{"id":17634,"date":"2024-08-07T19:27:27","date_gmt":"2024-08-07T17:27:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17634"},"modified":"2024-08-07T21:31:23","modified_gmt":"2024-08-07T19:31:23","slug":"cnh2n1cooh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/08\/07\/cnh2n1cooh\/","title":{"rendered":"C<sub>n<\/sub>H<sub>2n+1<\/sub>COOH"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17634\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17634\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Hah! Wieder ein Chemieblog! Wer was mit der obigen Summenformel anfangen kann, der braucht nicht weiter zu lesen, denn ich habe die Chemie auf ein Minimum reduziert, eigentlich sind es nur Fakten die man ohne irgendwelche Kenntnisse der Chemie sich merken kann.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/a45a528cd8064176b360ad5ff9b88728\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Aber warum geht es?<\/h4>\n<p>Nun der, der zumindest Chemie noch bis zum Abitur hatte, und nicht alles vergessen hat, wird erkennen, das C<sub>n<\/sub>H<sub>2n+1<\/sub> (fast) die Summenformel eines Alkans ist (das w&auml;re C<sub>n<\/sub>H<sub>2n+2<\/sub>). Es kann keine Doppelbindung oder Ringschluss vorhanden sein, sonst w&auml;re es C<sub>n<\/sub>H<sub>2n<\/sub>. Die Erkl&auml;rung ist der Rest: COOH ist die &uuml;bliche Schreibweise einer Carboxylgruppe, dem Element einer organischen S&auml;ure. Organische S&auml;uren sind zum Beispiel die Essigs&auml;ure oder die Zitronens&auml;ure. Sie sind S&auml;uren wie die Salz- oder Schwefels&auml;ure, aber erheblich schw&auml;cher. Sonst k&ouml;nnte man reinen Essig oder Zitronensaft nicht trinken, sondern w&uuml;rde sich ver&auml;tzen.<\/p>\n<p>In der Tat h&auml;tte die Essigs&auml;ure auch genau diese Summenformel: C2H5COOH. Ich meine aber die ihr in der Reihe folgenden l&auml;ngeren S&auml;uren, die man aufgrund ihres Vorkommens Fetts&auml;uren nennt.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Der Aufbau von Fett<\/h4>\n<p>Fett jeglicher Art, das in der Natur vorkommt, egal ob von Pflanzen oder Tieren gebildet, besteht aus dem dreiwertigen Alkohol Glycerin und drei Fetts&auml;uren die mit ihm einen Ester, ein <b>Triglycerid<\/b> bilden. Bei der Verdauung wird das Molek&uuml;l in die Bestandteile Glycerin und Fetts&auml;uren gespalten. Diese Spaltung kann man auch mit Laugen machen und erh&auml;lt dann Seife. Spaltet man das Molek&uuml;l teilweise auf, so erh&auml;lt man <b>Monoglyceride<\/b> oder <b>Diglyceride<\/b> wenn noch eine oder zwei Fetts&auml;uren am Glycerin verblieben. Diese Verbindungen sind beliebte Lebensmittelzusatzstoffe, da sie anders als Fett amphoter sind, also sowohl wasserliebend, wie auch fettliebend sind, und so als Emulgator zwischen den beiden Phasen vermitteln.<\/p>\n<p>W&auml;hrend das Glycerinmolek&uuml;l bei allen Fett- und &Ouml;lmolek&uuml;len identisch ist, unterscheiden sich die Fetts&auml;uren. Meine Chemikerkollegen m&ouml;gen es mir verzeihen, wenn ich die in der Nahrung seltenen und exotischen Varianten nun unterschlage und nur die wichtigsten Fetts&auml;uren erw&auml;hne.<\/p>\n<ul>\n<li>Also: die meisten nat&uuml;rlich vorkommende Fetts&auml;uren haben immer eine unverzweigte Kettenl&auml;nge mit Vielfachen von zwei C-Atomen.<\/li>\n<li>Fetts&auml;uren k&ouml;nnen auch Doppelbindungen enthalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Namen der Fetts&auml;uren ohne Doppelbindung sind beginnend mit C4: Butters&auml;ure, Caprons&auml;ure, Caprins&auml;ure, Capryls&auml;ure, Laurins&auml;ure, Myristins&auml;ure, Palmitins&auml;ure, Stearins&auml;ure und Arachins&auml;ure (C4 bis C20). H&auml;ufig vorkommen in verbreiteten Fetten aber vor allem die Fetts&auml;uren mit 14, 16 und 18 Kohlenstoffatomen, also Myristins&auml;ure, Palmitins&auml;ure, Stearins&auml;ure. Milch von K&uuml;hen, Ziegen und Schafen enthalten in gr&ouml;&szlig;erer Menge auch die niedrigeren Fetts&auml;uren, die daher nach ihnen bezeichnet wurden (Capra ist der Artenname der Ziegen).