{"id":17771,"date":"2024-11-10T10:38:28","date_gmt":"2024-11-10T09:38:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17771"},"modified":"2024-11-10T10:38:28","modified_gmt":"2024-11-10T09:38:28","slug":"die-geburt-des-bastelcomputers-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/11\/10\/die-geburt-des-bastelcomputers-2\/","title":{"rendered":"Die Geburt des Bastelcomputers (2)"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17771\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17771\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Der heutige Blog schlie&szlig;t an den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2024\/11\/09\/die-geburt-des-bastelcomputers-1\/\">ersten Teil von gestern<\/a> an und nachdem dort die Vorgeschichte der Entwicklung des Altairs 8800 beschrieben wird, geht es heute um seine Technik und die weitere Geschichte.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/9efdb5dc6d8146dc8ac7a96304001053\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<p>Schauen wir uns mal den Altair 8800. Er sieht befremdlich aus. Nicht nur f&uuml;r heutige Verh&auml;ltnisse, auch schon damals. Ich habe meinen ersten Rechner sieben Jahre nach dem Altair 8800 gekauft. Die Unterschiede sind trotzdem enorm: der Altair 8800 hatte keine Tastatur, konnte nicht an einen Monitor oder Fernseher angeschlossen werden und hatte auch keinerlei Anschl&uuml;sse f&uuml;r einen Massenspeicher. Selbst die damals ebenfalls erscheinenden \u201eMikroprozessor Kits\u201c zum Erlernen der Programmierung eines Mikroprozessors wie das KIM-65 oder in Deutschland der \u201eMikro-Professor\u201c waren da weiter. Die hatten wenigstens eine Hexadezimaltastatur zur Eingabe und eine Sieben-Segmentanzeige f&uuml;r die Ausgabe. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/altair8800.shtml\">Altair 8800<\/a> hatte als Ausgabe Leuchtdioden, die die momentane Belegung des Adress- und Datenbusses wiedergaben. Werte auf den Bus legte man mit Kippschaltern an der Front. Mit einem Kippschalter wurde, der aktuelle Status der Kippschalter in den Speicher ablegt und die Adresse um eins erh&ouml;ht, man gab Befehle also im Bin&auml;rformat ein und erhielt Ausgaben im Bin&auml;rformat. Die Front erinnert aber an einige Minicomputer wo es auch Leds gab, die Statusleuchten waren. Vielleicht ist das die Intention dahinter. Der Rechner kam so \u201eblank\u201c, nicht nur die Hardware war auf das allern&ouml;tigste reduziert, auch gab es keine Software. Bei jedem Einschalten musste man ein Programm selbst eintippen. Selbst sp&auml;ter als es Peripherieger&auml;te gab, mit denen man \u201enormal\u201c mit dem Rechner kommunizieren konnte, wie eine Tastatur oder einen Drucker musste man erst mal den Code, damit die Tastatur &uuml;berhaupt genutzt wurde, eintippen. Ein Problem das Bill Gates und Paul Allen bei ihrer BASIC Entwicklung &uuml;bersehen hatten \u2013 als Paul Allen mit dem Papierstreifen, auf dem der BASIC-Interpreter gespeichert war, zu MITS flog, fiel es Bill Gates auf dem Weg zum Flughafen auf und w&auml;hrend Paul Allen nach Albuquerque flog, schrieb Bill Gates den n&ouml;tigen Bootloader um den Papierstreifen einzulesen und gab nach der Ankunft von Paul Allen den Code per Telefon durch.<\/p>\n<p>Auf der R&uuml;ckseite findet man bei heutigen Computern \u2013 und auch schon bei meinem ersten, einem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ti994a.shtml\">Ti 99\/4a<\/a> \u2013 Anschl&uuml;sse f&uuml;r den Anschluss von Druckern, Massenspeichern oder zumindest den Expansion Bus, also die gesamten Leitungen des Prozessors plus weitere f&uuml;r Stromversorgung und Handshake. Beim Altair 8800 gab es da gar nichts. Den Anschluss f&uuml;r das Netzteil mehr nicht. Das Netzteil entpuppte sich sp&auml;ter als eine Schwachstelle des Systems. Es produzierte viel Abw&auml;rme und produzierte Spannungen von 8 und 18 Volt, obwohl die Karten mit 5 und 12 V arbeiteten. Es war einfach ein verf&uuml;gbares Netzteil verbaut worden.