{"id":18275,"date":"2025-07-15T01:00:43","date_gmt":"2025-07-14T23:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18275"},"modified":"2025-07-07T07:54:29","modified_gmt":"2025-07-07T05:54:29","slug":"vor-60-jahren-mariner-4-erreicht-den-mars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/07\/15\/vor-60-jahren-mariner-4-erreicht-den-mars\/","title":{"rendered":"Vor 60 Jahren: Mariner 4 erreicht den Mars"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18275\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18275\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute, am 15. Juli 1965 um 1 Uhr UTZ, also vor genau 60 Jahren flog Mariner 4 am Mars vorbei. Mariner 4 war nicht die erste Marssonde, aber die erste, die es auch bis zum Mars schaffte. Ihre Schwestersonde Mariner 3 schaffte das nicht, ebenso f&uuml;nf Raumsonden der Sowjetunion die 1960 und 1962 <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mars.shtml\">gestartet wurden<\/a>. Ich will nicht die ganze Mission hier wiedergeben, weil es auch einen a<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner34.shtml\">usf&uuml;hrlichen Artikel auf der Website gibt<\/a>. Aber eine kleine Zusammenfassung und dann ein Vergleich zu heute.<\/p>\n<p>Mariner 3+4 sollten den Mars passieren. Es gab sieben Experimente an Bord, die meisten Instrumente ma&szlig;en aber die Umgebung der Sonne, detektierten Staub, geladene Teilchen oder energiereiche Strahlung. Das war damals nicht un&uuml;blich, denn die Sonden waren monatelang unterwegs und diese Zeit konnte man so ausnutzen. Die einzigen beiden Experimente, die nur f&uuml;r den Mars ausgelegt waren, war eine miniaturisierte Kamera und ein Magnetometer. Dazu kam als passives Experiment, damals noch als Test gedacht die Funkverbindung der Sonde die man nutzen konnte um Eigenschaften der Atmosph&auml;re zu bestimmen, wenn kurz vor dem Eintritt in den Marsschatten das Signal die Atmosph&auml;re passieren muss.<!--more--><\/p>\n<p>Mariner 3+4 waren an der Nutzlastgrenze der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/agena.shtml\">Agena D Oberstufe<\/a> f&uuml;r die es der erste Einsatz bei einer Raumsonde war. Schon im Vorfeld hatte man die Oberstufe leichter gemacht, um 45 kg Gewicht einzusparen. Neu war eine Nutzlastverkleidung aus Fiberglas anstatt Metall. Bei Mariner 5 die als erste am 5.11.1964 startete, schmolz die Verkleidung aber teilweise und das Kevlargewebe haftete an der Sonde. Mariner 3 war nun nicht nur zu schwer, sodass sie den Mars nie erreichen w&uuml;rde (aber sie gelangte auf eine Sonnenumlaufbahn) auch die Solarpaneele waren so nicht entfaltbar, sodass die Batterien bald entleert waren. In 17 Tagen wurde eine neue Nutzlastverkleidung aus Metall gefertigt, sodass Mariner 4 am Ende des Startfensters am 28. November 1964 schlie&szlig;lich problemlos starten konnte. Geplant waren urspr&uuml;nglich drei Sonden, doch das dritte Exemplar wurde aus Kostengr&uuml;nden nicht fertiggestellt. Es wurde sp&auml;ter umgebaut und als <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner5.shtml\">Mariner 5<\/a> zur Venus geschickt.