{"id":17433,"date":"2024-05-14T08:51:12","date_gmt":"2024-05-14T06:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17433"},"modified":"2024-05-14T08:51:12","modified_gmt":"2024-05-14T06:51:12","slug":"apollo-traegerraketenwahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/05\/14\/apollo-traegerraketenwahl\/","title":{"rendered":"Apollo: Tr&auml;gerraketenwahl"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17433\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17433\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So allm&auml;hlich n&auml;hert sich wieder ein Jubil&auml;um, n&auml;mlich das 55-ste der ersten Mondlandung. Ich habe schon an den letzten Jubil&auml;en 2019 und 2014 viel &uuml;ber das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apollo-artikel.shtml\">Apolloprogramm<\/a> geschrieben und will dies nun um einen weiteren Punkt erg&auml;nzen: die Wahl der Tr&auml;gerrakete, das hei&szlig;t, wie gro&szlig; ist sie und wie ist sie aufgebaut.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/33dacd7df2934dfd9d08e2204f15b5a8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<p>Die Wahl der Tr&auml;gerrakete ist die grundlegende und erste Entscheidung, die in einem Raumfahrtprojekt getroffen werden muss. Denn ihre Nutzlastkapazit&auml;t ist die Grenze, die nicht &uuml;berschritten werden kann. Beim Apolloprojekt gab es zwei wesentliche Unterschiede zu den beiden vorhergehenden Projekten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mercury-artikel.shtml\">Mercury<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini-artikel.shtml\">Gemini<\/a>: Es wurde keine existierende Tr&auml;gerrakete verwendet, sondern ein neuer Tr&auml;ger entwickelt. Wie schwer die Nutzlast war, stand damals noch nicht fest. Das erste Jahr war daher davon gepr&auml;gt von Diskussionen &uuml;ber die Technologie. Was es zu dem Zeitpunkt (1961) schon gab war das die Entwicklung der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn1.shtml\">Saturn I<\/a> angelaufen war. Deren erster Teststart am, 27. Oktober 1961 konnte man auch Kennedy vorf&uuml;hren als Beweis, wie gut das Mondprojekt nach nur wenigen Monaten l&auml;uft. Ebenso war das F-1 Triebwerk schon in der Entwicklung. Diese war zwei Jahre vorher beschlossen worden. Es war klar, dass man ein schlagkr&auml;ftigeres Triebwerk f&uuml;r mehr Nutzlast brauchte, auch wenn damals als Einsatzzweck wohl eher eine Raumstation vorgesehen war als eine Mondrakete. Nach Beschluss des Apolloprogramms wurde das F-1 dann aber von 4,45 auf 6,67 Millionen Newton Schub gesteigert. Da man schon vor dem Programm mit der Entwicklung der F\u20111 und H\u20111 Triebwerke begonnen, hatte sollten die Tr&auml;gerraketen diese Triebwerke in der ersten Stufe einsetzen.<\/p>\n<p>Nebenbemerkung: die vielen &#8222;krummen&#8220; Werte bei Schub oder Abmessungen im US-Programm haben nicht ihre Ursache in genauen Berechnungen, sondern der Tatsache das die im imperialen System erfolgten. Das F-1 wurde mit 1 Million &#8222;Pfund Kraft&#8220; (pounds of force) designt und dann auf 1,5 Millionen Pfund Kraft gesteigert. Ebenso entsprechen die krummen Durchmesser der Stufen der Saturn bzw. der Kommandokapsel von 10,06, 6,67 und 3,91 m im US-System 33, 22 Fu&szlig; (30,48 cm) und 154 Zoll (2,54 cm).<\/p>\n<p>Die Wahl ergab sich aus der Diskussion &uuml;ber das Verfahren der Mondlandung. Es gab drei m&ouml;gliche Verfahren mit den Bezeichnungen EOR, LOR und Direct Ascent. O stand f&uuml;r Orbital und R f&uuml;r Rendezvous. E f&uuml;r die Erde und L f&uuml;r den Mond (Lunar). Das missions&auml;rztlich einfachste Verfahren war die direkte Landung. Sie kommt ohne Kopplung aus. Es gibt nur ein Raumfahrzeug, die Kommandokapsel mit Hitzeschutzschild und aerodynamischen Form. Sie sitzt auf einer oder zwei Raketenstufen.