{"id":18023,"date":"2025-03-11T00:56:01","date_gmt":"2025-03-10T23:56:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18023"},"modified":"2025-03-11T11:52:11","modified_gmt":"2025-03-11T10:52:11","slug":"was-waere-wenn-die-rettung-von-skylab-geklappt-haette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/03\/11\/was-waere-wenn-die-rettung-von-skylab-geklappt-haette\/","title":{"rendered":"Was w&auml;re, wenn die Rettung von Skylab geklappt h&auml;tte?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18023\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18023\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p align=\"left\">So, nun die Fassung des Artikels, wie sie erscheinen sollte. Wer wissen will, was Windows beim Diktieren verstanden hat, der schaut sich mal den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/03\/10\/diw-windows-spracherkennung\/\">gestrigen Beitrag<\/a> an.<\/p>\n<p align=\"left\">Die erste und bisher einzige US-Raumstation <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-station.shtml\">Skylab<\/a> vergl&uuml;hte im Juli 1979 in der Atmosph&auml;re. Es gab den Plan, sie vorher mit einem Space Shuttle in eine h&ouml;here Umlaufbahn zu bringen, um sie sp&auml;ter erneut als Raumstation benutzen zu k&ouml;nnen. Die Verz&ouml;gerungen im Space Shuttle Programm sowie eine deutlich einsteigende Sonnenaktivit&auml;t und dadurch erh&ouml;hte Abbremsungsrate der Raumstation verhinderten dies. Diese Artikel. Diskutiert die M&ouml;glichkeiten, die es gegeben h&auml;tte, wenn die Raumstation gerettet werden h&auml;tte k&ouml;nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Damit man die M&ouml;glichkeiten versteht, gebe ich zuerst einmal eine kurze Beschreibung der Raumstation Skylab . Skylab wurde aus einer S IVB Saturn Drittstufe gebaut. Das Triebwerk wurde er entfernt. Der untere Sauerstofftank dient der als Abfallbeh&auml;lter, der obere Wasserstofftank wurde durch ein eingezogenes Gitter in zwei Stockwerke unterteilt. Auf dem Boden sowie an den W&auml;nden befanden sich die Installationen. Strom lieferten an der Seite angebrachte Solarpanel, sowie ein kreuzf&ouml;rmiges Solarpaneel mit dem Ausleger f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-instrumente2.shtml\">Sonnenexperimente<\/a>. An die Saturn-Drittstufe angebracht war eine &Uuml;bergangssektion, die Luftschleuse, welche sowohl das gesamte Kontrollpult, wie auch die Ausstiegsm&ouml;glichkeiten beinhaltete. Um diese Sektion herum waren auch die gesamten Tanks f&uuml;r Gase und Wasser angebracht. An dieser Sektion angeschlossen war dann der Koppeladapter f&uuml;r zwei Apolloraumschiffe, ein axialer Anschluss und ein radialer Anschluss.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/0fcf567c7006462488d223d0c3981e66\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nSkylab war nicht f&uuml;r eine Versorgung durch Raumschiffe vorgesehen. Das war damals der Stand der Technik und wurde auch von den Sowjets bis zur <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/iss-raumstationen-geschichte.shtml\">Saljut 6<\/a> so praktiziert. Beim Start befanden sich mehrere Tiefk&uuml;hltruhen und Vorratsschr&auml;nke voll mit Nahrungsmitteln. Wasser gab es in den Tanks um die Luftschleuse, ebenso Gas. Am st&auml;rksten eingeschr&auml;nkt war die Lageregelung. Diese erfolgt die prim&auml;r durch Gyroskope, schnell rotierende massive Kreisel. Diese mussten aber regelm&auml;&szlig;ig ents&auml;ttigt werden. Und f&uuml;r Lagerregelungen, die schnell erfolgen mussten, waren sie nicht ausgelegt. Daf&uuml;r gab es ein Vorrat von Gasflaschen am Ende der Station. Dieses Druckgas wurde expandiert und der Impuls drehte dann