{"id":18336,"date":"2025-08-05T08:55:49","date_gmt":"2025-08-05T06:55:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18336"},"modified":"2025-08-05T08:55:49","modified_gmt":"2025-08-05T06:55:49","slug":"die-glorreichen-10-die-ersten-satelliten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/08\/05\/die-glorreichen-10-die-ersten-satelliten\/","title":{"rendered":"Die glorreichen 10 &#8211; die ersten Satelliten"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18336\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18336\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Den Titel kann man mehrdeutig ansehen, denn es gibt schon einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/04\/18\/die-ersten-satelliten\/\">Beitrag &uuml;ber die ersten Satelliten<\/a> und zwar die ersten Satelliten die von jeder Nation mit ihrer eigenen Tr&auml;gerrakete gestartet wurde. Hier im Blog und mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/erste-satelliten.shtml\">Bildern auf der Website<\/a>. Aber diesmal geht es um was anderes und der Titel sollte ja nicht zu lange werden: die ersten Satelliten jeder Kategorie.<\/p>\n<p>Man kann Satelliten in Kategorien einteilen, und zwar danach, wof&uuml;r die konstruiert wurden. Ich habe mich f&uuml;r folgende Kategorien entschieden:<\/p>\n<ul>\n<li>Wetterbeobachtung<\/li>\n<li>Fernerkundung<\/li>\n<li>Kommunikation<\/li>\n<li>Navigation<\/li>\n<li>Astronomie<\/li>\n<li>Erkundung des Sonnensystems<\/li>\n<li>Erkundung des erdnahen Raums<\/li>\n<li>Biologie<\/li>\n<li>Milit&auml;rische Nutzung<\/li>\n<li>Sonstiges<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich gebe zus: das die Serie &#8222;Die glorreichen 10&#8220; hei&szlig;t hat viel damit zu tun, so sind es genau 10 Rubriken. Man h&auml;tte mehr aufmachen k&ouml;nnen z.B. Technologiesatelliten hinzunehmen oder die Sonnenbeobachtung. Umgekehrt gibt es &Uuml;berschneidungen. So gibt es bei den milit&auml;rischen Satelliten auch Wettersatelliten. Es gibt kein Ranking, sondern eine Zeitleiste. Alle Zeitangaben gelten f&uuml;r den ersten erfolgreichen Start.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Sonstiges (4.10.1957)<\/h4>\n<p>Sputnik 1 ist nicht nur der erste Satellit, sondern ein gutes Beispiel f&uuml;r einen &#8222;sonstigen&#8220; Satelliten. Er hat eigentlich gar keinen Sinn gehabt. Er hat nur ein Funksignal gesendet, damit konnte er beweisen, dass er in den Orbit gelangte. So was wurde noch mehrfach wiederholt, meist von totalit&auml;ren Regimes. Wichtiger bei &#8222;sonstiges&#8220; sind oft Technologiesatelliten, also Satelliten, die etwas Neues erproben sollen. Bei der ESA gibt es eine eigene Serie dazu &#8222;Proba&#8220;, bei den USA gab es auch so was wie ST (f&uuml;r Space Technology) und New Millenium. Bei Sputnik fasse ich mich kurz, weil es dazu einen <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Sputnik-1-3.shtml\">ausf&uuml;hrlichen Artikel<\/a> auf der Website gibt.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Biologie (3.11.1957)<\/h4>\n<p>Heute verstehen wir unter biologischer Forschung mit Raumfahrzeugen eigentlich nur die bemannte Raumfahrt. Fr&uuml;her war dies anders. Zum einen bef&ouml;rderte man zuerst Tiere ins All, um sicherzugehen das der Astronaut oder Kosmonaut den Trip auch unbeschadet &uuml;bersteht. Das begann mit H&ouml;henforschungsraketen und endete mit dem Start von Hunden in <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/wostok.shtml\">Wostokraumschiffen<\/a> und Schimpansen in einer Mercurykapsel. Es gab aber auch nach Beginn der bemannten Raumfahrt noch Satelliten mit Tieren an Bord, bei denen man verschiedenes erforschte. So den Einfluss von Strahlen auf M&auml;use, wie Spinnen mit der Schwerelosigkeit zurechtkommen etc. Auch heute sind solche Experimente auf bemannten Missionen noch im Einsatz.