{"id":17417,"date":"2024-05-01T08:39:49","date_gmt":"2024-05-01T06:39:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17417"},"modified":"2024-05-01T08:39:49","modified_gmt":"2024-05-01T06:39:49","slug":"das-weltraumfaehren-dilemma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/05\/01\/das-weltraumfaehren-dilemma\/","title":{"rendered":"Das Weltraumf&auml;hren-Dilemma"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17417\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17417\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So wies es aussieht, ist SpaceX mit etwas konfrontiert, was nicht neu ist, aber vorhersehbar. Ich nenne es das \u201eWeltraumf&auml;hren-Dilemma\u201c um den Begriff \u201eShuttle\u201c zu vermeiden, auch wenn man es nach dem Erstling benennen kann.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/0716c4f160b2450f91e32b16e10b884b\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nDas ganze kam zuerst w&auml;hrend der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttlegeschichte.shtml\">Entwicklung des Space Shuttles<\/a> auf. Nach den Planungen von 1972 sollten die F&auml;hren trocken (ohne Treibstoff) 68 t wiegen und 29,5 t Nutzlast transportieren. Diese 29,5 t sind das Gesamtgewicht der Zuladung. Wenn z.B. eine Besatzung an Bord ist, geht deren Gewicht sowie der Dinge, die sie braucht, von der Nutzlast ab.<!--more--><\/p>\n<p>In der Praxis wogen die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttle.shtml\">F&auml;hren<\/a> zwischen 78 und 82 t. Die schwerste war die erste F&auml;hre, die Columbia, die deswegen auch nicht f&uuml;r den Transport von schweren Modulen oder Ger&auml;t vorgesehen war, sondern f&uuml;r Langzeitaufenthalte umgebaut wurde. Die leichtesten Shuttles waren die letzten drei gebauten Discovery, Atlantis und Endeavour, die zwischen 78 und 79 t wogen. Doch das war immer noch 10 t schwerer als bei Planungsbeginn.<\/p>\n<p>Wenn man nichts tut, so ist f&uuml;r jeden, der noch etwas von der Mathematik der Schule behalten hat, klar, das diese 10 bis 11 t Mehrgewicht von der Nutzlast abgehen, sie also auf rund 19 t sinkt, was eine Reduktion um ein Drittel bedeutet.<\/p>\n<p>Mehr noch, das war die Nutzlast f&uuml;r den energetisch g&uuml;nstigsten Orbit, bei einem Start von der Ostk&uuml;ste aus, in eine Inklination von 28 Grad und nur 185 km Bahnh&ouml;he. Schon bei einem Start in eine polare Bahn von der Westk&uuml;ste (Vandenberg) sank sie von 29,5 auf 14,5 t ab. Ebenso wenn man h&ouml;here Bahnen erreichen wollte \u2013 die h&ouml;chste erreichte Bahn waren 611 km beim Aussetzen von Hubble, das dann auch nur noch 11 t wiegen d&uuml;rfte. Das hei&szlig;t, mit der Verkleinerung der Nutzlast ist auch ein Verlust an Flexibilit&auml;t verbunden, da bestimmte Orbits nicht mehr oder nur mit indiskutabel geringer Nutzlast erreichbar sind.<\/p>\n<p>Bei dem Space Shuttle begann man schon w&auml;hrend der Entwicklung gegenzusteuern. So wurde der Schub der Triebwerke erh&ouml;ht, um die Gravitationsverluste beim Aufstieg zu senken. Das senkte dann aber deren Lebensdauer von 100 auf 55 Missionen ab. Ebenso lies man nach den Testfl&uuml;gen die Lackierung des Tanks weg, was etliche hundert Kilo an Farbe einsparte. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/shuttle-srb-et.shtml\">externe Tank<\/a> erwies sich als das Schl&uuml;sselelement um Gewicht einzusparen. Er erreicht fast einen Orbit und jedes Kilogramm, das er weniger wiegt, schl&auml;gt sich in fast einem Kilo mehr Nutzlast durch. Es folgte der Lightweight Tank und ab dem Aufbau der Raumstation der Superlightweight Tank \u2013 letzterer wog 9 t weniger als das erste Exemplar. Zum Einsatzende betrug denn auch die maximale Nutzlast &uuml;ber 28 t \u2013 fast die Zielvorgabe. Betrachtet man das Space Shuttle als Gesamtsystem, so ist aber die Verbesserung klein. So blieb die Gesamtmasse vor Abtrennung des Tanks &uuml;ber die Einsatzdauer fast gleich. Und auch die F&auml;hren wurden nicht leichter. Die 9 t sind bei &uuml;ber 110 t Gesamtmasse, die in den Orbit gelangen (mit Treibstoff der ben&ouml;tigt wird, um den Orbit wieder zu verlassen) nicht viel \u2013 weniger als 9 %, aber die Nutzlast stieg um nahezu 40 % an.