{"id":18519,"date":"2026-02-03T12:13:37","date_gmt":"2026-02-03T11:13:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=18519"},"modified":"2026-02-03T12:46:10","modified_gmt":"2026-02-03T11:46:10","slug":"warum-elon-musk-zum-mars-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/02\/03\/warum-elon-musk-zum-mars-will\/","title":{"rendered":"Warum Elon Musk zum Mars will"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18519\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18519\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>K&uuml;rzlich war ich bei einem Vortrag &uuml;ber das Alphateilchenspektrometer, das 1997 bei der Mars Mission <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mpf.shtml\">Sojourner<\/a> als deutsches Experiment (Max-Planck-Institut f&uuml;r Chemie aus Mainz) mitflog, was damals etwas Besonderes war. In der Unterhaltung nach dem Vortrag meinte der inzwischen emittierte Wissenschaftler, dass sich sogar Elon Musk f&uuml;r die Ergebnisse interessiert habe. Er h&auml;tte ihn nach einer <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0969806X01002407\">Ver&ouml;ffentlichung<\/a> Fragen gestellt. Sp&auml;ter habe er von Kollegen beim JPL und der NASA erfahren, dass er versucht habe, dort durchzusetzen, dass auch die 2003 gestarteten gro&szlig;en Rovers ein solches Instrument bekommen.<\/p>\n<p>Das hat mich dann doch interessiert und ich bat ihn um eine Kopie der Ver&ouml;ffentlichung. Das Original ist wie &uuml;blich, aber trotzdem nicht weniger &auml;rgerlich, hinter einer Paywall. MaiThinkX hat das mal zum Thema gemacht und ich finde die Folge <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/play\/shows\/mai-think-x-die-show-102\/maithink-x-publikation-100\">sehenswert<\/a>. Also ich habe die Ver&ouml;ffentlichung zweimal gelesen, denn beim ersten Mal fiel mir nichts auf. Es wird eben angegeben welche Elemente man fand und was man daraus f&uuml;r R&uuml;ckschl&uuml;sse f&uuml;r die Mineralogie ziehen kann, denn ein Alphateilchenspektrometer (APXS) bestimmt Elemente und keine Verbindungen. Beim zweiten Lesen schaute ich dann genauer auf die Tabellen und da gab es noch eine Tabelle mit Spurenbestandteilen. Sie stammen nur aus einer Messung und wurden nicht diskutiert. Zum einen, weil die H&auml;ufigkeiten zu klein sind und zum zweiten ist eine Messung in der Wissenschaft nichts wert. Es kann ja eine Fehlmessung sein, oder ein Ausrei&szlig;er, also an einer Stelle ist die Zusammensetzung stark abweichend vom Rest der erkundeten Stelle.<!--more--><\/p>\n<p>An der Stelle vielleicht mal eine kleine Erkl&auml;rung warum es nur eine Messung ist. Ein Alphateilchenspektrometer sendet Heliumkerne aus, die aus dem Zerfall eines radioaktiven Elementes stammen gegen die Probe. Die treffen zu einem kleinen Teil einen Atomkern, der dann eine charakteristische R&ouml;ntgenstrahlung aussendet die detektiert wird. Das Problem bei der Methode ist: Ein Atomkern nimmt nur 1\/100.000 stel des Atomdurchmessers ein. Die meisten Alphateilchen fliegen daher am Kern vorbei. Materie besteht zum gr&ouml;&szlig;ten Teil aus Vakuum &#8211; das die Atome sich nicht zusammenballen, daf&uuml;r sorgt die Absto&szlig;ung der Elektronenh&uuml;llen. Es gibt Materie, die so dicht ist wie der Atomkern, das sind Neutronensterne. Neutronensterne entstehen aus massereichen Sternen, wenn