{"id":17469,"date":"2024-06-02T08:43:11","date_gmt":"2024-06-02T06:43:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17469"},"modified":"2024-06-02T08:43:11","modified_gmt":"2024-06-02T06:43:11","slug":"designmaengel-im-starship-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/06\/02\/designmaengel-im-starship-teil-2\/","title":{"rendered":"Designm&auml;ngel im Starship \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17469\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17469\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich schlie&szlig;e an meinen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/05\/05\/die-designmaengel-im-starship\/\">Artikel vom Anfang dieses Monats<\/a> an und bsch&auml;ftige mich etwas weiter mit dem Starship, aber auch den Weiterentwicklungen V2 und V3. Es geht darum, dass man einiges an der Konstruktion h&auml;tte besser machen k&ouml;nnen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/d11589390852429fa2fe8bc24652e228\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Nutzlastabsch&auml;tzungen<\/h4>\n<p>Ein eigenes SpaceX-Kapitel, weit &uuml;ber das Starship hinausgehend, ist die Nutzlastabsch&auml;tzung. Bevor man eine Rakete baut, will man ja wissen, wie viel Nutzlast sie hat. Die einfachste Methode ben&ouml;tigt nur einen Taschenrechner. Man nimmt die Raketengrundgleichung und errechnet mit einer angenommenen Nutzlast die Endgeschwindigkeit. Davon zieht man ab, was man als Verluste annimmt, basierend auf Erfahrungswerten von bekannten Raketen &auml;hnlicher Konstruktion. Mit der Differenz der Geschwindigkeit zur Zielgeschwindigkeit f&uuml;r einen Orbit kann man die Nutzlast dann leicht anpassen und diese Rechnung iterativ wiederholen.<\/p>\n<p>Alternativ macht man es wie ich: man simuliert einen Raketenstart, berechnet f&uuml;r einen Bruchteil einer Sekunde die aktuelle Beschleunigung in allen drei Raumachsen, zieht Gravitation und Luftwiderstand ab und integriert dies &uuml;ber die gesamte Betriebszeit. Das ist schon alleine deswegen n&ouml;tig, weil f&uuml;r einen sp&auml;teren Zeitpunkt ja bekannt sein muss, wie sich die Rakete neigen muss, damit sie den korrekten Orbit erreicht. Die Winkel zu bestimmten Zeitpunkten kann man durch Variation der Simulation berechnen.<\/p>\n<p>Es ist also kein Hexenwerk, die Nutzlast vorher zu berechnen, und so erreichen die meisten Raketen auch die geplante Nutzlast. Oftmals &uuml;bertreffen sie diese sogar, weil man w&auml;hrend der Entwicklung etwas verbessert hat. So war es bei vielen europ&auml;ischen Raketen. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane4.shtml\">Ariane 1-4<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ariane-5-evolution.shtml\">Ariane 5E<\/a> &uuml;bertrafen die Zielnutzlast jeweils deutlich. Auch die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/saturn5.shtml\">Saturn V<\/a> hatte das Ziel, 45 t zum Mond zu bef&ouml;rdern, und schaffte schlie&szlig;lich 49 t.<\/p>\n<p>Bei SpaceX haben wir seit der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/falcon1.shtml\">Falcon 1<\/a> jedoch den genau gegenteiligen Trend. Keine der angek&uuml;ndigten und umgesetzten Raketen hat die Zielnutzlast erreicht:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Rakete<\/td>\n<td width=\"25%\">Nutzlast angek&uuml;ndigt<\/td>\n<td width=\"25%\">Netzlast real<\/td>\n<td width=\"25%\">Abweichung<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Falcon 1<\/td>\n<td width=\"25%\">670 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">420 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">37 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Falcon 