{"id":17846,"date":"2025-01-04T06:42:36","date_gmt":"2025-01-04T05:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=17846"},"modified":"2025-01-02T10:55:11","modified_gmt":"2025-01-02T09:55:11","slug":"die-wasserfallrakete-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/04\/die-wasserfallrakete-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Wasserfallrakete \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17846\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17846\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute geht es weiter mit der technischen Beschreibung der Wasserfallrakete. Der erste Teil <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/03\/die-wasserfallrakete-teil-1\/\">erschien gestern<\/a> und besch&auml;ftigte sich mit der Technik. Heute geht es um die Produktion und den Einsatz und eine Beurteilung. Morgen folgt <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/01\/05\/die-wasserfall-als-see-see-rakete\/\">ein weiterer Teil<\/a> in dem ich mir Gedanken &uuml;ber einen anderen Einsatz der Wasserfall gemacht habe.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/5550f0fee4bd409f96a05474b3f257f6\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><!--more--><\/p>\n<h2 class=\"western\">Anforderung<\/h2>\n<p>Die Anspr&uuml;che an die Rakete waren relativ hoch: sie sollte Flugzeuge, die bis zu 864 km\/h schnell waren in einer H&ouml;he von 5 bis maximal 19 km bek&auml;mpfen und eine Querreichweite von 48 km aufweisen. Die erste Anforderung ist noch technisch erkl&auml;rbar: So schnell waren die ersten D&uuml;senj&auml;ger, die Me-262, den Deutschland ab 1942 entwickelte. Man rechnete damit das auch die Alliierten solche Flugzeuge entwickelten, was auch der Fall war, sie waren aber erst nach Kriegsende einsatzbereit. Da allerdings Bomber etwa 150 bis 200 km\/h langsamer als J&auml;ger waren, h&auml;tte auch eine niedrige Geschwindigkeit ausgereicht. Die meisten Bomber die zu bek&auml;mpfen waren, flogen in 6.000 bis 7.300 m H&ouml;he in mehreren Linien. Schon diese H&ouml;he war ein Schutz vor deutschen J&auml;gern mit Kolbenmotoren, die als sie konzipiert wurden, f&uuml;r einen Luftkampf in niedriger H&ouml;he auslegt waren und in dieser H&ouml;he verloren die Motoren schon deutlich an Leistung. Das Serienflugzeug mit der h&ouml;chsten Dienstgipfelh&ouml;he im Zweiten Weltkrieg, war die Ju 388 mit 13 km Maximalh&ouml;he. Verst&auml;ndlich ist dagegen die hohe Querreichweite von 48 km. Sie verkleinert die Zahl der Batterien, die man f&uuml;r die &Uuml;berwachung von Deutschland brauchte \u2013 man wusste ja nie wo ein Angriff erfolgen w&uuml;rde. Gerade diese Querreichweite ist aber schwer zu erreichen, zumal beim Abfangen die Rakete dann immer noch in 7 km H&ouml;he sein muss. Realistisch halte ich einen Kreis, der sich aus der angetriebenen Phase ergibt, das ist ein Radius von etwa 7 bis 8 km.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Steuerung ist das grundlegende Problem, dass sobald der Raketenmotor aus ist, die Rakete in eine Wurfparabel &uuml;bergeht. Damit kann sie weder visuell von einem Operator nach Intuition gesteuert werden, noch kann man den Punkt wo sie die Zielroute kreuzt, einfach durch Extrapolation der bisher zur&uuml;ckgelegten Strecke berechnen. Realistisch w&uuml;rde ich annehmen kann man die Rakete so lange einsetzen, bis der Antrieb den Treibstoff verbraucht hat, oder vielleicht noch einige Sekunden lang. bevor die Bahn zu sehr von einer Gerade abweicht. Die Zahl der stationierten Batterien l&auml;sst ebenfalls den Schluss zu, dass man die Rakete nur in der aktiv angetriebenen Phase steuert.