<\/p>\n<p>Die Verlegenheitsl&ouml;sung setzte sich beim Bus fort. Die CPU sa&szlig; auf einer Karte und der Speicher \u2013 in der Basisausf&uuml;hrung nur 2 statische RAM-Bausteine mit 4 x 256 Bit, (256 Byte) erweiterbar auf 8 Bausteine also maximal 1 KByte. Mehr gab es nicht. Kein Ein-\/Ausgabebaustein, kein Druckeranschluss oder irgendein Anschluss. Der Bus war eine Verlegenheitsl&ouml;sung. So konnte MIITS den Altair 880 als Basisausf&uuml;hrung verkaufen und sp&auml;ter dann weitere Karten liefern, welche die ben&ouml;tigten Funktionalit&auml;ten nachr&uuml;steten.<\/p>\n<p>Richtig durchdacht war der Bus aber auch nicht. Wenn wir an einen Bus denken, dann haben wir ein Bild vor den Augen, wie es wohl wie es in einem heutigen Rechner aussieht. Da ist der Bus Teil des Motherboards. Beim Altair gab es vier Busplatinen die jeweils vier Steckkarten aufnahmen. Diese vier Platinen musste man durch Drahtbr&uuml;cken verbinden, das waren pro Seite 100 L&ouml;tpunkte, die man setzen musste. Insgesamt entpuppte sich das Kit als sehr anspruchsvoll. Man brauchte selbst f&uuml;r die Basisausf&uuml;hrung mindestens 40 Stunden um es zusammenzubauen und zu verl&ouml;ten und sehr viele Altairs funktionierten nicht. Trotzdem wurden die meisten Altairs zumindest in der Anfangszeit als Kit verkauft. Im September 1975 kostete ein Kit 429 Dollar und ein zusammengebauter Rechner 679 Dollar.<\/p>\n<p>Die Kunden waren vor allem technikaffine wie Techniker und Ingenieure die schon selbst elektronische Ger&auml;te zusammenbauten, einige konnten es nicht erwarten, fuhren zu MITS und kampierten dort, um ihren Altair pers&ouml;nlich abzuholen. Das zeigt die Bedeutung dieses Ger&auml;tes auf: Einen Computer kannten viele K&auml;ufer schon vorher. Sie waren &uuml;ber ein Time-Sharing System mit einem Gro&szlig;rechner verbunden. Aber da gab es Limitationen. Die Laufzeit von Programmen und ihr Speicherverbrauch war beschr&auml;nkt. Die Rechenzeit musste bezahlt werden und das wurde bald teuer. Als Bill Gates und Paul Allen das BASIC f&uuml;r den Altair entwickelten, verbrauchten sie Rechenzeit im Wert von 40.000 Dollar. Der Altair 8800 offerierte die M&ouml;glichkeit \u2013 auch wenn er in seinen M&ouml;glichkeiten beschr&auml;nkt war \u2013 einen pers&ouml;nlichen Computer zu haben, den man immer benutzen konnte, wann man sollte und dessen Rechenzeit nichts kostete.<\/p>\n<p>Der Altair 8800 in der Basisausf&uuml;hrung war ein Rechner in dem man im Bin&auml;rformat ein 256 Byte langes Programm in Maschinencode eintippen konnte, dessen Ergebnis zeigten dann Leuchtdioden an. Kurz: das Ger&auml;t war auch f&uuml;r damalige Verh&auml;ltnisse nutzlos. Man ben&ouml;tigte komfortablere Eingabe- und Ausgabem&ouml;glichkeiten. MITS brachte dazu mehrere Interface-Karten auf den Markt. Mit ihnen konnte man einen Fernschreiber \u2013 der zugleich Eingabe wie Ausgabemedium war, einen Audiokassettenrekorder (als Massenspeicher), eine Tastatur oder einen Papierstreifenleser (damals das gebr&auml;uchliche Medium um Software zu verbreiten) oder einen Centronics-Drucker anschlie&szlig;en konnte. Diese Karten kosteten jeweils als Kit 100 bis 150 Dollar. Noch teurer waren die Zusatzger&auml;te selbst: Im September 1975 kostete eine Tastatur als Kit 760 Dollar und der Fernschreiber als Fertigger&auml;t 1.350 Dollar. Das erkl&auml;rt, warum der Computer trotzdem so ankam, das MITS innerhalb weniger Monate in die schwarzen Zahlen kam: Was MITS verkaufte war im Prinzip ein Motherboard ohne Speicher, das der Anwender nach eigenem D&uuml;nken selbst erweitern konnte und bei den Kosten, die dann auf ihn zukamen, waren der Preisn f&uuml;r das Kit das kleinste Problem, zumal er immer noch Geld sparte, denn wenn auch Intel langsam den Preis des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8080.shtml\">8080<\/a> senkte, war er im Einzelhandel immer noch sehr teuer.<\/p>\n<p>Ed Roberts hatte schon vorhergesehen, dass sein Rechner ohne eine Programmiersprache weitestgehend nutzlos war. Das Altair BASIC wurde schlie&szlig;lich von Bill Gates und Paul Allen geschrieben und war das Pfund mit dem MITS wuchern konnte: Sie verkauften es relativ preiswert wenn man es im Bundle mit einer Speichererweiterungskarte kaufte, die man sowieso brauchte, weil die kleinere Version 4 KByte Speicher brauchte und die gr&ouml;&szlig;ere 8 KByte. Ohne diese Karten wurde das BASIC sehr teuer verkauft.