{"id":18413,"date":"2025-09-30T13:30:24","date_gmt":"2025-09-30T11:30:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18413"},"modified":"2025-10-01T17:22:43","modified_gmt":"2025-10-01T15:22:43","slug":"die-groessten-raetsel-in-der-fruehen-erdgeschichte-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/30\/die-groessten-raetsel-in-der-fruehen-erdgeschichte-1\/","title":{"rendered":"Die gr&ouml;&szlig;ten R&auml;tsel in der fr&uuml;hen Erdgeschichte (1)"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18413\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18413\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Wir wissen immer noch sehr wenig &uuml;ber einen Gro&szlig;teil der Geschichte der Erde. Sie entstand vor 4,6 Milliarden Jahren. Bis vor 600 Millionen Jahren \u2013 also &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten Teil dieser Zeit \u2013 gibt es kaum Fossilienfunde, und auch alte Gesteine werden umso seltener, je weiter man in der Zeit zur&uuml;ckgeht. In diesem zweiteiligen Blog m&ouml;chte ich einige offene Fragen oder R&auml;tsel dieser fr&uuml;hen Epoche diskutieren. Wie &ouml;fters wurde der Artikel zu lang, sodass ihr heute Teil 1 seht, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/10\/01\/die-groessten-raetsel-in-der-fruehen-erdgeschichte-2\/\">morgen dann Teil 2.<\/a><!--more--><\/p>\n<h2 class=\"western\">Die Bildung der Ozeane<\/h2>\n<p>Heute bedecken Ozeane rund 70 Prozent der Erdoberfl&auml;che, und sie sind im Mittel etwa 4 km tief. Zum Vergleich: die mittlere H&ouml;he der Landmassen &uuml;ber dem Meeresspiegel betr&auml;gt nur etwa 800 m. Schaut man auf unsere erd&auml;hnlichen Nachbarn, so sieht es dort anders aus. Mond und Merkur haben &uuml;berhaupt kein Wasser, der Mars nur sehr wenig, und die Venus keines, da es auf ihrer Oberfl&auml;che viel zu hei&szlig; ist.<\/p>\n<p>F&uuml;r Merkur und Mond ist die Erkl&auml;rung relativ einfach: Diese K&ouml;rper sind zu klein, um Wasser dauerhaft halten zu k&ouml;nnen. Beim Mars findet man Spuren von fl&uuml;ssigem Wasser, doch er verlor seine Atmosph&auml;re, wodurch er Wasser nicht mehr in fl&uuml;ssiger Form halten konnte. Auswertungen von Marssonden und Simulationen ergaben, dass die globale Dicke der Wassers&auml;ule einmal bei etwa 140 m lag.<\/p>\n<p>Die Venus muss nach Isotopenanalysen fr&uuml;her viel Wasser enthalten haben. Die Ergebnisse gehen von rund 3 km globaler Wassers&auml;ule aus \u2013 ein nahezu identischer Wert wie auf der Erde. Doch da die Venus zu nah an der Sonne lag, kam es zu einem sich selbst verst&auml;rkenden Treibhauseffekt. Schlie&szlig;lich reagierte das Wasser mit Gesteinen und bildete Oxide, wobei Kohlendioxid freigesetzt wurde, das bis heute die Atmosph&auml;re dominiert. Die Venusatmosph&auml;re wiegt 4,8 \u00d7 10^<sup>20<\/sup> kg; zum Vergleich: Das gesamte Wasser auf der Erde wiegt etwa 1,4 \u00d7 10^<sup>21<\/sup> kg, also nur rund das Dreifache. W&uuml;rde man alles Wasser der Erde zu einer Kugel formen, h&auml;tte diese einen Durchmesser von 1.388 km \u2013 in etwa so gro&szlig; wie der Saturnmond Iapetus. Gemessen an der Gesamtmasse der Erde betr&auml;gt der Anteil des Wassers jedoch nur 0,23 Promille.