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/StarShip-Super-Heavy.shtml\">Starship<\/a> hat nun das gleiche Problem. Wie ich schon bei der Nachlese zum dritten Teststart ausgerechnet habe, hat es nur eine Nutzlast von etwa 40+ Tonnen. Am 4. April hat das Elon Musk bei einer Ansprache vor Mitarbeitern auch einger&auml;umt. \u201ecurrently flight 3 would be around 40 or 50 tons to orbit\u201c.<\/p>\n<p align=\"justify\">I<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Starship-ITF3.shtml\">ch kam zum selben Schluss<\/a>, indem ich die eingeblendeten Videoinformationen beim dritten Teststart ausgewertet habe. Ich habe dann auch mal nach diesem Testflug eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/04\/21\/noch-ne-starship-modellierung-teil-1\/\">Simulation gemacht<\/a>, in der ich nicht die Angaben von SpaceX f&uuml;r die Masse genommen habe, sondern sukzessive das Starship schwerer gemacht habe, bis es nur noch 40 bis 50 t Nutzlast hat und ein solches Starship wiegt 240 bis 250 t im Orbit. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied, zu den 120 t den SpaceX f&uuml;r das Starship angibt. Doch das muss ich wohl erkl&auml;ren.<\/p>\n<p>Als Erstes muss man aber zwischen Trockenmasse \u2013 darauf d&uuml;rfte sich die 120 t Angabe beziehen \u2013 und Orbitmasse unterscheiden, denn das Starship braucht wie das Space Shuttle noch Treibstoff. Beim Sprache Shuttle waren ungef&auml;hr 10 % der Orbitmasse Treibstoff, beim Starship sind es zwangsl&auml;ufig mehr. Denn das Starship braucht Treibstoff f&uuml;r mindestens zwei Man&ouml;ver:<\/p>\n<ul>\n<li>Es muss den erdn&auml;chsten Punkt so weit absenken, dass es wieder in die Atmosph&auml;re eintritt, dass sind aus einem niedrigen Erdorbit aus etwa 100 m Geschwindigkeits&auml;nderung, was in Treibstoff umgerechnet, etwa 3 Prozent der Orbitmasse entspricht.<\/li>\n<li>Bei der Landung z&uuml;nden erst drei Triebwerke, um es abzubremsen, dann wird das reduziert auf ein Triebwerk, um weich zu landen. Nimmt man die Brenndauer bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Starship-Entwicklung-Fehlschlaege.shtml\">letzten, gelungen Landung<\/a>, so werden dabei etwa 20 t Treibstoff verbraucht. Allerdings war dies ein Prototyp mit nur drei anstatt sechs Triebwerken, ohne die Hitzeschutzkacheln wahrscheinlich deutlich leichter als die sp&auml;teren Exemplare. Aber selbst 20 t Treibstoff sind rund 17 % der Trockenmasse eines 120 t Starships.<\/li>\n<li>Es kann noch ein drittes Man&ouml;ver n&ouml;tig sein. Die Space Shuttles legten eine gro&szlig;e Strecke vom Eintritt beginnend zur&uuml;ck, bis sie landeten. In dieser Zeit bremsten sie langsam ab und gingen am Schluss in einen aerodynamischen Gleitflug &uuml;ber. Das wird das Starship mit den kleinen stabilisierenden Flossen kaum k&ouml;nnen. Bei den Landetests fiel es wie ein Stein zu Boden. In einem solchen Landeprofil muss es aber noch deutlich mehr Geschwindigkeit vernichten. Als Beispiel kann hier die Landung der SuperHeavy beim dritten Testflug dienen. Die Tests der Landeversuche geschahen in 10 km H&ouml;he, wobei die Anfangsgeschwindigkeit des Starships Null war. Die SuperHeavy war in 10 km H&ouml;he beim Wiedereintritt noch 3000 km\/h schnell, eine Abbremsung um 3000 km\/h w&uuml;rde rund 30 Prozent Treibstoff kosten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle diese Man&ouml;ver addieren sich, sodass wenn alle drei n&ouml;tig sind, das Starship bei 120 t Masse rund 68 t Treibstoff braucht, was dann auch die hohe Orbitmasse erkl&auml;rt.