<\/p>\n<p>Am dominierten ist aber die Forschung am Menschen selbst wobei die Astronauten die Versuchskaninchen sind. Es geht letztendlich darum, die Aufenthaltszeit auf einer Raumstation auszuweiten und die negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit wie Muskel- und Knochenabbau zu verringern. Was die eingesetzten Mittel angeht, ist dies der wichtigste Teil der Raumfahrt, die dabei erzielten Ergebnisse und Fortschritte, sind aber eher gering. So werden die bisher l&auml;ngsten Raumfl&uuml;ge am St&uuml;ck immer noch von Kosmonauten gehalten, die diese an Bord der Mir aufgestellt haben. 20 bis 30 Jahre nach ihrer Aufstellung wurden sie an Bord der ISS noch nicht &uuml;berboten. Die Forschung an den Astronauten hat also kein wirksames Mittel gefunden die Aufenthaltsdauer zu verl&auml;ngern.<\/p>\n<p>Der Einstieg in die biologische Raumfahrt begann mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2023\/07\/08\/sputnik-1-bis-3\/\">Sputnik 2<\/a>, einem Schnellschuss der an den publizistischen Erfolg von Sputnik 1 ankn&uuml;pfen sollte. Zum Jahrestag der Oktoberrevolution (der nach 1918 erst am 7. November ist, weil die Sowjetunion erst nach Ende des Zarenregimes den gregorianischen Kalender einf&uuml;hrte) wurde innerhalb eines Monats Sputnik 2 gebaut in dem auf einer Liege die H&uuml;ndin Laika befestigt wurde, herausgesucht, weil sie lange Zeit ziemlich ruhig liegen konnte. Offiziell sollte sie 10 Tage lang mit Futter und Trinkwasser versorgt werden, eine R&uuml;ckkehr war nicht vorgesehen. In Wirklichkeit war das in dem schnell entwickelten Satelliten integrierte Temperaturkontrollsystem nicht leistungsf&auml;hig genug und die Temperaturen stiegen so rasch an, das Laika nach einigen Stunden starb.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Erkundung des erdnahen Raumes (31.1.1958)<\/h4>\n<p>Der erste US-Satellit, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2018\/02\/01\/60-jahre-explorer-1\/\">Explorer 1<\/a>, war dagegen schon ein Forschungssatellit, wenngleich viel kleiner und leichter als sein sowjetisches Gegenst&uuml;ck. Obwohl er sehr einfach best&uuml;ckt war, mit Geigerz&auml;hlern, machte er eine bedeutende Entdeckung. Er ma&szlig;, wie hoch die Strahlenbelastung oberhalb der Atmosph&auml;re ist. Das war ein Summenparameter, die Messger&auml;te konnten nicht zwischen hochenergetischen Strahlen wie R&ouml;ntgenstrahlen oder Teilchen unterscheiden. Aber bei der elliptischen Umlaufbahn die bis in 1.300 km H&ouml;he f&uuml;hrte, nahm die Belastung zuerst zu, um dann auf Null zur&uuml;ckzugehen. James Van Allen fand als erster eine Erkl&auml;rung f&uuml;r dieses Ph&auml;nomen: Die Messger&auml;te waren ges&auml;ttigt, das hie&szlig;t es gab so viele Ereignisse, das sie diesen Wert nicht mehr digitalisieren konnten. Der so entdeckte Strahlungsg&uuml;rtel hie&szlig; denn auch &#8222;Van Allen G&uuml;rtel&#8220;.<\/p>\n<p>Bis heute werden Satelliten gestartet, welche die oberste Atmosph&auml;re, die Ionosph&auml;re, das irdische Magnetfeld und die eindringenden Kosmischen Teilchen vermessen. F&uuml;r das &#8222;Weltraumwetter&#8220;, also die Vorhersage von Sonnenst&uuml;rmen und den von ihnen zur erde geschickten Teilchenschauern, werden Satelliten vor allem in den L1-Librationspunkt gebracht, 1,5 Millionen Kilometer n&auml;her an der Sonne, wo man zumindest eine kurze Vorwarnzeit hat.