{"id":18063,"date":"2025-04-16T08:19:25","date_gmt":"2025-04-16T06:19:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18063"},"modified":"2025-04-16T09:06:37","modified_gmt":"2025-04-16T07:06:37","slug":"ein-supercomputer-ist-ein-cray-vektorrechner-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/04\/16\/ein-supercomputer-ist-ein-cray-vektorrechner-1\/","title":{"rendered":"Ein Supercomputer ist ein Cray-Vektorrechner (1)"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18063\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18063\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute wieder ein zweigeteilter Blog. Da dieser Tatbestand inzwischen schon oft der Normalfall ist, m&ouml;chte ich einleitend etwas dazu schreiben. Ich beobachte bei den Kommentaren, dass sich die Leserschaft in den letzten Jahren doch deutlich ver&auml;ndert hat. Fr&uuml;her konnte ich voraussetzen, dass die Blogleser\/-innen ein gewisses Basiswissen hatten, meistens sogar die Website und ihren Inhalt genau kannten, manchmal besser als ich selbst. Obwohl ich inzwischen in meine Artikel <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cray-artikel.shtml\">Links zur Website<\/a> (\u2190 Darauf mal Klicken) zum Vertiefen einbette, stelle ich fest, dass die Vorkenntnisse bei den Lesern schwinden. F&uuml;r mich bedeutet das, das ich in den Blogs selbst mehr erkl&auml;re, sonst muss ich das bei praktisch jedem Kommentar nachholen, auch wenn alle Erkl&auml;rungen in ausf&uuml;hrlicher Form in der Website nachlesen kann. Die Blogs werden dazu l&auml;nger und wenn sie zu lang sind, dann teile ich sie auf. Ich versuche nicht wesentlich &uuml;ber 10.000 Zeichen zu kommen, auch weil ich annehme, das Leute denen schon die Websiteartikel zu lang oder komplex sind kaum die Lust haben l&auml;ngere Texte zu lesen. Daher heute wieder der ein l&auml;ngerer Artikel und morgen er Rest. Also wenn ihr euch und mir einen Gefallen tun wollt, folgt doch mal den Links im Blog. Ich selbst habe als ein Lebensmotto ein Zitat von Albert Einstein: \u201eSollen sich auch alle sch&auml;men, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen fri&szlig;t.\u201c. <a href=\"https:\/\/de.wikiquote.org\/wiki\/Kuh\">Das Zitat<\/a> stammt aus einer Rede zur Er&ouml;ffnung der ersten Funkausstellung in Berlin und Einstein bezog dies auf das Radio und seine M&ouml;glichkeiten zur Unterhaltung aber auch eben zur Wissensvermittlung. Ich denke das Motto w&auml;re doch auch etwas f&uuml;r den einen oder anderen Leser. So nun zum Artikel selbst:<!--more--><\/p>\n<p>Ich denke jeder von uns, der ein technisches Ger&auml;t hat ist fasziniert von den Modellen die am High-end in der Leistung liegen. Also wer einen PKW hat, ist vielleicht fasziniert von einem Formel 1 Rennwagen. Aber in keinem Bereich liegt der Leistungsunterschied zwischen Alltagsger&auml;t und Spitzenmodell so hoch wie bei Computern. Meine Faszination mit den monolithischen Cray Supercomputern begann mit einem Sonderheft der Zeitschrift \u201eP.M.\u201c &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cray-1.shtml\">eine Cray 1<\/a> die in Garching bei einem Max-Planck Institut in Garching, wo er vor allem astrophysikalische Berechnungen ausf&uuml;hrte. Das erschien 1982\/83.