{"id":18362,"date":"2025-08-24T17:36:56","date_gmt":"2025-08-24T15:36:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18362"},"modified":"2025-08-24T17:38:17","modified_gmt":"2025-08-24T15:38:17","slug":"das-space-race-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/08\/24\/das-space-race-teil-2\/","title":{"rendered":"Das Space Race bemannt &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18362\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18362\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So nun gehts weiter, etwas l&auml;nger als im ersten Teil, aber der Wechsel der Programme von Wostok zu Woschod und von Mercury zu Gemini finde ich ist eine gute Stelle f&uuml;r eine Aufteilung des sonst etwas langen Artikels in zwei Teile.<a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/08\/23\/das-space-race-bemannt-teil-1\/\"> Teil 1 erschien gestern<\/a>.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Gemini 5 Cooper \/ Conrad (21.-29.8.1965)<\/h4>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini-missionen.shtml\">Geminiprogramm<\/a> hatte drei Aufgaben: Eine Mission sollte so lange dauern wie eine Mondmission. Es sollte das Arbeiten au&szlig;erhalb des Raumschiffs erprobt werden und es sollten Koppelman&ouml;ver und Bahn&auml;nderungen mit einer Agena erprobt werden. Alles Dinge die man im Apolloporgramm beherrschen musste. Bei der Flugdauer steigerte man sich durch Verdopplung mit jeder Mission. <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini5.shtml\">Gemini 5<\/a> war die erste Mission, die l&auml;nger als die bisher l&auml;ngste Sowjetmission war. In Mission Control wurde eigens eine zweite Uhr aufgestellt, die von dem Rekord von Wostok 6 r&uuml;ckw&auml;rts z&auml;hlte.<\/p>\n<p>Das prim&auml;re Ziel dieser Mission war den auch der Rekord, es gab keine EVA oder Kopplung mit einer Agena. Auch hier verlief nicht alles nach Plan. Ein Tochtersatellit, der als Ziel angeflogen werden sollte, konnte nicht wiedergefunden werden, der Druck in einer Brennstoffzelle fiel rapide ab und man bereitete schon eine Notlandung vor als er sich stabilisierte. Die Landung erfolgte 160 km vom Ziel entfernt. Die Ursache: man hatte bei den Berechnungen der Landekoordinaten mit einer Rotation der Erde von 360 Grad pro 24 Stunden gerechnet. Die Erde rotiert aber relativ zur Sonne nur in 23 Stunden 56 Minuten. &Uuml;ber sieben Tage ergab das einen Fehler, den das Landesystem nicht mehr ausgleichen konnte.<!--more--><\/p>\n<h4 class=\"western\">Gemini 7 (Bormann \/ Lovell) (4-18.12.1965)<\/h4>\n<p>Auch Gemini 7 war eine reine Langzeitmission. Die Astronauten hatten nicht viel mehr zu tun, als in der Kapsel zu warten. Schon alleine um Treibstoff zu sparen. Die Mission wurde dann aber doch ereignisreicher. Gemini 6 sollte die erste Kopplung an eine <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/agena.shtml\">Agena<\/a> durchf&uuml;hren und am 25.10.1965 starten, die Agena erreichte aber keinen Orbit. Dadurch kam man auf einen Ausweichplan: Gemini 6 wurde soweit, wie m&ouml;glich, vorbereitet und dann eingemottet. Nach dem Start von Gemini 7 am 4.12.1965 wurde die Rakete auf die Startrampe gefahren und die finalen Arbeitsschritte durchgef&uuml;hrt, so konnten Schirra und Stafford am 15.12.1965 starten, w&auml;hrend noch Gemini 7 mit Bormann und Lovell im Orbit waren. Eine Kopplung war nicht m&ouml;glich aber ein Formationsflug, bei dem sich die Raumschiffe gegenseitig fotografierten und bis auf 15 m ann&auml;herten. Anders als bei Wostok 3+4 war es ein dauerhafter Formationsflug w&auml;hren bei Wostok 3+4 und 5+6 sich die Raumschiffe nur kurz auf gro&szlig;e Distanz n&auml;herten.