{"id":17606,"date":"2024-07-25T18:06:23","date_gmt":"2024-07-25T16:06:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17606"},"modified":"2024-08-07T21:33:02","modified_gmt":"2024-08-07T19:33:02","slug":"c12h22o11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/07\/25\/c12h22o11\/","title":{"rendered":"C<sub>12<\/sub>H<sub>22<\/sub>O<sub>11<\/sub>"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17606\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17606\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich h&ouml;re seit einigen Monaten anstatt der &uuml;blichen Playlist die <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr1\/bw\/hitparade\/download-alle-swr1hitparaden-listen-100~_detailPage-2_-f1ad0353fb529fe17479d652df37069709a632a1.html\">Hitparaden des SWR1<\/a> aus den letzten Jahrzehnten. F&uuml;r alle die diesen Sender nicht kennen: der SWR, damals noch SDR hat 1989 eine Weltrekord-Nonstop-Hitparade gemacht, die Top 1000 X. Das kam so gut an das es in den folgenden Jahren zu weiteren Hitparaden kam: deutschlandweit, europaweit und dann nochmal 1998 zum Zusammenschluss von SWF und SDR zu SWR. Seit etwa 15 Jahren gibt es die Hitparade nun regelm&auml;&szlig;ig einmal im Jahr immer im Oktober. Von Montag 5:00 bis freitags 21:00 werden 1000+ von den H&ouml;rern gew&auml;hlte Songs nach ihrer Platzierung gespielt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/b7ddf5aad38a46cc9d3e0f87988ba9bc\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nF&uuml;r mich hat das den Vorteil, dass das Programm sehr abwechslungsreich ist, es kommt ja ein Titel selten doppelt vor (kommt aber vor, wenn es Covers gibt oder eine Live\/Studioaufnahme) und man hat auch ein Wiederh&ouml;ren mit Moderatoren die inzwischen in Rente sind, oder gar verstorben. Man bekommt aber auch die Werbespots mit und zwar &ouml;fters als einem lieb sein kam. Mir fiel folgender <a href=\"\/download\/c12h22o11.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbespot auf<\/a>:<!--more--><\/p>\n<p>An dem kann man schon etwas kritisieren. Also wenn ich Wasser in den gasf&ouml;rmigen Zustand &uuml;berf&uuml;hre, dann habe ich Wasserdampf, aber daraus kann ich keinen Tee machen, besser w&auml;re es um 80 K zu erhitzen. Als Chemiker stolpere ich aber &uuml;ber die Zugabe von \u201eC<sub>12<\/sub>H<sub>22<\/sub>O<sub>11<\/sub>\u201c. Klar, das ist die Summenformel von Saccharose, aber wie jeder Lebensmittelchemiker wei&szlig;, ist es die Summenformel jedes Disaccharids das aus zwei Einfachzuckern (Monosaccharide) mit je 6 Kohlenstoffatomen besteht. Also auch der Maltose oder Lactose, als weiteren h&auml;ufig vorkommenden Disacchariden.<\/p>\n<p>Ich habe mich gefragt \u201eWie viele Isomere, nur unter den Kohlenhydraten gibt es?\u201c. Das ist schon ein Bruchteil der Isomere, denn anders als bei H<sub>2<\/sub>O wo es nur eine Verbindung gibt, gibt es f&uuml;r C<sub>12<\/sub>H<sub>22<\/sub>O<sub>11<\/sub> wahrscheinlich Hunderte bis Tausende Isomere, wenn man alle ber&uuml;cksichtigt also auch Ketone, Aldehyde, organische S&auml;uren, Ether, Ester, zyklische Verbindungen \u2026<\/p>\n<p>Aber bevor ich anfange zu rechnen, muss ich etwas Grundlagenwissen vermitteln, das wahrscheinlich nicht in der Schule vermittelt wurde. Ich habe in meinem alten Schulbuch bei den Kohlenhydraten nachgeschlagen und es erw&auml;hnt, aber nicht erkl&auml;rt gefunden.