{"id":17572,"date":"2024-07-12T09:22:07","date_gmt":"2024-07-12T07:22:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17572"},"modified":"2024-07-13T08:02:36","modified_gmt":"2024-07-13T06:02:36","slug":"was-kann-ich-noch-essen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/07\/12\/was-kann-ich-noch-essen-teil-1\/","title":{"rendered":"Was kann ich noch essen? (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17572\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17572\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Wenn ich meinen ersten Beruf Lebensmittelchemiker erw&auml;hnte kommt meist sehr schnell das Thema Ern&auml;hrung und was gesund ist oder besser was ungesund ist und sehr oft h&ouml;re ich dann \u201eEigentlich darf man gar nichts essen\u201c. Das inspirierte mich zu meinem heutigen Blog mit einer Zielsetzung zwischen Aufkl&auml;rung und Satire.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/787d7a17d7fb468b936655e9beb7456c\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h4>Wie bestimmt man was \u201egesund\u201c ist?<\/h4>\n<p>Bevor ich zu den einzelnen Lebensmitteln komme, will ich aber erst mal auf das Grundproblem der Medizin und der &Ouml;kotrophologie eingehen, die ja eine enge Beziehung zur Medizin hat. Man m&ouml;chte eigentlich ja immer wissen, ob irgendeine Ma&szlig;nahme \u2013 eine medizinische Behandlung, ein Medikament, ein Nahrungsmittel oder eine Ern&auml;hrungsweise wie sich auf die Gesundheit des Menschen auswirken.<!--more--><\/p>\n<p>An Menschen kann man jetzt schlecht Experimente machen, so ist das Mittel der Wahl die Studie. Man nimmt also eine Gruppe von Menschen und teilt diese in mindestens zwei Gruppen. Die eine Gruppe erh&auml;lt die Ma&szlig;nahme, die andere nicht. Ich rede im folgenden von \u201eMa&szlig;nahme\u201c das kann ein Medikament, eine Therapie oder eine Ern&auml;hrungsform sein, also alles was die Medizin an M&ouml;glichkeiten hat jemanden zu helfen. Selbst Operationen geh&ouml;ren dazu.<\/p>\n<p>Da Menschen ja nicht doof sind und merken w&uuml;rden, wenn sie ein Medikament bekommen und andere nicht und sich alleine durch den Placeboeffekt auswirkt, muss man Vorkehrungen treffen, den Placeboeffekt zu minimieren. Die Studie wird \u201everblindet\u201c. Also weder die Studienteilnehmer, noch das Personal, dass die Studie durchf&uuml;hrt (das k&ouml;nnte sich, wenn sie wei&szlig;, was wirkt ja mehr um die Patienten mit dem Medikament k&uuml;mmern) wissen nicht, wer ein Medikament bekommt oder wer ein Placebo.<\/p>\n<p>Der Placeboeffekt ist nicht zu vernachl&auml;ssigen. Alleine die Tatsache, dass man an der Studie teilnimmt, f&uuml;hrt auch bei Teilnehmern, die das Placebo bekommen zu einer Verbesserung. Nach verschiedenen Erhebungen sollen ja nach Untersuchung (h&auml;ngt auch von der Behandlung ab) mindestens ein Drittel der Personen eine Besserung versp&uuml;ren, obwohl sie die Placeboma&szlig;nahme erhielten.<\/p>\n<p>Das Ganze beruht letztendlich auf Statistik. Die Vorstellung in der Medizin: Wenn ich gen&uuml;gend viele Teilnehmer habe, dann habe ich eine statistisch relevante Zahl von Personen, bei denen ich eine Verbesserung durch die Ma&szlig;nahme erkennen kann. So kann ich dann auf die Allgemeinheit schlie&szlig;en. Das klappt auch sehr gut, wenn die Aussage begrenzt ist. Wenn ich mich auf eine Krankheit beziehe, dann sind die Aussagen relativ zuverl&auml;ssig, denn wenn sich die Krankheit bessert, dann bemerken die Personen das. Doch selbst hier ist die Aussage nicht eindeutig. Es gibt gen&uuml;gend F&auml;lle, wo Medikamente vom Markt zur&uuml;ckgezogen wurden, obwohl sie in Studien wirksam waren, weil sie bei kleinen Personengruppen schwerwiegende Nebenwirkungen bis hin zum Tod hatten. Alleine das eine Aussage f&uuml;r Personen verschiedenen Geschlechts und Alter gelten soll ist schon wagemutig. Allgemein bekannt ist, das Medikamente unterschiedlich bei Frauen und M&auml;nnern wirken. Jedem d&uuml;rfte klar sein, das das Alter eine Rolle spielt.