulcan gestartete Peregrine Mondlander schon vor erreichen des Mondes, er soll in wenigen Tagen in der Erdatmosph&auml;re vergl&uuml;hen. Das hei&szlig;t es scheiterten neun Missionen, die zur Landung ansetzten und 16 Landungen gelangen. Das sind 36 % gescheiterte Missionen, bei der Venus sind es nur 30 % und beim Mars 40 %.<\/p>\n<p>Was aber den Mond von dem Mars unterscheidet, ist das die meisten Fehlschl&auml;ge beim Mars bis 1973 erfolgten. Beid er Venus sind alle Landungen seit 1967 erfolgreich gewesen. Seitdem scheiterten beim Mars nur drei von 12 Landeversuchen. Von den Landeversuchen auf dem Mond nach Ende des Luna-Programms 1976 scheiterten aber von sieben Landeversuchen drei. Das sind sogar proportional mehr als vorher.<\/p>\n<p>Das verwundert. Schauen wir uns doch mal die drei K&ouml;rper an und die Strategien, die man bei der Landung anwendet.<\/p>\n<p>Am einfachsten ist die Venus. Die Venus hat eine so ausgedehnte (in der H&ouml;he) und dichte Atmosph&auml;re (am Boden rund 90 Bar Druck, mit einer Dichte von etwa 0,06 bis 0,07 g\/cm\u00b3) das man auch ohne Fallschirm relativ sanft landet. Die Veneras landeten mit 6 bis 8 m\/s, das entspricht auf der Erde einem freien Fall aus 2 bis 3 m H&ouml;he. Ein Fallschirm n&uuml;tzt auch deswegen unterhalb einer bestimmten H&ouml;he nichts, weil alle verf&uuml;gbaren Materialen f&uuml;r Leinen und Fl&auml;che lange vor Erreichen der Oberfl&auml;che schmelzen. F&uuml;r Fallschirme und ihre Leinen werden meist Polyamide wie Nylon eingesetzt, die bei maximal 260 Grad Celsius schmelzen, an der Venusoberfl&auml;che ist es dagegen bis zu 580 Grad Celsius hei&szlig;. Die Venussonden warfen ihre Fallschirme schon in 45 bis 49 km H&ouml;he wieder ab. Die ersten drei Landesonden taten das nicht, und fielen lange vor Erreichen der Oberfl&auml;che aus.<\/p>\n<p>Der Mars hat eine d&uuml;nne Atmosph&auml;re, die je nach Landegebiet maximal dem Luftdruck der Erde in 30 km H&ouml;he entspricht. Sie kann einen K&ouml;rper abbremsen, aber selbst mit Fallschirm w&auml;re die Landegeschwindigkeit viel zu hoch, daher wird er auch dort in niedriger H&ouml;he abgeworfen und der Rest der Geschwindigkeit mit Raketentreibwerken vernichtet, die dann einige Hundert Meter\/Sekunde \u201evernichten\u201c m&uuml;ssen, anstatt der &uuml;ber 5 km\/s, mit denen ein Landeapparat in die Marsatmosph&auml;re eintritt. Bei etwas mehr Treibstoff k&ouml;nnte man sogar ganz auf den Fallschirm verzichten.<\/p>\n<p>Der Mond hat gar keine Atmosph&auml;re. Das hat Vor- und Nachteile. Der entscheidende Nachteil ist, dass man die gesamte Landegeschwindigkeit durch einen Antrieb abbauen muss, was viel Treibstoff kostet. Der Vorteil ist, dass es keine &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;sse gibt. Keinen Wind der einen abdriften lassen kann.<\/p>\n<p>Die Vorgehensweise ist im Prinzip bei beiden Unterstrategien immer die gleiche, es gibt aber zwei Ans&auml;tze. Zuerst wird die Ankunftsgeschwindigkeit durch einen schubkr&auml;ftigen Antrieb m&ouml;glichst schnell auf eine geringe Restgeschwindigkeit reduziert. Je k&uuml;rzer der Antrieb arbeitet, desto kleiner sind die Gravitationsverluste die dadurch entstehen, dass der Mond einen auch w&auml;hrend man abbremst weiter anzieht. Die Restgeschwindigkeit wird dann so reduziert, dass man ab einer bestimmten H&ouml;he mit niedriger Geschwindigkeit sinkt, dies kann man sich wegen der niedrigen Gravitation des Mondes leisten. Die bemannten Apollomissionen sahen sogar eine Schwebephase vor, um den Landeort genauer auszuw&auml;hlen. China hat dieses Vorgehen bei den Chang\u2019e Sonden &uuml;bernommen, dort wertet ein Computer Aufnahmen aus.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Landung selbst ben&ouml;tigt man keine hoch entwickelte Elektronik, sonst h&auml;tten nicht schon 1966 Luna 9 und Surveyor 1 die Landung geschafft. Der erste Teil erfolgt einfach durch einen Antrieb mit festem Gesamtimpuls (Surveyor) oder Abschalten des Triebwerks bei Unterschreiten einer Mindestgeschwindigkeit (Luna). Der zweite Teil dann durch eine Feedbacksteuerung bei der H&ouml;henmessungen des Radars den Antrieb steuern \u2013 je schneller man f&auml;llt, desto st&auml;rker bremst der Antrieb ab.