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Treibstoffe<\/h4>\n<p>Da die Rakete l&auml;ngere Zeit \u2013 Ziel mehrere Monate \u2013 auf der Lafette aufgetankt startbereit sein sollte kam fl&uuml;ssiger Sauerstoff wie bei der A-4 als Treibstoff nicht infrage. Verwendet wurde als Oxidator SV-Stoff. Die Bezeichnung von Stoffen bei der Raketentechnik ist so eine Besonderheit des dritten Reichs. Der SV Stoff bestand aus 90 Prozent konzentrierter Salpeters&auml;ure und 10 Prozent Schwefels&auml;ure. Einem Chemiker wird die Mixtur bekannt vorkommen: Das damals auch \u201eSalbei\u201c genannte Gemisch ist eine Nitriers&auml;ure, die man ben&ouml;tigt um Stickoxidgruppen in organische Verbindungen einzubringen, wie bei der Herstellung von Nitrogylcerin und Nitrocellulose. Die Zumischung von Schwefels&auml;ure erh&ouml;hte die S&auml;urest&auml;rke und zudem spaltet sie die Salpeters&auml;ure in Wasser und Stickstoffdioxid das der reaktive Teil der S&auml;ure ist.<\/p>\n<p>Als Treibstoff wurde die noch ungew&ouml;hnlichere Mischung von Visol, eine Mischung aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isobutylvinylether\">Vinylisobutylether<\/a> und Anilin eingesetzt. Sie fiel bei der Kohleverfl&uuml;ssigung als Nebenprodukt bei der Synthese k&uuml;nstlicher Kraftstoffe an. Zumindest das Anilin reagiert mit der Salpeters&auml;ure hypergol, das Triebwerk ist also selbstentz&uuml;ndend. Bei der angegeben Dichte von 0,9 m&uuml;sste die Mischung zu je 50 Prozent aus Anilin und Isobutylvinlyether bestehen. Andere Infos geben die Zusammensetzung mit 40 % Optol, 10 % Anillin und 50 % Visol an. Was sich unter \u201eOptol\u201c verbirgt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, doch da sich unter \u201eVisol\u201c der Vinylether verbirgt, w&uuml;rde ich auf einen anderen Ether tippen. Die Mischung hat eine Dichte von 0,9 und einen spezifischen Impuls von 1.795 m\/s, was fast der gleiche Impuls wie bei der Anilin\/Ethermischung ist. Optol m&uuml;sste dann eine Dichte von 0,83 haben, etwas mehr als die von Vinylether (0,77). 1-Octanol hat genau diese Dichte und \u201epasst\u201c zu der Nomenklatur.<\/p>\n<p>Experimente zeugten das eine Salpeters&auml;ure mit \u201eVisol\u201c oder \u201eOptolen\u201c einen spezifischen Impuls von 2.100 m\/s bei einer Mischung von 4:1 ergaben. Er sank auf 2.000 m\/s ab, wenn Nitriers&auml;ure anstatt reiner Salpeters&auml;ure genutzt wurde.<\/p>\n<p>Die Wahl der Triebstoffe ist relativ typisch f&uuml;r diese Zeit: abgeschnitten von dem Import von Erd&ouml;l nahm man, was man hatte, auch wenn es nicht optimal war. Die Salpeters&auml;ure im Oxidator hat zum Beispiel f&uuml;r die Verbrennung keinen Nutzen, ebenso w&auml;re ein Kohlenwasserstoff wie Heiz&ouml;l, Diesel oder Benzin als Treibstoff eine bessere Wahl. Doch da die Rakete keine so hohe Geschwindigkeit wie eine A-4 erreichen sollte, reichte die Kombination aus.<\/p>\n<p>W&auml;hrend der kurzen Zeit der Raketenentwicklung im Nazireich wurden alleine bei BMW 3.000 Treibstoffkombinationen untersucht. Genommen wurden meist \u201epraktikable\u201c L&ouml;sungen. So h&auml;tte die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/a4.shtml\">A-4 <\/a>mit reinem Alkohol eine um 100 m\/s h&ouml;here Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit und 5 % mehr Schub aufgewiesen. Ebenso ist die zugemischte Schwefels&auml;ure bei der Wasserfall nicht f&uuml;r die Verbrennung n&ouml;tig. Reiner Alkohol (A-4) oder reine Salpeters&auml;ure (Wasserfall) gab es aber nicht in den ben&ouml;tigten Mengen). Es wurde durchaus auch besseren Treibstoffen experimentiert, so erreichte man in einer wassergek&uuml;hlten Brennkammer mit Diesel \/ Sauerstoff einen spezifischen Impuls von 2.423 m\/s und nahm an in einem echten Raketenantrieb w&auml;re der spezifische Impuls sogar noch h&ouml;her.