{"id":18188,"date":"2025-05-30T18:34:23","date_gmt":"2025-05-30T16:34:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18188"},"modified":"2025-05-30T18:34:23","modified_gmt":"2025-05-30T16:34:23","slug":"die-glorreichen-10-die-besten-pc-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/05\/30\/die-glorreichen-10-die-besten-pc-aller-zeiten\/","title":{"rendered":"Die glorreichen 10 &#8211; die besten PC aller Zeiten"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18188\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18188\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich denke zum heutigen Blog hat jeder etwas beizutragen, der seinen Computer gekauft hat bevor die PC-Architektur alle anderen Systeme verdr&auml;ngt hat. Schon der Titel provoziert, besonders wenn der eigene Rechner nicht darunter ist oder zu schlecht platziert. Nat&uuml;rlich ist es eine rein subjektive Liste. Ich habe mich an zwei Gesichtspunkten orientiert: Technik und Preis. Also ein guter PC sollte nicht der x-te Heimcomputer mit Microsoft-BASIC sein, sondern technisch etwas bieten oder wenn er dies nicht tut, dann sollte er preislich herausstechen.<!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 10:Altair 8800<\/h4>\n<p>Der einzige Grund weshalb der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/02\/12\/die-schlechtesten-computer-der-altair-8800\/\">Altair 8800<\/a> in dieser Liste auftaucht ist, weil er der allererste &#8222;PC&#8220; war. Technisch war es eine CPU-Karte mit 256 Byte RAM. Kein ROM, keine Tastatur, kein Monitorausgang geschweige denn Anschl&uuml;sse f&uuml;r Floppydisklaufwerke oder Drucker. Das alles ben&ouml;tigte Zusatzkarten, die im Basisger&auml;t nicht enthalten waren. Er wurde meist als Kit verkauft und man brauchte rund 100 Stunden um ihn zusammenzubauen und Elektronikkenntnisse. Er war auch umst&auml;ndlich konzipiert. So bestand das Bussystem, in den die Karten eingesteckt wurden aus mehreren Teilkarten deren 100 Pins mit Dr&auml;hten manuell verbunden werden mussten und die ersten RAM-Karten waren defekt. Entsprechend schnell verschwand er auch vom Markt, als es erste Konkurrenz gab.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 9: BBC Micro<\/h4>\n<p>Der BBC Micro war ein auf eine Ausschreibung hin konzipierter Computer, der in den BBC Bildungsprogrammen als Computer vorausgesetzt war. Lockmittel f&uuml;r die Konzeption war das die britische Regierung ihre Schulen mit diesem Rechner ausstatten wollte. So war eine hohe St&uuml;ckzahl garantiert und es gab noch kostenlose Werbung durch die BBC.<\/p>\n<p>Der BBC Micro (eigentlich Acorn A und B) erschien 1982 und hatte f&uuml;r die damalige Zeit wahnsinnig fortschrittliche Features. Damit Sch&uuml;ler untereinander kommunizieren konnten konnte man die beiden Modelle Acorn A und B untereinander vernetzen. Es gab einen Systembus der sehr weitgehende F&auml;higkeiten hatte. An ihm konnte man sogar Karten mit anderen Prozessoren wie einem Z80 anschlie&szlig;en. Das BASIC war komfortabel und sehr schnell und die Grafikaufl&ouml;sung von 640 x 256 Pixeln w&auml;re auch noch Jahre sp&auml;ter herausragend gewesen.<\/p>\n<p>Das Problem war, das all diese Features den Preis erh&ouml;hten. Die beiden Modelle kosteten 299 und 399 Pfund. Zur gleichen Zeit brachte Sinclair den Spectrum heraus &#8211; auch er hatte sich bei der Ausschreibung beworben, aber verloren, doch der kostete nur 125 Pfund.<\/p>\n<p>Au&szlig;erhalb Englands konnte er sich so kaum verkaufen. Auch eine einfachere Version ohne die Netzwerkf&auml;higkeiten und den M&ouml;glichkeiten des Systembusses der Acorn Electron fand au&szlig;erhalb Englands wenig K&auml;ufer. Auch er war einfach teurer als andere Rechner dieser Klasse.