9 V 1.0<\/td>\n<td width=\"25%\">4.536 kg GTO<\/td>\n<td width=\"25%\">3.000 kg<\/td>\n<td width=\"25%\">34 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Falcon 9 aktuell<\/td>\n<td width=\"25%\">8.300 kg GTO<\/td>\n<td width=\"25%\">6.500 kg (nicht wiederverwendbar)<\/td>\n<td width=\"25%\">22 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Falcon Heavy<\/td>\n<td width=\"25%\">26.700 kg GTO<\/td>\n<td width=\"25%\">15.000 kg (nicht wiederverwendbar)<\/td>\n<td width=\"25%\">45 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Starship<\/td>\n<td width=\"25%\">100.000 kg LEO<\/td>\n<td width=\"25%\">40.000 \u2013 50.000 kg ITF-3<\/td>\n<td width=\"25%\">50 \u2013 60 %<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Warum dem so ist, ist mir auch nach vielen Jahren ein R&auml;tsel. Es macht absolut keinen Sinn eine Nutzlast anzuk&uuml;ndigen, die man nicht erreicht. Man verliert so Glaubw&uuml;rdigkeit und es wirkt ein bisschen l&auml;cherlich.<\/p>\n<p>Es macht auch teure Nachbesserungen n&ouml;tig. Die Falcon 9 h&auml;tte in der ersten Version mit 4,5 t GTO-Nutzlast durchaus mittelgro&szlig;e Satelliten transportieren k&ouml;nnen. Mit 3 t in den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/orbits.shtml\">GTO<\/a> war sie jedoch zu klein und musste in mehreren Schritten in der Leistung gesteigert werden. Schon bevor das Starship &uuml;berhaupt zum ersten Mal eine echte Nutzlast transportiert, k&uuml;ndigt Elon Musk bereits neue Versionen V2 und V3 an. Auch das sind unn&ouml;tige Nachbesserungen. Warum baut man das Starship nicht gleich so, dass es die Sollnutzlast erreicht?<\/p>\n<p>Es kommt noch besser: Auch f&uuml;r die neuen Modelle wird eine Nutzlast angek&uuml;ndigt, die sie nicht erreichen k&ouml;nnen. F&uuml;r das Starship V3 sollen 41 % mehr Treibstoff 150 % mehr Nutzlast bringen. Jeder, der etwas Verstand hat, kann mal &uuml;berlegen, wie dies gehen soll. Sicher steigt die Trockenmasse nicht im gleichen Ma&szlig;e, aber eine solche Steigerung ist physikalisch kaum glaubhaft.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Stufendurchmesser<\/h4>\n<p>Eine weitere Besonderheit bei SpaceX sind \u201eSpargelraketen\u201c, die sich aus den Nachbesserungen ergeben. Das Starship schl&auml;gt hier ein neues Kapitel auf, da es schon in der ersten Version eine Spargelrakete ist.<\/p>\n<p>F&uuml;r Tanks kann man berechnen, bei welchem Durchmesser-L&auml;ngen-Verh&auml;ltnis sie das geringste Gewicht bei einer vorgegebenen Treibstoffmenge haben. F&uuml;r einen einzelnen zylindrischen Tank ist das relativ einfach durch die Mathematik vorgegeben: Die L&auml;nge sollte dem doppelten Durchmesser entsprechen. F&uuml;r eine mehrstufige Rakete, die pro Stufe je einen Treibstoff- und Oxidatortank hat, muss man Optimierungen durchrechnen. Bei einer zweistufigen Rakete, die in beiden Stufen denselben Durchmesser und denselben Treibstoff einsetzen, wird man etwa auf eine Gesamtl&auml;nge im Bereich des acht bis zehnfachen Durchmessers kommen. Dazu kommt noch die Nutzlastverkleidung. So war es auch bei den ersten Versionen der Raketen von SpaceX.<\/p>\n<p>Beim Starship ist es schon in der ersten Version die 13,4-fache L&auml;nge, ansteigend auf das 17-fache, &auml;hnlich wie bei der Falcon 9, die aktuell auf das 19,4-fache des Durchmessers kommt. Von der Physik vorgegeben, sollte SpaceX eigentlich den gegenteiligen Kurs verfolgen. Zumal Musk schon recht fr&uuml;h wusste, dass es nicht die Sollnutzlast erreicht \u2013 das schrieb er schon vor Jahren. Da man eine Rakete viel leichter verl&auml;ngern als verbreitern kann, sollte sie also eher zu \u201epummelig\u201c dimensioniert werden.