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Kommunikation (18.12.1958)<\/h4>\n<p>Sehr rasch &#8211; nur ein Jahr nach dem ersten Satellitenstart, begann man nach Anwendungen f&uuml;r Satelliten zu suchen. Kommunikation war etwas, was man schnell umsetzen konnte. Es gab schon Seekabel aber sie hatten eine geringe Kapazit&auml;t und sie waren teuer. Ein Satellit in einer Umlaufbahn konnte die Distanz zwischen Kontinenten leicht &uuml;berbr&uuml;cken, indem er als Relais diente.<\/p>\n<p>Der erste Versuch war der einen regul&auml;ren Atlas-Teststart zu missbrauchen. Eine Atlas B erhielt eine 45 kg schwere Funkausr&uuml;stung mit einer Batterie. Ohne Sprengkopf gelangte sie am 18.12.1968 in einen 185 x 1.484 km hohen Erdorbit. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/08\/21\/vor-den-geostationaren-satelliten-teil-1\/\">SCORE<\/a> (Signal Communication by Orbiting RElay)\u00a0arbeitete nach dem Store and Dump-Prinzip: Eine Bodenstation sandte eine Sprachbotschaft zu dem Empf&auml;nger, der sie auf einem Magnetband aufzeichnete und eine andere Bodenstation konnte die Botschaft abrufen. Bis am 30.12.1958 die Batterie ersch&ouml;pft war, gab es acht Stunden in denen so &Uuml;bertragungen transferiert wurden, darunter eine Weihnachtsbotschaft von US-Pr&auml;sident Eisenhower. M&ouml;glich waren wegen der erdnahen Umlaufbahn immer nur kurze Sendungen.<\/p>\n<p>SCORE war nur ein Experiment, f&uuml;hrte aber zu den ersten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/fruehe-kommunikationssatelliten.shtml\">echten Kommunikatiossatelliten<\/a>. Da erprobte man anfangs verschiedene Techniken, wie das erw&auml;hnte Store and Dump-Prinzip, aber auch die direkte &Uuml;bertragung (Telstar) oder passive Satelliten im Prinzip gro&szlig;e Ballons mit Metallfolie &uuml;berzogen die Signale nur reflektierten. Nach wenigen Jahren startete man alle Satelliten aber nur noch in den geostation&auml;ren Orbit, wo ein Satellit die halbe Welt erreichen kann und sich nicht gegen&uuml;ber den Sendern und Empf&auml;ngern bewegt. Erst um die Jahrtausendwende kamen mit Iridium und Globalstar wieder erdnahe Kommunikationssatelliten auf.<\/p>\n<p>Die Kommunikation wurde sehr rasch zum ersten kommerziellen Einsatzgebiet von Satelliten. Schon bei der Olympiade in Tokio, 1964 gab es Life-&Uuml;bertragungen in die USA, damals eine Revolution. Vorher wurde jedes Ereignis gefilmt, der Film per Flugzeug (damals noch meist propellergetrieben) in die USA gebracht, dort entwickelt, zusammengeschnitten und kam mit Gl&uuml;ck am n&auml;chsten Tag im Fernsehen, meist aber erst zwei Tage nachdem das Ereignis stattfand. Weitere 5 Jahre sp&auml;ter war die Technik der Kommunikationssatelliten so weit, dass die Menschheit life die Mondlandung mitverfolgen konnte.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Erkundung des Sonnensystems (2.1.1959)<\/h4>\n<p>Weniger als ein Jahr nach dem ersten Satelliten ging man daran, die ersten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mond-missionen1.shtml\">Sonden zum Mond zu schicken<\/a>. Zwar geh&ouml;rt der Mond genau genommen noch zur Erde, er umkreist sie ja, aber im Hinsicht auf die Herausforderungen ist der Unterschied klein zu einer Sonde zu Mars oder Venus &#8211; man muss fast die gleiche Geschwindigkeit erreichen und auch die Distanz ist 1000-mal gr&ouml;&szlig;er als bei einem Satelliten in einem nahen Erdorbit. Zwischen dem 17.8.1.958 und dem 3.3.1959 entsandten die USA sechs Sonden zum Mond mit dem Ziel ihn nahe zu passieren. das klappte erst bei der letzten, Pioneer 4. Die erste, Pioneer 0 erhielt zuerst nicht mal eine Nummer. Russland startete sogar sechsmal vom 22.9.1958 bis zum 12.9.1959, war in der Summe auch nicht erfolgreicher, nur zwei Missionen erreichten den Mond, Russland konnte aber mit Luna 1, gestartet am 2.1.1959 den ersten Mondvorbeiflug verbuchen und Luna 2 am 12.9.1959 gestartet erreichte auch das eigentliche Ziel, einen Aufschlag auf dem Mond.