der Kernbrennstoff im Zentrum verbraucht ist. Dann f&auml;llt die Energiefreisetzung weg, die bisher die Gravitation in Schach h&auml;lt und der innere Kern kollabiert (der &auml;u&szlig;ere Teil prallt beim <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/leben-der-sterne2.shtml\">Kollaps<\/a> auf den kollabierenden Kern was ihn so verdichtet das spontane Kernfusion eintritt und der Stern als Supernova explodiert). Dabei werden die Elektronen in die Atomkerne gedr&uuml;ckt und aus Protonen und Elektronen entstehen die Neutronen, daher die Bezeichnung Neutronenstern. Dann ist wieder ein stabiler Zustand erreicht, denn die Kr&auml;fte zwischen den Neutronen sind gr&ouml;&szlig;er als die elektromagnetische Kraft ,die bei der Kernfusion gegen die Gravitation wirkte. Ein solcher Neutronenstern hat 1,4 bis 3,2 Sonnenmassen, aber nur einen Durchmesser von 10 bis 20 km.<\/p>\n<p>Das Alphateilchenspektrometer von Sojourner hatte daher beim normalen Betrieb wo es einige Stunden auf eine Probe einwirkt, keine Chance Spurenbestandteile zu finden. Die Messung stammt vom Ende der Mission. Ab dem 27.9.1997 gab es immer mehr Probleme mit Pathfinder zu kommunizieren. Solange diese nicht gel&ouml;st waren, wurde der kleine Rover nicht mehr bewegt. Schlie&szlig;lich fiel Pathfinder am 7.10.1997 aus, am Tag vorher konnte man die Daten des APXS abrufen, das nun neun Tage lang anstatt einige Stunden Messungen der Oberfl&auml;che machte. Das steigerte die Sensitivit&auml;t f&uuml;r seltene Elemente betr&auml;chtlich. Das ist auch der Grund, warum kein Rover seitdem ein solches Experiment an Bord hat, denn sie haben nicht die Zeit so lange auf eine Messung an einem Platz zu bleiben. Ein zweites Exemplar ging leider 2000 bei dem Absturz des <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mpl.shtml\">Mars Polar Landers <\/a>verloren.<\/p>\n<p>In der Tabelle fand sich ein Element, das selbst Leute kennen, die sich sonst nicht mit Chemie oder Mineralogie besch&auml;ftigen. N&auml;mlich Gold. Ich vermute das hat Musks Interesse geweckt. Gefunden wurden 33 ppm <sup>+<\/sup>\/<sub>&#8211;<\/sub>12 ppm. Ich erw&auml;hne zus&auml;tzlich noch Blei, zur Erkl&auml;rung komme ich noch: 15 ppm <sup>+<\/sup>\/<sub>&#8211;<\/sub> 8 ppm. Was ist daran besonders? Nun in der Erdkruste kommt Gold nur mit einem Gehalt von 0,0005 ppm vor, Blei mit 18 ppm. An dieser Stelle auf de Mars kommt also Gold 66.000-mal h&auml;ufiger vor als in der Erdkruste, <a href=\"https:\/\/www.kettner-edelmetalle.de\/wissen\/weltraumgold-der-neue-goldrausch-auf-asteroiden\">noch h&auml;ufiger als in Asteroiden <\/a>(5-15 ppm). Wie ist das zu erkl&auml;ren? Nun alle Elemente entstanden aus Wasserstoff durch Kernfusion. Wasserstoff und Helium entstanden direkt nach dem Urknall, die Elemente bis zur Kernladung von Eisen entstanden sp&auml;ter bei der Energieerzeugung von Sternen und wurden freigesetzt als diese am Ende ihres Lebens ihre &auml;u&szlig;eren Schichten absto&szlig;en. Diese ringf&ouml;rmigen Schalen bezeichnet man als planetarische Nebel. Alle anderen Elemente <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nukleosynthese\">entstanden<\/a> bei mehr oder weniger explosiven Ereignissen unter extremen Bedingungen. F&uuml;r Gold und Silber ist der wichtigste Prozess die Kollision zweier Neutronensterne. Das ist extrem selten. Es kommt nur in Doppelsternsystemen vor in dem beide Sterne massereich sind und in geringer Entfernung entstanden. Gold und Blei liegen nur drei Ordnungszahlen auseinander (dazwischen liegen Quecksilber und Titan bei denen aber ein sterbender masse&auml;rmer Stern die Hauptquelle ist). In Asteroiden kommen daher beide Elemente in etwa gleich h&auml;ufig vor und auch das Vorkommen von Blei in der Erdkruste ist &auml;hnlich hoch wie in Meteoritenfunden.