die Station. Es war nicht vorgesehen, das Gas zur Bahnanhebung zu nutzen. Dies sollte durch die Apollo Raumschiffe erfolgen. Vor allem war aber der Gasvorrat relativ beschr&auml;nkt, da Gas einen sehr niedrigen spezifischen Impuls hat, das hei&szlig;t, man relativ viel Gas braucht, um die Geschwindigkeit zu &auml;ndern. Ein Gro&szlig;teil dieses Gases wurde schon in den ersten Tagen verbraucht, um die Station zu drehen und so die Temperaturen zu begrenzen, nachdem beim Start ein Solarpanel und eine Mikrometeoritenschutzschild der auch als Thermalschutz diente, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-rettung.shtml\">verloren ging.<\/a><\/p>\n<p>Wie k&ouml;nnte nun eine Nutzung von Skylab aussehen, vorausgesetzt eine Rettung w&auml;re gelungen. Das ist nat&uuml;rlich rein hypothetisch, da das Space Shuttle nicht einsatzbereit war, als Skylab schon vergl&uuml;hte. Aber die NASA hatte f&uuml;r diesen Fall schon Pl&auml;ne erstellt. Auf diesen passiert auch mein Szenario. F&uuml;r das Space Shuttle wurde als Labor von der ESA das Spacelab entwickelt. Das Spacelab bestand aus mehreren Elementen. &Uuml;blicherweise gab es eine kurze oder lange Druckkabine, in der Racks mit Experiment untergebracht waren und daran angeschlossen waren Paletten mit weiteren Experimenten, die dann dem Vakuum ausgesetzt waren. Das Spacelab war f&uuml;r Kurzzeitmissionen vorgesehen. Typischerweise 7 bis 10 Tage Dauer. Die Columbia wurde sp&auml;ter soweit umgebaut, dass die Missionen auch von 21 Tage ausgedehnt werden konnten.<\/p>\n<p>Betrachten wir zuerst einmal die Versorgung mit Verbrauchsg&uuml;tern. Solange ein Space Shuttle an der die Raumstation angedockt ist, kann es die Lageregelung wie auch Bahnanhebungen &uuml;bernehmen. Es ist davon auszugehen, dass ein Space Shuttle immer an Skylab angedockt ist, da es sonst relativ schwierig wird, eine Besatzung zu retten. Die Versorgung ist dann kein Problem. Gase kann man relativ einfach in Gasflaschen mitf&uuml;hren und je nach Bedarf in die Atmosph&auml;re entlassen. Der einzige Nachteil ist, dass diese Gasflaschen im Verh&auml;ltnis zum Inhalt relativ schwer sind. Wasser. Kann man genauso gut in Kanistern mitf&uuml;hren. Es ist aber so nicht m&ouml;glich die vorhandenen Wassertanks aufzuf&uuml;llen. Stattdessen wird man jeweils Wasser den Kanistern zur Aufbereitung von Nahrungsmitteln oder als Trinkwasser entnehmen Skylab hatte eine Dusche. Diese erwies sich allerdings als relativ umst&auml;ndlich im Handling. Und seitdem gibt es an keiner Raumstation und in keinem Raumfahrzeug mehr eine Dusche. Daf&uuml;r ben&ouml;tigt man also kein Wasser. Nahrungsmittel kann man genauso gut mitf&uuml;hren wie bisher auch. Den Komfort von Skylab, dass es auch frische Nahrung, allerdings tief gefroren gab bietet einen Space Shuttle allerdings nicht. Dort wird die Nahrung auf der Erde zubereitet und dann in einer Mikrowelle erw&auml;rmt. Sie wird gefriergetrocknet und es wird kaltes oder warmes Wasser zugesetzt.<\/p>\n<p>Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist also kein Problem. Doch wie sieht es mit den Experimenten aus? Skylab war f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-mission.shtml\">drei Besatzungen vorgesehen<\/a>, die 28 und zweimal 56 Tage auf ihr arbeitenden. Tats&auml;chlich wurde die Station wesentlich l&auml;nger bemannt, n&auml;mlich 28, 59 und 84 Tage. Alle Experimente waren daher fest installiert. Es gab noch nicht, wie es heute der Standard ist, Racks in die Experimente ein- oder ausgebaut werden konnten, beziehungsweise von kleinere Subeinheiten wie \u201eSchubladen\u201c unterteilt werden konnten. Dieses System, das bis heute auf der ISS eingesetzt wird, f&uuml;hrte