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 8: Sinclairs Rechner<\/h4>\n<p>Was uns auch gleich zum n&auml;chsten Platz bringt. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/08\/sir-clive-sinclair-und-die-computer\/\">Sir Clive Sinclair<\/a> war n&auml;mlich auch auf &#8222;dem Kontinent&#8220;, wie die Engl&auml;nder so gern sagen (oder &#8222;Europe&#8220;, also die L&auml;nder des Kontinents mit Ausnahme von Gro&szlig;britannien) erfolgreich. Bei ihm musste sich alles dem Verkaufspreis unterordnen. Es begann mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2020\/02\/05\/der-schlechteste-computer-aller-zeiten\/\">ZX80<\/a> einem Rechner mit Folientastatur, 1 KByte RAM und einem minimalistischen BASIC. Er hatte keinen Videoprozessor, so gab es in BASIC zwei Modi beim einen baute die CPU das Bild nicht mehr parallel zum Rechnen auf, beim anderen nicht. Ein Thermodrucker verwandte nur eine einzige rotierende Nadel und das Ergebnis war selbst f&uuml;r einen Matrixdrucker grauenhaft schlecht. Aber die Rechner waren einfach viel billiger als jede Konkurrenz. Es folgte der ZX81 &#8211; ein ZX80 bei dem man die meisten Schaltkreise durch ein GateArray ersetzt hatte. Daher noch billiger. Der erw&auml;hnte <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sinclair-spectrum.shtml\">ZX Spectrum<\/a> war denn auch der Verkaufsschlager. Er hatte Farbgrafik, mehr Speicher (16:48 KB) .Die Tastatur war nun die eines Taschenrechners. Floppys waren nicht vorgehen daf&uuml;r minimalisierte Bandlaufwerke. Trotz etlicher M&auml;ngel verkaufte er sich noch besser als seine Vorg&auml;nger. Bei der folgenden 16 Bit Generation scheiterte Sir Clive Sinclair. Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sinclair-ql.shtml\">Sinclair QL<\/a> kam mit einem 68008 Prozessor. An diese Ger&auml;teklasse, die von der Rechenleistung im PC-Lager mitspielt, erwartet der K&auml;ufer aber man mehr Qualit&auml;t und Komfort. Doch Sinclair blieb dem Konzept treu: Es gab einen BASIC Interpreter als Betriebssystem, keine grafische Oberfl&auml;che wie bei Atari ST, Amiga oder Mac. Die Tastatur war nur wenig besser und f&uuml;hrte auf die Folientastatur, die es seit dem ZX80 gab, Microdrives als Massenspeicher wurden von den Kunden auch nicht akzeptiert. Die Verk&auml;ufe waren schleppend, Sinclair machte Verluste und musste seine Firma an Amstrad verkaufen. Seine Leistung war, das er Computer entwickelte, die einen billigen Einstieg in die Technik erm&ouml;glichten.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 7: C64<\/h4>\n<p>Ein Computerartikel bei mir mit vielen Kommentaren ist <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/02\/08\/die-schlechtesten-computer-der-commodore-c64\/\">der &uuml;ber den C64<\/a>. Nat&uuml;rlich ist der C64 einer der kommerziell erfolgreichsten Computer, aber er ist auch einer der wirklich schlecht gemacht wurde. Der C64 sollte urspr&uuml;nglich mal dem Apple II Paroli bieten, wurde dann aber zu einem Heimcomputer. Er hatte einen f&uuml;r seine Zeit fortschrittlichen Soundchip und einen guten Videochip an Bord, aber man hat nur das BASIC der B&uuml;rorechner vom CBM adaptiert, das keinerlei Befehle f&uuml;r Grafik und Sound hatte. Die Programmierung erfolgte &uuml;ber ellenlange Listen von Peek und Poke Befehlen (Lesen\/Schreiben von Adressen direkt in BASIC) in Maschinensprache. Die Leute die ich kenne, nutzten ihn nicht als Heimcomputer, sondern als billige Spielconsole.