<\/p>\n<p>Neben diesen Fetts&auml;uren ohne Doppelbindung gibt es auch welche mit Doppelbindung. Hier gibt es noch mehr Varianten, weil es bis zu sechs Doppelbindungen pro Molek&uuml;l gibt und die Position im Molek&uuml;l auch noch variieren kann, so gibt es vier Fetts&auml;uren mit 18 C-Atomen und einer Doppelbindung je nachdem wo diese sich im Molek&uuml;l befindet. Ich benutze im Folgenden die allgemeine chemische abgek&uuml;rzte Nomenklatur die wie folgt ist: nn:m. nn steht f&uuml;r die Zahl der Kohlenstoffatome, m f&uuml;r die Zahl der Doppelbindung(en). Die Stearins&auml;ure als wichtigste der schon erw&auml;hnten Fetts&auml;uren w&auml;re also 18:0.<\/p>\n<p>Die wichtigsten und die h&auml;ufigsten Fetts&auml;uren mit Doppelbindungen sind folgende: Die &Ouml;ls&auml;ure (18:1), Linols&auml;ure (18:2), Alpha-Linolens&auml;ure ALA, (18:3), Eicosapentaens&auml;ure, EPA (20:5) und Docosahexaens&auml;ure, DHA (22:6). Hat eine Fetts&auml;ure keine Doppelbindung so bezeichnet man sie als \u201e<b>unges&auml;ttigt<\/b>\u201c. Mit einer Doppelbindung (&Ouml;ls&auml;ure) als \u201e<b>einfach<\/b> <b>unges&auml;ttigt<\/b>\u201c. Bei zwei oder mehr entsprechend als \u201e<b>mehrfach unges&auml;ttigt<\/b>\u201c.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Beschaffenheit von Fett sind diese Doppelbindungen wichtig. Denn alle nat&uuml;rlichen Fetts&auml;uren sind in cis-Konfiguration, das hei&szlig;t die beiden Reste sind r&auml;umlich gesehen auf derselben Seite der Kette. Das liegt an dem enzymatischen Aufbau der Fetts&auml;uren aus C-2 Einheiten im K&ouml;rper. Diese Eigenschaft f&uuml;hrt zu einem \u201eKnick\u201c in dem Molek&uuml;l. Eine ges&auml;ttigte Fetts&auml;ure ist dagegen ein langes lineares Molek&uuml;l. Dieses \u201egeknickte\u201c Molek&uuml;l braucht mehr Platz und so haben Fette mit vielen Fetts&auml;uren mit einer oder mehreren Doppelbindungen einen h&ouml;heren Schmelzpunkt, sind also fl&uuml;ssig. Fette mit ges&auml;ttigten Fetts&auml;uren sind daher bei Zimmertemperatur fest. Tierische Fette enthalten vorwiegend ges&auml;ttigte Fetts&auml;uren. Pflanzliche &Ouml;le sind dagegen meist fl&uuml;ssig. Palmkernfett und Kokusfett sind hier Ausnahmen und deswegen \u2013 nicht nur wegen des Preises \u2013 bei der Lebensmittelindustrie beliebt, die ja selten fl&uuml;ssige, sondern meist feste oder streichf&auml;hige Produkte herstellt.<\/p>\n<p>Seit man Fette hydrieren kann, also chemisch Wasserstoff an die Doppelbindung binden kann und sie so zu einer normalen Einfachbindung machen kann, gibt es eine zweite Art von unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren: Trans-Fetts&auml;uren. Denn ein Teil der Fetts&auml;uren wird nicht hydriert, sondern wechselt nur die Konfiguration der Doppelbindung: die chemisch stabilere Konfiguration ist \u201etrans\u201c, die beiden Enden der Reste stehen auf unterschiedlichen Seiten. Das Molek&uuml;l ist dadurch nicht geknickt, braucht weniger Platz. Der K&ouml;rper kann diese Trans-Fetts&auml;uren genauso wie die nat&uuml;rlichen cis-Fetts&auml;uren abbauen, aber sie wirken sich schlecht auf den LDL-Spiegel aus und gelten so als ein Risiko f&uuml;r koronale Herzkrankheiten. Es gibt sie in kleiner Menge in der Natur, sie entstehen aber meist bei der Fettverarbeitung: neben dem Hydrieren (Margarineherstellung) auch beim hohen Erhitzen (Frittieren).<\/p>\n<h4>Was ist gesund?<\/h4>\n<p>Da sind wir beim kontroversen Thema des Artikels angekommen: was ist gesund? Nun ja das h&auml;ngt ab, welche Erkenntnis man hat. Als ich in der Schule Ern&auml;hrungslehre hatte und sp&auml;ter noch beim Studium war es noch relativ einfach:<\/p>\n<ul>\n<li>Der K&ouml;rper braucht mehrfach unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren. Sie sind daher essenzielle Nahrungsbestandteile. Unabh&auml;ngig von ihrer Struktur.<\/li>\n<li>Unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren sind \u201eungesund\u201c. Sie wirken sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus.<\/li>\n<li>Einfach unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren sind neutral anzusehen, weder gut noch schlecht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Inzwischen ist die Forschung weiter und die derzeit g&uuml;ltige Erkenntnis ist etwas weiter. Daf&uuml;r muss ich aber die Grundlagen der Entstehung von Arteriosklerose eingehen. Oberfl&auml;chlich betrachtet sind dies Ablagerungen (<b>Plaques<\/b>) auf Blutgef&auml;&szlig;en, vor allem den Herzkranzgef&auml;&szlig;en. Die Plaques verengen die Gef&auml;&szlig;e und k&ouml;nnen so den Blutdurchfluss st&ouml;ren oder sogar unterbinden , was zum Herzinfarkt f&uuml;hren kann. Diese Ablagerungen bestehen zum Teil aus Fett und dem Fettbegleitstoff <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/06\/21\/wie-schadlich-ist-zu-viel-cholesterin\/\">Cholesterin<\/a>. Daher ist Cholesterin auch in Verruf gekommen. Sie entstehen aber nicht durch Fett oder Cholesterin, sondern durch einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/06\/22\/warum-ist-den-das-ldl-nun-so-gefahrlich\/\">Enz&uuml;ndungsprozess<\/a> der Zellwand, die zu Rauigkeiten f&uuml;hrt und erst an diesen Oberfl&auml;chenunebeneheiten lagert sich das Fett ab. Diese Entz&uuml;ndungsprozesse werden von Hormonen gesteuert. Eine Teilklasse der mehrfach unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren \u2013 die omin&ouml;sen \u201e<span style=\"font-family: Ebrima;\">\u03c9<\/span>-3 Fetts&auml;uren (sprich: Omega-drei-fetts&auml;uren\u201c verringern die Entz&uuml;ndung. Nach neueren Erkenntnissen sorgen die anderen mehrfach unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren eher f&uuml;r eine Verst&auml;rkung der Entz&uuml;ndung. Einfach unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren sind indifferent und ges&auml;ttigte Fetts&auml;uren werden vor allem von den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/06\/23\/wie-kann-ich-den-ldl-spiegel-senken\/\">LDL transportiert<\/a>, die sich bevorzugt in den Plaques ablagern.<\/p>\n<p>Daraus hat man gefolgert, dass man m&ouml;glichst viele <span style=\"font-family: Ebrima;\">\u03c9<\/span>-3 Fetts&auml;uren zu sich nehmen soll, mehrfach unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren sonst reduzieren soll auf das lebensnotwendige Minimum und man stattdessen einfach unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren zu sich nehmen soll. Lediglich bei den unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren \u2013 die man meiden sollte &#8211; hat sich die Erkenntnis nicht ge&auml;ndert. Waren als ich studierte also Sonnenblumen&ouml;l oder Soja&ouml;l mit sehr viel Linols&auml;ure (der wichtigsten mehrfach unges&auml;ttigten Fetts&auml;ure) sehr gute &Ouml;le, so werden heute &Ouml;le mit einfach unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren wie Oliven&ouml;l und Raps&ouml;l empfohlen. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/09\/27\/was-sind-omega-3-fettsauren\/\"><span style=\"font-family: Ebrima;\">\u03c9<\/span>-3 Fetts&auml;uren <\/a>sind in der Nahrung leider sehr selten. DHA und EPA kommen im Fett von Seefisch vor (nicht in den Filets die man im Supermarkt kaufen kann oder aus denen Fischst&auml;bchen hergestellt werden) und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2014\/04\/03\/wofuer-braucht-der-mensch-die-verschiedenen-fettsaeuren\/\">ALA<\/a> im Lein&ouml;l, aus ALA wird EPA gebildet, die Ausgangsbasis f&uuml;r Hormone ist aber nur sehr ineffizient. Die Empfehlung der Zufuhr an \u03c9-3 Fetts&auml;uren erreicht man nur durch regelm&auml;&szlig;igen Konsum von fettreichem Seefisch, die Menge an EPA und DHA des Vorbeugungslevels, die von der &Auml;rzteschaft empfehlen werden, nur durch <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3WFd4x0\">Nahrungssupplementation<\/a>.<\/p>\n<h4>Verarbeitung von Fett<\/h4>\n<p>Fett wird ja meist verarbeitet. Die Raffination die normal bei Speisefetten ist reduziert vor allem den Gehalt an Fettbegleitstoffen. Es ver&auml;ndert aber nicht die Zusammensetzung des Fetts. Nicht raffiniert werden eigentlich nur &Ouml;le die einen charakteristischen Eigengeschmack haben wie Walnuss&ouml;l, Haselnuss&ouml;l und vor allem natives (nativ bedeutet: unver&auml;ndert) Oliven&ouml;l.