<\/p>\n<p>Nimmt man die erste Mission zu einem Planeten, so w&auml;re Venera 1, gestartet am 12.2.1961, die erste Raumsonde, die zumindest die Erde verlie&szlig; und Mariner 2, gestartet am 17.8.1962 die erste Raumsonde die auch ihr Ziel, die Venus, erreichte. Mehr dazu in meinem <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/08\/02\/die-glorreichen-10-die-ersten-besucher\/\">letzten Beitrag &uuml;ber die glorreichen 10.<\/a><\/p>\n<h4 class=\"western\">Wetterbeobachtung (1.4.1960)<\/h4>\n<p>Es erstaunt nicht, das die Wetterbeobachtung eines der ersten Anwendungen von Satelliten war. Versetzen wir uns zur&uuml;ck in die Lage vor 1960. Messstationen gab es vor allem an Land kaum &uuml;ber der See. Dort wird aber das Wetter gebraut, entstehen tropische Wirbelst&uuml;rme, Hochs und Tiefs die dort auch die Feuchtigkeit tanken die dann &uuml;ber Land abgeregnet wird. Ein Satellit im Orbit sieht die ganze Erde, er umkreist sie in 12 Stunden einmal, kann also in 12 Stunden das Wetter auf der ganzen Welt abbilden. F&uuml;r das Entdecken von Wirbeln von Hoch- und Tiefdruckgebieten braucht er auch keine hohe Aufl&ouml;sung, einige Kilometer pro Pixel reichen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nssdc.gsfc.nasa.gov\/nmc\/spacecraft\/display.action?id=1960-002B\">TIROS<\/a> (Television and InfraRed Observation Satellite) hatte nur zwei Kameras an Bord, eine mit einem Weitwinkelobjektiv von 104 Grad &Ouml;ffnung, eine mit einem Teleobjektiv mit einem &Ouml;ffnungswinkel von 12 Grad. Bei 500 Zeilen pro Kamera entsprach dies 2,5 bis 4 bzw. 0,3 bis 0.8 km pro Pixel (Angabe abh&auml;ngig von der Richtung in die Kamera schaute). TIROS konnte die ganze Erde innerhalb eines Tages zwischen -55 und +55 Grad Breite abbilden. Erstmals sahen Meteorologen wo sich Tiefs, Hochs befanden, wie sich St&uuml;rme entwickelten und &uuml;ber den Vergleich mehrerer Aufnahmen auch, wohin sie zogen. Ab da waren viel bessere Vorhersagen &uuml;ber St&uuml;rme m&ouml;glich, die sehr bald das Leben vieler US-Amerikaner retteten. Aber auch die Wettervorhersage wurde genauer. Tiros 1 der bis zum 15.6.1960 arbeitete, als die Stromversorgung der Weitwinkelkamera ausfiel, &uuml;bermittelte knapp 23.000 Aufnahmen und wurde sehr bald von anderen Satelliten abgel&ouml;st. Schon Tiros 2 ma&szlig; mit zwei Radiometern auch Temperaturen aus der Ferne. Sehr schnell wurde in den USA ein Netz aus Bodenstationen aufgebaut, die zweite Generation Nimbus sandte die Bilder dann schon im APT-Format aus, dem Standardverfahren f&uuml;r Funkbilder, das hei&szlig;t jede Nachrichtenredaktion, die ein Empfangsger&auml;t f&uuml;r Funkbilder hatte, konnte die Bilder empfangen und ausdrucken. Dazu ben&ouml;tigte man nur eine relativ preiswerte (30.000 Dollar) Empfangstation.<\/p>\n<p>Erst 1974 wagte man den Sprung in den geostation&auml;ren Orbit. Er brachte den weit n&ouml;rdlichen gelegenen Industrienationen keinen Vorteil bei der Bildqualit&auml;t, erlaubte aber eine kontinuierliche Abbildung der beobachtbaren Hemisph&auml;re mit anfangs alle 30 Minuten ein Bild.