{"id":17536,"date":"2024-06-29T09:33:34","date_gmt":"2024-06-29T07:33:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17536"},"modified":"2024-06-29T09:34:50","modified_gmt":"2024-06-29T07:34:50","slug":"die-krankheit-basic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/06\/29\/die-krankheit-basic\/","title":{"rendered":"Die Krankheit BASIC"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17536\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17536\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Die Anregung zu dem heutigen Retro-Blog lieferte mir dieser <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/05\/der-schlechteste-computer-aller-zeiten\/#comment-99894\">Kommentar von \u201eCarsten\u201c<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/05\/der-schlechteste-computer-aller-zeiten\/\">zum ZX81<\/a>, in dem er schreibt:<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/2a8a6b6f705f449992a968fe3c6c7295\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\n\u201e<i>Wer damals die Logik eines Basicprogramms verstanden hat, kann auch heute Hochsprachen wie C oder Python leicht erlernen.\u201c<\/i><br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch habe wie \u2013 wahrscheinlich die meisten, die sich einen \u201eHomecomputer\u201c, wie das damals hie&szlig; gekauft haben und ihn nicht zum Spielen benutzten \u2013 zuerst BASIC gelernt. Der Interpreter war ja in fast allen Ger&auml;ten fest eingebaut. Ich habe mir dann Z80 Assembler mit einem Buch angeeignet, in dem auch ein Assembler in BASIC als Listing, meist in schlechter Qualit&auml;t, da man die Ausdrucke der Matrixdrucker &uuml;bernahm, war. Auch so eine Spezialit&auml;t dieser Zeit die einem heute so bizarr vorkommt: Damals waren Computerzeitschriften voll mit Listings, also ausgedruckten Programmen, die man abtippte. Da Fehler bei BASIC erst auftraten, wenn das Programm lief, hatten einige Zeitschriften zum Eintippen sogar Programme geschrieben, die eine Pr&uuml;fziffer nach jeder Zeile ausspuckten, die man dann mit der in der Zeitschrift verglich. Bei Maschinensprache, der meist als endlose Reihe von Hexadezimalziffern in DATA Zeilen landete, war dies sogar n&ouml;tig, au&szlig;er man kannte alle Opcodes auswendig.<\/p>\n<p>Ich bin nach einem oder zwei Jahren, so ganz genau wei&szlig; ich das nicht mehr, zu Turbo Pascal gewechselt und dabei auch geblieben.<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sinclair.shtml\">ZX81<\/a> war einer dieser Heimcomputer mit eingebautem BASIC-Interpreter, sogar einem mit relativ kleinem Sprachumfang. Ich will mal eruieren was an der obigen Behauptung dran ist. Dabei beziehe ich mich auf diese BASIC Interpreter im ROM, deren charakteristische Eigenschaft es ist, dass die Zeilen alle durchnummeriert sind und diese Zeilen Sprungmarken sind. Es gab in den sp&auml;ten Achtzigern auch leistungsf&auml;higere BASIC-Varianten, als die 16 Bit Rechner aufkamen. Turbo und Quick BASIC auf dem PC oder GFA-BASIC auf dem Atari. Diese spielen in einer anderen Liga und auf sie bezieht sich auch nicht meine Kritik.<\/p>\n<p>Man muss zuerst einmal sehen, wie es zu den Interpretern kam. BASIC ist die Abk&uuml;rzung von Beginners\u2019 All-purpose Symbolic Instruction Code. Die Sprache wurde von Kenemy und Kurzz 1964 erfunden, um Sch&uuml;ler in die Programmierung einzuf&uuml;hren. Damit diese einen leichten Einstieg hatten, wurde die Einstiegsh&uuml;rde bewusst klein gehalten. Man musste nicht viele Konzepte lernen, bevor man sein erstes Programm schreiben konnte wie bei etablierten Sprachen wie FORTAN. Die Logik war ganz einfach: Jede Zeile enth&auml;lt einen Befehl. Die Zeilen sind durchnummeriert und werden in der Reihenfolge ihr Nummern ausgef&uuml;hrt, egal in welcher Reihenfolge sie eingegeben werden. Spr&uuml;nge werden mit GOTO durchgef&uuml;hrt, Unterprogramm mit GOSUB aufgerufen. Beides mit Zeilennummern als Ziele. Die einzige Schleife, die es gab war die FOR-Schleife die in festen Schritten z&auml;hlt bis ein Endwert erreicht wird, einzige Verzweigung die IF Anweisung.