<\/p>\n<p>Neben der begrenzten Verf&uuml;gbarkeit von Kohlenwasserstoffen wie Benzin, Diesel oder Kerosin die f&uuml;r die Panzer, U-Boote und Jagdflugzeuge vordringlich ben&ouml;tigt wurden, gab es auch andere Erw&auml;gungen f&uuml;r den Einsatz. Viele der Mischungen wurden so komplex, um Probleme beim Antrieb wie Verbrennungsinstabilit&auml;ten oder Detonationen bei der Z&uuml;ndung zu vermeiden. Daneben war eine kriegsbedingte Einschr&auml;nkung das es keine hochlegierten Spezialst&auml;hle f&uuml;r diese Waffen gab. Bei der Wasserfall wurde untersucht, inwieweit die Wahl von \u201equalitativ besseren\u201c Komponenten sich auf den Herstellungspreis auswirkte. Er w&uuml;rde dann von 7.000 bis 10.000 Reichsmark auf 14.000 Reichsmark pro St&uuml;ck steigen. Ich denke auch die kurzen D&uuml;sen, welche die A-4 und auch die Wasserfall nach den Abbildungen haben, ist dem Mangel an Hochtemperaturstahl geschuldet: Die kurzen D&uuml;sen werden aktiv gek&uuml;hlt, sie m&uuml;ssen mit steigender Fl&auml;che d&uuml;nner werden damit ihr Gewicht nicht zu gro&szlig; ist. Moderner Hochtemperaturstahl wird daher f&uuml;r diese ungek&uuml;hlten Verl&auml;ngerungen genutzt, er kann sich bis zur Rotglut erhitzen und erweicht nicht. Mit einfachem Stahl wie er f&uuml;r diese \u201eWegwerfwaffen\u201c vorgesehen war, war dies nicht m&ouml;glich. Die kurzen D&uuml;sen beschr&auml;nkten so die auch den Anteil der Energie, die man aus dem Treibstoff herausholen konnte. Bei der A-4 experimentierte man sogar damit die Tanks aus Stoffplanen herzustellen, um Material einzusparen. Bei Verwendung ad&auml;quater Materialien und Kohlenwasserstoffe als Treibstoffe und reiner Salpeters&auml;ure als Oxidator erreichte man einen spezifischen Impuls von 2.400 bis 2.500 m\/s auf Meeresh&ouml;he also rund 700 m\/s mehr als bei der Wasserfall. Da der Treibstoff aber nur die H&auml;lfte der Startmasse ausmachte, spielte dies keine Rolle.<\/p>\n<p>Die besten Daten zu der Rakete gibt es bei Norbert Br&uuml;gge. Sie sind aber auch nicht koh&auml;rent, so korrespondiert das Tankvolumen nicht mit der Treibstoffmasse und die Rakete w&auml;re 3,7 t anstatt der oft genannten 3,55 t schwer.<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"50%\">Parameter<\/th>\n<th width=\"50%\">Wert<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Schub:<\/td>\n<td width=\"50%\">77,9 kN theoretisch, 76.367 N praktisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Brennzeit:<\/td>\n<td width=\"50%\">44,7 Sekunden theoretisch 40-42 s praktisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Oxidator (Salbei, 90 % HNO<sub>3<\/sub>, 10 % H<sub>2<\/sub>SO<sub>4<\/sub>)<\/td>\n<td width=\"50%\">1.504 kg (ben&ouml;tigt ein Volumen von 976 Litern)<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Tankvolumen:<\/td>\n<td width=\"50%\">1.043 l nutzbar, 48 l Druckgasvolumen<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Verbrennungstr&auml;ger Isobutylvinylether \/ Anilin \u201eVisol\u201c<\/td>\n<td width=\"50%\">442 kg (ben&ouml;tigt ein Volumen von 491 Litern)<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Tankvolumen:<\/td>\n<td width=\"50%\">443 l + 19 Druckgasvolumen (ausreichend f&uuml;r 399 kg Treibstoff)<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Treibstoffdurchsatz<\/td>\n<td width=\"50%\">43,5 kg\/s (entspricht einem spez. Impuls 1.755 m\/s und 44,7 s Brennzeit)<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Ausstr&ouml;mgeschwindigkeit:<\/td>\n<td width=\"50%\">1.768 