{"id":18224,"date":"2025-06-17T08:09:18","date_gmt":"2025-06-17T06:09:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18224"},"modified":"2025-06-17T08:19:46","modified_gmt":"2025-06-17T06:19:46","slug":"die-glorreichen-10-die-krassesten-dinosaurier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/06\/17\/die-glorreichen-10-die-krassesten-dinosaurier\/","title":{"rendered":"Die glorreichen 10 &#8211; die krassesten Dinosaurier"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18224\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18224\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Nachdem ich euch in einem Artikel schon mal die Gliederung der Dinosaurier und die typischen Eigenheiten jeder Familie \/ Gattung vermittelt hat, kann ich nun darauf aufbauen und f&uuml;r jeden wichtigen Zweig einen Vertreter pr&auml;sentieren, wobei es eigentlich auch mehr als 10 Familien sind, also mit Mut zur L&uuml;cke. Eine Rankingnummer habe ich nicht vergeben. Aber ich habe den Titel w&ouml;rtlich genommen und f&uuml;r jeden Zweig einen oft untypischen aber krassen Vertreter genommen.<!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Baryonyx<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/31\/Baryonyx_BW.jpg\" width=\"768\" height=\"256\" \/><\/h4>\n<p>Fangen wir an mit den Fleischfressern. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baryonyx\">Baryonyx<\/a> geh&ouml;rt zu den Spinosauriern. Deren bekanntester Vertreter ist der Spinosaurus. Der Baryonyx weicht im Aussehen aber bedeutend von ihm ab. Das f&auml;ngt mit dem Kopf an, der dem eines Krokodils und nicht eines Dinosauriers &auml;hnelt. Dazu passt auch der versteifte Hals, der nicht wie bei anderen Sauriern in die typische S-Form gebogen werden konnte. Wie der kleinere Deinonychus hatte er vergr&ouml;&szlig;erte Krallen, 30 cm lang bei einem auf 6 m gesch&auml;tzten Exemplar. Diese soll sich jedoch an den Armen befunden haben und beim Festhalten von Fischen geholfen haben. Bei den Velociraptoren wie Deinonychus befanden sie sich an den Hinterbeinen. Fische wurden im Magen gefunden und auch die Z&auml;hne sind f&uuml;r den Fischfang ger&uuml;stet, das teilt er mit anderen Spinosauriern. Jungtiere von Iguanodon in einem Exemplar f&uuml;hrten aber zur Hypothese, das er auch kleinere Saurier fra&szlig;. Ebenso entdeckte man bei Flugsauriern Bissspuren des Baryonx. Er scheint also ein breites Nahrungsspektrum zu haben. Das Gebiss mit 32 Z&auml;hnen im Ober und 64 Z&auml;hnen im Unterkiefer unterscheidet sich ebenso von dem von Raubsauriern und scheint auf das Aufspie&szlig;en von Fischen ausgelegt zu sein. Anders als Spinosaurus hat er aber kein R&uuml;ckensegel.<\/p>\n<p>Vermutet wird eine Lebensweise am Wasser. Heute nimmt man an, dass er zweibeinig war, w&auml;hrend fr&uuml;here Darstellungen ihn meist vierbeinig zeigen. Die Kralle an den Armen, die geringe Arml&auml;nge und der lange Schwanz als Gegengewicht sprechen aber dagegen. Baryonyx lebte in der Unterkreide von etwa 130 Millionen Jahre. Gefundene Exemplare waren 6 bis 8,5 m lang und ihr Gewicht wurde auf 1,4 bis 2 t gesch&auml;tzt.