<\/p>\n<p>Nach der Landung von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini67.shtml\">Gemini 6A<\/a> wollte auch Bormann landen, schlie&szlig;lich waren sie nun 12 Tage im Orbit, l&auml;nger w&uuml;rde auch eine erweiterte Apollomission nicht dauern. Die Flugleitung konnte aber seinen Ehrgeiz wecken und so hielten die beiden noch zwei weitere Tage in ihrer beengten Kapsel aus.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Gemini 8 Armstrong \/ Scott (16-17.3.1966)<\/h4>\n<p align=\"left\">Die erste Koppelmission mit einer Agena war die von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini8.shtml\">Gemini 8<\/a>. Damit hatten die USA die UdSSR nicht nur bei der Zeitdauer &uuml;berholt, sondern auch bei den F&auml;higkeiten, denn Kopplungen zwischen Raumschiffen sollte die Sowjetunion erst mit Sojus-Raumschiffen in einigen Jahren durchf&uuml;hren. Geplant waren drei Kopplungen mit der Agena und durch ihr Z&uuml;nden das Anheben des Orbits. Die Kopplung gelang dank der Hilfe des erstmals in einem Raumfahrzeug verbauten Bordcomputers auch problemlos. Kurz danach begann aber die Kombination zu rotieren, und zwar immer schneller. Die Astronauten Armstrong und Scott sandten Befehle zur Agena. die ihnen die Bodenstation &uuml;bermittelte, da sie in ihr das Problem vermuteten. Als dies nicht half und die Rotation immer schneller wurde, koppelte Armstrong ab. Er vermutete den Fehler in der Agena, es war aber D&uuml;se der Gemini die alle 3 Sekunden kurzzeitig feuerte. Durch die verringerte Massen beschleunigte sich die Rotation und die Gefahr bestand, dass die Astronauten bewusstlos wurden. So deaktivierte Armstrong das Lageregelungssystem und brachte die Rotation mit dem Wiedereintrittssystem zum Stillstand. Das war aber f&uuml;r die Landung vorgesehen und so musste Gemini 8 notlanden, was sie in einer Reservelandezone im Pazifik, 10.000 km von der Bergungsmannschaft entfernt, dann auch nach nur 11 Stunden taten. Auch wenn die Mission selbst ein Fehlschlag war, war der Rekord &#8211; erfolgreiche Kopplung an ein anderes R&auml;umfahrzeug erfolgreich erbracht worden.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Gemini 10 (Young \/ Collins) 18-21.7.1966<\/h4>\n<p>Die Kopplung an eine Agena scheiterte auch bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini9.shtml\">Gemini 9<\/a>. Zuerst kam die Agena nicht in einen Orbit, dann l&ouml;ste sich bei einem passiven Ersatzzielk&ouml;rper die Nutzlastverkleidung nicht sodass eine Kopplung ausschied. Bei dem zweiten Programmpunkt, einer EVA gab es ebenfalls Probleme. Das Visier von Cernans Helm beschlug wegen der ausgeatmeten Luftfeuchtigkeit, die das Lebenserhaltungssystem &uuml;berforderte und ohne Haltem&ouml;glichkeiten konnte er nichts arbeiten. Beides f&uuml;hrte zu Design&auml;nderungen im Geminiraumschiff, die sich bei Gemini 11 und 12 auszahlten.<\/p>\n<p>Bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini10.shtml\">Gemini 10<\/a> mit den Astronauten John Young und Michael Collins gelangen die EVA-arbeiten noch ohne Griffe besser als bei Gemini 9. Die Mission setzte aber einen neuen Rekord: Nach der Ankopplung wurde die Agena gez&uuml;ndet und f&uuml;r acht Uml&auml;ufe die Bahn auf ein Apog&auml;um von 763 km angehoben, das war ein neuer Rekord, der, wenn man die Mondmissionen ausnimmt von bemannten LEO-Missionen nur zweimal von Gemini 11 und der Polaris Dawn Mission nahezu 60 Jahre sp&auml;ter gebrochen wurde.