<\/p>\n<p>Die ersten Sonden landeten direkt \u2013 aus der Transferbahn. Dann liegt der Landepunkt weitestgehend direkt unter der Sonde, man muss nicht die Richtung &auml;ndern. Das war einfach, aber man ben&ouml;tigte ein Gebiet, dass weitestgehend flach ist und das ist selten auf dem Mond. Apollo, die sp&auml;teren Lunas (ab Luna 15) und alle neueren Sonden schwenken zuerst in eine Umlaufbahn ein. Beim Abstieg z&uuml;nden sie den Antrieb gegen die Bahnrichtung, sie vernichten also die Orbitalgeschwindigkeit. Gleichzeitig fallen sie auf den Mond, ist die Orbitgeschwindigkeit weitestgehend vernichtet, bis auf eine Restkomponente, die man braucht um zum Landeplatz zu fliegen, so dreht man und baut die inzwischen vertikal aufgebaute Geschwindigkeit ab. Der Vorteil: man fliegt so schr&auml;g auf den Landeplatz zu und kann so sehen, ob man auf Kurs ist, z.B. den Passagezeitpunkt von Landmarken mit Zeitvorgaben vergleichen. Apollo hatte spezielle Gravuren an den Fenstern, anhand deren die Astronauten sehen konnten, ob sie auf dem korrekten Kurs waren. Man trifft so einen kleinen Landepunkt viel besser. Allerdings ist die Technik auch nicht ohne. Mascons, Massekonzentrationen unter den Maaren, wo die Dichte des Gesteins h&ouml;her ist als im Hochland (dem Rest der Oberfl&auml;che, heller und verkrateter) bewirken, dass man vom Kurs abweicht. Das f&uuml;hrte bei Apollo 11 zur der Dramatik der Landung, weil Neil Armstrong und Buzz Aldrin einige Kilometer Abweichung vom Zielpunkt hatten, dies schon in der kurzen Zeit die von dem Abkoppeln von der Columbia verging. Bei folgenden Missionen bekam der Computer die F&auml;higkeit die Abweichung, die am Anfang des Abstiegs durch die &Uuml;berflugzeit einer fr&uuml;hen Landmarke bestimmt wurde, zu <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apollo-ueberfluessige-fakten.shtml\">ber&uuml;cksichtigen<\/a>.<\/p>\n<p>Heute sollte das eigentlich kein Problem mehr sein. Es gibt viel genauere Inertialsysteme welche eine Raumsonde dar&uuml;ber informieren k&ouml;nnen, wie weit sie vom Kurs abgewichen ist. Raumsonden haben heute auch den Luxus, dass ein Computer Bilder relativ rasch auswerten kann und so bestimmen kann, wo man ist. Radar-Systeme liefern nicht nur Daten &uuml;ber H&ouml;he und Geschwindigkeit, sondern k&ouml;nnen auch das Profil des Bereichs unter einem und vor einem bestimmen und so ob Krater, Felsen oder Schluchten vor einem liegen, die man besser vermeidet.<\/p>\n<p>Warum fielen dann die neueren Sonden aus? Nun meiner Ansicht nach ist es kein Zufall, dass von den vier ausgefallenen Sonden (mit Peregrine, auch wenn er nicht mal bis zur Landung kam) drei von kommerziellen Firmen entwickelt wurden. Nur eine \u2013 Chandrayaan 2 \u2013 war eine staatlich entwickelte Raumsonde (Luna 25 l&auml;uft bei mir eher unter der Rubrik \u201e<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/08\/28\/war-die-sowjetunion-russland-jemals-eine-weltraummacht\/\">Russland schafft nichts mehr<\/a>\u201c. Kommerzielle Firmen k&ouml;nnen Hardware- und Software selbst entwickeln. Die Anspr&uuml;che stellen sie selbst auf. Ebenso, wie viele Tests und Absicherungen gegen Ausf&auml;lle oder Fehlfunktionen sie durchf&uuml;hren \/ einbauen. W&auml;hrend Raumfahrtbeh&ouml;rden die bei Fehlschl&auml;gen meist ein sehr negatives Presseecho bekommen, hier viel Arbeit hineinstecken und jede noch so unwahrscheinliche St&ouml;rung oder Problem durchdenken und alles doppelt und dreifach absichern geben sich Firmen hier deutlich weniger M&uuml;he und stoppen die Arbeit wenn sie ein f&uuml;r sie selbst ausreichendes Niveau erreicht haben.<\/p>\n<p>Dieses Vorgehen klappt bei Satelliten meist problemlos, gibt es eine Fehlfunktion so ist doch der Satellit stabil im Orbit und mit wenigen, einfachen Sicherungsma&szlig;nahmen (Ausrichten der Solarpaneele auf die Sonne, zus&auml;tzliche Rundstrahlantenne f&uuml;r die Kommunikation ohne genaue Ausrichtung der Hauptantenne) kann man weiter mit ihm kommunizieren, den Fehler beheben oder ein ganzes Softwareupdate hochspielen, wenn es ein systematischer Fehler im Betriebssystem war. Diesen Komfort hat man bei der Mondlandung nicht, die dauert vielleicht eine Viertelstunde und so zahlen die Firmen eben Lehrgeld.<\/p>\n<p>Es stehen weitere Missionen an. Derzeit steht die Landung von \u201eSlim\u201c an, die Sonde wurde im September als Sekund&auml;rnutzlast mit einer H-2A von der japanischen Raumfahrtagentur gestartet. Die Landung soll um 16 Uhr MEZ am heutigen Freitag beginnen. Nach 20 Minuten wissen wir, ob sie gelungen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17264\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17264\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Unbemannte Roboter sind schon auf einigen K&ouml;rpern im Sonnensystem gelandet \u2013 dem Mars, der Venus, Titan, einem Kometen und zwei Asteroiden. 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