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum Mars fielen schon zwei der Experimente aus. Am 15.7.1965 flog dann Mariner 4 in einer minimalen Distanz von 9.843 km den Mars. Die vergleichsweise hohe Distanz liegt daran, dass man die genaue Position einer Raumsonde damals nur sehr ungenau bestimmen konnte. Eine gro&szlig;e Distanz bedeutete, dass die Sonde sicher nicht mit dem Mars kollidieren w&uuml;rde. Eine geringe Distanz war auch nicht n&ouml;tig, denn die Bilder deckten nur 1 Prozent der Oberfl&auml;che ab, das w&auml;re noch weniger gewesen, wenn die Sonde n&auml;her an den Planeten herankam. In 22 Minuten wurden 22 Bilder aufgenommen und auf das Magnetband geschrieben, das letzte schon unvollst&auml;ndig. Sie deckten einen Streifen ab, der von Nordwesten nach S&uuml;dosten in einer Kurve ging. Danach verschwand die Sonde hinter dem Mars und man verma&szlig; das Signal der Sonde als es die Atmosph&auml;re passierte. Real &uuml;bertragen wurden nur die Daten des Magnetometers. Alle Bilder wurden analog auf ein Magnetband aufgezeichnet. Erst beim Senden wurden sie digitalisiert. Das Magnetband hatte nur eine Kapazit&auml;t von 5,24 MBit, die Bilder hatten so nur 200 x 200 Pixel mit 6 Bits f&uuml;r 64 Helligkeitsabstufungen pro Pixel. Trotzdem dauerte das &Uuml;bertragen eines Bildes &uuml;ber 8 Stunden, weil die NASA damals noch kein Deep Space Network hatte, sondern kleinere Antennen von 26 m Durchmesser, dazu kam der schwache Sender der Sonde und eine kleine Sendeantenne. Die Datenrate betrug so nur 8,33 Bit\/s. Neun Tage dauerte es die Bilder zu &uuml;bertragen, 16 Aufnahmen zeigten auch gen&uuml;gend Details.<\/p>\n<p>Das Ergebnis war ern&uuml;chternd. Seit Generationen hatten Astronomen schnurgerade Linien, &#8222;Kan&auml;le&#8220; auf dem Mars gesehen und gezeichnet. Es gab Spekulationen &uuml;ber Marsbewohner die mit den Kan&auml;len Wasser von den Polen zum &Auml;quator transferierten, um dort Landwirtschaft zu betreiben. Keiner der Kan&auml;le wurde auf den Aufnahmen ausgemacht. Daf&uuml;r etwa 100 Krater, obwohl die Aufl&ouml;sung bei minimal 3 km lag. Nach den Aufnahmen sah der Mars eher aus wie der Mond als das er der Erde &auml;hnelte. Durch den kleinen Ausschnitt verpasste die Sonde aber heute prominiente Marsformationen wie die gro&szlig;en Schildvulkane oder das Valles Marineris oder ausgetrocknete Flussl&auml;ufe.<\/p>\n<p>Mariner 4 wurde anders als <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner12.shtml\">Mariner 2<\/a>, die erste Raumsonde der NASA noch lange nach dem Vorbeiflug betrieben bis zum 20.12.1967. Sie zeigte denn auch, dass eine Raumsonde viel l&auml;nger als ihre Designlebensdauer von 260 Tagen arbeiten kann, das ist heute der Normalfall.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Damals und heute<\/h4>\n<p>Enorm ist der Sprung in den letzten 60 Jahren, wobei wenn man es genau nimmt, man nur von 50 Jahren sprechen kann, denn in den letzten 10 Jahren gab es keinen neuen Marsorbiter. Am st&auml;rksten hat die Datenrate zugelegt. Mariner 4 sandte mit 8,33 Bit\/s aus 215 Millionen km Distanz. Der letzte Orbiter, der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/exomars.sonde.shtml\">Trace Gas Orbiter der ESA<\/a> der seit 2016 den Mars umkreist sendet aus derselben Distanz mit 500.000 Bits\/s und der MRO der NASA mit einem noch leistungsf&auml;higeren Sendesystem und gr&ouml;&szlig;eren Empfangsantennen der NASA kommt sogar auf 6.000.000 Bit\/s. Das erm&ouml;glichen viele Faktoren. Nicht nur die Empfangsantennen sind gr&ouml;&szlig;er geworden, auch die Sendeantennen, die des TGO hat z.B. die achtfache Fl&auml;che der