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Gigantoraptor<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/d\/d8\/Gigantoraptor_BW.jpg\" width=\"800\" height=\"513\" \/><\/h4>\n<p>Eine Untergruppe der fleischfressenden Saurier sind die Oviraptoren. Ihren Namen haben sie vom Oviraptor, den man neben Eiern fand, sodass man annahm, dass er diese fra&szlig;. Dazu passte das alle Arten keine Z&auml;hne haben, sondern einen zahnlosen Kiefer, der mehr dem Schnabel von V&ouml;geln &auml;hnelt. Die Eierdiebhypothese wird heute in Frage gestellt, die Eier bei denen man das erste Exemplar fand waren seine eigenen. Wovon sich die Oviraptoren ern&auml;hrten, ist bis heute in der Diskussion, so ergaben Analysen der Bei&szlig;kraft das diese Tiere mit dem Schnabel auch harte Pflanzenteile zerkleinern konnten und damit zumindest Allesfresser w&auml;ren.<\/p>\n<p>Die meisten Oviraptiren waren f&uuml;r Fleischfresser relativ klein, meist kleiner als ein Mensch, doch einer eben nicht: Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gigantoraptor\">Gigantoraptor<\/a> erreichte eine L&auml;nge von 8 m, wurde knapp 5 m hoch und war 1,4 t schwer. Trotz seiner Gr&ouml;&szlig;e hatte auch er einen zahnlosen langen Kiefer, der mit Horn &uuml;berzogen war. Vermutet wird auch das zumindest die Arme wie die kleineren Vertreter dieser Art lange Schwungfedern hatten, die beim Br&uuml;ten halfen. Ob er dar&uuml;ber hinaus eine K&ouml;rperbefiederung hat, ist noch umstritten.<\/p>\n<p>Knochend&uuml;nnschliffe zeigten, dass das Tier schnell wuchs, um 120 bis 140 kg pro Jahr. Das einzige gefundene Skelett stammt von einem 11 Jahre alten Gigantoraptor, der diese Gr&ouml;&szlig;e innerhalb von 7 Jahren erreicht haben k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>Der Gigantoraptor war in dem Gebiet in China, in dem er gefunden wurde, der gr&ouml;&szlig;te Raubsaurier, auch bei den Pflanzenfressern wurde er nur von einem Sauropoden &uuml;bertroffen. Der Gigantoraptor lebte vor rund 80 Millionen Jahren in der Oberkreide.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Dilophosaurus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/www.extinctanimals.org\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Dilophosaurus-Images.jpg\" width=\"700\" height=\"483\" \/><\/h4>\n<p>Bei den gro&szlig;en Raubsauriern, den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/carnosaurier.shtml\">Carnosauriern<\/a>, gibt es einen Trend vom Megalosaurus zu den Tyrannosauriern: die K&ouml;rper wurden immer massiver, die Sch&auml;del gr&ouml;&szlig;er, daf&uuml;r nahm die Armesl&auml;nge ab und die Zahl der Finger reduzierte sich von drei auf zwei. Ansonsten gleichen sich aber die gro&szlig;en Fleischfresser. Etwas davon abweichend ist der Dilophosaurus. Auff&auml;lligstes Merkmal sind zwei d&uuml;nne Knochenk&auml;mme auf dem Kopf, die man derzeit als geschlechtsspezifisches Merkmal betrachtet, also um beim Partner als attraktiv zu gelten, &auml;hnlich wie Pfauenfedern oder eine L&ouml;wenm&auml;hne.<\/p>\n<p>Auch sonst weicht <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dilophosaurus\">Dilophosaurus<\/a> von anderen gro&szlig;en fleischfressenden Dinosauriern der Zeit ab. Der Kopf ist relativ klein, der Hals relativ lang und das Tier zudem recht schlank. Ein Dilophosaurus konnte 6 m lang werden, wog aber nur 500 kg. Viele sehen in ihm daher ein Bindeglied zwischen den kleineren und beweglichen Coelurosaurier und den gr&ouml;&szlig;eren, mehr den gro&szlig;en Fleischfressern &auml;hnelnden Ceratosauriern. Durch das geringe Gewicht war Dilophosaurus reacht agil. Seine Z&auml;hne waren aber nicht geeignet um gr&ouml;&szlig;ere Tiere zu schlagen. Offen ist ob er sich von kleineren Sauriern oder Fischen ern&auml;hrt, denn es gibt &Auml;hnlichkeiten im Kiefer zu den Spinosauriern die Fischfresser waren. Eine Fischern&auml;hrung wurde auch Besch&auml;digung der Knochenk&auml;mme in einem Kampf verhindern.