{"id":17442,"date":"2024-05-23T01:20:28","date_gmt":"2024-05-22T23:20:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17442"},"modified":"2024-05-26T09:12:23","modified_gmt":"2024-05-26T07:12:23","slug":"einsatzgeschichte-der-saturn-i-fortsetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/05\/23\/einsatzgeschichte-der-saturn-i-fortsetzung\/","title":{"rendered":"Einsatzgeschichte der Saturn I (Fortsetzung)"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17442\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17442\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute als Vorg&auml;ngerin der Saturn IB und des Apolloprogramms fast vergessen, war die Saturn I ein wichtiger Zwischenschritt bei der Entwicklung der Saturn V. Dies ist eine &Uuml;bersicht &uuml;ber ihre Starts. Der folgende Text entstammt meinem Buch &uuml;ber die Saturn Tr&auml;gerraketen. Das gibt es &uuml;berall im Handel, bei meinem <a href=\"https:\/\/buchshop.bod.de\/das-apolloprogramm-1-bernd-leitenberger-9783739203805\">Verlag BOD<\/a> und bei <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3V6hXQa\">Amazon<\/a>. Dies ist der zweite Teil, der die Starts mit Oberstufen behandelt. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/05\/21\/einsatzgeschichte-der-saturn-i\/\">Teil 1 erschien vor zwei Tagen<\/a> und auf der Website findet man beide Teile auch als <a href=\"\/Saturn-I-Starts.shtml\">gemeinsamen Artikel<\/a>.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/7401a63212ed4a0784beda584b0e1f10\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<h3 class=\"western\">Die Starts mit Oberstufe SA-4<\/h3>\n<p>Die folgenden Fl&uuml;ge fanden vom Startkomplex 37B statt. Er war ur\u00adspr&uuml;nglich als Absicherung f&uuml;r einen Fehlstart bei Komplex 34 erbaut worden, f&uuml;r den Fall, dass dieser Komplex zerst&ouml;rt wird. Die Startanlagen von LC-37 wurden dann aber wesentlich gr&ouml;&szlig;er als die von LC-34. Der bewegliche Startturm mit vier Aufz&uuml;gen wog alleine 4.700 t und war 86 m hoch.<\/p>\n<p><b>SA\u20115<\/b> war der erste Einsatz der Oberstufe S\u2011IV. Daf&uuml;r fehlte aber die Nutzlast. Man hatte die S\u2011IV nur mit der Spitze einer Jupiter-Mittelstreckenrakete versehen, um die Aero\u00addynamik zu verbessern. Sie war 50 m hoch, k&uuml;rzer als die sp&auml;teren Versionen mit 57,5 m H&ouml;he. Im Vorfeld, wenige Tage vor dem geplanten Start, kam es zur Explosion einer S\u2011IV bei einem Bodentest. Der Zwischentankboden war gebrochen. Wie sich herausstellte, lag dies an einer zu hohen Druckbeauf\u00adschlagung durch den Teststand. Die Druckbeaufschlagung der Saturn im Cape wurde gepr&uuml;ft, aber der Vorgang hatte keine Auswirkung auf den Start. Der Flug musste wegen eines eingerissenen Flansches beim Bef&uuml;llen um zwei Tage verschoben werden. Schlie&szlig;lich hob SA\u20115 am 29.1.1964 ab.<\/p>\n<p>Neben den schubst&auml;rkeren H\u20111 Triebwerken wurde auch die S-I verl&auml;ngert, sodass sie 31 Prozent mehr Treibstoff aufnehmen konnte. Weiterhin wurden Finnen an die Basis montiert, die bisher fehlten.<\/p>\n<p>Erstmals erreichte eine Saturn einen Orbit. Sie war besonders gut instrumentiert. 1.183 Messparameter wurden zum Boden &uuml;bertragen. Acht Kameras in der Rakete wurden in versiegelten Beh&auml;ltern nach der Stufentrennung abgetrennt und sp&auml;ter geborgen. 