Antenne von Mariner 4. Die Empf&auml;nger des DSN sind um Potenzen empfindlicher geworden und werden speziell heruntergek&uuml;hlt, um das Eigenrauschen zu verringern. Die Sendeleistung des TGO betr&auml;gt 65 Watt, die von Mariner 4,7 Watt. Zudem nutzt man heute h&ouml;herfrequente Sendeb&auml;nder. Je h&ouml;her die Sendefrequenz ist, um so kleiner ist der Winkel, den eine Antennenkeule abdeckt. Alleine der &Uuml;bergang von S zum X-Band erh&ouml;ht die Datenrate um den Faktor 16. Inzwischen gibt es auch einige Sonden die prim&auml;r im Ka-Band bei rund 30 GHz senden, nachdem man dieses Band &uuml;ber zwei Jahrzehnte experimentell nutzte. Das Hauptproblem im Ka-Band ist das es viel empfindlicher gegen&uuml;ber Wetter ist, da Wasserdampf (Luftfeuchtigkeit, Wolken) das Signal stark abschw&auml;cht.<\/p>\n<p>Enorm viel hat sich bei den Kameras getan. Die Bilder von Mariner 4 sind nicht nur so unscharf, weil sie wenige Pixel haben, sie wurden von einer Vidicon&ouml;hre gewonnen, eine Halbleiterschicht wird belichtet und dabei an den belichteten Stellen die Leitf&auml;higkeit ver&auml;ndert. Dann tastet ein Elektronenstrahl Zeile f&uuml;r Zeile die Oberfl&auml;che ab und die Stromst&auml;rke, die von der Intensit&auml;t der Belichtung abh&auml;ngt, wird synchron dazu ausgelesen. Bei Mariner 4 wurde das Signal dann noch analog auf das Magnetband geschrieben und erst vor dem Senden digitalisiert. Der Qualit&auml;tsverlust durch analoges Schreiben und Auslesen vom Band kommt so noch dazu. Heute werden Halbleiterdetektoren verwendet, heute CMOS-Bausteine, fr&uuml;her CCD. Bei ihnen schl&auml;gt das Licht Elektronen aus eiern Halbleiterschicht heraus, die hohe Energie reicht aus das sie eine Isolationsschicht unter der Halbleiterschicht passieren und in einer Speicherschicht landen. Eine Elektronik z&auml;hlt die Elektronen und gibt die Anzahl an den Computer weiter. Anstatt 6 Bit f&uuml;r die Helligkeit haben heute Sensoren 12 oder 14 Bit daf&uuml;r. Damit k&ouml;nnen kleinere Helligkeitsver&auml;nderungen erkannt werden und der Bereich in dem ein Bildteil unter- oder &uuml;berbelichtet ist, ist auch kleiner. Ebenso haben Sensoren heute einige Megapixel anstatt 40.000 Pixel wie bei Mariner 4. Bei Marsorbitern kommen wie in Erdbeobachtungssatelliten inzwischen TDI-Sensoren zum Einsatz. Diese haben sich aus den Zeilensensoren entwickelt, die fr&uuml;her in Flachbettscannern oder einem FAX eingesetzt wurden. Ein TDI-Sensor hat mehrere Zeilen, typisch 16 bis 128. Beim Auslesen wird nur die letzte ausgelesen, das Signal der anderen wird getaktet dazu, zu dem der oberen Zeile addiert und um eine Zeile nach oben verschoben. Bei einem Sensor mit 16 Zeilen hat die letzte Zeile beim Auslesen also die Signale von 16 Zeilen aufsummiert. Der Grund ist relativ einfach: die Orbiter bewegen sich auf einer Umlaufbahn rund um den Mars. Sie haben gegen&uuml;ber der Oberfl&auml;che eine Geschwindigkeit von 3 km\/s. Die beste Kamera, die es gibt, die vom <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mro.shtml\">MRO<\/a> zeigt noch 0,3 m kleine Details, das entspricht bei 3 km\/s einer Belichtungszeit von 1\/10000 s bei der die Bewegungsunsch&auml;rfe gr&ouml;&szlig;er als das abgebildete Detail ist. Damit die Aufnahme so nicht v&ouml;llig verschwommen ist, muss die Belichtungszeit kleiner als eine Zehntausendstel Sekunde sein und dies beim Mars, der weniger als die H&auml;lfte des Lichtes erh&auml;lt, dass auf die Erdoberfl&auml;che f&auml;llt. Bilder mit einer so kleinen Belichtungszeit w&auml;ren sehr dunkel und kontrastarm. Durch die mit der Bewegung &uuml;ber die Oberfl&auml;che synchronisierte Aufsummierung der Signale wird so praktisch auch das Licht aufsummiert. TDI Sensoren findet man auch im t&auml;glichen Leben &uuml;berall dort wo es schnelle Bewegungen gibt, z.B. in den Scannern einer Supermarktkasse.