das Spacelab ein. Es erlaubt es, die Experimente w&auml;hrend des Betriebs laufend zu erneuern und auszutauschen. Neben der Problematik, dass man Racks in Skylab nicht einfach nachtr&auml;glich einbauen kann, weil die Station aus einer Saturn Drittstufe entstand und daher nur eine sehr d&uuml;nne Wandst&auml;rke hat und keinerlei Befestigungspunkte, gibt es als zweite Problematik, dass alle Experimente vom Space Shuttle nach Skylab transferiert werden m&uuml;ssen und sie m&uuml;ssen durch den Koppeladapter passieren. Der ist aber f&uuml;r Personen ausgelegt und hat nur einen geringen Durchmesser von etwa 80 Zentimeter. Ein Rack passt dadurch nicht durch. Auf der ISS gibt es daf&uuml;r spezielle Ankoppelelemente, die CBM. An ein CBM koppeln zum Beispiel die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cygnus-dragon.shtml\">Crew Dragon, die Cygnus<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/htv.shtml\">das HTV<\/a> an. Alle diese Frachter k&ouml;nnen Experimente transportieren.<\/p>\n<p>Es bietet sich daher an die vorhandenen Experimente auf Skylab zu lassen, beziehungsweise, wenn sie im Weg stehen zu demontieren. Stattdessen sollte der fr&uuml;here Wasserstofftank der Drittstufe als reines Wohnlabor genutzt werden. Man kann in ihm weitere Crewkabinen unterbringen. Indem man Trennw&auml;nde vom Space Shuttle zu Skylab transportiert, ebenso wie die n&ouml;tige Inneneinrichtung. Ein besonderes Feature von Skylab war der Ausleger f&uuml;r die Sonnenbeobachtung. Er funktionierte allerdings noch mit Film. Wenige Jahre sp&auml;ter kamen die ersten CCD-Detektoren auf, die es erlaubten. Aufnahmen zu machen, ohne sp&auml;ter den Film wieder zu bergen, und es war so m&ouml;glich, wesentlich mehr Aufnahmen zu machen, da es keine ersch&ouml;pfliche Ressource mehr gab. Das Gleiche gilt f&uuml;r die Erdbeobachtungsexperimente, die aus mehreren Kameras bestanden sowie einem Radarger&auml;t. Auch diese zeichneten alle Daten auf Film auf. Es w&auml;re m&ouml;glich, bei einem Au&szlig;enbordeinsatz die Experimente zu ersetzen. Und so weiterhin die Sonne beziehungsweise die Erde zu beobachten. Bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-instrumente1.shtml\">Erdbeobachtung<\/a> gibt es allerdings als Hindernis, dass unbemannte Satelliten dies wesentlich besser erledigen k&ouml;nnen. Vor allem befindet sich Skylab nicht in einer sonnensynchronen Umlaufbahn, dadurch wurden die Aufnahmen jeweils zur bei einem anderen Sonnenstand gemacht, warfen andere Schatten und sind nicht miteinander vergleichbar. Das ist auch der Grund, warum Erdbeobachtungsexperimente auf der ISS keine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Sinnvoll in meiner &Uuml;berlegung w&auml;re es daher nur das Spacelab als Experimentierstation zu nutzen. Sinnvollerweise w&uuml;rde man bei jedem Besatzungswechsel das Spacelab mit neuen Experimenten best&uuml;cken, die Arbeit durchzuf&uuml;hren und dann wieder zur Erde zur&uuml;ckf&uuml;hren. Bei dieser Idee reicht es auch vollkommen aus, wenn es sich im Space Shuttle Nutzlast Raum befindet. Die Astronauten m&uuml;ssten dann zwar einige Meter mehr zur&uuml;cklegen, um zu Skylab zu gelangen. Aber es br&auml;uchte keinen speziellen Koppeladapter um an Skylab anzukoppeln. Beim Start k&ouml;nnte der Raum im Druckmodul genutzt werden, um hier Gase Wasserkanister und Lebensmittel mitzuf&uuml;hren.<\/p>\n<p>Wie lange eine Mission dauert H&auml;ngt prinzipiell von den mitgef&uuml;hrten Ressourcen ab. Skylab befand sich operativ in einer Umlaufbahn in 435 Kilometer H&ouml;he. Die Bahneignung betrug 50 Grad. Damit ist die Umlaufbahn in etwa vergleichbar, mit der der ISS. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/iss-index.shtml\">Die ISS<\/a> befindet sich etwas tiefer in 407 Kilometer H&ouml;he, bei einer etwas h&ouml;heren Bahnneigung von 57 Grad. Damals hatten noch die Shuttles eine relativ geringe Nutzlast. Sie waren w&auml;hrend der Entwicklung um 10 Tonnen schwerer geworden. Erst sp&auml;ter wurde diese sukzessive gesteigert. vor allem, indem die Leermasse des externen Tanks bedeutend gesenkt wurde. Daneben lieferten auch die Feststoffbooster etwas mehr. Schub und die Haupttriebwerke wurden im Schub etwas gesteigert. Die beiden modernsten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/space-shuttle.shtml\">F&auml;hren<\/a>, die Discovery und Atlantis h&auml;tten vor dem Challenger Ungl&uuml;ck etwa 12,5 Tonnen in diese Umlaufbahn transportieren k&ouml;nnen. Die beiden ersten F&auml;hren Challenger und Columbia waren deutlich schwerer und h&auml;tten eine noch geringere Nutzlast gehabt. Dies ist relativ wenig. Eine Space Lab Palette, von denen bis zu f&uuml;nf eingesetzt werden konnten, wiegt ohne Experimente 725 Kilogramm. Das l&auml;ngere Druckmodul wog dagegen schon 7,5 Tonnen, ohne irgendwelche Experimente. Dazu k&auml;men die Verbrauchsg&uuml;ter der Besatzung. Geht man von der Verbrauchsrate wie damals &uuml;blich aus, so ben&ouml;tigt eine siebenk&ouml;pfige Besatzung, die sich 30 Tage im Arbeit befindet, etwa 3,2 Tonnen an Versorgungsg&uuml;tern. So ist klar, dass ein Space Shuttle bei diesem Limit praktisch keine Experimente durchf&uuml;hren kann. Daher plante die NASA auch das Spacelab an einen der beiden Ankoppelpunkte zu verschieben. Ein Space Shuttle h&auml;tte dann das Space Lab voll best&uuml;ckt mit Experimenten und minimaler Besatzung gebracht. Und w&auml;re sofort wieder gelandet. Ein zweites Space Shuttle h&auml;tte dann die Besatzung und Verbrauchsg&uuml;ter gebracht und w&auml;re bei Skylab geblieben. Die Besatzung h&auml;tte sich so mindestens 90 Tage an Bord von Skylab aufhalten k&ouml;nnen. Es w&auml;re beim Start eng gewesen, weil die Kabine dann vollgestopft mit Versorgungsg&uuml;tern gewesen w&auml;re. Offen ist bei diesem Konzept, wie man die Experimente austauscht. Kleinere Teile h&auml;tte man durch den Koppeladapter transferieren k&ouml;nnen, aber keine kompletten Racks. Wahrscheinlich dachte man aber auch damals an eine Nutzung von Skylab wie bisher, das hei&szlig;t ohne Ver&auml;nderung der Experimente. Die zweite Besatzung h&auml;tte dann, wenn man neue Aufgabenstellung hatte, einfach das Spacelab wieder zur&uuml;ckgebracht.<\/p>\n<p>Wenige Jahre sp&auml;ter w&auml;ren durch Leistungssteigerungen der Space Shuttles wie den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/shuttle-srb-et.shtml\">Super Light Wight Tank<\/a> mehr Nutzlast m&ouml;glich gewesen. Im Laufe des Space Shuttle Programms wurde diese um 10 Tonnen gesteigert.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Fazit<\/h4>\n<p>Ein weiterer Betrieb von Skylab w&auml;re nicht vergleichbar mit den M&ouml;glichkeiten, die die ISS bietet, aber die Raumstation w&auml;re in ihren M&ouml;glichkeiten vergleichbar einer Saljut oder MIR gewesen. Es w&auml;re eine gute &Uuml;bergangsl&ouml;sung gewesen, bis eine neue Raumstation startbereit ist. F&uuml;r diese wurde das Space Shuttle ausgelegt, die wurde als Freedom aber erst Ende der Achtziger Jahre genehmigt und als ISS erst ab 1998 aufgebaut, zwanzig Jahre nach dem Ende von Skylab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18023\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18023\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So, nun die Fassung des Artikels, wie sie erscheinen sollte. 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