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Navigation (13.4.1960)<\/h4>\n<p>Nur 12 Tage nach dem Start von Tiros 1 startete der erste Navigationssatellit. Wenn man es genau nimmt, ging man an dieses Thema schon vorher an, aber Transit 1A, der erste Satellit war ein Fehlstart. Genau genommen war Transit ein milit&auml;rischer Satellit, aber da er genauso zivil genutzt werden konnte und es keine spezielle milit&auml;rische Nutzung gab, habe ich ihn als Navigationssatellit gef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Auf hoher See konnte man sich seit Jahrhunderten nur schwer orientieren. Den Breitengrad kann man &uuml;ber Winkelmessungen von Gestirnen herausfinden, die Bestimmung des L&auml;ngengrades war lange Zeit problematisch. Man musste die Zenith&ouml;he der Sonne oder eines Sterns feststellen und die Zeit ermitteln, wann sie erreicht wurde. Diese Zeit musste mit einer Uhr vergleichen werden welche die Zeit eines Fixpunktes z.B. von Greenwich f&uuml;r UTZ=0 angibt und nat&uuml;rlich sehr genau sein muss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nssdc.gsfc.nasa.gov\/nmc\/spacecraft\/display.action?id=1960-003B\">Transit 1B<\/a> sandte nur ein Funksignal aus. Seine Bahn war bekannt, man konnte also f&uuml;r jeden Punkt auf der Erde errechnen, wann er empfangbar war und wann er wieder untergehen w&uuml;rde. Empfing man das Signal, so konnte man in der Tabelle den ungef&auml;hren Ort feststellen. Transit 1A war nur der erste einer Serie, mit jedem weiteren Satelliten konnte man die Unsicherheit durch Dreiecksberechnung verkleinern. Bei drei Satelliten wusste man exakt wo man sich befindet. Genutzt wurde dies zuerst f&uuml;r die Korrektur der internen Navigation von Polaris Atom-U-Booten. Man wollte ja das deren Atomsprengk&ouml;pfe am richtigen Punkt einschlagen. Transit 1B arbeitete knapp drei Monate bis zum 11.7.1960. Das System wurde z&uuml;gig erweitert auch durch Satelliten in h&ouml;heren Bahnen die dann kaum noch durch die Atmosph&auml;re beeinflusst wurden und im Juli 1967 f&uuml;r die zivile Nutzung freigegeben.<\/p>\n<p>Das heutige GPS-System wurde mit den Navstar Satelliten ab 1978 aufgebaut, auch zuerst prim&auml;r als milit&auml;risches System mit einem Signal, das f&uuml;r zivile Eins&auml;tze k&uuml;nstlich verschlechtert wurde. Das wurde am 2.5.2000 aufgehoben.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Milit&auml;r (18.8.1960)<\/h4>\n<p>In den USA kann man f&uuml;r das milit&auml;rische Raumfahrt enorme Mittel bekommen, welche die zivile Raumfahrt nie erh&auml;lt. Bei nichts zeigt sich dies besser als beim Discovererprogramm. Unter der Tarnbezeichnung lief das milit&auml;rische Programm <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/kh-1.shtml\">Keyhole 1 &#8222;Corona&#8220;<\/a>. Dies war ein Kamerasystem, fest mit der Agena A Oberstufe verbunden. Der Film wurde nach der Beleuchtung in eine Kapsel umgespult und diese Kapsel dann deorbitiert. In der Luft fingen C-119 Flugzeuge die an den Fallschirmleinen h&auml;ngende Kapsel auf und wenn dies nicht gelang, waren Taucher vor Ort. Das Ganze ist sehr komplex, vor allem f&uuml;r die damalige Zeit, ein Jahr nach Sptnik. So brauchte man 14 Versuche, bis man den ersten Film geborgen hatte. Jedes zivile Programm h&auml;tte man bei so vielen Misserfolgen vorzeitig eingestellt. Sechs der ersten 13 Missionen waren Fehlstarts. Dann wurde zuerst einmal das System getestet, als man die ersten Fotos machte, stellte man fest, dass der Film im All verspr&ouml;det war und musste das Tr&auml;germaterial wechseln. Auch das Umspulen des Films in die Kapsel funktionelle zuerst nicht. Sechs der ersten 14 Missionen waren reine Erprobungsmissionen. Erst mit Discoverer 13 wurde eine Kapsel &#8211; aber ohne Film &#8211; geborgen. Die Kapsel wurde damals sogar von Pr&auml;sident Eisenhower als erstes Objekt vom Weltraum das zur&uuml;ckgebracht wurde pr&auml;sentiert. Die <a href=\"https:\/\/nssdc.gsfc.nasa.gov\/nmc\/spacecraft\/display.action?id=1960-010A\">14-te Mission<\/a> lieferte dann am 19.8.1960 die ersten Fotos zu den Bildauswertern, einen Tag nach dem Start. Obwohl die meisten Aufnahmen durch elektrostatische Entladungen unbrauchbar waren, zeigten diese den Nutzen des Systems: die acht auswertbaren Bildstreifen deckten ein F&uuml;nftel der Sowjetunion ab. Spionagefl&uuml;ge mit der U-2 waren nach dem Abschuss von Gary Powers im Mai 1960 nicht mehr m&ouml;glich und so gab es keine Alternative.