{"id":17844,"date":"2025-01-03T07:27:45","date_gmt":"2025-01-03T06:27:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17844"},"modified":"2025-01-02T10:58:57","modified_gmt":"2025-01-02T09:58:57","slug":"die-wasserfallrakete-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/03\/die-wasserfallrakete-teil-1\/","title":{"rendered":"Die Wasserfallrakete &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17844\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17844\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich habe gerade begonnen etwas &uuml;ber die erste U-Boot gest&uuml;tzte Rakete der UdSSR zu recherchieren und diese basiert auf der R-11FM \u201eScud A\u201c. Diese ist wiederum aus der deutschen Wasserfall-Rakete entwickelt worden. Daher stie&szlig; ich auf die Wasserfall und habe mich etwas mit ihr besch&auml;ftigt. Der Artikel ist dann doch etwas l&auml;nger geworden und wandert auch noch auf die Website, hier im Blog gibt es ihn in drei Teilen. Morgen also der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/04\/die-wasserfallrakete-teil-2\/\">zweite Teil mit dem Rest zur Wasserfall<\/a> und dann &uuml;bermorgen noch einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/05\/die-wasserfall-als-see-see-rakete\/\">Teil 3 der sich mit einem hypothetischen Einsatz<\/a> besch&auml;ftigt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/47869aaae37c429982690b4e075c703f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie \u201eWasserfall\u201c ist eines dieser typischen Projekte des Dritten Reichs \u2013 nebenbei, eine Bezeichnung die nach 1939 nicht mehr offiziell verwendet wurde \u2013 in der Endphase des Krieges. Man zersplitterte die Ressourcen auf viele Entwicklungen, anstatt einige wenige vielversprechende zur Serienreife zu bekommen. Die Entwicklung der Wasserfall wurde denn auch sp&auml;ter zugunsten der V-2 eingestellt, weil dieser weiter in der Entwicklung war, obwohl sicher die Wasserfall kriegswichtiger war.<\/p>\n<p>Die Wasserfall entstand nach der V-2, relativ sp&auml;t als Antwort auf die Bombardierung Deutschlands durch alliierte Bomberflotten. Sie war eines von verschiedenen Projekten von Luftabwehrraketen. Daneben wurde noch die Taifun als ungelenkte Rakete und die Enzian als radargelenkte Rakete entwickelt. Alle drei Projekte kamen nie zur Serienreife.<\/p>\n<p>Die Grundform des Rumpfes war Anfang 1943 ausgearbeitet und entsprach im Wesentlichen der Form der gr&ouml;&szlig;eren Rakete A-4 (V-2). Dr. Thiel, der den Raketenmotor der A-4 entwickelt hatte, entwarf auch den\u00a0\u00a0Antrieb der <em>Wasserfall<\/em>, und fr&uuml;he Testmodelle davon waren im M&auml;rz 1943 einsatzbereit, eine weiterentwickelte Version wurde sp&auml;ter im Juli 1943 getestet. Ungl&uuml;cklicherweise f&uuml;r das\u00a0Programm kam Dr. Thiel w&auml;hrend der britischen Bombardierung von Peenem&uuml;nde am 12. August 1943 ums Leben.\u00a0 Innerhalb von Peenem&uuml;nde war die Wasserfall ein eigenes Projekt, sie wurde nicht zusammen mit der A4 entwickelt. Sie entstand in Peenem&uuml;nde-West wo auch die V-1 entwickelt wurde. Die A-4 wurde in Peenem&uuml;nde-Ost entwickelt.