<\/p>\n<p>Letztendlich ist die Studie aber f&uuml;r Krankheiten relativ zuverl&auml;ssig. Bei einer Krankheit habe ich einen eng begrenzten Defekt bei Personen. Etwas was diesen Defekt behandelt, seine negativen Auswirkungen verringert, f&uuml;hrt zur Verbesserung der Gesundheit und das in einem Zeitraum den man meist relativ gut eingrenzen kann.<\/p>\n<p>V&ouml;llig anders ist die Aussage bei der Ern&auml;hrung. Letztendlich will ich folgende Aussage bekommen: Welchen Einfluss hat eine Ern&auml;hrungsweise, das Verzehren bestimmter Nahrungsmittel oder das Vermeiden bestimmter Inhaltsstoffe auf die Gesundheit des Menschen. \u201eDes Menschen\u201c hei&szlig;t: jeder egal ob alt oder jung, Couchpotato, gestresster Banker oder Sportler, Europ&auml;er oder Indianer im Amazonas, Frau oder Mann. Was das ganz noch verkompliziert: Uns interessiert ja nicht nur, ob wir ges&uuml;nder leben, sondern auch ob wir so l&auml;nger leben. Die wenigsten w&uuml;rden eine bestimmte Lebensweise umsetzen, wenn sie w&uuml;ssten, dass sie dann zwar ges&uuml;nder w&auml;ren, aber f&uuml;nf Jahre fr&uuml;her sterben w&uuml;rden. Und dann wird es wirklich schwierig, denn nun muss ich die Studie wirklich lange durchf&uuml;hren, damit ich eine fundierte Aussage &uuml;ber die Lebenszeit eines Menschen machen kann.<\/p>\n<p>Wer solche Studien korrekt durchf&uuml;hrt, wei&szlig; das. Er wei&szlig; auch, dass man aus dieser Problematik keine Aussagen &uuml;ber Ern&auml;hrungsweisen f&uuml;r die Allgemeinheit machen kann. Begrenzt sind Aussagen m&ouml;glich, die sich f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Menschen, eine bestimmte Altersklasse oder Personen mit einer bestimmten Situation beziehen. Die Medizin spricht dann von \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Empirische_Evidenz\">Evidenz<\/a>\u201c, denn von einem \u201eBeweis\u201c kann man eben nicht sprechen.<\/p>\n<p>Die Folgerungen von Studienergebnissen werden aber nicht von den Wissenschaftlern verbreitet. Sie werden entweder von Personen vermittelt, die den Kontakt zu Medien betreuen oder von den Journalisten selbst und diese lesen allerh&ouml;chstens den Abstrakt einer Studie durch, im Extremfall reduzieren sie das Ergebnis auf \u201egut\u201c oder \u201eschlecht\u201c. Auf diese Reduktion l&auml;uft es dann sp&auml;testens im Gehirn der Personen hinaus, die das dann h&ouml;ren.<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist die \u201emediterrane Ern&auml;hrung\u201c. Die Beobachtung ist, dass in den Mittelmeerl&auml;ndern es etwa zehnmal weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt. Was das verursacht, daf&uuml;r gibt es Hinweise, aber keine Beweise. Denn in einigen Punkten ist deren Ern&auml;hrung auch nach Ansicht anderer Richtlinien \u201efalsch\u201c:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Fett enth&auml;lt zwar wenige ges&auml;ttigte Fetts&auml;uren, aber auch wenig mehrfach unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren<\/li>\n<li>Es werden meist nicht mehrere kleine Mahlzeiten verteilt &uuml;ber den Tag aufgenommen, sondern meist eine gro&szlig;e Hauptmahlzeit am Abend.<\/li>\n<li>Der Fettanteil in der Nahrung ist h&ouml;her als nach den Richtlinien der DGE.<\/li>\n<li>Es wird auch viel Alkohol, vor allem Wein konsumiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das zeigt schon die Problematik. Was die Konzentration auf die Ern&auml;hrung ausblendet, ist wie die Menschen sonst allgemein leben: Ist das Leben stressig oder ruhig. Sind die Menschen gesellig und in die soziale Gemeinschaft einer gr&ouml;&szlig;eren Gruppe eingebunden oder macht jede sein eigenes Ding? Auch hier gibt es eben Unterschiede zu anderen L&auml;ndern und diese k&ouml;nnen genauso gut auf die Gesundheit einwirken.