<\/p>\n<p>Bei einem Kohlenstoffatom mit vier Einzelbindungen (also keinen Doppel- oder Dreifachbindungen) gehen die Bindungen in Form eines Tetraeders vom Atomkern ab, das ist eine dreiseitige, gleichseitige Pyramide mit einem Winkel von 109,5 Grad zwischen den Bindungen. Wenn man bei einem Kalottenmodell, wie es in der Schule ja vielleicht noch vorhanden ist, dann mal vier verschiedene Fremdatome anbaut, wird man feststellen, dass es genau zwei Anordnungsm&ouml;glichkeiten gibt, die sich wie Bild und Spiegelbild oder linke und rechte Hand verhalten, also gleich aussehen, aber nicht zur Deckung zu bringen sind. Man spricht daher in der Chemie von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chiralit%C3%A4t_%28Chemie%29\">Chiralit&auml;t<\/a>, das leitet sich vom griechischen Wort f&uuml;r \u201eHand\u201c ab.<\/p>\n<p>In der Chemie werden die beiden Isomere als R- und S-Formen bezeichnet, bei Kohlenhydraten und anderen Biomolek&uuml;len hat sich aber die &auml;ltere D- und L-Nomenklatur gehalten, die vielleicht noch jemand von der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/zusatzstoffe-antioxidantien.shtml\">L-Ascorbins&auml;ure<\/a> kennt. Die beiden Isomeren werden als <b>Enantiomere<\/b> bezeichnet. Kohlenhydrate haben ab 5 C-Atomen mehrere Stereozentren und solche Molek&uuml;le werden als <b>Diastereomere<\/b> bezeichnet. Ein Stereozentrum liegt vor, wenn der davon abgehende Rest (nicht nur das n&auml;chste Atom an der Bindung) sich von allen anderen drei Resten unterscheidet.<\/p>\n<p>Die Natur hat &uuml;brigens eine Vorliebe f&uuml;r eine bestimmte r&auml;umliche Anordnung entwickelt. So haben alle Aminos&auml;uren die L-Form, alle Einfachzucker dagegen die D-Form. Die jeweils anderen Formen kommen in der Natur nicht vor, k&ouml;nnen aber synthetisch hergestellt werden. Beim Stoffwechsel wirken oft nur die Formen, die durch Biosyntheseprozesse gebildet oder abgebaut werden und die andere Form ist unwirksam, kann sogar giftig sein. Bei Synthesen entstehen dagegen immer beide Formen in gleicher Menge, so L- und D-Ascorbins&auml;ure. Als <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/vitamin.shtml\">Vitamin C<\/a> ist nur die L-Form wirksam, als Radikalbinder (Lebensmittelzusatzstoff) dagegen auch die D-Form. Oder ich als Pollenallergiker schlucke bei Beschwerden Levocetirizin. Das ist die biologisch aktive Form, synthetisch hergestellt wird eigentlich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cetirizin\">Cetirizin<\/a>, das die R- und S-Form enth&auml;lt. Wird aus dem Gemisch dann die R-Form isoliert, so spricht man vom <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Levocetirizin\">Levocetirizin<\/a>, dann braucht man nur die halbe Menge, weil die S-Form unwirksam ist.<\/p>\n<p>So nun komme ich zu den Kohlenhydraten zur&uuml;ck. Zuerst sollte ich mal definieren, was ein Kohlenhydrat ist: Per Definition ist ein Kohlenhydrat eine Verbindung, die sich vom Glycerinaldehyd oder Dihydroxiketon ableitet, indem die Kette um jeweils eine CHOH Gruppe verl&auml;ngert wird. Jede CHOH Gruppe erzeugt dabei ein weiteres <b>asymmetrisches<\/b> Kohlenstoffatom (<b>chirales Zentrum<\/b>) und verdoppelt so die Anzahl der Isomere. Die kleinsten Kohelnhydrate haben vier Kohlenstoffatome, obwohl auch der Glycerinaldehyd ein asymmetrisches Kohlenstoffatom hat. Mir sind beim Studium nur die Kohelnhydrat-Verbindungen mit f&uuml;nf und sechs Kohlenstofftatomen begegnet. Verbindungen mit 5- C Atomen sind Bestandteil von Coenzymen (ATP, NADH) der RNA und DNA. Aus 6 C-Atomen (Hexosen) bestehen die Speicherkohlenhydrate von Pflanzen aber auch ihre Ger&uuml;stsubstanz (St&auml;rke, Zellulose etc.). Es gibt in bestimmten Lebensmitteln auch Kohlenhydrate mit sieben, acht oder neun Kohlenstoffatomen.