<\/p>\n<p>Heute geht man davon aus, dass das Wasser zum gr&ouml;&szlig;ten Teil schon von Anfang an vorhanden war, denn die meisten Gesteine enthalten gebundenes Wasser, sogenanntes Kristallwasser. Gehen Verbindungen durch Erhitzung in andere Kristallformen &uuml;ber, so geben sie oft dieses Wasser ab. Ein kleines Beispiel: Calciumsulfat kommt als Anhydrit ohne Kristallwasser vor und als Gips mit zwei Molek&uuml;len Kristallwasser pro Calciumsulfatmolek&uuml;l.<\/p>\n<p>Weiteres Wasser k&ouml;nnten Kometen und Asteroiden gebracht haben. Fr&uuml;her vertrat man die These, dass diese Einschl&auml;ge \u2013 vor allem von Kometen \u2013 die Hauptquelle der Ozeane gewesen w&auml;ren. Doch das scheidet aus: Ein Kometenkern ist nur wenige Kilometer gro&szlig;. Bei durchschnittlich 2 km Durchmesser w&auml;ren rund 175 Milliarden Kometen n&ouml;tig gewesen, um die heutigen Ozeane zu bilden.<\/p>\n<p>Bedingt durch die Schwerkraft sanken schwere Verbindungen wie Eisen ins Innere ab, w&auml;hrend leichtere Verbindungen und Wasser aufstiegen. Auch Gips hat eine um 0,6 g\/cm\u00b3 geringere Dichte als Anhydrit. So wurde Wasser an die Atmosph&auml;re freigesetzt. Bis heute geben Vulkane Wasser an die Atmosph&auml;re ab. Mineralogische Untersuchungen ergaben, dass es seit mindestens 3,8 Milliarden Jahren fl&uuml;ssiges Wasser auf der Erde gab. Zuvor existierte nur eine extrem dichte Atmosph&auml;re, die zu 80 % aus Wasserdampf, 10 % Kohlendioxid und 5\u20137 % Schwefelwasserstoff bestand; der Rest war gr&ouml;&szlig;tenteils Stickstoff. Stickstoff ist &auml;u&szlig;erst reaktionstr&auml;ge und der einzige Bestandteil, der sich &uuml;ber &Auml;onen kaum ver&auml;ndert hat. Wie stark die Dichte der Uratmosph&auml;re abnahm, erkennt man daran, dass Stickstoff heute 80 % der Atmosph&auml;re ausmacht. Man nimmt an, dass der Druck der Uratmosph&auml;re etwa 10 Bar betrug. Allerdings entspricht dies nur etwa einem Tausendstel der heutigen Wassermenge. Woher der Rest kommt, ist bis heute ein R&auml;tsel.<\/p>\n<p>Die Ozeane entstanden vor rund 4 Milliarden Jahren. So alt sind die &auml;ltesten Zirkonkristalle, die gebundenes Wasser enthalten \u2013 sie wurden also im Wasser gebildet. Berechnungen und geochemische Analysen legen nahe, dass die Wassermenge damals schon &auml;hnlich gro&szlig; war wie heute. Damit sich die gesamte Atmosph&auml;re ausregnen konnte, muss es zehntausende Jahre lang ununterbrochen geregnet haben.<\/p>\n<p>Das Salz der Ozeane entstand durch Chlorwasserstoff (Salzs&auml;ure), der ein Bestandteil von vulkanischen Gasen war. Salzs&auml;ure ist &auml;u&szlig;erst aggressiv und tr&auml;gt stark zur Verwitterung von Gesteinen bei. Vor allem Kalium und Natrium \u2013 die beiden h&auml;ufigsten Alkalielemente der Erdkruste \u2013 wurden dadurch gel&ouml;st. Andere Elemente wie Magnesium oder Calcium sind nicht so gut wasserl&ouml;slich. Zeolithe, bestimmte Gesteine, k&ouml;nnen sehr gut Kalium binden, sodass vor allem Natrium &uuml;brig blieb.