<\/p>\n<p>Der MRO hat mit der Kamera HiRISE mit den meisten Pixeln und dem gr&ouml;&szlig;ten Teleskop. Das Teleskop von Mariner 4 hatte eine &Ouml;ffnung von 2,54 cm und eine Brennweite von 38,1 mm. Beim MRO sind es 50 cm &Ouml;ffnung und 1200 cm Brennweite. Das Teleskop liefert Daten mit einer Rate von 3.700 MBit\/s, bei Mariner 4 waren es noch 0,01 MBit\/s. Die Scanzeile hat 20.264 Pixel in zehn Detektoren mit je 2.058 x 128 Pixeln. Der europ&auml;ische Trace Gas Orbiter hat auch eine Kamera CASSIS, diese soll aber ein gr&ouml;&szlig;eres Gebiet abtasten anstatt hochaufl&ouml;sende Aufnahmen wie sie HiRISE liefert. Das Teleskop hat nur 13,5 cm Durchmesser bei 88 cm Brennweite. Ein 4 MPixel Sensor (2048 x 2048 Pixel) ist so mit vier Filtern belegt, jeweils 256 x 2.048 Pixel mit einer Farbe. Durch die kleinere Aufl&ouml;sung von 4,5 m\/Pixeln (HiRISE: 0,3 m\/Pixel) reicht auch eine Daten&uuml;bertragungsrate von 70 MBit\/s zum Bordcomputer. Anders als bei HiRISE gibt es aber nur wenige Aufnahmen f&uuml;r die gemeine &Ouml;ffentlichkeit, also erl&auml;utert im JPEG Format. Die ESA listet fast 10 Jahre nach der Mission nur <a href=\"https:\/\/www.esa.int\/ESA_Multimedia\/Search?SearchText=CaSSIS&amp;result_type=images\">114 Auzfnahmen<\/a>.<\/p>\n<p>Die Raumsonde Psyche erprobt erstmals bei einer Raumsonde, die das Erde-Mondsystem verlassen hat (aus der Mondumlaufbahn heraus wurde das schon mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/LADEE.shtml\">LADEE<\/a> erprobt) die optische Daten&uuml;bertragung mittels Lasern. Zwischen Satelliten und auch experimentell zu Bodenstationen wird diese Technik schon seit Jahren genutzt. Die optische Daten&uuml;bertragung hat das Potenzial noch erheblich mehr Daten zu &uuml;bertragen, aber wie beim Ka-Band gibt es das Problem, dass es viel mehr St&ouml;rungen gibt wie Wolken, zudem ist die Zone um die Sonne in der keine Kommunikation m&ouml;glich ist viel gr&ouml;&szlig;er als bei Funkverbindungen. Daf&uuml;r liefert das Teleskop bei gleicher Distanz die sechsfache Datenrate des Senders von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Psyche.shtml\">Psyche<\/a> im X-Band.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Wie geht es weiter?<\/h4>\n<p>Die Steigerung in der Aufl&ouml;sung &#8211; von wenigen Kilometern pro Details bis unter 1 m ist enorm, ebenso die der Datenrate, die fast um den Faktor 1 Million gesteigert wurde. Doch geht dies so weiter? Wahrscheinlich nicht. Nehmen wir mal die Aufl&ouml;sung. Sie h&auml;ngt prim&auml;r von dem Optikdurchmesser ab, fr&uuml;her auch von der Empfindlichkeit der Vidicons. Man nutzte nicht die theoretische Aufl&ouml;sung des Teleskops bei Mariner 4 aus, damit eine Stelle die man gr&ouml;ber abtastete mehr Licht bekam, um die schlechte Quantenausbeute von Videoconr&ouml;hren zu kompensieren. CCD haben eine Quantenausbeute von 80 Prozent und das schon