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Aussortieren von Lebensmitteln<\/h4>\n<p>So nach der Einleitung gehe ich mal dazu &uuml;ber Lebensmittel auszusortieren, also was sollte man NICHT essen, wenn man sich gesund ern&auml;hren will. Spoiler: Teile des folgenden Textes sind satirisch\/ironisch gemeint.<\/p>\n<h5 class=\"western\">Alkohol<\/h5>\n<p>Relativ klar ist die Lage noch bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/07\/30\/was-bedeutet-die-angabe-vol-bei-alkoholischen-getranken\/\">Alkohol<\/a>. Alkohol ist nicht lebensnotwendig. Geh&ouml;rt weder zu den Grundn&auml;hrstoffen, noch den Spurenbestandteilen wie Vitaminen und Mineralstoffen. Warum er anders als andere Drogen hier auftaucht, hat einen Grund: er liefert Energie. Ein Gramm Alkohol rund 30 KJ, das ist mehr als Kohlenhydrate und Eiwei&szlig; (17 kJ) und nur etwas weniger als Fett (39 kJ). Neben dem allgemein schlechten Einfluss auf die Ern&auml;hrung (der Alkohol wird anders als Fett sehr schnell aufgenommen, s&auml;ttigt so nicht, stoppt beim <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/alkohol.shtml\">Abbau<\/a> alle anderen Stoffwechselprozesse) ist er ein Zellgift. Beim Abbau entsteht Acetaldehyd, ein Zellgift das vor allem die Leber als prim&auml;res Abbauorgan sch&auml;digt. Solange er im Blut kursiert, ver&auml;ndert er als L&ouml;sungsmittel die Durchl&auml;ssigkeit der Zellmembranen wodurch Gehirnzellen absterben. (Auch andere Zellen, aber die werden anders als Gehirnzellen wieder ersetzt).<\/p>\n<h5 class=\"western\">Zucker<\/h5>\n<p>Auch <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/zucker.shtml\">Zucker<\/a> enth&auml;lt keinerlei Mineralstoffe und Vitamine. Er kann viel schneller ins Blut aufgenommen werden als andere Kohlenhydrate, quantitativ schon im Zw&ouml;lffingerdarm. Dadurch steigt der Blutglucosewert an, dessen Abfall wieder ein Hungersignal generiert. Er verursacht so weiteren Hunger. Das Grundproblem ist aber, dass er nicht s&auml;ttigt und nicht zur Versorgung mit anderen essentiellen N&auml;hrstoffen beitr&auml;gt.<\/p>\n<p>Wenn ich hier von Zucker rede, dann meine ich anders als die Lebensmittelindustrie alle Kohlenhydrate, die s&uuml;&szlig; schmecken. Die Industrie unterscheidet sehr fein zwischen Glucose, Fruktose, Saccharose, Maltose, Maltotriose, Maltodextrinen, Glucosesirup, Glucose-Fructose-Sirup und Fructosesirup. Alle diese Verbindungen sind s&uuml;&szlig; und Mono-, Di und Trisaccharide der Glucose und Fructose und als diese beiden Molek&uuml;le (Glucose und Fructose ) kommen sie auch im Blut an.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich sollten dann auch alle Lebensmittel nicht verzehrt werden, die nennenswerte Mengen an Zucker enthalten also S&uuml;&szlig;igkeiten, Schokolade, Eis, Kuchen, s&uuml;&szlig;e St&uuml;ckle &#8230;<\/p>\n<h5 class=\"western\">Fertiggerichte<\/h5>\n<p>Zuerst einmal eine Definition: Ein <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/01\/17\/lebensmittel-unter-der-lupe-chili-con-carne\/\">Fertiggericht<\/a> ist alles, was die Industrie herstellt und was stark verarbeitet ist. Nicht alles was im Regal von der Lebensmittelindustrie stammt, geh&ouml;rt dazu aber das meiste. Um ein Beispiel zu nennen: Nudeln (Spagetti) die, wenn man sie von Hand macht eh keinen hohen Wasseranteil haben verlieren nicht viel von ihrer Qualit&auml;t, wenn man sie trocknet und dann als Fertigpackung verkauft. Anders sieht es aus wenn man Kartoffelp&uuml;ree trocknet. Damit es nicht verdirbt, sind dann auch noch <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2009\/09\/04\/zusatzstofffachsimpelei-bei-frosta\/\">Zusatzstoffe<\/a> wie Schwefeldioxid n&ouml;tig. Der entscheidende Punkt ist meist die Verarbeitung also der Aufwand damit etwas monatelang oder jahrelang haltbar ist.