<\/p>\n<p>Eine Rakete bringt die Kombination auf Mondkurs. Sie landet dann auf dem Mond &#8211; entweder direkt oder &uuml;ber den Umweg &uuml;ber einen Mondorbit. Die R&uuml;ckkehr l&auml;uft dann genauso ab. In der Kapsel landet dann die Besatzung. Au&szlig;er der Vermeidung von Kopplungen hatte dieses Konzept aber nur Nachteile. Da man die schwere Kommandokapsel zur Mondoberfl&auml;che und wieder zur&uuml;ckbringen muss &#8211; die Aufstiegsstufe des Mondlanders wiegt ohne Tranks nur ein Drittel der Kommandokapsel &#8211; musste die Rakete riesig sein. Nach Verlassen des Erdrotbits wog das Gespann fast so viel wie eine Atlas Tr&auml;gerrakete vor dem Start.<\/p>\n<p>Das EOR Verfahren variierte das Konzept davongehend dass man zwar immer noch nur ein Raumschiff hatte, aber man die einzelnen Stufen im Erdorbit koppelt. So braucht man anstatt einer gro&szlig;en Rakete (mindestens) zwei Raketen in der Gr&ouml;&szlig;e einer Saturn V. Das Erdorbitverfahren machte zwar Kopplungen n&ouml;tig, aber im Erdorbit konnte die Missionskontrolle Sch&uuml;tzenhilfe leisten. Gemini sollte ja solche Kopplungen erproben sodass man deise beherrschen w&uuml;rde wenn das Apolloprogramm beginnt.<\/p>\n<p>Erst sp&auml;t kam das sp&auml;ter durchgef&uuml;hrte LOR Verfahren auf. Sein Vorzug war das man anstatt einer Kommandokapsel, die auch den Start und Wiedereintritt &uuml;berstehen muss, nur einen sehr leichten, nur im Weltraum operierenden Mondlander f&uuml;r die Landung einsetzt. Da man diesen um rund 5.000 m\/s abbremsen und beschleunigen musste, sparte man so viel Treibstoff ein und kam mit einer einzigen Saturn V aus. Der Haken war, dass die Kopplung nach der R&uuml;ckkehr von der Mondoberfl&auml;che im Mondorbit erfolgen musste. Bei Funklaufzeiten von 3 Sekunden konnte hier die Missionskontrolle wenig f&uuml;r die Astronauten tun, weshalb dieser Bereich de NASA auch anf&auml;nglich am st&auml;rksten gegen dieses Verfahren war.<\/p>\n<p>Ma&szlig;gebliche &Uuml;berzeugungsarbeit f&uuml;r das LOR Verfahren leistete <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_C._Houbolt\">John C. Houbolt<\/a> vom Langely Research Center. Neben der Einsparung an Tr&auml;gerraketen versprach vor allem die rasch fortschreitende Entwicklung der Computertechnik, das man einen Computer der die notwendigen Berechnungen f&uuml;r die erforderlichen Kurskorrekturen in die Mondlandef&auml;hren, w&uuml;rde integrieren k&ouml;nnte, wodurch die Astronauten wenig Hilfe von der Missionsleitung brauchten. Dies und vor allem, dass man so nur die H&auml;lfte der Masse die beim EOR oder Direkten Verfahren in einen Erdorbit gelangte, starten musste, f&uuml;hrten dazu, dass am 22.6.1962 das LOR-Verfahren definitiv gew&auml;hlt wurde. Erst danach konnte die Entwicklung des Mondlanders starten. Im Juli 1962 forderte die NASA die Industrie auf Entw&uuml;rfe einzureichen. Da zu dem Zeitpunkt die Entwicklung der beiden anderen Projekte &#8211; Saturn V und Apollo CSM schon ein Jahr lief, wurde der Vertrag sehr schnell finalisiert. Schon am 7.11.1952 erhielt Grumman den Auftrag f&uuml;r das LM.