<\/p>\n<p>Dazu kam das Commodore auch bei den Anschl&uuml;ssen und Peripherieger&auml;te eigene Wege beschritt. Der Druckerport war kein Centronicsport, das macht noch wenig aus, denn andere Hersteller boten dann angepasste Drucker f&uuml;r den C64 an. Aber bei der Floppy die wesentlich teurer als der Rechner selbst war, wurde kein Disccontroller eingesetzt, sondern ebenfalls ein 6502. Sparte viel Geld, das Commodore aber nicht nutzte, um die Floppy billiger zu machen. Dank eines seriellen Interfaces war sie zudem sehr lahm.<\/p>\n<p>Der C64 wurde sehr lange produziert, vor allem weil die Nachfolgemodelle wie C128 oder Plus4 nicht an den Erfolg ankn&uuml;pfen konnten.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 6: Apple II<\/h4>\n<p>Der Apple II z&auml;hlt mit dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/tandy-commodore-apple-1.shtml\">Commodore PET und dem Tandy TRS-80<\/a> zu den ersten drei Rechnern, die man einfach einschalten an einen Fernseher anschlie&szlig;en und los programmieren konnte, also dem was sp&auml;ter der typische Heimcomputer konnte, doch das schon 1977. Die Bl&uuml;te dieser Ger&auml;teklasse begann erst vier Jahre sp&auml;ter. Trotzdem war der Apple II in vielen Bereichen weiter als sp&auml;tere Ger&auml;te. Er bot farbige Grafik mit einer damals hohen Aufl&ouml;sung, er war durch Karten erweiterbar, was ihm ein langes Leben bescherte, denn so konnte man ihn durch einen Floppykontroller, eine 80-Zeichenkarte und eine Z80 CPU erg&auml;nzen und hatte dann eine richtige Maschine f&uuml;r B&uuml;roanwendungen. Vor allem konnte er auf dem Board auf bis zu 48 KByte Speicher erweitert werden, was 1977 enorm viel war. Apple brachte auch vor seinen Konkurrenten das erste Diskettenlaufwerk auf den Markt. Stephen Wozniak hatte wie beim Apple den Controller selbst entwickelt und die ganze Arbeit der CPU &uuml;bertragen, was Kosten sparte.<\/p>\n<p>Das der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apple-2.shtml\">Apple II<\/a> nur auf Platz 6 landet, verdankt er Apples Preispolitik: sie verkauften ihn schon damals teurer als &auml;hnliche Computer mit denselben Leistungen. Da sich die Macintoshs als Nachfolger nicht so gut verkauften, hatte er ein langes Leben. Nach verschiedenen Verbesserungen erscheint 1984 der Apple IIC als tragbares Ger&auml;t (zumindest ohne Monitor) und ende 1986, als die 8-Bit &Auml;ra woanders schon vorbei war, der Apple II GS mit einem 16-Bit-Prozessor, der auch den 6502 emulieren konnte.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 5: Macintosh<\/h4>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/macintosh.shtml\">Macintosh<\/a> war der erste bezahlbare Rechner mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gui.shtml\">grafischer Benutzeroberfl&auml;che<\/a>. Er war nicht de erste, schon ein Jahrzehnt vorher gab es den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/xerox-alto.shtml\">Xerox Alto<\/a> und sp&auml;ter den Xerox Star, selbst Apple hatte mit der LISA einen Rechner vorher entwickelt. Die LISA war aber zu teuer. Steve Jobs trieb ein kleines Team an einen billigeren Rechner zu entwerfen und das war der Mac. Er erschien im Januar 1984 und gefiel einfach jedem. Die Bedienung mit Tastatur und Maus war einfach und leichtg&auml;ngig. Er sah gut aus. Aber der Mac war in der ersten Version kein Rechner zum Arbeiten. Der kleine Monitor war nur in Schwarz-Wei&szlig; mit VGA-Aufl&ouml;sung &#8211; zu wenig um eine Text zeilenbreit sauber darzustellen. Er hatte nur ein Floppylaufwerk, zwei w&auml;ren mindestens n&ouml;tig gewesen. Und der Arbeitsspeicher von 128 KByte war einfach zu klein. Er war vor allem schick, das hatte Steve Jobs gewollt, ihn schien weniger interessiert zu haben, ob man mit ihm auch vern&uuml;nftig arbeiten kann.