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Riojasaurus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/9\/98\/Riojasaurus_sketch3.jpg\" width=\"1700\" height=\"871\" \/><\/h4>\n<p>Nat&uuml;rlich d&uuml;rfen in der Liste auch die Sauropoden nicht fehlen. Doch anstatt hier einen popul&auml;ren Vertreter wie Brontosaurus zu pr&auml;sentieren, habe ich mich wieder f&uuml;r einen Au&szlig;enseiter entschlossen. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Riojasaurus\">Riojasaurus<\/a> so benannt nach dem Fundort La Rioja ist ein Prosauropode, also ein Vorl&auml;ufer der gro&szlig;en Sauropoden. Diese Prosauropoden tauchen schon in der Trias auf und sind schon damals die gr&ouml;&szlig;ten Landlebewesen, auch wenn sie noch kleiner als die sp&auml;teren Sauropoden waren. Die ersten Prosauropoden wie der Plateosaurus waren noch zweibeinig unterwegs, das war beim Riojasaurus schon nicht mehr der Fall. Er hat zwar schon den allgemeinen Aufbau eines Sauropoden &#8211; der kleine Kopf, langer Hals und langer Schwanz, ein verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, massiger K&ouml;rper &#8211; aber war mit 6 bis 11 m L&auml;nge und einem Maximalgewicht von 3 t eher leichtgewichtig. Was ihn von den sp&auml;teren Sauropoden unterscheidet, sind die F&uuml;&szlig;e. Die Sauropoden haben keine Krallen, sondern die F&uuml;&szlig;e eines Elefanten ohne herausragende Zehen. Dagegen hatte der Riojasaurus noch -rallen. Ansonsten zeigt er die bei Sauropoden typischen Anpassungen an ein gro&szlig;es Gewicht wie versteifte Wirbel und die Beine r&uuml;ckten unter den K&ouml;rper. Der Riojasaurus lebte vor rund 220 Millionen Jahre in der Obertrias. Er ern&auml;hrte sich wahrscheinlich von Nadelholzgew&auml;chsen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Pachycephalosaurus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/images.dinosaurpictures.org\/rjpalmer_pachycephalosaurus_004_b6dd.jpg\" width=\"620\" height=\"320\" \/><\/h4>\n<p>Damit kommen wir zu dem zweiten Teilzweig, Vogelbeckendinosauriern bei denen ich auch ungew&ouml;hnliche Exemplare herausgesucht habe. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pachycephalosaurus\">Pachycephalosaurus<\/a> ist der Namensgeber einer ganzen Gattung, die ich im ersten Teil nicht mal erw&auml;hnt habe. Sein charakteristisches Merkmal und das gilt auch f&uuml;r andere Arten der Gruppe, ist sein verdicktes Sch&auml;deldach das bis zu 25 cm dick ist bei einem nur 60 cm langen Sch&auml;del. &Uuml;ber dessen Funktion gibt es Diskussionen. Es scheidet aus, dass es ein Schutz gegen Raubsaurier ist, da der restliche K&ouml;rper ungesch&uuml;tzt ist und der Pachycephalosaurus &uuml;ber keine Abwehrwaffen verf&uuml;gt. Vermutet wird eine Funktion bei der Partnersuche oder dem Kampf um Weibchen. Die Verformung des Sch&auml;dels k&ouml;nnte attraktiv auf Weibchen wirken oder die M&auml;nnchen k&ouml;nnten damit gek&auml;mpft haben. Wie wird aber immer noch diskutiert. Eine &auml;hnliche Verdickung des Sch&auml;dels gibt es heute noch bei bestimmten Wildschafen.