<\/p>\n<p>Die Margarineherstellung reduziert den Gehalt an essenziellen Fetts&auml;uren und bildet trans-Fetts&auml;uren. Vor allem das Erhitzen \u2013 Fett kann man ja weit &uuml;ber den Siedepunkt von Wasser hinaus ver&auml;ndert das Fett. Es kommt zu Kondensationsprodukten der Fetts&auml;uren, die der K&ouml;rper nicht verdauen kann, Fett wird gespalten wobei Acrolein entsteht, ein krebserregender Stoff. Der stechende Geruch von hoch erhitztem Fett beruht auf dem Acrolein. Der Gehalt an essenziellen Fetts&auml;uren nimmt ab und bei den hohen Temperaturen finden auch <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/06\/11\/sind-angekohlte-bratwurste-steaks-krebserregend\/\">andere Reaktionen statt<\/a>, die giftige oder krebserregende Substanzen erzeugen wie bei Kohlenhydraten das Acrylamid.<\/p>\n<p>Fett enth&auml;lt auch Fettbegleitstoffe. Das sind zum einen Emulgatoren wie das Lecithin, bei Pflanzen auch andere fettl&ouml;sliche Stoffe wie Wachse. Pflanzliche und tierische Fette enthalten Sterine: Pflanzen das Ergosterin das den LDL-Spiegel senkt und tierische Fette das Cholesterin das ihn steigert. Die wichtigsten Fettbegleitstoffe sind aber die fettl&ouml;slichen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/vitamin.shtml\">Vitamine<\/a>: Vitamin A (Retinol) findet man vor allem in tierischen Nahrungsmitteln, Pflanzen die wasserl&ouml;slichen Vorprodukte der Farbstoffklasse der Carotine. Das Vitamin D (Calcifercol) findet man in beiden Nahrungsmitteln, aber auch h&auml;ufiger in tierischen Nahrungsmitteln. Das Vitamin E (Tocopherole) findet man dagegen nur in pflanzlichen &Ouml;len. Je mehr essenzielle Fetts&auml;uren ein &Ouml;l enth&auml;lt um so mehr Tocopherol enth&auml;lt es, weil es diese vor Oxidation sch&uuml;tzt. Das Vitamin K findet man dagegen sowohl in tierischen wie pflanzlichen Fetten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17634\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17634\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Hah! 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September 2025","format":false,"excerpt":"Wir wissen immer noch sehr wenig \u00fcber einen Gro\u00dfteil der Geschichte der Erde. Sie entstand vor 4,6 Milliarden Jahren. Bis vor 600 Millionen Jahren \u2013 also \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Zeit \u2013 gibt es kaum Fossilienfunde, und auch alte Gesteine werden umso seltener, je weiter man in der Zeit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Chemie&quot;","block_context":{"text":"Chemie","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/chemie\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/929016b2bd2249e0b0f606c4839ef36b","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18415,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/01\/die-groessten-raetsel-in-der-fruehen-erdgeschichte-2\/","url_meta":{"origin":17634,"position":5},"title":"Die gr&ouml;&szlig;ten R&auml;tsel in der fr&uuml;hen Erdgeschichte (2)","author":"Bernd Leitenberger","date":"1. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"So weiter geht es mit dem Artikel zu fragen oder R\u00e4tseln der fr\u00fchen Erdgeschichte also vor dem Kambrium. Dieser Teil schlie\u00dft inhaltlich an den ersten Teil von gestern an. Die langsame Evolution der Eukaryoten Biologen unterscheiden zwischen Prokaryonten und Eukaryoten. Alle Bakterien, einschlie\u00dflich der Cyanobakterien, sind Prokaryoten \u2013 Zellen ohne\u2026","rel":"","context":"In &quot;Chemie&quot;","block_context":{"text":"Chemie","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/chemie\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/e534ab16d0564d968b03e686e6c982bb","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17634","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17634"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17634\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}