<\/p>\n<p>Bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/falcon9.shtml\">Falcon 9<\/a> ist der Grund bekannt und es ist der gleiche wie bei vielen anderen Raketen. Eisenbahntunnel sind international standardisiert und erlauben maximal eine Fracht, die knapp unter 4 Meter hoch ist. &Uuml;ber die Stra&szlig;e geht etwas mehr, so wurde ich schon angeschrieben, weil jemand auf der Autobahn einen 5,4 Meter durchmessenden Tankdom einer Ariane 5 gesehen hat. Aber es gibt dort andere Probleme: Kurven sind enger und man hat dann bei ganzen Stufen Probleme mit deren L&auml;nge.<\/p>\n<p>Das Starship wird am Startplatz in einem Hangar zusammengebaut und dann zur Startrampe gefahren. Diese Vorgehensweise teilt es mit der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hercules.shtml\">N-1<\/a>, die ebenfalls in Baikonur aus Einzelteilen zusammengebaut wurde. Mal sehen, wie dies wird, wenn SpaceX im Kennedy Space Center Starts durchf&uuml;hrt, und ob dort auch eine Fabrik entsteht.<\/p>\n<p>Mit der Montage am Startplatz w&auml;ren sie aber frei, einen noch gr&ouml;&szlig;eren Durchmesser zu w&auml;hlen. Die N-1 hatte an der Basis einen Durchmesser von &uuml;ber 15 Metern. Folgt man der Regel der optimalen Form, so w&uuml;rde er beim Starship zwischen 11 und 12 Metern liegen. Bei der Superheavy hat der geringe Durchmesser gravierende Folgen. Ein Bild des Hecks zeigt dies deutlich: Die Triebwerke sitzen dicht an dicht, so dicht, dass die Triebwerke im &auml;u&szlig;eren Ring fest eingebaut sind und nicht schwenkbar sind. Dies geht nur mit den inneren 13 Triebwerken. Dies d&uuml;rfte der Grund sein, dass die Superheavy mit so viel Schub startet. Normalerweise ist bei Raketen mit fl&uuml;ssigen Treibstoffen ein Schub&uuml;berschuss von 25 Prozent &uuml;blich. Das bedeutet, wenn man den Schub in der Ma&szlig;einheit \u201eTonnen, die gegen die Erdgravitation angehoben werden k&ouml;nnen\u201c ausdr&uuml;ckt, sollte der Startschub bei der etwa 5000 Tonnen schweren Rakete rund 6250 Tonnen betragen. Er liegt aber bei 7590 Tonnen. F&auml;llt eines der Triebwerke aus, so stehen nur 13 der Triebwerke zur Verf&uuml;gung, um die Schubasymmetrie zu kompensieren. Trotzdem ist die Zahl der Triebwerke noch zu hoch. Nach Musk d&uuml;rfen bis zu drei Triebwerke ausfallen, und dies kann noch kompensiert werden.<\/p>\n<p>Warum aber wappnet man sich gegen so viele Triebwerksausf&auml;lle? Sicher, bei 33 Triebwerken ist ein Ausfall 33-mal wahrscheinlicher als bei einem Triebwerk. Aber man kann berechnen, wie zuverl&auml;ssig ein Raptor sein muss, damit die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r zwei Ausf&auml;lle bei 33 Triebwerken nicht h&ouml;her ist als die f&uuml;r ein Triebwerk bei anderen Raketen. Ich komme auf 0,99. Das ist schlechter als bei anderen Triebwerken, die einzeln eine Rakete antreiben und die meist bei 0,994 bis 0,998 liegen. Das hei&szlig;t, die hohe Zahl von Triebwerken l&auml;sst es eigentlich zu, dass diese erheblich unzuverl&auml;ssiger sind als ein einzelnes Triebwerk. Doch selbst bei moderater Zuverl&auml;ssigkeit ist ein Ausfall von drei oder noch mehr Triebwerken recht unwahrscheinlich, sodass man sich nicht mit mehr Schub dagegen wappnen m&uuml;sste.