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Gemini 11 (Conrad \/ Gordon) (12-15.9.1966)<\/h4>\n<p>Mit der zweiten erfolgreich angekoppelten Agena wurde bei <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/gemini11.shtml\">Gemini 11<\/a> ein noch gr&ouml;&szlig;erer Erdabstand erreicht, da diesmal die Gemini weniger Treibstoff bis zum Ankoppeln ben&ouml;tigte, konnte man dies riskieren. Auch ihr Entfernungsrekord von 1.390 km wurde bis zur Polaris Dawn Mission im Oktober 2024 gehalten. Nach zwei Uml&auml;ufen wurde er wieder abgesenkt. Dick Gordon f&uuml;hrte einige Experimente an der Agena durch und &#8222;ritt&#8220; auf ihr. Man hatte aus Gemini 9 gelernt und die Rettungsleine verk&uuml;rzt und mehr Griffe au&szlig;en an die Kapsel montiert. Beim letzten Geminiflug Gemini 12 gab es durch einen Druckabfall in der Agena zwar eine Kopplung aber keine Bahnanhebung. Die USA hatten im Geminiprogramm in 18 Monaten zehn bemannte Missionen durchgef&uuml;hrt, obwohl keine Kapsel wiederverwendet wurde.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Apollo 8 (Bormann, Lovell, Anders 21-27.12.1968<\/h4>\n<p>Nach dem urspr&uuml;nglichen Plan f&uuml;r Apollo sollte nach der Erdorbitmission <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apollo-7.shtml\">Apollo 7<\/a> ohne LM Tests des LM in einem elliptischen Erdorbit beginnen. Der elliptische Orbit erlaubte es auch das Netzwerk der Bodenstationen zu testen, da sich hier die Kapsel weiter von der Erde entfernt als bei einer LEO-Mission.<\/p>\n<p>Doch das LM war noch nicht einsatzbereit und die NASA vermutete, dass die Sowjetunion einen Mondumflug mit der Sojus vorbereitete, da sie zweimal Sojuskapseln um den Mond herumgeschickt hatte. Eine Bergung beobachtete ein US-Zerst&ouml;rer. Bisher war es so, das jede Sowjetmission ohne Vorank&uuml;ndigung stattfand.<\/p>\n<p>Da das LM noch nicht startbereit war, plante die F&uuml;hrung um und schickte mit <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/vorgeschichte-apollo-8-mission.shtml\">Apollo 8<\/a> drei Astronauten im Kommandomodul zum Mond, dort schwenkten sie in einen Orbit ein, den sie nach einem Tag wieder verlie&szlig;en. Damit war dieser Teil des Raumfahrzeugs qualifiziert und auch das Bodennetzwerk erprobt. Bei der Mission um Weihnachten 1968 entstand das <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2006\/12\/23\/apollo-8\/\">ikonische Farbbild<\/a> der aufgehenden Erde &uuml;ber dem Mondrand und die Besatzung lass zu weihnachten aus der Genesis vor.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Sojus 4+5 (Schatalow, Wolynow, Chrunow, Jelissajew 14-18.1.1969)<\/h4>\n<p>Nach dem t&ouml;dlichen Unfall von Sojus 1 stand die f&uuml;r die Mission Sojus 1\/2 geplante Kopplung von zwei bemannten <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sojus-raumschiff.shtml\">Sojus<\/a> noch aus. Anders als beim Rekord von Gemini 8 war es die Kopplung von zwei bemannten Raumfahrzeugen. Die USA sollten das, wenn eigene Astronauten auf beiden Fahrzeugen sind, erst mit den ISS-Kopplungen ab 1998 einholen. Sojus 4 startete mit dem Kosmonauten Schatalow am 14.1.1969. Einen Tag sp&auml;ter startete Kosmos 5 mit den Kosmonauten Wolynow, Chrunow, Jelissajew. Die beiden Sojus koppelten am 16.1.1969. Die f&uuml;r die Mondlandung entwickelten Sojus erlaubten aber keine Passage durch den Dockingadapter. Stattdessen mussten Alexej Jelissejew und Jewgeni Chrunow in Raumanz&uuml;gen die Sojus 5 verlasen und kletterten an der Seite zur Sojus 4, wo sie in der Seitenluke wieder einstiegen &#8211; genauso war dies auch bei dem &Uuml;bergang zum Mondlander geplant. Mit drei Kosmonauten landete danach zuerst Sojus 4 am 17.1.1969, einen Tag sp&auml;ter dann Sojus 5. Es gab dann noch weitere Rekordversuche, wie der Flug von Sojus 6,7 und 8. Bei dem steigen die Kosmonauten aber nicht aus, sondern es koppelte nur Sojus 6 an Sojus 7 an und Sojus 8 beobachtete dies.