{"id":1964,"date":"2009-11-15T19:42:45","date_gmt":"2009-11-15T18:42:45","guid":{"rendered":"http:\/\/bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=1964"},"modified":"2009-11-15T19:42:45","modified_gmt":"2009-11-15T18:42:45","slug":"die-railgun-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2009\/11\/15\/die-railgun-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Railgun Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema einer Railgun hat mich nicht losgelassen. Die ideale Railgun sollte ja eine m&ouml;glichst hohe Beschleunigung aufweisen um die Beschleunigung m&ouml;glichst klein zu halten. Da der Aufwand auch um so gr&ouml;&szlig;er ist, je gr&ouml;&szlig;er die Masse ist, sollte ein erstes Projekt also eine m&ouml;glichst kleine Masse beschleunigen, die aber so robust ist, dass sie sehr hohe Beschleunigungen aush&auml;lt.<\/p>\n<p>Irgendwann machte es dann &#8222;klick&#8220;. Es gibt tats&auml;chlich schon heute eine exotische Weltraumanwendung, bei der dies zutrifft und die daher ideal f&uuml;r eine Railgun w&auml;re, wobei diese viel kleiner als das von mir beschriebene Exemplar im ersten Teil sein kann.<\/p>\n<p>Es sind die Weltraumbestattungen: Urnen wiegen wenig und sie halten viel aus. Hier ein Szenario:<\/p>\n<ul>\n<li>Um Weltraumm&uuml;ll zu vermeiden sollte die Urne gleich auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Zusammen mit den Verlusten f&uuml;r den Luftwiederstand rechne ich mit einer n&ouml;tigen Endgeschwindigkeit von 12,5 km\/s.<\/li>\n<li>Ich gehe von den Daten eines US-Tests f&uuml;r die Marine aus: Beschleunigungsstrecke 30 m, Endgeschwindigkeit 2520 m\/s. Projektilmasse 3,2 kg. Energie 10,64 MJ. Erreichbar sollen bis 2016 64 MJ sein.<\/li>\n<li>64 MJ reichen aus um 800 g auf 12,5 km\/s zu beschleunigen: Ausreichend f&uuml;r eine Urne.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ausgehend von den 30 m Beschleunigungsstrecke f&uuml;r 2520 m\/s Endgeschwindigkeit kann man eine Beschleunigungsstrecke von 750 m f&uuml;r 12,5 km\/s errechnen. Eine solche Kanone k&ouml;nnte man also leicht auf einem Berghang in Deutschland unterbringen (sie sollte wenn sie die Fluchtgeschwindigkeit erreichen soll, m&ouml;glichst steil nach oben ragen, ideal w&auml;re ein 750 m hoher Turm, so wird die Erdatmosph&auml;re m&ouml;glichst schnell passiert).<!--more--><\/p>\n<p>64 MJ Energie entsprechen rund 17,8 kWh Energie, die reinen Stromkosten f&uuml;r den &#8222;Schuss&#8220; sind also noch viel geringer als heute ein Versand mit DHL oder Hermes. Ein Problem war bislang der hohe Verschlei&szlig; der Beschleunigungsschienen, die oft nur einmal benutzt werden soll. Doch die aus diesem Prototyp entwickelte Waffe soll 10 mal pro Minute feuern k&ouml;nnen, dann sollten diese Probleme gel&ouml;st sein.