<\/p>\n<p>Man kon nte mit einem Befehl \u2013 dem Print Befehl beginnen und dann einfach weitere Befehle lernen. Weitere Konzepte f&uuml;r die Strukturierung des Programms oder die Zusammenarbeit von Programmteilen musste man nicht lernen.<\/p>\n<p>Die einzelnen Dialekte unterscheiden sich denn auch wenig in der Grundsyntax, sondern vielmehr welche Befehle dem Minimalstandard hinzugef&uuml;gt wurden, f&uuml;r den Bildschirm (Textausgabe, Zeichnen), Datei Ein-\/Ausgabe und T&ouml;ne, da die Heimcomputer als Spielkonsolen genutzt wurden.<\/p>\n<p>Die Verbreitung von BASIC in den Heimcomputern verdanken wir einer Pers&ouml;nlichkeit: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gates.shtml\">Bill Gates<\/a>. Als er zusammen mit Paul Allen die Ausgabe von Popular Electronics sah, in der der Altair 8800 angek&uuml;ndigt wurde, rief er Ed Roberts, den Firmeneigent&uuml;mer an und bot an BASIC f&uuml;r den Rechner zu erstellen. Er war nicht der einzige der diesen Vorschlag machte, aber der erste der ein lauff&auml;higes Produkt vorweisen konnte.<\/p>\n<p>Das Altair-BASIC wurde zum schlagkr&auml;ftigen Verkaufsargument f&uuml;r den Altair 8800. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/roberts.shtml\">Ed Roberts<\/a> Firma MITS hatte bisher Baus&auml;tze f&uuml;r Elektronik entwickelt und Tischrechner produziert. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/altair8800.shtml\">Altair 8800<\/a> war denn auch ein Computerbausatz mit minimalem RAM, bei dem der Benutzer &uuml;ber Kippschalter direkt Maschinencode bin&auml;r eingeben musste. Als erster Computer verkaufte er sich trotzdem gut, aber einen echten Nutzen hatte er nur mit einer Programmiersprache.<\/p>\n<p>Bill Gates reduzierte den Befehlssatz von BASIC soweit, dass es in 4 KByte RAM passte. MITS verkaufte das BASIC meist als Bundle mit einer 4 oder 8 KByte Speichererweiterung. Sp&auml;ter gr&uuml;ndeten Bill Gates und Paul Allen Microsoft und boten BASIC sowohl f&uuml;r den Endkunden, wie auch Firmen als Produkt an. Sie blieben dabei bei dem ersten minimalistischen Konzept, obwohl die Sch&ouml;pfer von BASIC Kenemy und Kurtz inzwischen die Sprache zu Structurated BASIC weiter entwickelt. Viele Firmen &uuml;bernahmen den Microsoft BASIC Interpreter oder lie&szlig;en von Microsoft den Interpreter programmieren wie z.B. Commodore oder Atari.<\/p>\n<p>Nur wenige Firmen kamen auf die Idee, ihre Computer mit etwas anderem anzubieten. Mir f&auml;llt eigentlich nur der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jupiter_Ace\">Jupiter Ace<\/a> ein, der Forth einsetzte. Der Sharp MZ80A lies dem Benutzer die M&ouml;glichkeit &uuml;ber eine Kassette die Programmiersprache seiner Wahl in den Arbeitsspeicher zu laden, was im Prinzip der Vorgehensweise bei B&uuml;rorechnern (meist mit CP\/M als Betriebssystem) entsprach. Unter CP\/M lief auch die einzige Version von BASIC die sich zumindest etwas von dem Zeilennummernschema entfernte, bis auf die Sprunglabels: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/CBASIC\">CBASIC<\/a>. Unter CP\/M war BASIC denn auch nur eine Programmiersprache. Es gab viele Programmiersprachen. Ich kann mich noch an Algol, Cobol, Fortan und Comal erinnern.<\/p>\n<p>Nach diesem langen Epilog folgt nun die Hauptkritik an dem \u201eMicrosoft BASIC\u201c. Das langfristige Ziel der Entwicklung von Programmiersprachen ist es, zum einen sich von dem zu entfernen was der Mikroprozessor nur kann, zu dem was die Menschen an Problemen l&ouml;sen wollen, also Abstsaktionebenen einzuziehen. Das zweite Ziel ist es Fehlerm&ouml;glichkeiten zu reduzieren.