seit Jahrzehnten. Entsprechend arbeitet die Kamera HiRISE auch beugungsbegrenzt, also was die Optik hergibt. Eine h&ouml;here Aufl&ouml;sung erh&auml;lt man nur, wenn man die Optik vergr&ouml;&szlig;ert deren Gewicht und Volumen nimmt aber dann in der dritten Potenz zur Aufl&ouml;sung zu. HiRISE hat ein 50 cm Teleskop von 65 kg Gewicht. Ein Verdopplung des Durchmessers auf 1 m w&uuml;rde das Gewicht auf 400 kg erh&ouml;hen, weiteres Mehrgewicht k&auml;me durch den viel gr&ouml;&szlig;eren Satellitenk&ouml;rper, weiteren Treibstoff etc. dazu. Eher d&uuml;rfte aber Interesse bestehen den Mars global besser zu kartieren. CASSIS als zweites Beispiel hat diese Aufgabe und liefert nur Bilder mit 4,5 m Aufl&ouml;sung\/Pixel.<\/p>\n<p>Bei der Datenrate, die ja mit einer h&ouml;heren Aufl&ouml;sung auch steigen muss, sind die M&ouml;glichkeiten auch begrenzt. Nach Mariner 4 stieg die Datenrate innerhalb von f&uuml;nf Jahren bei der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner67.shtml\">Doppelmission Mariner 6\/7 <\/a>von 8,33 auf 16.000 Bit\/s. Dies geschah prim&auml;r durch Verbesserungen auf der Erde: Das Deep Space Network mit 64 m gro&szlig;en Antennen und besonders empfindlich Empf&auml;ngern wurde ausgebaut. An dessen Empfindlichkeit hat sich seitdem wenig ge&auml;ndert. Mehr Daten kann man nur durch Vergr&ouml;&szlig;ern der Sendeantennen &#8211; kleinere Empfangsfl&auml;che, auf die sich die Sendeleistung verteilt und st&auml;rkere Sender erreichen. Der MRO hat eine Antenne von 3 m Durchmesser. Bis etwa 4,6 m Durchmesser passt eine Parabolantenne in die Verkleidung einer Tr&auml;gerrakete mit 5,2 oder 5,4 m Verkleidung. Wenn die New Glenn genutzt wird, noch etwas mehr. Alles dar&uuml;ber hinaus erfordert entfaltbare Antennen. Diese haben aber einen Nachteil: Ihre Form ist nicht so exakt wie bei einem Parabol das aus einem St&uuml;ck besteht. Damit sammelt sie nicht die ganze Leistung in einem Punkt. L3 Harris, f&uuml;hrender Hersteller dieser Antennen hat so zwar welche mit bis zu 14 m im Angebot, aber nur f&uuml;r das S-Band. Eine 14 m S-Band Antenne entspricht aber einer von 3,5 m Durchmesser im X-Band. F&uuml;r das h&ouml;herfrequente Ka-Band liegt die Maximalgr&ouml;&szlig;e bei Harris bei 5 m Durchmesser also nur wenig gr&ouml;&szlig;er als eine feste Antenne sein kann. Das ist nicht viel mehr als der Durchmesser der Antenne von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cassini.shtml\">Cassini<\/a> die mit 4 m Durchmesser seit 1998 den Rekord h&auml;lt.<\/p>\n<p>Das zweite ist die Sendeleistung. Heute senden die Orbiter mit 65 und 100 Watt Leistung. Sender mit mehr Leistung sind problemlos m&ouml;glich, schon in den achtzigern zogen bei geostation&auml;ren Satelliten Sender mit 250 Watt Leistung ein. Der Nachteil: Ein Sender produziert viel mehr Abw&auml;rme als Sendeleistung. Ein 100 Watt Sender 150 bis 200 Watt Abw&auml;rme. Diese elektrische Leistung muss nicht nur bereitgestellt werden, die Abw&auml;rme muss auch abgef&uuml;hrt werden. Beim Mars wo man mit gro&szlig;en Solarpaneelen problemlos noch mehrere Kilowatt Strom produzieren kann ist das kein Problem ebenso bei allen K&ouml;rpern die n&auml;her der Erde sind, jedoch nicht bei Raumsonden die zu dem Asteroideng&uuml;rtel oder jenseits davon aufbrechen.