<\/p>\n<p>Das w&auml;re doch eine M&ouml;glichkeit die Technik auszuprobieren. Bei den heutigen Preisen f&uuml;r Weltraumbestattungen sollten einige Sch&uuml;sse pro Tag ausreichen die ganze Anlage samt Entwicklungskosten zu finanzieren. Es k&ouml;nnten so Erfahrungen mit der Technologie gesammelt werden und wenn es erst mal funktioniert kann man es auch nutzen um anderen Abfall denn man nicht mehr haben will f&uuml;r immer zu entsorgen. Ich denke hier an hochgiftige Industrieabf&auml;lle oder wenn es zuverl&auml;ssig genug ist, kann man auch den Atomm&uuml;ll so auf Nimmerwiedersehen entsorgen. Bei 16 t hochradioaktiver Atomm&uuml;ll produzieren heute Kernkraftwerke in Deutschland pro Jahr Bei rund 50 % Anteil der Metallh&uuml;lle w&uuml;rden bei 250 Arbeitstagen 160 Starts pro Tag ausreichen den j&auml;hrlichen Atomm&uuml;ll der heute so produziert wird auf Fluchtgeschwindigkeit zu entsorgen. Wenn&#8217;s noch etwas sicherer sein soll, dann beschleunigt man auf 16,7 km\/s, dann nimmt der Atomm&uuml;ll einen Fluchtkurs aus dem Sonnensystem heraus.<\/p>\n<p>Ansonsten &auml;rgere ich &uuml;ber meinen Computer. Nicht nur weil er zwar wieder l&auml;uft, aber wahrscheinlich nicht mehr lange, weil er schon wieder nicht mehr sauber bootet. Nach Ein\/Ausstrecken aller Kabel geht es dann wieder. Vor allem aber ist er nun, nachdem 1 GB seiner ehemaligen 2 GB Speicher im PC meines Bruders stecken soooo langsam geworden. Ich habe gerade Band 2 des Raketenlexikons zum ersten Mal Korrektur gelesen und das war l&auml;hmend langsam. Dabei habe ich bewusst die Rechtschreibpr&uuml;fung mit dem Duden Korrektor deaktiviert, von der ich schon wei&szlig; wie sie den PC verlangsamt. Trotzdem stand der PC bei jedem Speichern f&uuml;r 10 Minuten. Das gilt auch f&uuml;r andere Anwendungen wie Browser und Mail. Dabei waren 1 GB viel Speicher, als ich ihn 2005 kaufte und als Windows XP 2001 erschien waren eher 256-512 MB normal. Netbooks sollen dauerhaft mit diesem Speicher auskommen. Warum wird einfach alles langsamer? Wo ist der Gewinn an Usability? Ich sehe ihn zumindest nicht bei den Anwendungen die ich seit Jahren benutze und die nicht viel besser werden, nur langsamer.<\/p>\n<p>Es wird Zeit das der n&auml;chste geliefert wird und ich dann das Lexikon zu Ende korrigieren kann. Auch weil ich wieder einen Programmierauftrag habe, denn ich erledigen muss. Dann wollte ich noch was Schreiben &uuml;ber S&auml;nger und Life-Aufnahmen. Nachdem mir vor zwei Wochen Kim Wilde wieder aufgefallen ist habe ich Videos von ihr gesucht und einige Life Auftritte gefunden, bei der sie nicht jeden Ton richtig traf.<\/p>\n<p>Doch dann habe ich das Freewareprogramm &#8222;Ultrastar&#8220; eine Umsetzung von &#8222;Singstar&#8220; probiert und bin bei einem &#8222;Wir sind Helden&#8220; Lied doch ziemlich ins straucheln gekommen. Die singen aber auch eicht schnell. Doch selbst bei einem langsameren und nicht so schwierigen Lied wie &#8222;Go West&#8220; von den Pet Shop Boys wars noch schwierig. Nun ist meiner Meinung nach Karaoka schwieriger als normal zu singen &#8211; Man muss dem eingeblendeten Text folgen und achtet auch noch auf die Noten und ist so stark abgelenkt und kommt auch leicht in den Druck wenn man etwas hinterher- oder vorhingt. Beim freien Singen kann man das leicht ausgleichen. Aber es reichte dass ich mir hier einen Kommentar &uuml;ber Kim Wilde spare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema einer Railgun hat mich nicht losgelassen. Die ideale Railgun sollte ja eine m&ouml;glichst hohe Beschleunigung aufweisen um die Beschleunigung m&ouml;glichst klein zu halten. 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