<\/p>\n<p>Abstraktionsebene zu schaffen bedeutet aber auch Konzepte einzuf&uuml;hren, die das Einsteigerniveau erh&ouml;hen. BASIC hat als Datentypen nur Ganzzahlen, Flie&szlig;kommazahlen, das Array und Zeichenketten. Es kennt keine Konstanten, keine zusammengesetzten oder strukturierten Typen wie C oder Pascal. Eine Variable muss nicht definiert werden. Es reicht ihr einen Wert zuzuweisen, was bei Schreibfehlern nat&uuml;rlich nicht so toll ist. Als Folge gew&ouml;hnten sich die meisten die in BASIC programmierten an, sehr kurze Variablennamen zu verwenden, auch weil bei dem Interpreter sich der Quelltext und die vom Programm ben&ouml;tigten Daten den Arbeitsspeicher teilten. Aber mit diesen Typen n&auml;hert man sich der Wirklichkeit an. Ein Mensch hat einen Namen und eine Adresse, die wiederum aus Teilen wie Vroname, Nachname, Ort, Postleitzahl, Stra&szlig;e, Hausnummer besteht. Nat&uuml;rlich kann man dies in mehreren Variablen speichern, aber in einem zusammengesetzten Typ kann man alles gemeinsam bearbeiten, was nicht nur bequemer, sondern auch weniger fehlerhaft ist.<\/p>\n<p>Abstraktionsebene sind auch Unterprogramme die nur eine Aufgabe haben und mit dem Hauptprogramm bzw. Aufrufer kommunizieren indem sie Parameter ver&auml;ndern oder als Konstanten &uuml;bergeben bekommen. Sie ver&auml;ndern aber keine Daten des Hauptprogramms au&szlig;er denen die sie &uuml;bergeben bekommen. Das Konzept gibt es in BASIC nicht. Weder dass man Parameter &uuml;bergibt, noch das Unterprogramme eigene Variablen haben, die nur lokal gelten. Das Aufrufen nur &uuml;ber die Zeilennummern ist die einzige Verzweigung. Der GOTO Befehl f&uuml;r Spr&uuml;nge ist notwendig, weil von den drei elementaren Schleifen BASIC nur eine beherrscht.<\/p>\n<p>Gut Abstraktionsebenen sind toll, man kommt aber auch ohne sie aus, muss nur phantasievoller programmieren. Was ich f&uuml;r verh&auml;ngnisvoller halte ist, dass BASIC praktisch keine Hilfestellung bei Fehlern bietet. Es erkennt nur offensichtliche Syntaxfehler. Diese aber auch nur, wenn die Programmzeile ausgef&uuml;hrt wird. Das lag am Interpreterkonzept. Eine Zeile wird erst &uuml;bersetzt, wenn sie ausgef&uuml;hrt wird. Vieles rutscht einfach durch. Als ich das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/12\/24\/benchmark-my-computer\/\">ct\u2019 Benchmark<\/a> f&uuml;r andere Rechner in BASIC programmierte, wunderte ich mich, das ein Programmteil viel schneller ausgef&uuml;hrt wurde, als die anderen. Das war der Teil mit den transzendenten Funktionen. Dort kam die Logarithmusfunktion vor, die ich, weil ich jahrzehntelang nicht in BASIC programmiert habe als Ln() wie in Pascal schrieb. In BASIC hei&szlig;t die Funktion aber Log(). Keiner der Interpreter hat sich &uuml;ber die Verwendung einer nicht definierten Funktion beschwert, sondern einfach 0 als Wert genommen.<\/p>\n<p>Dazu kommt das schon erw&auml;hnte Problem, das man mit einem Schreibfehler gleich eine neue Variable anlegt und Zeilennummern als Sprunglabels sind nat&uuml;rlich auch fehleranf&auml;lliger als Namen von Prozeduren. Wenn alle Variablen global sind (und es keine Konstanten gibt, die man nicht mit neuem Wert versehen kann) steigt das Fehlerpotenzial nat&uuml;rlich an, wenn man in Unterprogrammen eigene Variablen braucht.<\/p>\n<p>Ich denke das war es, was mich auch von BASIC wegbrachte. Zur&uuml;ck zu dem Kommentar:<\/p>\n<p>\u201e<i>Wer damals die Logik eines Basicprogramms verstanden hat, kann auch heute Hochsprachen wie C oder Python leicht erlernen.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Also die Logik eines BASIC Programs ist ganz einfach: f&uuml;hre jede Zeile in aufsteigender Reihenfolge aus. Ausnahmen: Mit Goto nn und Gosub nn springe an die entsprechende Programmzeile, mit Return kehre an die Zeile nach Gosub zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Mehr gibt es an Logik nicht. C und Phyton haben da durchaus mehr Logik und man muss nahezu gleich viel lernen, wenn man von Null anf&auml;ngt, da die BASIC-Logik in zwei S&auml;tze passt. Ich halte BASIC als Einsteigersprache nur bedingt geeignet.