<\/p>\n<p>So nun sp&auml;testens m&uuml;ssen Formeln kommen, das ist eines der Kohlenhydrate mit 6 C-Atomen in der Fischer Darstellung:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/4b\/DL-Allose.svg\" width=\"343\" height=\"293\" \/><\/p>\n<p>Alle anderen unterscheiden sich darin, wie die OH-Gruppen angeordnet sind. D-Glcuose z.B. hat als einzigen Unterschied zur D-Allose, das die OH Gruppe am C<sub>3<\/sub> nach links schaut. Bei vier chiralen Zentren gibt es 16 Isomere, diese reduzieren sich auf 8, da man die D- und L-Isomere nicht mit eigenem Namen kennzeichnet. Nacheinander (jeweils Wechsel der Position von C<sub>2<\/sub> bis C<sub>5<\/sub>) sind dies: Allose, Altrose, Glucose, Mannose, Gulose, Idose, Galactose und Talose.<\/p>\n<p>Dies sind die 8 Isomere bei denen die Aldhydbindung am C<sub>1<\/sub> sitzt. Es gibt als Isomere aber auch noch die M&ouml;glichkeit das die Doppelbindung zum Sauerstoff an C<sub>2<\/sub> oder C<sub>3<\/sub> steckt, das ist dann ein Keton. Entsprechend spricht man von Aldosen und Ketosen. Das bekannteste Keton mit sechs C-Atomen ist die Fructose:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/5\/50\/DL-Fructose_num.svg\" width=\"184\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>Andere Isomere der C<sub>2<\/sub> Ketose sind die Piscose, Sorbose und Tagatose. Es sind nur vier, weil durch das Verschieben der Ketobindung von C<sub>1<\/sub> auf C<sub>2<\/sub> das C<sub>1<\/sub> zwei Wasserstoffatome bekam und so nicht mehr chirales Zentrum ist, C<sub>2<\/sub> aber auch nicht, weil es keine vier sondern nur drei Reste tr&auml;gt. Es gibt aber noch vier Hexulosen mit der Doppelbindung am C<sub>3<\/sub>, man fand allerdings keine davon in der Natur, daher haben sie keine Namen. Ab C<sub>4<\/sub> w&uuml;rde man das Molek&uuml;l von der anderen Seite aus durchnummerieren und k&auml;me so wieder auf C<sub>3<\/sub>.<\/p>\n<p>Zwischenstand: Der Einfachzucker (Monosaccharid) mit 6 C-Atomen als ein Bestandteil des omin&ouml;sen \u201eC<sub>12<\/sub>H<sub>22<\/sub>O<sub>11<\/sub>\u201c kann entweder aus einer Aldose bestehen oder einer Ketose. Es gibt acht Aldosen und vier Ketosen in der Natur, jeweils noch als D- oder L-Form, zusammen also 24 Isomere.<\/p>\n<p>Es wird noch komplizierter, wir reden ja von Chemie und nicht Raketenwissenschaft. Diese Darstellung nach Fischer ist eine sch&ouml;ne Darstellung aber sie gibt nicht die Wirklichkeit wieder. In dieser offenkettigen Form befindet sich nur ein kleiner Anteil der Kohlenhydrate in einer w&auml;ssrigen L&ouml;sung. Als eine Aldolreaktion kann die Ketogruppe mit einem Alkoholrest desselben Molek&uuml;ls unter Ringbildung reagieren. Als Reaktionspartner kann jede Alkoholgruppe fungieren, davon gibt es ja f&uuml;nf pro Molek&uuml;l. Aus kinetischen Gr&uuml;nden scheiden aber Ringe mit weniger als sechs Atomen im Ring und mehr als sechs Atomen aus, weil die Bindungswinkel dann zu stark von dem Tetraederwinkel von 109 Grad abweichen. Es sind pro Molek&uuml;l aber entweder ein F&uuml;nfring oder ein Sechsring m&ouml;glich. Was gebildet wird, ist stark von dem Kohlenhydrat abh&auml;ngig. Im allgemeinen sind die Sechsringe h&auml;ufiger in der w&auml;ssrigen L&ouml;sung anzutreffen als die F&uuml;nfringe. Da ein zyklischer Ether (Sauerstoffatom im Ring) mit f&uuml;nf C-Atomen als Pyran bezeichnet wird und der zyklische Ether mit vier C-Atomen als