21 Kameras am Boden filmten den Aufstieg. Nach 147,2 s be\u00adgann die Stufentrennung. Zuerst mit dem Z&uuml;nden der Ullageraketen der S\u2011IV, dann mit dem Z&uuml;nden der Retroraketen der S\u2011IB und explosiven Sprengladungen und f&uuml;hrten zur Durchtrennung der Verbindung. Die S\u2011IV arbeitete tadellos und schaltete sich nach 8 Minuten ab, als die IU signalisierte, dass der Orbit erreicht war. Die Filmkapseln in den verschlossenen Be\u00adh&auml;ltern, die sich nach Stufentrennung von der ersten Stufe l&ouml;sten, wurden bis auf eine verlorene Kamera 800 km vom Cape entfernt im Atlantik geborgen.<\/p>\n<p>Zusammen mit dem Ballast erreichten rund 17 t den Orbit, eine elliptische Erd\u00adumlaufbahn mit einem Perig&auml;um in 264 und einem Apog&auml;um in 741 km H&ouml;he. Das war die bis dahin gr&ouml;&szlig;te Masse im Orbit. Die Kombination war, da es keine Trennung von der zweiten Stufe gab, 24,4 m lang. Ebenfalls ein Rekord, der im damaligen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/wettlauf-zum-mond.shtml\">politischen Klima<\/a> gefeiert wurde.<\/p>\n<p>Die Startrate nahm nun zu. Nachdem es bisher f&uuml;nf bis sechs Monate Pause zwischen den Starts gab (zwischen dem letzten Block I Flug SA\u20114 und dem ersten Block II Flug SA\u20115 sogar zehn Monate), startete die n&auml;chste Mission SA\u20116 schon vier Monate sp&auml;ter. Allerdings musste der Start wegen verschiedener Probleme dreimal ver\u00adschoben werden.<\/p>\n<p>Erstmals hatte die Rakete eine \u201eechte\u201c Nutzlast. Es war das Boilerplate 13 des Apolloraumschiffs, ein Massenmodell von 7.700 kg Gewicht. North American fertigte 40 Boilerplates f&uuml;r verschiedene Tests. Dieses war eines davon. Das Modell hatte keine funktionierenden Systeme, aber 116 Sensoren an verschiedenen Stellen, welchen den Druck, Temperatur und andere Einfl&uuml;sse w&auml;hrend des Starts ma&szlig;en. Aufgrund dessen, das es erstmals eine Nutzlast f&uuml;r das Apollprogramm gab, gibt es auch eine zweite Bezeichnung f&uuml;r diesen Flug: <b>A-101<\/b> mit \u201eA\u201c f&uuml;r Apollo. Dazu kam das Launch Escape System, das aber ebenfalls nur eine Attrappe war.<\/p>\n<p>Nach drei Startversuchen hob <b>SA\u20116<\/b> am 28.5.1964 ab. Nach 116,1 s schaltete sich Trieb\u00adwerk #8 ab. Das war nicht Bestandteil des Testprogramms. Die anderen Triebwerke kompensierten den Ausfall und arbeiteten 2,7 s l&auml;nger. Das Raumschiff gelangte in einen 182 \u00d7 227 km hohen Orbit. Die Kapsel funkte vier Stunden lang Messwerte zu den Bodenstationen, bis die Batterie entladen war. Sie vergl&uuml;hte durch den niedrigen Orbit nach wenigen Tagen am 1.6.1964 beim Wiedereintritt. Die Ursache f&uuml;r den Ausfall des Triebwerks konnte rasch gefunden werden. Ein Zahn des Ge\u00adtriebes der Apparatur, welches das Schmiermittel bereitstellte, war abgebrochen. Dies hielt das Testprogramm nicht auf, da diese Konstruktion sowieso durch eine neue, weniger anf&auml;llige, ersetzt werden sollte.<\/p>\n<p><b>SA\u20117 <\/b>war, was die Saturn anging, eine Wiederholung von SA\u20116. Die wichtigsten &Auml;nderungen betrafen das Apollo-Raumschiff, erneut ein Boilerplate, diesmal BP\u201115. Es gab zus&auml;tzliche Sensoren an einer der RCS-D&uuml;sen, sodass die Zahl der Messwerte vom Modell auf 136 anstieg. Weiterhin war der Fluchtturm nun ein funktionsf&auml;higes Exemplar. Eine weitere &Auml;nderung gab es. Bisher war die Mission vorprogrammiert, was den Ablauf der Ereignisse anging. Der Ablauf wurde durch einen Magnetbandrekorder mit 33 Spuren gesteuert, der die genaue Abfolge enthielt. Nun erhielt der Computer die F&auml;higkeit, das die Abfolge w&auml;hrend des Flugs durch Funkkommando ver&auml;ndert werden konnte.