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die Entstehung des Lebens<\/h2>\n<p>In den f&uuml;nfziger Jahren f&uuml;hrten Stanley Miller und Harold Urey ein ber&uuml;hmtes Experiment durch: Sie schlossen in einem Kolben Wasser und eine Gasmischung ein, die sie f&uuml;r die Zusammensetzung der fr&uuml;hen Erdatmosph&auml;re hielten, und setzten sie elektrischen Entladungen aus. An den Kolbenw&auml;nden bildete sich ein brauner Belag, in dem zahlreiche organische Molek&uuml;le \u2013 darunter einfache Aminos&auml;uren und Zucker \u2013 nachgewiesen werden konnten. Dieses Experiment wurde seither oft wiederholt \u2013 mit anderen Gasen, anderer Energiezufuhr oder mit Gesteinen als Katalysator \u2013 und f&uuml;hrte zur Entdeckung weiterer Verbindungen.<\/p>\n<p>Das f&uuml;hrte zun&auml;chst zur Euphorie, dass man so die Entstehung von Leben erkl&auml;ren k&ouml;nne. Mittlerweile herrscht jedoch Ern&uuml;chterung. Zum einen entstehen bei allen Experimenten keine komplexeren Molek&uuml;le, und sie verbinden sich auch nicht zu Makromolek&uuml;len. Weiterhin gibt es von den meisten Biomolek&uuml;len \u2013 wie Zucker oder Aminos&auml;uren \u2013 zwei Formen (Stereoisomere). Die Natur verwendet jedoch stets nur eine Form und ignoriert die andere. Organismen k&ouml;nnen die falsche Form nicht einmal verdauen. Auch synthetisieren sie ausschlie&szlig;lich diejenige Form, aus der sie selbst bestehen. Im Miller-Experiment entstehen dagegen immer beide Isomere zu gleichen Teilen.<\/p>\n<p>Das grundlegende Problem der Entstehung des Lebens ist, dass es gesicherte Nachweise f&uuml;r Leben vor 3,5 Milliarden Jahren gibt. Indizien deuten sogar auf Leben vor 3,77 Milliarden Jahren hin \u2013 also nur etwa 200 Millionen Jahre nach der Bildung von fl&uuml;ssigem Wasser und zeitgleich mit den &auml;ltesten erhaltenen Gesteinen. Leben entstand also sehr fr&uuml;h, nachdem Wasser fl&uuml;ssig geworden war. Ohne fl&uuml;ssiges Wasser ist die Bildung von Leben nicht denkbar. Wie es jedoch von einfachen organischen Verbindungen zu ersten Stoffwechselvorg&auml;ngen und schlie&szlig;lich zur Selbstreplikation kam, ist nach wie vor ein R&auml;tsel. Heute vermutet man, dass die erste lebende Zelle aus einer Lipidmembran entstand \u2013 diese Doppelschicht kann sich unter bestimmten Umst&auml;nden von selbst bilden \u2013 in Kombination mit einem DNA- oder RNA-St&uuml;ck, das sowohl Erbinformationen enthielt als auch enzymatisch aktiv war.<\/p>\n<p>Ebenso ist umstritten, wo das Leben entstand. Die verbreitetsten Hypothesen sind kleine T&uuml;mpel in der Brandungszone \u2013 einerseits gesch&uuml;tzt, andererseits durch die Flut st&auml;ndig mit neuen N&auml;hrstoffen versorgt \u2013 oder vulkanische Schlote in der Tiefsee, die auch heute noch eine eigene Fauna und Flora beherbergen. Da man in Meteoriten ebenfalls organische Molek&uuml;le gefunden hat, vermuten andere, das Leben sei von au&szlig;en gekommen. Dies verlagert das Problem jedoch lediglich auf einen anderen Entstehungsort.<\/p>\n<p>Ein weiteres R&auml;tsel ist, dass sich zwar sehr fr&uuml;h Leben bildete, es sich aber &uuml;ber Milliarden Jahre hinweg kaum weiterentwickelte. Man sollte meinen, dass Organismen, die Energie aus der Umwelt beziehen und sich vermehren k&ouml;nnen, auch schnell evolution&auml;r voranschreiten. Heute k&ouml;nnen das Bakterien sehr gut \u2013 wie man am Beispiel von MRSA (einem Krankenhauskeim) sieht, gegen den die meisten Antibiotika nach weniger als 100 Jahren bereits unwirksam sind. Immer &uuml;berlebten einige resistente Keime, die sich vermehrten und die Resistenz auch auf andere Staphylokokken &uuml;bertrugen.