m\/s<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Druckgasflasche:<\/td>\n<td width=\"50%\">270 Bar Anfangsdruck, 70 kg Stickstoff<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Tankdruck:<\/td>\n<td width=\"50%\">28 Bar<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Brennkammerdruck<\/td>\n<td width=\"50%\">15 Bar<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Trockengewicht:<\/td>\n<td width=\"50%\">1.756 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\">Gesamtimpuls<\/td>\n<td width=\"50%\">3,052 Millionen Ns, entsprechend 1.568 m\/s Durchschnittsimpuls nach Gewicht und 1.604 m\/s nach Volumen, wohl nutzbarer Gesamtimpuls<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\" height=\"20\">Beschleunigung:<\/td>\n<td width=\"50%\">44 m\/s beim Ziel<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\" height=\"20\">Triebwerk:<\/td>\n<td width=\"50%\">110 cm L&auml;nge, 50 cm maximaler Durchmesser<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\" height=\"19\">Gesamtmasse:<\/td>\n<td width=\"50%\">3.702 kg (berechnet)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4 class=\"western\">Stationierung<\/h4>\n<p>Urspr&uuml;nglich war geplant, die Wasserfall vor dem Start am Boden mit vier Sprengbolzen zu verankern, die bei Erreichen der vollen Schubkraft entsichert w&uuml;rden, aber es kam zu Pannen, wenn sich einer oder mehrere Bolzen nicht richtig l&ouml;sten. Diese Methode wurde aufgegeben, als festgestellt wurde, dass die Wasserfall bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 km\/h sicher stehen konnte, ohne festgebunden oder festgeschraubt zu werden.<\/p>\n<p>Anders als die Rheinbote oder HS-117 war kein Start von einer Lafette eines Flakgesch&uuml;tzes vorgesehen, sondern die Rakete stand wie eine A-4 einfach auf dem Grund. Eine Batterie h&auml;tte rund 100 Wasserfallraketen gehabt. Die gro&szlig;e Zahl ergibt sich daraus, das eine Bomberflotte aus mehreren Hundert bis &uuml;ber Tausend Flugzeugen bestand und bei einer &Uuml;berflugroute nur eine Batterie, maximal zwei in Reichweite waren. Gedacht waren drei Abfanglinien, die sich in 80 km Distanz &uuml;ber Deutschland zogen.<\/p>\n<p>In einem ersten Schritt sollten so alle St&auml;dte mit mehr als 100.000 Einwohner gesch&uuml;tzt werden. Daf&uuml;r h&auml;tte man 200 Batterien ben&ouml;tigt. Zwischen den beiden westlichsten \/ &ouml;stlichsten St&auml;dten K&ouml;ln und K&ouml;nigsberg (heute Kaliningrad) betr&auml;gt die Strecke ziemlich genau 1.000 km. Bei drei Linien l&auml;ge die Distanz zwischen zwei Batterien so bei etwa 14 km. Sp&auml;ter sollte die ganze Fl&auml;che Gro&szlig;deutschlands gesch&uuml;tzt werden, wof&uuml;r man 300 Batterien brauchte. Im November 1945 sollte die erste Batterie einsatzbereit sein, 20 weitere sollten bis M&auml;rz 1946 folgen.<\/p>\n<p>Aufgrund der gro&szlig;en Bomberflotten der Allierten ergaben sich hohe Produktionszahlen. AbM&auml;rz 1946 sollten 900 Raketen pro Monat gebaut werden. F&uuml;r eine volle Abdeckung Deutschlands rechnet man mit 5000 Raketen pro Monat, die im November 1946 erreicht werden sollten. Schon bei dem Design hatte man dies ber&uuml;cksichtigt. Die Rakete bestand aus mehreren Sektionen, die unabh&auml;ngig voneinander produziert werden konnten. Bis auf den Antrieb und die Steuerung erforderte dies keine besondere Qualifikation der Betriebe. Die St&uuml;ckzahl erscheint hoch, aber eine Wasserfall war viel einfacher aufgebaut als eine A-4 und preiswerter zu produzieren und von dieser wurden \u2013 bevor Materialmangel die Produktion begrenzte \u2013 700 St&uuml;ck pro Monat gefertigt. Eine Wasserfall, so sch&auml;tzte man, w&uuml;rde 7.000 bis 10.000 Reichsmark in der Produktion kosten. Die Produktion einer A-4 kostet in Gro&szlig;serie 35.000 Reichsmark. F&uuml;r jede Rakete wurden 500 Arbeitsstunden veranschlagt (zum Vergleich: f&uuml;r eine A-4 (V-2)-Rakete wurden 4.000 Arbeitsstunden ben&ouml;tigt).