{"id":18285,"date":"2025-07-12T08:50:03","date_gmt":"2025-07-12T06:50:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18285"},"modified":"2025-07-12T08:54:24","modified_gmt":"2025-07-12T06:54:24","slug":"die-glorreichen-10-computerarchitekturen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/07\/12\/die-glorreichen-10-computerarchitekturen-2\/","title":{"rendered":"Die glorreichen 10 &#8211; Computerarchitekturen (2)"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18285\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18285\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So, heute geht es weiter mit dem zweiten Teil &uuml;ber die Fortschritte in der Computerarchitektur, die Geschwindigkeit brachten. Beide Teile bilden zusammen einen Artikel, den ich auch auf der Website online stelle &#8211; dort findet man ihn einfacher als im Blog, wo er nach hinten rutscht, auf der Startseite sieht man ja nur die letzten Artikel. Er schlie&szlig;t nahtlos an den <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/07\/11\/die-glorreichen-10-computerarchitekturen-1\/\">ersten Teil von gestern<\/a> an.<!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Speicherb&auml;nke<\/h4>\n<p>Eine zweite L&ouml;sung f&uuml;r das Problem, dass Speicher langsamer ist als gew&uuml;nscht, ist die Unterteilung des Speichers in B&auml;nke. Ein Rechner mit 4 B&auml;nken ist so aufgebaut das die erste Bank immer Daten mit Adressen\/4 speichert, die zweite Bank mit Adressen\/4+1 &#8230; Das System ist klar. Wenn Code linear ausgef&uuml;hrt wird, wie es auch bei Caches vorhergesehen ist, greift der Prozessor nacheinander auf jede Bank zu, das hei&szlig;t jede Bank hat viermal so viel Zeit f&uuml;r das Auslesen oder Schreiben von Daten und oft haben sie auch eine Logik die vorausschauend schon das n&auml;chste Datenwort ausliest und in einen schnellen Zwischenspeicher ablegt.<\/p>\n<p>Speicherb&auml;nke waren vor allem in Gro&szlig;rechnern verbreitet, weil jede Bank eine eigene Adress- und Datenlogik braucht. Dann konnten es aber sehr viele sein. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cray.shtml\">Seymour Cray<\/a> lehnte z.B. Caches ab, daf&uuml;r hatten seine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cray-cyber.shtml\">Supercomputer<\/a> bis zu 256 Speicherb&auml;nke. In den PC ist das Gegenst&uuml;ck ein Kanal, also ein Steckplatz f&uuml;r ein DIMM Modul. Ein PC aus dem Laden hat zwei oder vier Kan&auml;le. Die Motherboards f&uuml;r Server haben mehr Steckpl&auml;tze, meist 16 Kan&auml;le. Der Grund ist relativ einfach &#8211; denn nat&uuml;rlich macht jeder Steckplatz das Motherboard teurer. Jeder Steckplatz ben&ouml;tigt Platz und eine eigene Verdrahtung. Wer mehrere Kan&auml;le mit identischen Modulen best&uuml;ckt, wird auch eine Geschwindigkeitssteigerung feststellen &#8211; durch die Caches h&auml;lt er sich mit 5 bis 10 Prozent Geschwindigkeitsgewinn bei einem Desktop-PC aber in Grenzen. Bei Servern ist ein positiver Nebeneffekt, das man so nicht nur die Geschwindigkeit steigert, sondern man bei 16 Kan&auml;len nat&uuml;rlich auch 16 DIMM Module einstecken kann und so &uuml;ber mehr Arbeitsspeicher verf&uuml;gen kann. Der kann bei einem Server durchaus der Hauptkostenfaktor sein.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Virtuelle Adressierung<\/h4>\n<p>Ich bleibe beim Thema Speicher und Adressierung. Virtueller Speicher ist Speicher, den es physikalisch, also als Bausteine, nicht gibt. Welchen Sinn macht er dann? Nun es gibt zwei Nutzen. Zum einen kann ein Prozessor einen gro&szlig;en Adressraum bieten, denn man aber gar nicht ausnutzen kann. Als 1986 der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80386.shtml\">80386 Prozessor<\/a> erschien war er der erste in seiner Reihe von Intel mit einem 32 Bit Adressraum, also 4096 MByte Speicher. Die ersten Systeme, die mit ihm erschienen hatten aber nur 4 MByte Speicher. 