<\/p>\n<p>W&uuml;rde man sechs Triebwerke entfernen und so auf 25 % Schub&uuml;berschuss kommen, k&ouml;nnte man auch die Triebwerke im &auml;u&szlig;eren Ring schwenken und w&uuml;rde diesen Schub&uuml;berschuss nicht ben&ouml;tigen. Mehr noch \u2013 der heutige Schub&uuml;berschuss l&auml;sst heute schon die Verl&auml;ngerung, die geplant ist, zu, ohne den Schub zu steigern. Es werden immer mehr Fragen aufgeworfen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Die Raptoren<\/h4>\n<p>Ein Paradoxon sind die Raptoren. Elon Musk reklamiert, dass eine Rakete 1.000-mal wiederverwendet werden kann und seine Angaben f&uuml;r den Startpreis werden immer kleiner und bewegen sich inzwischen im einstelligen Millionenbereich. Ein Start ist also mehr als zehnmal billiger als der einer Falcon 9, obwohl die Rakete zehnmal so schwer ist. So etwas geht eigentlich nur, wenn man die Rakete landet und sofort wieder ohne sie zu &uuml;berpr&uuml;fen zum Startturm f&auml;hrt. W&uuml;rde man sie pr&uuml;fen und dazu geh&ouml;rt ja auch die &Uuml;berpr&uuml;fung jedes Triebwerks, w&uuml;rde dies den Start verteuern. Der nach Musk nur wenig teurer als die reinen Treibstoffkosten ist. Das hei&szlig;t, auch die Raptoren m&uuml;ssen 1.000-mal &uuml;ber die volle Brenndauer arbeiten, ohne Wartung. Sie m&uuml;ssen also erheblich zuverl&auml;ssiger und langlebiger sein als bisherige Triebwerke. Selbst die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/shuttle-ssme1.shtml\">Space Shuttle-Triebwerke<\/a>, die auch wiederverwendbar waren, waren nur f&uuml;r 55 Missionen ausgelegt. Nicht wiederverwendbare Triebwerke liegen meist bei weniger als 10 Missionen.<\/p>\n<p>Wenn ich aber so zuverl&auml;ssige Triebwerke habe, dann sollte ein Triebwerksausfall, gegen den sich SpaceX offensichtlich wappnet, sehr unwahrscheinlich sein und keine Rolle spielen. Der hohe Schub&uuml;berschuss w&auml;re also nicht n&ouml;tig.<\/p>\n<p>Leider zeigen die Teststarts das genaue Gegenteil. Die Raptors sind die derzeit unzuverl&auml;ssigsten Triebwerke weltweit. Beim Jungfernflug fielen in der Antriebsphase 6 von 33 Triebwerken aus. Seitdem klappte diese Phase, aber vier Tests, bei denen versucht wurde, die Triebwerke im Flug erneut zu z&uuml;nden, endeten mit Triebwerksausf&auml;llen und dem Verlust der Superheavy in zwei F&auml;llen.<\/p>\n<p>Was SpaceX nicht schafft, ist ein Raptor abzuschalten, bevor es explodieren und andere Triebwerke besch&auml;digen kann. Das ist weniger ein Problem des Triebwerks als der Regeltechnik. Erkennt man ein Problem rechtzeitig, so kann man ein Triebwerk abschalten, bevor es sich zerlegt. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/shutte-ssmec.shtml\">Rudiment&auml;re &Uuml;berwachung<\/a> hatten schon die erste Generation der Space Shuttle-Triebwerke, und diese basierte auf Elektronik der Siebziger Jahre. Dies ist auch nicht geplant, vielmehr sollen die Raptor 3 schlanker werden und so die Umh&uuml;llung mit einem Schutzvorhang erlauben. Diese wenig elegante L&ouml;sung steht im krassen Widerspruch zu Musks und SpaceX&#8216; sonstigem Streben, f&uuml;hrend in der Technik zu sein.<\/p>\n<p>Nun werden die Raptoren weiterentwickelt auf noch mehr Schub. Die folgende Tabelle informiert &uuml;ber einige Zusammenh&auml;nge:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"25%\">Triebwerk<\/th>\n<th width=\"25%\">Raptor 1<\/th>\n<th width=\"25%\">Raptor 2<\/th>\n<th width=\"25%\">Raptor 3<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Brennkammerdruck:<\/td>\n<td width=\"25%\">250 bar<\/td>\n<td width=\"25%\">300 bar<\/td>\n<td width=\"25%\">350 bar<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Schub (Vakuum)<\/td>\n<td width=\"25%\">178 t<\/td>\n<td width=\"25%\">230 t<\/td>\n<td width=\"25%\">300 t<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Verh&auml;ltnis Brennkammerdruck<\/td>\n<td width=\"25%\">1,0<\/td>\n<td width=\"25%\">1,2<\/td>\n<td width=\"25%\">1,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">Verh&auml;ltnis Schub<\/td>\n<td width=\"25%\">1,0<\/td>\n<td width=\"25%\">1,29<\/td>\n<td width=\"25%\">1,68<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Physikalisch bedingt ergibt sich der Schub aus dem Produkt des Brennkammerdrucks und der Fl&auml;che des D&uuml;senhalses. Steigere ich also nur den Brennkammerdruck, so steigt der Schub linear dazu an. Der nicht lineare Schubanstieg beim Raptor 2 erfolgte durch Aufweiten des D&uuml;senhalses. Es ist anzunehmen, dass dies auch beim Raptor 3 in noch gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;e stattfindet.