<\/p>\n<p>Wenn man es genau nimmt k&ouml;nnte man aber auch die Ankopplungen der LM an die CSM, die erstmals bei Apollo 9 am 6.3.1969 erfolgte, als Kopplung zweier bemannter Raumschiffe ansehen, sogar zweier unterschiedlicher.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Apollo 11 (Armstrong \/ Aldrin \/ Collins)<\/h4>\n<p>Apollo 11 war die erste <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/apollo-wer-ist-der-erste-auf-dem-mond.shtml\">Mondlandung<\/a>. Die Landung selbst war spannend, weil der Computer mehrmals nur noch einen Fehlercode anstatt Daten meldete. Ursache war, das Aldrin das Rendezvousradar aktiviert hatte, dass bei der Ankopplung ben&ouml;tigt wurde und der Bordcomputer so &uuml;berlastet war. Anders als viele heutige Rechner st&uuml;rzte er aber nicht ab sondern verwarf nur Tasks und pr&auml;sentierte den Fehlercode. Bei der Landung war Apollo 11 &uuml;ber einen Kilometer von der Zielposition entfernt, weil sich die Umlaufbahn in wenigen Stunden nach dem Abkopplung ver&auml;ndert hatte und der Bordcomputer davon nichts wusste. Er steuerte direkt auf ein Ger&ouml;llfeld zu. Armstrong &uuml;bernahm, &uuml;berquerte das Feld und landete mit sehr wenig Resttreibstoff.<\/p>\n<p>Auf Rekorde der folgenden Apollo-Missionen mit noch l&auml;ngerer Aufenthaltsdauer oder mehr Bodenproben habe ich verzichtet, weil sie nur diesen Rekord &uuml;berbieten, aber von der gleichen Nation stammen.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Sojus 9 (Nikolajew \/ Sewastjanow 1-19.7.1970)<\/h4>\n<p>Der letzte Flug, bei dem ein Rekord nur an einem Raumschiff aufgestellt wurde, ist die Mission von Sojus 9. Sie sollte urspr&uuml;nglich, w&auml;hrend sich der 100-ste Geburtstag von Lenin am 22.4.1970 j&auml;hrt, erfolgen, startete aber erst am 1.7.1970.<\/p>\n<p>Es gab zahlreiche Probleme mit der Sojus, die dazu f&uuml;hrten, dass man zeitweise erwog, die Mission vorzeitig abzubrechen. Gravierender waren aber die psychologischen Probleme der beiden Kosmonauten. Sie bauten w&auml;hrend der nur 19 Tage dauernden Mission zudem k&ouml;rperlich gravierend ab und brauchten zwei Wochen um ihr altes Fitnessniveau wieder nach der Landung zu erreichen. Die Kosmonauten widmeten sich mehr den Experimenten, bei denen sie im Plan zur&uuml;cklagen, als dem Ausgleichssport. Als Folge wurde dieser nun bei den zuk&uuml;nftigen Missionen mehr ber&uuml;cksichtigt.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Sojus 11 (Dobrowolski, Pazajew, Wolkow, 6-29.7.1971)<\/h4>\n<p>Nach einem Jahr ging die UdSSR zum n&auml;chsten Schritt &uuml;ber &#8211; dem Einsatz auf einer Raumstation.<\/p>\n<p>Die Sowjetunion startete mit Salut 1 am 15.4.1971 die erste Raumstation. Urspr&uuml;nglich sollte Sojus 10 an sie ankoppeln, dies scheiterte aber, wodurch das Koppelsystem von Sojus 11 &uuml;berarbeitet wurde. Drei Tage vor dem Start wurde, nachdem es einen Verdacht bei Kubassov von der Hauptmannschaft gab, er k&auml;nnte Tuberkulose haben, die komplette Mannschaft ausgetauscht.