<\/p>\n<p>Die ersten Satelliten wurden noch als Wissenschaftssatelliten getarnt, daher die Bezeichnung &#8222;Discoverer&#8220;. Ab dem 38-ten Satelliten verzichtete man darauf, wof&uuml;r die Satelliten gedacht waren, war inzwischen klar. Das Coronaprogramm hatte insgesamt 4 Satellitengenerationen und lief bis 1972, insgesamt 130 Satelliten wurden gestartet, dabei gab es 17 Fehlstarts, die meisten in der fr&uuml;hen Phase.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Astronomie (8.4.1966)<\/h4>\n<p>Bei Astronomie ist es sehr schwer den ersten Satelliten auszumachen. Es gab schon in der Fr&uuml;hzeit Satelliten mit astronomischen Experimente. Viele Satelliten hatten z.B. Detektieren f&uuml;r die Lyman-Alpha Strahlung, die Wasserstoff aussendet, wenn ein Elektron aus der zweiten Schale in das Grundniveau zur&uuml;ckf&auml;llt. Damit kann man erfassen wo am Himmel Wasserstoff wie er in kosmischen Gaswolken vorkommt, vorhanden ist. Die Wellenl&auml;nge liegt im <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/astronomische-satelliten-uv.shtml\">UV<\/a>, sodass sie von der Erde aus nicht beobachtbar ist. Andere Satelliten wurden unfreiwillig zu astronomischen Satelliten wie die Vela-Fr&uuml;hwarnsatelliten, die eigentlich den Gammablitz einer Atombombenexplosion detektieren sollten um Test von Atomwaffen zu erfassen, aber auch Gammastrahlenauzsbr&uuml;che kosmischer Quellen erfassten.<\/p>\n<p>Die Beobachtung, wie wir es kennen, mit Teleskopen die Bilder liefern oder zumindest Spektren, begann aber erst mit der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/astonomische-satelliten-visuell.shtml\">OAO Serie<\/a> von drei Satelliten die 1966 starten. Es war das teuerste Satellitenprojekt seiner Zeit und die Satelliten waren mit rund 2 t Masse auch recht schwer. Die gro&szlig;e Herausforderung war ihre Stabilisierung &uuml;ber l&auml;ngere Zeit mit einem sehr kleinen Spielraum f&uuml;r Abweichungen, weil sonst das Licht sich &uuml;ber eine gr&ouml;&szlig;ere Fl&auml;che verschmiert h&auml;tte. OAO 1-3 wurden bis 1972 gestartet und waren bis 1981 in Betrieb.<\/p>\n<p>Schon fr&uuml;her am 7.5.1962 wurde das erste <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/oso.shtml\">Sonnenobservatorium<\/a> OSO-1 gestartet, dem sechs weitere bis 1972 folgten. Mit einem Detektor wurde der Satellit auf den hellsten Punkt &#8211; die Sonne &#8211; ausgerichtet. Die OSO waren einfachere Satelliten die auch keine echten Teleskope an Bord hatten, sondern die Strahlung der Sonne mit mehreren Detektoren zwischen dem UV und Gammastrahlenbereich ma&szlig;en.<\/p>\n<p>Auch bei der ersten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-instrumente4.shtml\">US-Raumstation Skylab<\/a> spielte die Sonnenbeobachtung eine gro&szlig;e Rolle. Es gab einen eigenen Ausleger mit Sonnenteleskopen und ein Astronaut war w&auml;hrend der Arbeitszeit am Kontrollpult, weil man im richtigen Augenblick auf den Aufnahmeknopf dr&uuml;cken musste um ein Foto zu machen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Erderkundung (23.7.1972)<\/h4>\n<p>Es dauerte ziemlich lange bis man an die zivile Erderkundung ging, denn nat&uuml;rlich kann man die Fotografien von Corona als Erderkundung ansehen, nur eben beschr&auml;nkt auf den Ostblock und nur verf&uuml;gbar f&uuml;r das US-Milit&auml;r.