<\/p>\n<p>Die Stufen kamen am 6 und 12. Juli 1964 an. Bei der &Uuml;berpr&uuml;fung entdeckte man aber einen Haarriss an einem der Triebwerke der S-I. Gem&auml;&szlig; den strengen Qualit&auml;tsstandards mussten alle acht Triebwerke demontiert und zum Hersteller Chrysler zur &Uuml;berpr&uuml;fung verschifft werden. Jede Demontage eines Triebwerks dauerte 10 Stunden. So hielt dies den Start um zwei Wochen auf. Ursache war Stresskorrosion, die man schon bei Chrysler bei den Vorbereitungen von SA\u20115 beobachtet hatte. Die Rakete blieb am Serviceturm, als am 28.8.1964 der Wirbelsturm \u201eCleo\u201c mit Windgeschwindigkeiten von 110 km\/h &uuml;ber das Cape zog.<\/p>\n<p>Der Start von <b>SA\u20117<\/b> mit der Alternativbezeichnung <b>A-102<\/b> erfolgte am 18.9.1964 ohne Probleme. Nach 147,7 s wurde die S-I abgeschaltet, nach 148,4 s erfolgte die Stufentrennung und nach 149,4 s hatte die S\u2011IV gez&uuml;ndet. Als neues Ereignis wurde nach 160,7 s der Fluchtturm durch seine eigene Rakete abgetrennt. Nach 621,2 s erreichte BP-15 einen 212,7 \u00d7 226,5 km Orbit. &Uuml;ber f&uuml;nf Stunden gab es Messwerte vom Raumschiff, bis die Batterien entladen waren. Am 22.9.1964 vergl&uuml;hte BP-15 beim Wiedereintritt.<\/p>\n<p>Damit war offiziell das Saturn I Testprogramm abgeschlossen und die Saturn I wurde f&uuml;r operationell erkl&auml;rt. Es waren aber noch drei weitere Saturn I in der Produktion, diese sollten noch gestartet werden.<\/p>\n<p>Da <b>SA\u20119<\/b> weiter in der Produktion fortgeschritten war als SA\u20118, wurde dieser Start vorgezogen. Nutzlast war wie zuvor ein Boilerplatte des Apollo CSM, diesmal jedoch nur 4.500 kg schwer. Dazu kam ein Pegasussatellit, der fest mit der S\u2011IV verbunden war. Der Satellit bestand im Wesentlichen aus zwei Fl&uuml;geln, belegt mit einer Aluminiumfolie. Sie wurden im Orbit entfaltet und hatten dann eine Fl&auml;che von 29,3 \u00d7 4,3 m\u00b2. Zusammengefaltet war der Satellit 5,1 m breit, 2,1 m weit, aber nur 28 cm hoch. Damit passte er in den Adapter, der zwischen dem Durchmesser der S\u2011IV von 5,5 m und dem Durchmesser des Apollo Servicemoduls von 3,91 m vermittelte. Das Boilerplate wurde im Orbit zuerst abgetrennt. Eine Minute sp&auml;ter wurden die Sammel\u00adfl&auml;chen des Pegasus entfaltet.<\/p>\n<p>Obwohl von den zw&ouml;lf Zielen des Flugs nur eines auf den Pegasus-Satelliten entfiel, hatte dieser Priorit&auml;t. Er hielt, da er in der Produktion zur&uuml;cklag, den Flug um drei Monate auf. Die wissenschaftliche Fragestellung von Pegasus war, wie h&auml;ufig Mikro\u00admeteoriten im Weltall vorkamen. Dazu gab es zwei Metallfl&auml;chen auf den Fl&uuml;geln. Ein auftreffendes Staubteilchen verdampfte beim Auftreffen auf die &auml;u&szlig;ere Folie und verdampfte beim Einschlag auch Metall. Damit erzeugte es eine Entladung (Kurzschluss) auf der zweiten Folie, da kurzzeitig ein elektrischer Kontakt bestand. So konnten Teilchen zwischen 0,1 Mikrogramm und 0,1 Milligramm Masse detektiert werden. Die untere Grenze war gegeben durch die Auslegung der Raumanz&uuml;ge. Darunter w&auml;ren Teilchen in jedem Falle ungef&auml;hrlich. Die obere Grenze war die minimale Masse, ab der Meteoriten fotografisch als Sternschnuppe noch detektiert werden konnten. Oberhalb dieser Masse war die Gefahr von den Beobachtungen des Sternenhimmels durch Astronomen schon bekannt.