<\/p>\n<p>Neben der hohen Verarbeitung, die durch das Erhitzen und Trocknen Vitamine zerst&ouml;rt gibt es zwei andere negative Punkte bei Fertiggerichten, die bedenklich sind. Es wird an teuren Zutaten gespart. Diese werden durch billige Zutaten oder <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/zusatzst.shtml\">Zusatzstoffe<\/a> ersetzt. Also z.B. Oliven&ouml;l durch Palmkernfett, Flesich durch Hefeextrakt. Das zweite ist das die Rezepturen meist viel fett- und zuckerreicher sind, als wenn man etwas selbst machen w&uuml;rde: Zucker schmeckt immer gut, er wird selbst Lebensmitteln zugegeben, bei denen man im Privathaushalt nie Zucker zusetzen w&uuml;rde, wie zu Pizza oder Wei&szlig;kraut\/Rotkraut. Fett erzeugt ein samtiges, weiches Gef&uuml;hl und wird daher auch gerne zugegeben.<\/p>\n<p>Also Fertiggerichte sind, weil an guten Zutaten (Obst, Gem&uuml;se, mageres Fleisch) gespart wird auch nicht gesund.<\/p>\n<h5 class=\"western\">Fett<\/h5>\n<p>Fett ist lebensnotwendig und ein Grundn&auml;hrstoff, aber <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/fett.shtml\">Fett<\/a> ist nicht gleich Fett. Die Ern&auml;hrungslehre unterscheidet zwischen der Fetts&auml;urezusammensetzung und das ist ein Beispiel wie sich Lehrmeinungen &auml;ndern k&ouml;nnen. Essenziell sind alle Fetts&auml;uren die mehr als eine Doppelbindung im Molek&uuml;l haben, die h&auml;ufigste davon ist die Linols&auml;ure. Sonnenblumen- oder Soja&ouml;l besteht zu 50 und mehr Prozent aus dieser Fetts&auml;ure. Gut zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen sind Fetts&auml;uren mit drei oder mehr Doppelbindungen, die sogenannten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/09\/27\/was-sind-omega-3-fettsauren\/\"><span style=\"font-family: Ebrima;\">\u03c9<\/span>-3 Fetts&auml;uren<\/a> (gesprochen Omega drei). Die gibt es leider sehr selten. H&auml;ufig nur in Seefischen, in kleiner Menge auch in Pflanzen, z.B. Leinsamen und Lein&ouml;l.<\/p>\n<p>Fr&uuml;her empfahlt man m&ouml;glichste viele essenzielle Fetts&auml;uren, also auch viel Linols&auml;ure. Der heutige Stand ist der, dass man nun die Linols&auml;ure auf das lebensnotwendige Ma&szlig; von etwa 12 g\/Tag reduzieren sollte, daf&uuml;r mehr der einfach unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren zu sich nehmen sollte, die h&auml;ufigste, die &Ouml;ls&auml;ure findet man vornehmlich in Oliven&ouml;l und Raps&ouml;l. Das liegt daran, dass die Linols&auml;ure nach neueren Untersuchungen auch einen kleinen negativen Einfluss auf die chronischen Entz&uuml;ndungen hat die Artbiosklerose verursachen.<\/p>\n<p>Ganz schlecht sind ges&auml;ttigte Fetts&auml;uren. Sie kommen vor allem in tierischem Fett vor, aber auch den so beliebten Palmkernfett und Palm&ouml;l, das die Lebensmittelindustrie in gro&szlig;en Mengen verwendet, weil es sehr preiswert ist.<\/p>\n<p>Also: Die &Ouml;le auf Raps&ouml;l und Oilven&ouml;l umstellen, tierische Fette (Wurst, Butter) meiden.<\/p>\n<p>Soviel f&uuml;r heute. Ich sehe schon, das wird etwas l&auml;nger. Daher setze ich den Artikel morgen oder &uuml;bermorgen, kommt darauf an, wie ich Zeit habe, fort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17572\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17572\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Wenn ich meinen ersten Beruf Lebensmittelchemiker erw&auml;hnte kommt meist sehr schnell das Thema Ern&auml;hrung und was gesund ist oder besser was ungesund ist und sehr oft h&ouml;re ich dann \u201eEigentlich darf man gar nichts essen\u201c. 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