<\/p>\n<p>Pachycephalosaurus war der gr&ouml;&szlig;te Vertreter seiner Gruppe und wurde bis 4,5 m lang und 450 kg schwer. Die kleineren Arten erreichten nur eine L&auml;nge von 1 m. Die Z&auml;hne wei&szlig;en auf eine vegetarische Ern&auml;hrung hin, wahrscheinlich endete der Kiefer in einem Schnabel aus Horn, das sich aber fossil nicht erhalten hat. Die Saurier waren zweibeinig. Fossilien sind von ihnen sind selten. Manche deuten das als Hinweis das sie in Gebieten lebten, in denen es rocken war und es so wenige M&ouml;glichkeiten gab, dass ein Skelett zum Fossil wird. Die Gruppe erscheint erstmals von 85 Millionen Jahren. Pachycephalosaurus ist der letzte Vertreter seiner Gattung und lebte von 68 bis 66 Millionen Jahre.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Ouranosaurus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/vignette4.wikia.nocookie.net\/dinosaurs\/images\/4\/4f\/Ouranosaurus_AfricaScene_01_100ppi.jpg\/revision\/latest\/scale-to-width-down\/2000?cb=20161129064644\" width=\"2000\" height=\"1131\" \/><\/h4>\n<p><a name=\"firstHeading\"><\/a>Der in Afrika gefundene <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ouranosaurus\">Ouranosaurus<\/a> geh&ouml;rt zur Gruppe der Iguanodonten und teilt mit ihnen viele Gemeinsamkeiten. So &auml;hnelt der ganze K&ouml;rperbau dem zum gleichen Zeitpunkt in Europa lebenden Iguanodon, auch endet der Daumen wie bei diesem in einem Hornstachel. Insgesamt hat der Ouranosaurus aber k&uuml;rzere Vorderbeine. Er konnte damit anders als ein Iguanodon nicht greifen und wahr wahrscheinlich anders als die meisten anderen Iguanodonten ein Vierf&uuml;&szlig;ler.<\/p>\n<p>Das auff&auml;lligste Merkmal, dass ihn von allen Iguanodonten unterscheidet, sind verl&auml;ngerte Wirbelforts&auml;tze, die ab dem Hals beginnen und sich bis zum Schwanzende erstrecken. Wof&uuml;r diese gut sind, dar&uuml;ber wird spekuliert. Wie bei anderen Segeln bei Reptilien wird als Funktion die Thermalregulation angenommen, Blut durch das Gewebe zwischen den Forts&auml;tzen gepumpt, erw&auml;rmt sich bei Sonnenschein schneller, was einem kaltbl&uuml;tigen Tier mehr Agilit&auml;t am Morgen gibt. Dreht man das Segel quer zur Sonne kann man so auch W&auml;rme abgeben und eine &Uuml;berhitzung vermeiden. Gegen diese Theorie spricht, das Ouranosaurus 7 m lang und 4 t schwer war, also gro&szlig; genug um &uuml;ber Nacht kaum auszuk&uuml;hlen.<\/p>\n<p>Diese Ans&auml;tze k&ouml;nnten aber auch f&uuml;r Muskeln genutzt worden sein, dann h&auml;tte er einen fleischigen R&uuml;cken und kein Segel gehabt. &Auml;hnliches findet man im Kleinen heute bei B&uuml;ffeln. Im kleineren Ma&szlig;stab haben solche Wirbelforts&auml;tze die Entenschnabeldinosaurier f&uuml;r Muskelans&auml;tze. Es gibt noch weitere Theorien, so das er so gr&ouml;&szlig;er erscheint als er ist oder als Geschlechtsmerkmal wie bei Dilophosaurus. Ouranosaurus lebte vor 120 Millionen Jahre in Afrika.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Parasaurolophus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" src=\"https:\/\/wallpapercave.com\/wp\/wp7323531.jpg\" width=\"2000\" height=\"1086\" \/><\/h4>\n<p>Der Ouranosaurus hat schon einige Eigenheiten der Entenschnabeldinosaurier, auch diese haben Wirbelforts&auml;tze, allerdings viel k&uuml;rzere als Ouranosaurus. Einige Arten haben aber auch auf dem Kopf kn&ouml;cherne Forts&auml;tze so er Tsintaosaurus oder Corythosaurus. Der bekannteste dieser Gruppe mit Knochenk&auml;mmen ist aber der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parasaurolophus\">Parasaurolophus<\/a>. Neben