<\/p>\n<p>Die Frage war nicht nur akademischer Natur, sondern betraf auch die Auslegung der Apollo-Raumanz&uuml;ge, die gegen diese Teilchen sch&uuml;tzen sollten. Um eine m&ouml;glichst lange Lebensdauer des Satelliten zu erm&ouml;glichen, wurde ein hoher Orbit angestrebt. SA\u20119 setzte am 16.2.1965 Pegasus 1 in einer 500 \u00d7 723 km hohen Umlaufbahn aus. Der Satellit lieferte die geforderten Daten, auch wenn es Probleme gab. Er taumelte durch den Resttreibstoff der S\u2011IV um seine Achse und das Auslesen seiner Speicher machte Probleme. Immerhin 70 Einschl&auml;ge wurden in den ersten zwei Wochen detektiert. Trotzdem glaubte keiner, dass der Satellit das geforderte Jahr durch\u00adhalten w&uuml;rde. Er &uuml;bertraf diese Dauer und wurde erst am 29.8.1968 ab\u00adgeschaltet, noch immer funktionsf&auml;hig. Pegasus 1 vergl&uuml;hte am 17.9.1978, das Boilerplate, das einen geringeren \u201eLuftwiderstand\u201c hatte, blieb sogar bis zum 10.7.1985 im Orbit.<\/p>\n<p>Die beiden folgenden Fl&uuml;ge SA\u20118 mit Apollo Boilerplate 26 (auch <b>A-104<\/b><b>)<\/b> und SA\u201110 (alternative Bezeichnung: <b>A-105<\/b>) mit Boilerplate 9A, und den beiden Satelliten Pegasus 2 und 3 waren eine Wiederholung von SA\u20119. SA-8 war der erste Nachtstart einer Saturn. Bei SA\u201110, dem letzten Start der Saturn I, herrschte Hektik, den die NASA wollte ab August 1965 das Launchpad 37 f&uuml;r die Starts der Saturn\u00a0IB umbauen. Wollte man die letzte Saturn I also noch starten, so musste dies vorher erfolgen. Der Start von <b>SA\u201110<\/b> erfolgte am 30.7.1965, un\u00admittelbar vor der Deadline. 4.400 kg der Startmasse entfielen auf das Boilerplate. Es wurde ein nahezu kreisf&ouml;rmiger Orbit von 516 \u00d7 537 km H&ouml;he erreicht. Pegasus 3 vergl&uuml;hte als erster Pegasus-Satellit am 4.8.1969, Boilerplate 9A erst am 22.11.1975, als schon die Apollo-Sojus-Testmission beendet war.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der letzte Pegasussatellit hatte zus&auml;tzlich 352 Materialproben an Bord. Man nahm an, dass diese Proben von einem Geminiraumschiff geborgen werden k&ouml;nnten. Bei einer EVA sollten die Materialproben durch einen Astronauten geborgen werden. Probleme im <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini.shtmlhttps:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini.shtml\">Geminiprogramm<\/a> mit den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/agena.shtml\">GATV<\/a> f&uuml;hrten dazu, dass es nicht dazu kam. Doch der Pegasus-Satellit lieferte bis zum Vergl&uuml;hen am 4.8.1969 Daten.<b> SA\u2011<\/b><b>8<\/b> war nur kurz vorher am 4.7.1965 in einen etwas zu exzentrischen Orbit (Apog&auml;um in 739 anstatt 530 km H&ouml;he) aufgrund kleinerer Probleme beim S\u2011IV-Antrieb bef&ouml;rdert worden. Damit hatte die NASA erstmals zwei Saturn in einem Monat gestartet. Pegasus 1 und 2 wurden 1 am 29.8.1969 abgeschaltet. Die Satelliten lieferten die Erkenntnis, dass Mikrometeoriten keine Gefahr f&uuml;r Astronauten waren wenn sie auf dem Mond mehrere Tage arbeiteten.<\/p>\n<p>Pegasus 2 vergl&uuml;hte am 3.11.1979, das mitgestartete Boilerplate 26 als letzte Apollohardware im Orbit, sogar erst am 8.7.1989.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#c0c0c0\">\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"12%\">\n<p class=\"western\">Datum<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Nutzlast<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Tr&auml;gerrakete<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"18%\">\n<p class=\"western\">Startplatz<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"13%\">\n<p class=\"western\">Tr&auml;ger\u00adnummer<\/p>\n<\/th>\n<th bgcolor=\"#cccccc\" width=\"13%\">\n<p class=\"western\">Nutzlast<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#d8d8d8\">\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"12%\">\n<p