<\/p>\n<p>Die Ankopplung von <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/sojus11.shtml\">Sojus 11<\/a> an Saljut 1 erfolgte problemlos, doch schon bei der Ankunft gab es einen Brandngeruch in der Raumstation, der auch einige Tage sp&auml;ter wieder auftrat und dessen Ursache nie gefunden wurde. Wie bei Sojus 9 wurde das Training am Ergometer vernachl&auml;ssigt, da es die ganze Station zum Vibrieren brachte und die Besatzung durch unvorhergesehene Reparaturen der Station im Zeitplan zur&uuml;cklag. Dazu kamen Spannungen zwischen dem Kommandanten Dobrowolski und Wolkow, der nur Testingenieur war, aber schon mit Sojus 7 geflogen war, w&auml;hrend es f&uuml;r die anderen beiden der erste Raumflug war.<\/p>\n<p>Nach der Trennung von der <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/iss-raumstationen-geschichte.shtml\">Saljut 1<\/a> nach 22 Tagen verlief alles problemlos bis die eigentliche Landung anstand. Dabei wird die Landekapsel als mittlerer Teil der Sojus von der Wohnkabine und dem Servicemodul abgetrennt. Dabei schloss sich ein Ausgleichsventil nicht und die Besatzung erstickte. Reanimationen nach der Landung waren erfolglos.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Skylab 2 (Conrad, Weitz, Kerwin, 25.5.1973- 22.6.1973)<\/h4>\n<p>Im Skylabprogramm war Skylab 1 der unbemannte Start des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-station.shtml\">Labors<\/a> und Skylab 2 die erste Besatzung die 28 Tage im All bleiben sollte. Diese Mission wurde dramatisch, weil beim Start eine der beiden seitlichen Solarzellenfl&auml;chen und der darunter liegende Mikrometeoritenschutzschild abgerissen wurde. Der sch&uuml;tzte nicht nur vor Mikrometeoriten, sondern auch der Sonnenstrahlung, sodass die Temperaturen an Bord so hoch waren das man nicht arbeiten konnte. In einem Wettrennen gegen die Zeit &#8211; Um die Temperaturen zu begrenzen, musste die Station dauernd gegen ihren Schwerpunkt gedreht werden, was den verf&uuml;gbaren Treibstoffvorrat innerhalb von Tagen stark reduzierte &#8211; entwickelte man eine provisorische L&ouml;sung, die durch eine Experimentschleuse geschoben wurde und wie ein Regenschirm funktionierte. 11 Tage nach Skylab 1 startete die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-rettung.shtml\">Rettungsmission<\/a>, zehn Tage sp&auml;ter als vorgesehen. Erst nach der Entfaltung des Regenschirms zwei Tage nach dem Start war es ertr&auml;glich in der Station, vorher schliefen die Astronauten in ihrer klimatisieren Apollokapsel.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Skylab 3 (Bean, Lousma, Garriot, 28.7.1973 &#8211; 25.9.1973)<\/h4>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/skylab-mission.shtml\">n&auml;chste Mission zu der Raumstation<\/a> sollte nun doppelt so lange im All bleiben, 56 Tage. Highlight war die Montage des endg&uuml;ltigen Schutzschirms eines Segels aufgespannt auf zwei ausklappbaren Stangen bei einem Au&szlig;enbordeinsatz. Schon vor dem Start war die Dauer um drei Tage auf 59 Tage verl&auml;ngert worden. Das erlaubte eine Landung vor der US-Ostk&uuml;ste anstatt der Westk&uuml;ste. Die Mission war die produktivste der dreien, die NASA sprach von 150 % Sollerf&uuml;llung. Es war auch die einzige Skylab-Mission, bei der die beiden Neulinge noch weitere Raumfl&uuml;ge absolvierten.