{"id":4032,"date":"2010-12-21T01:31:13","date_gmt":"2010-12-21T00:31:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=4032"},"modified":"2010-12-19T16:40:51","modified_gmt":"2010-12-19T15:40:51","slug":"space-for-the-masses-not-for-the-classes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2010\/12\/21\/space-for-the-masses-not-for-the-classes\/","title":{"rendered":"Space for the Masses, not for the Classes!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"\/img\/bl-space.jpg\" alt=\"BL-Space\" width=\"655\" height=\"814\" align=\"left\" \/>So, so, ich habe also keine Vision? Wer diesen Blog verfolgt wird feststellen, dass ich massig Ideen f&uuml;r neue Raumfahrtprojekte habe. Was ist der Unterschied zu einer Vision? Vielleicht das sie realisierbar sind. Aber wenn jede windige Idee eine Vision ist, dann kann ich auch mit so was aufwarten, also hier meine f&uuml;r konkurrenzlospreiswerte bemannte Raumfahrt.<\/p>\n<h3>Ihr Tripp ins All f&uuml;r weniger als eine Million Euro!<\/h3>\n<p>Warum eine Raumkapsel mit einigen Tonnen Gewicht ins All schie&szlig;en, wenn es auch einfacher geht. Genauso wie man mit dem Fahrrad genauso ans Ziel kommt wie mit dem Auto bringt auch Buddy Lowcost Space sie ins all &#8211; mit einer kleinen 1,50 m gro&szlig;en linsenf&ouml;rmigen Basisplattform, ohne Kapsel mit viel mehr Erlebnis!<\/p>\n<p>Ihr Trip beginnt im Weltraumbahnhof Tonga unseres Kooperationspartners <a href=\"http:\/\/www.interorbital.com\/\">Interorbital<\/a> Systems. Drei Stunden vor dem Start werden sie an die Sauerstoffversorgung angeschlossen, k&ouml;nnen jedoch noch gem&uuml;tlich den Sonnenaufgang in der S&uuml;dsee verfolgen. Nun ist es Zeit den Cocktails Ade zu sagen, 15 Minuten vor dem Start werden sie auf der 1,50 m gro&szlig;en Plattform angeschnallt. Die Embryohaltung mit angezogenen Knien ist auch f&uuml;r unge&uuml;bte lange Zeit ertragbar, doch sie m&uuml;ssen dies anders, als andere Astronauten nur 30 Minuten aushalten. Schlie&szlig;lich profitieren sie von schnellen Startzeiten und einem Ready-To-Fly Gef&auml;hrt.<\/p>\n<p>Wir wiesen daraufhin, dass sie die Nationalflaggen und Namensetiketten der gebrauchten Raumanz&uuml;ge der NASA und Roskosmos &uuml;berklebt werden d&uuml;rfen, aber nicht herausgerissen um die strukturelle Integrit&auml;t des Anzugs nicht zu best&auml;tigen.<\/p>\n<p>Zwei Minuten nach dem Start mit der Neptun 330 &#8211; eine Spezialversion von Interorbital aus drei Stufen mit 11 CRM (8 \/ 2 \/ 1) wird die Nutzlastverkleidung abgetrennt und sie k&ouml;nnen den Ritt life verfolgen, bei einer grandiosen Panormamarundumsicht. Nach nur sechs Minuten haben sie den Orbit erreicht. Sie k&ouml;nnen nun die F&uuml;&szlig;e aus den Fu&szlig;schlaufen nehmen und den H&uuml;ftg&uuml;rtel l&ouml;sen. Keine Sorge, sie sind immer noch mit einem Bungeeseil mit der Basisplattform verbunden. Das n&auml;chste ist das entfalten der Solarpaneele um die Stromversorgung zu garantieren. Schalten Sie nun den Bordcomputer auf ISS-Navigation um. Er wird die D&uuml;sen automatisch z&uuml;nden. Sie k&ouml;nnen mit dem Steuerkn&uuml;ppel auch manuell steuern. Der Computer verhindert ein Unterschreiten des Mindesttreibstoffvorrates. Verwendet wird das umweltfreundliche Wasserstoffperoxid. Nach unseren Erfahrungen bedingt eine manuelle Steuerung aber einen erh&ouml;hten Treibstoffverbrauch.<!--more--><\/p>\n<p>4 Stunden nach dem Abheben kommt die ISS in Sichtweite. Nun d&uuml;rfen sie manuell steuern. Man&ouml;vrieren sie an den Arm und klinken sie den Karabinerhaken an ihm ein. Man&ouml;vrieren sie nun mit dem Arm zur Luftschleuse und klopfen sie dort an. Keine Angst. Nach internationalen Regeln m&uuml;ssen die Bewohner der ISS sie rein lassen. Vergessen sie aber nicht das Essenspacket und die 20 l Wasserflasche mitzunehmen, da nach bisherigen Erfahrungen sie nicht mit einer Mahlzeit an Bord der ISS rechnen k&ouml;nnen. Die Wasser und Nahrungsvorr&auml;te reichen f&uuml;r mindestens 7 Tage, die letzten Crews kamen 9 Tage mit ihnen aus. Vor dem Betreten der Luftschleuse m&uuml;ssen sie die Basisplattform an der Au&szlig;enstruktur der ISS mit dem Bungeeseil verankern.