<\/p>\n<p>Nach der g&auml;ngigen Theorie der Entstehung der Erde wurde diese vor 4,5 Milliarden Jahren von einem anderen Protoplaneten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theia_(Protoplanet)\">Theia<\/a> getroffen. Aus dem Auswurfmaterial das dabei frei wurde, entstand der Mond. Das hat die Erde nochmals enorm aufgeheizt. Man nimmt heute an das sich eine stabile Kruste erst wieder vor 4 Milliarden Jahren gebildet hat. Die ganze Erde wurde also nochmals in den fl&uuml;ssigen Zustand versetzt. Dann sinken aber schwere Elemente zum Zentrum ab. Das geschah so mit Eisen, das nur zum Teil mit anderen Elementen reagieren konnte. Gold und Blei sind erheblich dichter als Eisen. Sie sollten daher vor allem in den Kern gesunken sein. Der Unterschied zwischen beiden Elementen ist, dass Gold als Edelmetall mit praktisch nichts reagiert, Blei bildet dagegen Oxide bzw. unter den Bedingungen der Erde Sulfide. Bleisulfid (PbS) hat aber eine Dichte von 7,6, Blei eine von 11,34. Gold eine von 19,32. So nimmt man an, dass das meiste Gold, das die Erde mal besa&szlig; heute im Erdkern steckt. Blei ist weniger dicht und sank weniger stark ab, Bleiverbindungen sind noch weniger dicht. So ist zu erkl&auml;ren das Blei und Gold in Meteoriten &auml;hnlich konzentriert sind. Im Mondgestein findet man 0.001-0.010 ppm Gold und 10-20 ppm Blei. Der Bleigehalt entspricht der Erdkruste (der Mond entstand aus dem fr&uuml;heren Erdmantel von Erde und Thea) aber der Goldgehalt ist zwei bis 20-mal h&ouml;her als in der Erdkruste, woran man schon erkennen kann das durch den Zusammensto&szlig; es noch weine weitere Abreichung gab.<\/p>\n<p>Beim Mars gab es kein solches Ereignis. Er hat keinen oder nur einen sehr kleinen Kern und k&uuml;hlte wohl so schnell ab, das er bald eine feste Kruste bildete. Einige Wissenschaftler nehmen daher an das sich Leben zuerst auf dem Mars bildete und dann erst auf der Erde oder es sogar von dort zur Erde kam.<\/p>\n<p>Das Gold auf der Erde hat zwei Urspr&uuml;nge. Der prim&auml;re sind Magmastr&ouml;me die das Metall wieder an die Erdoberfl&auml;che oder die Kruste <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldquarzgang\">tragen<\/a>. Da es mit keinem andern Element reagiert wohl aber mit sich selbst und mit Silber eine Metalllegierung, bilden sich dann Adern mit feinen Goldpartikeln. Die zweite Quelle ist, wenn dieses Gestein durch Erosion freigelegt und zerkleinert wird. Da Gold viel schwerer als Gestein ist &#8211; Dichte von Gestein etwa 2,5 bis 3,5 g\/cm\u00b3 &#8211; lagert es sich bei Regenf&auml;llen oder wenn Wasser flie&szlig;t am Boden von Fl&uuml;ssen ab und sammelt sich an. Das &Auml;gyptische Reich beutete jahrtausendelang die Goldvorkommen am Boden von Wadis in Nubien aus, die durch sintflutartige &Uuml;berschwemmungen durch den Monsun entstanden. In Tut Anch Amuns Grab (der ja schon als 17-18 J&auml;hriger verstarb) wurden 100 kg reines Gold gefunden, nimmt man das Blattgold auf M&ouml;bels, Streitwagen und Gegenst&auml;nden hinzu sind es sogar 300 kg. Auch die &#8222;Goldrausch&#8220;-Ereignisse im vorletzten Jahrhundert in Kalifornien und Alaska beuteten Flussablagerungen aus.