<\/p>\n<h4 class=\"western\">Skylab 4 (Carr, Pogue, Gibson, 16.11.1973 &#8211; 8.2.1974)<\/h4>\n<p>Nachdem die zweite Besatzung erfolgreich 59 Tage an Bord der Raumstation gearbeitet hatte, verl&auml;ngerte man die letzte Mission von 56 auf 84 Tage. Das liesen die Vorr&auml;te an Bord zu, eine weitere Mission zu Skylab w&uuml;rde es nicht geben. Die Mission verlief problemlos, aber mit den Astronauten gab es Probleme. Zuerst wurde der ganzen Besatzung nach dem Start schlecht, was sie zu verbergen versuchte &#8211; ein &auml;hnlicher Vorfall mit der Weltraumkrankheit kostete Rusty Schweickhard bei Apollo 9 die Karriere, damals wurde dies nicht als ein medizinisches Problem, sondern pers&ouml;nliche Schw&auml;che angesehen &#8211; das klappte aber nicht. Sp&auml;ter beschwerte sich die Besatzung mehrfach &uuml;ber zu viel Arbeit, was dazu f&uuml;hrte, dass keiner der Astronauten nochmals ins All flog. Der Rekord von 84 Tagen hatte Bestand bis 1978 als die Besatzung von Sojus 26\/27 ihn an Bord von Saljut 6 &uuml;berbot (wegen der begrenzten Lebensdauer der Sojus startete die Besatzung mit Sojus 26, landete aber mit Sojus 27 der n&auml;chsten Besatzung).<\/p>\n<h4 class=\"western\">Apollo-Sojus Testprojekt (Leonow, Kubassov, Stafford, Brand, Slayton) 15-21\/24.7.1975<\/h4>\n<p>Ich will diesen Artikel vers&ouml;hnlich abschlie&szlig;en und damit auch das Space Race beenden, denn es endete mit einer gemeinsamen Mission. Schon im Oktober 1969 schlug die NASA der sowjetischen Akademie der Wissenschaften eine gemeinsame Mission vor, formell besiegelt wurde das Vorhaben am 24.5.1972 durch ein Abkommen das Nixon und Kosygin unterzeichneten. Die Herausforderung war, das nat&uuml;rlich keine der Nationen etwas an ihrem Raumfahrzeug &auml;ndern wollte und man auch nicht zu viele Details preisgeben wollte. Als besonderer Knackpunkt entpuppten sich die Atmosph&auml;ren &#8211; in der Sojus verwandte man, nachdem Walentin Bondarenko im M&auml;rz 1961 schon vor dem ersten Wostokflug bei einem Test in reiner Sauerstoffatmosph&auml;re durch einen Brand starb, nur noch normale Luft mit 1 Bar Druck und 20 % Sauerstoff, in den Apollo-Raumschiffen trotz des Brandes von Apollo 1 eine reine Sauerstoffatmosph&auml;re mit 0,34 Bar Druck.<\/p>\n<p>Die L&ouml;sung war das die Apollo (die Sojus hatte nicht die erforderliche Nutzlastkapazit&auml;t) nicht nur einen Koppeladapter zur Sojus bef&ouml;rderte, sondern daran angebracht eine Luftschleuse. Beides wurde vor der Landung abgetrennt.<\/p>\n<p>Apollo startete wenige Stunden nach der Sojus am 15.7.1975. In der Besatzung war auch Deke Slayton der urspr&uuml;nglich Mercury-Astronaut war, wegen Herzrhythmusst&ouml;rungen aber seitdem Startverbot hatte. Nun hatte die NASA f&uuml;r die f&uuml;nfte <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/Astronautengruppen.shtml\">Astronautengruppe<\/a> ihre medizinischen Anforderungen gelockert und er d&uuml;rfte fliegen.<\/p>\n<p>Die Kopplung fand am 17.5.1975 &uuml;ber Frankreich statt. Dabei war die Sojus der passive Partner. In den n&auml;chsten zwei Tagen wechselten die Besatzung mehrfach die Kapsel, dockten ab und wieder an. Danach landete zuerst die Sojus am 21.7.1975, drei Tage sp&auml;ter die Apollo, wobei es dramatisch war, denn das automatische System zur Fallschirmausl&ouml;sung l&ouml;ste nicht aus und Gase des Lageregelungssystems gelangten in die Kapsel. Es wurde zeitweise &uuml;berlegt, ob die Besatzung nach der Abkopplung nochmals kurz die Raumstation Skylab anfliegen sollte, wegen des geringen Treibstoffvorrats von Skylab wurde aber darauf verzichtet.