4 Gigabyte w&auml;ren weder finanzierbar gewesen, noch mit der aktuellen Generation von DRAM-Chips (die 1 Megabit speicherte) realisierbar. In Zusammenarbeit mit dem Betriebssystem konnte aber eine Anwendung tats&auml;chlich &uuml;ber diesen Speicher verf&uuml;gen. Das Betriebssystem lagerte dazu Teile des Speichers auf Festplatte aus und zwar die Teile die am l&auml;ngsten nicht genutzt waren. Die Vorgehensweise &auml;hnelt also dem Cache. Der Arbeitsspeicher ist praktisch ein Cache des virtuellen Speichers.<\/p>\n<p>Die zweite Funktion betrifft das Multitasking. Das ist ja heute der Normalfall. Jede Anwendung wird aber von einem Compiler so erstellt, dass sie immer an einer festen Basisadresse beginnt. Die Logik, die den Speicher in Seiten unterteilt und diese bei Bedarf auslagert ver&auml;ndert auch die Adressierung von Anwendungen. Die Anwendung sieht einen logischen Speicher, genau so als w&auml;re sie alleine vorhanden. Die virtuelle Speicheradressierung &uuml;bersetzt diese Adressierung in eine physikalische Adressierung, platziert mehre Anwendungen, die alle meinen, sie beginnen bei einer festen, &uuml;berall gleichen Adresse in unterschiedlichen Bereichen des Speichers und schottet sie voneinander ab.<\/p>\n<p>Ohne virtuelle Adressierung w&auml;re kein Multi-Tasking (Multi-User) Betriebssysteme m&ouml;glich. Sie wird auch heute noch eingesetzt, auch wenn die meisten PC gen&uuml;gend Arbeitsspeicher haben. Fr&uuml;her war dies anders. Wer noch zu <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Windows-Geschichte.shtml\">Windows 3.1 Zeiten<\/a> arbeitete, kannte das Ph&auml;nomen: sobald der Arbeitsspeicher ersch&ouml;pft war und Windows begann Daten aus dem physikalischen Speicher in den virtuellen Speicher (eine Datei namens pagefile.sys, die gibt es bis heute im Stammverzeichnis C:\\) auszulagern wurde die Anwendung sehr langsam.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Superskalarit&auml;t<\/h4>\n<p>Schon fr&uuml;h in der Computerentwicklung reichte eine Pipeline nicht mehr aus um die Geschwindigkeit zu erh&ouml;hen. Der Flaschenhals bei den Prozessoren waren nun die Ausf&uuml;hrungseinheiten. Die meiste Zeit des Zyklus aus Fetch-Decode-Exevute (siehe Teil 1) brauchte der letzte Teil. Die L&ouml;sung war die Ausf&uuml;hrungseinheiten mehrfach vorzuhalten, wenn eine belegt war so wurde die n&auml;chste genutzt. So konnte man mehr als einen Befehl pro Takt abarbeiten, mit einer Pipeline ist es maximal einer. Sp&auml;ter wurde dann auch der Dekoder mehrfach ausgelegt. Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Alder-Lake.shtml\">Alder Lake Mikroarchitektur von Intel<\/a> &#8211; nicht die neueste, aber noch im Handel unter der Bezeichnung iCore-12xxx &#8211; hat zum Beispiel nicht weniegr als 37 Ausf&uuml;hrungseinheiten. Eingef&uuml;hrt hat dies Seymour Cray bei der legend&auml;ren <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cdc-6600.shtml\">CDC-6600<\/a> Mitte der Sechziger Jahre. Intel zog 30 Jahre sp&auml;ter mit dem Pentium nach. Die Bezeichnung klingt etwas komisch, kommt aber aus der Vektormathematik. Ein Skalar ist dort ein einzelner Wert also eine Zahl im Gegensatz zu einem Vektor, einem ein- oder mehrdimensionalen Feld auch Array oder Matrix genannt.