<\/p>\n<p>Das hat aber eine negative Folge. Es sinkt das Verh&auml;ltnis der D&uuml;senendfl&auml;che, die gleich gro&szlig; bleibt und wegen der Enge im Heck der Superheavy auch nicht weiter gemacht werden kann, und des D&uuml;senhalses. Das hei&szlig;t, das Gas expandiert weniger, hat an der D&uuml;senm&uuml;ndung einen h&ouml;heren Restdruck und damit mehr Energie, die nicht genutzt werden kann. Die Energieausbeute \u2013 eine Ma&szlig;einheit w&auml;re der spezifische Impuls \u2013 sinkt ab. Vom Raptor 1 zum Raptor 2 zum Beispiel um 30 m\/s. Beim Raptor 3 d&uuml;rfte es noch mehr sein.<\/p>\n<p>W&auml;hrend man immer weniger Energie aus dem Treibstoff herausholt, wird an einer anderen Stelle der Verlust ebenfalls gr&ouml;&szlig;er. Der Brennkammerdruck muss ja erst erzeugt werden. Dazu verbrennt ein Vorbrenner Teile des Treibstoffs. Er erzeugt so Gas unter hohem Druck. Je h&ouml;her der Druck sein muss, umso mehr Treibstoff wird in diesem Vorbrenner umgesetzt. Er kann zwar noch nachverbrannt werden, aber einen Teil seiner Energie hat er schon eingeb&uuml;&szlig;t.<\/p>\n<p>Auch hier: Bei einem gr&ouml;&szlig;eren Durchmesser w&auml;re es kein Problem, einfach mehr Triebwerke einzubauen, anstatt den Schub zu steigern.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Landung<\/h4>\n<p>Inzwischen scheint man bei SpaceX ja nachgedacht zu haben. Was mich von Anfang an wunderte, war das man die Landung auf dem Dronenschiff bei SpaceX nicht mehr weiter verfolgte. Bei der Falcon 9 ist dies die h&auml;ufigste Landemethode und sie ist die mit der geringsten Nutzlasteinbu&szlig;e. Bei GTO Nutzlasten sinkt diese z.B. von 5,5 auf 3,5 t wenn man Land gelandet wird.<\/p>\n<p>Die Landlandung hat zwei Nachteile: Zum einen muss die Superheavy bei niedriger Geschwindigkeit abgetrennt werden, denn je schneller sie ist desto mehr Treibstoff ben&ouml;tigt sie, um zum Landeplatz zur&uuml;ckzufliegen. Daher ist das Starship so schwer, es wiegt ein Drittel der Superheavy, bei der Falcon 9 Oberstufe ist es nur ein Viertel der Mase der ersten Stufe und optimal bei einer Nicht-Wiederverwendbaren Rakete w&auml;re es in etwa ein F&uuml;nftel bis ein Sechstel. So muss das Starship den Gro&szlig;teil der Geschwindigkeit aufbringen und hat eine hohe Leermasse was die Nutzlast stark absinken l&auml;sst und es extrem empfindlich gegen&uuml;ber Gewichtssteigerungen macht.<\/p>\n<p>Nun ist beim Cape Canaveral neben der R&uuml;ckkehr zum Startplatz eine Landung auf einem Dronenschiff geplant. Ich denke diese einfache \u2013 nicht irgendeine technsiche Ma&szlig;nahme, wird der Schl&uuml;ssel sein, dass das V3 diese versprochene Nutzlaststeigerung erreicht und nicht die Verl&auml;ngerung der Stufen und drei Triebwerke mehr im Starship.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17469\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17469\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich schlie&szlig;e an meinen Artikel vom Anfang dieses Monats an und bsch&auml;ftige mich etwas weiter mit dem Starship, aber auch den Weiterentwicklungen V2 und V3. 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