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Senkt man die Trockenmasse des Starships um 1 t so, steigt aufgrund dieser Tatsache die Nutzlast um mehr als 1,5 t an. Ich glaube allerdings nicht daran, dass SpaceX die Trockenmasse wird entscheidend senken k&ouml;nnen und zwar aus Allgemeiner und spezieller SpaceX-Erfahrung. Die Allgemeine Erfahrung aus dem Space Shuttle aber auch anderen Projekten, wo nachgebessert werden musste \u2013 bisher hat ja noch keine Landung einer SuperHeavy oder eines Starships geklappt \u2013 ist die das solche Nachbesserungen nie zu einer geringeren, sondern einer h&ouml;heren Trockenmasse f&uuml;hren.<\/p>\n<p>Die spezielle SpaceX-Erfahrung ist die, das die Firma bisher immer Leistungsangaben angab, die sie in der Praxis nie erreichte. Bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/falcon1.shtml\">Falcon 1<\/a> gab es noch so etwas wie eine Kommunikationspolitik, da sank die Nutzlast w&auml;hrend der Testfl&uuml;ge von 670 auf 420 kg ab, was prozentual mehr als ein Drittel ist.<\/p>\n<p>Bei der Falcon 9 wurden die \u201eWebsite-Nutzlasten\u201c trotz mehrfacher Iterationen der Verbesserungen nie erreicht, dabei legte die gestreckte Falcon 9, die ab 2016 zum Einsatz kam, von 482 auf 549 t Startmasse zu, trotzdem liegt die GTO-Nutzlast selbst ohne Wiederverwendung bei 6,5 und nicht 8,3 t.<\/p>\n<p>Vor allem aber sind die angek&uuml;ndigten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/04\/22\/noch-ne-starship-modellierung-teil-2\/\">Starship V2 (mehr Schub) und V3<\/a> (mehr Schub und Verl&auml;ngerung) ein Indiz, dass man auch diesmal die Sollnutzlast nicht schafft.<\/p>\n<p>Dabei ist noch vieles nicht gekl&auml;rt \u2013 wird das Starship oder die Superheavy schwerer, wenn sie mal eine Landung &uuml;berstehen sollen? Die Superheavy explodierte ja in geringer H&ouml;he, was nicht f&uuml;r gen&uuml;gend strukturelle Integrit&auml;t spricht und beim Starship wurde der Hitzeschutzschild bisher nicht mal getestet. Erinnern wir uns \u2013 die ersten Falcon 9 kamen bei den Bergungsversuchen in Tr&uuml;mmern an, als Folge musste SpaceX das Abbremsman&ouml;ver einschieben, das dazu f&uuml;hrt, dass die Falcon 9 Erststufen bei Abtrennung mehr Treibstoff in ihren Tanks haben, als sie selbst trocken wiegen. Das hat die Nutzlast rapide abgesenkt und dieselbe Situation haben wir nun bei der Superheavy. Wenn sie nun auch aktiv abgebremst werden muss senkt das die Nutzlast ab.<\/p>\n<p>Das Ganze hat f&uuml;r SpaceX enorme finanzielle Auswirkungen. F&uuml;r die Firma selbst geht es um ihr Starlink Netz. Das wird derzeit von der Falcon 9 aufgebaut, die maximal 18 t in den Orbit transportiert. Wenn das Starship nun gerade mal die doppelte Nutzlast offeriert, aber neunmal schwerer ist, dann d&uuml;rfte der Transport teurer sein, denn bei der Falcon 9 wird ja schon die Erststufe und die Nutzlastverkleidung wiederverwendet. Verloren geht nur die Oberstufe und die kostet sicher nicht die 67 Millionen Dollar, die SpaceX pro Start verlangt \u2013 au&szlig;er SpaceX baut die teuersten Oberstufen weltweit. So viel Geld kann man also beim Starship durch die Wiederverwendung nicht einsparen. Dabei schl&auml;gt nun das Geliche zu wie bei den Space Shuttles \u2013 diese 40 bis 50 t sind ja f&uuml;r den energetisch g&uuml;nstigsten Orbit. Schon ein 53 Grad geneigter Orbit, das war die Bahnneigung bei der ersten Generation von Starlink, kostet &uuml;ber 130 m\/s an Geschwindigkeit, was die Orbitmasse von 290 auf 270 t absenken d&uuml;rfte \u2013 oder die Nutzlast von 50 auf 30 t \u2026.