<\/p>\n<p>Gerade diese Speichererweiterungskarten entpuppten sich aber als ein Schwachpunkt. MITS plante die preiswerteren sichergehen RAM einzusetzen \u2013 beim Basiskit bestand der Speicher aus statischen RAM. Was Roberts nicht wusste: Der 8080 hatte einen Fehler und das Zusammenspiel mit DRAM die einen dynamischen Refresh brauchten, klappte nicht. Das wurde erst mit dem Nachfolger 8080A behoben. Es dauerte Monate bis die Karten produktionsreif waren. Das rief andere auf den Markt: auch weil MITS nicht von Anfang an alle ben&ouml;tigten Karten liefern konnte, entstanden bald Firmen, die Karten f&uuml;r den MITTS anboten, die meisten entstanden in einer Garage wie Processor Technologies, die das RAM-Problem einfach dadurch umgingen, das sie die teureren aber funktionierenden statischen RAM in ihren Speicherkarten verwendeten. Trotzdem bot Processor Technologies ihre Karten billiger an als MITS.<\/p>\n<p>Ed Roberts hatte f&uuml;r diese Firmen nichts &uuml;brig. Er sah sie als \u201eSchmarotzer\u201c und \u201eParasiten\u201c an, die von seiner Idee profitieren. In seiner Vorstellung sollte es zum Altair eben nur Zubeh&ouml;r von MITS geben. Da der Rechner als Kit verkauft wurde, war er aber gut dokumentiert und so konnte jeder mit Elektronikkenntnissen sich an die Aufgabe machen Zubeh&ouml;r zu entwickeln. Roberts sah nicht, dass f&uuml;r einen Kunden aber gerade das z&auml;hlte \u2013 er hatte Auswahl und es gab Konkurrenz, welche die Preise dr&uuml;ckte. Sein Gesch&auml;ftsgebaren beschwor sogar neue Konkurrenz hervor. Die Firma IMSAI hatte einen Kunden, f&uuml;r den der Altair 8800 eine L&ouml;sung f&uuml;r Steueraufgaben gewesen w&auml;re. Sie fragten nach einer gr&ouml;&szlig;eren St&uuml;ckzahl und einem Rabatt. Roberts gab keinen Rabatt. Alle Kits und fertige Computer wurden gegen Vorkasse geliefert und MITS bekam in den ersten Monaten so viele Bestellungen, dass Kunden monatelang auf ihren Rechner warten mussten, er h&auml;tte also die Rechner nicht zeitnah liefern k&ouml;nnen. IMSAI bauten den Rechner nach und brachten ihn als IMSAI 8080 auf den Markt. Einen IMSAI 8080 hat der eine oder andere sicher schon mal gesehen: es ist der Rechner mit dem im Spielfilm \u201eWar Games\u201c den David Lightman (Mathew Broderick) nutzt um den Rechner WOPR zu kontaktieren.<\/p>\n<p>Der Bus der 100 Pins hatte (von denen aber nur 85 belegt waren, aber Roberts hatte eben Steckkarten mit 100 Pins g&uuml;nstig bekommen) wurde bald zum Standardbus bei 8 Bit Systemen, die nun auch andere Hersteller entwickelten. Der Vorteil eines solchen Standards ist offensichtlich: Ein Hersteller kann eine Karte f&uuml;r den S100 Bus entwerfen und sie funktioniert in vielen Rechnern mit diesem Bussystem (die Software um die Karten anzusprechen musste man aber selbst schreiben). Ed Roberts schickte niemand zu dem Gremium, bei dem der Bus standardisiert wurde. Es war seiner Ansicht nach seine Erfindung und er nannte ihn auch nur \u201eAltair Bus\u201c w&auml;hrend die offizielle Bezeichnung des Standards dann S100-Bus lautete.<\/p>\n<p>Roberts traf in der Folge einige Fehlentscheidungen. So verzettelte er die knappen Ressourcen seiner Firma auf zu viele Projekte. Als der MC 6800 Prozessor von Motorola erschien, gab es einen Alatir 680 mit diesem Prozessor, aber ebenso aufgebaut wie der Altair 8800, mit Leuchtdioden und Kippschaltern. Ebenfalls als Kit verkauft, anstatt das er einen Schritt weiter ging zu einem Computer der eine Tastatur und eine Ausgabem&ouml;glichkeit hat. Die Altairs wurden nur von MITS verkauft. Roberts weigerte sich, sie in den nun aufkommenden Computerl&auml;den zusammen mit anderen Rechnern anzubieten. Er sah eine Parallele zum Handel mit Autos, wo ein Ford-H&auml;ndler auch nur Autos von Ford anbietet wie er selbst sagte.<\/p>\n<p>Schon 1976 erscheint der Sol-20 als erster Rechner, den man ohne Elektronikkenntnisse nutzen konnte. Er hatte ein Interface f&uuml;r einen Kassettenrekorder als Massenspeicher, eine Videokarte, die Text auf einem Fernseher ausgeben konnte und eine Tastatur f&uuml;r die Eingabe. Noch allerdings ohne irgendeine Software. Im Laufe des Jahres 1977 erschienen dann die ersten Rechner mit im ROM eingebauten BASIC Interpreter wie der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apple-2.shtml\">Apple II<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/tandy-commodore-apple-2.shtml\">Tandy TRS-80<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/tandy-commodore-apple-1.shtml\">Commodore PET<\/a>.