<\/p>\n<p>Es gibt drei Versionen genannt Wasserfall W-1, W-5 und W-10. Da insgesamt nur 25 Starts erfolgten ist es wahrscheinlich, dass die Zahlen f&uuml;r die Seriennummern der ersten Raketen der Version stehen. Die W-1 hatte je vier aerodynamische Flossen am Heck und vier breite Tragfl&auml;chen, da man meinte, man ben&ouml;tige sie f&uuml;r die Steuerung, wenn der Raketenmotor abgeschaltet ist. Flossen am Heck und Fl&uuml;gel waren um 45 Grad versetzt, sodass sie von oben acht Fl&uuml;gel\/Fins hatte. Versuche im Windkanal ergaben, dass der Versatz nicht n&ouml;tig war und die Fl&auml;che kleiner sein konnte, so hatte das n&auml;chste Modell W-5 verkleinerte Flossen und verkleinerte und st&auml;rker gepfeilte Fl&uuml;gel, die nun auch direkt &uuml;ber den unteren Finnen im 90 Grad Winkel zueinander angeordnet waren. Das letzte Modell W-10 &auml;hnelte dem W-5 in den relativen Abmessungen, war aber um 27 Prozent kleiner. Hier eine &Uuml;bersicht der Daten nach <a href=\"http:\/\/www.luft46.com\/missile\/wasserfl.html\">einer Quelle<\/a>. Ich habe sie etwas erg&auml;nzt, halte aber nur die Daten &uuml;ber Abmessungen f&uuml;r vetrauensw&uuml;rdig.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"10%\">Version<\/th>\n<th width=\"10%\">L&auml;nge<\/th>\n<th width=\"10%\">Spannweite<\/th>\n<th width=\"10%\">Durchmesser<\/th>\n<th width=\"10%\">Gewicht<\/th>\n<th width=\"10%\">Spitzengeschwindigkeit<\/th>\n<th width=\"10%\">Gipfelh&ouml;he<\/th>\n<th width=\"10%\">Reichweite<\/th>\n<th width=\"10%\">Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit<\/th>\n<th width=\"10%\">Schub<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"10%\" height=\"23\">W-1<\/th>\n<td width=\"10%\">7,45 m<\/td>\n<td width=\"10%\">2,85 m<\/td>\n<td width=\"10%\">0,87 m<\/td>\n<td width=\"10%\">3.500 kg<\/td>\n<td width=\"10%\">756 m\/s<\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"10%\">W-5<\/th>\n<td width=\"10%\">7,67 m<\/td>\n<td width=\"10%\">1,94 m<\/td>\n<td width=\"10%\">0,87 m<\/td>\n<td width=\"10%\">3.810 kg<\/td>\n<td width=\"10%\">760 m\/s<\/td>\n<td width=\"10%\">18,3 km<\/td>\n<td width=\"10%\">26,4 km<\/td>\n<td width=\"10%\">1.900 m\/s<\/td>\n<td width=\"10%\">78,5 kN<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"10%\">W-10<\/th>\n<td width=\"10%\">6,13 m<\/td>\n<td width=\"10%\">1,58 m<\/td>\n<td width=\"10%\">0,72 m<\/td>\n<td width=\"10%\">3.702 kg<\/td>\n<td width=\"10%\">794 m\/s<\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"10%\">1.756 m\/s<\/td>\n<td width=\"10%\">77,9 kN<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Wasserfall sollte anfangs unabh&auml;ngig von einer externen Steuerung arbeiten, dazu wurde die Steuerungstechnologie der A-4 &uuml;bernommen, aber andere Ger&auml;tschaften eingesetzt. Vor dem Start wurde der Endwinkel in die Steuerung einprogrammiert. Der Start erfolgte immer senkrecht. Die Rakete neigte sich dann nach einer senkrechten Aufstiegsphase programmgesteuert bis zum Endwinkel. Gestartet wurde sie, wenn sich die Bahnen der Rakete und die der Bomber &uuml;berschnitten, dazu gab es damals schon analoge Rechenanlagen die dies vorausberechneten. Bei Erreichen der Bomber sollte eine &Auml;nderung des Magnetfelds durch die metallenen Flugzeuge den Sprengkropf z&uuml;nden. Dies war eine Luftmine, die man auch von Abfangj&auml;gern damals abwarf. Sie zersplitterte in zahlreiche Schrapnelle, welche die umliegenden Flugz&uuml;ge schwer besch&auml;digen sollten. Das erwie&szlig; sich als relativ ineffizient, auch bei dem Einsatz von Flugzeugen aus. Die Z&uuml;ndung musste in der richtigen H&ouml;he erfolgen und es zeigte sich das die gegnerischen Flugzeuge relativ viel aushielten. Fr&uuml;hzeitig wurde daher die Gr&ouml;&szlig;e der Luftmine von 100 auf 306 kg erh&ouml;ht. Doch das reichte nicht aus, um einen Abschuss wahrscheinlich zu machen.