<\/p>\n<p>Es gab bei den bekannten Missionen immer wieder Aufnahmen, die von den Astronauten mit einer Handkamera gemacht wurden, aber ein echtes Programm war dies nicht. Das erste echte Experiment f&uuml;r die bemannte Erderkundung wurde erst bei Skylab eingesetzt, und da war <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/erderkundungssatelliten.shtml\">Landsat 1<\/a> schon seit einem Jahr in Betrieb.<\/p>\n<p>Landsat hatte zwei Instrumente: Drei TV-Kameras mit Filtern die Aufnahmen im visuellen bis nahen IR machen konnten und eine Szene mit 185 x 185 km Gr&ouml;&szlig;e mit 0,7 m Aufl&ouml;sung anfertigten. Das wichtigere Instrument war ein Multispektralscanner, ein rotierender Spiegel tastete quer zur Flugrichtung ebenfalls einen Streifen von 185 km Breite ab, das Signal wurde auf fest montierte Photodioden \/ Photomultiplier mit Filtern geworfen. Hier gab es vier Spektralkan&auml;le mit einer Aufl&ouml;sung von 80 m.<\/p>\n<p>Landsat war von Anfang an ein Erfolg. Man konnte mit ihm &uuml;berwachen, wie sich Vegetation entwickelte, es wurden alleine in den USA Bodensch&auml;tze mit einem Wert von mehreren Milliarden Dollar entdeckt. Heute werden die Satelliten noch vielf&auml;ltiger genutzt &#8211; man verschafft sich nach Erdbeben und &Uuml;berschwemmungen einen &Uuml;berblick, &uuml;berwacht ob EU-Subventionen f&uuml;r stillgelegte landwirtschaftlichen Fl&auml;chen auch wirklich dazu f&uuml;hren, dass Ackerland nicht bebaut wird oder ermittelt die Sch&auml;den durch russischen oder israelisches Milit&auml;r in der Ukraine und Gaza. Die Spitzenaufl&ouml;sung liegt heute bei 25 cm.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/64f99bee2d604fe7a76b519f205002e1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><br \/>\nEin Grund f&uuml;r das sp&auml;te Auftauchen von Landsat ist die Datenmenge, die damals gro&szlig;e Anforderungen sowohl an das Satelliten- wie Bodensegment stellte und die anders als bei dem Film von Corona eben life &uuml;bertragen werden musste. Durch die hohe Aufl&ouml;sung, die kommerziellen Satellitensysteme erreichen, haben die USA ihr Regierungsprogramm f&uuml;r die Erderkundung stark zur&uuml;ckgefahren und kaufen die Bilder von Firmen wie Digiglobe ein. Die K&uuml;rzungen im Budget um 30 Prozent durch Trump f&uuml;hrt zu Verlusten von rund 150 Millionen Dollar. Demgegen&uuml;ber hat die EU\/ESA ihr Erdbeobachtungsprogramm Kopernikus seit &uuml;ber einem Jahrzehnt ausgebaut und nicht weniger als 6 Systeme mit 10 Satelliten plus Instrumenten auf zwei weiteren Satelliten im Einsatz. Die USA haben im gleichen Zeitraum nur zwei Satelliten gestartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18336\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18336\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Den Titel kann man mehrdeutig ansehen, denn es gibt schon einen Beitrag &uuml;ber die ersten Satelliten und zwar die ersten Satelliten die von jeder Nation mit ihrer eigenen Tr&auml;gerrakete gestartet wurde. Hier im Blog und mit Bildern auf der Website. Aber diesmal geht es um was anderes und der Titel sollte ja nicht zu lange [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[5296],"tags":[5113,5330,5329],"class_list":["post-18336","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-glorreichen-10","tag-landsat","tag-tiros","tag-transit","entry"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18504,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/25\/die-glorreichen-10-satellitenrekorde\/","url_meta":{"origin":18336,"position":0},"title":"Die glorreichen 10 &#8211; Satellitenrekorde","author":"Bernd Leitenberger","date":"25. 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