<\/p>\n<p>Zuletzt bliebt noch der &Uuml;bergang zu anderen Frequenzen. Das Ka-Band habe ich schon erw&auml;hnt. Seit 20 Jahren wartet man auf den Routineeinsatz. Bisher gibt es nur eine Sonde, die es als Hauptsendeband nutzt, die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Parker-Solar-Probe.shtml\">Parker Solar Probe<\/a>. Das liegt an der Mission: die meisten Daten werden von der Parker Solar Probe gewonnen, wenn die Sonne nahe passiert wird. Dann st&ouml;rt aber die Radiostrahlung der Sonne den Empfang auf der Erde. So wird alles zwischengespeichert und sp&auml;ter &uuml;bertragen. Diese Methode kann man allgemein einf&uuml;hren, um den Hauptnachteil des Bandes die Wetterempfindlichkeit zu kompensieren, Nicht korrekt empfangene Daten werden dann nochmals &uuml;bertragen und erst durch Kommando von der Bodenstation vom Datenspeicher gel&ouml;scht.<\/p>\n<p>Noch mehr verspricht die optische Daten&uuml;bertagung. Doch sie ist noch empfindlicher als das Ka-Band gegen&uuml;ber der Witterung und der Bereich der Umlaufbahn wo die Sonne st&ouml;rt ist noch gr&ouml;&szlig;er. Vor allem sind aber die optischen Terminals im Verh&auml;ltnis zu ihrer Gr&ouml;&szlig;e recht schwer und auf der Erde braucht man Gro&szlig;teleskope f&uuml;r den Empfang, bei Psyche wird das 5 m Teleskop des Mount Palomar genutzt. Es steht nur deswegen zur Verf&uuml;gung, weil die Ausbreitung des Gro&szlig;raums Los Angeles astronomische Beobachtungen zu stark st&ouml;rt. Neue Teleskope in dieser Gr&ouml;&szlig;e f&uuml;r diesen Zweck wird man kaum bauen, noch weniger Weltraumteleskope, die nun nicht vom Wetter abh&auml;ngig sind, aber daf&uuml;r noch teurer. F&uuml;r eine extrem teure Mission die sonst nur geringe Datenraten h&auml;tten wie zu Saturn, Uranus und Neptun denke ich aber sollte man &uuml;berlegen, ob im Budget nicht so ein Weltraumteleskop drin ist.<\/p>\n<p>Allerdings ben&ouml;tigt man kein Teleskop, das f&uuml;r astronomische Beobachtungen ausgelegt ist. Diese haben extrem genau geschliffene Spiegel, die sehr teuer sind. Es w&uuml;rde ein einfacher Parabolspiegel reichen, der nur das empfangene Licht in einem Punkt b&uuml;ndelt, man m&ouml;chte ja keine aufnahmen machen. Solche Teleskope k&ouml;nnten deutlich preiswerter als ein astronomisches Teleskop der gleichen Gr&ouml;&szlig;e sein.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Fazit<\/h2>\n<p>Man hat viel in den letzten Jahrzehnten erreicht, allerdings sind die Fortschritte in den letzten 20 Jahren dann doch deutlich geringer als in den vier Jahrzehnten vorher. Was sich nicht ge&auml;ndert hat, ist die Faszination des Mars, er ist bis heute das am meisten angeflogene Ziel. Die Venus ist noch schneller erreichbar mit einer noch geringeren Startenergie, aber zu ihr gibt es nur wenige Missionen. Derzeit sind drei geplant, was ein Rekord ist, denn es gab von NASA\/ESA bisher nur f&uuml;nf Missionen mit der Venus als prim&auml;res Ziel. Aber es wird wohl auf nur eine Mission der ESA hinauslaufen, denn die beiden Missionen der NASA, VERITAS und DAVINI werden von der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/07\/06\/es-ist-offiziell-die-usa-sind-eine-bananenrepublik\/\">forschungsfeindlichen Trump-Regierung eingestellt.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18275\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18275\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute, am 15. 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