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/img\/scray.jpeg\" width=\"256\" height=\"301\" \/>Seymour Cray war nicht nur der Firmengr&uuml;nder und Chef der Firma \u201eCray Research\u201c, er war auch der Chefingenieur und die Leistungen, die er auf dem Bereich der Computertechnik erbrachte sind legend&auml;r. Aber ich fange vielleicht mal an was ein Supercomputer &uuml;berhaupt ist. Was unterscheidet einen Supercomputer von einem Gro&szlig;rechner, der Klasse in der Geschwindigkeit etwas niedriger angesiedelt? Nun nat&uuml;rlich ist es die Geschwindigkeit. Ein Gro&szlig;rechner leistete damals typisch 10 <b>M<\/b>illionen <b>I<\/b>nstruktionen <b>p<\/b>ro <b>S<\/b>ekunde \u2013 10 MIPS. Es war aber auch das Anwendungsgebiet. Ein Gro&szlig;rechner wurde typisch von vielen Nutzern geteilt. Ein Gro&szlig;rechner in einer Bank konnte Hunderte oder Tausende von Terminals parallel betreiben, in denen Angestellte die Buchungen eintippten. Da jede dieser Aufgaben nur wenig Zeit ben&ouml;tigte, wurde die Computerzeit in kleine Zeitschlitze aufgeteilt und jeder Benutzer bekam einen Zeitschlitz zugeteilt, danach kam der n&auml;chste Benutzer dran. Da die Terminals die Eingaben zwischenspeicherten, merkten die Benutzer davon nichts. Ein Supercomputer arbeitete dagegen ein Programm ab, das aber mit voller Geschwindigkeit. Er nutzte also eine sehr alte Technik, das Batch-Prozessing wo die Aufgaben in einer Warteschlange landeten und nacheinander abgearbeitet wurden.<\/p>\n<p>Ein Supercomputer war auch eigentlich kein kompletter Computer. Die damaligen Supercomputer von Draw w&auml;ren bei einem PC so etwas wie das Mainboard, sogar noch etwas weniger. Sie bestanden eigentlich nur aus der CPU und dem Speicher. An sie musste man einen Gro&szlig;rechner anschlie&szlig;en, der die ganzen Daten entgegennahm und abspeicherte und sie mit den Programmen und Eingaben f&uuml;tterte. Ich denke, dass war das, was mich damals am meisten beeindruckte: Die Cray hatte zwei Gro&szlig;rechner von Amdahl, jeder mit immerhin 8 MIPS nur f&uuml;r diese Aufgabe. Also die gr&ouml;&szlig;ten Rechner, die in der Wirtschaft arbeiteten, waren nur dazu da dem Supercomputer zuzuarbeiten. An die Gro&szlig;rechner wurden die Massenspeicher angeschlossen. Es gab aber auch die M&ouml;glichkeit diese direkt an den Supercomputer anzuschlie&szlig;en, dann gingen aber nur speziell angepasste Magnetplattenlaufwerke von Cray, mit einem Gro&szlig;rechner war man wohl flexibler. Auf jeden Fall brauchte man einen Computer um eine Cray &uuml;berhaupt zu starten. Cray lieferte dazu eine angepasste Version eines Minicomputers von Data General mit aus. Er war das Gegenst&uuml;ck zur Tastatur, Bildschirm und Maus heute.<\/p>\n<p>Doch wie kam Seymour Cray zu seinem damals legend&auml;ren Ruf? Die Geschichte beginnt fast 20 Jahre vor meinem Interesse an den Rechnern. Dazu muss man nochmals etwas fr&uuml;her in die Geschichte gehen. Nachdem die ersten Computer erschienen waren, wurden neue Ger&auml;te auf die Anforderungen ausgelegt, die m&ouml;gliche K&auml;ufer hatten. Das waren damals vor allem betriebswirtschaftliche Anwendungen. Computer machten die Lohnbuchhaltung, berechneten Versicherungspr&auml;mien, pflegten Bankkonten. Alle diese Anwendungen umfassten vor allem die Verarbeitung von Daten, weniger mathematische Berechnungen und wenn es Berechnungen gab, dann reichten einfache Operationen wie die Grundrechenarten. Es gab schon damals eine wissenschaftliche Nutzung von Computern, bei denen die Berechnungen viel wichtiger waren, weil sie den Hauptteil der Programme ausmachten. Das waren damals wie heute Simulationen. Die ersten Simulationen waren milit&auml;rischer Natur. Man berechnete die Vorg&auml;nge, bei der Z&uuml;ndung von Kernwaffen \u2013 das sparte teure und die Umwelt versuchende Atomtests ein, aber auch die Optimierung der Aerodynamik von Flugzeugen. Dazu kamen naturwissenschaftliche Berechnungen. Man konnte