Furan bezeichnet man die entsprechenden Kohlenhydrate als <b>Pyranosen<\/b> und <b>Furanosen<\/b>. (Hier am Beispiel der \u03b1-D-Glucose)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/f\/f4\/Alpha-D-Glucofuranose.svg\" width=\"187\" height=\"173\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/c6\/Alpha-D-Glucopyranose.svg\" width=\"157\" height=\"170\" \/>Kleines Detail am Rande: Fructose wird meist als Furanose abgebildet, wie ich beim nachschauen in den Belitz-Grosch, dem Standardlehrbuch f&uuml;r Lebensmiteilchemie sah, liegt sie in w&auml;ssriger L&ouml;sung aber auch zu 60 Prozent als Pyranose und nur zu 40 Prozent als Furanose vor.<\/p>\n<p>Es wird noch etwas komplizierter. Durch die Ringbildung wird das Kohlenstoffatom, das die Doppelbindung zum Sauerstoff trug, ebenfalls zu einem chiralen Zentrum, es gibt also zwei weitere Konfigurationen, die man nun nicht mit eigenen Namen, sondern den griechischen Buchstaben Alpha (\u03b1) und Beta (\u03b2) kennzeichnet. Nun haben wir also schon 48 Isomeren. Zusammen mit der Wahlm&ouml;glichkeit zwischen F&uuml;nf- und Sechsring sind es 96. Allerdings gehen diese in w&auml;ssriger L&ouml;sung ineinander &uuml;ber, sodass man ein Gemisch aus \u03b1\/\u03b2 und Furanose und Pyranose hat, so bleibt es bei den 24 Monosacchariden.<\/p>\n<p>Die Monosaccharide sind die Elementarbausteine. Enzyme verkn&uuml;pfen einzelne Monosaccharide zuerst zu den Disacchariden die aus zwei Monosacchariden bestehen und dann l&auml;ngeren Ketten, den Polysacchariden. Bei der Verkn&uuml;pfung von je zwei Molek&uuml;len wird ein Wassermolek&uuml;l abspaltet, sodass aus der Summenformel C<sub>6<\/sub>H<sub>12<\/sub>O<sub>6<\/sub> f&uuml;r ein Monosaccharid die Summenformel f&uuml;r das Disacharid C<sub>12<\/sub>H<sub>22<\/sub>O<sub>11<\/sub> wird \u2013 voil\u00e0, das, was das Kind da zitiert hat.<\/p>\n<p>Rein theoretisch kann nun jede der 24 Monosaccharide mit einem anderen reagieren, sodass wir auf 24 x 24 = 576 m&ouml;gliche Isomere kommen. Daneben kann die Verkn&uuml;pfung &uuml;ber jede Alkoholgruppe erfolgen und davon gibt es f&uuml;nf. Ein Atom steht aber immer fest, die Verkn&uuml;pfung geht von der -OH Gruppe aus, die neu aus der Ketogruppe entstanden ist. Das l&auml;sst dann aber trotzdem noch 2.880 Isomere &uuml;brig. Real kommen bei zwei Pyranosen eine Verkn&uuml;pfung zwischen C<sub>1<\/sub> und C<sub>4<\/sub> und bei einer Pyronose und einer Furanose zwischen C<sub>1<\/sub> und C<sub>2<\/sub> vor. In verzweigten Polysacchariden auch noch die Verkn&uuml;pfung zwischen C<sub>1<\/sub> und C<sub>6<\/sub>. Andere Bindungstypen kann der Mensch auch nicht mit einen Enzymen aufspalten.<\/p>\n<p>Doch ich gebe zu, das ist hypothetisch. Praktisch findet man in reiner Form \u2013 nicht als Abbauprodukten von l&auml;ngeren Polysacchariden in Lebensmitteln nur drei Disaccharide:<\/p>\n<ul>\n<li>Lactose aus einem Molek&uuml;l Galaktose und einem Molek&uuml;l Glucose (1-4 verkn&uuml;pft)<\/li>\n<li>Saccharose aus einem Molek&uuml;l Fructose und einem Molek&uuml;l Glucose (1-2 verkn&uuml;pft)<\/li>\n<li>Maltose aus zwei Molek&uuml;len Glucose (1-4 verkn&uuml;pft)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Lactose ist der Milchzucker und kommt nat&uuml;rlich in gr&ouml;&szlig;erer Menge (5 Gewichtsprozent) in <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/12\/20\/milch\/\">Milch<\/a> vor. Saccharose ist das was wir als Haushaltszucker kennen, kommt au&szlig;er im Zuckerrohr und Zuckerr&uuml;ben in der Natur aber eher selten vor. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/01\/15\/lebensmittel-unter-der-lupe-bananen\/\">Bananen<\/a> enthalten relativ viel Saccharose.<\/p>\n<p>Maltose kommt nicht einzeln in der Natur vor sondern ist ein Spatprodukt von St&auml;rke. Dadurch findet man ihn aber h&auml;ufig in Lebensmitteln, so &uuml;berall dort wo Malz eingesetzt wird wie Malzbonbons.<\/p>\n<p>Es gibt aber noch synthetische Zucker, die als <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/zuckeralkohole.shtml\">Zuckerersatzstoffe<\/a> verwendet werden.Von wehrwirtschaftlicher Bedeutung sind die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isomaltose\">Isomaltose<\/a> (zwei Glucosemolek&uuml;le verkn&uuml;pft, aber nicht &uuml;ber 1-4, sondern 1-6) und die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isomaltulose\">Isomaltulose<\/a> (ein Glucose und ein Fructosmolek&uuml;l, ebenfalls 1-6 verkn&uuml;pft und nicht 1-2 wie bei der Saccharose). Diese Verbindungen werden vom K&ouml;rper in die Monosaccharide gespalten, doch da unser Enzymsystem nicht auf diese Zucker eingestellt ist, geht dies langsamer vor sich, was f&uuml;r Diabetiker von Vorteil ist, weil so der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt. Wikipedia kennt , insgesamt 18 nat&uuml;rlich vorkommende <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disaccharide\">Disaccharide<\/a>. Diese geringe Zahl ergibt sich daraus das immer einer der Reaktionspartner Glucose ist. Das Glucose der Starter ist gilt auch f&uuml;r Polysaccharide, so besteht Inulin das Reservekohlenhydrat der S&uuml;&szlig;kartoffel Topinambur zwar aus Fructoseeinheiten, aber die werden an ein Saccharosemolek&uuml;l, das mit einem Glucosemolek&uuml;l beginnt, angeh&auml;ngt.<\/p>\n<p>Ich vermute mal, das Kind meinte mit C<sub>12<\/sub>H<sub>22<\/sub>O<sub>11<\/sub> die Saccharose, denn sie ist auch der Zucker mit der zweith&ouml;chsten S&uuml;&szlig;kraft pro Gramm, nur Fructose ist noch etwas besser. Maltose, Isomaltose und Isomaltulose haben etwa die halbe S&uuml;&szlig;kraft von Saccharose, Lactose nur etwa 20 Prozent der S&uuml;&szlig;kraft. Es werden auch andere Werte genannt, das ist stark abh&auml;ngig von der Konzentration, bei der bestimmt wird, aber eines ist relativ klar: keines der anderen Isomere von C<sub>12<\/sub>H<sub>22<\/sub>O<sub>11<\/sub> hat auch nur ann&auml;hernd die S&uuml;&szlig;kraft der Saccharose und sie sind auch allesamt teurer.<\/p>\n<p>Wenn das Kind &uuml;brigens wirklich schlau w&auml;re, dann w&uuml;rde es die korrekte chemische Bezeichnung nehmen, da man die Nomenklatur vom Glucose- oder Fructosemolek&uuml;l aus machen kann w&auml;ren dies : \u03b1-D-Glucopyranosyl-(1-2)-\u03b2-D-fructofuranosid oder \u03b2-D-Fructofuranosyl-\u03b1-D-glucopyranosid. Mir ist aus dem Studium die erste Bezeichnung also \u03b1-D-Glucopyranosyl-(1-2)-\u03b2-D-fructofuranosid die gel&auml;ufigere. Doch daran h&auml;tte sich das Kind wohl einen Zungenknoten geholt.<\/p>\n<p>Kleiner Scherz am Rande: Woran erkennt man einen echten Chemiker? Daran dass er mit 1 Promille Blutalkohol immer noch fehlerfrei \u201eDesoxyribonukleins&auml;ure\u201c aussprechen kann&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17606\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17606\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich h&ouml;re seit einigen Monaten anstatt der &uuml;blichen Playlist die Hitparaden des SWR1 aus den letzten Jahrzehnten. 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