<\/p>\n<p>Heute ist die politische Situation &auml;hnlich wie damals, aber ebenso wie 1975 klappt die gemeinsame Arbeit an Bord der ISS. Vielleicht sollte man diese mal r&auml;umen und Trump \/ Putin und Selenski hoch schicken und nicht runterholen bis sie eine L&ouml;sung des Ukrainekriegs gefunden haben? (Trump m&uuml;sste aber vorher sein Smartphone abgeben oder man l&auml;sst ihn gleich weg. denn schlussendlich ist er ja von Putin leicht beeinflussbar und der Konflikt geht nur die beiden anderen an).<\/p>\n<p>Die Tabelle f&uuml;hrt die Rekorde auf die es von beiden Nationen gab. Dazu gibt es noch Rekorde nur einer Nation. Sie m&uuml;ssen zudem vergleichbar sein, so habe ich die k&uuml;rzeren Aufenthalte von Wostok weggelassen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/9de9bf141c7e4b7b89634fabe383750e\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"2\">\n<thead>\n<tr valign=\"top\">\n<th width=\"33%\">Ereignis<\/th>\n<th width=\"33%\">UdSSR<\/th>\n<th width=\"33%\">USA<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">erster orbitaler Raumflug<\/td>\n<td width=\"33%\">12.4.1961<\/td>\n<td width=\"33%\">20.2.1962<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">~1 Tag im All<\/td>\n<td width=\"33%\">6.8.1961<\/td>\n<td width=\"33%\">15.5.1963<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">~5 Tage im All<\/td>\n<td width=\"33%\">14.6.1963<\/td>\n<td width=\"33%\">21.8.1965<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">&gt;13 Tage im All<\/td>\n<td width=\"33%\">1.7.1970<\/td>\n<td width=\"33%\">4.12.1965<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Erste Frau im All<\/td>\n<td width=\"33%\">15.6.1963<\/td>\n<td width=\"33%\">18.6.1963<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Erste Zweimannbesatzung<\/td>\n<td width=\"33%\">18.3.1965<\/td>\n<td width=\"33%\">23.3.1965<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Erste Dreimannbesatzung<\/td>\n<td width=\"33%\">12.10.1965<\/td>\n<td width=\"33%\">11.10.1968<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Erste EVA<\/td>\n<td width=\"33%\">17.3.1965<\/td>\n<td width=\"33%\">3.6.1965<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Kopplung zweier Raumfahrzeuge<\/td>\n<td width=\"33%\">16.3.1966<\/td>\n<td width=\"33%\">14.1.1969<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\">\n<td width=\"33%\">Erster Besuch einer Raumstation<\/td>\n<td width=\"33%\">25.5.1973<\/td>\n<td width=\"33%\">6.7.1971<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18362\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18362\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>So nun gehts weiter, etwas l&auml;nger als im ersten Teil, aber der Wechsel der Programme von Wostok zu Woschod und von Mercury zu Gemini finde ich ist eine gute Stelle f&uuml;r eine Aufteilung des sonst etwas langen Artikels in zwei Teile. Teil 1 erschien gestern. Gemini 5 Cooper \/ Conrad (21.-29.8.1965) Das Geminiprogramm hatte drei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":169,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[54,43,312,5340,5339],"class_list":["post-18362","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raumfahrt","tag-apollo","tag-gemini","tag-skylab","tag-space-race","tag-woschod","entry"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":276,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18504,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/25\/die-glorreichen-10-satellitenrekorde\/","url_meta":{"origin":18362,"position":0},"title":"Die glorreichen 10 &#8211; Satellitenrekorde","author":"Bernd Leitenberger","date":"25. 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