ein Modell der thermonuklearen Reaktionen eines Sterns erstellen und berechnen wie er sich im Laufe seines Lebens ver&auml;ndert. Fr&uuml;hzeitig wurde schon die Genauigkeit der Wettervorhersage durch eine Simulation des Wetters verbessert. Aber dieser Markt war viel kleiner, denn es gab eigentlich lange Zeit nur zwei Kunden: das US-Milit&auml;r und US-Spitzenforschungseinrichtungen. Bis auch Firmen wie Flugzeugbauer oder Automobilhersteller Supercomputer zur Produktentwicklung und -optimierung nutzen sollte es bis in die Achtziger Jahre dauern. Ebenso hinkten andere Industrienationen wir Deutschland in der Nutzung von schnellen Rechnern hinterher. So wurden Computer eben f&uuml;r die Anforderungen der Wirtschaft entwickelt. Es gab schon Ende der F&uuml;nfziger Jahre den Versuch spezielle Rechner f&uuml;r hohe Geschwindigkeiten zu entwickeln. Auf eine Ausschreibung der US-Energiebeh&ouml;rde (f&uuml;r die Berechnung der Vorg&auml;nge bei Kernreaktionen) wurden zwei besonders schnelle Rechner entwickelt ie mindestens zehnmal schneller als vorhandene Rechner waren. Aber beide Firmen machten Verluste, weil es eben jenseits dieser Nachfrage keine weiteren Kunden gab.<\/p>\n<figure style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/img\/cdc-6600-1.jpg\" alt=\"CDC 6600\" width=\"800\" height=\"557\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">CDC 6600<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mitte der sechziger Jahre trat dann Seymour Cray auf die Bildfl&auml;che. Er arbeitete als Chefingenieur bei der Firma CDC (<b>C<\/b>ontrol <b>D<\/b>ata <b>C<\/b>orporation) und er entwickelte die Cyber 6600. Die Cyber 6600 war bei ihrer Einf&uuml;hrung 1964 der weltweit schnellste Rechner der Welt, dreimal schneller als IBM\u2019s Topmodell. IBM hatte sich schon damals zum Marktf&uuml;hrer bei Computern entwickelt. Und Der CEO von IBM J.R.Watson junior war dar&uuml;ber so erbost, dass er ein Memo schrieb, in der er sich wunderte, wie IBM von einer Firma deklassiert wurde die nur aus wenigen Angestellten bestand. Das Memo wurde bekannt als \u201eJ<a href=\"https:\/\/www.computerhistory.org\/revolution\/supercomputers\/10\/33\/62\">anitor-Memo<\/a>\u201c weil Watson erw&auml;hnt, dass die Firma nur 34 Angestellte inklusive des Hausmeisters (Janitor) hatte. Die CDC-6600, die auch als Cyber 6600 bezeichnet wurde, war auf Geschwindigkeit optimiert. Es gab dazu einige technische Verbesserungen, die teilweise auch woanders eingesetzt wurden, aber hier zusammenarbeiteten. Der Rechner war f&uuml;r naturwissenschaftliche Probleme ausgelegt. Hier k&ouml;nnen -zahlenwerte sehr gro&szlig;e Unterschiede haben. Beim Gravitationsgesetz, dass man f&uuml;r alle Simulationen im Universum aber auch die Berechnungen von Bahnen von Raumsonden braucht, haben wir als Eingabewerte die Gravitationskonstante (Zahlenwert: 6,67 x 10<sup>-11<\/sup>) und die Massen (Sonne z.B. 1,98 x 10<sup>+<\/sup><sup>30<\/sup>) und Distanzen (1 Mrd. Km = 10<sup>12 <\/sup>m). Durch diese enormen Unterschiede in dem Wert kann man Berechnungen nicht wie bisher mit Festpunktarithmetik l&ouml;sen bei denen man z.B. wenn es um Geldbetr&auml;ge ging, mit Ganzzahlen arbeitete und vor der Ausgabe einfach das Komma um mehrere Stellen verschob. Ein interner Wert von 12345 w&uuml;rde z.B. f&uuml;r 123.45 Dollar stehen. Die Rechner mussten mit Flie&szlig;kommazahlen arbeiten und mit einer Trennung von Wert und Zehnerpotenz. Also die Gravitationskonstante wurde als 667 als Wert und -11 als Potenz gespeichert. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cdc-6600.shtml\">CDC 6600 <\/a>ging noch weiter: ihr Rechenwerk arbeitete getrennt mit \u201enormalen\u201c und Flie&szlig;kommazahlen. Flie&szlig;kommazahlen waren 60 Bit breit, normale Zahlen, mit denen auch der Speicher angesprochen wurde, nur 18 Bit breit.<\/p>\n<p>Damit es noch schneller ging, wurde eine Pipeline eingef&uuml;hrt. Ein Befehl durchl&auml;uft bei der Ausf&uuml;hrung mehrere Schritte und lastete bei jedem Schritt eine verschiedene Einheit in der CPU aus. Anstatt das man dies nacheinander tut, wird bei einer Pipeline bei jedem Takt ein Befehl geholt und in die Pipeline eingespeist, wo er dann die Einheiten durchl&auml;uft. Eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pipeline.shtml\">Pipeline<\/a> mit 6 Stufen kann so bis zu 6 Befehle gleichzeitig abarbeiten und im Idealfall steigt so die Geschwindigkeit ebenfalls um den Faktor 6. Vor allem die Berechnungen brauchten aber lange, eine Einheit ist l&auml;nger als einen Takt belegt. Daher erh&ouml;hte Cray noch die Anzahl der internen Einheiten, damit nicht eine komplexe Berechnung die Abarbeitung der ganzen Pipeline aufh&auml;lt. Die CDC 6600 enthielt zehn Einheiten nur f&uuml;r die Berechnungen. Diese Architektur nennt man superskalar. Der Erfolg: Die CDC erreichte im Jahr 1964 eine Spitzenleistung von 3 MFLOPS.<\/p>\n<p>Die CDC 6600 war ein Achtungserfolg, aber das galt noch f&uuml;r einige Jahrzehnte \u2013 kein Verkaufsschlager, es gab einfach zu wenige Abnehmer, gesch&auml;tzt wurden 100 St&uuml;ck produziert. Cray arbeitete noch an dem kompatiblen und leicht verbesserten Nachfolgemodell <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cdc-7600.shtml\">CDC 7600<\/a>, scheiterte aber bei dem Entwurf eines neuen Rechners: der CDC 8600. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cdc-8600.shtml\">CDC 8600<\/a> war einfach zu komplex, Cray baute den Rechner, wie die Vorg&auml;nger aus diskreten Transistoren und nicht aus integrierten Schaltungen auf. Er brauchte so zu viele Elemente und das Design war technisch nicht umsetzbar. 1972 verlie&szlig; er CDC, um eine eigene Firma Cray Research zu gr&uuml;nden, damit er sich voll auf die Entwicklung von Hochleistungsrechnern konzentrieren konnte. 1976 erschien die Cray 1. Cray hatte dazugelernt und baute nun den Rechner aus integrierten Schaltungen auf. Neu war die Vektorarchitektur. Neben der schon bekannten Trennung von Ganzzahlen\/Adressierung und Flie&szlig;kommazahlen f&uuml;hrte Cray die Vektoreinheiten ein. Dahinter steckt eine Analyse von vielen naturwissenschaftlichen Problemen. Bei denen werden oft Matrizen verarbeitet. Jeder Wert einer Matrix wird auf die gleiche Art verarbeitet. Eine solche Matrix f&uuml;r die Wettervorhersage k&ouml;nnte z.b. die Temperaturen eines Feldes von 1000 x 1000 km mit einem Gitter von 1 km enthalten. Anstatt jeden Wert einzeln zu verarbeiten wurden bei einer Cray 1 64 Werte auf einmal verarbeitet. Da die Recheneinheiten aber noch nicht 64-mal vorhanden waren, gab es ein Ergebnis pro Takt, die normalen Berechnungen brauchten dagegen typisch 6-7 Takte f&uuml;r eine Berechnung.<\/p>\n<p>Soviel &uuml;ber die Vorgeschichte, morgen geht es dann weiter mit den Superrechnern die Cray dann in seiner eigenen Firma herausbrachte und wo er dann scheiterte.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/feef1f09de1b42ea8dbddc46797ac152\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18063\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18063\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute wieder ein zweigeteilter Blog. 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