<\/p>\n<p>Zuerst favorisierte das MSFC die Technik des <strong>E<\/strong>arth <strong>O<\/strong>rbit <strong>R<\/strong>endezvous (EOR). Die favorisierte L&ouml;sung daf&uuml;r war die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn-geschichte.shtml\">Saturn C-2<\/a>. Die Saturn C-2 hatte zwei Triebwerke von 4,45 MN Schub (die erste Version des F\u20111, erst sp&auml;ter wurde der Schub auf 6,672 MN erh&ouml;ht) in der ersten Stufe, eines in der zweiten Stufe und ein J-1 Triebwerk in der dritten Stufe. Mit einer Startmasse von etwa 700 t h&auml;tte man viele Starts pro Mondlandung ben&ouml;tigt, um den Treibstoff in den Orbit zu bef&ouml;rdern. Sp&auml;ter wurde die Saturn C-2 noch verkleinert um die H-1 Triebwerke in der ersten Stufe einzusetzen. Je nach Version h&auml;tte sie 21 bis 25 t Nutzlast f&uuml;r einen Erdorbit gehabt.<\/p>\n<p>F&uuml;r Wernher von Braun, in dessen Vision eine Raumstation vor den Missionen zu Mond oder Mars entstand, damit man in ihr die einzelnen Bauteile daf&uuml;r zusammenbauen oder zumindest zusammenkoppeln konnte, hatte die C-2 noch den Vorteil, das ihre Nutzlast ausreichend f&uuml;r einzelne Module einer Raumstation war. An diese Phase erinnern auch das f&uuml;r die Saturn I\/IB drei Startpl&auml;tze entstanden. Die Saturn V kam mit zwei aus, wobei der zweite nur 1969 als in einem Jahr vier Missionen abhoben, gebraucht wurde.<\/p>\n<p>Parallel verlief am MSFC die Planung f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/nova.shtml\">Saturn C-8 oder Nova<\/a>, da die STG (<strong>S<\/strong>pace <strong>T<\/strong>ask <strong>G<\/strong>roup) die direkte Landung favorisierte. Sie h&auml;tte acht F\u20111 Triebwerke in der ersten Stufe ben&ouml;tigt. Die STG war eine Gruppe in der NASA, welche die bemannten Programme designte. Mercury wurde weitestgehend von der STG geleitet.<\/p>\n<p>W&auml;hrend die Wahl von Sauerstoff und Kerosin f&uuml;r die ersten Stufen aller Versionen nie zur Disposition stand, war die Frage des Treibstoffs der Oberstufen offen. Im Laufe des Jahres 1959 fiel die Entscheidung f&uuml;r die Benutzung von Wasserstoff in den Oberstufen. Wernher von Braun war besorgt, weniger wegen des Antriebs als vielmehr wegen des Handlings der gro&szlig;en Mengen an Wasserstoff am Startplatz. Er konnte aber durch die Erfahrungen, die beim Lewis-Forschungszentrum in den vergangenen Jahren mit wasserstoffbetriebenen Flugzeugen gewonnen wurden, &uuml;berzeugt werden. Im Herbst 1961 stand die Forderung f&uuml;r den Antrieb der Oberstufe: er sollte 150.000 Pfund (667,2 kN) Schub aufbringen. Das wurde zu Jahresende auf 200.000 Pfund (890 kN) erh&ouml;ht. Das war die Vorgabe f&uuml;r das J\u20112 Triebwerk. Es half allerdings auch, dass das RL-10 Triebwerk f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/centaur.shtml\">Centaur<\/a> keinerlei Probleme in der Entwicklung hatte, w&auml;hrend die Centaur etliche hatte. Die Saturn I setzte dann auch sechs RL-10 ein, allerdings in einer Stufe mit herk&ouml;mmlicher Bauweise ohne die Innovationen der Centaur. Alle Starts verliefen anders als die der Atlas-Centaur problemlos und so hob die letzte Saturn I ab, bevor die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/atlas-centaur.shtml\">Atlas-Centaur<\/a> &uuml;berhaupt qualifiziert war.<\/p>\n<p>Im Februar 1961 gab das MSFC die C-2 auf und plante die C-3 mit drei Trieb\u00adwerken in der ersten Stufe. Damit ben&ouml;tigte man weniger Fl&uuml;ge f&uuml;r das EOR-Verfahren. Im Laufe des Jahres 1961 tauchten dann noch die Entw&uuml;rfe f&uuml;r die C-4 mit vier Triebwerken in der ersten Stufe und die C-5 mit f&uuml;nf Triebwerken zu Jahresende auf. Weitere Varianten kamen hinzu, indem die Zahl der J\u20112 Triebwerke in den Oberstufen wechselte oder F\u20111 Triebwerke in den Oberstufen durch J\u20112 ersetzt wurden. So sollten C-2 und C-3 zuerst das F\u20111 Triebwerk in der zweiten Stufe einsetzen. Ein sp&auml;terer Vorschlag f&uuml;r die C-3 sah vier J\u20112 in der zweiten, zwei J\u20112 Triebwerke in der dritten Stufe aber nur noch zwei F\u20111 in der ersten Stufe vor.