<\/p>\n<p>Ich denke so ab der zweiten Generation der Heimcomputer, die nach ZX81, VC-20 oder Ti 99 erschienen war der BASIC-Interpreter nicht mehr der Kaufgrund. Die hatten mehr Speicher, bessere Grafikf&auml;higkeiten und waren so den Spielkonsolen ihrer Zeit ebenb&uuml;rtig oder &uuml;berlegen. Man kaufte sie zum Spielen. Hinzu kamen das Spiele meist auf Kassette oder Disc verkauft wurden. Die konnte man anders als Module selbst kopieren und \u201etauschen\u201c. Spart enorm viel Taschengeld ein. Hier spielte der BASIC Interpreter seinen Vorteil aus. Er ist gleichzeitig Betriebssystem. Ich bin &uuml;berzeugt, die meisten die damals einen Heimcomputer hatten, kannten vom BASIC Interpreter nur die Befehle, um ein Verzeichnis anzuzeigen und ein Programm zu laden oder zu starten. Der Interpreter war mehr ein Alibi f&uuml;r den Kauf. Sch&uuml;ler brahcten ihre Eletrn zum Kauf, weil sie s \u201eHausaufgaben erledigen\u201c k&ouml;nnen oder \u201eProgrammieren lernen\u201c konnten, damit sind die Spr&ouml;sslinge dann auch f&uuml;r das kommende Informationszeitalter ger&uuml;stet&#8230;<\/p>\n<p>Es h&auml;tte auch anders kommen k&ouml;nnen. Wie beschrieben gab es mit <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/CBASIC\">CBASIC<\/a> eine Implementation die bis auf die Sprungziele auf Zeilennummern verzichtete. CBASIC lief unter einem 24 K CP\/M, was auf eine Gr&ouml;&szlig;e von 15 KByte f&uuml;r das BASIC hinausl&auml;uft. Turbo Pascal mit Editor und Laufzeitbibliothek war 30 KByte gro&szlig;. Ich denke das man ein BASIC in zwei 16 K Banks h&auml;tte unterbringen k&ouml;nnen, das strukturiert gewesen w&auml;re, mit echten Unterprogrammen, Parameter&uuml;bergabe und Konstantendefintion und vor allem einer guten Syntaxpr&uuml;fung.<\/p>\n<p>Ich m&ouml;chte noch enden mit einem Zitat von Kenemy aus einem Interview des PM-Computerhefts Ausgabe Oktober\/November 1987:<\/p>\n<p>\u201e<i>Es gibt ein ber&uuml;hmtes Zitat von einem prominenten Computerwissenschaftler. Wer seine ersten Freiprogrammierbaren mit BASIC macht, handelt sich eine Krankheit ein, von der sich einige Leute nie erholen. Ich muss ihnen sagen, in Bezug auf das Microsoft-BASIC, das automatisch mit dem IBM-PC kommt, stimme ich dieser Aussage zu! Ich m&ouml;chte nicht, das mein Kind in dieser Sprache das Programmieren lernt\u201c.<\/i><\/p>\n<p align=\"left\">Kenemy und Kurtz hatten BASIC kontinuierlich weiter entwickelt und vertrieben damals die Version \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/True_BASIC\">True BASIC<\/a>\u201c f&uuml;r die sie auch im Interview Werbung machten. Sie kritisierten die rudiment&auml;ren M&ouml;glichkeiten von Microsoft-BASIC und seine starke Hardwareabh&auml;ngigkeit (wenn man einen Bildschirmf&uuml;llenden Kreis zeichnen will, muss man wissen wie der Bildschrim organisiert ist, so ist ein Programm nur mit Anpassungen auf verschiedene Rechner &uuml;bertragbar).<\/p>\n<p align=\"left\">Also Kenemy, der Sch&ouml;pfer von BASIC h&auml;lt das ZX81 BASIC das ja genauso beschr&auml;nkt wie das Microsoft BASIC ist nicht f&uuml;r eine gute Wahl um Programmieren zu lernen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17536\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17536\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Die Anregung zu dem heutigen Retro-Blog lieferte mir dieser Kommentar von \u201eCarsten\u201c zum ZX81, in dem er schreibt: \u201eWer damals die Logik eines Basicprogramms verstanden hat, kann auch heute Hochsprachen wie C oder Python leicht erlernen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-17536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-computer","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":467,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18610,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/27\/galileos-cds-teil-1\/","url_meta":{"origin":17536,"position":0},"title":"Galileos CDS &#8211; Teil 1","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. 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Als ich an ihm arbeitete, fielen mir die Paralellen zur heutigen Trumpregierung auf und ich habe meinen Text unten noch um einen Absatz \u00fcber heute erg\u00e4nzt, der im Buch fehlt und dort auch nicht erscheint, es\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/06016e4923c34ef4ae3990872848ae33","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17536"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17536\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}