<\/p>\n<p>So experimentierte man mit einer Steuerung vom Boden aus, wo ein Soldat mit einem Fernrohr die Rakete verfolgte und einer Art Steuerkn&uuml;ppel nachjustieren konnte. Die Rakete hatte Gyroskope an Bord, die sie ohne Aktion des Steuerkn&uuml;ppels in den drei Raumachsen stabil hielten, sie fing also nicht an sich zu drehen oder neigen. Mit dem Steuerkn&uuml;ppel konnte man, solange das Triebwerk lief, Strahlruder bet&auml;tigen, die den Schub zur Seite ablenkten. Sp&auml;ter setzte man dazu die Flossen an, die wie Luftruder funktionierten. Ein FuG-23 betrug die Signale zu der Rakete. Das funktionierte recht gut. 24 von 25 gestarteten Wasserfall hatten eine solche Steuerung.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Technik<\/h4>\n<p>Das Raketentriebwerk stammte von Walther, die schon die Raketentreibwerke f&uuml;r die ME-163 entwickelt hatten. Anders als bei diesen Triebwerken wurde aber ein neuer Treibstoff eingesetzt. Die Walther Triebwerke des Raktenj&auml;gers Me-163 basierten auf Wasserstoffperoxid als Oxidator und einer Mischung aus Hydrazinhydrat und Methanol als Treibstoff. Wasserstoffperoxid ist nicht lange lagerbar, es zersetzt sich, wobei es zu Verpuffungen kommen kann. Das Hydrazinhydrat griff Gummidichtungen an. Der Treibstoff sollte aber wochenlang in den Tanks verbleiben k&ouml;nnen, die Raketen sollten startbereit auf den Lafetten verbleiben.<\/p>\n<p>Das Triebwerk hatte den vierfachen Schub des WK 109-509, das in der ME-163 eingesetzt wurde. Viel mehr gibt es sonst nicht &uuml;ber das Triebwerk an Informationen. Es ist ein druckgef&ouml;rdertes Triebwerk, das war neu, denn die bedien schon im Einsatz befindlichen Triebwerke der A-4 und Me-163 hatten einen eigenen Gasgenerator, der die Turbopumpe antrieb. F&uuml;r den n&ouml;tigen Tankdruck befand sich eine Druckgasflasche mit einem Anfangsdruck von 250 Atmosph&auml;ren f&uuml;r die Tanks an Bord. Nicht zuletzt spricht das relativ hohe Leergewicht von etwa 50 Prozent des Startgewichts (A-4: nur etwa 25 Prozent) f&uuml;r recht schwere Tanks und das Zusatzgewicht der Druckgasflasche.<\/p>\n<p>Druckgef&ouml;rderte Triebwerke sind robuster als Triebwerke mit aktiver F&ouml;rderung da ein komplexes System, der Gasgenerator entf&auml;llt. Mit knapp 80 kN Schub hatte es einen f&uuml;r diese Triebwerksklasse recht hohen Schub. Heute wechselt man ab 40 kN Schub zur Turbopumpenf&ouml;rderung. Anders als die A-4 setzte die Wasserfall erstmals eine Brennkammer mit einem Injektor ein, die A-4 hatte 18 Vorzerst&auml;ubungskammern, welche das Triebwerk schwer machten.<\/p>\n<p>Der eigentliche Rumpf entspricht einer verkleinerten A-4. Er gibt der Rakete ein aerodynamisches , \u201eschnittiges\u201c Aussehen. Da die Rakete in der unteren Atmosph&auml;re Brennschluss hat, gibt es relativ gro&szlig;e Seitenfl&auml;chen zur Stabilisierung. Die Steuerung soll aus einem einfacheren Kursrechner bestanden haben, der auch f&uuml;r Torpedos eingesetzt wurde. Er kompensiert durch die Fl&uuml;gel eingehende St&ouml;rkr&auml;fte. Die Stabilisierung erfolgte durch Gyroskope, die bei St&ouml;rkr&auml;ften ein Drehmoment abgaben, das elektrisch verst&auml;rkt an die Strahlruder bzw. Luftruder weitergegeben wurde. Der Bodenoperator konnte den Azimut und die Neigung zur Horizontalen durch Bet&auml;tigung der Ruder im Gas der Brennkammer ver&auml;ndern. Bei hohen Geschwindigkeiten konnten auch aerodynamische Ruder in den unteren Finnen zum Einsatz kommen. Nach Brennschluss waren Sie die einzige Steuerm&ouml;glichkeit. Allerdings hatte die Rakete Brennschluss erst nach etwa 12 bis 15 km Flugstrecke, sodass dies wahrscheinlich in der Praxis keine Rolle spielte<\/p>\n<p>In das\u00a0Startverfahren wurden mehrere Sicherheitsfunktionen integriert. Eine davon war, dass die Berstscheibe in der Oxidatiorleitung niedriger angebracht war, als die in der Kraftstoffleitung, um sicherzustellen, dass sich zun&auml;chst ein &Uuml;berschuss an Oxidationsmittel in der Brennkammer befand, wodurch eine brennstoffreiche Explosion verhindert wurde. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal war, dass im unter Druck stehenden Stickstofftank ein Sprengstartventil eingebaut war, das durch eine Explosion geschlossen wurde, um den Stickstoff in die Atmosph&auml;re entweichen zu lassen, falls beim Z&uuml;nden keine Verbrennung stattfand. Dann blieb der Treibstofffluss aus und die Verbrennung erlosch, bzw. bei Atmosph&auml;rendruck w&uuml;rde der Durchsatz auf ein 25-stel der normalen Menge zur&uuml;ckgehen.<\/p>\n<p>Es gab auch den Vorschlag eines Radarkontrollsystems namens\u00a0\u201eRheinland\u201c\u00a0, das aus einem Radarger&auml;t, einem Peilger&auml;t, einem Vergleichscomputer und einem Steuersender bestand. Das Radarger&auml;t sollte die Ziele verfolgen und dann einen Transponder an Bord der\u00a0Wasserfallrakete anpeilen. Das Signal des Transponders w&uuml;rde dann vom Peilger&auml;t empfangen und so Azimut und H&ouml;he der Rakete festgelegt werden. Die Informationen w&uuml;rden dann in den analogen Vergleichscomputer eingespeist und dort mit den vom Radar erhaltenen Zielinformationen verglichen werden. An diesem Punkt wurden die notwendigen Korrekturen berechnet und dann an den Steuersender &uuml;bermittelt, um die Rakete in den Radarstrahl zu bringen. Sobald sie im Strahl war, w&uuml;rde die\u00a0Wasserfall-Rakete\u00a0auf diesem zum Ziel gleiten. Diese Beschreibung, die ich <a href=\"http:\/\/www.luft46.com\/missile\/wasserfl.html\">&uuml;bernommen habe<\/a>, entspricht einer bodengebundenen Anlage, die die Bomber anpeilt. Der Regelkreis sorgt daf&uuml;r das die Rakete in der Mitte dieses Strahls bleibt. Dieser Peilstrahl steuert sie in zwei Richtungen (Winkel zur Horizontalen und Vertikalen) zum Ziel.<\/p>\n<p>Eine andere vorgeschlagene Methode bestand darin, zwei Radarger&auml;te mit rotierenden Dipolen zu verwenden, die kegelf&ouml;rmige Abtastungen erzeugten, sodass die Rakete, falls sie vom Kurs abkam, ein moduliertes Signal erhielt, um sie wieder auf das Ziel zu bringen. Dieses Verfahren &auml;hnelt dem bei der A-4 erprobten Funkleitverfahren, bei dem zwei Sender mit einem kleinen Versatz und unterschiedlicher Frequenz zwei Funkkegel aufspannen. In der Mitte beider Kegel ist die Signalst&auml;rke beider Sender gleich gro&szlig; und auf diesen Punkt wird geregelt. Bei der A-4 gelang es bei Kriegsende nicht das Verfahren operativ zu bekommen, obwohl man lange an ihm experimentierte. Die D&auml;mpfung der Signale durch die ionisierten Abgase des Antriebs und die hohe Geschwindigkeit der Rakete die eine schnelle Reaktion bei Abweichungen n&ouml;tig machen, erwiesen sich als die beiden Hauptprobleme. Diese Radiolenkung war erst rund 10 Jahre nach Kriegsende in den USA soweit weiter entwickelt worden, das sie einsatzbereit war.