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Die einfache L&ouml;sung<\/h4>\n<p>Es g&auml;be eine einfache L&ouml;sung f&uuml;r das Dilemma, aber die passt nicht zu Elon Musks Dogma. Man muss nur das Starship nicht wiederverwenden. Setzt man den Strukturfaktor der SuperHeavy auf das Starship an \u2013 beides sind ja gleich aufgebaut und haben den gleichen Durchmesser \u2013 so m&uuml;sste dieses als nicht wiederverwendbare Raketenstufe 70 bis 80 t wiegen. Dazu k&auml;me noch die Nutzlastverkleidung, die aber keinen Wiedereintritt &uuml;berstehen muss und daher, sobald 100 km H&ouml;he erreicht sind abgeworfen werden kann, was die Nutzlast steigert. Diese Verkleidung d&uuml;rfte etwa 5 t wiegen. Dann w&auml;ren wir selbst im ung&uuml;nstigsten Fall bei etwa 155 t Nutzlast, das ist &uuml;brigens recht nahe an den 150 t ist, die SpaceX f&uuml;r den Nicht-Wiederverwendbaren Fall verspricht.<\/p>\n<p>Im Prinzip hat man aber schon beim Design die Fehler begangen. Als 2016 Musk das Starship erstmals pr&auml;sentierte, stellte er gleichzeitig ein Mockup des bis dahin gr&ouml;&szlig;ten Tanks aus CFK-Materialien vor. Sp&auml;ter schwenkte man auf Stahl. Der Grund war wohl das zeurst ein neues System der Absorption der Wiedereintrittsenergie geplant war, das daraus basierte das man Stahl sehr hoch erhitzen kann, bis er an Festigkeit verliert. Doch das wurde sehr schnell begraben und nun werden Kacheln wie beim Space Shuttle verwendet. Doch beim Stahl blieb man. Nimmt man &Auml;u&szlig;erungen von Elon Musk, so wird man den Eindruck nicht los, das der prim&auml;re Grund die geringen Kosten von Stahl waren. Es gibt sicher andere Gr&uuml;nde, so ist Stahl einfacher zu verarbeiten als CFK-Werkstoffe, es g&auml;be aber auch noch die M&ouml;glichkeit Aluminium einzusetzen, das liegt sowohl in den Verarbeitungseigenschaften als auch dem Gewicht und den Kosten zwischen Stahl und CFK.<\/p>\n<p>Bei der SuperHeavy soll die M&ouml;glichkeit, das sich Stahl hoch erhitzen l&auml;sst, ja den Reentry-Burn &uuml;berfl&uuml;ssig machen. Das klappte bisher nicht. Beim Starship sollte der Hitzeschutzschild den Schutz bieten, sodass man hier sowieso auf ein leichteres Material verwenden k&ouml;nnte. Das Preisargument ist beim Starship noch fragw&uuml;rdiger, weil seine hohe Leermasse ja die gravierendsten Auswirkungen auf die Nutzlast hat und es ja wiederverwendet wird.<\/p>\n<p>Aus meiner Sicht hat man eine Fehlentscheidung getroffen, das habe ich schon <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/05\/15\/wiederverwendung-und-wiedersprueche\/\">mehrfach<\/a> erw&auml;hnt, einmal schon als das Starship 2019 in der heutigen Form <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/10\/08\/die-september-nachlese-zu-spacex\/\">angek&uuml;ndigt wurde<\/a>. Vielleicht sollte ich viel mehr SpaceX-Wetten machen, denn meist treffen meine Vorhersagen ja zu. Inzwischen nicht nur bei Terminen, sondern auch der Technik. Aber das ist ja nicht verwunderlich, denn f&uuml;r SpaceX gilt ja keine andere Physik als wie f&uuml;r mich.<\/p>\n<p>Am gravierendsten d&uuml;rfte die Misere f&uuml;r das Lunar Starship sein. Ist die Trockenmasse zu gro&szlig;, dann reicht das Volumen der Treibstofftanks gar nicht aus, damit die Mission erf&uuml;llt werden kann. Auf jeden Fall braucht man bei 50 t Nutzlast weit &uuml;ber 20 Fl&uuml;ge) ohne dass es Verluste gibt) bis man den Treibstoff transportiert hat. Wahrscheinlich wird SpaceX das aber erst angehen, wenn sie ihr<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Starship-V2-und-V3.shtml\"> \u201eV3\u201c Starship<\/a> haben, das die Sollnutzlast erreicht und auch gr&ouml;&szlig;ere Tanks hat. Der Gewinner d&uuml;rfte Blue Origin sein, die ja nun einen zweiten Mondlander bauen und deutliche Fortschritte aufweisen k&ouml;nnen. Auch die New Glenn soll im September ihren Jungfernflug haben. Ich denke sie werden vor SpaceX Astronauten auf den Mond bef&ouml;rdern \u2013 wenn das Artemisprogramm nicht vorher eingestellt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17417\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17417\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So wies es aussieht, ist SpaceX mit etwas konfrontiert, was nicht neu ist, aber vorhersehbar. 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