<\/p>\n<p>Die Fertigung sollte in der unterirdischen Fabrik von Bleichrode durchgef&uuml;hrt werden. Finanziell w&auml;re die Wasserfall daher (verglichen mit der Flak-Abwehr) schon ein Erfolg gewesen, wenn nur jede vierzigste Rakete einen Abschuss erzielt.<\/p>\n<p>Insgesamt halte ich die Wasserfall f&uuml;r den aussichtsreichsten Kandidaten f&uuml;r eine Flugabwehrrakete. Daf&uuml;r spricht auch ihr Nachbau in drei der vier Alliierten. Was gegen sie spricht ist ihre Komplexit&auml;t. Andere Autoren halten die \u201eTaifun\u201c als ungelenkte Rakete f&uuml;r Aussichtsreicher, doch mit ihrem kleinen Sprengkopf m&uuml;sste diese schon einen direkten Treffer erzielen. Die engste Formation flog die USAF ab Winter 1944\/45. In einer Box von 200 x 360 und 230 m in der H&ouml;he befanden sich 27 Maschinen. Eine Maschine hat eine Gesamtfl&auml;che von etwa 200 m\u00b2. Rein theoretisch m&uuml;sste man also 14 Taifun bei gleichm&auml;&szlig;iger Verteilung abschie&szlig;en um eine Maschine zu treffen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Beurteilung<\/h4>\n<p>Man kann heute nur spekulieren, ob die Rakete das geleistet h&auml;tte, was man sich von ihr versprach. Ich pers&ouml;nlich halte auch die Steuerung durch einen Bediener f&uuml;r zu unsicher. Die Rakete ist selbst mit einem Fernrohr in einigen Kilometern nur ein Punkt und es ist schwer zu erkennen, ob sie den Weg der Bomber kreuzt. Selbst dann muss man den richtigen Ausl&ouml;sezeitpunkt erwischen \u2013 die Rakete ist rund 600 m\/s schnell, eine Verz&ouml;gerung von 1 Sekunde bedeutet also das sie 600 m &uuml;ber den Bombern detonieren w&uuml;rde. Die Ausl&ouml;seh&ouml;he ist der kritische Punkt. Dagegen muss man wegen der Formationen die die Bomber einhielten nicht genau zielen. Im Februar 1943 wurde f&uuml;r die B-17 die Wedge Formation eingef&uuml;hrt. 54 Flugzeuge nahmen eine Fl&auml;che von 2,1 x 0,3 km ein. Sp&auml;ter wurden die Formationen noch enger zum Schutz vor Jagdflugzeugen und Flak.<\/p>\n<p>Zum Vergleich der Kosten: eine B-17 der wichtigste Bomber der Alliierten kostete 187,742 US-Dollar pro Einheit zu Produktionsende, das entspricht rund 500.000 Reichsmark in Vorkriegswechselkursen. Alleine die Sch&auml;den durch die Bomben, die durch einen Abschuss vermeidbar waren, w&auml;ren viel gr&ouml;&szlig;er gewesen als die Produktionskosten der Raketen, auch wenn vielleicht nur ein kleiner Teil Absch&uuml;sse erzielen konnte. F&uuml;r die gleich Anzahl von Absch&uuml;ssen nahm man an 4.000 St&uuml;ck konventionelle Flakgranaten n&ouml;tig gewesen mit einem Kostenaufwand von 400.000 RM. Eine Quelle, welche die Bek&auml;mpfung der Bomber mit Flak bei der Operation \u201eGomorrha\u201c (Bombadierung von Hamburg zwischen dem 25.7. und 3.8.1943) auswertete, kam zu folgendem <a href=\"https:\/\/www.geschichtsspuren.de\/forum\/viewtopic.php?t=21398\">Ergebnis<\/a>:<\/p>\n<p>&#8222;<em>Im Jahre 1944 entfielen auf jeden Flugzeugabschuss mit Flakwaffen durchschnittlich<\/em><\/p>\n<p>8,8cm 36\/37: 16000,<br \/>\n8,8cm 41: 8500,<br \/>\n10,5cm: 6000,<br \/>\n12,8cm: 3000.<\/p>\n<p>Die Abschusskosten [&#8230;] k&ouml;nnen auf rund 2,7 Millionen RM je Flugzeug gesch&auml;tzt werden [&#8230;].&#8220;<\/p>\n<p>Demnach rechnete man bei der &Auml;quivalenz zu den Granaten wohl auch damit das nur jede siebte Wasserfall einen Abschuss erzielte. Es gibt aber auch andere Quellen die von 2.000 Granaten der 8.8 pro Abschuss sprechen.