<\/p>\n<p>Man war der Ansicht, dass beide Radarsysteme wegen der &Uuml;berschallgeschwindigkeit der\u00a0Wasserfall-Rakete nicht ausreichen w&uuml;rden, um die Rakete zu steuern, wenn sie sich dem Ziel bis auf wenige Meilen n&auml;herte. Daher sollte gegen Ende des Fluges ein Ann&auml;herungs- oder Infrarot-Zielsuchsystem &uuml;bernehmen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Entwicklung<\/h3>\n<p>Das dritte Reich wusste trotz Propaganda, dass die vorhandene Luftverteidigung nicht ausreichte um deutsche St&auml;dte vor britischen und sp&auml;ter auch US-Bomberverb&auml;nden zu sch&uuml;tzen. So entwickelte man schon vor der Wasserfall bodengest&uuml;tzte Luftabwehrraketen. Die erste war die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Henschel_Hs_117\">Henschel HS-117<\/a>, deren Entwicklung schon 1941 begann. Man stellte das Programm jedoch wie die Wasserfall (und alle anderen Raketenprogramme au&szlig;er der V-2) im Januar 1945 ein. Von 59 Startversuchen scheiterten 34. Es folgte die Rheintochter die in mehreren Versionen ab M&auml;rz 1942 entwickelt wurde. Deutlich gr&ouml;&szlig;er als diese beiden Raketen, die rund 300 bis 500 kg wogen war die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Enzian_(Rakete)\">Konrad Enzian<\/a> die zeitgleich mit der Wasserfall entwickelt wurde und die ein verkleinerter Me-163 Abfangj&auml;ger war. Sie hatte ihren Erstflug im August 1944 und wog 1,8 t.<\/p>\n<p>Wir sehen eine Verlagerung der Entwicklung:<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Henschel_Hs_117\"> HS-177<\/a> und Rheintochter waren feststoffgetriebene Raketen, die man nicht zur Serienreife brachte und die hohe Ausfallraten bei den Tests hatten. Daneben zeigte sich, dass diese Raketen wohl zu wenig Sprengstoff mitf&uuml;hren konnten und die Enzian und Wasserfall als Nachfolgemuster wogen 1,8 bzw. 3,6 t um einen wesentlich schwereren Sprengkopf zu transportieren. Parallel, aber noch sp&auml;ter in der Entwicklung, untersuchte man leichte, ungelenkte Raketen mit der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taifun_(Flugabwehrrakete)\">Taifun<\/a>. Man sieht an der Vielzahl der Projekte das man sich der Bedrohung klar war, aber in der kurzen Zeit und dem Stand der Raketentechnik, deren wissenschaftliche Erforschung erst vor wenigen Jahren begonnen hatte, keine L&ouml;sung hatte, die vor Kriegsende einsatzbereit war. Die beiden vielversprechendsten Projekte waren die Taifun und Wasserfall. Die Taifun war ungelenkt, fl&uuml;ssigkeitsangetrieben, mit einer extrem hohen Beschleunigung, sodass sie in weniger als 10 Sekunden die H&ouml;he erreichte, in der die Bomber flogen. Sie hatte aber einen Kontaktz&uuml;nder, explodierte also nur bei einem direkten Treffer. Um die Trefferwahrscheinlichkeit zu erh&ouml;hen, sollten sie in Massen (48 St&uuml;ck pro Lafette) gestartet werden. Meine Beurteilung, dass es die beiden besten Projekten \u2013 obwohl keines der Projekte je zum Einsatz kam \u2013 waren, orientiert sich an der Nachkriegsgeschichte: Die Siegerm&auml;chte evaluierten die Technologie des dritten Reichs und bauten auf ihr auf bzw. Ger&auml;te sogar nach. Das geschah bei der Taifun aus der die US-Rakete Loki hervorgehen sollte, deren Weiterentwicklung schlie&szlig;lich die Oberstufen der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno-vanguard.shtml\">Jupiter-C<\/a> stellte, die den ersten US-Satelliten ins All brachte. Die Wasserfall wurde in noch mehr Versionen von vier Nationen nachgebaut.<\/p>\n<p>Der erste Start einer Wasserfall fand am 28.2.1944 statt. Die Rakete erreichte nur eine H&ouml;he von 7 km. Andere Quellen sprechen von einer Explosion auf dem Startgel&auml;nde. Der zweite Start, der senkrecht erfolgte, erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 770 m\/s. Bis zur Einstellung im Februar 1945 wurden 25 Raketen gestartet, davon 24 mit Radiolenkung. Es scheiterten 10 Starts, eine f&uuml;r die damalige Zeit durchaus typische Zahl. Gebaut wurden bis zum Februar 1945 insgesamt 40 Prototypen. Danach wurde das Projekt wie alle anderen Raketenentwicklungen zugunsten der A-4 (V-2) eingestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17844\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17844\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich habe gerade begonnen etwas &uuml;ber die erste U-Boot gest&uuml;tzte Rakete der UdSSR zu recherchieren und diese basiert auf der R-11FM \u201eScud A\u201c. 