<\/p>\n<p>Auf dem Mars gab es mal Wasser und schon <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/mariner89.shtml\">Mariner 9<\/a> stellte mit seiner grob ausl&ouml;senden Kamera zahlreiche ausgetrocknete Fl&uuml;sse fest. Sp&auml;ter gefror das Wasser. Tektonische Vorg&auml;nge und Einschl&auml;ge von Asteroiden setzten immer wieder Wasser frei, das dann enorme Mengen schon Schlamm mitriss, wie Aufnahmen von Marssonden zeigen. <a href=\"https:\/\/planetarynames.wr.usgs.gov\/Feature\/4307?__fsk=-859312896\">Nirgal Vallis<\/a> ist zum Beispiel 5-6 km breit und 610 bis 700 km lang. Da Eis beim Gefrieren und auftauen Gestein effektiv zerkleinern kann (siehe <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/gletschersturz-schweiz-100.html\">Gletschersturz<\/a> in der Schweiz letztes Jahr) ist anzunehmen, dass viel Gold in dem abgelagerten Schlamm steckt. Es m&uuml;ssen durch das <a href=\"https:\/\/www.geo.fu-berlin.de\/geol\/fachrichtungen\/planet\/press\/archiv2019\/2019_nirgal_vallis\/index.html\">Tal<\/a> von Nirgal Vallis einmal 4.800 m\u00b3 Wasser pro Sekunde <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Nirgal_Vallis\">geflossen sein.<\/a> Der Landeplatz von Pathfinder liegt in einer Region, die von Wasser gepr&auml;gt ist, aber die Sonde landete nicht in einem ehemaligen Flusstal, sodass nicht von einer signifikanten Anreicherung <a href=\"https:\/\/agupubs.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1029\/1998JE900021\">ausgegangen werden kann<\/a>. Man kann also davon ausgehen, dass es in ehemaligen &Uuml;berschwemmungsgebieten auf dem Mars noch h&ouml;here Goldvorkommen gibt, als am Landeplatz obwohl Gold schon dort gegen&uuml;ber dem interstellaren Medium angereichert ist, vor allem aber ist der Gehalt dort 66.000-mal h&ouml;her als in der Erdkruste. Selbst in Quarzg&auml;ngen, die das Element angereichert haben betr&auml;gt der Gehlat <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldbergwerk_Lauri%C3%A9ras\">nur 2-14\u00a0 G\/Tonne = 0,1 bis 0,7 ppm<\/a>. Geht man von eiern &auml;hnlichen Anreicherung wie bei durch Erosion freigelegtem Gold auf der Erde aus, so m&uuml;sste das Element im Schlamm noch hundertmal h&ouml;her konzentriert sein, 2000-mal h&ouml;her konzentriert als in guten Lagerst&auml;tten auf der Erde. Und man muss kein Gestein sprengen, sondern nur den Schlamm aufbereiten.<\/p>\n<p>Ich denke, dass wird die Motivation von Musk sein, auf dem Mars eine Siedlung aufzubauen. Der in den letzten Jahren enorm gestiegende Goldpreis d&uuml;rfte ein weiterer Anreiz sein. Warum aber auf den Mars und nicht einen der erdnahen Asteroiden besuchen? Nun man braucht zum einen dieselbe Geschwindigkeit wie zum Mars um einen der Asteroiden zu erreichen wie <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/osiris-rex.shtml\">Bennu<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hayabusa-2.shtml\">Ryugu<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/hayabusa.shtml\">Itokawa<\/a>, die schon vorn Raumsonden erkundet wurden. Aber der Abbau ist schwieriger. Der erste Schritt