<\/p>\n<p>Bei Flakgranaten gab es zu Ende des Krieges Zeitz&uuml;nder, das steigerte die Abschlussrate da nun kein direkter Treffer mehr n&ouml;tig war. So etwas w&auml;re auch f&uuml;r die Wasserfall denkbar, m&uuml;sste aber da die Flugzeit je nach Winkel variiert, jedes mal eingestellt werden. Ideal w&auml;ren Drucksensoren, denn die Flugh&ouml;he der Bomber konnte man mit Radar bestimmen. Leder wei&szlig; ich nicht, ob solche Sensoren mit der notwendigen Genauigkeit damals zur Verf&uuml;gung standen.<\/p>\n<p>Eventuell w&auml;re eine Radarleitung besser gewesen. Es gab zu Ende des Zweiten Weltkriegs schon das Suchradar \u201eFU-240 \u201eBerlin\u201c, das wie die heutigen Radarger&auml;te funktioniert, aber selbst die einfacheren Radarger&auml;te, die schon bei Abfangj&auml;gern eingesetzt wurden, h&auml;tten ausgereicht. Im Prinzip muss man ein von der Rakete ausgesandtes Radarsignal nur mit vier Antennen erfassen, die in einem Kreuz angeordnet ist. Schaltet man die jeweils entgegengesetzten Antennen so zusammen das sich ihrem elektrischen Signale ausl&ouml;schen, so ver&auml;ndert die Rakete nicht ihren Kurs, wenn das Ziel genau in der Mitte der Antennen ist. Ist es etwas Links so empf&auml;ngt die linke Antenne ein st&auml;rkeres Signal und dieses nach Abgleich mit der rechten Antenne verst&auml;rkt w&uuml;rde die Stahlruder so ausrichten das die Rakete nach links schwenkt bis das Ziel wieder in der Mitte ist. Der Nachteil ist ,das die daf&uuml;r notwendigen Antennen, vom Personal \u201eMatrazen\u201c genannt, sehr ausladend sind. Sie reduzieren nicht nur die Spitzengeschwindigkeit es ist auch zweifelhaft, dass sie den viel h&ouml;heren Luftwiderstand der Wasserfall verglichen mit den Nachtj&auml;gern, ohne Besch&auml;digung &uuml;berstanden h&auml;tten.<\/p>\n<p>In jedem Falle kam das Projekt zu sp&auml;t. Der erste Start erfolgte eineinhalb Jahre nach der A-4. H&auml;tte man das Projekt fr&uuml;her angegangen \u2013 sp&auml;testens nach dem ersten 1<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Operation_Millennium\">000 Bomber Angriff<\/a> in der Nacht vom 30 auf 31 Mai 1942 \u2013 dann h&auml;tte eine Chance bestanden, dass sie noch rechtzeitig einsatzbereit gewesen w&auml;re. So kam sie einfach zu sp&auml;t und ging als eines der technisch fortschrittlichen aber nie zu Ende entwickelten R&uuml;stungsprojekte des Dritten Reichs ion die Geschichte ein.<\/p>\n<p>Die Alliierten produzierten im Krieg insgesamt 45.000 Flugzeuge der Typen Halifax, Lancaster und B-17\/B-24. Rechnet man damit, dass diese in drei Jahren gebaut wurden, so m&uuml;ssten 15.000 Bomber pro Jahr abgeschossen werden, nur damit ihre Zahl nicht weiter zunimmt. Bei 60.000 pro Jahr produzierten Raketen des Produktionsziels m&uuml;sste jede vierte einen Abschuss erzielen. Ein Jagdflugzeug des Standardtyps Me-109G kostet 250.000 Reichsmark in der Produktion. Es w&auml;re also nur \u201ebesser\u201c wenn es mehr Absch&uuml;sse erzielt als 25 bis 40 Wasserfall-Raketen und da es einen Piloten braucht, der im Einsatz sterben kann, w&auml;re die Rakete, wenn sie die Erwartungen erf&uuml;llt h&auml;tte, die bessere Wahl gewesen.