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Delta als Satellitentr\u00e4ger gibt es wenig Neues zu schreiben da habe ich schon beim\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg 1x, https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/e\/e2\/Radiocarbon_bomb_spike.svg 1.5x"},"classes":[]},{"id":18430,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/06\/treibstoffgewinnung-auf-dem-mars\/","url_meta":{"origin":17844,"position":2},"title":"Treibstoffgewinnung auf dem Mars","author":"Bernd Leitenberger","date":"6. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"Bis es eine Kolonie auf dem Mars gibt wird es sicher noch Jahrzehnte dauern, wenn \u00fcberhaupt. Ich bin jetzt 60 und glaube nicht, das ich dies noch erleben werde. Chancen g\u00e4be es f\u00fcr eine Expedition, also einen Flug zum Mars, einen Aufenthalt dort, der aus himmelsmechanischen Gr\u00fcnden etwa eineinhalb Jahre\u2026","rel":"","context":"In &quot;Chemie&quot;","block_context":{"text":"Chemie","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/chemie\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/1098a0be1f3743bcb77eed3bd08301c5","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18413,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/30\/die-groessten-raetsel-in-der-fruehen-erdgeschichte-1\/","url_meta":{"origin":17844,"position":3},"title":"Die gr&ouml;&szlig;ten R&auml;tsel in der fr&uuml;hen Erdgeschichte (1)","author":"Bernd Leitenberger","date":"30. September 2025","format":false,"excerpt":"Wir wissen immer noch sehr wenig \u00fcber einen Gro\u00dfteil der Geschichte der Erde. Sie entstand vor 4,6 Milliarden Jahren. Bis vor 600 Millionen Jahren \u2013 also \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Zeit \u2013 gibt es kaum Fossilienfunde, und auch alte Gesteine werden umso seltener, je weiter man in der Zeit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Chemie&quot;","block_context":{"text":"Chemie","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/chemie\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/929016b2bd2249e0b0f606c4839ef36b","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":5216,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/08\/10\/fcea2\/","url_meta":{"origin":17844,"position":4},"title":"FCEA2","author":"Bernd Leitenberger","date":"10. August 2011","format":false,"excerpt":"CEA2 (Chemical Equilibrium with Applications) ist ein seit gut 30 Jahren entwickeltes NASA Programm mit dem verschiedenste Probleme bei Gasphasen berechnet werden k\u00f6nnen. 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Bei ihr fielen beim Boostback-Burn zwei der 13 inneren Triebwerke aus. So ist der erste Brennschluss (nach dem nur noch die innersten\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/4424715e8bf74a938ee3b9b549d02a5b","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17844","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17844"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17844\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17844"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17844"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}