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Vektoren<\/h4>\n<p>Auch die n&auml;chste Entwicklung wird mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/cray.shtml\">Seymour Cray<\/a> verbunden, wurde aber zeitgleich auch woanders erfunden, doch Crays Konzept war das erfolgreichste. Eine Vektorarchitektur geh&ouml;rt zu dem Konzept von SIMD &#8211; Singe Instruction, Multiple Data. Dahinter steckt die Erkenntnis das in vielen Anwendungen in Technik und Wissenschaft ganze Felder von Daten auf die gleiche Weise bearbeitet werden. In einer Schleife iteriert der Code zum Beispiel &uuml;ber ein Feld und f&uuml;hrt bei jedem Element die gleiche Berechnung durch. Der Code ist dabei immer gleich, aber die Daten wechseln. Bei SIMD werden daher mit einer Instruktion mehrere Daten verarbeitet. Bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/crayund-seine-supercomputer.shtml\">Crays Supercomputer<\/a> waren das spezielle Vektorregister die 64 Werte fassten, bei AVX dem heutigen Gegenst&uuml;ck bei Intel\/AMD ist es ein bis zu 512 Bit langer Wert, der der Instruktion folgt. Dieser wird dann im mehrere 64 oder 32 Bit lange Flie&szlig;kommazahlen unterteilt. Analog funktionieren auch die KI-Beschleuniger, die neuere Prozessoren haben, nur sind bei ihnen die Werte die verarbeitet werden noch kleiner nur 16 oder 8 Bit breit. Der Vorteil: <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/simd-vliw.shtml\">AVX<\/a> kann, wenn man die 512 Bit z. B. in 16 x 32 Bit unterteilt 16 Werte in der gleichen Zeit bearbeiten, in der sonst nur ein Wert durchgeschleust wird. Das ist auch ein Grund warum Prozessoren heute so viele Ausf&uuml;hrungseinheiten haben, denn f&uuml;r jeden Wert braucht man nat&uuml;rlich eine Einheit, die die Berechnung durchf&uuml;hrt.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Out-of-Order Execution<\/h4>\n<p>Ich habe schon im <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/07\/11\/die-glorreichen-10-computerarchitekturen-1\/\">ersten Teil dieses Artikels<\/a> die Pipeline erw&auml;hnt, die daf&uuml;r sorgte, dass eine CPU mehr als eine Anweisung gleichzeitig ausf&uuml;hren kann. Das hat aber Grenzen. Nehmen wir die einfache Berechnung A = B + C * D. Nach den Rechenregeln (&#8222;Punkt vor Strich&#8220;) wird zuerst C * D berechnet und dann das Ergebnis zu B addiert. Solange dieses Ergebnis aber nicht feststeht, muss die Addition warten. Das h&auml;lt besonders den Ablauf auf, weil wie jeder vom Kopfrechnen wei&szlig;, die Multiplikation l&auml;nger dauert als die Addition, das ist auch bei Computern so. Bei einer &#8222;In-Order&#8220; Architektur h&auml;lt diese Anweisung also den Ablauf auf.<\/p>\n<p>Bei einer <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/paralelles-rechnen.shtml\">Out-of-Order Architektur<\/a> wird die CPU nun den folgenden Code analysieren und nach Befehlen suchen, die unabh&auml;ngig vom Produkt C*D sind und diese ausf&uuml;hren, also vorziehen oder wie der englische Begriff aussagt die Reihenfolge umstellen. Das bringt einen ziemlichen Performancesprung weil diese Situationen doch sehr h&auml;ufig im Maschinencode vorkommen. Heute haben alle Prozessoren von Intel und AMD dieses Feature au&szlig;er die ganz billigen Atom-Prozessoren von Intel. Eingef&uuml;hrt wurde es bei dem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-pro.shtml\">Pentium Pro Prozessor<\/a>, mit dem Intel vor allem im Bereich der Gro&szlig;rechner und Server Fu&szlig; fasste, aufgrund seines Preises sich im Desktop-Bereich aber nicht durchsetzen konnte.<\/p>\n<p>Damit verbunden, aber nicht das Gleiche, ist ein zweites Verfahren namens Branch Prediction. Im Code gibt es viele bedingte Spr&uuml;nge. Alle Schleifen in einer Hochsprache enden in einem solchen Sprung, wo wieder zum Schleifenanfang gesprungen wird, wenn eine Bedingung erf&uuml;llt ist oder eben nicht. Ebenso f&uuml;hren If-THEN Abfragen in einer Hochsprache zu bedingten Spr&uuml;ngen. Diese sind f&uuml;r die Ausf&uuml;hrung fatal. Denn anders als bei Out-of-Order kann man nun keinen Befehl vorziehen, ja da die Ausf&uuml;hrung an einer anderen Stelle fortgesetzt wird, kann es sein, dass Dutzende Befehle die in der Pipeline stecken, nun alle ung&uuml;ltig sind. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-4.shtml\">Der Pentium 4 Prozessor<\/a> hatte wegen seines hohen Taktes eine sehr lange Pipeline und war daher sehr anf&auml;llig gegen einen Sprung, der nicht dahin ging, wo er ihn vermutete. Um dies zu vermeiden, haben alle Prozessoren heute Sprungvorhersage-Logiken. Sie versuchen vorherzusagen, wohin der Sprung geht, indem sie die Befehle vor dem Sprung, deren Ergebnis die Bedingung f&uuml;r den Sprung definiert analysieren und schon mal probeweise ausf&uuml;hren.<\/p>\n<h4>Intel und die Fortschritte<\/h4>\n<p>Hier in der langen Geschichte der intel Prozessoren die Prozessoren wo eines der obigen Features erstmals auftrat:<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"50%\">Prozessor<\/th>\n<th width=\"50%\">&#8230; f&uuml;hrte ein<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/8086.shtml\">8086<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Microcode<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80286.shtml\">80286<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Pipeline<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80386.shtml\">80386<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Cacheunterst&uuml;tzung, aber Cache noch extern<br \/>\nVirtuelle Adressierung<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/80486.shtml\">80486<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Interner Cache mit voller Prozessorgeschwindigkeit<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-prozessor.shtml\">Pentium<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Superskalarit&auml;t f&uuml;r die Integerberechnungen, Branch Prediction Buffer<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-pro.shtml\">Pentium Pro<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Out-of-Order Execution, RISC<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-ii.shtml\">Pentium II<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Superskalarit&auml;t (SSE, sp&auml;ter zu AVX erweitert)<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"50%\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/pentium-4.shtml\">Pentium 4<\/a><\/td>\n<td width=\"50%\">Hyperthreading,\u00a0Mehrkernprozessoren (bei der letzten Generation, Pentium D &#8222;Smithfield&#8220;)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Noch eine kleine Erl&auml;uterung zu &#8222;RISC&#8220; beim Pentium Pro. Der x86 Code und der nun aktuelle IA64 Code ist nat&uuml;rlich in CISC-Code. Doch auch Intel erkannte die Vorteile von RISC und hat seit dem Pentium Pro eine Art &Uuml;bersetzer im Prozessor integriert. Dieser ersetzt eine CISC Anweisung durch eine Folge von elementaren RISC Anweisungen im Intel Jargon &#8222;Micro-Ops&#8220;genannt. Diese Micro-Ops sind schneller verarbeitbar und auch einfacher an die vielen Ausfuhreinheiten verteilbar. Heutige Prozessoren von Intel haben sogar einen eigenen Cache f&uuml;r diese Micro-Ops im Prozessor.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/91ac928c4f0d411e817f2028525516d6\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nDas Hyperthreading beim Pentium 4 war eine Vorstufe eines Mehrkernprozessors. Ein Mehrkernprozessor hat mehrere Prozessorkerne, also alle Bestandteile eines Prozessors sind mehrfach vorhanden. Beim Hyperthreading, (allgemeine Bezeichnung Symmetrisches Multithreading &#8211; SMT) werden nur die unbenutzten Funktionseinheiten durch einen zweiten Thread ausgelastet. Das bringt etwas mehr Performance, aber deutlich weniger als ein zweiter Kern, weil Dekoder und Speicherinterface und Cache nat&uuml;rlich nicht mehrfach vorhanden sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18285\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18285\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So, heute geht es weiter mit dem zweiten Teil &uuml;ber die Fortschritte in der Computerarchitektur, die Geschwindigkeit brachten. 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