<\/p>\n<p>Nach einer euphorischen Anfangsphase brachen die Verk&auml;ufe ein. Apple brauchte ein Jahrzehnt um die wesentlichen Nachteile auszub&uuml;geln, in der Zeit hatten dann auch PCs mit Windows 3.0 eine &auml;hnliche grafische Oberfl&auml;che. Das brachte Apple an den Rand des Konkurses bis Steve Jobs wieder auf die B&uuml;hne trat und die Firma rettete.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 4: CPC-Joyce Serie<\/h4>\n<p>Von der Technik her war die CPC und sp&auml;tere Joyce-Reihe nichts Besonderes. Den Videocontroller und Soundchip fand man in etlichen anderen Computern. Aber das Gesamtkonzept stimme und auch der Preis. Man konnte die CPC nutzen, um in BASIC zu programmieren oder es zu lernen. Sie hatten ein sehr fortschrittliches Basic, das die gesamten Hardwareeigenschaften unterst&uuml;tzte, inklusive regelm&auml;&szlig;ig angesprungenen Unterprogrammen oder Fensterverwaltung. Es war zudem sehr schnell, da es schon beim Eintippen daran ging, Teile der Zeilen zu compilieren.<\/p>\n<p>Was dem Rechner aber ein zweites Standbein er&ouml;ffnete war der 80 Zeichenmodus. Typisch f&uuml;r einen Homecomputer war, das man ihn an einen Fernseher anschloss und dessen Aufl&ouml;sung beschr&auml;nkte bei anderen Modellen die Zeilenbreite auf 32 oder 40 Zeichen. Damit kann man nicht arbeiten. Die CPC kamen daher auch mit Monitor. Kaufte man ein Diskettenlaufwerk &#8211; bei den sp&auml;teren Modellen schon dabei &#8211; erhielt man CP\/M und hatte den weltweit billigsten CP\/M Rechner. Standardprogramme wie Wordstar, Dbase oder Multiplan gab es ebenso in erschwinglichen CPC-Versionen. Nur bei einem patzte Amstrad &#8211; weil man Disklaufwerke im ungew&ouml;hnlichen 3-Zoll-Format billig bekam, wurde dies das Standardformat &#8211; die Disketten waren aber mehr als doppelt so teuer wie die im verbreiteten 3,5 Zoll Format. Sp&auml;ter erschien als reiner Businessrechner die PCW\/Joyce Serie, bei der nun auch der Drucker Bestandteil des Pakets war. Ich halte die CPC als die besten 8-Bit Heimcomputer mit dem universellsten Einsatzspektrum, die es gab. Sie kamen aber relativ sp&auml;t, als wenig sp&auml;ter schon Amiga und Atari ST erschienen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 2: Atari ST und Amiga<\/h4>\n<p>Platz 2 teilen sich zwei Rechner mit gleichem Prozessor und auch fast gleichzeitigem Erscheinen auf dem Markt. Platz 3 entf&auml;llt daher. Der Atari ST wurde als Billig-Konkurrenz zum Macintosh entworfen. Seine Version von GEM &auml;hnelte auch dem MacOS. Die Basisversion hatte nur einen Monochrombildschirm, aber einen mit einer sehr guten Darstellung. Er war konventioneller als der Amiga, orientierte sich am Mac, der auch keine Hardwarebesonderheiten hatte, sondern dessen Besonderheit die grafische Oberfl&auml;che war. Was ihn bei Musikern beliebt machte, war seine MIDI-Schnittstelle.<\/p>\n<p>Der Amiga erschien etwas sp&auml;ter und war ambitionierter. Er hatte einige Spezialchips die ihn mit f&uuml;r die damalige Zeit tollen F&auml;higkeiten ausstatteten, das Betriebssystem konnte pr&auml;empetatives Multitasking, beim PC kam das erst mit Windows NT 4. Vor allem seine Echtzeit-Videof&auml;higkeiten waren beeindruckend. Durch ein Bussystem war er zudem besser ausbaubar als der Atari ST. Die grafischen F&auml;higkeiten, zusammen mit dem Betriebssystem machten ihn zu einer tollen Maschine f&uuml;r Videobearbeitung und Videoschnitt. Daf&uuml;r war er deutlich teurer als der Atari ST und lag im Preis schon da wo damals ein AT-kompatibler PC &#8211; allerdings mit Festplatte &#8211; lag.