ist immer das Gold anzureichern, dazu nutzt man seine hohe Dichte, die mit der Schwerkraft dazu f&uuml;hrt, dass es sich vom Gestein trennt. Asteroiden haben fast keine Schwerkraft. Bei den obigen drei K&ouml;rpern liegt die Fluchtgeschwindigkeit unter 1 m\/s. (Erde: 11.000 m\/s, Mars 5.000 m\/s). Da wird es schon schwierig, nur die Anlagen zusammenzubauen. Ein kleiner Impuls und ein Teil fliegt auf Nimmerwiedersehen weg. Da man inzwischen wei&szlig; diese Asteroiden im Prinzip Schutthaufen sind, kann man sie auch nicht abschleppen und zur Erde bringen, die kleinen Teile w&uuml;rden alle beim Wiedereintritt vergl&uuml;hen. F&uuml;r den Transport des Goldes muss man mehr Energie aufbringen, aber zum einen will Musk ja den Treibstoff dort vor Ort gewinnen und zum anderen wird ja nicht das ganze Gestein, sondern nur das Gold transportiert. Wenn Musk wie er immer wieder erkl&auml;rt von Transportkosten von 100 Dollar pro Kilogramm beim Starship ausgeht, dann ist klar das sich das bei Gold und einem heutigen Tagespreis von &uuml;ber 133.000 Euro lohnt. Es w&uuml;rde sich bei dem Preis sogar mit einer Wegwertrakete lohnen (Ariane 6 liegt bei etwa 6.000 Euro\/kg).<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/644d63c4123243a3900cf5c92fa7398b\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/> Eventuell setzte Musk auch auf seinen (damaligen) freund Donald Trump, der von <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/donald-trump-white-house-decor-oval-office-photos-2025-4?op=1\">Gold bessessen ist-<\/a><\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/01\/27\/musks-ki-rechenzentren-im-orbit\/\">Aber nun setzt Musk ja auf KI<\/a>, fragt sich nur um so schneller seine Masterpl&auml;ne umzusetzen oder anstatt? Wenn er von 1 Million jeweils 1 Tonne schwerer Satelliten pro Jahr spricht (entspricht 10.000 Starts eines Starships mit je 100 t Nutzlast pro Jahr) w&uuml;rde ich eher drauf tippen, dass er seine Marspl&auml;ne ad akta gelegt hat, denn was er daf&uuml;r investieren muss ist wenig verglichen mit einer automatisch arbeitenden Anlage auf dem Mars, die ja auch KI einsetzen k&ouml;nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_18519\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"18519\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>K&uuml;rzlich war ich bei einem Vortrag &uuml;ber das Alphateilchenspektrometer, das 1997 bei der Mars Mission Sojourner als deutsches Experiment (Max-Planck-Institut f&uuml;r Chemie aus Mainz) mitflog, was damals etwas Besonderes war. 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Februar 2026","format":false,"excerpt":"Ich habe mich ja schon mal mit diesem Thema besch\u00e4ftigt, in dem es vor allem um die Kosten und den wirtschaftlichen Unsinn ging - warum sollte ich ein Rechenzentrum in den Orbit bringen, wenn ich es billiger auf der Erde bauen kann und es auch gen\u00fcgend Gegenden gibt in denen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/78014052fde04012a2be60bd108cd4bb","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18542,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/02\/25\/mush-schleuder-auf-dem-mond\/","url_meta":{"origin":18519,"position":5},"title":"Musks &#8222;Schleuder&#8220; auf dem Mond","author":"Bernd Leitenberger","date":"25. 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