<\/p>\n<p>Das grunds&auml;tzliche Problem der Wasserfall ist eines des dritten Reiches selbst. Anstatt eine Gro&szlig;produktion der vorhanden Ger&auml;te zu forcieren und diese graduell zu verbessern steckte man gro&szlig;e Ressourcen in neue Entwicklungen. Viele davon wurden nicht mehr rechtzeitig fertig wie die Wasserfall, andere waren einfach zu komplex, oft auch zu teuer und so nicht in gro&szlig;en St&uuml;ckzahlen verf&uuml;gbar wie der Panzer \u201eTiger\u201c oder der erste D&uuml;senj&auml;ger \u201eMe-262\u201c. Es war eine gewisse Technikverliebtheit, in der &Uuml;berzeugung fortschrittlichere Waffen k&ouml;nnten die Wende bringen. Speziell in der Raketentechnik ist allerdings zu sagen, das man seit 1937 die A-4 entwickelte, erst nach f&uuml;nf Jahren erfolgte 1942 der Erstflug. Sie war milit&auml;risch sinnlos. Man konnte kein Punktziel mit ihr angreifen. H&auml;tte man die gleichen Ressourcen nicht in den Ersatz f&uuml;r ein Artilleriegeschoss, sondern in eine Luftabwehrrakete gesteckt, sie w&auml;re wohl da weniger komplex fr&uuml;her einsatzbereit gewesen und h&auml;tte durchaus den Kriegsverlauf beeinflussen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Ich pers&ouml;nlich bin froh das es nicht dazu kam. Denn das der Krieg verloren war, war eigentlich schon mit dem &Uuml;berfall auf die Sowjetunion klar. Seit dem ersten Weltkrieg wusste man das auf Dauer nicht die bessere Armee siegt, sondern die gr&ouml;&szlig;ere Volkswirtschaft die einfach mehr Waffen und Personen rekrutieren produzieren kann. Eine einsatzbereite Wasserfall h&auml;tte den Krieg nur verl&auml;ngert mit noch mehr Toten auf allen Seiten und wahrscheinlich w&auml;ren die beiden Atombomben nicht auf Hiroshima und Nagasaki sondern deutsche St&auml;dte geworfen worden.<\/p>\n<p align=\"left\">Nach dem Krieg wurden die verbliebenen Exemplare von den Alliierten beschlagnahmt ausgiebig untersucht und sie entwickelten auf dieser Basis ihre ersten Flugabwehrraketen: Die Hermes A-1 in den USA, die Eole in Frankreich und die R-101 in der UdSSR. Die Technologie wurde noch weiter eingesetzt: In den USA in der H&ouml;henforschungsrakete Viking, aus der die erste Tr&auml;gerrakete <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/juno-vanguard.shtml\">Vanguard<\/a> herausging. Deutsche Spezialisten entwickelten f&uuml;r &Auml;gypten auf Basis der Wasserfall die Al Kaher Raketen. Am meisten nutzte die UdSSR die Technologie. Sie stellte das Triebwerk auf eine neue Treibstoffkombination um und entwickelte so die Kurzstreckenrakete R-11\/R-17 Scud. Diese wurde in gro&szlig;en St&uuml;ckzahlen auch exportiert und Nordkorea entwickelte daraus ihre ersten milit&auml;rischen Raketen und schlie&szlig;lich die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/taepodong.shtml\">Taepodong Tr&auml;gerrakete<\/a>. Sp&auml;ter wurde die Technologie weiter in den Iran exportiert die ihre <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/safir.shtml\">Safir-Rakete<\/a> mit ihr umsetzten. Damit basieren drei verschiedene Tr&auml;gerraketen auf der Technologie der Wasserfall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_17846\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"17846\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute geht es weiter mit der technischen Beschreibung der Wasserfallrakete. Der erste Teil erschien gestern und besch&auml;ftigte sich mit der Technik. Heute geht es um die Produktion und den Einsatz und eine Beurteilung. Morgen folgt ein weiterer Teil in dem ich mir Gedanken &uuml;ber einen anderen Einsatz der Wasserfall gemacht habe.<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1270,5264,5263],"class_list":["post-17846","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-a-4","tag-taifun","tag-wasserfall","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":415,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18469,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/11\/13\/operation-fishbowl\/","url_meta":{"origin":17846,"position":0},"title":"Operation Fishbowl","author":"Bernd Leitenberger","date":"13. 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