<\/p>\n<p>Nach einer Woche geht es an die Heimreise. Nach Verlassen der Luftschleuse klinken sie ihre Sicherheitsleine in die Basisplattform ein, klinken diese aus und z&uuml;nden kurz die D&uuml;sen um sich von der ISS zu entfernen. Ihre Sauerstoffflasche reicht f&uuml;r 2 Tage, wovon sie bis dahin nur ein Drittel verbraucht haben. Sie k&ouml;nnen also noch einige Orbits die Erde und das All genie&szlig;en. Die Z&uuml;ndung zum Wiedereintritt d&uuml;rfen sie manuell durchf&uuml;hren, da k&ouml;nnen sie wenig falsch machen. Achten sie nur darauf gegen die Bewegungsrichtung zu z&uuml;nden. Ansonsten k&ouml;nnten ihnen Roskosmos die nun n&ouml;tige Rettung mit einer Sojus in Rechnung stellen. Das wird wesentlich teurer als der Basistrip.? sie k&ouml;nnen &uuml;berall landen, wir empfehlen jedoch eine Landung nahe des Spaceports Tonga um die kosten f&uuml;r die R&uuml;cksendung der Basiplattform zu minimieren. Schnallen sie sich vorher an und stecken sie die F&uuml;&szlig;e in die Fu&szlig;schlaufen. Sofern sie Cubesats mitf&uuml;hren ist nun der Zeitpunkt sie auszusetzen.<\/p>\n<p>Vergessen sie nicht die Solarpaneele einzufahren, da diese sonst in Rechnung gestellt werden m&uuml;ssen. Beim Wiedereintritt haben sie den prickelndsten Moment der ganzen Mission, sie sehen wie um sie herum die Flammen des Hitzeschutzschildes lodern. Keine Angst, jede unserer Basisplattformen erh&auml;lt einen neuen Hitzeschutzschild, der aus bew&auml;hrten Materialen besteht die schon vor 40 Jahren eingesetzt wurden.<\/p>\n<p>In 5 km H&ouml;he &ouml;ffnet sich dann der Fallschirm und sie schweben langsam zur Erde nieder. Eine Landlandung ist von der Landegeschwindigkeit m&ouml;glich, k&ouml;nnte aber Reparaturkosten f&uuml;r die mehrfach wiederverwendbare Basisplattform nach sich ziehen. Vergessen sie nicht nach dem Trip Astronautenanzug und Basisplattfiorm Buddy Lowcost Space zur&uuml;ckzusenden, da diese sonst in Rechnung gestellt werden.<\/p>\n<h3>Optionen<\/h3>\n<p>Das Basispacket kostet 1 Millionen Dollar und umfasst folgende Posten:<\/p>\n<ul>\n<li>Start mit einer Neptun-330 (480.000 $)<\/li>\n<li>Leihgeb&uuml;hren f&uuml;r Basisplattform (250.000 $)<\/li>\n<li>Leihgeb&uuml;hren f&uuml;r Astronautenanzug (160,000 $)<\/li>\n<li>Neuer Hitzeschutzschild (100.000 $)<\/li>\n<li>Nahrung, Wasser, Sauerstoff, Treibstoff (20.000 $)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Neptun kann 330 kg zur ISS bef&ouml;rdern. Das Basispacket wiegt insgesamt 225 kg (Basisplattform 150 kg, Anzug 20 kg, Nahrung und Wasser 25 kg, Treibstoff 30 kg). Je nach ihrem K&ouml;rpergewicht gibt es daher die M&ouml;glichkeit den Trip zu verl&auml;ngern oder die Kosten zu senken. Maximal k&ouml;nnen 105 kg Nutzlast bef&ouml;rdert werden. Maximal 140 kg sind m&ouml;glich, wenn der Trip nur zwei Tage dauert und die ISS nicht angeflogen wird. Optionale M&ouml;glichkeiten:<\/p>\n<p>Die Mitf&uuml;hrung von Cubesats: Es ist gen&uuml;gend Volumen f&uuml;r 30 Satelliten vorhanden. Jeder mitgef&uuml;hrte Satellit reduziert ihre Rechnung um 5.000 $ (maximal 150.000 $)<\/p>\n<p>L&auml;ngerer Aufenthaltsdauer: Dies ist abh&auml;ngig vom K&ouml;rpergewicht. Eine 80 kg schwere Person kann maximal 25 kg Nahrung und Wasser mitf&uuml;hren, was die Aufenthaltsdauer um 7-9 Tage verl&auml;ngert. Eine nur 60 Kilogramm schwere Person kann den Aufenthalt um 14 Tage verl&auml;ngern. Allerdings nehmen dann die Spannungen mit den Stammbewohnern der UISS zu, da diese leider unsere Weltraumtouristen als &#8222;Schmarotzer&#8220; ansehen, nur weil sie f&uuml;r ein Hundertstel der Kosten ins All gelangen.<\/p>\n<p>Buddy Lowcost Space arbeitet daher daran eine eigene Raumstation aus Elementen der ISS aufzubauen die am Boden bleiben. Die Basisstation aus zwei Labors (US-Habitatmodul, CAM Modul und dem russischen Universal Docking Modul wird in wenigen Jahren in den Orbit gebracht werden. Sie wird sukzessive um ausgediente ATV erweitert werden und im Endausbau mit sechs Modulen insgesamt 450 m? Volumen bieten. Dann sind l&auml;ngere Trips m&ouml;glich und es k&ouml;nnen bis zu 9 Astronauten sich an der Station aufhalten.<\/p>\n<p>Buchen Sie also noch heute!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, so, ich habe also keine Vision? Wer diesen Blog verfolgt wird feststellen, dass ich massig Ideen f&uuml;r neue Raumfahrtprojekte habe. Was ist der Unterschied zu einer Vision? Vielleicht das sie realisierbar sind. 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