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Die fr&uuml;he Entdeckung der Photosynthese<\/h2>\n<p>Das erste Leben wird als chemoautotroph angesehen. Dabei wird chemische Energie aus oxidierbaren Substanzen gewonnen und genutzt, um Kohlendioxid zu reduzieren und daraus organische Molek&uuml;le zu erzeugen. So kann Schwefelwasserstoff zu Schwefel oxidiert werden \u2013 dabei gewinnt man nicht nur Energie, sondern auch Wasserstoff, der f&uuml;r die Bildung von Aminos&auml;uren, Fetten und Zuckern ben&ouml;tigt wird.<\/p>\n<p>Relativ schnell entwickelte sich jedoch die Photosynthese, betrieben von Cyanobakterien. Sie nutzen Licht, um Wasser zu spalten und so den Wasserstoff f&uuml;r die Bildung organischer Substanzen zu gewinnen. Dies fand bereits vor mindestens 3 Milliarden Jahren statt. Kalkkrusten, die durch die n&auml;chtliche Abgabe von Kohlendioxid entstanden, belegen dies. Die &auml;ltesten bekannten Stromatolithen sind etwa 3,7 Milliarden Jahre alt und wurden im Isua-Gr&uuml;nsteing&uuml;rtel in Gr&ouml;nland gefunden. Diese Strukturen gelten als die fr&uuml;hesten Hinweise auf mikrobielles Leben, da sie durch Mikroorganismen wie Cyanobakterien gebildet wurden. Durch die Photosyntheseaktivit&auml;t schied sich laufend Kalk ab, der Schicht f&uuml;r Schicht anwuchs. Diese Strukturen k&ouml;nnen jedoch auch anaerob entstehen. F&uuml;r die 3,5 Milliarden Jahre alten Stromatolithen gilt die Bildung durch Cyanobakterien jedoch als gesichert. Ob diese bereits Photosynthese betrieben, ist nicht zweifelsfrei gekl&auml;rt \u2013 gesicherte Nachweise gibt es erst ab etwa 1,8 bis 2 Milliarden Jahren.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/929016b2bd2249e0b0f606c4839ef36b\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><br \/>\nSeltsamerweise dauerte es sehr lange, bis die Abgabe von Sauerstoff als Abfallprodukt der Wasserspaltung die Umwelt nachhaltig ver&auml;nderte. Durch den damals noch nahen Mond \u2013 er befand sich bei der Entstehung der Erde vermutlich nur 60.000 bis 80.000 km entfernt \u2013 wurden die K&uuml;stengebiete regelm&auml;&szlig;ig von &uuml;ber 100 m hohen Flutwellen &uuml;berzogen. Diese zerkleinerten Gesteine und sp&uuml;lten gro&szlig;e Mengen Salz, Eisen und andere Mineralien in die Ozeane. Unter den damals herrschenden reduzierenden Bedingungen ist Eisen in der Oxidationsstufe +2 stabil und gut wasserl&ouml;slich. Mit Sauerstoff reagiert Eisen jedoch zu Eisen(III)-oxid-hydroxid, das wasserunl&ouml;slich ist und ausf&auml;llt. Vereinzelt trat dies bereits vor 3,5 Milliarden Jahren auf, massiv jedoch erst vor 2,5 Milliarden Jahren. Bis vor etwa 0,5 Milliarden Jahren waren schlie&szlig;lich auch die letzten Eisenspuren ausgef&auml;llt. Dies f&uuml;hrte zum Aussterben der meisten chemoautotrophen Organismen. Dieses Ereignis zwischen 2,4 und 2,2 Milliarden Jahren wird auch als \u201aGro&szlig;e Sauerstoffkatastrophe\u2018 bezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18413\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18413\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Wir wissen immer noch sehr wenig &uuml;ber einen Gro&szlig;teil der Geschichte der Erde. 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