<\/p>\n<p>Ed Roberts beschlie&szlig;t sich aus dem Gesch&auml;ft zur&uuml;ckzuziehen und verkauft schon ein Jahr nach Vorstellung des Altair 8800 seine Firma f&uuml;r 6,5 Millionen Dollar an den Hersteller von Massenspeichern Pertec, davon waren zwei 2 Millionen sein pers&ouml;nlicher Anteil. Es dauert aber &uuml;ber ein Jahr, um den Verkauf und den &Uuml;bergang abzuwickeln. Pertec schaffte es nicht den Marktanteil zu steigern, der 1977 schon r&uuml;ckl&auml;ufig war und neue Produkte zu entwickeln, die an den Erfolg des Altair anschlie&szlig;en konnten.<\/p>\n<p>Wie schnell die Bedeutung des Altairs sank zeigen die Verkaufszahlen:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Jahr<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/th>\n<th width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mikrocomputer weltweit<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/th>\n<th width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Altairs<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/th>\n<th width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Anteil Altairs<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">1975<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">5000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">5000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">100 %<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">1976<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">46.000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">6.000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">13 %<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">1977<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">150.000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">10.000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">6,7 %<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">1978<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">258.000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">4.000<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">1,6 %<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ed Roberts zog sich nach nur wenigen Monaten als Angestellter bei Pertec ins Privatleben zur&uuml;ck. Anders als viele andere Computerpioniere machte er nun gar nichts mehr mit Computern oder Elektronik. In seiner Jugend machte ihm die Arbeit bei einem Tierarzt Spass. Daran erinnerte er sich jetzt. Von 1977 bis 1984 z&uuml;chtete er Schweine auf einer Ranch in Georgia. Danach studierte er von 1984 bis 1988 Medizin, als eine neu eingerichtete Universit&auml;t auch &auml;ltere Studenten akzeptierte. Bis zu seinem Tode praktizierte er als Landarzt in einem kleinen Dorf nahe Cochran, Georgia. Am 1.4.2010 starb Ed Roberts an den Folgen einer Lungenentz&uuml;ndung im Alter von nur 68 Jahren. Im Krankenhaus besuchte ihn Bill Gates noch kurz vor seinem Tod.<\/p>\n<p>Wer noch mehr wissen will, dem empfehle ich <a href=\"https:\/\/buchshop.bod.de\/computergeschichten-bernd-leitenberger-9783735782106\">dieses Buch<\/a>, das es auch bei <a href=\"https:\/\/amzn.to\/4emGpmS\">Amazon<\/a> gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17771\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17771\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Der heutige Blog schlie&szlig;t an den ersten Teil von gestern an und nachdem dort die Vorgeschichte der Entwicklung des Altairs 8800 beschrieben wird, geht es heute um seine Technik und die weitere Geschichte.<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[3902,1634,1660,1667,1636],"class_list":["post-17771","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-computer","tag-3902","tag-altair-8800","tag-ed-roberts","tag-imsai-8080","tag-mits","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":233,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18610,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/27\/galileos-cds-teil-1\/","url_meta":{"origin":17771,"position":0},"title":"Galileos CDS &#8211; Teil 1","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. 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