dem typischen K&ouml;rperbau eines Entenschnabeldinosauriers, mit dem Kopf mit dem Kiefer in Form eines breiten Schnabels und vielen Ersatzz&auml;hnen, dem kurzen Hals, aber langen schwanz- und dem muskul&ouml;sen K&ouml;rper mit Wirbelfortsetzen, hat er ein langes hohles Rohr als Kopffortsatz. Wie andere Entenschnabeldinosaurier hatte sein Gebiss Hunderte von Z&auml;hnen, die laufend abgenutzte vordere ersetzten, der Kiefer endete in einem Schnabel, mit dem Nahrung geschnitten werden, konnte bevor die Z&auml;hne sie zermahlten. Diese Gruppe war von allen Dinosauriern am besten ger&uuml;stet pflanzliche Nahrung vor der Verdauung zu zerkleinern, wahrscheinlich eine Folge des Aufkommens von Gr&auml;sern mit Silikateinlagerungen in den Halmen und verholzten Bl&uuml;tenpflanzen die krautige Nadelpflanzen in der Kreide ersetzten. Er konnte sich zwei- oder vierbeinig fortbewegt haben und beim aufrichten Zweige in 4 m H&ouml;he Erreichen.<\/p>\n<p>Die Funktion der hohlen Knochenr&ouml;hre ist in der Diskussion: Sie k&ouml;nnte der Thermalregulation dienen, aber auch als sekund&auml;res Geschlechtsmerkmal oder als Resonanzk&ouml;rper f&uuml;r Rufe. Akustische Tests von Nachbildungen ergaben das man mit dieser R&ouml;hre niederfrequente T&ouml;ne wie von Posaunen oder Alph&ouml;rnern erzeugen kann.<\/p>\n<p>Der Parasaurolophus lebte vor rund 75 Millionen Jahre in der Oberkreide in Nordamerika. Er wurde bis zu 9,5 m lang und 2,5 t schwer.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Kentrosaurus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/newdinosaurs.com\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/376_kentrosaurus_nobu_tamura.jpg\" width=\"800\" height=\"491\" \/><\/h4>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kentrosaurus\">Kentrosaurus<\/a> geh&ouml;rt zur Gattung der Stegosaurier und hat denselben K&ouml;rperbau wie diese &#8211; einen sehr kleinen Kopf, einen recht massiven K&ouml;rper bei dem die Vorderbeine deutlich k&uuml;rzer als die Hinterbeine sind und einen vergleichsweise kurzen Schwanz.<\/p>\n<p>Ebenso hat er auch die typischen R&uuml;ckenplatten und Schwanzstacheln dieser Gattung. Was ihn vom rund doppelt so gro&szlig;en Stegosaurus unterscheidet, ist dass die R&uuml;ckenplatten ab Mitte des R&uuml;ckens in nach hinten gerichtete Stacheln &uuml;bergehen und es auch an den Seiten jeweils einen Stachel gibt. Deren Position ist offen, es gibt Zeichnungen, an denen dsie beiden Stacheln an den Vorderbeinen sitzen und andere positionieren sie an der H&uuml;fte. Die Stacheln aus Horn werden bis zu 60 cm lang. Damit war er besser gegen einen Angrif von hinten gesch&uuml;tzt als andere Stegosaurier. Der Kentrosaurus wurde bis 5 m lang, wog 700 bis 1.500 kg und lebte vor rund 160 Millionen Jahren in Afrika<\/p>\n<h4 class=\"western\">Talarurus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" src=\"https:\/\/images.fineartamerica.com\/images-medium-large-5\/talarurus-dinosaur-deagostiniuig.jpg\" width=\"900\" height=\"603\" \/><\/h4>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Talarurus\">Talarurus<\/a> war einer der ersten Ankylosaurier, der vor 100 bis 89 Millionen Jahren in der Mongolei lebte. Deutlich kleiner als der f&uuml;r die Gattung namensgebende Ankylosaurus, der sp&auml;ter lebte, aber genauso aufgebaut: Er hatte kurze, abstehende Beine, die aber noch vier