<\/p>\n<p>Beiden Firmen gelang es nicht an den Erfolg der Erstlingsmodelle anzukn&uuml;pfen. Daneben b&uuml;&szlig;te die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/x86-mc68k.shtml\">Motorola 68k Linie<\/a> ihren Vorteil bei der Geschwindigkeit und dem gr&ouml;&szlig;eren nutzbaren Arbeitsspeicher mit neuen Intelprozessoren ein, der Intel 386 hatte dann die Motorola 68020 CPU ein- und &uuml;berholt. Neuere Versionen von Atari und Amiga erschienen zu sp&auml;t und die Preise f&uuml;r PC sanken immer weiter, sodass beide Firmen Ende der Neunziger in Konkurs gingen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Platz 1: IBM PC<\/h4>\n<p>Manch einer fragt sich jetzt, warum der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ibm-pc.shtml\">IBM PC<\/a> auf dem ersten Platz landet: Der Rechner war weder besonders innovativ, noch gut designt. Seine Leistungsf&auml;higkeit wurde k&uuml;nstlich beschr&auml;nkt und er war ziemlich teuer. Doch das Betriebssystem war nur lizenziert und von IBM stammte nur das BIOS. So konnte man ihn relativ einfach nachbauen. Das taten dann auch erst andere Computerbauer wie Commodore, HP oder Tandy. Dann No-Name Firmen und mit der Verf&uuml;gbarkeit von komplett best&uuml;ckten Hauptplatinen im Handel konnte das jeder selbst tun.<\/p>\n<p>Er hat Platz 1 aus zwei Gr&uuml;nden: er setzte eine Bewegung in Gange, die bis heute anh&auml;lt und er setzte Standards. Mit den vielen Nachbauten sanken die Preise und bald waren IBM PC Nachbauten oder die der folgenden Generationen mit 286 oder 386 Prozessor billiger als &auml;hnlich leistungsf&auml;hige Rechner mit einem 68000 Prozessor und die Standards bedeuteten auch, das man nicht nur die Hardware von IBM kaufen musste. Dutzende von Firmen entwickelten Grafikkarten, Festplatten, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/disklaufwerk.shtml\">Floppydisklaufwerke<\/a> und andere Peripherie f&uuml;r en Standard und die liefen auch auf Kompatiblen. IBM-Kompatibel wurde f&uuml;r Jahre zu einem wichtigen Verkaufsargument. Noch wichtiger f&uuml;r Softwareentwickler war: durch die gro&szlig;e Anzahl an installierten Maschinen gab es auch mehr potenzielle Kunden.<\/p>\n<p>Letztendlich f&uuml;hrte das dazu, dass alle anderen Architekturen f&uuml;r PC verdr&auml;ngt wurden &#8211; deren Hersteller mussten ihre Hardwareentwicklung selbst finanzieren und konnten das immer schwerer auf die schwindende St&uuml;ckzahl an verkauften Maschinen umlegen und durch den schwindenden Marktanteil wurden sie auch f&uuml;r Entwickler neuer Software zunehmend unattraktiv.<\/p>\n<p>Heute wird die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/ps-2-os2.shtml\">PC-Entwicklung<\/a> nicht mehr von IBM vorangetrieben, sondern einem Konsortium in dem die wichtigsten Hardwarehersteller darunter AMD und Intel vertreten sind. Nach einer Durststrecke als IBM neue Standards nicht mehr durchsetzte und man Br&uuml;ckenl&ouml;sungen, wie den Vesa Lokal Bus einf&uuml;hrte, weil der IBM AT Bus f&uuml;r viele Grafikkarten zu langsam war standardisiert dieses Gremium neue Standards wie PCI, USB, Ruhezust&auml;nde von Prozessoren, BIOS Funktionen wie TPM.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/71ff4608edfe4160ba52659b77adf0dc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18188\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18188\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Ich denke zum heutigen Blog hat jeder etwas beizutragen, der seinen Computer gekauft hat bevor die PC-Architektur alle anderen Systeme verdr&auml;ngt hat. 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