<\/p>\n<p>Dieses Durcheinander endete am Jahresende 1961, als sich das MSFC intern auf die Entwicklung der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn5.shtml\">Saturn C-5<\/a> einigte. Die erste Version der Saturn C-5 hatte noch vier J\u20112 Triebwerke in der zweiten Stufe S\u2011II. Am 6.11.1961 wechselt das MFSC, um die Nutzlast zu erh&ouml;hen, von vier auf f&uuml;nf Triebwerke in der S\u2011II. Am 25.1.1962 gab das NASA\u2011Hauptquartier das Okay f&uuml;r die Entwicklung der Saturn C-5. Sie hatte damals eine projektierte Nutzlast von 113 t in den Erdorbit und 41 t zum Mond.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 1962 gab das MSFC die Entwicklung der Nova endg&uuml;ltig auf. Sie h&auml;tte acht bis zehn F\u20111 Triebwerke in der ersten Stufe erfordert. Dazu ein neu ent\u00adwickeltes M-1 Triebwerk, das Wasserstoff verbannte, in der zweiten Stufe. Der Hauptgrund f&uuml;r die Aufgabe war die Terminvorgabe. Die gr&ouml;&szlig;ere Nova brauchte l&auml;nger f&uuml;r die Entwicklung und es gab seit dem 25.5.1961 die Deadline &#8222;bis zum Ende des Jahrzehnts&#8220;. Die C-5 war kleiner, aber dadurch ein Jahr fr&uuml;her fertig. Damals rechnete man mit einem operationellen Betrieb ab November 1967. Real erfolgte der erste Start zwar im November 1967. Doch in den operationellen Betrieb ging der Tr&auml;ger erst ab Dezember 1968.<\/p>\n<p>Anders verlief die Entwicklung der Saturn I. Sie wurde als Saturn C-1 vor dem Apolloprogramm entwickelt, mit dem Ziel, die NASA\u2011Flotte um eine Tr&auml;gerrakete mit einer Nutzlast von 10 t zu erweitern. Geplant als dreistufige Tr&auml;gerrakete (S-I \/ S\u2011IV \/ S-V), wurde zwischen Januar und Mai 1961 die dritte Stufe S-V gestrichen. Dadurch blieb die Saturn I auf Erdorbitmissionen beschr&auml;nkt. Mit dem Beschluss des Baus der Saturn V wurde die Entscheidung getroffen, die letzte Stufe S\u2011IVB auf der Saturn I einzusetzen. Diese Version, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn1b.shtml\">Saturn IB<\/a>, wurde damit zu einen Testvehikel. Die neue Oberstufe war deutlich gr&ouml;&szlig;er war als die bisher geplanten Stufen S\u2011IV und S-V. Damit war es m&ouml;glich, Teile von Apollo, wie das CSM ohne Treibstoff oder den Mondlander, alleine im Erdorbit zu testen. Dies ent\u00adlastete den Zeitplan.<\/p>\n<p>Die Nutzlast der Saturn V wurde durch bessere Leistungswerte, aber auch Gewichtseinsparungen (vor allem bei der S-II Stufe) bis zum Ende des Programms von 45 t (erste Version) auf 49 t gesteigert. Das machte die verl&auml;ngerten Missionen (ab Apollo 15) erst m&ouml;glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17433\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17433\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So allm&auml;hlich n&auml;hert sich wieder ein Jubil&auml;um, n&auml;mlich das 55-ste der ersten Mondlandung. 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August 2019","format":false,"excerpt":"Die Welle der Mondlande-dokus hat auch eine sehr interessante Doku hervorgebracht, und zwar \u201eMondm\u00e4nner mit Hammer und Sichel\u201c. Es geht dabei um den Wettlauf im All, von Gagarin bis zur N-1. Vor allem um die dreht es sich. Das Format ist relativ authentisch. Nie zuvor habe ich von Russen, und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/fc8f8fae3486407ba191d9f6e79f5c25","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17433\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}