class=\"western\">27.10.1961<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Ballast<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20111<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"13%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#d8d8d8\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">25.04.1962<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Highwater II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20112<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#d8d8d8\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">16.11.1962<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Highwater II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20113<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#d8d8d8\">\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"12%\">\n<p class=\"western\">28.03.1963<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Ballast<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20114<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"13%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#d8d8d8\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">29.01.1964<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Jupiter Nosecone<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20115<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">8.168 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#d8d8d8\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">28.05.1964<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Apollo BP-13<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20116<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">7.700 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#d8d8d8\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">18.09.1964<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Apollo BP-15<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20117<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">7.800 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#ffffff\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">16.02.1965<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Pegasus 1 \/ Apollo BP-16<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20119<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">10.500 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#ffffff\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">25.05.1965<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Pegasus 2 \/ Apollo BP-26<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u20118<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">10.500 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr bgcolor=\"#ffffff\">\n<td width=\"12%\">\n<p class=\"western\">30.07.1965<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"26%\">\n<p class=\"western\">Pegasus 3 \/ Apollo BP-9A<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\">\n<p class=\"western\">Saturn I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"18%\">\n<p class=\"western\">CC LC-37B<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"western\">SA\u201110<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"13%\">\n<p class=\"tabellen-inhalt-rechts\">10.206 kg<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17442\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17442\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 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Dies ist eine &Uuml;bersicht &uuml;ber ihre Starts. Der folgende Text entstammt meinem Buch &uuml;ber die Saturn Tr&auml;gerraketen. Das gibt es &uuml;berall im Handel, bei meinem Verlag BOD und bei Amazon. 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