bzw. f&uuml;nf Zehen hatten, bei den sp&auml;teren Sauriern dieser Gruppe nahm die Zahl der Zehen auf drei ab. Der Schwanz endete in einer Keule, die aus verkn&ouml;cherten Schwanzwirbeln bestand. Sie war aber auch im Verh&auml;ltnis zur K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e noch deutlich kleiner als bei sp&auml;teren Arten der Gattung. Der R&uuml;cken war mit bandf&ouml;rmigen Platten und in Reihen angeordneten Dornen bedeckt. Auch der kleine nur 24 cm lange Kopf war mit Dornen bedeckt, dazu hatte er zwei kleine H&ouml;rner. Er ern&auml;hrte sich von krautigen Pflanzen in Bodenn&auml;he, die er mit blattf&ouml;rmigen Z&auml;hnen zermahlte.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Psittacosaurus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/32\/Psittacosaurus_model.jpg\" width=\"2233\" height=\"1605\" \/><\/h4>\n<p>Denkt man an die Saurier der Ceratopsia, also Horndinosaurier, so f&auml;llt einem sofort der Triceratops ein. Auch andere Arten dieser Gruppe hatten zumindest einen Nackenschild, viele auch H&ouml;rner zur Verteidigung. Der erste Vertreter der Gruppe sah aber komplett anders aus. Die Verwandtschaft sieht man noch am viereckigen Kopf mit einem Papageienschnabel, der dem Tier auch seinen Namen gab. Ein dicker Knochenkamm zog sich quer &uuml;ber den Kopf. Beim Psittacosaurus war der Kamm der Ansatzpunkt der Kaumuskulatur, innerhalb weniger Millionen Jahre wurde daraus der Knochenschild der sp&auml;teren Ceratopsia. An den Wangen hatte er Forts&auml;tze aus Horn, aus ihnen entwickelten sich die H&ouml;rner, die sp&auml;tere Hornsaurier hatten. Es gibt aber auch deutliche Unterschiede zu den sp&auml;ten Hornsauriern. So hatten diese im Oberkiefer oft noch kleine Z&auml;hne, w&auml;hrend Psittacosaurus keine mehr hatte. Ebenso hatte Psittacosaurus nur vier Zehen an jeder Hand, w&auml;hrend es bei den gr&ouml;&szlig;eren und sp&auml;teren Arten f&uuml;nf waren.<\/p>\n<p>Psittacosaurus hatte aber wie die sp&auml;teren Tiere relativ kurze Vorderbeine. Er bewegte sich meist mit allen vier Beinen fort, konnte, da er aber relativ leicht war &#8211; 20 kg Gewicht bei 2 m L&auml;nge &#8211; f&uuml;r einen Sprint auch zweibeinig rennen. Er ern&auml;hrte sich von Pflanzen, die er mit dem Schnabel aber nur grob zerkleinern konnte. Wie bei Sauropoden fand man im Magen zahlreiche Steine, die dann die weitere Zerkleinerung &uuml;bernahmen.\u00a0Psittacosaurus lebte vor 130 bis 100 Millionen Jahren in der Mongolei wo dann auch die ersten Ceratopsia mit Halskrause auftauchten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/087dc8cc8cc045cbb9014fc14382cb22\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nSo, das waren zehn ungew&ouml;hnliche Dinos, alle irgendwie krass, wenn auch keine Rekordtr&auml;ger in Gr&ouml;&szlig;e und Masse. Hand aufs Herz: wie viele davon habt ihr vor dem Blog schon gekannt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18224\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18224\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Nachdem ich euch in einem Artikel schon mal die Gliederung der Dinosaurier und die typischen Eigenheiten jeder Familie \/ Gattung vermittelt hat, kann ich nun darauf aufbauen und f&uuml;r jeden wichtigen Zweig einen Vertreter pr&auml;sentieren, wobei es eigentlich auch mehr als 10 Familien sind, also mit Mut zur L&uuml;cke. 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